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Patchwork und Quilt

Patchwork wird ja schon lange, scherzhaft oder nicht, als Sucht oder Krankheit bezeichnet. Da ist was dran. Das können alle bestätigen, die diesem Hobby „frönen“. Alle Anderen „betreiben“ ein Hobby, wir sind dem Hobby „verfallen“, und geben es auch noch zu. Hat ja auch System, das Ganze.

Je mehr man macht, desto ungeduldiger arbeitet man schon auf das nächste Projekt hin.

Ich glaube fast, in keinem Hobby gibt es so viele UFO’s (unvollendete Objekte), wie im Patchwork. Das liegt aber mit Sicherheit nicht daran, dass wir Quilter/innen faul sind oder keine Ausdauer haben. Es ist vielmehr so, dass uns während der Arbeit an einem Projekt bereits mindestens 2 andere, nähenswerte unter die Augen kommen. Das sind Herausforderungen, die kann frau nicht einfach links liegen lassen. Die müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden, sonst grummelt das ewig im Inneren. Das lässt uns keine Ruhe! Und ein Vlies und die Rückseite an das fertige Top machen, na ja, das läuft ja nicht weg. Das geht immer mal noch, im Winter oder so.

Es gibt ja auch so viele schöne Stoffe, die frau besitzen will. Ideen kommen schon noch dazu. Und dann natürlich die Projekte, für die wir uns bestimmte Stoffe gezielt aussuchen. Aber bitte etwas mehr als angegeben. Weil die ja auch wunderschön sind. Und gibt es einen schöneren Nebeneffekt, als in vielen wunderschönen Stoffen zu schwelgen! Das wird nur vom noch wirklich schöneren Hauptendziel übertroffen, das wäre: in wunderschönen fertigen Quilts und Wandbehängen, Tischdecken und sonstigen Kleinigkeiten zu schwelgen. Wenn sie mal fertig sind.

Aber, wie heißt es so schön: Wer näht, sündigt nicht!


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