25. Oktober 07
Katharina war noch in der Stadt. Ein bischen gucken. Sie hat ein Oberteil gekauft, das sie nicht braucht. Danach ist sie heim gefahren. Kati saß auf dem Podest.Katharina betrachtet ihre Schuhe. Und weiß nicht was sie machen soll. Essen fällt Katharina ein. Also holt sie einen Apfel und liest dabei die heutige Post. Kati will auf ihren Schoß. Katharina guckt TV. Eigendlich ist es egal was sie guckt, hauptsache sie merkt nicht dass sie es aus Langerweile tut. Der Film ist gut. Katharin beschließt gleich den nächst zu gucken. Danach sitzt sie auf dem Sofa. Und sieht ein Buch auf dem Sofa: Guinnesbuch der Rekorde. Das hat sie letztes Jahr zu Weihnachten bekommen. Katharina isst ein bischen Briekäse. Dabei schweifen ihre Gedanken ab: Sie fühlt sich wohl im Dunkeln. Oder im Hellen, aber kein Zwischending, das ihre Mutter so mag. Gerade stellt sie fest, dass sie darüber mit Alex gestern diskutiert hat. Die Diskussionen Annemarie es sind nur Worte. Aber sie können viel verletztender sein. Sascha hat letztens davon gesprochen, wo Katharina sich vorkam wie ein Zuschauer: Ihm ist eine Ohrfeige von seinem Vater lieber, wie eine halbe Stunde Gardinenpredigt seiner Mutter. Maxim hat vorgestern versucht in Katharinas Vergangenheit zu wühlen. Hat er auch super hinbekommen. Nur dass er das mit Sicherheit gar nicht beabsichtigt hatte. Katharina ist durchgedreht. Aber Maxim ist danach wenigstens ruhig. Die komplette Werkstatt war ruhig. MÄX sein Gesicht hätte sie gerne gesehen. Alex hat recht geschockt geguckt. Raffa war ruhig. Was echt das beste war. Als Alex und Maxim beim Adam sind, kam Raffa: "Da wunderst er sich, wenn Frauen rumzicken. Er hätte doch einfach aufhören können." Hätte er. Hat er aber nicht. Katharina ärgert sich, dass sie sich so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Sie flüchtet in sich und spricht mit Katharina. Bis sie merkt, dass sie wieder in einer anderen Welt lebt. Über das regt sie sich noch mehr auf. Dass ihre Grundplatte und sie Rückwand nichts werden, ist ja irgendwo klar. Akkodeon hatte sie gestern. Auf dem Nachhauseweg stellt sie fest, dass sie nur noch im Orchester ist, damit sie den Bezug zu ein paar Menschen nicht verliert. Gestern Abend hat sie dann noch gleich die Tablette genommen. Heute morgen hat sie sofort die Nebenwirkungen gespührt: Müdigkeit. Als sie aus dem Haus geht, stößt sie an einem Schild an. Anscheinend klappt das mit dem gerade laufen nicht mehr so ganz. Katharina muss unterschreiben. Macht sie, nur ob sie die Zeile getroffen hat weiß sie nicht. Kunz sagt nichts, was bedeuten würde, dass sie getroffen hat. Raffa und Julia sind schon in der Umkleide und lachen über MÄX. Katharina lacht mit. Merkt aber dass das mit der Sprache auch nicht so ganz klappt. Dadurch, dass Raffa sie so fragend und entsetzt anguckt erzählt sie, dass sie keine Drogen, sondern Medizin nimmt. Die zwei lästern. Katharina muss auf die Stufen aufpassen. Als sie oben waren ist wieder alles okay, bis darauf, dass sie total übermüdet ist. Katharina kann ihren PC zusammenbauen. Die Rückwand passt nicht so ganz, aber es geht, wenn man weiß wie. Auf der Frontseite sind die Löcher zu klein. Sie geht bohren. Hatte sie gedacht. Der Flur war noch nie so lang. Mit dem Werkzeugkasten stößt die an den Leitungswagen der mitten im Flur steht. Dass sie nicht auch noch über den Stuhl fällt ist grad alles. Sie muss einen Bohrer suchen. Da sie immer daneben greift und die Teile sowieso wie Kraut und Rüben darstehen, misst sie jeden ab. In das schon vorhandene Loch zu bohren geht. Sie muss wieder zurück. Zum Glück passt jetzt alles. Katharina baut den PC zusammen. Und testet. Zu ihrer Erleichterung tut er was er soll. Nur den Lüfter hat sie falsch rum angeschlossen. Aber den kann man ohne Probleme drehen. Sie machen Kunz fertig. Maxim ist mal wieder langweilig und versucht sein Glück bei ihr : "Wo sie am Wochenende Party macht" Katharina antwortet mit "Erbesen essen und Karotten saufen" Maxim guckt sie etwas komsich an. Geht aber zu Raffa über, die ähnlich blödes antwortet. Irgendwo hat er dann eine kleine Tüte her, die man oben verschließen kann. Maxim hält sie ihr vor die Nase labert: "Willst du Drogen kaufen? LSD, Haschisch,..." Katharina spielt mit. "Nee, ich hab selbst welche. Wenn man alles in einen Topf misch und dann presst kommen so pfirsischfarbene Tabletten bei raus." Raffa bekommt einen Lachanfall. "Wenn du welche willst, sagst dus ja?" Maxim guckt geschockt. Wenn Spielchen gespielt werden, dann will Katharina bitte mitspielen können.
30. Oktober
Katharina ist gestern umgekippt. Sie waren beim Adam, er war gerade dabei ihnen den Ätzraum zu erklären. Bei Katharina ist alles schwarz geworden. Maxi hat sie aufgefangen. Das erste was sie wieder gesehen hat waren Adams total weit aufgerissene Augen. Raffa und Maxi haben sie dann zur Schucker gebracht, die ihr erstmal Traubenzucker gab und sie hinlegte. Die zwei haben sie dann runter in den Saniraum gebracht, wo sie sich richtig hinlegen konnte. Dann ist eine Ärztin vom AMD gekommen die dann Blutsruck und Blutzucker gemessen hat. Blutzucker okay und Blutdruck viel zu niedrig. Katharina zittert am ganzen Körper und ist laut Raffa weißer wie die Wand. Katharina gefällt das alles überhaupt nicht. Sie wird zum AMD gebracht und dort wird ein EKG und noch mal alles gemessen. Nix neues. Katharina soll dort liegen bleiben, bis sie etwas Farbe bekommt. Mittlerweile ist es 11 Uhr. Irgendwann wird dann vorgeschlagen, in ein anderes Zimmer umzusiedeln, in dem Katharina mehr Ruhe hat. Sie warten darauf, dass ihre Mutter zu Hause ist. Aber ans Telefon geht niemand. Mittagspause. Katharina versucht so viel wie möglich zu trinken. Laut den zwei Ärztinnen hat sie abgenommen. Kann Katharina nicht beurteilen. Und auch ihrer Meinung nach sind es die Nebenwirkungen von dem Medikament. Frau Grötzinger ruft bei der Psychologin an. Katharina soll vorbeikommen und ne Krankmeldung abholen. Laut der Ärztin aber erst morgen. Mit Goldi und Raffa fährt sie in den Garten in dem ihre Mutter sein könnte. Dort ist sie aber nicht. Raffa berichtet, was sie alles verpasst hat. Katharina hört ihr gerne zu. Abwechslung zu den letzten Stunden, wo Katharina selbst das Licht an der Decke als störend empfand. Sie fahren zur Wohnung. Alles zu. Fahrrad steht vor den Tür. Sie fahren einmal um den Altstadtring. Danach sieht alles unverändert aus. Da Goldi nicht weiß was sie jetzt machen sollen, warten sie noch einbischen im Auto. Katharina entdeckt ihre Mutter. Die dann total erschrocken aussieht und Goldi und Raffa zulabert. Katharina erzählt ihr, was passiert ist. Danach ist sie noch mehr geschockt. Und ist noch weniger wie zuvor von den Tabletten begeistert. Deswegen hat Katharina ja auch so lange überlegt, ob sie die Tabletten überhaupt nimmt. Annemarie will irgendwas Homöopatisches. Katharina ist sich aber relativ sicher, dass es da nix gibt. Als Thomas und Falko nach Hause kommen, erzählt sie Thomas kurz was passiert ist. Er will, dass Katharina zu Herrn Wagner geht. Der hat aber Urlaub bis in zwei Wochen. Und der Aschoff ist auch erst wieder ab Freitag da. Also beleibt Katharina wo sie ist. Heute morgen war Thomas bei der Psychologin: Sie will Katharina vorher sehen. Na toll. Den Termin hat sie erst morgen nachmittag. Das heißt, die Schucker bekommt die Krankmeldung, wenn es überhaupt eine ist, erst am Freitag. Katharina hofft, dass sie nicht so kleinlich ist. Annemarie hat sie nicht aus dem Haus gelassen, heute. Nur Wäscheaufhängen durfte sie. Sie sortiert Münzen. Abends schreibt MÄX sie an. Er will wissen, was passiert ist. Katharina lenkt das Thema auf Julia. Sie hatte Recht. Sie soll zwar die Klappe halten, aber ob sie das kann, kann sie nicht versprechen. Hoffentlich kommt er auf ihre GB-Feier. Er wird ganz schön dumm gucken, wenn Julia mit ihrem Freund dort steht...Wenigestens das hat der Tag gebracht. Mittags hatte sie gemerkt, dass sie nichts macht, außer auf morgen zu warten.
Mittwoch 31. Oktober
Eigendlich wollte Katharina ja am Samstag ins Prinzsmax, aber da sie bis um 15 Uhr geschlafen hat, ging das ja dann nicht mehr. Aber sie hatte wenigstens was vor. Am Sonntag hat sie Gretel versorgt und war mit ihr im Cafe Ring. So hatte sie was zu tun.
Thomas, Annemarie und Falko wollten nach Ravensburg fahren. Aber Falko hat beschlossen, dass es besser ist zu Hause zu bleiben, weil ihm auf der Autofahrt ja nur schlecht werden würde. Aber Oma muss "hoch". Und Annemarie will nicht dass sie alleine geht, mit ihrem Gebäck. Jetzt fähren Annemarie und Oma alleine. Ist okay.
Annemarie war von Anfang an nicht von den Tabletten begeistert. Sie will von Katharina wissen, ob es da nicht andere Möglichkeiten gibt. Katharina weiß, dass sie sich auch stationär behandeln lassen könnte. Andere Möglichkeiten wurden ihr nicht angeboten. Also sagt Katharina nichts. Katharina ist gespannt, was Thomas zu der Psychologin sagen wird. Katharina ist total müde, aber warscheinlich könnte sie auch nicht schlafen. Sie versucht es aber auch nicht. Was hat Goldi gesagt: "Ein umwerfendes Ergebniss diese Tabletten".
Warum schreibt Katharina so lustig. Na ja, lustig ist vll falsch, lächerlich auch. Irgendwas muss man ja witzig finden und wenn man nichts mehr anderes hat, dann seine eigene Lebensweise.
Am Montagabend stand Katharina im Bad vor dem Spiegel. "Siehst du. Geht doch alles." Ja, es geht. Nur die Frage wie. Und das war zweifelsfrei nicht so ganz ideal. Tja. Aber wie soll es anders gehen. Darüber kann man sich immer nur im Nachhinein Gedanken machen. Nur ist es dann zu spät.
Katharina war mit Thomas bei der Psychologin. Er war ihr genauso misstrauisch gegenüber wie Katharina. Jetzt weiß Katharina wengistens ihren Namen. Hülsewede. Sie hat ihm alles erklärt, nur eigendlich nicht das, was er gerne gehört hätte. Aber das war ja zu erwarten. Dass Katharina weiter macht, war Katharina klar. Es gibt keine wirkliche Variante, die besser wäre. Die Hülsewede findet es nur komisch, dass Katharinas Kreislauf erst am vierten Tag zusammengebrochen ist. In der Regel würde es gleich in den ersten Stunden passieren. Tja, entweder Katharina entspricht nicht der Regel, oder es lag wirklich an etwas anderem. Sie ist jetzt bis einschließlich Donnerstag krankgeschrieben. Hat sie gut gemacht: Katharina schreibt am Donnerstag ne Arbeit LF8 beim Huber. Davon ist Katharina gar nicht begeistert, aber was soll sie machen? Katharina weiß gar nicht, was sie so lange alleine zu Hause machen soll. Sie wird irgendnen Plan machen müssen, um eine Aufgabe zu haben. Sonst wird das nichts.
Donnerstag 1. November
Es gibt Flammkuchen zum Mittagessen. Katharina freut sich. Danach geht sie mit Thomas in den großen Garten. Den Torpfosten setzten, Nüsse auflesen, Äpfel pflücken, Trauben ernten. Abends schreibt Katharina Sina an. Sie schreiben über die Tiere und was so passiert ist. Und Sina und Katharina wollen ins Fächerbad gehen. Katharina ist glücklich.
Samstag 3.November
Katharina war gestern in der Stadt. Im Prinzmaxparlais. Bücher ausleihen. War kein schlechter Tipp. Viele Bücher sind genauso wie in D. Dann ist sie wieder heim, ein Buch anfangen. Somit war klar, was sie den Nachmittag lang macht.
Heute hat KAtharina Das Buch fertig gelesen. Und sie hat mit Steffi telefoniert, bis Steffis Akku lerr war. Steffi steicht ihr Zimmer rot, bzw. die Möbel schwarz. Katharina braucht kein Bild dazu, das kann sie sich so vostellen: Das Telefon auf dem Regal, Steffi in Schlabberklamotten mit einem Pinzel in der Hand. Jenny will bei ihr vorbeikommen, weil sie ihren Taschenrechner noch hat. Steffi braucht ihn nämlich, für ne Arbeit in der Schule. Nur dass Jenny nie dann kommt, wenn man mit ihr verabredet war. Katharina räumt auf: Den Schreibtisch und ihren Essplatz. Nach dem Abendessen spielt sie mit allen Siedler von Catan.
Sonntag 3. November
Katharina wacht verhältnis mäßig früh auf. Is aber eigendlich total müde. Tja, sie steht aber tzrotzdem auf. Thomas lästert. Zum Mittagessen gibt es Gärmknödel, was Katharina gut findet. Nur, dass ihm dann was anbrennt, worauf Annemarie rummerckert "Hattest dus auf 12 stehen?". So ist die Athmosphäre wieder verflogen. Katharina geht hoch. Ein weiteres Buch lesen. Zwischen durch erkärt sie Falko wie das Messgerät funktioniert. Aber eigendlich bräuchte sie es ihm nicht zu erklären, weil er weiß wie es geht. Dann versucht sie ihre Wochenberichte auf die Reihe zu bekommen. Es fehlt viel. Sie wird Raffa fragen müssen, ob sie ihre haben kann. Morgen kommt Steffi zum Prozentrechnen lernen. Kann Katharina auch nicht. Aber vll klappt es ja zusammen. Egal sie hat was zu tun. Akkordeon ist morgen auch noch. Sie hat nicht geübt. Hätte sie machen sollen. Hat sie aber nicht. Es gefällt ihr nicht, dass ein Basston oft mit klingt. Wie war das mit dem neuen Akkordeon?
8. November
Katharina ist krankgeschrieben. Viel zu lange. Zwei Wochen... Katharina hat eigendlich keine Lust dazu, aber was soll sie machen? Sie wäre viel lieber bei den anderen, wie sich zu Hause zu langweilen. Und vorallem verpasst man viel. Ab heute Abend gibt es die doppelte Dosis. Mal gucken wie Katharina reagiert. Nur ist Katharina nicht so ganz klar, wie sie nebenbei eine Ausbildung abschließen soll, wenn sie 3 Wochen krankgeschrieben ist.
Katharina hat mit Steffi Telefoniert. Steffi, ihre Antenne die ihr berichtet. So kommt es Katharina zumindest manchmal vor. Über Rebecca hat sie sich aufgeregt. Katharina hat ihr von dem Arzttermin erzählt. Steffi ist genauso begeistert wie Katharina. Dann ist Katharina zum Orchester. Wenigestens etwas Abwechslung. Ein neuer Verstärker ist da. Katharina fühlt sich mal wieder echt wohl, mit Michaels Witzen.
Was solls, sitzt Katharina halt zu Hause.
4.November
Doppelte Dosis bedeutet, doppelt so müde, doppelt so anhänglich. Katharina kann sich kaum auf den Beinen halten, weil sie Angst hat, dass ihr die Füße wegrutschen. Und sie ist doppelt so hungrig. Insofern ist Katharina schon froh, dass sie nicht in die Schule muss.
Katharina lebt in ihrer Geschichte. Und das wird wohl weniger der Sinn der Sache gewesen sein.
11. November
Tja, Katharina wird vom Geruch geweckt. Es richt verbrannt. Katharina ist zu müde zum Aufstehen. Sie liest noch ein bischen im Buch. Es geht um ein Mädchen, das auf der Sucher nach ihrer Indentiät ist. Sie erfindet Geschichten, so wie Katharina. Sie steht auf. Das ganze Haus richt nach Essen, aber Katharina weiß nicht so ganz was es ist. Irgendnen Kraut. In der Küche sieht sie es: Thomas hat eine Gans im Backofen, auf dem Herd steht Kastanien, Kartoffelbrei und Rotkraut. Katharina isst einen Löffel Kastanien. Beim Essen fällt Annemarie ein, dass sie Rotwein trinken will. Sie muss allerdings im Schrank eine ganze Weile nach den Gläsern suchen. Katharina lästert, dass sie zuviele Sachen haben, die sie nicht brauchen und zu wenig Sachen, die sie brauchen. Annemarie wird sauer und meint, dass das nur dummes Geschwätz sei. Annemarie zankt mit Anna ob Annemarie noch Rotkraut will. Katharina sagt, dass sie das auch unter dummes Geschwätz verbuchen würde. Beim Wein einschenken, merkt Katharina dass sie die Gläser nicht sieht. Sie trifft trotzdem. Katharina geht an den PC. Da gibt es aber auch nichts neues. Ihr ist langweilig. Sie macht 10 Finger-Übungen.
15 November
Katharina hat keine Lust mehr. Sie kann sich nicht vorstellen, dass die Tabletten helfen werden. Irgendwann. Gestern Abend, wenn sie noch ein paar Minuten gestanden wär, wäre sie warscheinlich wieder umgekippt. Und danach hat sie totale Schmerzen mit linken Arm gehabt. Katharina hat Angst. Und sie kann sich nicht vorstellen, wie es weitergehen soll. Sie will nicht mehr. Steffi war am Montag da. Sie erzält ihr immer was bei ihr in der Schule los ist. Katharina könnte ihr stundenlang zu hören. Und wenn Steffi nichts mehr zu erzählen weiß, werden sie immer sakastisch.Katharina ist froh um diese Ablenkung. Heute geht Katharina an den Bahnhof. Raffaela bringt ihr die Schulsachen. Dann hat Katharina etwas sinnvolles zu tun. Sie kann nicht mehr lesen. Und sie geht ins Orchester. Katharina sollte der Grötzinger noch ne Mail schreiben, wie es bei der Neurologin war.Aber jertzt sollte sie mal frühstücken... um 11.28...
16 November
Katharina hat sich die Sachen angeguckt, die ihr Raffa gegeben hat. Ist gar nicht so einfach da wieder reinzukommen alleine. Die Z-Diode...
Gestern hat sie mit Thomas Geschirr gespühlt. Katharina hat ihn gefragt, was es mit dem Haus auf sich hat, das er letztens angeguckt hat. Eigendlich ist es nicht geeignet, aber abgeharkt hat er es noch nicht. Katharina spricht die Wohnung an. Die Dietele macht scheinbar nichts, zumindest nicht akkut. Aber sicher ist Katharina sich nicht. Thomas ist sich bewusst, dass sie nach einem Haus suchen, das es nicht gibt. Aber es änder nichts. Er will abwarten, dass irgendwas passiert. Was weiß Katharina nicht. Aber er warscheinlich auch nicht.
Raffa hat ihr gestern die Unterlagen gebracht. Sie hätte ihr stundenlang zuhören können. Auf ein mal stand Robert hinter ihnen. Ja, ja ITler unmöglich die Leute. Und dass die Jungs scheiß mit den Fliegen machen kann sich Katharina vorstellen. Und dass Kunz Sicherungen durchbrennen lässt, ist auch nicht unvorstellbar. Raffaels Zug kam und Katharina ist mit allem nach Hause. Steffi hat angerufen. Sie berichtet, dass sie jetzt doch mit dem Füherschein anfangen will und ob sie das nicht zusammen machen wollen. Wollen schon nur können? Das wäre die Frage. Kann jemand der Entfernungen nicht abschätzen kann Autofahren? Wohl eher nicht. MÄX schreibt sie an. Und will wissen, was sie eigendlich hat. Katharina erklärt es ihm. Sie kommen wie immer auf das Frau-Mann Thema. Und er erkundigt sich nach Steffi. Katharina kann sich vor Lachen kaum noch auf dem Stuhl halten. Er findet das gar nicht so witzig. Pech für ihn. Sie erfährt, dass er eine aus München kennen gelernt hat. Das mit der Parkbank hat er noch immer nicht ganz verkraftet. Dabei ist es nur eine von Katharinas Geschichten. Dass das eine Lüge ist, weiß aber nur Steffi. Was solls, es hatte auf alle Fälle die richtige Wirkung. Nämlich, dass keiner erwartet hätte, dass sie so Aktionen macht.
Thomas war beim Wagner. Katharina soll zu einem Kadiologen. Ein Belastungs EKG. Den Ausdrucken der Arbeitsmedizindern nach hat Katharina Herzrhytmusstörungen. Wieder etwas von dem Katharina nicht begeistert ist. Die Ausdrucke sind vom 16. 11. Das heißt da, wo sie ihn ist, als die Flecken gefährlich nahe kamen.
17. November
Katharina ist mit Annemarie alleine zu Hause. Thomas und Falko sind nach Stuttgart zu einer Spielemesse. Katharina will nicht mit. Sie traut sich es nicht. Sie hat Angst, dass sie umkippen könnte. Annemarie erkundigt sich an dem Anruf von gestern um 17. 44. Sie tischt ihr eine Lüge auf, mit einem Anton. Was hätte sie denn sonst sagen sollen?
18. November
Katharina schläft nur noch tagsüber. Meistens so ab halb 2. Und dann 12 std. täglich. Und ist danach immer noch müde. Die Geschichten versucht sie zu ersticken in Radio, Fernsehn, Büchern, Internet. Steffi berichtet ihr von der Außenwelt und fertig. Katharina ist klar, dass das nicht so ganz das wahre ist. Nur wirklich was dagegen unternehmen tut sie nicht.
19. November
Katharina ist mitten in der Nacht aufgestanden um zum Arzt zu gehen. Es war halb 9. Trotzdem früh, wenn man vorher immer nach 12 Uhr aufgestanden ist. Beim Arzt soll Katharina ein Belastungs EKG machen. Nach dem sie Fahrrad im liegen gefahren ist bis sie nicht mehr konnte, hat sie das Ergebnis gesehen. Es ist alles in Ordnung!! Die vom Arbeitsmedizinischen Dienst haben ein ungenaues Gerät und dadurch kann der Eindruck entstehen, dass Katharina eine Herzrhythmusstörung hat. Katharina ist glücklich. Mittags ist Katharina mit Steffi Photos machen gegangen. Für den Führerschein. Nachher geht Katharina Akkoreon spielen...
20. November
Katharina wacht um halb 1 Uhr auf. Es fühlt sich an, als hätte Katharina Stecknadeln in der Lunge. Sie versucht es zu ignurieren. Müde ist sie immer noch. Und kopfweh hat sie auch. Tja. Zum Mittagessen gibts Quinoa und Tofu und Spirelli und Fenchel. Zum Nachtisch gibts Avokado. Falko schmeckts nicht. Um so mehr für Katharina. Katharina fühlt sich an, als würde sie neben sich stehn. Sie merkt nicht mehr dass sie etwas tut. Das kennt sie nicht.
21. November
Katharina wacht um halb 12 auf. Kati macht Theater weil es draußen regnet. Katharina frühstückt. Die Welt sieht immer noch genauso aus wie gestern. Irgendwas ist in der Lunge. Und sie kann immernoch nicht unterscheiden, ob es Kopfweh ist oder obs nur die Augen sind. Die können sich nicht mehr schnell bewegen. Gucken alleine ist schon total anstrengend. Lesen ist schwierig. Hören ist gut. Ist fast egal was: Falkos Bibiblocksbergkasetten oder Akkodeon spielen.
Katharina hat sich ein paar Gedanke über die letzte Beratung gemacht. Sie hat geweint. Is ja nicht schlimm (abgesehen davon, dass Annemarie es noch stunden danach sieht). Nur, hat Katharina verstanden, dass es da um sie ging. In dem Moment nicht, meint sie zumindest. Dass sie heult, okay das hat sie schon immer. Manche harmlosen Geschichten von Häschen bei denen eins ausgegrenzt oder gehänselt wurde. Da hat Katharina immer rotz und Wasser geheult. Dass jemand Tocher oder Freundin ist, ist ja an sich nicht traurig. Irgendwie schwierig zum aufschreiben. Egal
Raffa hat Katharina angeschrieben. Wegen der Außenstelle. Da sind sie fast immer zusammen. Ob sie noch irgendne Frage hat, die sie dem Menschen an der anderen Leitung hat. Und ob Katharina nicht ein paar alte Wochenberichte hat. Hat sie. Katharina will aber auch welche von ihr. Gestern hat Katharina Kunz angeschrieben, was sie denn so machen. Aus ihm war nicht viel raus zu holen. Kunz eben.:-)
22. November
Es ist ein Datum auf das Katharina lange gewartet hat. Erstens ist Donnerstag und somit AkkordeonOrchester und zweitens ist der Termin bei der Hülsewede. Morgens steht Katharina verhältnismäßig früh auf. Aber sie weiß nichts richtiges mit ihrer Zeit anzufangen. Sie hat das gleiche "Kopfweh" wie gestern. Das Stechen in der Lunge ist weniger geworden. Nach dem Essen schläft sie sogar ein bischen vorm PC. Eigendlich der doofste Ort in der Wohnung um zu schlafen, aber dort brummt es so schön regelmäßig.Vom PC her halt. Das kann echt beruhigend sein. Dann hat sie ihr Buch weiter gelesen. Bis sie festgestellt hat dass es 4 Uhr ist und sie zur Hülsewede sollte. Hat sie ganz wunderbar hinbekommen. Sie soll die Tabletten jetzt absetzen, weil man ja nicht sein ganzes Leben verschlafen kann. Das bedeutet im Klartext, dass sie morgen noch krankgeschrieben ist und es dann mal versuchen soll. Und im Januar möchte sie ein anderes Medikament ausprobieren. Auf gut Deutsch: Im Januar die gleiche Protzedur noch mal. Mal gucken, bis zum Januar ist ja noch etwas hin. Zu Hause hat Katharina mit Raffa geschieben, wegen der Außenstelle und überhaupt so. Hatt dann was gegessen und ist ins Orchester. Als sie rein kam war noch nichts aufgebaut, außer dem Kalvier und dem Schlagzeug. Nico hat erzählt von seinem Praktikum. Es war schön ihm zuzuhören, wie er von allem spricht. Vom Fürniß, von den Jungs die nur scheiß gemacht haben, vom nicht vorhandenen Adam. Sie erkannte, dass er von ihrer Truppe redet. Dann kamen Tanja und Stephan. Tanja redete von ihrerm sozialen Jahr in einer Schule. Malen auf Englisch? drawing Dann probten sie Weihnachtslieder. Chrismas goes pop und Slaide Right (?) Das übliche eben. Aber das war es das Katharina glücklich machte. Nico und seine Noten, die Taktnummerierung und von vorne? -Ganz von vorne. Und zu guter letzt Manuels Gesichtsausdruck von Neugier und ich-hab-grad-geduscht-aber-bin-voll-im-Stress. Vorher hat Katharina noch eine Mail an die Grötzinger geschrieben, damit sie weiß was Sache ist. Ein gelungener Donnerstag. Seit langem war es gut.
Nur, das mit dem schlafen hat nicht geklappt. Wäre die Frage, ob es von den Medikamenten kommt, oder von zu vielen Krimis. Da war sie wieder die Geschichte. Aber vll mit dem Unterschied dass sie geweint hat dabei. Nach dem Thomas gegen 2 ins Bett ist, ist die auch irgendwann eingeschlafen.
23. November
Katharina steht auf. Um 10 Uhr. :-) Annemarie ist gerade dabei sich auf den Weg in die Schule zumachen. Thomas geht in die Stadt. Kati macht Theater, weil es regnet. Das Müsli schmeckt irgendwie nicht heute. Die nächste Zeit, bis Thomas wieder kommt guckt sie Krimis. Danach versucht sie ihre Wochenberichte zu machen. Es glückt ihr nicht wirklich. Sie liegen immer noch unvollstänig auf dem Schreibtisch. Das Buch kommt ihr in die Quere. Sie liest es fertig. Danach versucht sie sich auf die nächste Schulwoche vorzubereiten. Aber es fehlen ihr ein paar Infos. Und es ist keiner im icq, der antwortet. Kathatina hat keine Ahnung wie sie es machen soll. 6 Arbeiten in einer Woche zu schreiben. Okay eine davon ist ne Deutsch-Präsentation. Es wird gehen. Irgendwie schon, wie immer.
Steffi hat angerufen. Sie hat in der Schule was gelernt ;-) Über Mangelerscheinungen. Sie meint, dass das alles auch von den Mangelerscheinungen kommt. Steffi kennt Katharinas Essgewohnheiten. Katharina merkt zum ersten Mal, dass sie sich Sorgen macht. Steffi hat vll gar nicht so unrecht. Dem sollte man nachgehen. Das mit dem Essen wird immer schwieriger. Teilweise ist es so, dass sie zwar Hunger hat, aber keinen Bissen herunterbekommt. So wie heute morgen. Es macht Katharina Angst.
24. November
Katharina wacht in einer ihrer Geschichten auf. Und wehrt sich nicht dagegen. Gegen 1 ist sie aufgestanden. Alle ausgeflogen. Das heißt, Annemarie kommt gerade. Katharina frühstückt. Als Annemarie gegangen war, widmet Katharina sich einem Krimi. Und dann noch einem. Dann schreibt sie endlich ihre Wochenberichte... Sie freut sich, dass sie am Montag in die Schule darf. Die anderen wieder sieht. Die Kehrseite davon siind die vielen Arbeiten. Geht schon.
Katharina hat sich mal so ihre Gedanken gemacht. Jetzt ist wieder alles so, wie vor 4 Wochen. Annemarie kann nicht verstehn, dass Katharina sich an den Flecken stört. Was geblieben ist, ist Kopfweh und, dass sie den Leuten nicht in die Augen gucken kann. Sie sieht alles, nur die Pupillen, oder wie das runde Ding heißt, nicht. Es geht nicht. Das war aber schon am Donnerstag so. Da ist es Katharina aufgefallen. Sie hat Manuels leuchten nicht sehen können. Den Gesichtsausdruck dazu hatte er aber. Bei Annemarie hat es heute auch nicht funktioniert. Das neben dran sieht sie alles. Bei ihr ist unterhalb vom Lied irgendwas, es pocht so. Vll schläft Katharina so viel, weil sie das verarbeiten muss. Ach, warscheinlich nimmt sie sich zu viel Zeit für solche Überlegungen.
Katharina war in der Stadt. Um für Annemarie bei dem einen Bioladen einzukaufen. Danach war sie noch in der Bücherschau. Leider war es zu wenig Zeit. Gastland Finnland :-) Katharina kann die Finger nicht von den Kimis lassen. 4 hat sie gesehn heute. Die Berichte sind endlich fertig und die Deutschpräsentation ist wenigestens angefangen. Katharina ist scon den ganzen Tag müde. Gegessen hat sie kaum was. Schokomüsli ein Jokurt und zwei Crossos. Vorhin war viel schwarz. Aber die Flecken waren da. Die sind immer da. Umgekippt ist sie nicht, sie hat sich vorher hingesetzt. Das mit dem 10Fingerschreiben geht ganz gut.
27. November:
Schule. Am Montag morgen ist die Bahn erst gar nicht gekommen und dann waren die Anschlüsse zu voll. Sind eben alle ne viertel Stunde zuspät gekommen. Katharina war froh, dass sie alle wieder gesehen hat. Es war so wie immer. Natürlich hat Raffa gelästert. Aber Katharina konnte darüber lachen, weil alle gelacht haben. Eg ging um Maxi sein Geburtstag(18). Die Arbeit in der 1. Stunde hat Katharina total in den Sand gesetzt. Aber eigendlich hätte sie das gar nicht können können, weil sie nicht da war. Sie hat halt kein Oszi zu Hause. Egal. Sie merkt aber, dass ihr nicht wohl ist. Es fühlt sich manchmal so an, als würde kein Blut mehr in den Armen sein. Dann wird sie auch sehr blass. Was Raffa bemerkt. Kopfweh und Müdigkeit sind auch da. Raffa lässt sie fast nicht mehr aus den Augen. Sie sieht an ihrem Gesichtsausdruck, wie blass sie ist. Sie ist froh um Raffa. Es geht schon.
Katharina hat viele Einträge am Wochenende gelesen.
Raffa hat heute das neuste von Julia erzählt. MÄX ist mit ihrer Schwester zusammen. Die arme Julia. Ansonsten findet es Katharina witzig. Sie wird ihn mal auf die Entfernung ansprechen *hust*, wo bei sie seine Argumente kennt. Ist ja auch besser so. Seed fand das auch interessant. Katharina denkt sich ihren Teil.


