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neue Arbeit

12. Februar

Da Katharinas Vertrag Ende Januar ausgelaufen ist, hat sie sich etwas neues suchen müssen. Katharina hatte sich entschieden, dass sie gerne ähnliches machen möchte wie bisher. Was gleichzeitig auch bedeutet hat, dass sie sich von ihrem Arbeitgeber trennen muss, um neue Wege zu gehen. Sie hat sich nicht großartig beworben. Dafür aber geziehlt. Das Vorstellungsgespräch war schon etwas komisch. Sie war nicht darauf vorbereitet, dass sie gleich 5 Leuten auf einmal gegenüber sitzt. Nach dem sie meinte, dass sie gar niemandenen für sich zur Verstärkung mitgebracht hätte war das Eis gebrochen. Zwischendurch hatte sie erschreckt festgestellt, dass sie ihr Handy noch an hat. Die Ratschläge von Jens, Domink und Micha beherzigte sie also, in dem sie versuchte so viel wie möglich zu erzählen. Als einer der "Fragenden" versuchte mit Fachbegriffen umsich zu schlagen konnte sie aber reagieren. Im Nachhinein dachte sie sich, dass sie hätte anworten müssen, dass man bei mancher SLA voher eine EVO machen müsse um ersters einzuhalten. Die Reaktion wäre sicher lustig gewesen... Nach zwei Wochen wurde sie angerufen, dass sie die Stelle hätte. Katharina bekam also jede Menge Papierkrieg und bereitete sich darauf vor ihre Jungs zu verlassen. Ihre Weisheiten hat sie mitgenommen.

An besagtem Dienstag morgen ist sie also vorbei an ihrer alten Arbeitsstätte zur neuen gefahren. Sie war etwas früh, also is sie noch dreimal drum rum gelaufen, ehe sie rein ist. Der Hoe hat sie begrüßt und durch alle Werkstätten geführt. Sie hat vielen Guten Tag gesagt, wem weiß sie rückblickend nicht mehr... Morgens gab es Kuchen, weil jemand GB hatte. Zum Frühstück gabs Brezeln ("Machen wir normal nicht!"), und abends wurde sie eingeladen, etwas zuessen ("Von den Getränken übrig!"). Zu ihrer eigenen Verwunderung ging Katharina offen auf die Leute zu. Es gab dann in der laufenden Woche Fahrrad, Karte, Schlüssel, und Sicherheitsschuhe. Werkzeug und Jacke fehlen noch. Markus und Rainer zeigten ihr das Gelände. Auch Andy, Daniel und Ronny sind nett. Der Rest ist entweder nicht da oder krank. Generell wird viel viel geredet. Und so mancher scheint ohne Bier nicht auszukommen. Katharina ist sich sicher, dass sie sich an sie gewöhnen kann.

11. Juni

Mehr als 5 Monte ist Katharina bei ihrer "neuen" Arbeit. An die Natur/Wetter hat sie sich schnell gewöhnt. Obwohl ihr anfangs die Finger abgefroren sind... Auch daran, dass man Rad fährt oder E-Wagen fährt statt läuft. Dass alles ganz viel Zeit braucht ist für Katharina nicht einfach. Morgens gibts ne halbe Stunde Kaffee. Wenn der Hoe da is, braucht er jemanden dem er erzählen kann, was sich bei ihm so privat tut. Er erzählt alles, von seiner defekten Amaturenbeleuchten über den Urlaub zum Armeisen befallenen Kirschbaum. Und es stört ihn nicht die Bohne, dass es keinen interessiert. Irgendwer muss zuhören und Antworten geben. Danach wird die Tasche gepackt und irgendein Arbeitsauftrag abgearbeitet. Oder es wird die Tasche gepackt und sich nochmal über Gott und die Welt bei den Mülltonnen unterhalten. Das betrifft aber nur das Fußvolk. Dann gehts also in Richtung Arbeitsauftrag. Aufs Rad und los. Normalerweise geht irgendwo das Licht nicht. "Deckenleuchte defekt" steht dann drauf. Man fährt also zu dem Gebäude, Katharina muss dann immer gucken, wo dort Leitern und Material sind. Dann kann man anfangen zu gucken, wo der Raum is. Wenn man Glück hat, ist dort offen und man kann arbeiten. Das heißt zumindest mal die Leiter aufstellen und gucken, was für Leuchtmittel drinn sind. Meistens ist alles vor Ort, nur nicht das was man grad braucht. Oder es ist das Vorschaltgerät defekt. Wenn man was braucht was nicht vor Ort ist, gehts wieder zurückt in die Werkstatt. Dann schreibt man alles auf einen Materialzettel und muss nen Vorhandwerker wegen der Unterschrift suchen. Hat man die Unterschrift, gehts zur Materialausgabe.Wenn dort jemand is, bekommt mans, wenn nicht, dann nicht. Dass die Materialausgabe das gar nicht hat, sondern erst 5 Monate bestellen muss kann auch vorkommen... Mit Material gehts dann wieder zurück und man kann das einbauen. So kommt es dass man es eigendlich gar nicht schaffen kann, dass man weniger wie 2 std für eine Lampe braucht. Höchstens man hat einen eigenen Vorrat an kleinen Leuchtmitteln und Vorschaltgeräten. Seit letzter Woche dürfen aber keine Vorschaltgeräte getauscht werden, weil eigendlich das die Sache vom Bauamt ist. Katharina verstehts zwar nicht aber egal. Jetzt wird also aus jedem einzelnen Vorschaltgerät eine Bauamtsmeldung gemacht. Na die werden sich freuen. Aber so ists gewollt. Ab 11 Uhr ist Mittag. Also eigendlich ab 11 Uhr 30 aber dafür interessiert sich niemand. Geht Katharina mal mit Bernhard in die Mensa, wird sie zickmal gefragt, was es gegeben hat und obs gut war. Dass der Fritze das mitbekommen hat, dass Katharina mit "einem jungen Mann" mittag isst fand Katharina ja schon bemerkenswert. Dass Dieter darauf angesprochen wird, fand sie noch interessanter. Dass Dieter dann aber auch noch fragt, mit wem sie denn da isst, wäre net nötig gewesen! Er hats ja sowieso gewusst. Wenn der Kleine und Dieter net mit einander reden, wer denn dann? Katharina kann also noch nicht mal in der Mittagspause tun und lassen was sie will. Um 12 sollten dann alle wieder in der Werkstatt sein. Ob sie dann essen oder vor dem Ventilator stehen oder einfach nur dasitzen ist egal. Ab halb 1 oder 1 gehts dann weiter. Nachmittags bekommt man dann ein oder zwei Aufträge bearbeiten, bevor es um 3 Uhr wieder in die Werkstatt geht. Man muss sich ja auf den Feierabend vorbereiten.Wer also am Tag 3 Aufträge abschließend bearbeitet hat ist. Wenn nicht ist auch nicht tragisch, solang keine Erinnerungen kommen. Sonst dreht der Hoe nämlich hohl. Dass Katharina nicht mit ihm auskommt liegt daran, dass er sie nicht ernst nimmt und dass er fachlich kein Plan hat. So kommt das zumindest bei ihr an. Katharinas erste Auseinandersetzung war, dass ihre Arbeitsjacke zu groß ist und sie ihm mit Nachdruck unter Anwesenheit von anderen klargemacht hat, dass sie nicht zu "irgendeinem Türken" geht und die Jacke passend schneiden laesst zumal sie nicht Samstags damit spazieren geht (bei dir steht ja kein Logo drauf... WAS?) Mag sein, dass das etwas heftig war. Nur ist Katharina eben nicht so ein Scheiß gewohnt gewesen. Dass man mit einer Schaltjacke spazieren geht, bitte wenn er meint. Dass man sie dann auf eigene Kosten anpassen lassen kann geht nicht. Zumal eine Schaltjacke dann ihre Zulassung verliert. Bertchen hatte ihre Jacke an. Und der gut reingepasst, nur dass ihm die Ärmel zukurz waren, weil sie bei Katharina schon gekürzt waren. Bertchen hat gute 120 kg. Katharina haetten eben nichts sagen dürfen. Aber sie hatte ja nicht wissen können, dass er nicht mit Kritik umgehen kann und diese auch nicht gewohnt ist. Katharina ist eben nicht das brave kleine Maedchen ihnen so in den Kram gepasst haette. Und wenn Katharina etwas hasst, dann wenn jemand was sagt, das hinten und vorne nicht stimmen kann. Die Aktion mit dem Fön war dann ein weiterer Punkt von dem Katharina dachte, Junge wer kein Plan hat is lieber ruhig. In einem Geb in dem Katharina nicht wusste wo es ist, war also der Schlauch von Fön defekt. Er erklaerte ihr also wo es ist. "Guck, wenn du aus dem Fenster guckst, da des linke Geb, da geht so ne Treppe hoch." Es ist stockdunkel draußen, ich seh nichts. "Ja" "Da dann die Trepe hoch und dann links." "Aha." "Den Schlauch vom Fön also ab da abschneiden und dann wieder reinstecken." "Dann faellts aber raus." "Des macht nix, die benutzen den eh nicht!" Aha, deswegen haben die das auch gemeldet. Und sowas gibt der Vorgesetzte von sich. HALLO? Der Kleine zu Katharina. "Wir gucken uns das an. Hoe wir machen das." Der Kleine hat sich reglich bemüht dass das Gespraech nicht zu Hoes Ungunsten ausgeht. Katharina is also das Geb suchen gegangen. Nach dem sie Andy gefragt hatte, hatte sie auch gewusst wo das ist. Dort angekommen hat sie festgestellt dass der Schlauch bröselt. Also nix mit abschneiden. Zu so etwas nichts sagen zu dürfen faellt Katharina enorm schwer. Katharina fotografiert also den Fön, tauscht noch ein Klolicht und geht wieder zurück. Der Kleine stellt anhand der Fotos genauso fest, dass da nen neuer Schlauch dran muss. Mit Hilfe von zwei anderen Auftraegen kann der Große also neue Schlaeuche bestellen. Welch ein Aufwand! Das naechste war, als Katharina Freitag vormittag ihre Stundenzettel schreiben wollte. Danni war scheinbar langweilig und so dachte er, er könnte Katharina mal etwas ausfragen. Ersten hatte Katharina kein Bock auf Frage-Antwort-Spiele, zweitens hatte sie was zu tun, drittens geht ihn das nen Scheiß an. Mit Danni waere Katharina noch allein fertig geworden bzw er haette eine pampige Antwort nicht als schlimm empfunden. Nur kam dann noch der Hoe dazu. Er hat sich doch tatsaechlich nen Kaffee eingeschenkt und dann gemeint, so dann erzaehlt mal. "Hast du nen großen Bruder oder nen kleinen?" Dann kam auch noch der Kleine rein und hat versucht das ganze diplomatisch zu lösen. Nach dem er aber verstanden hatte, dass das nix wird, is er wieder gegangen. "Also großer Bruder oder kleiner Bruder?" Für Katharina hat sich das so angehört als wolle er hören, dass Katharina der große Bruder fehlt, der ihr Manieren beigebracht haette. "Einen ganz ganz netten Bruder!" Darauf hin waren sie dann beide eingeschnappt.

12. Juni

Dann war da noch die Sache mit der Milch. Dass sich alle gerne auf Katharinas Platz setzen stört Katharina nicht, solang sie sich benehmen. Können aber nicht alle. Sie kann weder Kaffeeflecken, Milchflecken noch Tomaten auf ihrem Platz brauchen. Wenn sie ne Putzfrau hätten haben wollen, hätten sie noch eine einstellen müssen und nicht Katharina! Katharina räumt auch nicht einem Hoe hinterher. Sondern verklickert ihm dass bei der Kaffeemaschine nen Putzlappen ist. "Oh, ja des is ja Milch. Das war ich." "Ja, da vorne liegt nen Putzlappen." "Die Tischkante kann ja der Kleine nächste Woche absägen. Dann sind die Milchflecken auch weg." Zum Putzen hat sie ihn nicht animieren können. Aber wenigstens hat ers zugegeben. Die Flecken sind immer noch. Zwei Wochen später kam Katharina in der Werkstatt und hat gleich gerochen, dass irgendwer Tomate gegessen hat. Als sie sich hingesetzt hat, ist der Tomatengeruch noch heftiger geworden, weil unter dem Tisch Tomate lag. "Mich störts ja nicht wenn sich hier wer hinsetzt, aber dann soll er nichts liegen lassen! Wem gehört die Tomate?" "Oh, des is von mir." Hoe steht auf, nimmt nen Lappen und trägt die Tomate doch tatsächlich zum Mülleimer. "Noch, was?" "Ja, es richt noch schrecklich nach Tomate!" Katharina war von den Socken, damit hätte sie nicht gerechnet. Es bringt also doch was. Zuerst stößt man zwar auf Widerstand, dann funktioniert es aber.

Dann war da noch die Sache mit dem Guten Morgen sagen. Eigendlich war Katharina ja schon happy, dass sie ihre Jungs morgens gegrüßt hat. Auch das ist ihr Anfangs nicht leicht gefallen. Sie hat sich das jeden Morgen aufs Neue sagen müssen. Einfach weil sie es nicht so gemeint hat. Dem Rest, den sie ja gar nicht kannte hat sie nichts gesagt. Dass der "Rest" aber sie kannte, war Katharina anfangs weder klar, noch hat es sie interessiert. Sie hatte ja aber auch nicht wissen können, dass sie das Gesprächsthema Nr eins war (ist?). Man bedenke allerdings dass der Rest aber auch nicht Katharina gegrüßt hatte. Und dann beschweren sich alle Katharina sagt nichts. Aber nicht bei Katharina, das wäre ja zu einfach gewesen. Nein, sie bereden untereinander warum sie nichts sagt. Katharina bekommt es nach Wochen über 4 Ecken mit. Klar, dass sich Katharina dann erstmal stur stellt? Wenn sie noch nicht mal selbst in der Lage sind, zu Katharina zu gehn und etwas in der Art zu sagen "ey, man sagt morgens aber guten Morgen!" Einem Hoe oder dem Kleinen, kann man dann aber die Vorwürfe machen, "euer jung kann net Gute Morge sage!" So kam es dass der Kleine und Katharina immer mal wieder zu "Besprechungen" ins Lager sind. Dann gabs für gewöhnlich Haue. Der Kleine ist zum Glück aber sehr aufgeschlossen für Katharinas Einwaende. Aus für Katharina noch nicht ersichtlichen Gründen nimmer er sie in Schutz vor allem und jedem. Er warnt sie sogar ausdrücklich vor dem Hoe. Katharina passt es nicht wirklich in den Kram, weil sie sich manchmal abhaenging, fremdbestimmt und nicht selbststaendig vorkommt. Dass sie nicht Ersatztochter spielen will, sagt sie zwar, aber helfen tuts natürlich nicht. Dass er rotiert wenn sie mim Hoe aneinander raet kann sie nicht nachvollziehen. Der Hoe fordert es aus Katharinas Sicht heraus, dass Katharina Antworten gibt, die ihm nicht in den Kram passen. Wenn er mitdenken würde, müsste er oft nicht nachfragen. Als Marcus und der Kleine letztens nicht morgens da waren hat er gefragt wo sie denn sind. Könnte er den Plan lesen, haette er gewusst dass sie Bereitschaft haben und dass wohl irgendwas passiert ist. Katharina hört auch nur auf ihren richtigen Namen und nicht sowas wie Marie oder Maria. Oder wenn er in der Mittagspause kommt und ihre Brezeln begutachtet. Das mit den Brezeln war vllt am Anfang witzig, aber nicht mehr nach 5 Monaten. "Oh, seit wann gibt es die denn in Vollkorn?" "Schon immer!" "Nee, nee, die gibts net schon immer." "Doch doch schon immer." "Vllt für dich schon immer." "Nee nee schon immer." Tatsache ist, Vollkorn gibt es definitiv vor Auszugsmehl. Und laut Wikipedia hats Brezeln schon im Mittelalter gegeben, da gabs noch kein Auszugsmehl. Katharina hat durchaus gemerkt, dass die wachsamen Augen vom Kleinen auf ihr liegen, aber sie will nicht drauf reagieren. Sie schlaeft erst mal ne Runde. Nach dem Mittag winkt er sie raus. Katharina heatte das nicht als schlimm beurteilt, aber er kann noch nicht mal still vor ihr stehn waehrend er ihr verklickert was er sich nachher wieder anhören darf. Sie verspricht sich Mühe zugeben. Katharina kommt erst viel spaeter auf die Idee, der Hoe könnte es dem Kleine übel nehmen, dass er Katharina nicht im Griff hat. Wenn dem so ist, waere das noch schlechter.

Dann hat es da noch die "Besprechungen" gegeben. Die erste war vor der Maerzbesprechung. Nur der Hoe und Katharina. Er wollte wissen, wie es Katharina so gefaellt. Sie hat ihm recht ehrlich geantwortet. War zu der Zeit auch noch keine Kunst. Zum Schluss hat er aber gemeint, Katharina solle doch freundlicher sein "wegen den Professoren." Daran hat sie wieder gemerkt, dass das was der Mensch von sich gibt purer Quatsch ist. Sie hat zu dem Zeitpunkt noch gar nie was mit irgendeinem Professor zu tun gehabt, zu dem sie haette unfreundlich sein können. Wenn er gesagt haette sie soll jedem Helden im und ums Haus nen netten Tag wünschen haette sie das noch aufnehmen können. Aber mit Professoren hat das gar nichts zu tun. Die naechste Besprechung war die Maerzbesprechung. Laut dem Kleinen die erste Besprechung seit Jahren. Bei der Besprechung waren dabei der Hoe, der Kleine, Ron, Danni, Andy, und Katharina. Marcus war net da. Nach dem Katharina vom Kleinen fast taeglich geimpft worden ist nichts zu sagen, hat sie das ganz brav gemacht. Der Hoe wollte haben, dass sich die Gruppe austauscht, welche Probleme es so gibt um diese möglicher Weise aus der Welt zu schaffen. Da aber keiner was sagen wollte, weil er ja nen Monolog geführt hat, kamen aber keine Probleme auf den Tisch. Nur Rons Handy stand provozierend auf dem Tisch (zur Aufnahme). Wie es dann letztlich dazu kam, dass der Kleine es geschafft hat, dass es um 9 Uhr eine Besprechung gibt (bei der man auch was essen kann), weiß Katharina nicht mehr. Nur noch, dass der Ausgang der Besprechung dem Hoe nicht gefallen hat. Bei der Aktion hat er auch gesagt, dass seine Entscheidungen nicht zu hinterfragen sind. WAS? Das war was, wo bei Katharina alle Alarmglocken geleutet haben. Nach der Besprechung war Katharina mit dem Kleinen in der AC. Dieter hat angerufen und wollte wissen wie es gelaufen ist. Sie hat dann mit dem Kleinen noch über besagten Satz gesprochen. Und über die Organisation mit den Arbeitsauftraegen bzw welche Vor- und Nachteile ein elektronisches System haette.

Die naechste Besprechung war an einem Dienstag. Der Tag hatte so angefangen, dass der Geber-Thomas runter kam und einen Zettel vorlas. Er besagte, dass alle die da sind sich um 9 Uhr im Hauptbau einfinden sollen. Es waren aber nicht viele da. Danni, Andy, Armin, Katharina, Bertchen, Hans und Dieter. Es ware ein Termin vom Fritze beim Personalrat. Sie hatten also noch 2 std um sich zu überlegen, um was es bei dem Gespraech gehen könnte. Bei Andy hat man die Aufregung gemerkt. Sie sind dann geschlossen von der Werkstatt Richtung Hauptbau gegangen. Auf dem Weg sind sie von irgendeinem Vorhandwerker angehalten worden. "Na, Dieter musst du dir das beim Personalrat auf deine alten Tage noch anhören?" Da musste der Fritze ganz schön schlucken. So schnell hat sich das rungesprochen. Als sie ankamen war der Geber-Thomas und die eine vom PR schon da. Ron kam zur großen Verwunderung auch. Bertchen hat sich wieder verkrümelt. Weil er nicht so genau wusste, ob er auch geladen war, weil Hans nicht da war. Die Parteien konnte man recht gut an der Sitzordnung sehen. Vorne die zwei vom PR rechts neben ihr der Fritze. Dann viel leer. Dann Dieter und Geber-Thomas leer Hans. Gegebüber (anfangs) Bertchen, Danni, Armin, Katharina, Andy, Ron. Die vom PR hat sich dann vorgestellt, dann der vom PR und dann hat der Fritze versucht zu erklaeren warum das Gespraech stattfindet. Sie hat das dann auch noch mal versucht. Er hat fast nur mitgeschrieben. Für Katharina waren vorallem die Reaktionen von allen anderen wichtig. Sie hat dann versucht das Gespaech ins Rollen zu bringen in dem sie Richtung Ron gedeutet hat und gemeint hat "Erzaehlen Sie mal!" Ron kam sich aus Katharinas Sicht etwas in die Ecke gedraenkt vor. Auf jeden Fall hat er was gesagt von "die Leute hier haben alle sehr viel Zeit" Dann wurde also um den heißen Brei herumgeredet. Klar dass dann der Fritze wissen wollte wie das funktioniert, wenn bei wem das Licht net geht. Katharina fand dass er nicht so verdutzt geguckt hat (bei es gibt viel Zeit). Dann ist also über Arbeitsablaeufe geredet worden. Wo Dieter dann meinte, dass sich manche ja die Auftraege rauspicken würden. Da hat dann Danni die Stimme erhoben und gesagt dass das nur ein einziger macht. Katharina hat sich durchaus denken können, dass es sich um den unbekannten Günther oder um den laengst gegangen Jaeger handelt. Dann hat bei Hans das Handy geklingelt. Er is raus. Kaum war Hans draußen hat sich hat neben Ron gesetzt. Ab dann gings dann eher zur Sache. Es ging darum, warum der Kleine Vorhandwerker geworden ist. Da ist Dieter fast über den Tisch gehopst. War eigendlich auch seine Aufgabe, als Ziehpapa und Vorbild. Der Fitze hat scheinbar daraus mitgenommen, dass nicht ersichtlich war, warum er Vorhandwerker geworden ist, wo so viel gegen ihn spricht. Dann gings um Hoe und sein Verhalten. BErtchen hat dann zwischen drinnen immer wieder damit angefangen, dass sie sich ja nur so wehre wenn sie sich nicht mehr zu helfen wissen und so. Wo die vom PR meinte, dass man ja bei vielen Problemen viel früher anfangen sollte miteinander zu reden. Da konnte Katharina nicht mehr ruhig sein "Wie soll das denn funktionieren, wenn man in ner Besprechung gesagt bekommt, dass seine entscheidung nicht zu hinterfragen ist?" 8 leicht entsetzte Augen lagen auf Katharina. "Wann?" War dann von allen die Frage. "In der Besprechung." Katharina sah sich hilfesuchend nach Andy um, nichts, Ron "ja, in der Besprechung letztens". Von Danni kam dann "ha im Maerz". Irgendwer hat dann die Frage gestellt, was er damit erreichen wollte. "Für mich hat sich das nach einer allgemeinen Aussage angehört." Dann hat die vom PR wieder das Wort aufgenommen. Zu Fritze gewannt "Da is ja einiges an Material da." Dann ging es noch darum wie man das Gespraech gegenüber anderen behandelt. Bertche haette gerne noch weiter gemacht. Was aufgefallen ist, dass der Geber-Thomas zwar nichts gesagt hat, aber mitgeschrieben hat, dass Bertchen dann zu reden angefangen hat, als Hans raus ist, dass es ausschließlich um Leute ging, die nicht anwesend waren, dass Andy nichts gesagt hat und dass die Lager so aufgeteilt waren, wie der Sitzordnung war. Das alles war natürlich Gespraechstthema Nr. eins die naechsten Wochen.

14. Juni

Katharina weiß aber immer noch nicht, wie Marcus reagiert, bei solchen Gespraechen. Was auch aufgefallen ist, dass der Fritze in seiner eigenen Abteilung die Arbeitsablaeufe nicht kennt. Und die unterscheiden sich ja nach Gewerk nicht so wahnsinnig.

Was Katharina zu dem Zeitpunkt noch nicht klar ist, welches Zusammenspiel vom Geber-Thomas und dem Hoe es gibt. Dass sich die zwei öfters wiedersprechen hat sie schon mitbekommen. Das aber nicht für interpretationswürdig gehalten. Das Austragen von Konflikten auf dem Rücken der Mitarbeiter geht logischer weise auf deren Kosten.

Als der Kleine ein oder zwei Tage spaeter wiederkommt, ist Katharina natürlich eine gefundene Informationsquelle. Klar dass er alles wissen will. Aber eigendlich wusste er schon alles. Katharina bestaetigt ihm das meiste. Katharina wusste wie alle andern, dass am Mittag eine Besprechung mit den Vorhandwerkern ist, wegen der Aussage, dass viel Zeit waere. Sie wollte, dass der Kleine ihre Ansichten, vorallem zu seiner angegriffenen Person. Da sie schon auf dem Weg in die Werkstatt waren und gleich Mittag war, hatte Katharina nicht viel Zeit ihm zu verklickern, dass sie fachlich nicht viel von ihm haelt. Und dass ein Vorarbeiter mit Sicherheit noch bürokratische Dinge zu tun hat und er damit nichts am Hut hat. Dass das nicht diplomatisch ausgedrückt war, war Katharina egal, dass man da erheblich mehr haette zu sagen können auch. War aber angesichts der Zeit nicht drinnen. Dass der Kleine nicht begeistert war, von ihrer Erkenntnis, war ihr nicht unklar. Dass er aber drei Tage nicht mehr mit ihr spricht, fand sie übertrieben. Vorallem das Gesicht dazu war unertraeglich. Dass er aehnliches am Mittag warscheinlich nochmal von anderen Leute zu hören bekam tat mit Sicherheit sein übriges dazu. Katharina hatte das anfangs ja gar nicht registriert, dass er ein Problem mit ihrer Offenheit hatte. Bis Danni Donnerstag morgen fragte, was sie denn mit dem Kleinen gemacht haette. Nachmittags hat sie den Kleinen dann was rein fachliches gefragt (wo das eine Geb is) und Auskunft bekommen. Fand sie ja schon mal ne reife Leistung. Freitag war sie dann mit ihm im 50er-Bereich. dort sind sie dem Hausmeister begegnet, der sie auf die immer noch nicht funktionierende Lampe in der Fachschaft aufmerksam machte. Der Kleine kapierte gar nichts. Katharina meinte nur, dass er auch wissen könnte um was es geht. Sie bemerkte zum ersten Mal dass sie lieber nichts haette sagen sollen. Das Arbeiten mim total geladenen Kleinen war viel schwieriger. Sie versuchte ihn wie ein rohes Ei zu behanden und bekam es doch nicht hin. Auf der Rückfahrt machte er ihr Vorwürfe, die mal rein sachlich falsch sind. Soziale Kompetenz hat nichts mit Bildung zu tun. Sie war weise genug nichts zu sagen. Nach dem Mittag wollte er eine "Stellungsnahme". Katharina hat lange nichts mehr so gut getan wie das Mittagessen an diesem Tag mit Bernhard. Der ihr die Bestaetigung gab sich "normal" zu verhalten. Auch die nötigen Ratschlaege kamen von ihm. Der Gespraech mim Kleinen ging dann sehr einfach. Jeder hat dem anderen gesagt, was er hören wollte und gut war. Die Freude war ihm anzusehen. Sie fand es wirklich gut, dass er sich mit ihren Vorwürfen beschaeftigte. Er fing dann an Marcus zu nerven, dass er ihm was im Büro zeigt, er nahm sich Zeit für Dieter seine Ausführungen. Auch, wenn man danach einen sehr gestressten Kleinen hatte. Generell hat noch sich noch nie jemand so mit Katharinas Kritik beschaeftigt. Warum macht er das? Ist oft doch was dran, an dem was sie sagt, will er ihr damit einen Gefallen tun, will er von ihr akzeptiert werden oder braucht er einfach nur jemand der auf seiner Seite steht? Oder doch Vatergefühle, die er nie zugeben würde? Oder dankbar, dass sich jemand mit ihm beschaeftigt (wenn auch teilweise gezwungen)? Was wollte Marcus erreichen, als er sie gemeinsam losschickte? Warum ist der Kleine nie selbststaendig geworden und steht bei Störungen neben Marcus statt selbst zu gucken? Welche Rolle hat Dieter beim Kleinen? Gegener im "gehobenen Kreis", Mitstreiter beim "Volk"? Wer übernimmt bei den zweien was vom anderen. Dieter auf alle Faelle das Stehenbleiben beim was ganz wichtiges Sagen beim Laufen. Woher kommen die Stacheleien gegen Günther? Warum ist allgemein die Vergangenheit so wichtig ("...also ganz früher...!")? Was steckt hinter der Sache, dass man für alles x Sicherheiten braucht? Und warum sind trotzdem so enorme Lücken im "System"? Woher kommt diese Egalitaet? Warum ist es so egal geworden, ob ein Auftrag erledigt wird oder nicht? Wie sollen sie es auf die Reihe bekommen, wenn sie wirklich mal managen sollen? Wo sollen all die fehlenden Strukturen herkommen? Warum fühlt sich niemand für Sicherheitsbeleuchtung verantwortlich? Warum weiß keiner wer Verantwortlich ist? Warum kann nicht mal jemand die Vorschriften nachschlagen? (ach so, kein Nachschlagewerk da!) Warum vorallem kommen sie nicht selbst auf grüne Zweige? Und warum streuben sich alle mit einander zu reden? Zeugen Kompetenzprobleme von Inkompetenz? Ist alles einfach Kindergarten???

15. Juni

Was kommt an beim Kleinen? Er versucht auf beide Fronten einzuwirken. Welche Fronten? Die "Kühlschrankfronten". Dass Marcus wahnsinnig sauer ist, kann sie verstehen. Aber ist nicht der zentrale Punkt, warum versucht wurde das System zu untergraben, wichtig? Der Kleine hat Katharina heute auf eine ganz neue Sichtweise gebracht. Angenommen, Ron und Bertchen haben sich zusammengetan um das Dreigestirn zu zerbrechen. Und dass die Getraenkekasse schon lange nicht mehr stimmt, ist ein offenes Geheimnis. Und wer führt sie/hat sie geführt? Der Kleine und davor Dieter. Wer ist also dafür verantwortlich, wenn sie nicht stimmt? Alle beide. Was liegt also naeher als die Leute dazuzubringen, den Kühlschrank aufzulösen, um die Kasse(waerter) zu beschuldigen, sie würden Geld mitnehmen? Vllt etwas weit hergeholt. Undenkbar nicht. Nur, keiner könnte ihnen was nachweisen. Was haetten sie also machen müssen? Sie haetten die Kasse öffentlich führen müssen. Katharina behauptet mal, sie haben sie gar nicht geführt.Warum will Bertchen dass der Kleine leidet? Weil der gerade Vorhandwerker geworden ist und er es nicht für gerecht sieht. Da der Kleine schon einiges gemacht hat, was nicht so ganz rechtens war. Würde er ihr gegenüber warscheinlich nicht zugeben. Wissen tut sies trotzdem. Was soll man denn machen wenn man zwei Stunden am Tag mit irgendwem neben den Notstromaggregat steht? Richtig es wird geredet.

Heute war wieder gut. Katharina und Ron sind dieseln, gucken Andy und Armin um die Ecke. Waren sie also zu viert. Als Ron abgeschaltet hat, sind sie zu ihm und haben dort weiter geredet. Es ging vom Kühlschrank bis zu Rons Versicherung. Dann war Besprechung. Der Kleine hat wissen wollen wer zu den unteridischen Staedten will oder wer zum Unimogmuseum will. Er hatte sich etwas unpraktisch ausgedrückt, was ihm Ron gleich übel genommen hat. Aber es wurde diskutiert. Und Thomas war dabei (sonst kommt er immer danach "da war ich schon weg"). Dann wollte sie zum Zündhütle. Konnten sie aber nicht, weil der Geber-Thomas noch nicht mim Auto zurück war. Der Kleine war wahnsinnig hippelig. Was natürlich nicht nur Katharina aufgefallen ist. Man könnte auch sagen, die anderen haben sich drüber lustig gemacht. Dass dann der Geber-Thomas noch mit is, hat ihm überhaupt nicht in den Kram gepasst. Dort haben sie dann den Aufzug getestet. Hat wahnsinnig gut geklappt. Thomas und Hans sind hochgefahren und der Kleine und Katharina sind gelaufen, weil der Aufzug nicht mehr runterkam. Oben haben sie die Aussicht genossen und den Schalter für die Außenbetaetigung umgelegt. Der Aufzug war also wieder funktionsfaehig. Dass Ron sich etwas aufgeregt hat, dass er noch nie beim Zündhütle war, hat Katharina verstanden. Die Batterien gingen vor. Zum Mittag waren sie wieder da. Als Katharina kurz nach 12 wieder aufgetaucht ist, kam der Geber-Thomas und hat sich mit ihr unterhalten. Eine Unterhaltung über "Ach den kennst du auch?" Der Kleine kam dann irgendwann und hat sich mit irgendwem unterhalten/ Bier getrunken, was der Geber-Thomas kritisch beaeugt hat. Als die zwei fertig waren hat er alle aus der Werkstatt geschickt und sie sind Stromanschlüsse machen gefahren. Eigendlich mehr reden wie was tun.

16. Juni

Ron und Katharina gehen dieseln. Ron spricht sich eindeutig für Harmonie in der Werkstatt aus. Und regt sich über das Verhalten vom Kleinen auf. Warum können die zwei zur Zeit nicht miteinander? Der eine sagt was und der andere geht sofort auf Abwehrhaltung. Dass Ron sich darüber lustig macht, wie es der Kleine wohl alleine hinbekommt, bzw nicht hinbekommt ist auch nicht ganz richtig. Zur taeglichen Besprechung sind alle da, außer der Kleine. Dauert nicht lange, bis er gesucht wird. Katharina wusste mal wieder mehr wie der Rest. Ron hat gegen 9Uhr 40 mit den Hufen gescharrt. Von Andy kam dann "noch 5 Min". Armin und Andreas hatte ja auch nix zu tun. Katharina musste auf den Kleinen warten. Als sich 9Uhr50 immer noch nix getan hatte, war es dann Katharina die meinte, man sollte doch mal den Standort wechseln. "Sollen wir dir helfen Ron?" "jap." Also sind sie zu viert Richtung 10,50 gelaufen, weil Armin sein Rad nen Plattfuß hat. Chris sind sie in die Arme gelaufen, der komisch geguckt (weil sie zu viert waren). Katharina wusste ganz genau, dass sie mim Kleinen die Stromanschlüsse in 20,13 machen muss. Aber sie wollte ihm etwas Zeit und Raum geben, damit er nicht gleich nach dem Gespraech an alles denken muss. Und so waren alle anderen auch aus der Werkstatt.

...

18. Juni

... Ron sollte in 10,50 in jedem Stpck in den Fluren die LM tauschen. Was ganz schön viel is. Katharina musste ihre Zeit überbrücken. Es hat auch nicht lang gedauert, da klingelt Andys Handy, der Kleine. Andy entschuldigt sich, dass Katharina zurück muss. Sie laesst den anderen noch LM rausschreiben und den Kleinen was essen. Sie beladen den eWagen und verlegen die Leitungen. Dass der 63A-Anschluss ohne Sicherung betrieben wird, muss Katharina ignorieren. Da wird auch niemals eine dazwischen kommen, weil das erstens schon immer so geht und zweitens niemand den Stockerwerksverteiler umbauen wird. Wie sollte man also das Bauamt davon überzeugen, dass da jetzt plötzlich was gemacht werden muss. Katharina diskutiert noch nicht mal drüber. Der Kleine kümmert sich nach dem Mittag um den Betriebsausflug. Und Katharina geht Leitungen zaehlen. Missglückt ihr zwar etwas, aber egal. Der Kleine macht den Leihschein fertig und Katharina wartet. Katharina fraegt mit Absicht nicht nach dem Gespraech. Er faengt von alleine an. Und erfaehrt somit nur das wichtigste. Dass der Fritze nicht in der Lage ist, eine Entscheidung zu treffen, haut Katharina so ziehmlich um. Er sollte sich Gedanken machen, dass seine Entscheidungslosigkeit sich auch auf die Gruppe auswirkt und mit Sicherheit nicht zum Positiven. Katharina versteht nicht, wie man das jahrelang vor sich herschieben kann. Besser eine falsche Entscheidung wie gar keine. Stattdessen beruft er sich auf schriftlichen Vorgaben. In einem Laden, in dem nichts so funktioniert. Das passt nicht zusammen. Katharina sagt nichts, hört nur zu, nimmt Informationen auf, die sie ausschließlich mit dem Kleinen verarbeiten darf. Sie erklaert dem Kleinen lieber, dass Ron überhaupt nicht begeistert war von der Unterschriftenaktion. Es faellt auf, dass der Kleine nicht gut mit der Situation alleine klar kommt. Er versucht drei Sachen gleichzeitig zu machen. Erstens die Anschlüsse, zweitens den Rest beschaeftigen und sich um dessen Probleme kümmern und drittens Probleme zu lösen die sich nicht von heute auf morgen lösen lassen. Zum Glück ist Bertchen nicht da. Dass sie Mittwoch nach Feierabend noch ne Stunden über den Kühlschrank diskutiert haben, traegt mit Sicherheit dazu bei.


Da Katharina allein zu Hause ist, fraegt sie Bernhard, ob sie nicht was Abends gemeinsam machen wollen. Der Abend im Europabad tut gut.

Dass Katharina am naechsten Tag total übermüdet ist, kommt nicht von ungefaehr. Dieters Anwesenheit traegt nicht zu einem ruhigeren Ablauf bei. Ron ist nicht da. So können sich die zwei wengistens nicht in die Haare kriegen. Der Geber-Thomas verkündet irgendwas vom Bauamt, Katharina ist aber nicht in der Lage aufzunehmen was er sagt. Irgendein Fremdfirmenmensch will ne Unterschrift. Dieter weißt alles an den Kleinen ab. Der eigendlich genauso wenig was unterschreiben darf und über den Vorgang nichts weiß. Der Kleine und Katharina gehen die Leitungen wieder abbauen. Ron und der Kleine wollen miteinander reden. Katharinas Aufgabe ist, Ron zu verklickern, dass er Fehler einraeumen muss. Sonst bewegt sich nichts. Das so zu tun, dass Katharina die neutrale Position behaelt wird die Schwierigkeit werden. Sie wird sich Gedanken darüber machen müssen, ob sie Thomas nicht mit ins Boot holen will. Alleine was zu bewegen wird schwierig sein. Und die Ruhe innerhalb der Gruppe waere wichtig. Thomas ist aehnlich neutral und versteht manche Dinge genauso wenig wie Katharina. Katharina gibt Andy und Armin die Arbeitsauftraege von Danni. Dann muss der Kleine nicht auch noch Auftraege raussuchen. Dieter geht dem Kleinen etwas auf die Nerven. Katharina und der Kleine sind Vormittags beschaeftigt abzubauen und den eWagen leer zuraeumen. Der Geber-Thomas will die Leitungen im Keller gezaehlt haben. Machen sie, Dieter kommt mit. Mittags liegt Katharina halb tot auf der Werkbank. Die Diskussionen von Dieter und dem Kleinen bekommt sie trotzdem mit. Danach versucht Katharina die Leitungen fürs a.kk zurichten, da sich aber ihr Bruder mit ihr unterhalten will, kommt sie nicht weit. Der Kleine telefoniert mit Marcus. Er will wegen der Kühlschrankaktion nicht mit auf den Betriebsausflug. Dass Marcus stocksauer ist, weiß eigendlich wieder keiner. Marcus sagt naemlich nichts. Rückwirkend kann Katharina feststellen, dass der sich zurückzieht und dass Danni versucht hat, auf ihn zuzugehen, was nicht geklappt hat. Weil Marcus gar nichts davon wissen will. Er hat wohl schlicht keine Lust mehr. Wenn das der Hoe wieder mitbekommt, muss irgendwer dableiben, weil ja irgendwer die Störungen beheben muss. Da graußt es Katharina jetzt schon davor. So könnten dann naemlich gar nicht alle mit. Der Kleine und Katharina gehen zum Physikflachbau, um dort den Anschluss zu legen. Er macht Theater drumrum, wegen 20m Leitung und nen RCD. Zwischendrinn gibts noch für Katharina ne nicht nachvollziehbare Diskussion wegen den Schranken. Zum Feierabend kappelt sie sich mit ihrem großen Bruder. Somit ist Wochenende.

21. Juni


Montag.

Die Stimmung war sehr angespannt. Und Dieter war da. Warum der schon wieder da war, keine Ahnung. Er hat mit Scheriff 10 nach 7 schon irgendne Diskussion angefangen. Katharina ist dann mit Armin los. Nach 50,34 in der Bibliothek geht irgendne Stromschiene nicht. Wird wohl nen Kurzer in ner Haengelampe sein. Sie hatten den Geb-Schlüssel vom Kleinen aber an den Lichtschalter sind sie trotzdem nicht gekommen, weil das Büro abgeschlossen war. War ja nicht so dass Katharina da das erste Mal vornedran stand. Also sind sie wieder weg. Nach 40,19. Auf dem Weg dort hin fragte Armin was denn sie Diskussion am frühen Morgen grad sollte. Katharina war ihm mal wieder dankbar über die Bemerkung. in dem Zimmer sind wahnsinig schöne, alte, bröckelnde Rundleuchten bei denen bei fast jeder irgendwas nicht geht. Die Kondensatoren laufen auch mal irgendwann aus. Beim 1984erJahrgang auch kein Wunder. Sie arbeiten sich langsam vor. Zur Besprechung sind sie pünktlich da. Danach geht sie im Kleinen einen Festanschluss begutachten. Dieter macht Bemerkungen, dass der Kleine das selbst machen muss, weil sies (alle anderen) vom Süden über den Norden und wieder in den Süden legen würden. Da hat es bei Katharina mal wieder alles zusammen gezogen. Man kann doch nicht von seinen eigenen Leuten sagen sie sind zu blöd bestimmte Taetigkeiten auszuführen! Katharina sagt nur He. Und erntet einen wahnsinnig blöden Blick von Dieter. Nicht nur Katharina macht drei Kreuze wenn sie ihn verabschliedet haben. Dauert nicht mehr lang. Danach brauchen Katharina zum wiederholten Mal LM. Bei der Beschaffung gucken sie schon blöd. Von Hans bekommen sie den eWagen zum Auflanden. Im PhysikFlachbau bauen sie noch die Leitung ab, fahren das Material abladen, raeumen in 40,19 auf und fahren wieder nach 50,34. Die Bürofrau ist da. Sie müssen nach einer Leiter suchen. Katharina kennt den Hausmeister dort. Aber es waren zwei andere Leute drinnen, beide kannte sie. Aber sie wusste weder von dem einen noch von dem anderen wo sie ihn hinstecken sollte. Also hat ie sich an den einen gewand, ob sie die Leiter haben könnten. Armin stand daneben. Erst als sie in nem falschen Raum waren, hat Katharina gemerkt dass den von den Schlossern kommt und gar kein Hausmeister ist.Und Armin sagt nix! Hupps... Zu der Leiter kommen sie dann doch noch. Die Pendelleuchte ist bald abgenommen. Auf dem Rückweg zur Werkstatt geht das Handy, "wo seid ihr denn? wir wollten die Lampen in 40,19 angucken, die man ans Bauamt schreiben müsste, wir sind schon da." Wir? Der Kleine und Dieter. Sie gucken zu viert die Lampen an und diskutieren über Arbeitssicherheit. Katharina stellt ungern zwei Sachen aufeinander. Damit müssen sie leben. Zurück in der Werkstatt faellt auf, dass Ron und der Kleine weg sind. Katharina hofft, dass sie sich nicht noch mehr zoffen.

Dienstag

Katharina kommt in die Werkstatt und der Kleine sitzt bei Andy. Dieter kommt von oben und hat noch keinen Kamm gesehen. Katharina ist kurz weg. Als sie wieder kommt, sitzen Dieter und Ron noch bei den zweien. Katharina unterhaelt sich grad mit Thomas. "Komm mal zu uns" kommt vom Kleinen. Es wird sich über den Tagesablauf unterhalten. Der Plan ist, dass Armin und Andy nach 10,50 gehen, Ron und Katharina dieseln und Dieter und der Kleine ins Büro. Das Telefon bimmelt, im Westen steht die Schranke offen und die Ampel geht nicht so wie sie soll. Da Ron und Katharina sowieso in die Richtung müssen, machen sie das auf dem Weg. Sie tauschen das Leuchtmittel, restetten und stellen fest, dass die Ampel ausbleibt, die Schranke aber hoch und runter faehrt. Ron faehrt los Richtung dieseln. Katharina bekommt die Kriese. Die Schranke ist ein Sicherheitsrisiko und Ron faehrt davon, ohne was unternommen zu haben. "Jetzt ruf mal mal den Kleinen an, damit der bei der Firma anrufen kann", greift zum Telefon "die Schranke funktioniert nicht, so wie sie soll" der Kleine am anderen Ende "ja, ich ruf die Firma an" HALLO? Schranke sollte man hochstellen?!! Katharina mim Kleinen telefonierend "Und was machen wir bis dahin? Auflassen?" "Ja, stellt sie hoch." Ron stresst wegem Aggregat, Katharina interessiert das gar nicht. Gesagt, getan. Waere der Kleine auf die Idee gekommen, was alleine wegen der Schranke zu unternehmen? Warum hat es Ron überhaupt nicht interessiert? Dann gehen sie in Ruhe dieseln. Das erste Mal, dass Ron sie machen laesst. Waehrendessen erfaehrt Katharina einiges über das Gespraech vom Kleinen und Ron. Sie ist erleichtert. Zur Besprechung sind sie zurück, aber soweit kommen sie gar nicht. Der Mensch von der Firma ist da (ging aber schnell!) also gehen sie und gucken mit ihm. Sie machen die Sicherung rein und alles geht wieder wunderbar. "ja, ich weiß auch net" Ja, das is toll. Katharina ist wieder dafür die Schranke hochzustellen, weil nichts behoben ist. Ron laesst sie laufen. Dann halt nicht. Zurück in der Werkstatt steht ihr Lieblingsmensch von den Schlossern da. "Wie gehts deinem Bauch?" WAS? "gut, warum?" "Is da nen Loch drinn?, Gib mir mal nen Teller!" "Was gibts denn?" "Überraschung" Kommt er wieder mit nem Teller Maultaschen. Katharina freut sich. Katharina futtert genüsslich. Das Telefon bimmelt. "Die Westschranke geht schon wieder nicht. Und die bei der Klinik auch net." Katharina hat kaum aufleget, ruft der Geber-Thomas von oben. "Kannst du mal Ron hochschicken mit den Ordnern von den Dieseln?" "Nö mit dem geh ich jetzt zur Schranke." "Schuck.Öh, aeh, ja dann wenn ihr wieder da seid." "Mach ich". Ron "Was wollte der denn?" "Dass du hoch kommst." Sie stellen also die Schranke auf und die andere steht immer noch offen, reden mit der Wache. "Hat mir gefallen, deine Antwort." "Das mit den Schranken is wichtiger, oder nicht?" Katharina geht zum Kleinen und Dieter hoch, da sich die Leitungen im Lager nicht von alleine zaehlen. Sie zaehlen also. Im Lager reden sie auch noch, bis Dieter kommt. Der Kleine stellt fest, dass Katharina grad alles abbekommt. ACH NEIN. Und findet es gut, dass Katharina so viel gemacht hat. Mehr wie reden und zuhören im taeglichen Tun hat sie nicht gemacht. Sie hat niemals das Gespaech gesucht, nur mim Kleinen hat sie bewusst geredet. Aber gut, dass das schon hilft. Gegen 1Uhr geht der Kleine den Betriebsausflug planen und Katharina schreibt Maerchenbuch. Das Telefon bimmelt, Katharina geht eine Sicherung reindrücken, als sie auf dem Rückweg ist, soll sie die naechste reindrücken. Der Kleine ruft an "Wir ham nen Termin! Wo biste denn schon wieder?" "Gleich fertig und auf dem Rückzug" Hans und Chris laufen ihr über den Weg. Der Kleine erklaert ihr, dass er ganz gerne ein Gespraech mit allen, ohne Hoe, Geber-Thomas und Fritze haette. Findet Katharina nicht verkehrt. Thomas kommt mim Rad und sucht Unterhaltung... Hat zwar grad gar nicht gepasst aber gut. Also unterhalten sie sich über das Essen am Freitag. Sie gucken sich zu dritt an, wo die Festanschlüsse hin sollen. Auf dem Rückweg wird Katharina über den Braten aufgeklaert, den es am Freitag geben soll. Ron verkündet zum Feierabend, dass schon alles eingekauft ist.

22. Juni

Mittwoch


Es war morgens eine entspannte Situation. Alle haben miteinander gesprochen, sogar Ron und Dieter. Es wird gesprochen, wer was macht. Ron und Katharina fahren zum Sport den Diesel laufen lassen. Natürlich ohne Last. Dass er nicht ausgeht, beim Drücken des Automatikschalters ist Katharina fast klar. Sie würgen ihn ab. Ron und Katharina sprechen über Geber-Thomas und was sein Beitrag zu dem ganzen Trubel ist. Nach der Besprechung bauen der Kleine und Katharina die Anschlüsse fürs Fest in 10,81 auf. Nach dem Mittag soll Dieter den Leihschein machen, stattdessen nörgelt er dran rum und ruft drei Mal an. Der Kleine und Katharina sind neue Kaffeemaschine kaufen. Als sie zurückkommen lassen sie den Leihschein unterschreiben, gucken nach Andy seinen Klemmen und fahren die Verlaengerungen die beim Eingang liegen vors Lager. Katharina ist noch nicht klar, wie Marcus zu etwas positivem bewegt werden kann, wenn er wieder kommt. Mit dem Kleinen ist es erstmal funktionsfaehig. Auch, wenn man ihm sagen muss was er tun soll. Den Schlüssel für 50,34 für das Büro den gibts zum Beispiel. Warum? Weil Katharina gesagt hat, er soll sich drum kümmern. Ein Glück dass er sich von ihr was sagen laesst. Oder nennt man das betriebsblind? Egal wie, wenn Marcus wieder da ist, muss er mit ins Boot. Mit Danny wird es auch nicht einfach werden. Bei Marcus wird wohl am Anfang mal eine Schlüsselsammelaktion helfen und dann viele gute Worte. Waere noch rauszufinden was Marcus erwartet. Das Gespraech am Freitag wird klappen.

24. Juni

Freitag

Der Plan war, dass gemeinsam gekocht und gegessen wird. Und sich danach über alles was in letzter Zeit vorgefallen ist unterhalten. Hat auch fast wunderbar funktioniert.

Morgens waren der Kleine und Katharina damit beschaeftigt das Fest in 10,81 abzubauen und für ein neues großes Fest alles zu richten. In dem ganzen Trubel ist sogar die morgendliche Besprechung untergegangen. Ron war mit dem Braten beschaeftigt. Sie haben 5kg Braten mit 6 Leuten gefuttert. Danach gabs Verdauungsschnaps. Dann lag es am Kleinen alle an die Arbeit zu schicken, damit der Geber-Thomas nix mitbekommt. Hat auch alles gut geklappt, sie haben sogar nen Raum organisiert. Katharina hat nen Stuhlkreis gestellt. Und dann wurde geredet. Na ja, es war eher Ron hat dem Kleinen Sachen gesagt, die er nicht hören wollte. Thomas hat gar nichts gesagt, Andy hat selten versucht was einzuwerfen und Katharina hat versucht auf der einen Seite zu moderieren und auf der anderen Seite alle beide zubeschwichtigen und ihnen zu vermitteln, dass sie einander zuhören müssen. Der Kleine war zwei Mal nahe daran zu gehen. Und hat drei Mal aus Trotz zu Sachen ja gesagt, die er nicht so meint. ...

25. Juni

... Die Themen waren, Rons Krankenschein und warum er nicht weiter gegeben wurde, Günther, der Kühlschrank, Dieter und seine Schreierei, das Verhaeltnis zwischen dem Kleinen und Dieter, die Angst um neue Vertraege und das Wissen das "oberhalb der Blechtreppe" darüber vorhanden ist und die Wandlung von Marcus und dem Kleinen seit Katharinas Anwesenheit. Die Situation vom Kleinen war nicht einfach, er versuchte nicht nur sein Verhalten sondern auch das von Marcus, Dieter, Hoe, Geber-Thomas und Fritze zu erklaeren und zu verteidigen. Katharinas Ziel dieser Gespraeche ist, die Gruppe mit Vorhandwerkern so zu staerken dass sie gegen alles von oben zusammen haelt. Auch ist sie dabei Punkte zusammeln die die Gruppe dem Fritze vorwerfen kann, denn er ist nicht ganz unschuldig an der Situation. Wenn er nicht von alleine macht, was gewollt ist, dann muss man ihm eben beibringen, was gewollt ist. Denn wenn er es nicht weiß, kann er nichts tun. (Beim Kleinen funktionierts ja auch.) Das Gespraech wurde immer mal wieder von Telefonanrufen unterbrochen. Um die Störungen mussten sie sich ja auch kümmern. So haben sie das Gespraech abgebrochen. Der Kleine und Katharina haben ne Störung beseitigt und Andy und Ron eine. Katharina war dafür dass sie die anderen zwei abholen, denn sie wollte nicht, dass sich mit dem Gespraech die Gruppe wieder teilt. Hat auch geklappt. So sind sie dann alle vier noch ne Störung beheben gegangen. Eigendlich war dann Wochenende.

Eigendlich. Katharina wollte noch in die Stadt wegen ihrem Armband. Damit war sie nicht alleine. Okay, ganz unabsichtlich war es nicht. Also war sie mit dem Kleinen in zwei Uhrmacherwerkstaetten. Dass es mehr um das Reden danach ging war auch klar. Jeder wird noch das wichtigste los, aber es dauert trozdem recht lange, bis sie einsehen dass keiner mehr aufnahmefaehig ist. Katharina macht sich etwas Gedanken um ihn. Sie kann nur hoffen, dass ihm das nicht auf die Gesundheit schlaegt. Wenn er kaputt geht hat keiner was davon. Das Fazit ist also, das naechste Gespraech darf nicht zum Feierabend stattfinden.

Naechste Woche Samstag ist Tag der offenen Tür im Osten. Dafür müssen sie Stromanschlüsse zur Verfügung stellen. Katharinas alter Arbeitgeber wird das Aggregat liefern. Das heißt Harry und Harrie (von Ettlingen) werden es bringen. Ist Katharina doch mal gespannt, wie die zwei das Aggregat erklaeren. Auf besagten Samstag ist Katharina auch neugierig. Werden sie nur darauf warten, dass irgendwelche Sicherungen fallen?

27. Juni

Montag

Die Situation morgens war echt komisch. Als Katharina rein kam war keiner da. Dann kamen sie alle. Kaum hatte sie ihre Schuhe an, kam der Kleine und wollte mit ihr um den Block laufen. Es ging um das Gespraech am Freitag. Ihm gings am WE unglaublich schlecht und deswegen is er am Dienstag bei keinem Gespraech dabei. Er hat mit Marcus telefoniert, der keinen Klaerungsbedarf sieht. Dieter wirft ihm vor, dass er überhaupt Gespraeche geführt hat. Und wegem Kühlschrank würde er mit den anderen sprechen, wenn Katharina es für gut heißt. Ron ist schon weg scheinbar Richtung Aggregat. Katharina findet ihn aber nicht. Der Kleine ist nicht begeistert davon, dass Ron nicht auffindbar ist. Katharina versucht ihren Dimmer in 50,34 zu montieren. Auf dem Weg trifft sie Thomas, den sie zum Freitag befragt. Er meint auch, dass es mit Sicherheit eine Spur zu hefig war. Zur Besprechung is auser Armin keiner da. Aber viele fragen nach Ron. Katharina schnappt sich Armin und faehrt zu Ron. Klingeln hilft nichts, beim 5. Anruf geht er doch tatsaechlich dran. Das mit der Rufbereitschaft kotzt ihn an. Ja klar, is aber doch noch lange kein Grund von der Bildflaeche zu verschwinden. Man kann doch nicht wegrennen und hoffen dass alles gut wird! Katharina verklickert ihm, dass nach ihm gefragt wird und faehrt mit Armin nach 40,19. Dort kommen sie wenigstens ein Stück weiter. Bis Thomas anruft und fragt ob er vorbeikommen kann. Ab jetzt sieht es Katharina als Hilferuf. Also sprechen sie über Freitag und Katharinas weitere Vorhaben. Katharina will jemanden von einer Beratungsstelle. Erstens hat so jemand Ahnung von Gespraechsführung, zweitens kann vllt so jemand helfen bei der Problemlösung und drittens waers ne absolut neutrale Person. Thomas findet die Idee nicht schlecht. Zum Mittag spricht sie mim Kleinen. Er hat mit Ron nochmal in Ruhe gesprochen. Katharinas Idee kommt so gut, dass er mit will. Dass sie den Kleinen zum Mittag essen animieren muss, passt ihr gar nicht. Dieter macht alles nicht einfacher. Nach dem Mittag bauen sie die Anschlüsse ab, die für Samstag gebraucht werden. Danach schaffen sie fast alles aus dem Lager hoch, auch für Samstag. Ron bietet auf seine Arte Hilfe an, aber der Kleine will es nicht sehen. Zum Feierabend versucht Katharina Joe zum Geburtstag zu gratulieren, aber geht nicht dran. Sie weiß aber nicht, obs die richtige Telefonnr is. Muss Katharina morgen mal nachfragen.

28. Juni

Dienstag

Alles war normal. Katharina is mit Armin und Andy nach 40,19, wo sie erst mal wieder das Schlüsselproblem hatten. Katharina versucht ein Gespraech mit Andreas anzufangen. Von ihm bekommt sie aber nur zu hören, was ihm der Kleine erzaehlt hat. Dass bei Andy so gar keine eigene Meinung und Eindrücke kommen, erschreckt Katharina. Als Andy mit seinem fertig war, kam Thomas, dem langweilig war. Pünktlich zur Besprechung waren sie wieder in der Werkstatt. Ron faengt eine Diskussion wegen der Schranke an.Wobei Katharina die Diskussion eher in Richtung Warum-sind-keine-Struckturen-da? lenkt. Danach gehen Geber-Thomas, der Kleine und Katharina in den Norden, um dort Leitungen für Samstag abzuholen. Dann weiter in den Osten, dort die Leitungen abzuladen und teilweise für Samstag zu besprechen. Es scheint gut organisiert zu sein, vom Geber-Thomas. Der Geber-Thomas hat natürlich die Diskussion von dem Kleinen und Katharina mitbekommen und will wissen obs Probleme gibt. Der Kleine erklaert einwenig. Vom Geber-Thomas kam, bei ihm würd des alles funktionieren. Ja, er würde Struckturen reinbringen und nicht ganz so heute-so-morgen-so funktionieren. Aber ob es gut sein würde, bezweifelt Katharina. Der Geber-Thomas kritisiert ganz arg den Fritze, weil er keine Entscheidung trifft. Oder keine Entscheidung zu seinen Gunsten trifft. Fand Katharina interessant, dass er aehnliches sagt wie sie. Was Katharina nicht passt, dass er versucht den Kleinen zu beeinflußen. Beim Geber-Thomas faellt auf, dass er nichts aber auch wirklich gar nichts auf seinem Schreibtisch liegen hat. Was also macht der Junge? Und bei ihm kann nicht alles über den Rechner laufen. Zurück im Süden gibts erstmal Mittag. Ron redet von der Schranke und macht nicht schlechte Vorschlaege. Dann fahren der Kleine und Katharina tanken, waehrend der Rest bei Ron Wassermelone isst. Katharina hat Joe angerufen, der sich doch tatsaechlich gefreut hat (also doch die richtige Telenr).

30. Juni

Mittwoch

Der Kleine und Dieter fahren einkaufen. Katharina ist eigendlich am Schreiben, aber dann kommt der Geber-Thomas. Er erinnert sich an die Zeit als er bei der Kolonne war. Die Stimme und die Ausdrücke von Harry und Harrie kann er wahnsinnig gut nachmachen. Sie unterhalten sich. Der Fritze kommt und will von ihm irgendwas wissen. Waehrendessen ruft Harry an, dass er unterwegs is. Katharina schreibt weiter, da taucht der Kleine auf. Also gehts los in den Osten. Harry hat sich natürlich so hingestellt, dass sie erstmal ne Ewigkeit brauchen bis sie ihn dort haben, wo das Aggregat hin soll. Dabei faehrt er über nen Zeltboden, der dann natürlich hinüber ist. Der Geber-Thomas is in seinem Element. Katharina kommt aus dem Grinzen nicht mehr raus und der Kleine beobachtet alles. Harrys seine Art hat eben was. Irgendwann ist alles angeschlossen. Zum Mittag sind sie wieder zurück. Nach dem Mittag baut Katharina die letzten Anschlussleitungen zurück, unterhaelt sich mit ihrem großen Bruder über seinen Urlaub. Kaum ist der weg, kommt Thomas regt sich über sienen Fehler am Aufzug auf und redet über Hansi. Dass sich der Rest (also Andy, Armin, Danni und Ron) sich verkrümeln ist ihr wohlbekannt. Katharina ruft also an, um zu erfahren wo sie sind und geht hin. Kaum ist sie dort, ruft der Kleine an, Störung: sie soll mal gucken wo die Spannung ist. Macht sie. Kurze Zeit spaeter ist sie wieder da. Es wird geredet, über Günther, Matthias, den Kleinen, die Vertraege, den Lagerschlüssel und Dieter. Danni erzaehlt von seinem Gespraech mit dem Kleinen. Findet Katharina gut, dass sie beide Seiten mitbekommt. Na ja, vom Kleinen bekommt sies erzaehlt, bei Danni harkt sie nach. Es dauert nicht lange, ruft der Kleine wieder an, ob Katharina die Störung behoben hat und wo sie jetzt is und was sie machen. Katharina passt es gar nicht, dass er so viel wissen will. Als sie zurückkommen, macht Dieter wahnsinnig sinnvolle Kommentare.

Donnerstag.

Dieters letzter Tag mit Verabschiedung. Katharina soll mit Danni das Fest in 40,31 aufbauen. Funktioniert auch. Sie darf sogar den Lieferschein schreiben... Marcus is gekommen und kocht, der Rest hilft beim Kochen. Dieter ist beleidigt, weil sie ihn nicht weiterbeschaeftigen. Katharina laesst den Lieferschein unterschreiben, guckt beim Kochen zu und nörgelt an der Soße rum. Um 12 gibts dann Bohnensalat, Rotebetesalat, Schweinebraten und Spaetzle. Nach dem Essen haelt der Fritze ne Rede über Dieters Leben. Danach is mehr oder weniger fröhliches Besammen sitzen.

6. Juli

Freitag

Der Kleine und Katharina verbringen den Freitag im Osten. Vorbereitungen für den Samstag werden erledigt.

Samstag.

Kathrina wollte mit der Bahn in den Osten fahren. Beim Umsteigen ruft der Kleine an, er würde in die Werkstatt fahrn um die Jacken zu holen. Katharina laeuft hin. Sie nehmen die Jacken mit und fahren in den Osten. Nach einer Diskussion mit der Parkplatzwaechter drüfen sie parken. Der Geber-Thomas und Hans haben die erste Schicht gemacht, die sie dann ablösen. Der Fritze ist auch da. Es wird eine gemeinsame Ablöserunde gemacht. Der Fritze erwischt immer wieder jemand am Bierstand. Der Kleine und Katharina laufen durch die Staende und kümmern sich zwischen drinnen um das Aggregat. Gegen 19 Uhr fangen sie mit Abbauen an. Um 0 Uhr 10 stellen sie das Aggregat ab. Gegen halb 1 sind sie weg.

Montag

Marcus is wieder da. Katharina und Thomas sind damit beschaeftigt im Osten wieder zurückzubauen.

Dienstag.

Thomas und Katharina raeumen das Lager wieder ein und inventarisieren. Katharina kümmert sich um den Festanschluss in 10,23. Sie spricht mit Marcus. Über Hansi und sein Bier, über Ron und seine Probleme, über des Süd/Nord-Problem. Nicht aber über die eigendliche Problematik. "Machs diplomatisch, sonst mauert er." Waren die Worte vom Kleinen.

Mittwoch

Katharina und Marcus erweitern noch den Festanschluss in 10,23, bereiten den Festanschluss für 40,40 vor. Ab Mittag verabschiedenen sie Michael. Katharina gefaellt die Verabschiedung besser, weil sie persönlicher und nicht so aufgesetzt ist, wie die von Dieter. Der im übrigen Freitag und Montag da war. Und scheinbar wortlos durch die Werkstatt gegangen is.

22. Juli 2011

Seid der Kleine im Urlaub ist, räumt Marcus seinen Platz auf. Er wird nach oben ins Büro ziehen und weg sein. Er wird sich abkapseln und er wird früher oder später Danni vor den Kopf stoßen, weil er nicht mehr der ist, der Danni alles machen lässt. Erste Schwierigkeiten gab es schon: Montag morgens kam Marcus von oben mit der Info, die Fensterputzer kommen. Was bedeutet, dass die Fensterbänke leer sein müssen. Marcus will Danni eine Kiste mit ein paar alten LM in die Hand drücken mit den Worten wenn du nachher runter gehst, kannst du die mitnehmen. Danni hätte sie sehr gerne an Katharina abgedrückt. Was sie natürlich nicht mit sich machen lässt. Danni versucht es noch ein zwei Mal bei Katharina und findet es super lustig. Marcus nicht. Anmerken lässt er sich es aber nicht. Das nächste waren die Ü-Eier von Marcus. Und die Lampenaktion. Hatte Katharina doch gesagt, wenn sich die Position von Marcus verändert, wird er nicht mehr der "Kuschelbär" sein (können). Wollte keiner hören. Als Danni Katharina ins Wort fällt, hört sie das aller erste Mal Widerworte von Marcus.

Katharina war bei der Betrieblichen Beratungsstelle, weil so ist das kein Zustand. Die Nachricht dort war, es muss alles über den Chef laufen.

Beim Fritze war sie auch. Allerdings weil Katharina ganz gerne gehabt hätte dass er sie jetzt für zwei Jahre beurlaubt. Dass das so nicht geht, war Katharina ja klar, aber wenn man nicht sagt, was man will, kann mans auch nicht bekommen. Sie muss warten, bis sie einen unbefristeten Vertrag hat, dann kann das gehen. Dann würde sie Techniker auf Vollzeit machen. Katharina hätte nicht mit solchen posiven Gesprächen gerechnet. Natürlich ging es auch um die Dinge die in der Gruppe ablaufen. Katharina hat ihm dann vorgeworfen, der Laden hätte keine Struktur. Hat der Geber-Thomas mitbekommen (hat wohl an der Wand gelauscht) und wollte sich dann bei ihr bedanken. Schon richtig, dass Katharina der Meinung ist, der Fritze müsse eine Entscheidung treffen. Aber sie will sich nicht vor Thomas seinen Karren spannen lassen. Katharina dreht kurzer Hand den Spieß um, in dem sie Thomas vorwirft nicht genügend auf den Hoe einzugehen. Klar, dass sie mit ner Wand spricht. Katharina stört es, dass der Fritze einen falschen Eindruck haben könnte. Was sie ihm dann auch erklärt.

Armin is noch vier Tage da, dann ist sein halbes Jahr rum.


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Essen

Das Essen muss schon lange geplant gewesen sein. Auf jeden Fall war klar, dass es aus irgendeinem Grund Wildschwein geben muss. Die Vorbereitungen wurden getroffen: "Ne geile Rahmsoße brauchen wir!" (Dominik). Am Morgen davor standen alle im Büro rum, wie jeden Morgen. Bis Jens sein Telefon klingelte. Alle haben noch gelästert, der Gastgeber wäre krank. Und so war es auch. Also wurde nach einer neuen "Lokation" gesucht und gefunden. Katharina freute sich. Erstens wurde so was aus Erfahrung sehr lustig und zweitens fand Katharina die Vorstellung interessant, die dazugehörigen Frauen mal zu sehen. Katharina is also mit Bahn und Rad hingefahren. Und wurde von Joe gleich überschwänglich begrüßt. Der große Chefe stand gleich daneben.Wie immer tat Katharina das, was sie tut, wenn sie nicht weiß was sie tun soll, nämlich nichts. Micha und Norbert haben gleich mal wieder angefangen zu lästern, von wegen Karotten und so...Schon war Katharina am Dauergrinzen. Dass Micha Katharina seiner Moni vorführte war klar. Sie hätte es sich aber schlimmer vorstellen können. Jens seine Frau kannte sie ja schon. Dominiks hatte sie sich anders vorgestellt. Michas passt. Und Rolands auch. Über die anderen hatte sie sich keine Gedanken gemacht. Dadurch, dass Katharina bei Dominik und Jens saß, hat sie ein bisschen mehr mitbekommen. Der große Chefe war am Anfang auch noch da. Dominik hat mit ihm dann eine Diskussion über Outsoursing angefangen. Später haben Jens und Dominik das Gespräch reflektiert. Lustig war, wie die beiden auf ihre Frauen reagiert haben. Dominik hat sich rührend um Paulina gekümmert. Der Bierkonsum von den zweien war auch enorm, 3 Flaschen haben sie getrunken. Wobei sich Katharina nicht sicher ist, ob die 1Liter oder 1,5L hatten. Und Jens hat Dominik eingeschenkt. Markus hat nen 3 Liter Glas dabei gehabt, das sie immer wieder aufgefüllt haben.

Das Essen war lecker.Wildschwein. Hatte sie noch nie vorher gegessen. Aber war gut. Die Frauen waren irgendwann der Meinung, dass jetzt mal ne Führung fällig wäre. Bei der Katharina allerdings nicht dabei war. Sie kennt das Gebäude ja... Stattdessen haben Jens und Katharina Michas alte Arbeitsgeschichten angehört. Nicht dass sie die schon x-mal gehört hätte.


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Finnland vorher und nachher

5. Oktober

Am Dienstag kommt Lena wieder. Katharina hat vor sie abzuholen, obs klappt weiß sie noch nicht. Katharina freut riesig wenn sie wieder da ist. Aber sie hat Angst, dass sie nicht mehr so ist wie vorher. Weiß sie schon was sie machen wird? Wie wird sie aussehen? Und vor allem: Geht es ihr gut? Was wird Momo sagen?

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Dass Katharina einen Finnischkurs belegt hat, is bereits bekannt. Eines Tages kam Anna mit der Zeitung an und meinte Katharina solle mal den Artikel über Finnland lesen. Warscheinlich hatte Anna mal wieder nur die Überschrift gelesen, sonst hätte sie gewusst, dass dort eine Finnlandreise angeboten wird. Für Jugendliche und nen Appel und nen Ei. Katharina war begeistert! Katharina rief also dort an. Ihr war nämlich noch nicht ganz klar, ob sie mit kann, wegen der Altersgrenze. Ans Telefon ging jemand den Katharina mit einer 60jährigen Frau assoziierte. Nach dem klar war, dass Katharina wirklich mit kann, war alles gut. Ein Vortreffen stand noch an, an dem man sich ein wenig kennen lernen sollte. Als Katharina dort hin ist, hat sie schon etliche Eltern und größtenteils Mädels gesehen. Und machte sich Sorgen, ob sie nicht doch zu alt war. Katharina war eine der wenigen die nicht mit ihren Eltern da war. Nach dem Katharina verstanden hatte, dass niemand mehr ins Zimmer kommen würde, war sie positiv überrascht. Die Frau (Daniela) am Telefon war höchstens 30, der Busfahrer Wille hatte von allem am meisten Ahnung und der Praktikant (Eugen) überhaupt keine. Während der "Runde" aus ca 30 Mitfahrern hat Katharina schon mal erste Punkte gesammelt (ob jetzt gut oder schlecht is Auslegungssache). Auch danach kannte Katharina niemanden. Aber sie wussten schon mal dass es in Kukkis keine Duschen gibt...

In der Woche in der es los ging nach Finnland war der Rest der Family Wandern... Was bedeutete, dass Katharina ihren Koffer ohne Hilfe packen musste. Das gelang ihr nur, weil sie zufällig am Abend vor dem Kofferpacken Wäsche gewaschen hatte, sonst hätte sie gar nichts mitnehmen können... Muss ja nicht immer alles schief gehen. Mit Thomas hat sie dann gegen 2 Uhr noch die letzten Sachen eingepackt. Am nächsten Morgen haben Thomas und Anna Katharina zum Bus gebracht.

Sie hat sich erstmal alleine hingesetzt. Bis Rostock hatte sie zwei Sätze mit dem Pärchen hinter ihr gesprochen. Das fing ja schon mal gut an... Irgendwann ist Fabian durchgelaufen und hat gefragt, wer zu wem in eine Kabine auf dem Schiff will. Katharina, naiv wie sie war, gemeint, dass ihr das egal wäre. Dass er sie gleich mit Daniela in ein Zimmer steckt hatte sie ja nicht ahnen können. In Rostock hat sich Wille dann mal noch verfahren und trotzdem haben sie lange auf die Fähre warten müssen. Währendessen hat Katharina Feuerwerk geguckt. Als sie gerade ums Haus gelaufen ist, um das Feuerwerk besser zu sehen, laufen ihr zwei kleine Mädels hinterher. "Du gehörst doch auch zu uns. Bist du ganz alleine hier?" Katharina sind die zwei bisher nicht aufgefallen. Katharina war dankbar für die Ansprache.Irgendwann gings dann wieder in den Bus und auf die Fähre. Dort hat sie sich auf ihrem Bett eingerichtet und sich dann das Schiff angeschaut. Mit Daniela in der Kabine, nee danke. Katharina hat nach den Abfahrtszeiten gesucht, weil sie sehen wollte, wie das Schiff ablegt. Nachdem das gefunden war, war klar, dass sie noch 3 std auf bleiben muss. Das Schiff sollte um 2 Uhr (finnische Zeit) ablegen.

So lange hat sie sich aufs Deck gesetzt, das komplett beleuchtet war. Als sie irgendwann mal ihr Schreibzeug holen wollte, saßen Mareen, Marc und Daniela auf ihrem Bett. Mareen total aufgelöst. Maree überlege ob sie wieder nach Hause fährt und ob es Katharina was ausmachen würde, mit ihr die Kabine zu tauschen oder wenn sie über ihr schläft. Nein, natürlich machte Katharina das nichts aus, im Gegenteil. Während sie auf dem Deck saß, kamen immer mal wieder Grüppchen vorbei. Viertel vor 2 hat das Schiff dann abgelegt. Wenn Luca nichts gesagt hätte, hätte sie das gar nicht gemerkt. Irgendwann is sie dann ins Bett.

Am nächsten Tag wurde Katharina von einer Lautsprecheransage auf Finnisch geweckt, die allen verklickerte dass es Frühstück gibt. Danach haben sie sich alle getroffen, wo Daniela erklärte, dass für heute kein Programm vorgesehen war.Was bedeutete, dass alle dasaßen und spielten. Dazwischen gabs Mittagessen und Abendessen. Abends hat Fabian lustiges von sich und seiner Arbeit erzählt. Damit hat das "Fabian ist für das Abendprogramm zuständig" angefangen.Am nächsten morgen gabs um 5:30 Frühstück. Danach gings wieder in den Bus und mit dem Bus von Helsinki nach Vantaa. Der Bus hielt vor dem Kulturzentrum (oder so) und keiner war zu sehen. Zumindest niemand der danach aussah zu uns zu passen. Daniela und Wille telefonierten also. Katharina hatte sich eine finnische Zeitung aus dem Briefkasten gezogen und wurde über die örtlichen Supermarktangebote und den neuen Hubschrauber informiert. Mehr verstand sie leider nicht. Aber die Zeitung war auch nicht mehr die neuste. Nach und nach saßen dann alle auf der Treppe. Irgendwann hatte Wille jemanden erreicht. Die Finnen sind davon ausgegangen dass die Fähre um 9 Uhr anlegt und nicht, dass sie schon um 9 Uhr in Vantaa sind. Eine halbe std späte tauchte ein Frau namens Päivi auf, die sich zig mal entschuldigte und meinte wir sollen doch erstmal einen Kaffee trinken.bis die finnischen Jugendlichen kommen. Eine Straßenecke weiter tranken sie dann Kaffee, Leitungswasser und Sirup mit Wasser in einem Schulungsraum. Allerdings fand das keiner so richtig interessant, die Stadt wäre mit Sicherheit viel interessanter... Als das Daniela und Fabian mitbekommen haben, ließen sie die Truppe laufen. Katharina steuerte einen Supermarkt an. Einpaar liefen ihr hinterher. Sie entdeckte, dass keine Tafeln Schokolade verkauft wurden. Sondern fast nur so Stäbchen. Oder Lindt. Dann sind sie wieder zum Bus und haben sich dort auf die Treppe gesetzt um auf die Finnen zu warte. Irgendwann kam jemand. Sie stellte sich unter einen Baum und die deutschen guckten. Dann kam noch jemand. Und die deutschen guckten. Es kamen immer mehr und die deutschen guckten und irgendwann begannen sie zu diskutieren ob sie nicht hingehen sollten. Katharina und Samira fassten sich ein Herz und gingen zu Vilma, die Katharina sofort unglaublich schön fand. Sie unterhielten sich auf Englisch. Der zweite der kam, war ein Betreuer, was sie aber erst später feststellten. Hannes hat die von vor drei Jahren wiedergetroffen und sah total happy aus.


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für Lena

Auf der einen Seite erschreckt es mich, dass sie dir dein Netbook geklaut haben. Auf der anderen Seite wundert es mich, dass das nicht schon früher passiert ist. Es tut mir leid, dass all deine Fotos und so weg sind! Kannst man hoffen, dass die Sachen wieder auftauchen?

Eigendlich hatte ich dir einen Brief geschrieben, weiß aber nicht, ob er angekommen ist. Warscheinlich nicht. Okay ich werden wieder einen neuen schreiben :-)


Was ich so treibe:

Ich bin immer noch bei meiner Lieblingsabteilung (Gebäudebetrieb). Sie hatten mich ja anfangs nur für ein halbes Jahr beschäftigt. Das haben sie auf ein weiteres halbes Jahr verlängert. Beim Feedback haben sie gemeint, dass ich in den letzten paar Wochen große Fortschritte gemacht hätte. So was hat mich natürlich sehr gefreut. Die Arbeit macht mir nach wie vor große Freude. Mein Kollege ist seit gestern in den Zivildienst gegangen, was bedeutet, dass ich jetzt "alleine" bin. Das wird mit Sicherheit eine Umstellung.

Zuhause sind die Hauspläne wieder auf Eis gelegt. Warum sollte man auch in ein Haus einziehen, das man gekauft hat?? Ein Haus von dem eigendlich sowieso niemand was weiß.

Mein Führerschein ist nach wie vor in Arbeit. Demnächst hab ich praktische Prüfung. Aber bis jetzt bin ich der Meinung, dass ich das nicht auf Anhieb auf die Reihe bekomme. Man wird sehen.(Dafür hab ich mir letzte Woche ein Fahrrad gekauft ;-)) Kannst mir am 9. Juni die Daumen drücken und hoffen, dass ich alle Radfahrer, Fußgänger und sämtliche Verkehrsinseln sehe.

Mein Finnischkurs ist bald wieder zu Ende (noch zwei mal). Daher hab ich beschlossen im Sommer nach Vantaa (20km nördlich von Helsinki) zu reisen.

Mehr hat sich nicht getan. Auch daran nicht, dass du hier fehlst.


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vor und nach den Prüfungen

12. November


In dieser Wochen waren für Katharina schriftliche Prüfungen. Montag hat sie die Bewerbung noch hingebracht. Am Dienstag hat sie dann Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde und Deutsch geschrieben. Alles drei in Ordnung, aber die Anspannung war enorm. Der Günni erzählt, dass es eine der schwierigsten Prüfung war, die er gesehen hat. Mittwoch war dann Berufsfachkunde 1. Katharina hat sehr blöde geguckt, als sie die Aufgaben gesehen hat. "Keine Ahnung, keine Ahnung, keine Ahnung. Mit welcher der Aufgaben fang ich an???" Und wie soll Katharina innerhalb von einer Viertelstunde pro Aufgabe hinter das Wissen kommen? Tja, sie hat dann halt mal angefangen. Am Ende von 120 min fehlen ihr noch 4 Teilaufgaben. Damit kann sie leben. Wenn nur von dem was sie bearbeitet hat, viel richtig ist... Sie kann nix mehr dran ändern. Katharina ist Abends im icq. Kunzi schreibt sie an. Katharina ist sehr verwundert. Wie die Prüfung so war, wollte er wissen. Heute ist ihr morgens fast die Bahn weggefahren. In der Schule ist entsprechende Stimmung. Katharina liest die Aufgaben durch. Auch hier muss sie 6 Aufgaben innerhalb von 120 min bearbeiten. Und die muss auch noch aus 8 auswählen. Wenn Katharina was hasst, dann ist es auswählen. Sie fängt also an. Als sie vier Aufgaben bearbeitet hat, guck sie auf die Uhr: Sie hat noch ne std. Also alles im grünen Bereich. Sie bearbeitet die zwei anderen Aufgaben und muss abgeben. Die Stimmung ist ausgelassen und erleichtert. Sie diskutieren noch, wo und wann sie sich Abends treffen. Katharina fährt über die Stadt nach Hause. Sie hat es also hinter sich!!! Jetzt wird man sehen was kommt.

13. 11. 2009

Freitag

Katharina hätte eigendlich Fahrschule gehabt, aber ihr Fahrlehrer ist krank. Und sie war so motiviert... Stattdessen hängt sie Wäsche auf und geht zur Bücherschau. Und die is dieses Jahr gar nicht gut. Oben ist kaum noch was, zu wenig Leute da und zuwenig Bücher, die Katharina interessieren würden. Die wenigen Leute kommen von der nicht vorhandenen Werbung. Nur in einer Zeitung hat Katharina eine kurze Notiz gelesen, keine Plakate kein gar nichts. Aus Langerweile liest die das neue Samsbuch bis zur Hälfte. Danach fährt sie wieder nach Hause. Kinza und Fatma trifft sie in der Bahn, die von der Uni kommen. Katharina freut sich.

Thomas hat mal wieder ne Immobilie. Sogar Annemarie hat Katharina gefragt, was sie von der Lage halten würde. Thomas sein Augen waren so hoffnungsvoll, als er gestern Abend darüber sprach. Das sah leider am Nachmittag nach dem beide mit einem Anwalt gesprochen haben anders aus. Fast schon wieder resignierend "Für Annemarie gibt es genügend Gründe hier zu bleiben." Katharina hat sich entschieden zu gehen, wenn das diesmal nichts wird. Sie kann nicht mehr. Seit gestern geht der Gläserschrank schon wieder nicht mehr auf. Thomas hat schon ne zweite GArage vorgeschlagen. Und Anna ist auch seit Donnerstag wieder da. Sie belegt also das Arbeitszimmer. Was bleibt Katharina also? Das Schlafzimmer zum schlafen oder Akkordeon spielen.und die Große Weite Welt.

Eigendlich sollte Katharina glücklich sein, dass wenigstens die Heitzung wieder einwandfrei wärmt und die Dusche warmes Wasser hergibt. Die Handwerker haben am letzten Wochenende ne neue Gastherme eingebaut. Nach einer Woche frieren sollte sie froh sein.

26. November

Katharina arbeitet und versucht Auto zufahren. Annemarie und Thomas haben das Haus doch tatsächlich gekauft. Katharina kann das noch gar nicht glauben! Natürlich weiß sie aber noch von nichts. Vllt solls ja nen Weihnachtsgeschenk werden....


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viel los

Seit Katharina vom Urlaub wieder zu Hause ist, ist viel los. Fast hätte Katharina die Abschiedsfeier von Lena verpasst, weil sie das mit dem Kalender mal wieder nicht im Griff hatte. Die Abschiedsfeier fand Katharina irgendwie echt. Als Katharina am nächsten morgen um 7 Uhr heim kam, wollte Kati grad raus... Dann gings mim Arbeiten wieder los. "Umweltzertifikation" kann Katharina nicht mehr hören. Wobei es ganz lustig war und man sich auf der anderen Seite fragen sollte, ob es auch lustig ist. Stichwort Tor öffnen, Quecksilber und ausgelastet? Katharina geht von Montag bis Donnerstag zum Theorieunterricht. Und sie geht danach Lampen suchen, da sie beschlossen hat, doch noch 100 zu finden. So passiert es, dass sie erst gegen 11 Uhr nach Hause kommt und entsprechend verschlafen morgens aussieht. Freitags hat sie Schule. Nur doof, dass es ihr so ziehmlich egal ist was gemacht wird. Nach 4 std kann sie meistens nicht mehr sitzen. Lena fehlt, seit sie nicht mehr da ist.

8. Oktober


Am letzten Wochenende hat Katharina Lena eine Mail geschrieben. Wie Katharina in ihrem Blog gelesen hat, geht es ihr nicht wirklich gut dort. Was sie wirklich in die Mail reinschreiben sollte, wusste sie nicht. Abgeschickt hat sie das kurze Stück Text trotzdem.

Katharina ist sehr glücklich mit ihrer Arbeit. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett. Jens beschwert sich zwar, dass sie zuviel macht und ihn nicht sieht, wenn er nach! ihr um die Ecke biegt (sie sieht ja nur aus den Augenwinkeln, dass da jemand! kommt...). Joe und Steffen sind glücklich wenn sie lacht. Michi hat mittlerweile ne Menge Ahnung über sie. Roland zieht sie mit "Abdeck-Dingern" auf. Markus redet liebend gerne von der Schule. Dominik mag lieber Schlösser statt Ausweise. Und Flo verstellt gerne Uhren mit Katharina. Diese Woche war der Zottel da und hat sich erkundigt, was so alles läuft. Einer von den Veranstaltungen meinte, dass er in seinem Altersheim nicht glücklich wird. Glaubt Katharina sofort, als sie gesehen hat, dass er wie ein Honigkuchenpferd grinzt. Flo ist sehr neugierig und hat seit dieser Woche verdammt viel Quatsch im Kopf. Als Katharina am Mittwoch (mit Flo) Kunzi über den Weg gelaufen sind, fragte er, warum Katharina sich mit ihren Kollegen so guuuut versteht. Klasse, was antwortet man auf so eine Frage? "Er ist manchmal etwas schweigsam" Hätte sie etwa sagen sollen, dass sie sie ausgrenzen, weil sie sich manchmal nicht zu Hause waschen kann? Nein, sie lässt es lieber. Wenig später stehen Flo und Katharina und bringen einen Verteiler an die Wand den sie zu zweit mit einem Werkzeugsatz verkabeln. Sah sicher lustig aus.

Heute waren sie das Kraftwerk angucken. Als Katharina im Bus sitzt kommt grad Raffa "Wenn Mira kommt kann sie sich ja zu dir setzten Denis...!" "Bin schon da!" Raffa zieht selten eine so dämliche Fresse. Das Kraftwerk ist nett, aber wirklich mehr weiß Katharina nicht. Die Unterweisung auch. Sie spricht mit niemandem etwas was von ihr aus gegangen wäre.

Morgen ist Schule. Da wird das gleiche nochmal sein. Sie wird ihren Rechner mitnehmen, dann hat sie was zu tun...

Katharina hat gestern Abend, heute früh und heute Mittag nichts gegessen. Sie bekommt Bauchweh. Das Problem ist, dass sie keine Lust hat, was zu essen.

Das Wochenende wird auch nicht besser. Xenia hat keine Zeit. Nur Annemarie und Anna sind zu Hause, das kann eine Aktion werden.

10. Oktober

Katharina hatte Recht. Es ist eine Aktion, mit Annemarie und Anna alleine zu Hause.

Freitag Abend okay. Samstag morgen haben sie Katharina schlafen gelassen. Als Katharina aufgestanden ist und gefrühstück hatte, ist sie los um biometrische Fotos machen zu lassen. Aber das Fotostudio hatte schon zu. Pech gehabt. Am Montag wieder... Katharina verspeißt zum Mittagessen einen Apfel. Als Anna kommt, wird Katharina gleich gefragt, ob sie nicht Fisch essen will. Will sie nicht. Anna legt sich hin. Katharina sitzt am PC und bestellt endlich ihre Bücher für die Abschlussprüfungen. Als dann Annemarie nach Hause kommt, will sie Katharina irgendwelche Brötchen andrehen. Will sie aber nicht. Katharina ist genervt. Dann fängt sie endlich an, was für ihre Abschlussprüfung zu machen. Als sie nach 120min feststellt, dass sie in dieser Zeit gerade mal die Hälfte der Aufgaben gelöst hat ist sie niedergeschlagen. Weil man in 120 min alle Aufgaben lösen soll. Und dass Katharinas Antworten alle richtig waren bezweifelt sie. Sie löst noch einen Aufgabe zu Sicherheits- und Energietechnik und geht dann runter um zu sehen, wann es Abendessen gibt. Annemarie ist mal wieder einkaufen. Anna wandert zwischen Esstisch und Küche... Katharina macht im Netz Prüfungsfragen für den Führerschein. Auch da ist nichts positives in Sicht. Sie macht die Fragen zu schnell und immer wieder die gleichen Fehler. Als dann Annemarie nach Hause kommt, fängts mit der Hektik an. Noch mit Mantel versucht sie Katharina zu verklickern, dass sie jetzt den Fisch machen wird und die Katze raus muss, damit sie nicht stresst. Katharina jukt nicht wirklich, was Annemarie sagt. Vom Fisch kann sie sie sowieso nicht abhalten. Katharina geht dummer Weise dann doch mal in die Küche. Annemarie sucht den Bratenwender. Und hat irgendeine alte Pfanne auf dem Herd stehen. Zwischendurch stresst die Katze, die was vom Fisch will. Katharina sucht hinter der Küchentür, wobei eine Menge anfängt zu rutschen. Klasse. Nach dem auch auf dem Kühlschrank kein Bratenwender zu finden ist, verwendet Annemarie einen neuen. Katharina kommt auf die Idee, im Backofen nach zu gucken. Da sind auch die sonst üblichen Bratpfannen. Ansonsten hätte Katharina Mehl um den Fisch gemacht und der Katze die Haut gegeben. Dann suchen sie einen passenden Glasdeckel. Annemarie geht dann aufs Klo und überlässt es netter Weise Katharina. Katharina hat die Teller von allen in die Küche. Es prutzelt mächtig in der Pfanne. Katharina versucht mit einem Bratenwender den Fisch zu drehen, was aber nicht klappt, da der Fisch anhängt und Katharina mit dem neuen Bratenwender nicht umgehen kann. Sie holt also den alten, während der neue auf den Boden fällt. Annemarie kommt und tickt aus, weil einer auf den Boden gefallen ist. Katharina versucht zu verklickern, dass er runtergefallen ist, weil der Fisch anhängt und Katharina nicht damit umgehen kann und nicht weil der Bratenwender auf dem Deckel gelegen ist. Annemarie will ihr überhaupt nicht zuhören und kommt nur damit, dass jetzt beide Bratenwender mit Fisch verschmiert sind (waren sie vor Katharinas Aktion schon aber egal!). Katharina bekommt den Fisch nicht von der Pfanne, Annemarie will wissen wem welcher Teller gehört. Sie sagts ihr. Annemarie "schöpft", obwohl Katharina nur rumdrehen wollte. Und sie will schon wieder wissen, wem welcher Teller gehört. Es war besser, dass Annemarie einfach beide Teller genommen hat und gegangen ist. Klar, dass Annemarie später Annas Teller hatte und anders rum. Der Fisch ist nicht richtig durch. Als Katharina später den Tisch abräumt, meint Anna, dass Katharina eine große Hilfe ist. Worauf Katharina antwortet, dass das gar nicht einfach ist, vorallem wenn andere Leute meinen sie wüssten es besser und die einem noch nicht mal zuhören, wenn man sie belehren will. Katharina konnte sich das indirekte runtermachen nicht verkneifen. Und Annemarie sitzt da und grinzt. Katharina räumt lieber dem Tisch ab, anstatt Annemarie zu verklickern, wie toll ein solches Verhaltenmuster ist. Deswegen wollte sie auch keine Fisch essen, weil sie weiß, dass Annemarie immer total genervt ist, wenn sie sich um irgendwas in der Küche kümmern muss. Und das hätte sie auch gemacht, wenn Katharina das alles alleine gemacht hätte. Sie muss ja immer alles kontrollieren.

Thomas hat die defekte Festplatte erfolgreich gegen einen neue ausgetauscht. Erst nach 3 Tagen, stellt Katharina fest, was noch so alles fehlt. Aber das wird noch. Und zum Glück hat er das meiste von der alten Platte noch retten können.

Katharina ist froh, wenn Montag ist.

13. Oktober (veröffentlicht am 17. Oktober)

Und der Montag kam tatsächlich. Sonntag geht Katharina einkaufen (verkaufsoffener Sonntag). Als Katharina wieder nach Hause kommt, sind die zwei Herren schon zu Hause. Thomas macht sich daran das Fliegenchaos in der Küche zu beseitigen, als es klingelt. Vor der Tür steht ein Mann den Katharina noch nie gesehen hat (meint sie zumindest), Thomas begrüßt alle und bietet ihnen was an. Katharina bleibt in der Küche, Falko ergreift ebenfalls die Flucht. Ja, wer keinen Besuch gewohnt ist, geht erst mal drei Schritte zurück. Katharina kann dem Dialekt keine Region zuweisen, den sie aus dem Wohnzimmer hört. Thomas scheint sie zu kennen. Nach einer Weile geht sie dann doch gucken, wer das denn ist. Auch als sie alle drei sieht, kann sie sich keinen Reim draus machen. Nicht mal die Namen sagen ihr was. Nach einer weile hat sie verstanden, der der Sohn kein Deutsch spricht und sie aus dem Elsace kommen. Es sind verdammt weite Verwandte von Annemarie. Noch nicht mal sie weiß genau, wie verwandt sie sind. Als Annemarie nicht auftaucht verabschieden sie sich wieder. Thomas klärt auf. Als dann lange Zeit später Annemarie kommt, guckt sie sehr verwundert, da sich die drei nur alle paar Jahre mal melden und dann aber scheinbar immer unangekündigt... Ein Glück, dass die Wohnung nicht Füße bekommt!

Montag. Als Katharina nicht da war, sind einige Serviceaufträge gekommen, mit denen Katharina den ganzen Tag beschäftigt ist. Alles eigendlich kein Problem, wenn nicht Montag wäre und nichts so klappt, wie man das sonst gewohnt ist. Nichts stimmt so, wies auf ihren Zetteln steht. Über Flo wundert sich Katharina auch immer mal wieder. Warum weiß Katharina bei manchen Sachen besser bescheidt wie er? Warum wird Katharina gefragt, ob sie bei manchen Sachen dabei sind will? Und warum bitte sagt er ihr, wo er ist? Dass Michi und er nicht eine Seele sind hat sie ja schon verstanden. Dann könnte er sicher aber Richtung Kältemaschinen besser auskennen... Oder lassen die anderen das, weil sie wissen, dass er sowieso bald geht? Fände Katharina nicht sinnvoll. Katharina jedenfalls steht auf dem Flur und packt Röhren aus kommt er auf sie zu und verklickert ihr, was er wo mit Hans macht. Ist ja nicht so, dass da, wo Katharina war, eine "Durchgangsstrecke" ist, nein, das Auto ist auch in der entgegengesetzten Richtung. Sie erklärt verdattert, dass sie ja beschäftigt ist. Flo müsste doch von Jens schon mal mitbekommen haben, dass es eigendlich keinen interressiert wer wo was macht.

Heute hat sie dann bei ihrem Lieblingskiosk alles fertig gemacht. Furchbar so auf der Präsenstafel zu stehen. Als sie gerade dabei ist sich zu langweilen kommt Markus und meint, dass da und da Besprechung ist. Ob Katharina auch mit darf. Von Flo kommt ein "Nein, war ich als Azubi auch nicht". Katharina will nur wissen wo und wann. Chefe hat nämlich gesagt, dass es eine Selbstverständlichkeit wäre. Es ging viel länger wie beim letzten mal und es war zumindest manchmal interressant. Nur bei manchen Sachen hat Katharina noch nicht mal gewusst worum es geht. Danach macht sie Mittag und langweilt sich...

17. Oktober

Mittwoch.

Katharina wechselt morgens Lampen. Danach setzt sie sich in die Leitzentrale. Roland kommt und meint sie könnte helfen Lampen reparieren. "Danach kannst du sie haben, Flo." So Sätze hören sich super an... Die Außenlampen gehen gar nicht, sie suchen also den Verteiler und stellen fest, dass sie Visualisierung nicht mit der Realität übereinstimmt. Und lassen erst mal alles. Katharina geht Flo helfen, den Lastenfahrstuhl zurückzubauen bzw die Stromversorgung dazu. Es ist kalt... Sie klemmt die Leitung ab und Flo meckert, dass sie ihm zu arg im Schaltschrank ist, von wegen unter Spannung stehende Teile. Sie(!) passt auf. Auf der anderen Seite sollen sie die Stromversorgung wieder aufbauen. Katharina macht dort den Schaltschrank auf und Flo langt an den Sicherungssockel und bekommt eine gewischt. Nicht arg, aber er hat sich verdammt arg erschrocken. Katharina sagt nix. Sie wissen nicht, wo sie das alles anschließen sollen und lassen erst mal alles. Flo ist geschockt. Im Büro erfährt Michi das neuste. Flo versucht sich mit Summen zu beruhigen, was er natürlich nie zugeben würde... Katharina geht einmal Lampen wechseln. Und trifft Roland mit dem sie dann nach der Außenbeleuchtung guckt. Es steht Wasser drinnen. Roland verpisst sich, während Katharina sie Lampe zusammenbaut. Drei von der Fremdfirma stehen in einiger Entfernung und diskutieren darüber, ob und wie sie fragen sollen, was mit ihrem Stromanschluss ist. Katharina muss innerlich grinzen. Nach ner Weile kommt dann doch einer, wer häts gedacht. Dass Katharina jetzt schon von der Fremdfirma gefragt wird wundert sie wirklich. Roland wäre ja daneben gestanden... Danach is ne Veranstaltung im Ausbildungsgebäude, die Katharina nicht wirklich weiterbringt.

Donnerstag.

Sie macht morgens alles mögliche. Bis sie Flo über den Weg läuft. Sie ziehen von der USV-Anlage ne neue Leitung in die Brandmeldezentrale. Das würde ja alles gehen, hätte man selbst Leitung. Da keine da ist, wollen sie welche von der Fremdfirma, von denen sie aber keinen finden. Nach einigem Suchen haben sie dann doch einen Schlüssel (blödes Versteck!). Als dann endlich die Leitung haben gehts ans Arbeiten. Sie müssen durch einige Brandabschottungen. Zwischendurch schließen die Boiler an oder schalten welche frei. Als Katharina gegen Feierabend aufräumen will, hat sie mal wieder ein Schlüsselproblem. Sie schreibt Flo einen Zettel, weil er über sein tolles Walkietalkie nicht erreichbar ist und Katharina nur ne alte Handynummer von ihm hat. Sie ist mal gespannt auf Montag. Flo hätte ja gerne gehabt, dass sie mit ihm am Freitag in den Vorstandsbüros rumhüpft, aber sie hat Schule...

Freitag.

Katharina geht zwar zur Schule. Bleibt aber nicht lange. Sie geht nach der 3. std wegen Bauchschmerzen nach Hause. Die anderen gucken blöde, weil Katharina auch mal geht. Zu Hause klingelt irgendwann das Telefon: Thomas. Er holt Anna und Katharina soll doch schon mal Kartoffeln fürs Mittagessen kochen. Na klasse. Sie sortiert also Kartoffeln, macht die falsche Platte vom Herd an, lässt so die Karotten verbrennen, lüftet, kocht Kartoffen, lässt Falko rein und schält Kartoffen. Als zwei std später Annemarie nach Hause kommt, meckert sie, dass es verbrannt riecht. Katharina geht an die Decke. Sie kann kaum 10 Minuten gerade stehen, kocht für andere Mittagessen und dann kommt Annemarie und meckert es riecht verbrannt. Man bedenke, Annemarie hat Katharinas Schuhe und Mütze an. Ein Glück, dass Katharina noch nicht zu Hause ist, sondern noch in der Schule...^^ Katharina geht ins Bett und vergisst die Verabredung mit Xenia, die wenig später nicht so begeistert anruft.

22. Oktober.

Samstag ist Katharina dann mit Xenia in die Stadt. Im laufe der Woche war Katharina auch bei ihrer Fahrschule und hatte die letzte Theoriestunde, hat Foto und Sehtest hingebracht und Fahrstunden bezahlt.

Sonntag hat Katharina mit Falko Englisch gelernt...

Montag morgen sucht Katharina Arbeit. Bis Michi kommt und die mit zu einem Kontrollgang nimmt, der den Tag über andauert. Wobei ihm einfällt, dass Katharina ja die Lampe anständig hinhängen könnte. Er frägt viel über Flo. Sie versteht das nicht, er kennt ihn jetzt seit nem 3/4 Jahr... Katharina sucht also den Verteiler, hält die 5 Sicherheitsregeln ein und montiert die Lampe. Am nächsten Morgen macht die die Sicherung wieder rein und die Lampe brennt. Klasse. Sie schraubt die Abzweidose an die Wand, hängt die Lampe waagrecht und genießt die morgendliche Aussicht. Da Katharina dann schon wieder nichts zu tun hat, sucht sie Roland, mit dem sie Kompressoren sucht und dem Gebäudeprüfer die Räume zeigt. Nachmittags soll Katharina ne Fremdfirma beaufsichtigen... Super. Michi erklärt ihr auf was sie achten muss und sie schalten die Trafozelle frei. Katharina guckt also zu wie die zwei ein Viereck aus der Wand stemmen und eine Lüftungsanlange reinbauen. Nicht wirklich interessant. Ihr gefällt es aber, wie präzise die beiden die Steine behauen. Abends wird alles wieder zugeschaltet. Und am nächsten Morgen das selbe Spiel. Freischalten und dann ist sie mit den Jungs alleine. Zwischendurch kommt immer mal ein paar Neugierige und gucken, was sie machen. Katharina kennt die Gesichter, weiß aber nicht wer sie sind geschweige denn was sie machen. Nachmittags kommen Jens und Dominik, der schon wieder grinzt und entsprechende Kommentare abgibt. Katharina muss noch dahinter kommt, warum Katharinas Anwesenheit so ammüsant findet... Ihre Jungs vermehren sich: Eine Erde muss angeschlossen werden. Mittlerweile haben sie den anderen Trafo abgeschaltet und arbeiten nun dort. Es wird alles wieder zugeschaltet. Donnertag das selbe Spiel. Mittags kommen Michi, Dieter und Flo um zu gucken. Die zwei "Monteure" tauen auf... Nachmittags kommen wieder zwei, die die Erde legen. Der eine versucht Katharina zu erklären, dass Roland ganz nett ist. Über die Typen von dieser Firma wundert sich Katharina immer wieder... Michi ist sich im klaren darüber, dass Katharina Freitag Schule hat, was bedeutet, dass er sich einen anderen Aufpasser suchen muss. Davon, dass Katharina Urlaub hat ist er weniger begeistert... Sie muss grinzen. "Wir haben uns doch schon an dich gewöhnt." Wovon Katharina nur nix mitbekommen hat. Sie versucht das Thema Übernahme anzusprechen. Er lästert, dass sie für HuH ja wohl nicht so ganz geeignet ist. Mehr kommt allerdings nicht. Sie beläst es dabei.

28. Oktober

Freitag. Schule.

In der Schule läuft nicht viel. Katharina macht mehr oder weniger ihre Prüfungsaufgaben und bekommt Zugänge zu Programmen. Endlich. Die Mittagspause verbringt sie im Klassenzimmer. Der Becker macht was zu Servomotoren, wenigstens etwas sinnvolles.

Samstag.

Katharina versucht anzufangen mit lernen. Da aber der Rest der Family nicht gehen will, wird das nichts. Katharina müsste im Arbeitszimmer erst aufräumen. Da sie sonst weder einen Überblick noch Platz hat. Ja, aufräumen und lernen hat für sie etwas gemein. Abends bringt sie Falko ins Bett, da der Rest auf irgendeiner Veranstaltung ist.

Sonntag.

Als Katharina aufwacht ist das Bett unter ihr komplett leer. Stimmen sind von unten trotzdem zu hören. Gegen 1Uhr fahren sie dann endlich. Kati belagert den Kühlschrank. Es könnte ja sein, dass die Leber rausläuft... Und Katharina lernt tatsächlich.

Montag.

Kati meint, dass Katharina endlich aufstehen soll. Nach dem Frühstück fährt Katahrina einkaufen. Jetzt wo der beste Laden nicht mehr da ist muss sie fahren. Den großen Laden mag sie nämlich nicht. Sie macht zum Mittagessen Flammkuchen. Zum Nachtisch 250g Alnaturaschokolade... Steffi ruft an. Welch ein Wunder. Bekommen ihre "Leutz" mal wieder ihre Probleme nicht gelöst, dann muss Katharina herhalten. Beim Telefongespräch bekommt sie mit, dass ihr Freundeskreis auseinander fällt... Katharina sagt nichts dazu und frägt, ob sie mit auf den Weihnachtsmarkt will. Katharina liest mit großer Begeisterung Lenas Kirgistan Blog und ihre Mail. Lena fehlt hier. Sie sieht müde aus auf dem einzigen Foto. Zum Abendessen gibts Schinken aus der Packung.

Dienstag.

Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Kati ist happy, dass Katharina schon so früh aufsteht. Auf dem Messplatz wird die Messe aufgebaut. Nach dem sie einmal drumrumgelaufen ist, kommt ihr Fahrlehrer. Katharina lernt alles einzustellen und zu schalten und anzufahren. Er merkt sehr schnell, dass Katharina nicht lenken kann. Sie holen eine andere Schülerin ab und fahren tanken. Zu Hause telefoniert sie mit Thomas, der natürlich neugierig ist. Katharina macht Flammkuchen, hängt die Wäsche ab und lernt.

Mittwoch.

Frühstücken, lernen, telefonieren, essen, Briefkasten leeren, aufräumen. Warten bis der Rest kommt.


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Schlafzimmerschrank

Katharina ist komplett fertig.

Aus dem Schlafzimmer hinter dem Bett im Schrank hat Thomas letztens das Verlängerungskabel geholt. Um dort dran zu kommen, müssen 2m² Kisten weichen. Da Katharina vor ihren zwei Schränken nichts duldet war dort Platz. Katharina versteht das ja alles, sagt also nichts. Was mal wieder nur eine Weile gut ging. Heute ist ihr eingefallen, dass sie in die Stadtbibliothek gehen sollte um dort die Bücher wieder abzugeben. Nur blöd, dass die Bücher in ihrem Schrank sind. Um an die Bücher im Schrank zu kommen, muss man ihn aber ganz auf machen. Katharina schiebt also die Kisten wieder hinter das Bett. Da merkt sie dass die Tür vom Marmeladeschrank einwenig offen steht (die Schiebetüren kemmen manchmal). Um den Schrank richtig zuzumachen muss man die Tür erst ein bisschen öffnen um sie zuzuschieben. Genau das tut Katharina auch. Es rumpelt im Schrank, die Gläser hört man fallen. Und das alles um 13:50. Die anderen wollten zur Einweihung von dem Gemeindehaus. Annemarie frägt sie total entsetzt, was Katharina gemacht hat. Katharina verklickert ihr ziemlich klar, dass sie jetzt besser ruhig ist. Katharina wusste genau, wenn Annemarie irgendwas falsches sagt verlieren beide vollkommen die Nerven. Katharina geht also zu Thomas um ihm zu verklickern was passiert ist. Die obersten zwei Einlegeplatten sind runtergekommen, weil sich die Schrankwand nach außen gebogen hat.

Thomas räumt also durch den vorhandenen Schlitz die ganzen Marmeladegläser aus. Katharina sucht Kartons und stellt sie rein. Annemarie bekommt es sogar auf die Reihe ein paar Kartons dazuzusteuern, bekommt allerdings die Kriese als Katharina schmutzige Kartons aufs Bett stellt (da muss sowieso alles runter, ist voller Scherben). Annemarie erklärt, dass Katharina mal wieder an allem schuld ist, weil Thomas sie nicht wecken wollte, um das Kabel wegzuräumen. Der nächste der an den Schrank gekommen wäre, wäre das gleiche passiert. Katharina erklärt, dass sie Annemarie für das ganze Chaos verantwortlich macht. Das einzigste Argument das Annemarie einfällt ist, dass Katharina nicht so schreien soll. Annemarie kommt zum Glück auf die Idee zur Einweihung zu gehen. Katharina und Thomas räumen weiter. Es sind viel mehr Gläser, wie Katharina dachte. Ein Wunder, dass die Bretter nicht vorher gebrochen sind. Was Katharina am fertigsten macht ist, dass sie sich verantwortlich fühlt. Und genau das weiß Annemarie.


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Enkelurlaub

12. September 2009

Kaum ist Katharina mal nen Abend nicht daheim, tut sich was: Andrea hat angerufen. Ob sie nicht Lust hätten südlich von München zu Zelten. Katharina hatte Lust, mehr allerdings nicht. Es war nicht ganz einfach Zeit zu finden. Denn eigendlich wäre der Rest der Family zu dem Zeitpunkt am Bodensee gewesen. Und Thomas und Falko beim Opa. Und es wäre auch noch Österreich (sofern man von denen ne Rückmeldung bekommen hätte...). Kurz um, irgendwie gings dann doch. Organisiert wars schnell: Katharina sollte Montag zu Johannes, Jakob und Frauke mit der Bahn fahren und Schlafsack, Isomatte, Besteck und Teller sowie Klamotten mitbringen. Von dort aus würden sie mim Auto Andrea, Arne und Martin abholen und dann gemeinsam zum Campingplatz fahren. Gesagt getan. Dort haben sie zwei Schlafzelte und ein Gemeinschaftszelt aufgebaut und sind dann gemeinsam einkaufen gegangen. Schon mal mit 6 anderen Leuten einkaufen gewesen? Jeder will was anderes! Sie haben den ganzen Markt unterhalten. Geeinigt haben sie sich aber doch immer. Abends waren sie auf der Liegewiese mit der Slackline. Auf dem Campingplatz sind sie ganz schön aufgefallen ("Seid ihr alle Geschwister, ihr seht euch so ähnlich?" "Wo sind denn eure Eltern?" "Ach ihr seid ganz alleine da?" "Is ja toll!). Abends gabs Nudeln. Dabei haben sie festgestellt, dass sie keinen Kochlöffel dabei haben... Sie sind sehr früh ins "Bett". Am nächsten Morgen (Dienstag) wurde sie von der Sonne gegen halb 10 geweckt. Die Jungs sind "Semmel" holen gegangen. Für den Mittag haben sie geplant, dass sie belegte Semmel mitnehmen und an den See gehen. Um dort eine Hütte zu bauen. Die Schwierigkeit bestand darin einen sichtgeschützten Ort zu finden. Aber wer suchet, findet! Auf einer Halbinsel haben sie also angefangen mit der ausgeliehenden Axt (Dieter oder Proviant genannt) Eckpfosten zu besorgen. In den lehmingen Boden waren sie gut zum Hineinstecken. Danach gings an die Wände. Die rechte Seite mit eingewebten jungen Ästen, die linke Seite aus morschen Stämmen. Im nun gebauten Schatten gabs dann Mittagessen. Danach gings an den See. Alle waren sie schwimmen. Martin und Johannes sind dann noch mal los um jedem einen Stück Buchenholz mitzubringen um einen Kochlöffel zu schnitzen. Ein Taschenmesser hat ja schließlich jeder. Also saßen 7 Leute da auf einer Liegewiese und haben ein einem Stück Holz geschnitzt... Sie wurden merkwürdig beäugt. Zurück am Campingplatz wollten sie grillen. Sie hatten gestern Abend der Frau gesagt, dass sie sich gerne den Grill ausleihen würden. Also dachten sie, dass sie jetzt grillen könnten. Die Jungs also los, den Grill holen. Und kam mit langen Gesichtern wieder. Der Mann hat den Grill schon an andere vergeben. So is es wenn die Paare nicht miteinander reden... Jakob und Arne sind dann zum Grill und haben den anderen geholfen beim Anzünden, sonst wär das nie was geworden (mit gefalteter Zeitund wird das nix!). Als dann der Grill da war, gabs groß was zu essen. Danach haben sie sich mit Kartenspiele und Singen die Zeit vertrieben. Mittwochs wollten sie morgens dann wieder zu der noch nicht fertigen Hütte. Ging aber nicht so einfach, da eine Gruppe aus 7 Leute da war die dort so was wie Biounterricht gemacht haben. Also haben sie sich an den See gelegt und Karten gespielt. Als sie endlich weg waren haben sie sich ans Dach gemacht. Zu erst Querstreben, dann reinflechten in beide Richtungen und dann Gras bündeln und oben drauf und dann mit einem Querbalken fixieren. Am Schluss is die Paketschnur zu enden gegangen. Dann haben sie Rinde genommen, ging auch. Danach kam die Vorderwand mit Tür. Die Vorderwand wieder aus morschen Ästen. Am Schluss sah das ganze super aus. Vor allem ist es ein klasse Gefühl, dass man innerhalb von zwei Tagen zu 7. eine Hütte bauen kann in die alle rein passen. Das gibt einem das Gefühl, dass alles zu schaffen ist, wenn nur alle mithelfen und man daran glaubt. Abends hats Schinkennudeln gegeben. Und Kochlöffelschnitzen. Donnerstag sind sie im See beim Campingplatz schwimmen gewesen. Sie haben sich auch ein Boot ausgeliehen um damit zur Hütte zu kommen. Man sieht sie nicht, wenn man nicht ganz genau weiß wo sie ist, oder man 7 Meter davor ist. Klasse. Sie hatten immer Angst man würde sie sehen. Nach Reis mit Geschnetzeltem sind sie nochmal zur Hütte um drumrum aufzuräumen und Beweisphotos zumachen. Dann haben sie Arne zum nächsten Bahnhof gefahren. Abends haben sie noch lange geredet bis sie ins Bett sind. Nachts wurden fast alle vom Regen geweckt. Mit Wolken wurde sie auch erst vieel später geweckt. Nach dem Frühstück gings ans Packen. Es war zwar alles naß aber es ging nicht anders. Andrea und Martin haben sie nach Hause gefahren und dann hat Johannes sie in den Zug gesetzt. Thomas und Anna kamen zum Abholen.

Es waren 5 unvergessliche Tage. Das wollen sie früher oder später zu 11. wiederholen (für den daheim gebliebenen gabs Freundschaftsbändchen als Trost). Als Großziel ist schon jetzt Schweden angepeilt ;-)


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viel später nach Prag

5. August

Katharina hat eine ganze Weile nichts geschrieben, dann eine Weile offline, was vllt gar nicht so schlecht is.

In der letzten Woche hatte sie Schule drei Tage. Der Obelix macht normal Unterricht. Raffa is nicht da. Montags gehen sie ins Kino (worüber der der Günni nicht so begeistert war... weil sie sich nicht abgemeldet hatten...) Dienstags war Konferenz und Mittwochs Zeugnissausgabe. Katharina hat keine Ahnung wie sie zu einem Zweier in Berufsfachkunde kommt. Sie ist happy. Von der Schule aus ruft sie ihre neue alte Außenstelle an. Aber die Tanten am Telefon waren nicht so ganz das was Katharina sich erhofft hatte. Aber sie soll trotzdem kommen. Da Katharina weiß, wie schwierig es das letzte Mal mit den Umkleiden war, zieht sie sich zu Hause um. Dominik frägt sie grinzend was sie denn will, wie lang sie da ist und so weiter. Sie erfährt gleich die wichtigesten Erneuerungen. Es hat sich einiges getan. Sie geht mit Markus mit auf die Außenliegenschaften. Die Fremdfirma die sie betreuen kennt sich besser aus als sie selbst, kommt einbisschen schlecht aber egal... Danach wollen sie einen gemütlichen Rundgang machen. Nur gleich beim ersten Messpunkt stellen sie einen enormen Druckabfall fest. Und schon geht das Gerenne los. Sie tun und machen bis sich alles wieder normalisiert. Hans(?) ruft an und frägt wer welches Auto hat. An dieser Organisation hat sich nichts geändert ;-) Sie essen in Hagsfeld. Und fahren dann zum Joe. Der will irgendwas umschalten, wofür Katharina Turnschuhe braucht... Katharina hat keine Ahnung, was sie schalten, aber sie schaltet mal. Da Joes Auto abhanden gekommen ist nehmen sie ihn mit. Katharina geht nach längerer Zeit wieder mit einem Grinzen nach Hause.

Freitags. Freitags bekommt Katharina Schlüssel, Freischaltungen und Spind. Danach wechselt Katharina Beleuchtung im Sicherheitsabschnitt, wo sie nicht rein kommt... Sie hat eine ganze Weile gebraucht, bis sie wieder wusste wie die Lamellen raus gehen. Nach der 3. Lampe und 4 Schnittwunden... Die 3 Leute dort Fragen sie über Lichtfarben und Effektivität aus. Wurden die drauf angesetzt??? Wo man nicht rein kommt, kommt man ja bekanntlich auch nicht wieder raus. Genau so gings auch Katharina. Sie kam aus dem Sicherheitsbereich nicht mehr raus. Dominik hatte ihr zwar nen Ausgang gezeigt, der aber mit Stufe war. Sie hat sich also was einfallen lassen müssen. Als sie schließlich draußen war hat sie alles brav wieder aufgeräumt und sich ins Büro gesetzt zum Michi. Sie saß noch nicht lange, kam eine vom Büro nebendran, sie soll doch das Grinzemännchen anrufen. Katharina weiß, dass sie weder Zeugniss gebracht hat, noch dass sie sich wieder gesund gemeldet hat. Mim Michi geht sie mit und guckt die neuen (mal funktionierenden mal nicht) Hauptschalter und neuen Notstromdiesel angucken. Danach is eine Besprechung zur Umweltzertifizierung. Katharina soll mit. Sie findet das sehr gut, dass sie mit soll, so bekommt sie doch erheblich mehr vom Gesamtgeschäft mit. Sie wird sogar mit einbezogen. Katahrina ist wirklich positiv überrascht. Chefe sagt, dass sie zu allen Besprechungen mit soll. Immer gerne.

Am Wochenende reist ein Teil der Familie ab, zum Fahrrad fahren.

Katharina macht drei Kreuze als sie weg sind. Vorher müssen natürlich Bohnen gesetzt werden und solche Aktionen, wo sich Katharina wirklich denkt, dass das jetzt auch nicht mehr nötig wäre...

Montag.

Katharina muss sich an Wecker, Brötchen, Katze und Schlüssel gewöhnen. Im Geschäft macht sie Kleinigkeiten die eben sonst keiner macht. Wie Steckdose installieren, Bilderrahmen mit Schlatplänen aufhängen (die seit ca 19 Jahren da liegen). Die Steckdose macht Katharina ein bissen zu schaffen. Zu erst montieren sie (und der Azubi aus dem 2.) die 3fach-Steckdose an der Wand. Sie hätten eine neue Aufputzdose installieren sollen. Macht Katharina dann alleine. Allerdings versucht sie zuerst das ganze an der USV anzuschließen. Später schließt Roland die Dose an den richtigen Verteiler an. Was sich als nicht so einfach herausstellt, da das mit seinen Augen nicht besser geworden ist (wo steht 53? Meine Brille is irgendwo...) und sie nicht das richtige Werkzeug für die Klemmen haben. ("So machst DU das NIE, ich natürlich auch nicht!") Die übliche Aussage eben...*hust* Alle erkundigen sich nach Raffa. Katharina lässt das Thema Roland und Christof mal unter den Tisch fallen.

Dienstag

Katharina läuft immer mal wieder den Leuten von den Telefonen über den Weg. Matthias sagt einiges wovon sie nicht so begeistert ist. Was mit ein Grund ist, warum sie ihm gerne aus dem Weg geht. Jens gehen die Aufgaben für Katharina aus. Also darf sie sich um Aufräumarbeiten kümmern. Sie ist nicht sonderlich begeisert. Schon mal nen Drehkreuz transportiert?

Mittwoch

Katharina räumt weiter, was von der Abfallentsorgung bis hin zur Bodenplatte sägen geht. Michi kommt mit seinem Schaltplan von dem Hubsteiger, auf den sie mal einen Blick drauf werfen soll. Katharina versteht zwar ungefair wie es geht, weiß aber nicht wirklich wo das Problem liegt. Also muss er Versuch und Irrtum machen. In der Mittagspause frägt Roland ob sie mit ihm eine Lampe umhängt. Katharina ist nicht gewohnt dass sie gefragt wird, ob sie Zeit das was zu tun. Danach is Jour Fixe. Katharina weiß zwar immer noch nicht was das heißt aber macht nix. Von dem meinsten versteht Katharina nichts. Aber das mit den Autos hat sie auch schon mitbekommen. Einer sitzt dabei, bei dem sie sich überlegt, ob sie den schon mal gesehen hat. Sie weiß es nicht. Katharina erfährt zum Beispiel auch, dass zwei Planstelle ausgeschrieben sind. Chefe macht klar, dass er lieber wartet, bis er jemand richtigen hat, wie dass er Abstriche macht. Wobei auch Katharinas Name fällt,. Und Elke. Sie muss noch rausbekommen, ob das die ist, die bei dem Azubitag war. Danach geht sie mit Michi Trafos an- und abschalten, weil die Brandmelder geprüft werden müssen. Katharina schaltet. Was KAtharina bei dem Jour Fixe klar geworden ist, dass es gar nicht so unwarscheinlich ist, dass sie bei denen ihre TDL-Jahr machen könnte. Und das ist doch was, was unheimlich Mut macht. (Ja, sicher hat sie sich das vorher schon gedacht, dass das das Ideal wäre, aber dass das nach 5 Tagen nach in den Raum gebracht wird, hätte sie nicht erwartet).

13. August


Donnerstag

Katharina ist auch noch den Donnerstag mit räumen beschäftigt... Und nachmittags geht sie mit Michi wieder Trafos schalten.

Freitag

Katharina geht mit Roland beim Kiosk die Lampe versetzten. Die Lampe bekommen sie versetzt, dass sie nach dem Versetzten allerdings nicht mehr funktioniert liegt nicht an der Lampe sondern daran, dass der Fi draußen ist, wo die Lampe unter anderen auch drauf hängt... Die Kioskfrau bekommt die Krise weil sie festgestellt hat, dass auch ihre Kühlschränke nicht funktionieren (hängen auf dem gleichen Fi). Sie stecken also die Kühlschränke um... Danach schreibt Katharina ihre Berichte und geht.

Montag. Wieder ist ein Teil der Familie ausgeflogen...

Katharina bekommt 4 große Zettel von Jens, die voll sind mit zu reparierenden Lampen auf Toiletten und Küchen. Die teilt sie sich mit Lukas. Nur doof, dass Katharina Mittags schon fertig ist. Viel mehr gibts nicht. Katharina schlägt also die Zeit vor dem PC tot.

Dienstag.

Michi und Katharina tauschen Akkus. Katharina sind die Akkus etwas zu schwer... Danach begutachten sie den Hubsteiger. Sie schließen die neuen Akkus und die Überwachungsgeräte an. Katharina soll an der Akkuauflage feilen. Immer doch. Sie untersuchen gemeinsam den Ladetrafo (zumindest meinen sie, dass das der Trafo ist, wissen tun sies natürlich nicht).

Mittwoch.

Lukas und Katharina schlagen sich die Zeit um die Ohren. Katharina feilt die Akkuauflage, sitzt am PC, geht mit Michi Fotos machen. Wechselt ein Klolicht, für das mindestens 10 Leute ne Mail geschrieben haben... Als hätten sie nur ein Klo! Nachmittags reparieren Lukas und Katharina eine Oberlichtjallosie.

Donnerstag.

Da im Büro niemand ist, geht Katharina hoch "Schoki" trinken. Als grad alle am gehen sind, kommt Christof, der verdammt müde aussieht, weil, so behauptet er, sooo viel zu arbeiten hat. Steffen sieht aber den Stempel von der Majolika... Katharina setzt sich an den PC.Roland kommt und frägt ob sie Zeit haben. Haben sie. Lukas verändert irgendwas an der Beleuchtung in der Garage und Katharina versucht einen Kurzschluss bei den Lampen in den Radlerumkleiden zu finden... Sie wechselt erst mal gemütlich die Leuchtmittel. Danach entfernt sie den Kondensator. Als sie sich gerade am überlegen ist, wie sie am geschicktesten das ganze anstellt steht Roland im Türrahmen. Mit den Worten "dann machen wir das eben zusammen schnell oder auch langsam..." (Eher langsam, wie sich das herausstellte.) stand er auf der Leiter und fragte nach Klemmen. Er hatte vorher gesagte, dass Katharina keine braucht. Egal geht auch ohne, sie brücken also den Kondensator und versuchen die Sicherung. Geht wieder raus. Dann standen sie vor der Entscheidung Vögel wechseln oder neue Lampe. Sie entscheiden sich für ne neue Lampe. Also müssen sie alles für nen neue Lampe holen. Da sie nicht neue Löcher in die Decke bohren wollen müssen sie die neue Lampe so bohren, dass sie auf die alten Löcher und Kabeldurchführungen passt. Es war ein ziehmliches gemurxe. Als dann noch zu allem Überfluss der Dübel aus der Decke kommt freuen sie sich gaanz arg. Sie müssen also "FU-Dübel" suchen. Mike hat alles... Nach dem endlich die Lampe hängt verkabelt sie Katharina und tatsächlich sie leuchtet. Klasse Sache und ca 4 std Arbeit... Aber so war sie wenigstens beschäftigt. Katharina ist gerade am aufräumen als Steffen vorbeiguckt. Ob Katharina nicht nen Bodenkanal verlegen kann. Kann sie, natürlich. Hätte man ihr die Aufgabe gegeben, als sie das letzte mal da war, wäre sie total überfordert gewesen. Aber jetzt, was hätte sie also machen sollen? Katharina sucht also alles zusammen bis auf das doppelseitige Klebeband, das sie nicht findet. Steffen auch nicht. Bis sie dann auf die Idee kommen, bei Roland im Wagen zu suchen. Katharina stellt schnell fest, dass sie zuwenig Kanal dabei hat. Aber sie macht erst mal. Den Kanal bekommt sie mal wieder nicht zu. Das sägen ist jedoch einigermaßen rechtwinklig... War noch nie ihre Stärke. Als sie wieder im Lager steht, findet sie keinen Kanal mehr, bis ihr Michi zeigt, dass er über ihrem Blickfeld ist. Man könnte auch sagen, er lacht sie aus... Mit neuem Kanal arbeitet sie weiter. Katharina muss auf die Zeit achten, da sie noch die defekte Lampe zum Müll bringen muss. Sie bekommt es hin. Schön sieht der Kanal zwar nicht aus, was Katharina nicht sonderlich stört... Sie sammelt ihr Werkzeug zusammen und schreibt Zeiten.

Als sie das letzte Mal auf der Außenstelle war, wäre Katharina wirklich damit überfordert gewesen irgendwas alleine zu machen bzw sie hätte viel zu viel Angst gehabt, dass sie irgendwas falsch machen könnte. Aber es geht.Sie darf nur nicht die Nerven verlieren. Sie kann mit den Wägen und Leitern umgehen und findet sich im Haus zurecht. Und sie kennt die Mentalitäten der Leute (außer den zwei Neuzugängen).

Katharina hat auch zu Hause einen Tagesablauf gefunden und Kati akzeptiert ihn. Mehr oder weniger. Dienstag oder wars Montag? hatte sie Bernhard zu Besuch. Seine Eindrücke haben Katharina doch etwas nachdenklich gemacht. Flammkuchen haben sie gemacht. Ging sogar sehr gut, dafür dass Katharina so was noch nie gemacht hat.

Warum Katharina erst jetzt wieder schreibt? Weil die Eindrücke und Erlebnisse von Prag für Katharina zu krass und zu verletztend waren, dass sie sie aufschreibend möchte. Auch, wenn sie Prag nach außen hin verdammt schön geredet hat. Sich selbst anlügen ist halt ne Sachen die eine Weile lang betäubt werden kann. Katharina meint, dass sie sich auch noch die letzten 7 Tage Schule (bzw die Tage danach) erfolgreich hinter sich bringt.Was auch immer man unter erfolgreich versteht. Um so besser fühlt sie sich bei anderen Leuten aufgehoben.

1.9.2009

Freitag.

Da wieder keiner im Büro ist geht sie wieder hoch. Mittlerweile weiß sie wo sie sind. Steffen hatte ihr von Donnerstags gesagt, dass sie mit Markus mit soll Leitungen verlegen. Sie fahren also nach Grötzingen. Katharina überlegt, obs sie gleichen Wachmänner sind. Sie öffnen die Bodenplatten, was noch die einfacheste Übung ist. Den Ring Leitung bekommen sie auch mit viel Kraft nicht raus. Sie nehmen ihn also auseinander und müssen dann das ganze wieder mit viel Anstrengung zusammenlegen. Das war nämlich kein 1,5² oder so sondern sicher 30 m 6², den kleinen Unterschied merkt man schnell. Zum Glück können sie die anderen als Ring lassen. Katharina zieht die Leitung ein und schließt den Roboter an. Als Katharina grad in einem der Löcher drinnen steht, kommt einer von Robotermenschen und gibt Kommentare von sich, von denen Katharina nichts hält. Markus steht daneben, guckt Katharina an und meint "Ich glaub ich will gar nicht wissen was sie jetzt denkt." Dass man Katharina das Denken so ansieht, war ihr nicht bewusst... Es war wirklich besser. Katharina macht weiter. Die zwei unterhalten sich über sie. Markus meint "Mittlerweile kennt sie uns so gut, dass sie schon von ganz alleine anfängt zu grinzen, wenn sie uns sieht." Womit er mal wieder recht hatte. Katharina bekommt ein wirklich scharfes Messer, so viel traut er ihr schon zu. Aber natürlich mit dem Hinweis auf Steffen und Joe... Als alles angeschlossen ist, soll es Licht geben. Gibt es aber nicht, da sie den Leitungsschutzschalter nicht so einstellen können, wie sie es brauchen, sagt zumindest Steffen. Dann müssen sie eben weiter im Dunkeln arbeiten. Sie essen was und machen die zwei anderen Leitungen fertig. Katharina versucht 6² in einer Anschlussbox anzuschließen wofür ihr die Kraft fehlt. Danach bauen sie ein Regal zusammen. Am Schluss ist das Regal etwas anders wie in der Anleitung aber egal.Wenn er meint... Es ist auf alle fälle funktionstüchtig und kann stehen. Sie fahren zurück und Katharina geht nach Hause.

Bis zum 27. war Katharina dann in Niederlande bzw auf dem Weg. Es ist wie immer, das Pflaster müssen laut Anna immer noch den Italiener verlegt haben, es gibt ganz viel Schokostreusel mit Bisquit, sie "haben" gleiche Hotel. Es ist lustig: sie stellen sich immer beim gleichen Hotel auf den Parkplatz, auf dem Camping verboten ist. Was kein Problem ist, denn den Rollator von Anna hängen sie am Fahrrad auf, so parken sie nur. Die Schafe und die Hühner sind immer noch da (warscheinlich nicht die gleichen aber egal). Nur sind sie dieses Jahr das erste mal in der Hauptreisezeit da. Somit ist es viel wärmer und voller. Das voller stört aber überhaupt nicht. Das Wasser hat ca 19°C. Falko ist das zu kalt, Katharina anfangs auch, aber am letzten Tag beim Meer geht sie dann doch mit Thomas schwimmen. Anna macht der Sand unheimlich zu schaffen. Sie kann überhaupt nicht drauf laufen. Sie fahren nach Middelburg und Bergen op Zoom, aber in Bergen op Zoom ist nicht, aber auch gar nichts interressantes. Middelburg ist kennen sie. Sie machen sich über die "verkocht"-Häuser lustig. Die also verkauft sind. Katharina kommt mit der Schriftsprache ganz gut zurecht. So, dass sie den anderen immer übersetzt was da steht oder was in den Dingen drinnen ist, die sie kaufen. Falko lotzt Thomas auf dem Heimweg durch Antwerpen, was natürlich schief geht. Da die zwei nicht verstehen dass sie bei TOL was bezahlen müssen, sie sind also den 2er Ring gefahren mit den Unterführungen. Falko ist gefrustet, dass er in Antwerpen keinen Durchblick hat. Ist auch echt schwer, wenn man von Deutschland gewohnt ist, dass man ausschließlich rechts von der Autobahn abfährt und nicht noch zusätzlich auch links. Katharina lotzt sie dann ohne Atlas aus Antwerpen. Was halbwegs gelingt, als sie endlich die Ausfahrt 2 nehmen, sind sie eigendlich schon wieder zu nördlich. Sie tanken noch günstig und fahren weiter Richtung Trier. Und gucken alles an. Schon klasse, morgens noch im Meer schwimmen und Abends am Porta Nigra stehen. Am nächsten Tag sind sie wieder zu Hause.


4.9.2009

Katharina hat sich endlich dazu entschieden, den Führerschein zu machen. Nach der Auswahl einer geeigneten Fahrschule (Katharina hat versucht eine zu finden die kompetent und günstig ist) hat sie mehrere Versuche gestartet hinzugehen. Erst am Dienstag hat sie das dann auch wirklich gemacht. Mittwoch war die erste Theoriestunde. Bisher hat sie die richtige Fahrschule ausgesucht. Der Theorieunterricht ist nicht so ganz trocken und Fragen werden (bisjetzt) beantwortet. Der Eindruck hat sich also nicht verschlechtert. Und mittlerweile schafft sie es schon, Theoriebögen zu bestehen.

Ansonsten ist die Katze friedlich. Der nicht geregelte Tagesablauf stört sie wenig.


Ab Montag ist Katharina am Frohnsee zelten. Sie freut sich.

5. 9. 2009

Katharina hat Angst davor, dass sie wieder so agressiv ist, wenn der Rest der Familie kommt. Sie will das eigendlich gar nicht. Aber sie macht nun mal Annemarie dafür verantwortlich und und zeigt sie ihr dummer weise auch. In so ner Woche staut sich eben einiges an. Wie gut, dass sie bald wieder weg ist und danach Arbeitet.


Der Fußboden im Wohnzimmer schimmelt. Klasse oder? Katharina hat keine Ahnung wie sie das in den Griff bekommen soll. Die ganze Ecke hat sie ausgeräumt. Es hat so komisch gerochen im Wohnzimmer, da ist Katharina auf die Suche gegangen.

Ansonsten tut ihr der Hals weh. Gretel hatte gestern angerufen, als sie grad aufgestanden war. Sie ist hingefallen und kommt nicht mehr hoch. Katharina nimmt den Schlüssel (hätte sie fast vergessen) und fährt mit der Bahn. Ihr Fehler war nur, dass sie sich nicht hingesetzt hatte und nicht pararlle zur Fahrrichtung geschaut hatte als der Fahrer ne starke Bremsung gemacht hat. Da Katharina keine Ahnung hatte wie sie sich verhalten soll, hat sie gar nichts gemacht. Sie hat versucht Gretels Tür aufzubekommen. Sie kann sich nicht wirklich vorstellen, wie Einbrecher eine Tür aufbekommen, ohne Schlüssel. KAtharina kann das ja nocht nicht mal mit. Ein Hausmeister kam zum Glück. Gretel war wirklich so leicht, wie Thomas das gesagt hatte. Katharina war noch ziehmlich geredert, von der nicht vorhandenen Nacht... Wieder zu Hause hat sie Thomas angerufen, der ihr einbläute, dass sie sofort zum

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Was sie grad gefunden hat im Netz:

Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.

findet Katharina zur Zeit unheimlich passend.


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Prag

Katharina war mit ihrer Klasse in Prag. Schon auf dem Weg zur Schule hat sie Stephan und Tomtom getroffen. Wenig später Angelo. Kurz vor 7 waren alle da, nur der Mitternacht und seine Frau nicht. Katharina hat in dem Kosticbus Platz gefunden. Auf der Fahrt wurde ein Fass Bier getrunken... Ca alle std haben sie Pause gemacht... nicht zuletzt weil beim Russ im Auto ne Sicherung durchgebrannt ist, weil das Radio zu laut war. Hinter der Grenze waren sie auf dem Fitschimarkt, aber seit der EU is da kaum noch was los. In Prag haben sie dann erst mal das Hotel suchen müssen... Alle Wegen führen zum Kreisel! Raffy und Katharina haben sich das "5erZimmer" geteilt. Das heißt, in dem 3er ging Party und im anderen haben sie geschlafen.

Am ersten Abend ist Katharina aus irgendeinem Grund mit Steffen, Kromer, Thomas und Nils mit. Sie sind mit dem Bus zurück ins Hotel, das im Übrigen besser war, als Katharina erwartet hat.

...

 (weiter)  #