22.April
Was Katharina vom Frank und seiner Denkweise halten soll weiß sie nicht so richtig. Es gefällt ihr auf alle Fälle nicht, dass er in alten Sachen rumstochert.
Außenstelle. Katharina beschäftigt sich zunächst mit ihren Wochenberichten. Aus Langerweile geht sie sogar gucken, ob was in ihrem Fach is. Sie hätte auch noch gerne Ergebnisse von den Prüfungen gehabt. Die sind aber alle am Titisee. Dann schreibt sie Zählernummern ins Programm. Und entfernt ne Stunde lang die gelben Ettiketten, richtiger Azubijob... Dann wird wieder irgendwie versucht die Prüfung mit einem guten Ergebniss abzuschließen. Katharina kapierts nicht, was gemacht wird. Muss sie warscheinlich auch nicht.
23.April
Außenstelle. Der Schmidi bekommt die Wochenberichte zur Unterschrift. Zum Glück liest er sie nicht. Im andern Raum is noch keiner. Katharina geht in zum Goldi, der nicht da ist. Nur Brückel und der Fürnis. Net mal des Grinzemännle. Als immer noch keiner da is, dreht sie Däumchen. Irgendwann kommt einer. Namen kennt Katharina keine. Sie schließt Zähler an. Und dann baut sie andere ab. Und schließt neue an. Leicht eintönig... Egal. Sie is zum Glück nicht lang dort. Dann tauscht sie mit Raffa, BGV A3-Prüfung. Da is es noch eintöniger. Aber vll mit etwas mehr Unterhaltung wie nur Radio. Über was Katharina ne Doku und nen Präsenation halten soll, ist ihr noch nicht klar. Sie hat ja keine Ahnung von gar nichts.
Katharina hält gar nichts vom rumstochern. Je länger sie sich drüber Gedanken macht, je weniger gefällt es ihr. Nur ihr is auch klar, dass des so net weiter gehen kann. Es ist alles wie hinter nem Schleier. Sprache verbindet. Die Augen fühlen sich an, als wären sie nur halb offen. Jedes mal wenn sie in die Spiegel guckt, sind sie normal offen. Die Arme tun bei jedem Zähler weh, der oben hängt. Zwei direkt nebeneinander stehende helle Bildschirme verwirren sie total. Und die Müdigkeit. Katharina will nicht mehr, aber ne Wahl hat sie nicht. Bei Spannung merkt Katharina vieles nicht mehr. Eines der wenigen Sachen, die es in den Hintergrund stellt. Über verschiedene Möglichkeiten will Katharina aber erst mal nix wissen.
24. April
Bei
den Möglichkeiten ist zu viel Angst dabei. Katharina hat schon beim
Frank angefangen zu grinzen, wie sie es immer tut, damit sie nicht
anfängt zu heulen. Ein Grinzen, dass alles andere überspielen soll. Ein
Grinzen, das aber auch heißt, der gegenüber ihre Situation nicht
nachvollziehen kann. Bei bestimmten Sachen guckt jeder komisch, die
einen mehr, die anderen weniger. Für die meisten ist es unvorstellbar
und verstehen das drum rum nicht.
Außenstelle. Katharina geht zuerst zum Spind, was holen. Dort sind Raffa und Sabrina. An die zwei hatte Katharina nicht gedacht. So erfährt Katharina aber, dass der Typ von der Außenstelle schon nen paar Sachen über sie weiß... Was bei Raffa kein großes Wunder is. Danach sitzt sie ne halbe Stunde in der Werkstatt. Waldi kommt, mim Student, der feststellt, dass 4Tarifzähler und 2Tarifzähler an einer Wand hängen. Also die Arbeit von gestern um sonst war... Also noch mal fom frisch. Beim Frühstück erzählt Raffa, dass der Durchschnitt der Praktischen bei sehr gut is und der Durchschnitt bei der Theorie bei 4... Das sind aber Kammerwerte.Die Ergebnisse solls erst Ende Mai geben. Danach zeigt Oli ihr wie die Modems zu prüfen und upzudaten sind.
25. April
Schon morgens tun Katharina die Arme weh. Kein guter Anfang.
Außenstelle. Der letzte Tag bei den Zählern. Ne halbe Stunde rumsitzen, dann ne halbe Stunde warten... Fast das gleiche, beim einen hat man nix zu tun, beim anderen hat man was zu tun, kann aber nix machen. Dann widmet sich Katharina den Kom-Modulen. Die wollen aber nix so, wie Oli sie gerne hätte. Dann halt nicht. Beim Frühstück erzählt Katharina vom Girlsday. Zum Feierabend hin, geht Katharina zum Schmidi, ihn fragen wie des mim Feed-back aussieht. Sie soll wieder kommen irgendwann...
Thomas ist zu Hause. Katharina guckt einen ihrer Filme. Mit Spannung, alles andere hat keinen Wert.
28.April
Freitag war Katharina noch bei Schnecke. Auf dem Weg zu ihr läuft ihr der Frank über den Weg, wovon sie nicht gerade begeistert war. Ihr die Dreads rot färben... Katharina hat zwar keine Erfahrungen mim Färben, aber laut ihrer Beschreibung muss es nach dem es getroknet is, ganz passabel aussehen. Katharina hat die Bemerkung mit dem Licht und der Straßenmitte etwas komisch gefunden, oder Katharina hats nicht kapiert.
Samstag schläft Katharina 15 std. Falko hat sie scheinbar mal irgendwann geweckt...
29.April
Danach gehts zu Katzmeiers nach Rinkheim. Es waren viele da, die letztes Jahr auch schon da waren. Und noch mehr. Katharina hält Smolltalk mit der von letztem Jahr. Ansonsten futtert sie.
Sonntag wird Katharina "mitten in der Nacht" geweckt. Es geht nach Germersheim Bootchen fahren. Thomas verfährt sich irgendwie, sie kommen in die Gegend in der MÄXs Vater wohnt... Katharina hat keine Lust auf Bootfahren. An der Anlegestelle kommt ihr eine aus Karlsruhe entgegen. Gesicht bekannt, Abneigung auch, Name nicht. Der Typ labert irgendwas über Flora und Fauna. Katharina is hundemüde. Als nächstes gehts auf die Spezi. Katharina findet Matthias sofort. Sie will auf seinen Geburtstag, auch wenn Annemarie nicht hin will. Thomas darf folge dessen auch nicht. Anna is besorgt, ob er auch nach 7 std Fahrt gut nach Hause kommt. Von den Ausstellern is Katharina enttäuscht. Nur ein Niederländer mit dem Foodboard is da. Sonst nichts in der Richtung. Als Brüderchen ein Rad ausprobieren will wirds interessanter. Annemarie organisiert eine Fahrt auf dem Park. Danach is Ende.
Montag: Neue Außenstelle: GBV A3-Prüfung.
Katharina is an der Pforte und wartet. Die Begegnungen mit den
Pförtnern sind doch immer wieder schön... Dann kommt jemand. Brend.
Katharina versucht sich ins Gedächtnis zu rufen, was sie über die
Außenstelle weiß. In irgendnem Raum bleiben sie. Katharina is müde. Als
erstes wird Kaffee getrunken... und Pc hochgefahren und... Dann gehts
zu irgendnem Typ bei dem Geräte zu prüfen sind. Beim Laufen stößt sich
Katharina den Kopf "Da war was womit ich nicht gerechnet hab" antwortet
Katharina auf Brends Blick. Katharina hat schon mit was gerechnet, nur
auf der anderen Seite... Hatt super angefangen. Kurz darauf tropft
es... Zum Glück merkt es keiner. Brend erklärt ihr das Gerät. Danach
prüft Katharina die Geräte und liest die Werte vor. Er gibt sie ein.
Zurück im Büro werden irgendwelche Daten syncronisiert. Nach dem Mittag
gibts Kuchen, von wem auch immer... Danach sind die Kassen bei der
Kantine fällig. Als sie fertig sind, geht Katharina heim.
Und spielt Akkordeon, die Polka mag sie immer noch nicht. Telefoniert mit Steffi und geht zum Nill.
Dienstag: Außenstelle. Katharina findet allein ins Büro. Sie is müde, aber scheinbar sieht sie nicht so müde aus wie gestern, denn Brend frägt nicht. Der Kartenleser ist fällig, die Tussi von der Kantine is leicht genervt. Vorallem als er zum Schluss nicht geht. Und dann doch irgendwann. Danach dirverse Geräte um die Kantine. Brend sitzt irgendwann am Laptop und murmelt, dass da was net geht. Die Datenbank is abgestürzt. Also alles noch mal from frisch. Die Kantinentussi is noch mehr genervt. Brend denkt sich irgendwelche Werte aus. Danach gehts weiter. Und dann heim.
Kati verjagt grad den weißen. Katharina lässt sie und sich rein. Danach kommt Thomas. Am Telefon is irgendwer wegen Gretel, er soll hin. Er macht noch schnell nen Teig und geht. Falko kommt. Waffeln backen. Katharina widmet sich ihrem Krimi, er macht Hausaufgaben. Thomas ruft an, sie gehen noch einkaufen. Annemarie kommt. Falko geht.
Gestern hat sie noch bei Hans angerufen. Am Mittwoch holt er sie ab, zu Matthias. Katharina freut sich drauf. Das letzte mal hats ihr gut getan, warum solls dies mal anders sein? Sie hätte gerne gehabt, dass Thomas und Falko mitkommen. Aber Annemarie hat entschieden.
Katharina hatte keine Ahnung, wie sie sich des beim Frank vorzustellen hat. Wirklich was rausgekommen is nix. Die Fakten (wenn auch im Nachhinein) bei der Hülsewede waren Katharina lieber. Auf ein "Bauchgefühl" verlässt sie sich nicht gerne. Des is sowieso immer falsch. Entweder Fakten oder gar keine Entscheidung. Die nimmt dann schon irgendwer einem ab, und wenns die Zeit ist. Wenn Katharina gewusste hätte, dass des ein analytischer is, hätte sie sich vll vorher Gedanken machen können. Das Schild hat sie nicht gelesen, beim Brief einwerfen. Nie hat sie jemand gefragt, was vor ihrer zweiten 5. Klasse war. Entsprechend waren ihre Antworten. Steffi nicht, Ramona nicht, Lena nicht, Birte nicht, selbst Sina weiß nichts wirkliches. Sie hat auch nie was gesagt. Was auch? War ja nix. Oder doch?. Benitz is sie mal noch über den Weg gelaufen. Benitz is hamlos. Und Fabienne. Die weniger. Und Lisa, die nach der 6.(?) gegangen is. Der Rest hat gereicht, wenn sie sie in der Schule gesehen hat. Steffi hats irgendwann verstanden, dass Katharina mit der Klasse obendrüber nen Problem hat. War auch nicht schwer zu erkennen. Katharina verstehts bis heute nicht. Vorallem Lisa. Wie eine Wand war es. Als sie ihr vier (?) Jahre später wieder begegnet, macht sie einen auf "wir sind doch alle nett". Annemarie hat irgendwann mal mit der Würfel versucht zu reden. Aber da war nix. Oder doch?. Katharina kam sich da leicht verarscht vor. Aber die Würfel, kann noch nicht mal Hallo sagen. Katharina würde heute gerne sagen, dass es ihr nichts ausgemacht hat. Hat es aber dummer weise. Es is ihr etwas ins Hirn eingebrannt worden, das nu mal drin is, dummer weise. Normal is es ja gut, wenn man schnell lernt. Nur doof, wenns falsch is. Sabrinas Nummer kann sie immer noch, seit 10 Jahren nicht mehr gewählt.
10.April
Nach dem Katharina ihre Prüfungen alle hinter sich hat noch mal nen kleiner Rückblick: Sie war verdammt gut vorbereitet, sowohl in der Theorie als als in der Praxis. Und vorallem straktegisch. Hört sich vll etwas komisch an, aber es hat Katharina etwas gebracht, dass sie mit den Schreibaufgaben angefangen hat. Und ein Bolzen (mitlerweile entsprechend abgegriffen) in der Hosentasche nützt auch nicht jedem, geschweige denn die Lieblingsklamotten. Über sie Sicherheitsnadel wundert sich auch keiner mehr... Es trifft mal wirklich zu, was Katharina heute zu Julia gemeint hatte, dass sie glücklich is mit dem was sie gemacht hat. Und das ist Katharina fast noch wichtiger wie ein Ergebnis.
Katharina hatte heute ihren ersten Tag bei der neuen Außenstelle. Zähler. Maxi war vor ihr dort, sie wusste also aus seinen Erzählungen in etwa, was sie erwartet. Als erstes hat sie eine Hausführung bekommen und ne Sicherheitsunterweisung. Zu den Pausen is sie rüber in den Azubiraum. Danach hat ihr der Schmidi ne Menge erzählt, über Zähler, Modem, China und ne Menge mehr. Er urteilt oder bewertet die Leute schnell, zu schnell? Nach dem er dann gegangen is, saß Katharina rum und hat darauf gewartet, dass Ende is. Der Schmidi is (bis jetzt) ganz okay, die anderen zwei kennt Katharina noch nicht. Nach dem Frühstück hat Katharina Raffa gesehen, sie Geräteprüfungen gemacht hat.
11. April
Katharina kommt zu dem anderen aus der Abteilung. Er erzählt ihr was über die Grundtypen von Zählern. Danach ein anderer über Modems. Katharina kann auch noch nen Modem parametrieren. Das erste mal, dass sie was machen kann. Es kommt selten vor, dass MÄX im Pausenraum hockt. Heut war er da. Julia macht gewisse Andeutungen... Raffa geht danach. Katharina bekommt von irgendwem nen Stecker in die Hand gedrückt mit den Worten "Des geht net, guck mal" Sie guckt. Und findet nix. Sie lötet noch ein bischen dran rum und legts auf den Schreibtisch. Katharinas Uhr is stehen geblieben...
Der Biref fürn Frank is eingeworfen und Elena hat sie auch angerufen. Sie hats schon mal die Woche probiert, aber da war der Anrufbeantworter dran. Und die mag Katharina nicht. Zum Termine durch geben sind sie okay, aber weiter nicht.
Falko fährt nach München ins Technikmuseum übers Wochenende.
12.Apil
Gestern war Katharina noch mit Lena in der Stadt. Danach noch in der Kletterhalle. Dabei haben sie viel geredet. Katharina hat mal wieder angefangen zu zittern. Kommt dann vor, wenns irgendwie persönlich wird. Um das zu unterdrücken braucht Katharina was in den Händen. Dumm nur, dass sie das am Tag danach merkt. Die Hände tun mehr weh wie sonst. Den Zusammenhang hat Katharina schon früher herausgefunden. Nur wirklich was dagegen machen kann sie nicht. Sie könnte den Gesprächen aus dem Weg gehen. Aber das kann nicht die Lösung sein. Die Schmerzen gehen nach ein zwei Stunden Bewegung weg. Aber sie kommen wieder. Je mehr um Katharina drum rum ist, je mehr ignoriert sie die Schmerzen. Zum Teil merkt sie es auch gar nicht wenn sie zittert und nichts in den Händen hat sie stellt es dann nur dadurch fest, dass jemand was sagt, oder an den Blicken der Leute. Die wenigsten sagen was, gucken tun sie trotzdem. Gerade Freunde.
Lena ist komplett ausgewechselt, wenn ihre Mutter da ist.
Annemarie hat Katharina gestern nicht gesehen. Sie hats gestört, Katharina nicht.
Heute is Katharina verhältnismäßig früh aufgestanden. Thomas war schon bei Gretel. Annemarie is dann einkaufen und zu nem Flohmarkt gegangen.
13.April
Gestern hat Gretel noch angerufen. Sie is hingefallen. Thomas und Katharina sind hingefahren. Danach haben sie noch Falko abgeholt.
Heute sind alle in die Kirche, war Familiengottesdienst. Katharina war nicht so begeistert, weil sie weiter schlafen wollte. So hat sie aber mal Cloudes Baby gesehe, von dem sich keiner den Namen merken kann. Er sieht sehr glücklich aus, sie irgendwie erleichtert.
14. April
Schule. Als erstes kommt der Bus nicht. Dann auch noch Kostic mit seiner Projektkompetenznote. Fängt der wieder mit elektopneumatik an. Katharina hält nix davon. Irgendwann stellt er fest, dass keiner von Schrittketten ne Ahnung hat. Und erklärt dann auch noch das. Katharina wäre nie auf die Idee gekommen, das mit Schrittkette zu programmieren. Danach Deutsch, die erklärt, dass der Krieg noch mit auf die Klassenfahrt geht und dass sie das Schwimmbad noch mal diskutieren will. Na toll. In den Pausen wird über die Prüfung und die Noten dazu diskutiert. Becker hat wieder den Lockenkopf dabei. Becker will der Klasse noch weiß machen, dass die Therorie nicht schwerer gewesen wäre, wie die Jahre zu vor. Danach fängt er über Verstärker an. Raffa hat ihre Brille net dabei. Katharina kanns nur lesen, wenn sie vorher weiß was es heißen könnte. Eigendlich raten sie nur.
Katharinas Arme machen wieder weniger mit. Was beim Akkordeon spielen echt scheiße is. Nächste Woche is der Termin beim Frank. Sie darf nur nicht zu viel von dem Termin erwarten, sonst is sie hinterher entteuscht. Aber dafür wirds schon zu spät sein... Der wird auch nur labern und am Schluss meinen dass er so auf die Schnelle nix sagen kann (was ja eigendlich logisch wäre). Katharina is aber auch auf sich gespannt. Wie sie sich verhalten wird? Wird warscheinlich darauf ankommen, wie der Montag vorher war.
15.April
Schule. Die Bahn kommt pünktlich, auf den Bus wartet diesmal keiner.. Der Dürr labert und labert. Raffa und Katharina zählen "leschtendlich" (3x0,75):180, Angelo und Frog zählen "ähm": 250. Durchschnittlich in jedem Satz 1,5 mal "leschtendlich". Is schon übel. Der Kostic macht Resonanzschwingkreis. Nach der Mittagspause gehts mim Berger weiter, der DASM machen will. Hätte eigendlich auf des vom Huber aufbauen sollen. Aber es wusste schon bei Schlupf keiner Bescheid. Raffa hat sich vorgestzt, weil keiner weiterer Motor da war, Maxim war net so gaanz davon begeistert mit zwei Mädels zu arbeiten... Als es dann bei Niels und Dennis net ging, war klar, dass das mit der Zeiteinschätzung net so ganz richtig war. Es geht nächsten Monat weiter... Des is verdammt lange. Im nächsten Block wollen alle noch ihre Arbeiten schreiben, die Woche is jetzt schon voll, und es will mit Sicherheit noch jemand was schreiben... Zum Glück hat sich Katharina gestern beim Kostic gemeldet, dass sie des nächste mal die Schrittkettenprogrammierung mit der Biegemaschine vorstellt. Sonst wär des auch noch im nächsten Block drinnen. Und das war das einzigste, was sie dieses Jahr ansatzweise bei ihm verstanden hat... Hoffentlich läuft des was sie zu Hause macht auch dann in der Schule und er stellt net so doofe Fragen, Katharina hat keine Lust sich von ihm die Projektkompetenznote zu versauen.
16.April
Der Becker erklärt noch mal die Aufgabe von gestern. Danach gehts um den AD-Wandler. Der Krieg spricht noch mal die Klassenfahrt an. In Reli sind sie wieder zu zweit: einer, der schon mal da war. Passen echt gut zusammen, die zwei. Mit welchem Lehrer kannt man schon ne halbe Stunde über Schnaps brennen labern? Dann wär normal der Becker dran, der war aber nicht da, so gabs ne Stillbeschäftigung, die natürlich keiner gemacht hat. Dann Kostic. Oder auch nicht. Der kam einfach nicht. Nach 20 min sind die ersten in die Mittagspause. Pünktlich zur Pause kommt der Kostic rein. Da aber nur vier Leute da waren, is er gleich wieder gegangen. Vorher hat er noch erklärt, dass der Stundenplan geändert wurde. Mittagspause und seine Stunde sind getauscht worden. Gut zu wissen. Jenz hat sich voll aufgeregt. Die Hickel macht auch nix gescheites in ihrem Deutschunterricht. Oder Katharina hat zu viel wissen von der Döring mitgenommen. Abpropos vor zwei Jahren hat Katharina die Prüfung geschrieben. Heute morgen war schon Licht im Lehrerzimmer... Und der Huber hat wieder bei Adam und Eva angefangen. Nach drei Miniaufgaben hat es aber allen gelangt. Nächsten Block 6 Arbeiten... Dann is Berlin und dann is eigendlich auch rum.
17.April
Drei Stunden Krieg, drei Stunden Dürr wovon zwei Stunden die Locke gehalten hat. Er hat noch nen bischen Probleme das an die Tafel zu schreiben, was die Schüler gesagt haben und net des, was er auf seinem Blatt stehen hat. Ansonsten super Sache, auch die Kommentare vom Russ haben ihn nicht rausgebracht. Vor allem gut, dass das "letschendlich" nicht auf ihn abgefärbt hat. Dann Mittagspause, der Kamps da hat auch Wuppis^^. Huber nun ja, der lässt sich echt net stören, der labert egal obs jemanden interessiert oder net. Dann Reli, wieder alleine. Die Klasse hat so nen Test gemacht, wer nen männliches Hirn hat und wer nen weibliches Hirn hat. Katharina hat des auch ganz sachgemäß beantwortet. Am Schluss hatte sie 15 Punkte... was hieß, dass sie ein männliches Hirn hat. Hat den Schreiber doch umgehauen und die anderen auch. Sascha hatte so 250, Raffa 215. Katharina kann das ganz einfach erklären. Thomas hat sie "aufgezogen" und er macht eben nen Zettel, was er am Tag vor hat und er zeigt Katharina wie sie ne Landkarte zu lesen hat. Und wenn Steffi anruft und nen Problem hat, versucht Katharina des mit ihr zulösen. Katharina geht auch net einfach so einkaufen, sondern überlegt sich vorher, was sie will. Lauter so Sachen sind da gefragt worden. Das meiste davon ist erlernbar! Dass Raffa und Katharina Antwort d (Laura! Kommscht du?!) nicht wählen können war natürlich nicht so dolle.. Dann wärs sicher noch anders ausgefallen, wobei Antwort d sicher ne Erfindung vom Schreiber war... Klar, dass sich Jan&Co drüber lustig gemacht haben.
18.April
Schule. Zwei Stunden Krieg. Er will auch nen T-Shirt... Wird warscheinlich "Wiederstand ist zwecklos" und nen kurzgeschlossener Widerstand. Versteht zwar net jeder, aber egal. Duppkes organisieren des. Dann Kostic. Die Mathearbeit. War net so der Renner. Aber er bringt eben auch Sachen dran, bei denen man echt kombinieren muss. Und wenn man was anderes gewohnt is... Mit Kostic gehts dann auch weiter. Katharina versucht die Dateien die sie gestern Nacht noch gemacht hat zu öffnen. Da die Formate nicht kompatibel sind muss sie eben alles eintippen. In der Zeit machen die anderen nen neues Projekt. Dennis wird als Kandidat ausgelost. Katharina nimmt sich ein Beispiel an ihm. Er hat ein Programm, das nicht läuft, verkauft sich aber echt gut. Bzw, er hat das mit dem Programm so geschickt angestellt, dass man nicht gemerkt hat, dass es nicht läuft. Er hat es schlicht und einfach nicht vorgestellt. Obwohl sich Katharina sicher war, dass ihres geht, klappt es nicht. Sie macht es also so wie Dennis. Klar, dass Katharina oft die Worte fehlen. Sie hat aber gelernt die Dinge schnell zu umschreiben, auch wenn dann hin und wieder falsche Wortverwendungen aufkommen. Das passiert auch im normalen Sprachgebrauch. Bei den Fragen hebt Raffa die Hand. Katharina wundert sich. Sonst frägt nie jemand was. Zum Glück kann Katharina die Frage mit links beantworten. Die Frage von ihr war auch gar nicht schlecht. Wird auf alle Fälle Katharinas Note anheben. Der Kostic hat dann noch nen Fehler von Katharina aufgedeckt. Im Verdrahtungsplan. Wobei er, fand Katharina, viele Fragen gestellt hat. Nächsten Block wirds des Ergebnis geben.
Danach is Katharina in die Stadt. Thomas wollte unbedingt, dass Katharina vors Naturkundemuseum kommt, die Stände da angucken. Ne Stunde hat sie mitgespielt, danach is es ihr zu doof geworden. Sie is heim.
Annemarie war Donnerstag auf Freitag weg. Eine ihrer Schulen hat 50jähriges Bestehen gefeiert. Danach war sie auch in der Stadt.
20.April
Gestern hat Katharina 14,5 std geschlafen. Und war danach immer noch müde. Die Finger haben sich kaum noch bewegen lassen. Danach is sie in die Stadt. Mit Xenia ins Kino: die Welle. Dabei is Katharina ne Strecke gelaufen, die sie schon länger nicht mehr gegangen ist. Der Film war gut.
Heute hat Thomas Katharina früh geweckt. Sie is dann mit Falko auch noch ins Kino. War lange geplant. Asterix bei den olympischen Spielen.
Morgen geht sie zum Frank. Sie hat keine Ahnung wie sie sich das vorstellen soll dort. Was aber wohl das beste sein wird.
Katharina is am Europaplatz in die S-Bahn eingestiegen, Maxi, Maxim, Sasch und Angelo saßen schon drinnen. Auf Raffael wurde dann noch gewartet. Vor der Halle stand der Rest der Klasse. Innen waren die Sitzplätze ausgewiesen. Katharina hat ne schöne Nummer: 107. Zwei weiter Kunz und hinter ihr Frog. Katharina hat mit den Schreibaufgaben angefangen. Wie immer. Die eine Aufgabe hatte sie zwar nicht ganz gelöst, aber später is sie dann doch noch zu nem Ergebnis gekommen. Gegen 8.45 hat sie mit den Ankreuzfragen begonnen. Die ersten 7 Aufgaben die waren net so der Knüller. Zum Glück hat sie mit den anderen angefangen. Es ging besser weiter. Irgendann kommt der Oe und guckt sich die Schreibaufgaben an. Hätte der net warten können? Zum Glück sagt er nix. Katharina hat zum Schluss 6 Fragen nich beantwortet. Eine hat sie sich dann rausgesucht, die sie noch nach bestem Wissen beantwortet hat. Der Oe frägt beim Abgeben, obs schwer war. Was soll man denn auf so was antwortet?
Aber eigendlich war es okay. Was nicht hätte sein müssen war die komische Mindmap in U10.
Danach gings mit Frog ins Brauhaus. Das hatte zu. Also zuerst zum Subway und Megges, dann wieder ins Brauhaus. Bis um 5 saßen alle drinn. Als Niels und Kunz sich um nen Maß streiten is es dann etwas ausgeartet. Niels hat des halbe Glas auf der Hose gehabt... Nicht wenig später hats trinken und laufen bei Niels net mehr so ganz geklappt. Sascha hat schon nach 2 Maß Scheiß gelabert. Kunz lag nach drei richtig müde in der Ecke. Alex hat dann irgendwann wieder versucht Katharina zu bequatschen, sie soll doch mal probieren. Maxim hat dann auch versucht. Katharina mag schon den Geruch net. Dennis wollte eigendlich schon gegen 2 Uhr nach Hause, Alex hat ihn dann bequatscht. Um 5 waren dann alle weg. Katharina is dann noch nen Notenbuch für Falko kaufen gegangen und is dann auch heim. Alles in allem: *Daumen hoch*
Falko is irgendwann mal auf die Idee gekommen, Keybord lernen zu wollen. Thomas hat dann mim Nill geredet. Katharina hat der ganzen Sache noch sehr skeptisch entgegengeschaut. Gestern war Falko dann zu einer Übungsstunde dort. Der Nill war doch sehr begesistert, dass Falko schon fast Notenlesen kann. Dafür braucht er aber noch nen Instrument... Also sind Thomas und Katharina im Schleile gucken gegangen. Wer steht dort? Der Nill. Thomas hat sich dann sehr ausführlich über die Teile informiert. Dann gings noch um Noten. Katharina hat sich für Akkordeonnoten interessiert. Stand dann natürlich gleich der Nill dabei und kam mit ein paar Büchern. Katharina is mit ihm dann auch noch nach nem neuen Instrument gucken gegangen. Die hatten eins da mit 96 Bass von Hohner. Wäre ne Überlegung wert.
Nachmittags gings dann noch zum Pietsch. Katharina war dort dann noch was neuem gucken. Is jetzt wirklich kalr, dass es 96 Bässe sein sollen. Nur 3 oder 4-chörig?
Für Falko hats dann noch nen Keybord gegeben.
Katharina is extra früher aufgestanden, damit sie ganz sicher pünktlich da is. Vor dem Eingang war auch schon fast die komplette Klasse versammelt. Kimberly hat ziehmlich verdutz geguckt, dass Raffa und Katharina schon da waren. Oben sind schon ein paar Prüfer rumgelaufen. Um 7 Uhr gings los. Im Schulungsraum mit der Unterweisung und dem Ablauf. Es waren sicher 10 bis 15 Prüfer da. Der Oe hat das ganze schön geleitet. Um 7.20 gings dann los, Name drauf und mit der Planung anfangen. Nach der Frühstückspause war Katharina mit der Planung fertig. Okay, die Klemmenpläne waren nicht ganz vollständig. Aber es hat zum Glück keiner gemerkt. Die Prüfer haben über ihre Familien oder sonst was gelabert. Dann hat Katharina mit der Verdrahtung angefangen. Alles schön nach den vorgegebenen Plänen. Dann kamen sie ersten Fragen. Wie denn nen Hauptschütz von nem Hilfsschütz zu unterscheiden sei. Eigendlich is die Frage so oft vorbereitet worden, aber Katharina hat trotzdem der Punkt mit der Größe gefehlt. Egal weiter. Als nächstes kam der eine mit der Frage, was denn der Vorteil von ner SPS wäre. Katharina hat sich was aus den Fingern gesaugt, was mit einbischen überlegen auch geht. Katharina hat zwar scheinbar nicht die Lösung gesagt, die sich die Prüfer ausgedacht haben, aber richtig wars trotzdem. Nach dem Katharina mit der Verdrahtung fertig war, hat sie schon mal die Sollwerte ins Prüfprotokoll eingetragen. Dann war Mittagspause. Im Pausenraum gingen die Diskussionen los, ob die Störung mit ner gelben oder ner roten Lampe angezeigt wird. Und was denn bei der Abfolge richtig wäre. Bei Tomtom gings auch nicht auf. Nach der Mittagspause hat Katharina den einen Prüfer danach gefragt, der wusste dann auch nicht so ganz. Und hat nachgeguckt. Und gesehen, dass nix zu sehen is. Das wäre egal. Dann hat Katharina mit der Sichtprüfung anfangen können. Als erste... Das kommt sonst nie vor. Mit drei Prüfern. Zum Glück kann Katharina die Sichtprüfung wirklich im Schlaf. "Ich mach jetzt die Prüfung nach VDE 0100 Teil 610 und fang mit der Sichtprüfung an. ..." Von den Prüfern kam immer mal ein mhm. Bis zur RCD-Prüfung ging alles gut. Beim RDC hat Katharina erst falsch gemessen, dann hat sie aber doch noch die Kurfe bekommen. Spannungsmessung war auch wunderbar. Er hatte gar nicht nach den 3 % gefragt, auf die sich Katharina so schön vorbereitet hat. Besser zu viel wie zu wenig. Das spannendste für Katharina is bei der Spannungsmessung, ob die 24V am Trafo anliegen und ob die SPS auch schon was sagt. Das ist immer ein gutes Zeichen. Und es war alles gut. Katharina testet die Funktion, der Aufbau geht wunderbar. Beim Einschalten vom Umbau geht gar nichts. Mhm. Die Bimetallstörung wird auch nicht angezeigt. Dann halt nicht. Katharina kam es irgendwie komisch vor beim Programm überspielen, dass nach der Baugruppe gefragt wurde. Da hat sie sich noch nix dabei gedacht. Katharina überprüft die Verdrahtung. Alles richtig. Im Bedienteil ist auch alles richtig. Kann nur am Programm liegen. Katharina stellt fest, dass sie das Programm nicht auf die SPS geladen hat sondern das Programm der SPS auf den PC geladen hat. Also nochmal das neue Programm auf die SPS geladen. Und siehe da es geht! Es war Zwei Uhr Eigendlich viel zu früh. Maxi, Niels und Sascha sind schon fertig. Raffa prüft: "Hast du mit dem gleichen Programm gemacht, wie ich?" "mhm ja". "Schlecht. Ich kanns nicht einschalten." Nach ner Weile hat sie den Fehler auch gefunden. Leuchttaster sind innen hohl und genau da hin hat sie den Taster gesetzt. Den Fehler hatten wir letzte Woche beim Goldi, da sucht man sich echt dumm und dämlich. Katharina is glücklich. Sie hätte nicht gedacht, dass sie es mal schafft, ne Schaltung ohne Verdrahtungsfehler aufzubauen. Und das wo ihr schon morgens die Arme weh getan haben. In der Prüfung kam es auch zwei, drei mal vor. Zum Glück in Situationen wo grad keiner hinter ihr stand. Katharina is wirklich zu frieden mit sich.
Danke an alle die die Daumen gedrückt haben!
Katharina hat oft den Artikel angefangen. Noch immer weiß sie nicht richtig was sie schreiben will. Wenn Katharina ehrlich ist, sind ihr Tränen in die Augen gestiegen. Warum? Vll weil sie die Offenheit und Gemeinsamkeit berührt hat. Sie hätte gerne den Artikel als Kommentar auf der Seite dortgelassen, aber das ist nur bei angemeldeten Besuchern möglich. Selbstschutz wird hinter diesen "Lügen" stecken. Doof nur, dass man sie lieber für die Wirklichkeit hält. Dann wäre nämlich alles viel einfacher. Es wäre leichter mit den Menschen umzugehen, die einem etwas bedeuten. Man würd esie ja nicht merh sehen, wenn man wo anders ist. Man erfindet die Geschichten, sie verfolgen einen auf Schritt und Tritt. Sie sind ein Teil des Lebens. Je mehr man versucht sie zu verleugnen, je mehr nehmen sie Platz ein. Verdrängt man sie zu sehr, verfolgen sie einem in die Nacht. Lässt man ihnen den Freiraum, wollen sie mehr. Man muss einen Mittelweg finden, den es nicht gibt. Oder der sich laufend ändert. Das Umfeld versteht nicht, warum man ihnen so Sachen erzählt. Man selbst eigendlich auch nicht. Es kommt so über einen, man stellt erst danach fest, dass man sich da wieder etwas neues zusammengedichtet hat. Bekommt es das Umfeld heraus, will es nichts mehr mit einem zu tun haben. Was man auch versteht. Man passt also höllisch auf. Passiert es doch, macht man sich Vorwürfe, man verdrängt sie wieder. So kommt es dass man mit dem Buch einschläft. Man muss lesen, bis einem die Augen wirklich zufallen. Erst dann hat man sie besiegt. Und das Buch muss einen fesseln, sonst hlrt man auf. Der Nachteil an der Methode ist dass man erstens komplett übermüdet ist und zweitens schläft man irgendwann nicht mehr ein. Es fallem einem zwar die Augen zu, doch die Geschichten gehen weiter.
Auch der Artikel soll weiter gehen. Katharina muss erst ihre Gedanken sortieren. Und Thomas meint auch dass Katharina ins Bett gehen sollte (von wegen Montag...).
Bei Katharina hat es mit ein paar Bürokatalogen angefangen. Sie liegen noch irgendwo rum. Das muss noch vor dem Kindergarten gewesen sein. Danach sind es immer mehr Kataloge geworden. Je größer irgendwelche Probleme je mehr Geschichten. Für die Fantasiegeschichten weiß Katharina keinen Zeitraum. Auf alle
Fälle waren sie praktischer, man braucht keinen dem man sie erzählt und
keinen Katalog. Klar dass man versucht dagegen zusteuern. Mit mäßigem Erfolg. In der 8.Klasse hats da mal nen Höhepunkt gegeben. Keine Ahnung ob du es damals mitgekommen hast.
Dass Steffi und Katharina damals Stress hatten, war aber wohl kaum zu übersehen. Schweigen, es muss zum Hauptbestandteil werden. Weil es das Umfeld nicht versteht. Wie auch? Die Freundschaften werden durch das Schweigen einseitig. Der eine erzählt, der andere hört zu. Wer wer is braucht Katharina dir nicht zu sagen. Du weißt es selbst.
Wir haben uns mal etwas zu Weihnachten geschenkt. Eine Kette hast du bekommen mit einem Rätsel drinnen. Vll hast du sie noch. Warscheinlich aber nicht. Ein Satz stand in den kleine Perlen. In Morsezeichen.
-.. .- -. -.- . / -.. .- ... ... / -.. ..- / -.. .- / -... .. ... - --..-- / ... -.-. .... -. . -.-. -.- . .-.-.-
Heute weiß ich nicht mehr, ob ein Komma drinnen war oder nicht, ob hinten nicht doch ein Ausrufezeichen war. Egal wie, die Botschaft bleibt die gleiche. Und auch heute noch steh ich zu der Botschaft. Mit Komma (nach der Rechtschreibung) und Ausrufezeichen (weil die Botschaft dich erreichen soll). ;-)
Auch scheinbar tote Zeilen haben einen Absender.
16. April
Was hast du mit deinem Blog gemacht? Hast du die Referenzen gefunden?
22. April
Geht wieder... diesmal mit Umlaute^^
29. April
Ich weiß, was du gemeint hast. Warscheinlich wirst du jetzt denken, warum ich es dann schreibe. Weil es etwas is, was mich irgendwie bewegt hat. Nur is es nicht in der Mitte bei euch hell, weil die Lampen links sind. Es war nur, weil, sowas hat mir noch nie jemand gesagt. Dann verwirrt das etwas.
5.Mai
Benitz. Es war ein komisches Verhältnis das wir hatten. Auf der einen Seite musste er dem Klassenzwang folgen. Auf der anderen Seite wusste er wohl, dass wenn er neben mir sitzt auch irgendwie mit mir auskommen muss. Von ihm kam auch die Erfindung mit Anti-Superbleifrei. Alles was er tat und sagte, hatte zwei Seiten. Du hast Recht, wenn er nicht hamlos gewesen wäre, hätten die Sachen nicht zwei Seiten gehabt. Das was er tat musste er lustig finden. Es hätte sonst nicht ins Klassenbild gepasst. Bist du dir sicher? Mitlerweile bin ich davon überzeugt, dass man das in ganz ganz kleinen Stückchen aufbereiten sollte. Aber immer nur soviel wie man meint, dass man verträgt. Und manchen Sachen kann man nicht aus dem Weg gehen. Benitz zum Beispiel. Auf einmal stand er mitten in meinem Hof. Ich zumindest will wissen, warum ich mich mal so und mal so verhalte. Es versteht sich besser. Es gibt da so nen tollen Spruch, der sinngemäß meinte, dass man das Leben vorwärts leben muss, und die Vergangenheit nur rückwärts verstehen kann. Benitz Taten hatten zwei Seiten zum Glück, im Gegensatz zu manch anderem. Siehe Lisa. Durch die virtuelle Glasscheibe konnte sie nur langen, wenn sie ein Blatt gebraucht hat.
6.Mai
Mit dem gefragt werden hast du aber recht. Man muss sowas erst für sich formulieren. Erst dann kann man auf so Fragen vernünftig reagieren.
9.Mai
Deine Struktur ist nicht schlecht!
Entscheidungen. Du hast Recht. Wirklich viel helfen kann ich dir warscheinlich nicht. Und ich hab auch keine Ahnung ob du das Abi brauchst oder nicht. Und vorallem weiß ich nicht, was bei dir in der Klasse abgeht. Als ich nach Stuttgart auf die eltfa gefahren bin, haben wir uns kurz am Bahnhof gesehen. Ist schon eine Weile her. Du hast dich zu einer Gruppe Leute gestellt. Daraus habe ich geschlossen, dass es dir gut in der Klasse geht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Leistungen sind, die dich fertig machen. Das kann vll eine Folge davon sein. Bei Erzählungen hat man die Wahl zwischen dem lustigen und dem, was man nicht so lustig fand. Für gewöhnlich entscheidet man sich für die lustigen Momente. Meistens entscheidet man sich nicht bewusst dafür, sondern man spricht einfach irgendwas. Und da man irgendwann gelernt hat, dass es besser kommt, wenn man was lustiges erzählt. Aber man hat sich entschieden. Und meistens tut es einem gut, wenn man sich nur für irgendetwas entschieden hat. Egal für was. Meistens zieht man Veränderungen vor, weildas Risiko besteht, dass etwas besser wird. Oft will man aber nicht sehen, dass es auch schlechter werden könnte.
Was würde ich dir raten? Informiere dich kongret, über nen Auslandaufenthalt und rede mit Kathi. Vll fällt dann das ein oder andere schon mal weg.
13.Mai
Ich weiß, ein bischen schwer zu verstehen...
Wenn Beziehungen beendet werden, und/oder neue aufgebaut werden kostet das immer verdammt viel Kraft. Is immer am besten bei anderen festzustellen... Is egal ob Christoph oder Simon. Ob das dann alles is wäre die Frage.Vll setzt du dich mit etwas auseindander, das viel Kraft braucht, ohne dass du es richtig merkst. Deine Klasse wirds bei so viel gutem aber wohl nicht sein.
Du verstehst dich mit den Leuten super. Versteh ich des richtig, dass du eigendlich da bleiben willst, aber nur wenn es auch noch einen Nutzen hätte, der dich weiter bringt (Abi)? Kurz wenn du dir sicher wärst, du würdest dein Abi packen? Wenn ja, müsste man "nur"(!) an den Noten drehen? Manu. Du hattest selbst beschlossen, dass du keine Zeit für deine Entscheidung hast. Da kannst du schlecht auf Manus Entscheidung warten...!
15. Mai
Wie du gemerkt hast, hab ich die Kurfe nicht mehr bekommen, dir vor deinem Urlaub zu antworten.
Versuchen das Thema einfacher zu machen, sind eben nicht immer das Ziel zum Glück. Eben weils schwieriger is...
Mhm, so ganz gefäll mir die Sache aber nicht. Kommt deine Überlegung nicht etwas spät. Muss ich dir aber wohl nicht sagen. Gemählte Wege zu gehen ist eben leichter wie neue Wege gehen. (Hab ich doch wieder ein Deutsch...) Seminarkurs? Hast du wie oft, kann man wechseln? Warscheinlich zu oft und nicht zu wechseln, sonst hättests du schon gemacht.
Ja, Motivation. Wie bekommt man die? Durch Leute, durch gute Noten (also Lob), durch Perspektive und dadurch, dass man es als einzigesten Weg sieht (das hab ich im Artikel oben drüber versucht...). Was fehlt? Die Perspektive. Und das wird wohl das schwierigste sein.
Geregelter Tagesablauf. Aufstehen, Schule, nach Hause kommen. Und dann? Essen, Hausaufgaben, Freizeit? So sah das mal bei mir aus. Nen Typ in der Richtung wär bei mir schon allein aus dem Grund gar nicht möglich. Egal, is nicht Thema. Ähm, schon mal versucht aufzuschreiben, was an einem Tag gemacht werden soll? Hört sich vll blöde an, kann aber helfen, sofern am auf die Zettel guckt. Aber bloß nicht zu viel vorhaben! Auch feste Zeiten helfen bei so was, wie Mittwochs um 6 spiel ich Flöte... Schon mal gedacht, dass der Umzug ne gravierende Änderung hat? Nerven. Die bekommt man ganz leicht, in dem einem alles egal ist. Klar, Momo is wichtig. Aber die kommt von selbst, oder? Putzen is ne Sache, da kann ich nur sagen, lass es so wies is (hör nicht drauf, bin da zu abgehärtet). Lerne zu sortieren: des is wichtig, ob unter dem Bett sauber is oder nicht, is weniger dringend, das tut mir gut, ohne das geht gar nichts. (Leicht mit aufs Klo gehn zu vergleichen... einzelheiten kannst du dir denken...)
Das mit den leichten Dingen. Es ist vll leicht, aber es gibt vll in diesem Moment "wichtigeres". Ich weiß in etwa was du meinst. Dummerweise kann ich dazu nur sagen, dass es besser wird, wenn einem mal viel egal geworden ist. Zu viel. Ich denke nicht, dass es daran liegt, dass du viel beschäftigt bist. Was meinst du mit "was ganz anderes"?
Deinen Blog hast du ursprünglich angefangen, weil du vor hattest über etwas zu schreiben, das ein schwieriges Thema is (blöd ausgedrückt). Mit deinem Blogumbau ist es wieder in den Hintergrund geraten. Hintergrund ist falsch. Du hast selbst gemerkt, dass es nicht ein einfaches aufschreiben ist. Das Auseinandersetzten, Schnecke, das kostet Kraft. Aber es ist unumgänglich, wenn man meint, dass es wichtig ist. (Und ich(!) bin davon überzeugt, dass es wichtig ist!) Vll geht es dir etwas zu schnell. Wobei es nicht unbedingt am Blog liegen muss, er wird es nur verstärken, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung.
Steffi. Ich kann dir zur Zeit noch nicht mal sagen, wie sie aussieht. Das letzte mal hab ich sie im Januar bei Kinza gesehen. Seit dem haben wir nur noch zwei drei mal in der Woche miteinander telefoniert. Glaub ich zumindest. Rote Haare hat sie gehabt, aber obs noch aktuell is, weiß ich nicht. Sie wirds dir aber sicher nicht übelnehmen falls sie wirklich gewesen sein sollte. Sie is im Kindergarten beim Hallenbad zur Zeit. Es hat nichts mit Höflichkeit zu tun, sondern mit Überwindung.
Zwei Wochen? Sag mal, gehn die Ferien nicht nur noch ne Woche...?
15. Juni
Hab grad einen Teil von meinem alten Artikel gelesen und zwar des mit Steffi. Sie hatte mir erzählt, dass sie sich nicht sicher gewesen is, ob sie dich gesehen hat. Und zwar von alleine, ohne dass ich nachgefragt hatte. Sie hat sich genauso wenig getraut wie du...
Dein Brief. Nun, ja, erst mal wollte ich sagen, dass ich ihn gelesen hab. Die Antwort darauf wird nicht so leicht...
16.Juni
So. Jetzt hab ich vier Möglichkeiten. Und du meinst wirklich, es wäre eines davon? Glaube ich ehrlichgesagt nicht.
zur 1. Möglichkeit: Simon. Er hat warscheinlich deinen ganzen Tagesablauf durcheinander gebracht. Du hattest keinen mehr, von dem du ne direktere Rückmeldung bekommen hast. Hast du ohne Christoph das Gefühl gehabt, dass du nichts mehr machst? Und troztdem bist du so glücklich als er geht? Oder ich habs falsch verstanden...
Christoph (schreibt der sich nicht mit f?) wirst du nicht vergessen. Ähnlich wie die meisten anderen Personen, die du irgendwann mal gesehen hast. Vll weil sie dir irgendwann mal "gefährlich" werden können?
zu 2. Möglichkeit:
Schuld is gut... eher dass er der Auslöser zu deinen Problemen is.
Könnte es nicht viel mehr der Wechsel zwischen Christoph und Simon sein?
zur 3. Möglichkeit:
Kann sein, aber du kannst nicht jemand anderen zu einer Entscheidung drängen. Somit wäre der Punkt vll ne Ursache, aber an manchen Sachen kann man nichts machen.
zu Möglichkeit 4:
Will er dir vll keine Hoffnungen machen, weil er die Vorgeschichte von dir und Christoph kennt. Und er weiß, dass du dich dann noch mehr von ihm abhängig machst? Weil du dann unselbstständig wirst?
Schnecke, wir sind nicht in Mathe. Das is dein Leben. Da wird es nicht nur eine Lösung geben.
18. Juni.
Aus "morgen" is nix geworden...
neue Möglichkeit: Hat dich euer Umzug aus der Bahn geworfen?
An die Möglichkeit glaube ich allerdings selbst nicht...
Ich glaube dass dir das mit Simon zu schaffen macht, dass er auf der eine Seite nicht weiß, was er will und auf der anderen Seite, dass du von ihm nicht die Aufmerksamkeit bekommst die du gerne hättest. Nur wie man das löst? So nen richtigen Ansatz hätt ich da auch nicht. Vll klärt mal überhaupt den Status und vorallem seine Bedenken.
Der Satz ja, klar is der klug^^, ich heb so Sache immer für die anderen auf, ich hab dann keine mehr für mich... Aber glaubst du ich mach das anders? Bist nicht die einzige, die gerne eine Lösung hätte, am besten noch die richtige... So abwegig is die Mathesache aber auch nicht: Immer eine Aufgabe nach der anderen. Und ich hab bei mir gelernt, privat VOR Schule. Wenns private nicht geht, geht Schule auch nicht. Gehts private besteht wenigstens die Möglichkeit, dass es in der Schule auch klappt.
Wenn ichs richtig verstanden hab, dann is da (zumindest in meine Augen) was nicht logisch: "Hast du ohne Christoph das Gefühl gehabt, dass du nichts mehr machst? Und troztdem bist du so glücklich als er geht?" Für mich schließt sich das aus.
Könnte es eigendlich sein, dass du zu jedem die Nähe suchst, der sich um dich kümmert? Ist warscheinlich doof gestellt, die Frage, ich hoffe du verstehst was ich meine!
Was meinst du damit "an einer lebende Person"? Deine Mutter schätze ich mit Simon recht locker ein. Wie viel wusste sie von Simon? Ich glaube sie hat Erfahrung genug, dass man die Leute erst kennenlernen soll, bevor man etwas beführchtet.
Ich frag mal etwas blöd, aber was is SK? Singen&Kunst wohl nicht ;-) Des wegen immer alles nacheinander. Schreib dir auf, was du noch zu machen hast und tu das versuchen abzuarbeiten. Und wenn du weißt, dass es viel ist, sollte man vll früher anfangen *ausErfahrungsprech*
Am Samstag? Hast du demjenigen gesagt, dass du das etwas früh findest? Schon angefangen, oder was hast du die Woche noch zu tun? Wäre unpraktisch, wenn du auch noch Mathe schreiben würdest am Freitag. Mach das beste drauß, am besten du entscheidest dich für eins, wenn es gar nicht anders geht. (So hast du dann am Ende vll eines noch unterbelegt und nicht alle beide knapp.) Ich drück dir die Daumen.
Was hat deine Mutter eigendlich geschrieben. So unbrauchbar kanns doch nicht gewesen sein, oder doch?
Hab noch ne Idee. Kathi. Ich weiß nicht wie das bei euch läuft, aber vll gibt des nen Ansatz. Wie gesagt, ich hab keine Ahnung.
22. Juni
sommercamp
Du bist mir gut! Klar kann ich versuchen Tipps zu geben. Aber dass sie gut sind, tu ich bezweifeln. Von dem ob sie etwas positives bewirken ganz zu schweigen. Obwohl, etwas gutes seh ich: Du gewinnst in den was du machst vll etwas mehr Rückrad.
Ihr drei gemeinsam mit anderen im Urlaub. Was befürchtest du eigendlich? Oder hast du nur davor Angst, dass sie nicht von einander wissen, dass der andere da ist und es zu einer Situation kommt, in der du etwas erklären sollst, das du nicht erklären kannst? (Was doch ein schön verschachtelter Satz...)
Ehrlichkeit und Ehrlichkeit sind zwei verschiedene Dinge. Ich bin immer für die vollendete Ehrlichkeit, vorallem dann wenn ich nur passiv davon betroffen bin. Wenn dann tu ich gleich richtig lügen. Nur muss man immer die Risiken und Wirkungen miteiberechnen, egal bei welcher Art von Lügerei. Was würde also passieren, wenn du Simon sagen würdest, dass Christoph mitgeht? Ich kenne weder den einen noch den anderen. Oder anders rum: Warum hast du dich fürs erste für die Halbwahrheit entschieden?
Du hast ja noch Zeit dir das zu überlegen.


