So, nun haben wir sie wieder, die Sommerzeit. Weil jetzt das alljährlich zweimal stattfindende Verwirrspiel um Uhr vor oder zurück erst einmal vorbei ist, kann ich mich um meine Müdigkeit kümmern.
Und seltsamerweise macht mir die schon zu schaffen. Irgendwie versteh ich's ja nicht so recht, aber die Stunde fehlt mir einfach. Zumindest am Anfang der Umstellung.
Ich kann fast behaupten, die Uhr ist umgestellt und die Frühjahrsmüdigkeit ist da.
Ob sie jetzt wohl nicht da wäre, ohne.... Wohl kaum.
Hilft nur, alle schlauen Tipps miteinander, durcheinander, der Reihe nach ausprobieren. Entweder hilfts oder es wird von selbst wieder. Was genau es dann war, ist, wie jedes Jahr, nicht festzustellen.
Aber wenn es vorbei ist, genieß ich einfach die langen Abende auf der Terrasse.
Vielleicht sollte ich mir nen Laptop zusätzlich gönnen, damit ich meine Arbeitszeit überhaupt nach draußen verlegen kann.
Das wäre auch ein reizvoller Gedanke. Und wenn ich schon grade dabei bin, nehm ich die Nähmaschine auch gleich raus. Und den Tisch zum Zuschneiden und mein Stoffregal und.... lol.
Naja, war ja bloß so ne Idee.
Ich freu mich immer, wenn Wochenende ist. Warum eigentlich? Wahrscheinlich aus purer Gewohnheit. Aus derselben Gewohnheit glaub ich auch, dass Wochenende gleich zu setzen ist mit Ruhe, Erholung, Trödeln dürfen, lange schlafen, spät und ausgiebig frühstücken. .. Was alles halt so dazu gehört.
Aber wenn ich genau drüber nachdenke, stimmt das überhaupt nicht. Wenigstens nicht für mich.
Morgen hab ich Omadienst. Nicht, dass ich das nicht gerne mache, ich reiße mich drum. Aber ausschlafen ist halt nicht.
Gut, dann halt nicht! Dann am Sonntag länger schlafen.
Aber, und das weiß ich jetzt schon wieder, wenn ich länger schlafe, zerrinnt mir die Zeit zwischen den Fingern. Und geplante Vorhaben bleiben zum Teil wieder unerledigt liegen.
Für Sonntag habe ich mir vorgenommen, mindestens eine der Aktionen vom Forum startklar fertig zu machen, um das am Montag auf den Weg zu bringen.
Dann müßte eigentlich mal der Papierkram erledigt werden, der während der Woche auch liegen bleibt. Aber ausgerechnet am Sonntag?! Muss das sein!
Wenn ich das recht bedenke, würde ich am Liebsten mal wieder einen wirklich ganzen Sonntag lang nur an der Nähmaschine sitzen. Mal sehn ob es klappt.
Allen Besuchern meines blogs wünsche ich ein frohes, glückliches und gesundes Neues Jahr mit vielen kreativen Ideen und Zeit zum Machen. Viele wunderschöne Erlebnisse im Alltag und Kraft, die weniger schönen auch hinnehmen zu können.
Nun ist es schon fast einen ganzen Tag alt , das brandneue Jahr 2007. Alle guten Vorsätze sind hoffentlich gefaßt, die ersten noch nicht gebrochen und alles ist im grünen Bereich.
Diese zwiespältige, um nicht zu sagen schizophrene Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, die ich eigentlich so überhaupt nicht mag, ist (gottseidank) vorbei und ich schau mit Freude und auch Spannung ins Neue Jahr.
Diese Woche zwischen den Jahren ist irgendwie eine wehmütige Zeit, eine Zeit des Wollens und nicht Können. Seltsam, für diese Woche nehme ich mir immer so viel vor und bin jedes Jahr wieder gleich blockiert in der Ausführung .
Als ob es so sein müßte, dass vor dem Jahreswechsel nochmal inne gehalten wird, Rückblicke und Resümees wollen auch ihren Platz im Jahr und im Leben haben. Und irgendwie ist es tatsächlich so, als wäre der Startschuß für viele Pläne noch nicht gefallen.
Aber jetzt ist innerlich der Startschuß abgefeuert, das ist wie richtig durchatmen können.
Die Pläne drängen danach, verwirklicht zu werden, die Ideen überschlagen sich geradezu und wollen auch Realität werden.
Also, los gehts, mit viel Vitalität und Enthusiasmus im Jahr 2007 erledigen und verwirklichen, was ansteht.
Tatsächlich habe ich einen blog "seelenruhig"gefunden und gesehn, mir gehts nicht alleine so.
Da hab ich groß getönt, dass ich keinen Weihnachtsstreß habe und das muss doch tatsächlich jemand in den falschen Hals gekriegt haben.
Denn jetzt zum Jahreswechsel gibts doch noch einen Anflug von Streß und Hektik. Irgendwie und irgendwann ereilt es dann auch mich, wie es aussieht.
Unsere Kleine, siehe unter Unsere Haustiere hat den Weihnachtsbaum umgeworfen. War richtig toll, wie das aussah! Der zerrupfte Baum, die Scherben von einigen Kugeln, die Lichterkette verwuschtelt und jede Menge Nadeln am Teppich. Vielen Dank, Katze! Da krieg ich doch die Krise, aber die Kleine wohl auch, sie war ne ganze Weile verschwunden vor Schreck.
Und dabei wollte ich das Jahr schön leise ausklingen lassen, bißchen aufräumen, bißchen trödeln...
Pustekuchen.
Ich wünsche allen, die hier vorbei kommen, einen guten und gelungenen Start ins Neue Jahr. Viel Glück und Gesundheit für euch und 365 schöne Tage!
Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr ist so 'ne richtige Durchhängerzeit. So kommt es mir zumindest vor. Ich nehme mir für diese Tage zwischen den Jahren immer sooo viel vor und schaffe nicht die Hälfte.
Entweder ich komm wirklich nicht in die Gänge, weil alles anders ist als sonst, oder ich hab mir zuviel für zu wenig Tage vorgenommen.
Aber ich glaube tatsächlich, wenn alle daheim sind, Ferien und Urlaub haben, bremst das den Schaffensdrang ungemein.
Erst mal wird bei uns schon viel länger geschlafen, dann ausgiebig gefrühstückt, meist nicht mal alle zusammen. Jeder steht zu einer anderen Zeit auf. Nur der Hund kommt früh immer zur selben Uhrzeit und will raus. Und immer ich...
Und kaum hat der Letzte gefrühstückt, wollen sie schon wieder essen. Ja, gehts noch!
Wer nix arbeitet, soll wenigstens gut essen?
Aber eigentlich gehört das doch noch in die "staade Zeit", oder?
Dann sollte ich doch mal auf meiner "unbedingt-noch-zu-erledigen-Liste" den Rotstift ansetzen.
Vielleicht mach ich ja eine zweite Liste, so eine "eigentlich-wollte-ich-aber-hat-ja-noch-Zeit-Liste".
Wäre auch eine Option, denn ich kann ja sowieso nur eins nach dem Andern machen.
Meine Weihnachtsvorbereitungen laufen seit einigen Jahren schon, im Gegensatz zu früher, ganz einfach auf Sparflamme. Eingekauft wird in der letzten Woche vor Heiligabend, ganz früh am Morgen, wenn gerade die Geschäfte aufmachen. Dieses Jahr war ich am Donnerstag früh, in eineinhalb Stunden fertig, toll! Und fast niemand imSupermarkt.
Die frischen Sachen bestellte ich im Geschäft am Ort, das ist der Vorteil, wenn man auf dem Land wohnt. Einer der Wenigen. Wurst, Käse, Brot usw. habe ich am Samstag Morgen nur noch abgeholt und bezahlt. Das war auch ganz schnell erledigt.
Gebacken wird immer an zwei bis drei Tagen in der Adventszeit. An diesen Tagen läuft bei mir sonst gar nichts, nur Plätzchen backen. Meist ist das Samstag und Sonntag, weil ich an den Tagen am Ehesten dabei bleiben kann.
Die Geschenke werden fast alle, wie sollte es anders sein, im Internet gekauft. Ich liebe Internet und bin ein absoluter Anhänger des www.
Ich frag mich eh schon lange, wie wir so lang ohne Internet überdauern und überleben konnten.
Was ich Zeit geopfert habe, um Dinge zu finden, die weit verstreut zu kriegen waren! Nein, ganz im Ernst. Diese Rennerei und Hetzerei von einem Geschäft ins nächste, endlos lange Schlangen an den Kassen. Überall gestreßte, genervte, unfreundliche Menschen. Einfach schrecklich!
Und in diesem Jahr, weil Heiligabend so wunderschön auf einen Sonntag fiel, hab ich mir doch tatsächlich noch am Samstag einen kleinen Bummel durch die Geschäfte genehmigt. Und, was soll ich sagen, es war richtig angenehm, ich habe es richtig genossen. Dabei habe ich noch ein paar extra Kleinigkeiten für Jede/n gekauft, die ich sonst nicht gehabt hätte. Darüber habe ich mich natürlich ganz besonders gefreut. Ich habe mich auch heuer wieder kindisch darüber gefreut, an den Kassen nicht länger als zehn Minuten warten zu müssen.
So macht Weihnachtsvorbereitung Freude, das könnt ihr mir glauben. Und die einzig nervige Arbeit, die ich mir mache(n muss), ist Putzen. Aber das nervt sonst auch ziemlich.
Hallo zusammen,
heute hatte ich einen tollen Job zu erledigen. Ich hab mich irgendwann mal als eine von diesen Testkäufern beworben, weil ich doch für mein Leben gern einkaufen und rumstöbern geh. Ich mein jetzt nicht Lebensmittel und so, sondern mal so richtig für mich.
Ja und das hatte ich schon längst wieder vergessen, aber kürzlich meldeten die sich und fragten und ich sagte vor Neugierde zu. Heute war ich bei einem Brillendiscounter, fängt mit F an und hört mit ielmann auf. Da hatte ich einen ganz tollen Job: immer 20 Minuten lang meine Sehstärke vermessen lassen, dann wieder Pause, weil andere Personen auch denselben Job machten. Das Ganze viermal, also bei vier verschiedenen Verkäufern. Jetzt hab ich den vollen Durchblick, sag ich euch und bezahlt wurde das auch noch. Nicht zu üppig, aber immerhin. Aber nicht von denen.
Das sind Jobs! War ein richtig entspannter Tag heute, so entspannt, dass ich gleich gar nix mehr tun will.


