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vor und nach den Prüfungen

12. November


In dieser Wochen waren für Katharina schriftliche Prüfungen. Montag hat sie die Bewerbung noch hingebracht. Am Dienstag hat sie dann Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde und Deutsch geschrieben. Alles drei in Ordnung, aber die Anspannung war enorm. Der Günni erzählt, dass es eine der schwierigsten Prüfung war, die er gesehen hat. Mittwoch war dann Berufsfachkunde 1. Katharina hat sehr blöde geguckt, als sie die Aufgaben gesehen hat. "Keine Ahnung, keine Ahnung, keine Ahnung. Mit welcher der Aufgaben fang ich an???" Und wie soll Katharina innerhalb von einer Viertelstunde pro Aufgabe hinter das Wissen kommen? Tja, sie hat dann halt mal angefangen. Am Ende von 120 min fehlen ihr noch 4 Teilaufgaben. Damit kann sie leben. Wenn nur von dem was sie bearbeitet hat, viel richtig ist... Sie kann nix mehr dran ändern. Katharina ist Abends im icq. Kunzi schreibt sie an. Katharina ist sehr verwundert. Wie die Prüfung so war, wollte er wissen. Heute ist ihr morgens fast die Bahn weggefahren. In der Schule ist entsprechende Stimmung. Katharina liest die Aufgaben durch. Auch hier muss sie 6 Aufgaben innerhalb von 120 min bearbeiten. Und die muss auch noch aus 8 auswählen. Wenn Katharina was hasst, dann ist es auswählen. Sie fängt also an. Als sie vier Aufgaben bearbeitet hat, guck sie auf die Uhr: Sie hat noch ne std. Also alles im grünen Bereich. Sie bearbeitet die zwei anderen Aufgaben und muss abgeben. Die Stimmung ist ausgelassen und erleichtert. Sie diskutieren noch, wo und wann sie sich Abends treffen. Katharina fährt über die Stadt nach Hause. Sie hat es also hinter sich!!! Jetzt wird man sehen was kommt.

13. 11. 2009

Freitag

Katharina hätte eigendlich Fahrschule gehabt, aber ihr Fahrlehrer ist krank. Und sie war so motiviert... Stattdessen hängt sie Wäsche auf und geht zur Bücherschau. Und die is dieses Jahr gar nicht gut. Oben ist kaum noch was, zu wenig Leute da und zuwenig Bücher, die Katharina interessieren würden. Die wenigen Leute kommen von der nicht vorhandenen Werbung. Nur in einer Zeitung hat Katharina eine kurze Notiz gelesen, keine Plakate kein gar nichts. Aus Langerweile liest die das neue Samsbuch bis zur Hälfte. Danach fährt sie wieder nach Hause. Kinza und Fatma trifft sie in der Bahn, die von der Uni kommen. Katharina freut sich.

Thomas hat mal wieder ne Immobilie. Sogar Annemarie hat Katharina gefragt, was sie von der Lage halten würde. Thomas sein Augen waren so hoffnungsvoll, als er gestern Abend darüber sprach. Das sah leider am Nachmittag nach dem beide mit einem Anwalt gesprochen haben anders aus. Fast schon wieder resignierend "Für Annemarie gibt es genügend Gründe hier zu bleiben." Katharina hat sich entschieden zu gehen, wenn das diesmal nichts wird. Sie kann nicht mehr. Seit gestern geht der Gläserschrank schon wieder nicht mehr auf. Thomas hat schon ne zweite GArage vorgeschlagen. Und Anna ist auch seit Donnerstag wieder da. Sie belegt also das Arbeitszimmer. Was bleibt Katharina also? Das Schlafzimmer zum schlafen oder Akkordeon spielen.und die Große Weite Welt.

Eigendlich sollte Katharina glücklich sein, dass wenigstens die Heitzung wieder einwandfrei wärmt und die Dusche warmes Wasser hergibt. Die Handwerker haben am letzten Wochenende ne neue Gastherme eingebaut. Nach einer Woche frieren sollte sie froh sein.

26. November

Katharina arbeitet und versucht Auto zufahren. Annemarie und Thomas haben das Haus doch tatsächlich gekauft. Katharina kann das noch gar nicht glauben! Natürlich weiß sie aber noch von nichts. Vllt solls ja nen Weihnachtsgeschenk werden....


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viel los

Seit Katharina vom Urlaub wieder zu Hause ist, ist viel los. Fast hätte Katharina die Abschiedsfeier von Lena verpasst, weil sie das mit dem Kalender mal wieder nicht im Griff hatte. Die Abschiedsfeier fand Katharina irgendwie echt. Als Katharina am nächsten morgen um 7 Uhr heim kam, wollte Kati grad raus... Dann gings mim Arbeiten wieder los. "Umweltzertifikation" kann Katharina nicht mehr hören. Wobei es ganz lustig war und man sich auf der anderen Seite fragen sollte, ob es auch lustig ist. Stichwort Tor öffnen, Quecksilber und ausgelastet? Katharina geht von Montag bis Donnerstag zum Theorieunterricht. Und sie geht danach Lampen suchen, da sie beschlossen hat, doch noch 100 zu finden. So passiert es, dass sie erst gegen 11 Uhr nach Hause kommt und entsprechend verschlafen morgens aussieht. Freitags hat sie Schule. Nur doof, dass es ihr so ziehmlich egal ist was gemacht wird. Nach 4 std kann sie meistens nicht mehr sitzen. Lena fehlt, seit sie nicht mehr da ist.

8. Oktober


Am letzten Wochenende hat Katharina Lena eine Mail geschrieben. Wie Katharina in ihrem Blog gelesen hat, geht es ihr nicht wirklich gut dort. Was sie wirklich in die Mail reinschreiben sollte, wusste sie nicht. Abgeschickt hat sie das kurze Stück Text trotzdem.

Katharina ist sehr glücklich mit ihrer Arbeit. Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind nett. Jens beschwert sich zwar, dass sie zuviel macht und ihn nicht sieht, wenn er nach! ihr um die Ecke biegt (sie sieht ja nur aus den Augenwinkeln, dass da jemand! kommt...). Joe und Steffen sind glücklich wenn sie lacht. Michi hat mittlerweile ne Menge Ahnung über sie. Roland zieht sie mit "Abdeck-Dingern" auf. Markus redet liebend gerne von der Schule. Dominik mag lieber Schlösser statt Ausweise. Und Flo verstellt gerne Uhren mit Katharina. Diese Woche war der Zottel da und hat sich erkundigt, was so alles läuft. Einer von den Veranstaltungen meinte, dass er in seinem Altersheim nicht glücklich wird. Glaubt Katharina sofort, als sie gesehen hat, dass er wie ein Honigkuchenpferd grinzt. Flo ist sehr neugierig und hat seit dieser Woche verdammt viel Quatsch im Kopf. Als Katharina am Mittwoch (mit Flo) Kunzi über den Weg gelaufen sind, fragte er, warum Katharina sich mit ihren Kollegen so guuuut versteht. Klasse, was antwortet man auf so eine Frage? "Er ist manchmal etwas schweigsam" Hätte sie etwa sagen sollen, dass sie sie ausgrenzen, weil sie sich manchmal nicht zu Hause waschen kann? Nein, sie lässt es lieber. Wenig später stehen Flo und Katharina und bringen einen Verteiler an die Wand den sie zu zweit mit einem Werkzeugsatz verkabeln. Sah sicher lustig aus.

Heute waren sie das Kraftwerk angucken. Als Katharina im Bus sitzt kommt grad Raffa "Wenn Mira kommt kann sie sich ja zu dir setzten Denis...!" "Bin schon da!" Raffa zieht selten eine so dämliche Fresse. Das Kraftwerk ist nett, aber wirklich mehr weiß Katharina nicht. Die Unterweisung auch. Sie spricht mit niemandem etwas was von ihr aus gegangen wäre.

Morgen ist Schule. Da wird das gleiche nochmal sein. Sie wird ihren Rechner mitnehmen, dann hat sie was zu tun...

Katharina hat gestern Abend, heute früh und heute Mittag nichts gegessen. Sie bekommt Bauchweh. Das Problem ist, dass sie keine Lust hat, was zu essen.

Das Wochenende wird auch nicht besser. Xenia hat keine Zeit. Nur Annemarie und Anna sind zu Hause, das kann eine Aktion werden.

10. Oktober

Katharina hatte Recht. Es ist eine Aktion, mit Annemarie und Anna alleine zu Hause.

Freitag Abend okay. Samstag morgen haben sie Katharina schlafen gelassen. Als Katharina aufgestanden ist und gefrühstück hatte, ist sie los um biometrische Fotos machen zu lassen. Aber das Fotostudio hatte schon zu. Pech gehabt. Am Montag wieder... Katharina verspeißt zum Mittagessen einen Apfel. Als Anna kommt, wird Katharina gleich gefragt, ob sie nicht Fisch essen will. Will sie nicht. Anna legt sich hin. Katharina sitzt am PC und bestellt endlich ihre Bücher für die Abschlussprüfungen. Als dann Annemarie nach Hause kommt, will sie Katharina irgendwelche Brötchen andrehen. Will sie aber nicht. Katharina ist genervt. Dann fängt sie endlich an, was für ihre Abschlussprüfung zu machen. Als sie nach 120min feststellt, dass sie in dieser Zeit gerade mal die Hälfte der Aufgaben gelöst hat ist sie niedergeschlagen. Weil man in 120 min alle Aufgaben lösen soll. Und dass Katharinas Antworten alle richtig waren bezweifelt sie. Sie löst noch einen Aufgabe zu Sicherheits- und Energietechnik und geht dann runter um zu sehen, wann es Abendessen gibt. Annemarie ist mal wieder einkaufen. Anna wandert zwischen Esstisch und Küche... Katharina macht im Netz Prüfungsfragen für den Führerschein. Auch da ist nichts positives in Sicht. Sie macht die Fragen zu schnell und immer wieder die gleichen Fehler. Als dann Annemarie nach Hause kommt, fängts mit der Hektik an. Noch mit Mantel versucht sie Katharina zu verklickern, dass sie jetzt den Fisch machen wird und die Katze raus muss, damit sie nicht stresst. Katharina jukt nicht wirklich, was Annemarie sagt. Vom Fisch kann sie sie sowieso nicht abhalten. Katharina geht dummer Weise dann doch mal in die Küche. Annemarie sucht den Bratenwender. Und hat irgendeine alte Pfanne auf dem Herd stehen. Zwischendurch stresst die Katze, die was vom Fisch will. Katharina sucht hinter der Küchentür, wobei eine Menge anfängt zu rutschen. Klasse. Nach dem auch auf dem Kühlschrank kein Bratenwender zu finden ist, verwendet Annemarie einen neuen. Katharina kommt auf die Idee, im Backofen nach zu gucken. Da sind auch die sonst üblichen Bratpfannen. Ansonsten hätte Katharina Mehl um den Fisch gemacht und der Katze die Haut gegeben. Dann suchen sie einen passenden Glasdeckel. Annemarie geht dann aufs Klo und überlässt es netter Weise Katharina. Katharina hat die Teller von allen in die Küche. Es prutzelt mächtig in der Pfanne. Katharina versucht mit einem Bratenwender den Fisch zu drehen, was aber nicht klappt, da der Fisch anhängt und Katharina mit dem neuen Bratenwender nicht umgehen kann. Sie holt also den alten, während der neue auf den Boden fällt. Annemarie kommt und tickt aus, weil einer auf den Boden gefallen ist. Katharina versucht zu verklickern, dass er runtergefallen ist, weil der Fisch anhängt und Katharina nicht damit umgehen kann und nicht weil der Bratenwender auf dem Deckel gelegen ist. Annemarie will ihr überhaupt nicht zuhören und kommt nur damit, dass jetzt beide Bratenwender mit Fisch verschmiert sind (waren sie vor Katharinas Aktion schon aber egal!). Katharina bekommt den Fisch nicht von der Pfanne, Annemarie will wissen wem welcher Teller gehört. Sie sagts ihr. Annemarie "schöpft", obwohl Katharina nur rumdrehen wollte. Und sie will schon wieder wissen, wem welcher Teller gehört. Es war besser, dass Annemarie einfach beide Teller genommen hat und gegangen ist. Klar, dass Annemarie später Annas Teller hatte und anders rum. Der Fisch ist nicht richtig durch. Als Katharina später den Tisch abräumt, meint Anna, dass Katharina eine große Hilfe ist. Worauf Katharina antwortet, dass das gar nicht einfach ist, vorallem wenn andere Leute meinen sie wüssten es besser und die einem noch nicht mal zuhören, wenn man sie belehren will. Katharina konnte sich das indirekte runtermachen nicht verkneifen. Und Annemarie sitzt da und grinzt. Katharina räumt lieber dem Tisch ab, anstatt Annemarie zu verklickern, wie toll ein solches Verhaltenmuster ist. Deswegen wollte sie auch keine Fisch essen, weil sie weiß, dass Annemarie immer total genervt ist, wenn sie sich um irgendwas in der Küche kümmern muss. Und das hätte sie auch gemacht, wenn Katharina das alles alleine gemacht hätte. Sie muss ja immer alles kontrollieren.

Thomas hat die defekte Festplatte erfolgreich gegen einen neue ausgetauscht. Erst nach 3 Tagen, stellt Katharina fest, was noch so alles fehlt. Aber das wird noch. Und zum Glück hat er das meiste von der alten Platte noch retten können.

Katharina ist froh, wenn Montag ist.

13. Oktober (veröffentlicht am 17. Oktober)

Und der Montag kam tatsächlich. Sonntag geht Katharina einkaufen (verkaufsoffener Sonntag). Als Katharina wieder nach Hause kommt, sind die zwei Herren schon zu Hause. Thomas macht sich daran das Fliegenchaos in der Küche zu beseitigen, als es klingelt. Vor der Tür steht ein Mann den Katharina noch nie gesehen hat (meint sie zumindest), Thomas begrüßt alle und bietet ihnen was an. Katharina bleibt in der Küche, Falko ergreift ebenfalls die Flucht. Ja, wer keinen Besuch gewohnt ist, geht erst mal drei Schritte zurück. Katharina kann dem Dialekt keine Region zuweisen, den sie aus dem Wohnzimmer hört. Thomas scheint sie zu kennen. Nach einer Weile geht sie dann doch gucken, wer das denn ist. Auch als sie alle drei sieht, kann sie sich keinen Reim draus machen. Nicht mal die Namen sagen ihr was. Nach einer weile hat sie verstanden, der der Sohn kein Deutsch spricht und sie aus dem Elsace kommen. Es sind verdammt weite Verwandte von Annemarie. Noch nicht mal sie weiß genau, wie verwandt sie sind. Als Annemarie nicht auftaucht verabschieden sie sich wieder. Thomas klärt auf. Als dann lange Zeit später Annemarie kommt, guckt sie sehr verwundert, da sich die drei nur alle paar Jahre mal melden und dann aber scheinbar immer unangekündigt... Ein Glück, dass die Wohnung nicht Füße bekommt!

Montag. Als Katharina nicht da war, sind einige Serviceaufträge gekommen, mit denen Katharina den ganzen Tag beschäftigt ist. Alles eigendlich kein Problem, wenn nicht Montag wäre und nichts so klappt, wie man das sonst gewohnt ist. Nichts stimmt so, wies auf ihren Zetteln steht. Über Flo wundert sich Katharina auch immer mal wieder. Warum weiß Katharina bei manchen Sachen besser bescheidt wie er? Warum wird Katharina gefragt, ob sie bei manchen Sachen dabei sind will? Und warum bitte sagt er ihr, wo er ist? Dass Michi und er nicht eine Seele sind hat sie ja schon verstanden. Dann könnte er sicher aber Richtung Kältemaschinen besser auskennen... Oder lassen die anderen das, weil sie wissen, dass er sowieso bald geht? Fände Katharina nicht sinnvoll. Katharina jedenfalls steht auf dem Flur und packt Röhren aus kommt er auf sie zu und verklickert ihr, was er wo mit Hans macht. Ist ja nicht so, dass da, wo Katharina war, eine "Durchgangsstrecke" ist, nein, das Auto ist auch in der entgegengesetzten Richtung. Sie erklärt verdattert, dass sie ja beschäftigt ist. Flo müsste doch von Jens schon mal mitbekommen haben, dass es eigendlich keinen interressiert wer wo was macht.

Heute hat sie dann bei ihrem Lieblingskiosk alles fertig gemacht. Furchbar so auf der Präsenstafel zu stehen. Als sie gerade dabei ist sich zu langweilen kommt Markus und meint, dass da und da Besprechung ist. Ob Katharina auch mit darf. Von Flo kommt ein "Nein, war ich als Azubi auch nicht". Katharina will nur wissen wo und wann. Chefe hat nämlich gesagt, dass es eine Selbstverständlichkeit wäre. Es ging viel länger wie beim letzten mal und es war zumindest manchmal interressant. Nur bei manchen Sachen hat Katharina noch nicht mal gewusst worum es geht. Danach macht sie Mittag und langweilt sich...

17. Oktober

Mittwoch.

Katharina wechselt morgens Lampen. Danach setzt sie sich in die Leitzentrale. Roland kommt und meint sie könnte helfen Lampen reparieren. "Danach kannst du sie haben, Flo." So Sätze hören sich super an... Die Außenlampen gehen gar nicht, sie suchen also den Verteiler und stellen fest, dass sie Visualisierung nicht mit der Realität übereinstimmt. Und lassen erst mal alles. Katharina geht Flo helfen, den Lastenfahrstuhl zurückzubauen bzw die Stromversorgung dazu. Es ist kalt... Sie klemmt die Leitung ab und Flo meckert, dass sie ihm zu arg im Schaltschrank ist, von wegen unter Spannung stehende Teile. Sie(!) passt auf. Auf der anderen Seite sollen sie die Stromversorgung wieder aufbauen. Katharina macht dort den Schaltschrank auf und Flo langt an den Sicherungssockel und bekommt eine gewischt. Nicht arg, aber er hat sich verdammt arg erschrocken. Katharina sagt nix. Sie wissen nicht, wo sie das alles anschließen sollen und lassen erst mal alles. Flo ist geschockt. Im Büro erfährt Michi das neuste. Flo versucht sich mit Summen zu beruhigen, was er natürlich nie zugeben würde... Katharina geht einmal Lampen wechseln. Und trifft Roland mit dem sie dann nach der Außenbeleuchtung guckt. Es steht Wasser drinnen. Roland verpisst sich, während Katharina sie Lampe zusammenbaut. Drei von der Fremdfirma stehen in einiger Entfernung und diskutieren darüber, ob und wie sie fragen sollen, was mit ihrem Stromanschluss ist. Katharina muss innerlich grinzen. Nach ner Weile kommt dann doch einer, wer häts gedacht. Dass Katharina jetzt schon von der Fremdfirma gefragt wird wundert sie wirklich. Roland wäre ja daneben gestanden... Danach is ne Veranstaltung im Ausbildungsgebäude, die Katharina nicht wirklich weiterbringt.

Donnerstag.

Sie macht morgens alles mögliche. Bis sie Flo über den Weg läuft. Sie ziehen von der USV-Anlage ne neue Leitung in die Brandmeldezentrale. Das würde ja alles gehen, hätte man selbst Leitung. Da keine da ist, wollen sie welche von der Fremdfirma, von denen sie aber keinen finden. Nach einigem Suchen haben sie dann doch einen Schlüssel (blödes Versteck!). Als dann endlich die Leitung haben gehts ans Arbeiten. Sie müssen durch einige Brandabschottungen. Zwischendurch schließen die Boiler an oder schalten welche frei. Als Katharina gegen Feierabend aufräumen will, hat sie mal wieder ein Schlüsselproblem. Sie schreibt Flo einen Zettel, weil er über sein tolles Walkietalkie nicht erreichbar ist und Katharina nur ne alte Handynummer von ihm hat. Sie ist mal gespannt auf Montag. Flo hätte ja gerne gehabt, dass sie mit ihm am Freitag in den Vorstandsbüros rumhüpft, aber sie hat Schule...

Freitag.

Katharina geht zwar zur Schule. Bleibt aber nicht lange. Sie geht nach der 3. std wegen Bauchschmerzen nach Hause. Die anderen gucken blöde, weil Katharina auch mal geht. Zu Hause klingelt irgendwann das Telefon: Thomas. Er holt Anna und Katharina soll doch schon mal Kartoffeln fürs Mittagessen kochen. Na klasse. Sie sortiert also Kartoffeln, macht die falsche Platte vom Herd an, lässt so die Karotten verbrennen, lüftet, kocht Kartoffen, lässt Falko rein und schält Kartoffen. Als zwei std später Annemarie nach Hause kommt, meckert sie, dass es verbrannt riecht. Katharina geht an die Decke. Sie kann kaum 10 Minuten gerade stehen, kocht für andere Mittagessen und dann kommt Annemarie und meckert es riecht verbrannt. Man bedenke, Annemarie hat Katharinas Schuhe und Mütze an. Ein Glück, dass Katharina noch nicht zu Hause ist, sondern noch in der Schule...^^ Katharina geht ins Bett und vergisst die Verabredung mit Xenia, die wenig später nicht so begeistert anruft.

22. Oktober.

Samstag ist Katharina dann mit Xenia in die Stadt. Im laufe der Woche war Katharina auch bei ihrer Fahrschule und hatte die letzte Theoriestunde, hat Foto und Sehtest hingebracht und Fahrstunden bezahlt.

Sonntag hat Katharina mit Falko Englisch gelernt...

Montag morgen sucht Katharina Arbeit. Bis Michi kommt und die mit zu einem Kontrollgang nimmt, der den Tag über andauert. Wobei ihm einfällt, dass Katharina ja die Lampe anständig hinhängen könnte. Er frägt viel über Flo. Sie versteht das nicht, er kennt ihn jetzt seit nem 3/4 Jahr... Katharina sucht also den Verteiler, hält die 5 Sicherheitsregeln ein und montiert die Lampe. Am nächsten Morgen macht die die Sicherung wieder rein und die Lampe brennt. Klasse. Sie schraubt die Abzweidose an die Wand, hängt die Lampe waagrecht und genießt die morgendliche Aussicht. Da Katharina dann schon wieder nichts zu tun hat, sucht sie Roland, mit dem sie Kompressoren sucht und dem Gebäudeprüfer die Räume zeigt. Nachmittags soll Katharina ne Fremdfirma beaufsichtigen... Super. Michi erklärt ihr auf was sie achten muss und sie schalten die Trafozelle frei. Katharina guckt also zu wie die zwei ein Viereck aus der Wand stemmen und eine Lüftungsanlange reinbauen. Nicht wirklich interessant. Ihr gefällt es aber, wie präzise die beiden die Steine behauen. Abends wird alles wieder zugeschaltet. Und am nächsten Morgen das selbe Spiel. Freischalten und dann ist sie mit den Jungs alleine. Zwischendurch kommt immer mal ein paar Neugierige und gucken, was sie machen. Katharina kennt die Gesichter, weiß aber nicht wer sie sind geschweige denn was sie machen. Nachmittags kommen Jens und Dominik, der schon wieder grinzt und entsprechende Kommentare abgibt. Katharina muss noch dahinter kommt, warum Katharinas Anwesenheit so ammüsant findet... Ihre Jungs vermehren sich: Eine Erde muss angeschlossen werden. Mittlerweile haben sie den anderen Trafo abgeschaltet und arbeiten nun dort. Es wird alles wieder zugeschaltet. Donnertag das selbe Spiel. Mittags kommen Michi, Dieter und Flo um zu gucken. Die zwei "Monteure" tauen auf... Nachmittags kommen wieder zwei, die die Erde legen. Der eine versucht Katharina zu erklären, dass Roland ganz nett ist. Über die Typen von dieser Firma wundert sich Katharina immer wieder... Michi ist sich im klaren darüber, dass Katharina Freitag Schule hat, was bedeutet, dass er sich einen anderen Aufpasser suchen muss. Davon, dass Katharina Urlaub hat ist er weniger begeistert... Sie muss grinzen. "Wir haben uns doch schon an dich gewöhnt." Wovon Katharina nur nix mitbekommen hat. Sie versucht das Thema Übernahme anzusprechen. Er lästert, dass sie für HuH ja wohl nicht so ganz geeignet ist. Mehr kommt allerdings nicht. Sie beläst es dabei.

28. Oktober

Freitag. Schule.

In der Schule läuft nicht viel. Katharina macht mehr oder weniger ihre Prüfungsaufgaben und bekommt Zugänge zu Programmen. Endlich. Die Mittagspause verbringt sie im Klassenzimmer. Der Becker macht was zu Servomotoren, wenigstens etwas sinnvolles.

Samstag.

Katharina versucht anzufangen mit lernen. Da aber der Rest der Family nicht gehen will, wird das nichts. Katharina müsste im Arbeitszimmer erst aufräumen. Da sie sonst weder einen Überblick noch Platz hat. Ja, aufräumen und lernen hat für sie etwas gemein. Abends bringt sie Falko ins Bett, da der Rest auf irgendeiner Veranstaltung ist.

Sonntag.

Als Katharina aufwacht ist das Bett unter ihr komplett leer. Stimmen sind von unten trotzdem zu hören. Gegen 1Uhr fahren sie dann endlich. Kati belagert den Kühlschrank. Es könnte ja sein, dass die Leber rausläuft... Und Katharina lernt tatsächlich.

Montag.

Kati meint, dass Katharina endlich aufstehen soll. Nach dem Frühstück fährt Katahrina einkaufen. Jetzt wo der beste Laden nicht mehr da ist muss sie fahren. Den großen Laden mag sie nämlich nicht. Sie macht zum Mittagessen Flammkuchen. Zum Nachtisch 250g Alnaturaschokolade... Steffi ruft an. Welch ein Wunder. Bekommen ihre "Leutz" mal wieder ihre Probleme nicht gelöst, dann muss Katharina herhalten. Beim Telefongespräch bekommt sie mit, dass ihr Freundeskreis auseinander fällt... Katharina sagt nichts dazu und frägt, ob sie mit auf den Weihnachtsmarkt will. Katharina liest mit großer Begeisterung Lenas Kirgistan Blog und ihre Mail. Lena fehlt hier. Sie sieht müde aus auf dem einzigen Foto. Zum Abendessen gibts Schinken aus der Packung.

Dienstag.

Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Kati ist happy, dass Katharina schon so früh aufsteht. Auf dem Messplatz wird die Messe aufgebaut. Nach dem sie einmal drumrumgelaufen ist, kommt ihr Fahrlehrer. Katharina lernt alles einzustellen und zu schalten und anzufahren. Er merkt sehr schnell, dass Katharina nicht lenken kann. Sie holen eine andere Schülerin ab und fahren tanken. Zu Hause telefoniert sie mit Thomas, der natürlich neugierig ist. Katharina macht Flammkuchen, hängt die Wäsche ab und lernt.

Mittwoch.

Frühstücken, lernen, telefonieren, essen, Briefkasten leeren, aufräumen. Warten bis der Rest kommt.


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Schlafzimmerschrank

Katharina ist komplett fertig.

Aus dem Schlafzimmer hinter dem Bett im Schrank hat Thomas letztens das Verlängerungskabel geholt. Um dort dran zu kommen, müssen 2m² Kisten weichen. Da Katharina vor ihren zwei Schränken nichts duldet war dort Platz. Katharina versteht das ja alles, sagt also nichts. Was mal wieder nur eine Weile gut ging. Heute ist ihr eingefallen, dass sie in die Stadtbibliothek gehen sollte um dort die Bücher wieder abzugeben. Nur blöd, dass die Bücher in ihrem Schrank sind. Um an die Bücher im Schrank zu kommen, muss man ihn aber ganz auf machen. Katharina schiebt also die Kisten wieder hinter das Bett. Da merkt sie dass die Tür vom Marmeladeschrank einwenig offen steht (die Schiebetüren kemmen manchmal). Um den Schrank richtig zuzumachen muss man die Tür erst ein bisschen öffnen um sie zuzuschieben. Genau das tut Katharina auch. Es rumpelt im Schrank, die Gläser hört man fallen. Und das alles um 13:50. Die anderen wollten zur Einweihung von dem Gemeindehaus. Annemarie frägt sie total entsetzt, was Katharina gemacht hat. Katharina verklickert ihr ziemlich klar, dass sie jetzt besser ruhig ist. Katharina wusste genau, wenn Annemarie irgendwas falsches sagt verlieren beide vollkommen die Nerven. Katharina geht also zu Thomas um ihm zu verklickern was passiert ist. Die obersten zwei Einlegeplatten sind runtergekommen, weil sich die Schrankwand nach außen gebogen hat.

Thomas räumt also durch den vorhandenen Schlitz die ganzen Marmeladegläser aus. Katharina sucht Kartons und stellt sie rein. Annemarie bekommt es sogar auf die Reihe ein paar Kartons dazuzusteuern, bekommt allerdings die Kriese als Katharina schmutzige Kartons aufs Bett stellt (da muss sowieso alles runter, ist voller Scherben). Annemarie erklärt, dass Katharina mal wieder an allem schuld ist, weil Thomas sie nicht wecken wollte, um das Kabel wegzuräumen. Der nächste der an den Schrank gekommen wäre, wäre das gleiche passiert. Katharina erklärt, dass sie Annemarie für das ganze Chaos verantwortlich macht. Das einzigste Argument das Annemarie einfällt ist, dass Katharina nicht so schreien soll. Annemarie kommt zum Glück auf die Idee zur Einweihung zu gehen. Katharina und Thomas räumen weiter. Es sind viel mehr Gläser, wie Katharina dachte. Ein Wunder, dass die Bretter nicht vorher gebrochen sind. Was Katharina am fertigsten macht ist, dass sie sich verantwortlich fühlt. Und genau das weiß Annemarie.


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Enkelurlaub

12. September 2009

Kaum ist Katharina mal nen Abend nicht daheim, tut sich was: Andrea hat angerufen. Ob sie nicht Lust hätten südlich von München zu Zelten. Katharina hatte Lust, mehr allerdings nicht. Es war nicht ganz einfach Zeit zu finden. Denn eigendlich wäre der Rest der Family zu dem Zeitpunkt am Bodensee gewesen. Und Thomas und Falko beim Opa. Und es wäre auch noch Österreich (sofern man von denen ne Rückmeldung bekommen hätte...). Kurz um, irgendwie gings dann doch. Organisiert wars schnell: Katharina sollte Montag zu Johannes, Jakob und Frauke mit der Bahn fahren und Schlafsack, Isomatte, Besteck und Teller sowie Klamotten mitbringen. Von dort aus würden sie mim Auto Andrea, Arne und Martin abholen und dann gemeinsam zum Campingplatz fahren. Gesagt getan. Dort haben sie zwei Schlafzelte und ein Gemeinschaftszelt aufgebaut und sind dann gemeinsam einkaufen gegangen. Schon mal mit 6 anderen Leuten einkaufen gewesen? Jeder will was anderes! Sie haben den ganzen Markt unterhalten. Geeinigt haben sie sich aber doch immer. Abends waren sie auf der Liegewiese mit der Slackline. Auf dem Campingplatz sind sie ganz schön aufgefallen ("Seid ihr alle Geschwister, ihr seht euch so ähnlich?" "Wo sind denn eure Eltern?" "Ach ihr seid ganz alleine da?" "Is ja toll!). Abends gabs Nudeln. Dabei haben sie festgestellt, dass sie keinen Kochlöffel dabei haben... Sie sind sehr früh ins "Bett". Am nächsten Morgen (Dienstag) wurde sie von der Sonne gegen halb 10 geweckt. Die Jungs sind "Semmel" holen gegangen. Für den Mittag haben sie geplant, dass sie belegte Semmel mitnehmen und an den See gehen. Um dort eine Hütte zu bauen. Die Schwierigkeit bestand darin einen sichtgeschützten Ort zu finden. Aber wer suchet, findet! Auf einer Halbinsel haben sie also angefangen mit der ausgeliehenden Axt (Dieter oder Proviant genannt) Eckpfosten zu besorgen. In den lehmingen Boden waren sie gut zum Hineinstecken. Danach gings an die Wände. Die rechte Seite mit eingewebten jungen Ästen, die linke Seite aus morschen Stämmen. Im nun gebauten Schatten gabs dann Mittagessen. Danach gings an den See. Alle waren sie schwimmen. Martin und Johannes sind dann noch mal los um jedem einen Stück Buchenholz mitzubringen um einen Kochlöffel zu schnitzen. Ein Taschenmesser hat ja schließlich jeder. Also saßen 7 Leute da auf einer Liegewiese und haben ein einem Stück Holz geschnitzt... Sie wurden merkwürdig beäugt. Zurück am Campingplatz wollten sie grillen. Sie hatten gestern Abend der Frau gesagt, dass sie sich gerne den Grill ausleihen würden. Also dachten sie, dass sie jetzt grillen könnten. Die Jungs also los, den Grill holen. Und kam mit langen Gesichtern wieder. Der Mann hat den Grill schon an andere vergeben. So is es wenn die Paare nicht miteinander reden... Jakob und Arne sind dann zum Grill und haben den anderen geholfen beim Anzünden, sonst wär das nie was geworden (mit gefalteter Zeitund wird das nix!). Als dann der Grill da war, gabs groß was zu essen. Danach haben sie sich mit Kartenspiele und Singen die Zeit vertrieben. Mittwochs wollten sie morgens dann wieder zu der noch nicht fertigen Hütte. Ging aber nicht so einfach, da eine Gruppe aus 7 Leute da war die dort so was wie Biounterricht gemacht haben. Also haben sie sich an den See gelegt und Karten gespielt. Als sie endlich weg waren haben sie sich ans Dach gemacht. Zu erst Querstreben, dann reinflechten in beide Richtungen und dann Gras bündeln und oben drauf und dann mit einem Querbalken fixieren. Am Schluss is die Paketschnur zu enden gegangen. Dann haben sie Rinde genommen, ging auch. Danach kam die Vorderwand mit Tür. Die Vorderwand wieder aus morschen Ästen. Am Schluss sah das ganze super aus. Vor allem ist es ein klasse Gefühl, dass man innerhalb von zwei Tagen zu 7. eine Hütte bauen kann in die alle rein passen. Das gibt einem das Gefühl, dass alles zu schaffen ist, wenn nur alle mithelfen und man daran glaubt. Abends hats Schinkennudeln gegeben. Und Kochlöffelschnitzen. Donnerstag sind sie im See beim Campingplatz schwimmen gewesen. Sie haben sich auch ein Boot ausgeliehen um damit zur Hütte zu kommen. Man sieht sie nicht, wenn man nicht ganz genau weiß wo sie ist, oder man 7 Meter davor ist. Klasse. Sie hatten immer Angst man würde sie sehen. Nach Reis mit Geschnetzeltem sind sie nochmal zur Hütte um drumrum aufzuräumen und Beweisphotos zumachen. Dann haben sie Arne zum nächsten Bahnhof gefahren. Abends haben sie noch lange geredet bis sie ins Bett sind. Nachts wurden fast alle vom Regen geweckt. Mit Wolken wurde sie auch erst vieel später geweckt. Nach dem Frühstück gings ans Packen. Es war zwar alles naß aber es ging nicht anders. Andrea und Martin haben sie nach Hause gefahren und dann hat Johannes sie in den Zug gesetzt. Thomas und Anna kamen zum Abholen.

Es waren 5 unvergessliche Tage. Das wollen sie früher oder später zu 11. wiederholen (für den daheim gebliebenen gabs Freundschaftsbändchen als Trost). Als Großziel ist schon jetzt Schweden angepeilt ;-)


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viel später nach Prag

5. August

Katharina hat eine ganze Weile nichts geschrieben, dann eine Weile offline, was vllt gar nicht so schlecht is.

In der letzten Woche hatte sie Schule drei Tage. Der Obelix macht normal Unterricht. Raffa is nicht da. Montags gehen sie ins Kino (worüber der der Günni nicht so begeistert war... weil sie sich nicht abgemeldet hatten...) Dienstags war Konferenz und Mittwochs Zeugnissausgabe. Katharina hat keine Ahnung wie sie zu einem Zweier in Berufsfachkunde kommt. Sie ist happy. Von der Schule aus ruft sie ihre neue alte Außenstelle an. Aber die Tanten am Telefon waren nicht so ganz das was Katharina sich erhofft hatte. Aber sie soll trotzdem kommen. Da Katharina weiß, wie schwierig es das letzte Mal mit den Umkleiden war, zieht sie sich zu Hause um. Dominik frägt sie grinzend was sie denn will, wie lang sie da ist und so weiter. Sie erfährt gleich die wichtigesten Erneuerungen. Es hat sich einiges getan. Sie geht mit Markus mit auf die Außenliegenschaften. Die Fremdfirma die sie betreuen kennt sich besser aus als sie selbst, kommt einbisschen schlecht aber egal... Danach wollen sie einen gemütlichen Rundgang machen. Nur gleich beim ersten Messpunkt stellen sie einen enormen Druckabfall fest. Und schon geht das Gerenne los. Sie tun und machen bis sich alles wieder normalisiert. Hans(?) ruft an und frägt wer welches Auto hat. An dieser Organisation hat sich nichts geändert ;-) Sie essen in Hagsfeld. Und fahren dann zum Joe. Der will irgendwas umschalten, wofür Katharina Turnschuhe braucht... Katharina hat keine Ahnung, was sie schalten, aber sie schaltet mal. Da Joes Auto abhanden gekommen ist nehmen sie ihn mit. Katharina geht nach längerer Zeit wieder mit einem Grinzen nach Hause.

Freitags. Freitags bekommt Katharina Schlüssel, Freischaltungen und Spind. Danach wechselt Katharina Beleuchtung im Sicherheitsabschnitt, wo sie nicht rein kommt... Sie hat eine ganze Weile gebraucht, bis sie wieder wusste wie die Lamellen raus gehen. Nach der 3. Lampe und 4 Schnittwunden... Die 3 Leute dort Fragen sie über Lichtfarben und Effektivität aus. Wurden die drauf angesetzt??? Wo man nicht rein kommt, kommt man ja bekanntlich auch nicht wieder raus. Genau so gings auch Katharina. Sie kam aus dem Sicherheitsbereich nicht mehr raus. Dominik hatte ihr zwar nen Ausgang gezeigt, der aber mit Stufe war. Sie hat sich also was einfallen lassen müssen. Als sie schließlich draußen war hat sie alles brav wieder aufgeräumt und sich ins Büro gesetzt zum Michi. Sie saß noch nicht lange, kam eine vom Büro nebendran, sie soll doch das Grinzemännchen anrufen. Katharina weiß, dass sie weder Zeugniss gebracht hat, noch dass sie sich wieder gesund gemeldet hat. Mim Michi geht sie mit und guckt die neuen (mal funktionierenden mal nicht) Hauptschalter und neuen Notstromdiesel angucken. Danach is eine Besprechung zur Umweltzertifizierung. Katharina soll mit. Sie findet das sehr gut, dass sie mit soll, so bekommt sie doch erheblich mehr vom Gesamtgeschäft mit. Sie wird sogar mit einbezogen. Katahrina ist wirklich positiv überrascht. Chefe sagt, dass sie zu allen Besprechungen mit soll. Immer gerne.

Am Wochenende reist ein Teil der Familie ab, zum Fahrrad fahren.

Katharina macht drei Kreuze als sie weg sind. Vorher müssen natürlich Bohnen gesetzt werden und solche Aktionen, wo sich Katharina wirklich denkt, dass das jetzt auch nicht mehr nötig wäre...

Montag.

Katharina muss sich an Wecker, Brötchen, Katze und Schlüssel gewöhnen. Im Geschäft macht sie Kleinigkeiten die eben sonst keiner macht. Wie Steckdose installieren, Bilderrahmen mit Schlatplänen aufhängen (die seit ca 19 Jahren da liegen). Die Steckdose macht Katharina ein bissen zu schaffen. Zu erst montieren sie (und der Azubi aus dem 2.) die 3fach-Steckdose an der Wand. Sie hätten eine neue Aufputzdose installieren sollen. Macht Katharina dann alleine. Allerdings versucht sie zuerst das ganze an der USV anzuschließen. Später schließt Roland die Dose an den richtigen Verteiler an. Was sich als nicht so einfach herausstellt, da das mit seinen Augen nicht besser geworden ist (wo steht 53? Meine Brille is irgendwo...) und sie nicht das richtige Werkzeug für die Klemmen haben. ("So machst DU das NIE, ich natürlich auch nicht!") Die übliche Aussage eben...*hust* Alle erkundigen sich nach Raffa. Katharina lässt das Thema Roland und Christof mal unter den Tisch fallen.

Dienstag

Katharina läuft immer mal wieder den Leuten von den Telefonen über den Weg. Matthias sagt einiges wovon sie nicht so begeistert ist. Was mit ein Grund ist, warum sie ihm gerne aus dem Weg geht. Jens gehen die Aufgaben für Katharina aus. Also darf sie sich um Aufräumarbeiten kümmern. Sie ist nicht sonderlich begeisert. Schon mal nen Drehkreuz transportiert?

Mittwoch

Katharina räumt weiter, was von der Abfallentsorgung bis hin zur Bodenplatte sägen geht. Michi kommt mit seinem Schaltplan von dem Hubsteiger, auf den sie mal einen Blick drauf werfen soll. Katharina versteht zwar ungefair wie es geht, weiß aber nicht wirklich wo das Problem liegt. Also muss er Versuch und Irrtum machen. In der Mittagspause frägt Roland ob sie mit ihm eine Lampe umhängt. Katharina ist nicht gewohnt dass sie gefragt wird, ob sie Zeit das was zu tun. Danach is Jour Fixe. Katharina weiß zwar immer noch nicht was das heißt aber macht nix. Von dem meinsten versteht Katharina nichts. Aber das mit den Autos hat sie auch schon mitbekommen. Einer sitzt dabei, bei dem sie sich überlegt, ob sie den schon mal gesehen hat. Sie weiß es nicht. Katharina erfährt zum Beispiel auch, dass zwei Planstelle ausgeschrieben sind. Chefe macht klar, dass er lieber wartet, bis er jemand richtigen hat, wie dass er Abstriche macht. Wobei auch Katharinas Name fällt,. Und Elke. Sie muss noch rausbekommen, ob das die ist, die bei dem Azubitag war. Danach geht sie mit Michi Trafos an- und abschalten, weil die Brandmelder geprüft werden müssen. Katharina schaltet. Was KAtharina bei dem Jour Fixe klar geworden ist, dass es gar nicht so unwarscheinlich ist, dass sie bei denen ihre TDL-Jahr machen könnte. Und das ist doch was, was unheimlich Mut macht. (Ja, sicher hat sie sich das vorher schon gedacht, dass das das Ideal wäre, aber dass das nach 5 Tagen nach in den Raum gebracht wird, hätte sie nicht erwartet).

13. August


Donnerstag

Katharina ist auch noch den Donnerstag mit räumen beschäftigt... Und nachmittags geht sie mit Michi wieder Trafos schalten.

Freitag

Katharina geht mit Roland beim Kiosk die Lampe versetzten. Die Lampe bekommen sie versetzt, dass sie nach dem Versetzten allerdings nicht mehr funktioniert liegt nicht an der Lampe sondern daran, dass der Fi draußen ist, wo die Lampe unter anderen auch drauf hängt... Die Kioskfrau bekommt die Krise weil sie festgestellt hat, dass auch ihre Kühlschränke nicht funktionieren (hängen auf dem gleichen Fi). Sie stecken also die Kühlschränke um... Danach schreibt Katharina ihre Berichte und geht.

Montag. Wieder ist ein Teil der Familie ausgeflogen...

Katharina bekommt 4 große Zettel von Jens, die voll sind mit zu reparierenden Lampen auf Toiletten und Küchen. Die teilt sie sich mit Lukas. Nur doof, dass Katharina Mittags schon fertig ist. Viel mehr gibts nicht. Katharina schlägt also die Zeit vor dem PC tot.

Dienstag.

Michi und Katharina tauschen Akkus. Katharina sind die Akkus etwas zu schwer... Danach begutachten sie den Hubsteiger. Sie schließen die neuen Akkus und die Überwachungsgeräte an. Katharina soll an der Akkuauflage feilen. Immer doch. Sie untersuchen gemeinsam den Ladetrafo (zumindest meinen sie, dass das der Trafo ist, wissen tun sies natürlich nicht).

Mittwoch.

Lukas und Katharina schlagen sich die Zeit um die Ohren. Katharina feilt die Akkuauflage, sitzt am PC, geht mit Michi Fotos machen. Wechselt ein Klolicht, für das mindestens 10 Leute ne Mail geschrieben haben... Als hätten sie nur ein Klo! Nachmittags reparieren Lukas und Katharina eine Oberlichtjallosie.

Donnerstag.

Da im Büro niemand ist, geht Katharina hoch "Schoki" trinken. Als grad alle am gehen sind, kommt Christof, der verdammt müde aussieht, weil, so behauptet er, sooo viel zu arbeiten hat. Steffen sieht aber den Stempel von der Majolika... Katharina setzt sich an den PC.Roland kommt und frägt ob sie Zeit haben. Haben sie. Lukas verändert irgendwas an der Beleuchtung in der Garage und Katharina versucht einen Kurzschluss bei den Lampen in den Radlerumkleiden zu finden... Sie wechselt erst mal gemütlich die Leuchtmittel. Danach entfernt sie den Kondensator. Als sie sich gerade am überlegen ist, wie sie am geschicktesten das ganze anstellt steht Roland im Türrahmen. Mit den Worten "dann machen wir das eben zusammen schnell oder auch langsam..." (Eher langsam, wie sich das herausstellte.) stand er auf der Leiter und fragte nach Klemmen. Er hatte vorher gesagte, dass Katharina keine braucht. Egal geht auch ohne, sie brücken also den Kondensator und versuchen die Sicherung. Geht wieder raus. Dann standen sie vor der Entscheidung Vögel wechseln oder neue Lampe. Sie entscheiden sich für ne neue Lampe. Also müssen sie alles für nen neue Lampe holen. Da sie nicht neue Löcher in die Decke bohren wollen müssen sie die neue Lampe so bohren, dass sie auf die alten Löcher und Kabeldurchführungen passt. Es war ein ziehmliches gemurxe. Als dann noch zu allem Überfluss der Dübel aus der Decke kommt freuen sie sich gaanz arg. Sie müssen also "FU-Dübel" suchen. Mike hat alles... Nach dem endlich die Lampe hängt verkabelt sie Katharina und tatsächlich sie leuchtet. Klasse Sache und ca 4 std Arbeit... Aber so war sie wenigstens beschäftigt. Katharina ist gerade am aufräumen als Steffen vorbeiguckt. Ob Katharina nicht nen Bodenkanal verlegen kann. Kann sie, natürlich. Hätte man ihr die Aufgabe gegeben, als sie das letzte mal da war, wäre sie total überfordert gewesen. Aber jetzt, was hätte sie also machen sollen? Katharina sucht also alles zusammen bis auf das doppelseitige Klebeband, das sie nicht findet. Steffen auch nicht. Bis sie dann auf die Idee kommen, bei Roland im Wagen zu suchen. Katharina stellt schnell fest, dass sie zuwenig Kanal dabei hat. Aber sie macht erst mal. Den Kanal bekommt sie mal wieder nicht zu. Das sägen ist jedoch einigermaßen rechtwinklig... War noch nie ihre Stärke. Als sie wieder im Lager steht, findet sie keinen Kanal mehr, bis ihr Michi zeigt, dass er über ihrem Blickfeld ist. Man könnte auch sagen, er lacht sie aus... Mit neuem Kanal arbeitet sie weiter. Katharina muss auf die Zeit achten, da sie noch die defekte Lampe zum Müll bringen muss. Sie bekommt es hin. Schön sieht der Kanal zwar nicht aus, was Katharina nicht sonderlich stört... Sie sammelt ihr Werkzeug zusammen und schreibt Zeiten.

Als sie das letzte Mal auf der Außenstelle war, wäre Katharina wirklich damit überfordert gewesen irgendwas alleine zu machen bzw sie hätte viel zu viel Angst gehabt, dass sie irgendwas falsch machen könnte. Aber es geht.Sie darf nur nicht die Nerven verlieren. Sie kann mit den Wägen und Leitern umgehen und findet sich im Haus zurecht. Und sie kennt die Mentalitäten der Leute (außer den zwei Neuzugängen).

Katharina hat auch zu Hause einen Tagesablauf gefunden und Kati akzeptiert ihn. Mehr oder weniger. Dienstag oder wars Montag? hatte sie Bernhard zu Besuch. Seine Eindrücke haben Katharina doch etwas nachdenklich gemacht. Flammkuchen haben sie gemacht. Ging sogar sehr gut, dafür dass Katharina so was noch nie gemacht hat.

Warum Katharina erst jetzt wieder schreibt? Weil die Eindrücke und Erlebnisse von Prag für Katharina zu krass und zu verletztend waren, dass sie sie aufschreibend möchte. Auch, wenn sie Prag nach außen hin verdammt schön geredet hat. Sich selbst anlügen ist halt ne Sachen die eine Weile lang betäubt werden kann. Katharina meint, dass sie sich auch noch die letzten 7 Tage Schule (bzw die Tage danach) erfolgreich hinter sich bringt.Was auch immer man unter erfolgreich versteht. Um so besser fühlt sie sich bei anderen Leuten aufgehoben.

1.9.2009

Freitag.

Da wieder keiner im Büro ist geht sie wieder hoch. Mittlerweile weiß sie wo sie sind. Steffen hatte ihr von Donnerstags gesagt, dass sie mit Markus mit soll Leitungen verlegen. Sie fahren also nach Grötzingen. Katharina überlegt, obs sie gleichen Wachmänner sind. Sie öffnen die Bodenplatten, was noch die einfacheste Übung ist. Den Ring Leitung bekommen sie auch mit viel Kraft nicht raus. Sie nehmen ihn also auseinander und müssen dann das ganze wieder mit viel Anstrengung zusammenlegen. Das war nämlich kein 1,5² oder so sondern sicher 30 m 6², den kleinen Unterschied merkt man schnell. Zum Glück können sie die anderen als Ring lassen. Katharina zieht die Leitung ein und schließt den Roboter an. Als Katharina grad in einem der Löcher drinnen steht, kommt einer von Robotermenschen und gibt Kommentare von sich, von denen Katharina nichts hält. Markus steht daneben, guckt Katharina an und meint "Ich glaub ich will gar nicht wissen was sie jetzt denkt." Dass man Katharina das Denken so ansieht, war ihr nicht bewusst... Es war wirklich besser. Katharina macht weiter. Die zwei unterhalten sich über sie. Markus meint "Mittlerweile kennt sie uns so gut, dass sie schon von ganz alleine anfängt zu grinzen, wenn sie uns sieht." Womit er mal wieder recht hatte. Katharina bekommt ein wirklich scharfes Messer, so viel traut er ihr schon zu. Aber natürlich mit dem Hinweis auf Steffen und Joe... Als alles angeschlossen ist, soll es Licht geben. Gibt es aber nicht, da sie den Leitungsschutzschalter nicht so einstellen können, wie sie es brauchen, sagt zumindest Steffen. Dann müssen sie eben weiter im Dunkeln arbeiten. Sie essen was und machen die zwei anderen Leitungen fertig. Katharina versucht 6² in einer Anschlussbox anzuschließen wofür ihr die Kraft fehlt. Danach bauen sie ein Regal zusammen. Am Schluss ist das Regal etwas anders wie in der Anleitung aber egal.Wenn er meint... Es ist auf alle fälle funktionstüchtig und kann stehen. Sie fahren zurück und Katharina geht nach Hause.

Bis zum 27. war Katharina dann in Niederlande bzw auf dem Weg. Es ist wie immer, das Pflaster müssen laut Anna immer noch den Italiener verlegt haben, es gibt ganz viel Schokostreusel mit Bisquit, sie "haben" gleiche Hotel. Es ist lustig: sie stellen sich immer beim gleichen Hotel auf den Parkplatz, auf dem Camping verboten ist. Was kein Problem ist, denn den Rollator von Anna hängen sie am Fahrrad auf, so parken sie nur. Die Schafe und die Hühner sind immer noch da (warscheinlich nicht die gleichen aber egal). Nur sind sie dieses Jahr das erste mal in der Hauptreisezeit da. Somit ist es viel wärmer und voller. Das voller stört aber überhaupt nicht. Das Wasser hat ca 19°C. Falko ist das zu kalt, Katharina anfangs auch, aber am letzten Tag beim Meer geht sie dann doch mit Thomas schwimmen. Anna macht der Sand unheimlich zu schaffen. Sie kann überhaupt nicht drauf laufen. Sie fahren nach Middelburg und Bergen op Zoom, aber in Bergen op Zoom ist nicht, aber auch gar nichts interressantes. Middelburg ist kennen sie. Sie machen sich über die "verkocht"-Häuser lustig. Die also verkauft sind. Katharina kommt mit der Schriftsprache ganz gut zurecht. So, dass sie den anderen immer übersetzt was da steht oder was in den Dingen drinnen ist, die sie kaufen. Falko lotzt Thomas auf dem Heimweg durch Antwerpen, was natürlich schief geht. Da die zwei nicht verstehen dass sie bei TOL was bezahlen müssen, sie sind also den 2er Ring gefahren mit den Unterführungen. Falko ist gefrustet, dass er in Antwerpen keinen Durchblick hat. Ist auch echt schwer, wenn man von Deutschland gewohnt ist, dass man ausschließlich rechts von der Autobahn abfährt und nicht noch zusätzlich auch links. Katharina lotzt sie dann ohne Atlas aus Antwerpen. Was halbwegs gelingt, als sie endlich die Ausfahrt 2 nehmen, sind sie eigendlich schon wieder zu nördlich. Sie tanken noch günstig und fahren weiter Richtung Trier. Und gucken alles an. Schon klasse, morgens noch im Meer schwimmen und Abends am Porta Nigra stehen. Am nächsten Tag sind sie wieder zu Hause.


4.9.2009

Katharina hat sich endlich dazu entschieden, den Führerschein zu machen. Nach der Auswahl einer geeigneten Fahrschule (Katharina hat versucht eine zu finden die kompetent und günstig ist) hat sie mehrere Versuche gestartet hinzugehen. Erst am Dienstag hat sie das dann auch wirklich gemacht. Mittwoch war die erste Theoriestunde. Bisher hat sie die richtige Fahrschule ausgesucht. Der Theorieunterricht ist nicht so ganz trocken und Fragen werden (bisjetzt) beantwortet. Der Eindruck hat sich also nicht verschlechtert. Und mittlerweile schafft sie es schon, Theoriebögen zu bestehen.

Ansonsten ist die Katze friedlich. Der nicht geregelte Tagesablauf stört sie wenig.


Ab Montag ist Katharina am Frohnsee zelten. Sie freut sich.

5. 9. 2009

Katharina hat Angst davor, dass sie wieder so agressiv ist, wenn der Rest der Familie kommt. Sie will das eigendlich gar nicht. Aber sie macht nun mal Annemarie dafür verantwortlich und und zeigt sie ihr dummer weise auch. In so ner Woche staut sich eben einiges an. Wie gut, dass sie bald wieder weg ist und danach Arbeitet.


Der Fußboden im Wohnzimmer schimmelt. Klasse oder? Katharina hat keine Ahnung wie sie das in den Griff bekommen soll. Die ganze Ecke hat sie ausgeräumt. Es hat so komisch gerochen im Wohnzimmer, da ist Katharina auf die Suche gegangen.

Ansonsten tut ihr der Hals weh. Gretel hatte gestern angerufen, als sie grad aufgestanden war. Sie ist hingefallen und kommt nicht mehr hoch. Katharina nimmt den Schlüssel (hätte sie fast vergessen) und fährt mit der Bahn. Ihr Fehler war nur, dass sie sich nicht hingesetzt hatte und nicht pararlle zur Fahrrichtung geschaut hatte als der Fahrer ne starke Bremsung gemacht hat. Da Katharina keine Ahnung hatte wie sie sich verhalten soll, hat sie gar nichts gemacht. Sie hat versucht Gretels Tür aufzubekommen. Sie kann sich nicht wirklich vorstellen, wie Einbrecher eine Tür aufbekommen, ohne Schlüssel. KAtharina kann das ja nocht nicht mal mit. Ein Hausmeister kam zum Glück. Gretel war wirklich so leicht, wie Thomas das gesagt hatte. Katharina war noch ziehmlich geredert, von der nicht vorhandenen Nacht... Wieder zu Hause hat sie Thomas angerufen, der ihr einbläute, dass sie sofort zum

...

Was sie grad gefunden hat im Netz:

Wer sich nicht bewegt, spürt auch seine Fesseln nicht.

findet Katharina zur Zeit unheimlich passend.


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Prag

Katharina war mit ihrer Klasse in Prag. Schon auf dem Weg zur Schule hat sie Stephan und Tomtom getroffen. Wenig später Angelo. Kurz vor 7 waren alle da, nur der Mitternacht und seine Frau nicht. Katharina hat in dem Kosticbus Platz gefunden. Auf der Fahrt wurde ein Fass Bier getrunken... Ca alle std haben sie Pause gemacht... nicht zuletzt weil beim Russ im Auto ne Sicherung durchgebrannt ist, weil das Radio zu laut war. Hinter der Grenze waren sie auf dem Fitschimarkt, aber seit der EU is da kaum noch was los. In Prag haben sie dann erst mal das Hotel suchen müssen... Alle Wegen führen zum Kreisel! Raffy und Katharina haben sich das "5erZimmer" geteilt. Das heißt, in dem 3er ging Party und im anderen haben sie geschlafen.

Am ersten Abend ist Katharina aus irgendeinem Grund mit Steffen, Kromer, Thomas und Nils mit. Sie sind mit dem Bus zurück ins Hotel, das im Übrigen besser war, als Katharina erwartet hat.

...

 (weiter)  #
ab Mai

3. Mai

Sonntag

Demnächst stehen mal wieder zwei GBs an. Katharina weiß nicht, wo das hinführen soll. Die Sachen von Falkos GB sind nocht nicht mal weggeräumt. An den Gläserschrank kommt man schon jetzt nicht mehr. Es wird eine Aktion wie jede andere werden, nur, dass eben die Frage ist, wohin mit dem Zeug. Katharina sieht jetzt schon Opas Blicke. Wobei es ihr ja eigendlich egal sein könnte. Ist es aber nicht.

Thomas und Falko sind irgendwo, wo was zu klettern und so ist. Aus welchem Grund Katharina nicht hin geht weiß sie nicht.

8. Mai

Freitag.

Katharina hat den Kriebel vergessen. Am Dienstag hatte sie noch drangedacht. So ein Mist. Vorallem weiß sie jetzt nicht, wie sie sich verhalten soll. So was hasst Katharina.

Die Woche über hatten sie Eletronik beim Ädam. Was ungefähr so ablief, dass sei sich Montag und Dienstag hinter dem Beleuchtungsprojekt versteckt haben. Für Mittwoch hat er Operationsverstärker angekündigt. Er kam dann auch mit einem dicken Stapel Blätter, "zum durchlesen, bis ich wieder komm". Es waren sicher 12 Seiten und eigendlich hatte keiner was verstanden. Zumindest gings Katharina so, und die anderen haben auch so getan, als würden sie kein Wort verstehen. Danach sollten sie den invertierenden Verstärker aufbauen. Natürlich mit Planung, Messung und Beurteilung und Dokumentation. Raffa plant, Katharina plant. Katharina steckt. Aber sie haben weder verstanden wie man ne Masse konsturiert noch dass der OP drei Eingangsspannungen braucht. Das haben sie dann zwei std später eingebaut. Raffa interessiert es eigendlich gar nicht. Katharina beschließt sie Schaltung an Spannung anzulegen. Der Käfer gibt Rauchzeichen. Aber nur kleine. Raffa zu liebe begutachtet Murxi die Schaltung, sie stecken einiges um. Und der neue Käfer raucht noch mehr. Alex war dabei seine Prüfungsplatine zu löten. Dabei muss er sicher verzählt haben, es funktioniert nicht. Raffa frägt liebevoll, ob sie jetzt funktioniet. Sie bekommt ein grantiges Nein. Worauf sie meint, dass "wir uns ja nur Sorgen um dich machen". Der Mac bekommt alles mit. Worauf er dann frägt, ob sie sich verzählt haben, "wie machen uns ja nur Sorgen". So schnell kann ein Bumerang zurück kommen^^. Da Katharina keine Lust hat, sich wieder allein in den Pausenraum zu setzten, geht Katharina mit Kaffee trinken. Sie weiß sich nicht wirklich zu verhalten. Sie trink nen "Schoki", wie auf der letzten Außenstelle. Nach den Rauchzeichen, plant Katharina neu, baut auf, Raffa guckt, Ädam guckt. Nichts geht. Weil sie den ersten Käfer genommen haben, der ja vorher schon geraucht hat. Katharina verbringt die Mittagspause allein im Pausenraum. Mit einem neuen OP geht die Schaltung. Wie klasse. Der Tag warsomit zum Glück auch rum. Donnerstag gings weiter. Katharina macht, Raffa schreibt von den Blättern ab, wo die Schaltungen einbischen erklärt werden. Katharina macht im nichtinvertierenden weiter. Es klappt alles. Sie verklickert Raffa, was das ganze machen soll. Raffa guckt nach dem gestecken, ohne sie, hätte es warscheinlich wieder geraucht... Der Ädam verklickert allen, dass sie viel zu wenig gemacht haben. Eigendlich können sie grad noch mal anfangen. Katharina beschließt mit der nichtinvertierenden weiter zu machen. Sie probieren mit verschiedenen Widerständen, mit Wechselspannung und nehmen alles mim Oszi auf. Katharina geht wieder mit in die Kantine. Und weiß eigendlich immer noch nicht mehr. Mittags setzt sie sich raus in die Sonne. Wenig später kommt Raffa dazu "musst du mir meine Idee klauen?" Das war ja eigendlich Katharinas Hintergedanke, dass sie nicht mehr irgendwo allein sitzt. Wenig später siedelt Raffa zu den Rauchern über... Katharina fühlt sich schon lange nicht mehr gut aufgehoben in der Gruppe. Falls sie das jemals war. Freitag. Gehts weiter. Alle machen Scheiß so bald der Ädam den Raum verlässt, eigendlich wie schon die ganze letzte Woche. Sie bekommen eine ganze Messung zustande. In der Pause geht sie wieder mit rüber. Zwischen ihr und Kunzi ist ein Platz frei. Was Katharinas Meinung nach viel aussagt. Zum Glück ist nächste Woche Schule.

Steffi meldet sich nicht. Katharina geht mit Xenia in die Stadt.

10. Mai

Sonntag.

Katharina steht recht spät auf. Und fährt dann ins Schwimmbad, weil Annemarie ja GB hat und des wegen darf man ja kostenlos rein. Die Rutschbahn war eine schmerzhafte Angelegenheit. Vor ihr sind drei Jungs "gerutscht", besser gesagt, sie haben versucht runterzulaufen. Katharina hat extra noch ne Weile gewartet. Um die ersten zwei hat Katharina noch einen eleganten Bogen gemacht. Um den dritten hat sies nicht mehr geschaft. Sie hat ihm komplet die Beine weggezogen und er is halt auf Katharina drauf. Tut scheiße weh.

Danach war Katharina mit Xenia mal wieder in der Stadt. Weil Xenia nicht mit ihren Eltern essen gehen wollte, musste Katharina herhalten. Der Hagel hat sie beim Essen überrascht. Kirschgroß die Teile... Es ging wie immer über ihren Michael.

Als Katharina nach Hause kam, war nur noch Thomas auf. Sie hat einiges über Mühlhausen erfahren.


Katharina ist zum Mittagessen aufgestanden. Auf ihrem Platz lag ein Brief von der Augenklinik in Freiburg. Sie hat einen Termin. Wenigestens da tut sich was.

Annemaries GB. Anna grunzt vor sich hin. Gretel schläft fast ein. Opa wartet darauf, dass Annemarie fertig mit Kuchen essen ist. Und so weiter. Katharina hasst solche Sachen. Im Schlafzimmer siehts aus, Falko hat ein Verlängerungskabel gesucht, für sein Keyboard. Und das war halt im Schlafzimmer im Schrank...

Am Montag ist Schule. Sie schreiben die Obelix-Arbeit. Klasse. Im Geschäft haben sie festgestellt, dass das Struktogramm falsch war. Solange sie "nur" nen AWL-Programm schreiben müssen und das Struktogramm gegeben ist, wird das noch gehen. Aber das kann kaum alles sein. Wenn dann auch nen des Struktogramm gefragt ist, weiß Katharina dass sie einpacken kann. Das Beleuchtungsprojekt ist auch noch nicht fertig. Brauchen sie aber erst am Mittwoch...

12. Mai

Montag.

Sie diskutieren schon vor dem Unterricht. Katharina fängt ne Diskussion an, wie sie üblich ist, wenn Katharina versucht etwas nicht zuverstehen. Es bringt genau das Ergebnis, das sie haben wollen - die Arbeit nicht zu schreiben. Eigendlich ist es ja egal, wann sie die Arbeit schreiben. Katharina versteht ähnlich viel wie vorher. Nach den 4 std Diskussion folgt ne Deutschstunde, in der der Lehrer versucht einen Aktionstag zu organisieren, von dem eigendlich keiner was wissen will. Mit Englisch gehts weiter. Sie bekommen die so verdammt schlechte Arbeit zurück, bei der versucht worden ist, daraus noch etwas einigermaßen Anschauliches zu machen (Notenmäßig). Katharina findet es zwar immer noch unmöglich, dass etwas weniger wie die Hälfte aus etwas besteht, das sie gar nie gemacht haben. Klar, die Know-How war da, aber trotzdem haben sie noch nie etwas übersetzt. Katharina sagt nichts. Als der Krieg rein kommt, liegen alle total fertig auf den Tischen. Er bekommt sich fast nicht mehr vor lachen.

Der Nill will, dass Katharina und Falko wieder in irgendeinem Altersheim spielen. An Christi Himmelfahrt. Na klasse. Katharina hat weder Ambitionen wo zu spielen, noch in den Gottesdienst zu gehen.

Dienstag.

Dadurch, dass sie Vorzieher Prüfungen haben, kann der Rest in der Schule nicht gebraucht werden. Dann halt nicht. Nach einer 3/4 std kommt der Russ, der in die Schule gefahren is, was sich jeder gedacht hatte. Katharina versteckt sich hinter ihrem Projekt. Einige schlagen sie mit den Praktikanten rum. Eigendlich war es ganz schön, ohne die Vorzieher. Katharina is mit Kaffee trinken gegangen. Und Raffa kam zum Mittag sogar in den Pausenraum. Warscheinlich weil es draußen regnete und Murxi nicht da war. Raffa regt sich über den einen Praktikaten auf. An dem Beleuchtungsdings wird kaum was gemacht. Der Mac interessiert sich für Katharinas eeepc und testet so gleich die Distanz von der Blauzahnmaus ("Ich muss grad spielen! Ich komm gleich!").
MÄX muss in der Mittagspause im Spind eingeschlafen sein und hat das Pausenende verschlafen. Worauf sich natürlich alle drüber lustig gemacht haben. Niels is dann auf die Idee gekommen, dass sie ja MÄX die gleiche Dusche geben könnten, wie die Murxi letztens abbekommen hat. Der Russ wollte es filmen. Katharina is mal gespannt, obs geklappt hat.

Beim Kriebel hat sich Katharina noch nicht gemeldet. Und bei Steffi auch nicht. Sie guckt aus Langerweile alle möglichen Filme, die so im Internet stehen. Wobei das auch nicht das Wahre ist, weil die WLAN-Verbindung nicht stabil ist, da Unwetter ist.

13. Mai

Katharina sitzt in der Schule und hat Kostic. Die Arbeit wird besprochen. Katharina hat überhaupt keine Ahnung mehr, was sie wie berechnet hat und stellt fest, dass ihr jedes mal die Pfeile bei den Dreiecken fehlen. Dass sie aber fast alles richtig hat, wundert sie dann doch. 3 Fehler und ein Leichtsinnsfehler. Kann man sehr gut mit leben. Danach kam aber, dass sie doch bitte Gruppenarbeit machen solllen. Katharina verdrückt sich bei der Einteilungsphase aufs Klo. Am Schluss is sie mit Angelo und Raffa in einer Grupppe. Sie müssen ein Haus mit s7 luxoriös aufbauen... Na klasse. Und Zeit haben sie eigendlich 3 std. Was nicht grad viel is. Mim Krieg gehts weiter. Sie gucken ihren Montano-Film, in dem es um Genmanipulation geht. Alex und Murxi kamen noch rein und haben von ihrere Prüfung berichtet. Und Raffa hat endlich zugegeben, mit wem sie zusammen ist. Wer hätts gedacht... Beim Becker machen alle mehr oder weniger was mit dem Beleuchtungsprojekt. Katharina weniger. Sie schreibt mit Bernhard...

Als Katharina nach Hause kommt, sitzt Falko mit einem aus seiner Klasse am Esstisch und macht was für sein Bioreferat. Im laufe des Tages versucht Katharina mal wieder Steffi zu erreichen, die aber nicht da is. Zum Ausgleich telefoniert sie mit Sina, die im Lernstress ist. Xenia hat die üblichen Probleme mit/ohne Markus(?). Kati verjagt den weißen.

Annemarie hat so 10 Hosen gewaschen. Die Katharina alle anprobieren soll. Hat sie sogar gemacht. Nur, dass keine passt. Wenig später findet Katharina Annemarie im Arbeitszimmer stehen und ist am Überlegen, was sie wie verändern kann, damit die aktuellen Bücher ins Regal passen. Katharina ist beeindruckt. Noch interessanter wirds, als sie meint, dass Katharina demänchst die Sachen aus ihrem Schrank tun kann, die sie nicht benutzt. "Den wenigen Platz muss man ja nicht für unnütze Sachen aufheben." Äh, ja. Is Katharina nur nicht so gewohnt.

14. Mai

Donnerstag.

Schule.

4std surfen sie beim Mitternacht im Internet um die Pragaktivitäten zu rechachiren. Danach planen Raffa, Angelo und Katharina die Luxuswohnung. In der Pause gehen Katharina und Raffa zum Bäcker. Raffa erzählt von ihrer Schwester. Mit Deutsch gehts weiter...

23. Mai

Mittwoch.

Es läuft eigendlich nichts. Katharinas Dreipunktregler spuckt alles mögliche aus, was weiß sie nicht. Katharina fährt gleich im Anschluss zu Anna, die auf der Intensivstation liegt. Sie freut sich rießig, dass Katharina kommt. Anna erzählt, dass sie verdammt müde ist. Sie freut sich über die Zimmeruhr, die an der Wand hängt. Sie erzählt, dass heute morgen Großvisite war. Katharina frägt, was sie Ärzte gesagt haben. Anna antwortet, dass sie sie nicht verstanden hätte. Aber dass sie sie mal gezählt hatte, es waren neun Stück. Katharina muss grinzen. Anna sieht nicht mehr so aufgeblasen aus. Wenig später trifft Katharina sich mit Xenia in der Stadt. Sie gehen was essen und dann in den Schlossgarten. Da entsteht dann auch die Idee mit Heilbronn.

Donnerstag.

Thomas und Annemarie sind morgens in Schloss Favourite.

Freitag.

Katharina ist mit Thomas in die Stadt nach ner Uhr gucken. Zwei hatte sie in Aussicht. Bei beiden ist das Armband zu groß, da es beide Männeruhren sind. Bei der einen könnte es klappen. Danach is Katharina zum Bahnhof. Sie hat beim Kundencenter zwei Ü2 gekauft und hat dann auf Xenia gewartet. Die hat aber drinne gewartet. Es dauert einige Minuten bis sie sich finden. Danach warteten sie auf die Bahn nach Heilbronn. In Heilbronn angekommen gehen sie erstmal shoppen. Katharina findet einen Gürtel und ein Paar Schuhe (Crocs). Für Xenia gibts Unterwäsche. Danach Essen sie Eis. Und gucken sich die Astromnomische Uhr an. Danach laufen sie eine Weile und suchen nach einem geeigneten Lokal, in die sie Abendessen können. Zum Schluss entscheidenen sie sich fürs Lehners, das Katharina immer noch recht teuer findet... Gegen 11 bekommen sie, dank dem "schnellen" ;-) Kellner noch die Bahn.


Samstag

Katharina hat sich immer noch nicht beim Kriebel gemeldet. Gar nicht gut.

Heute ist Katharina zum Mittag aufgestanden. Hat gefrühstückt und Thomas seine ct gelesen. Nach dem Mittagessen (spätes) hat Katharina ihr Handy eingepackt. Es muss also nur noch Porto drauf und zur Post... Des braucht nämlich viel zu oft den SIM-Code. Und das stresst nach ner Weile. Steffi ist arbeiten. Anna ist wieder auf der "normalen" Station.

8. Juni

Es ist einiges passiert in letzter Zeit... Anna ging es schlecht und schlechter. Hat entweder gekotzt oder nichts gegessen. Weder das eine noch das andere ist von Vorteil... Sie sollte mehrmals entlassen werden weil die Ärzte nichts gefunden haben. Worauf Annemarie regelmäßig ausgetickt ist. Heute war Thomas wie immer vor dem Mittag bei Anna. Ihr gehts seit dem Wochenende erheblich besser. Sie isst wieder halbwegs normal. Die Ärzte wissen mittlerweile auch warum. Anna hat Tabletten bekommen, die die Leber nicht verarbeiten kann. Also hat sie sich somit sozusagen vergiftet. Mit dem neuen Wirkstoff ist alles super (zumindest bis jetzt). Morgen wird sie entlassen. Mal gucken wie das weiter geht.

Kati hat die letzten zwei Wochen auch schlapp gemacht. Mittlerweile verhält sie sich auch fast wieder normal.

Steffi meldet sie gar nicht mehr. Katharina wird morgen mal ne SMS schreiben... Hoffentlich stimmt die Nummer noch...

Seit vorletzten Samstag hat Katharina ne neue Armbanduhr mit Datum und passendem Armband. Hoffentlich hält sie eine Weile!

Thomas und Falko haben wieder mit ihrer Feldbahnlok angefangen. Findet Katharina gut. Sie soll die Elektronik anschließen. Thomas muss sich noch für einen 4Quatranten-Regler kümmern und so einige weitere "Details".

An letzen Wochenende war Katharina das erste Mal wählen... Sie hat eine Weile gebraucht, bis sie gecheckt hat, dass man die Wahlzettel abreisen muss und erst danach in den Umschlag stecken muss. (Sonst passen sie nämlich nicht rein...) Ihre alte Französischlehrerin saß ne Kabine nebendran.

Im Betrieb machen sie immer noch Antriebstechnik. Ansonsten gibt es einiges Gewimmel: der AzubiTag, der neue Versetztungsplan, E-Mails und Zeiten. Und Katharina hat die Kurfe bekommen und den Kriebel angerufen.

Am Wochenende will Katharina mit Xenia, wenns klappt nach BB. Und die Woche danach ist Schule bzw Prag. Da ist Katharina ja wirklich mal gespannt drauf.

14. Juni

Katharina war mit Xenia Freitag in BB. Heilbronn hat ihr viel besser gefallen. In BB waren kaum Leute in ihrem Alter unterwegs. Warscheinlich wandern die am Wochenende immer aus... War lustig.

Bernhard hat Katharina letztens ne komische Nachricht im icq hinterlassen. Sie wusste nicht wirklich was damit anzufangen.

Sie hat sorgar mit Steffi telefoniert. Mal gucken ob sie "die nächsten Tage mal anruft"...

Anna schläft, isst, kotzt, schläft, isst, schläft, ...

Katharina muss immer noch die blöde Doku machen....

Vorhin hat sie nen Film geguckt "An was mein Herz hängt" oder so. Katharina findet, dass sie das mit dem Messisyndrom ein bisschen zu einfach darstellen.

Annemarie hat sich am Samstag nen neues Fahrrad gekauft. Endlich! Aber das alte will sie reparieren lassen...


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Wagner, Kriebel & Co
Mit der doch sehr harten Sachlichkeit hatte Katharina nicht gerechnet. Aber warscheinlich kann man das nur als Ausenstehender so beschreiben. Katharina wird warscheinlich des nächste mal was sagen, zu der Kürze/Länge des Berichts. Unter etwas kurzem hatte sich Katharina ein paar Fachbegriffe oder gar ein Buchstaben-Zahlengewurschtel vorgestellt und keine 1 1/2 Seiten ausführlichste Dokumentation, kann man schon fast sagen. Mit vorher, jetzt und nachher... Katharina will nicht wissen, was dann ein langer Bericht ist. Da wäre mal die Frage ob Katharina das überhaupt will. Kann sie gar nicht wissen können. Weil, wieso sollte sie sich für etwas bewusst entscheiden, bei dem sie gar nicht weiß, ob das gut oder besser ist? Will sie sich so weiter von dem jetzigen Umfeld lösen? Weiß sie nicht. Nach Katharinas Einschätzung müsste eine "Musslösung" her. Irgendwas, was eine zwanghafte Veränderung mit sich bringt. So könnte dann keiner dran rum nörgeln, sondern jeder wüßte, dass das so sein musste. So wie es jetzt ist, ist es zwar nicht gut, aber man muss sich nicht damit auseinandersetzen. Weil es schon so ist. Man meckert zwar dran rum, aber eigendlich ist klar, dass sich nichts ändert. Warum sollte sich auch was ändern? Der Rest der Welt ändert sich sowieso nicht und selbst was machen... Man weiß, dass man da auf Widerstand stößt. Widerstand ist immer etwas schlechtes. (Im Gegensatz zu Wiederständen^^) Man hat herausgefunden, dass es nach einer bewusst versuchten Veränderung schlechter geht, wie vor der Veränderung. Da probiert man nicht oft. So verdrängt man das ganze in Schokolade. Nicht, dass Katharina Angst hätte, es könnte sich unvorteilhaft auf ihren Körper auswirken. Viel mehr macht es ihr Bedenken, dass es gar keine Auswirkungen hat. Bei Anna in der Reha hat sie 51,3 gewogen. Wobei ihr ihr Gewicht eigendlich herzlich egal ist. Ob es jetzt 48 ist oder 56 ist ihr egal. Höher kommt sie sowieso nicht und niedriger wäre schlecht. Ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit wäre mit Sicherheit der Führerschein. Den will Katharina aber nicht machen, weil sie sich vorstellt, dass es nicht so praktisch ist, wenn sie sich beim Fahren rumdreht, weil sie mal wieder was gesehen hat, was nicht da ist. Sport is so eine Sache. Jetzt macht sie nix. Außerhalb von Family und Arbeit hat sie Kontakt zu 3 Leuten. In irgendwelchen Gruppen ist sie nicht integriert, zumindest hat sie nicht den Eindruck. Sie müsste also zuerst eine Sportart auswählen und dann das auch umsetzten. Das würde bedeuten, dass sie sich in etwas integrieren muss. Und da hat sie Angst vor der Ablehnung.
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ab März

5.März

Montag. Schule.

Montags fängts mim Obelix an. Er erklärt noch mal die Analogwertverarbeitung und alle denken, dass er net erklären kann. Raffa zählt letztlendlichs. Enorm viel... Katharina stellt sich zu Köhler, Christian und Steffen. Steffen frägt, was sie hier macht. Alex kommt im laufe der 4.std auch noch. Köhler machts und der Rest guckt zu so in der Art. Von Deutsch bekommt Katharina nicht wirklich was mit. Englisch fällt zum Glück aus, deswegen wird Gemeinschaftskunde vorgezogen. Da sind sie wieder mit ihrem Projekt beschäftigt.

Dienstag. Schule.

Beim Obelix gehts weiter mit seinem AWL, was sie warscheinlich nie wieder brauchen. FUP hätte sicher gereicht, aber ja warum nicht. Er will ihnen weiß machen, dass sie mal nen FC48 kreiert hätten, haben sie aber nicht. Zum Glück sinds nur zwei Stunden. Es geht weiter mit dem Projekt. Katharina geht zum Arzt. Als sie auf Mitternacht warten beschließen sie schon fast heim zu gehen, aber er kommt doch noch. So ein Pech. Sie machen also LCN, Katharina kapiert ziehmlich schnell um was es geht. Sie bekommt sogar die Aufgaben alleine gelöst! Katharina is schon fast begeistert... Er würde mit der Klasse auch auf die Eltefa gehen, aber an nem anderen Wochentag. Aber zwei mal geht nicht.

Mittwoch. Schule.

Weil keiner da is, der Kompensation macht, gehts beim Obelix weiter... Sie versuchen den FC20 in AWL zu beschalten, aber es läuft eigendlich nix. Das heißt es tte vll geklappt, wenn der Obelix nicht ein falsches PEW gesagt hätte. Mit 750 gehts halt nicht. Zum späteren Testen haben sie keine Zeit mehr. Der Becker macht weiter mit Beleuchtungstechnik. In Gemeinschaftskunde gehts mim Projekt weiter. Des hängt Katharina jetzt schon zum Hals raus. Mobilität und vorallem Visionen sind echt interessant, aber nicht, wenn man sich überlegen muss wie man ne 1x3m Wand aufteilt und präsentiert. Es ging so verdammt früh nach Hause, dass sies gar nicht glauben konnten...

Donnerstag.

4 std Berger. Es geht um Triac, Diac und Phasenanschnittssteuerung. Katharina baut auf, der Russ unterhält sich. Katharina baut nen Kurzschluss (so wie der Michi und der Doupke gestern beim der Kurzschlussmessung), weil sie halt die Zeichnung an der Tafel leicht fehlinterpretiert hat. Man bedenke, dass der Berger vorher kontrolliert hat... Hat nen Triac gekostet. Sie messen Mist und mim Oszi. Ne std Becker und Deutsch überstehen sie auch noch. Danach Englisch. Das Desinteresse ist keinem anzumerken, nur, dass die Hälfte der Klasse was anderes macht. Danach is fertig. Zum Glück.

8. März

Freitag. Schule.

Beim Becker labern sie die erste Stunde über den Prüfungsablauf, den eigendlich keinen interessiert. In den nächsten zwei std berechnen sie, ob sich ein EVG in 10 Jahren lohnt. Danach is "Mittagspause". Beim Mitternacht gehts weiter. Als er dann in seine Besprechung muss, warten sie noch kurz, bis er weg is. Nachdem Dennis dann den Notaus gedrückt hatte, war sowieso alles aus, also sind sie gegangen. War ganz sinnvoll, mit dem Notaus. Katharina fährt danach zu Anna. Sie trinken Kaffee, sie setzt sich alleine hin.


Samstag&Sonntag

Katharina pendelt zwischen ihrem PC und Esstisch. Sie macht nicht wirklich was. Sie telefoniert mal mit Steffi, aber es ergibt sich nix, weil schlecht Wetter is. Und wer nix macht kann nix erzählen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

12. März

Montag.

Katharina is eine der esten. Sie rechnet eigendlich noch mit Sascha, aber später fällt ihr ein, dass der ja ne Planänderung hatte. Katharina ist also alleine. Nacheinander kommen sie alle. Tibor grinzt und spricht sie auf die Wochenberichte an. Als der Chefe kommt, sagt Uwe irgendwas, worauf der Chefe beschließt, dass Katharina mit zur Endgeräteausgabe soll. Zum Glück war es nicht ernst gemeint. Katharina geht mit Wolfgang2 mit. Irgendwo zwischen Kuppenheim und Gaggenau machen sie Leitungskontrolle. Sie testen zwischendurch immer mal wieder das Toughbook aus. Mal funktionierts mal nicht. Warum auch immer. Und manchmal verdammt langsam. Gegen Mittag haben sies zum Synchronisieren bekommen. Im Laufe des Tages telefonieren sie mit Uwe, der Katharina am nächsten Tag mitnimmt.

Dienstag:

Mit Uwe und seinem Toughbook gehts nach Wittsätt, Druckluft kontrollieren. Sie versuchen natürlich gleich zu synchronisieren, aber klar, dass es nicht klappt, in Achern und Oos das gleiche. In Oos waren sie dann synchron. So gaanz klappt das noch nicht. In Leopoldshafen machen sie nen Kontrollgang. Und machen Störungsbeseitigung, indem sie die Druckluftschläuche enteisen. Bei den Wandlern hat sich nix getan. Sie telefonieren oft mit irgendwem. Uwe meint schon, sie vereinsamen und quatschen dann die Schaltleitung voll... Was warscheinlich noch nicht mal so unwahr is.

Mittwoch

Uwe versucht schon morgens zu synchronisieren. Aber es klappt nicht. Sie brauchen mehrere Standpunkte und Anläufe, dass es geht. Mit Uwe gehts nach Viernheim, Druckluft kontrollieren. In Rheinau suchen sie ne defekte Lampe, sie finden sie aber nicht. Daher telefonieren sie in der Weltgeschichte rum. Aber keiner weiß was. Bei Telefonaten is es ganz lustig, es wird nicht mehr gefragt "Was machsch?" sonder "Bist synchron?" In Altlußheim ist alles schon gemacht. Das mit dem Arbeit verteilen hat nicht so ganz geklappt. Macht nix, in Dixiland muss immer was gemacht werden. Sie haben zwar keinen Auftrag, geschweige denn ne Nummer. In der Goldgrube^^ sind zwei Löcher die zugeschüttet werden müssen, aber sie finden keine Schaufel. Also gegen sie eine Suchen und nach langem Suchen finden sie auch eine. Uwe schaufelt also, und Katharina steht daneben. Klasse, solche Aktionen. Danach laufen sie noch durch die Kabelkanäle. Haben was sie Teile. Vorallem Katharina muss nur ein einziges Mal den Kopf einziehen (im Gegensatz zu Uwe). Sie telefonieren. Viele kommen am nächsten Tag zum Standpunkt.

Donnerstag:

Sie treffen sich morgends. Außer Torsten und Mario ist noch keiner da, als Katharina kommt. Kurz darauf kommen sie alle: Uwe, Wolfgang, Jürgen und Olli. Als sie feststellen dass der Chefe nicht da is, gehts Kaffee trinken. Uwe will Katharina mal wieder zum Kaffee trinken überreden. Aber bei Katharina is da nix zu machen. Alle machen sie sich Gedanken über Mario. Danach gehts in den Schulungsraum. Sie synchronisieren und melden zurück und tun und machen. Uwe fehlt ne Nummer. Und nen Auftrag für den heutigen Tag. Gegenauso wie Wolfgang. Sie sprechen also mit Mario ab, dass es nach Dixiland geht, den Kontrollgang weiter machen. Und vorher nach West, nen neuen Schwimmer einbauen. Sie teilen sich, Wolfgang kauft ne Abzweigdose, Uwe und Katharina nen Schwimmer. In West baut Uwe den alten aus. Katharina soll mal wieder alle möglichen Sachen aus dem Auto holen. Ja, sicher, aber nur, wenn sie weiß, was gemeint ist und wos is. Wolfgang merkts und holts aus seinem Auto. Als Wolfgang dabei is die Abzweigdose anzuschrauben ruft Tibor an, wo sie Mittag machen. 10 Min später haben sie alles zusammen gepackt. Famila is net schlecht^^. Es folgt sie übliche Unterhaltung von wegen "Benehmen sie sich? Wenn net, ruf an!" Kurz darauf erzählt Uwe Wolfgang, dass sie (Tibor und Katharina) ja schon gemeinsam unterwegs gewesen wären. Tibor: "Wir waren schon im Wald." Katharina kann sich den Kommentar nicht verkneifen "Ja, war ganz romantisch am See." Tibor bekommt sie Kriese, die anderen zwei lachen. Wenig später gehts um Mario. Zurück in West, testen und befestigen sie den Schwimmer. Katharina geht auch mal runter. Kurz darauf is Wolfgang auch unten. Nen bisschen eng diese Gruben. Der Schwimmer geht, die Pumpe absofort auch. In Dixiland gehen sie weiter die Kabelkanäle ab. Katharina wäre nicht wirklich klar gewesen, wo sie rauskommen. Was sich wenig später zeigt. Irgendwo muss der Saft ja produziert werden. Sie kontrollieren SF6-Druck. ...

16. März

Montag.

Als Katharina kommt, is kaum jemand da, aber das Netzwerkkabel is net am PC, sondern am Laptop. Was bedeutete, dass Katahrina nichts eintragen kann. Dann halt nicht! Sie wartet, nacheinander kommen sie alle. Chris is immernoch total heißer. Nach, für Katharina unwichtigen Sachen, gibts was leckeres zu Essen. Wenn des mal Raffa gesehen hätte. Aber das Fleich war halt einzeln und warm. Danach versucht Uwe mal wieder zu synchronisieren. Eigendlich bringt es nicht wirklich was, da sowieso alles über Mundpropaganda weiter gegeben wird. Is halt doch am effizientesten. Sie fahren also mit Wolfi nach Dixiland. Da geht ne Fernschaltung nicht. Sie suchen also bei der Fernwirktechnik, wo sich die zwei auch so wahnsinnig gut auskennen. Kathrina steht daneben. Das machen sie, bis jemand anruft, wer wo Mittag macht. Sie treffen sie wie üblich. Katharina hat es doch echt gewundert, dass noch keiner von der Schlüsselaktion geredet hat... Es geht mal wieder um die Samstag/Sonntagaktion und der gefassten Aktion. Zurück im Dixiland gehts weiter. Auch ein Haus weiter, Uwe stellt fest, dass keine Spannung da is. So kann das nicht gehen. Nur woher soll sie kommen. Nach einigem Suchen finden sie einen nicht überwachten Automaten, der sich verabschiedet hat. Nach gefundener Arbeit füllen sie Katharinas Feedback aus. Das heißt Uwe macht da. "Einser machma net, vierer und fünfer auch net, also müssen wir die zweier und dreier ungefähr gleich aufteilen." Ah ja, auch gut. Solang sich Katharina nicht selbst einschätzen muss immer gerne. Und dann auch noch so gut. Katharina gefällts immer mehr. Wolfi will irgendwann wissen, wer und wie denn der Russ beurteilt wurde. Soweit Katharina weiß, war er net so begeistert. Wolfi soll noch Möchtenicht!gernbauleiter spielen. Sie fahren rein, um den Fütterzettel abzugeben.

17. März

Dienstag.

Katharina wird abgeholt, es wird Kaffee getrunken und ab nach Dixiland. Dort schalten ...

18. März

Fortsetzung Dienstag.

Dort erden sie, damit was am Leistungsschalter repariert werden kann. Sie gehen zu Olli, der Zeitschütze tauscht. Uwe fängt auch damit an. Und drückt das ganze an Katharina ab. Am Ende funktioniert es nicht wirklich. Als sie durchs Tor reinfahren wollten, is das Tor nicht aufgegegangen. Also wirds repariert, zumindest das eine. Danach Synchronisieren sie. Uwe und Katharina gehen wieder auserden.

Mittwoch:

Thorsten kommt auf die Idee, dass Katharina ja die Gaderobe abschrauben könnte. Sie suchen also Akkuschrauber und Bitsätze. Sie finden zwar was, aber arbeiten kann man nicht damit. Kreuzschlitz passt bekanntlich nicht auf Schlitz und ohne Akku is des auch nicht das wahre. Im Büro steht irgendwer, den Katharina anquatscht. Sie wundert sich später selbst darüber. Katharina bekommt fast was sie will. Wenig später kam Thorsten wieder. Sie soll aufhören, sie fahren nach Niederbühl mim Kran. Sie hat keine Ahnung was da is: Ein paar Dachziegel sind auf dem Weg nach unten... Aber zu erst gibts nen Kaffee. Irgendwann kommt mal von Thorsten "Benimm dich nicht wie ein Mädchen!" Er merkt sehr schnell, dass der Witz net so des wahre war... Die Blicke vom Nachbartisch sind schwer zu ignorieren. Kurze Zeit später sind sie auf dem Dach. Wobei Thorsten Bedenken hat, dass Katharina des mit der Höhe nicht gebacken bekommt. Den einen Ziegel bekommen sie nicht mehr so hin, dass er nicht wackelt. Uwe fährt also Dachzement kaufen. Der Ziegel wird halten, so viel Zeug wie die da drauf haben. Uwe hat entdeckt, dass der Schieber von der Grube zu is. Keiner weiß warum. Sie lassen die Pumpe also laufen. Thorsten fährt. Uwe und Katharina gucken nach dem Wasser. Nach ner Weile kommen sie auf die Idee, ne zweite Pumpe anzuschließen und setzen die Wiese unter Wasser. Katharina wäre zwar dafür gewesen, dass sie den weißen Pudel von nebendran auch noch naß machen, aber Uwe is nicht so dafür. Nach dem die Grube endlich leer is gehts nach Dixiland. Katharina geht zu Jörg und seinem Anhang. Katharina wird über die Schalter aufgeklärt. Interessant is das schon. Uwe und Katharina enterden das ganze wieder. Sie hat es zwar noch nicht so ganz drauf, aber macht nix. Sie bekommt den Harken nicht raus.

22. März

Sonntag.

Katharina hat festgestellt, dass sie am Mittwoch eine Arbeit schreibt. Somit würde Anna flachfallen. Katharina will, dass Annemarie hingeht. Aber Autofahren will sie nicht, und Bahn fahren auch nicht. Katharina macht ihr klar, dass sie davon nicht allzuviel hält. Als Katharina heute aufsteht kam Annemarie gerade aus dem Gemeindehaus. Katharina frägt, ob sie schon ne Bahn hat. Hat sie nicht. Katharina soll mit Kati Wäsche aufhängen. Dafür geht Annemarie zu Anna. Katharina stellt fest, dass die schon wieder nicht geschleudert is. Annemarie macht keine Anstalten zu gehen. Katharina verzieht sich hinter den eeepc und schaufelt Schokolade in sich hinein. Als Thomas stunden später kommt, schläft Annemarie auf dem Sofa. Pech. Erst was sagen und dann nix machen. Katharina wird patzig und Thomas weiß genau warum. Lernen tut sie nix, weil sie festgestellt hat, dass die Arbeit erst in der nächsten Blockwoche is. Katharina is dieses ganze Gezicke echt zu viel. Aber was soll sie denn machen?? Nur is das mit dem irgendwas ändern nicht so einfach. Dazu müsste man wissen, was und wie.

Mittwoch.

Katharina fährt mit der Bahn zur Messe. Weil sie nicht auf die Idee gekommen is, den Russ zu fragen, ob er sie mitnimmt. Macht eigendlich nix. Sie machen sich über die Tussi lustig, die es nicht auf die Reihe bekommt, das Klo im Zug zu verriegeln. Der Becker is danach gucken gegangen, ob des wirklich so schwer is. Is beschriftet... Tobias fängt von der Eisenbahn an. Is ja teilweise ganz interessant, aber es interessiert Katharina nicht. In der Messe merkt Katharina schnell, dass sie keinen Anschluss hat, also läuft sie ihren Jungs hinterher. Der eine Teil, verpisst sich. Kunzi und Alex versuchen sie auch abzuhängen, aber blöd is sie nicht. Katharina sagt ihnen die Meinung. Wenig später treffen sie zum Glück auf Russ und Sascha. Sie klappern die Stände ab, das mit der Orientierung klappt nicht so gut, was Katharina total egal is. Hauptsache sie hat irgendwo Anschluss. Das klappt so lange gut, bis sie auf den Rest der Klasse treffen. Manne lacht Alex aus. Katharina weiß warum. Sie frägt den Russ, ob er sie nicht mitnehmen kann. Kann er. Katharina is ihm dankbar. Sie dappen noch kurz durch die Hallen und fahren dann. Katharina weiß einfach nicht, was sie im Umgang mit Leuten falsch macht. Sie futtert mal wieder gute tolle Schokolade..

30. März

Montag. Mac

Katharina hat irgendne Grippe oder so was erwischt, deswegen is Katharina am Montag zu Hause geblieben. Bei Kunzi hat sie sich erkundigt, was sie gemacht haben. Schrittkettenprogrammierung mit irgendnem Programm, was sie in der Prüfung brauchen werden. Klasse, Katharina weiß genau, wie des morgen ablaufen wird. Sie wird dasitzen und gar nichts kapieren. Und Mittwoch wird sie auch nicht da sein, des geht nicht anders. Katharina sieht jetzt noch graue Punkte, gar nicht gut so was. Sie hat jetzt schon Angst vor morgen.

31. März

Dienstag. Mac

Katharina hatte sich morgens noch entschieden ein bisschen Werkzeug mitzunehmen. Zum Glück. Sie trifft Kim, die etwas in Eile wegen ihrer Prüfung is. Katharina findet ihre Schuhe. Und wartet auf Raffa. Raffa verklickert ihr kurz, was sie gemacht haben. Katharina setzt sich an den freien Tisch, als einzigeste... Bei neun is immer jemand übrig. Beim Grinzemännle meldet sie sich brav zurück. Raffa gibt ihr die Unterlagen, sonst hätte sie gar keine Ahnung gehabt, was sie machen soll. Sie liest sich alles durch und fängt mit der Prüfung an, die sie zur Übung machen. Mac kommt, sie soll zuerst das alte Gestell abbauen. Na gut. Dazu braucht man Werkzeug, aber der große Schraubendreher is zu Hause. Raffa hilft ihr aus. Später stellt sie fest, dass der Rest, ähnlich weit mit der Planung ist wie sie. Sie planen sich also zu tode. Katharina merkt, dass das sie bei der Verständnis der Aufgabe bzw die umzusetzen einige Probleme hat. Um nicht zusagen ein wesentliches: sie weiß nicht wies geht. Aber das war von vorne rein klar, das war ihr schon nach der Zwischenprüfung bewusst. Morgen gehts weiter.

Anna hat noch mal einbisschen Verlängerung bekommen für ihre Reha. Je länger sie dort ist, desto besser. Ist zumindest Katharina der Meinung.

5. April

Freitag.

Katharina fährt zu Anna. Sie essen Eier und Organgen, gehen bis zur Pferdekoppel und zu einer Sonnenbank. Dann gibts Abendessen. Sie nehmen die aktuelle Zeitung mit und lesen sie beim Organge essen. Danach gehts Treppensteigen, ohne Wägelchen und mit "auf dem Knie abstützen".

Samstag.

Katharina steht viel zu spät auf. Nach dem sie gefrühstückt hat ruft sie Lena an. Aber sie hat auch noch keine vollendete Tagesplanung. Katharina macht ihr die Dreads. Die meisten sehen daher wie gewebt aus.

Thomas und Falko sind bei Opa. Den Computer und natürlich den Drucker in Gang zu bringen.

Sonntag.

Katharina wollte eigendlich was sinnvolles machen. Aber Steffi kommt ihr dazwischen. Von ihren Leutz hat keiner Zeit und Lust ihr beim Renovieren zu helfen. Also ruft man Katharina an. Die hat ja immer Zeit. Stimmt eigendlich. Katharina und Steffi machen also die Tapete in Ossis zuküftigen Zimmer ab. Bis des von der Decke. Des war nämlich bisschen unpraktisch, mit der kleine Leiter. Steffi hat sich von ihrem Freund getrennt. Zum Glück. Ihre Oma kommt und bietet Kuchen an.

Morgen gehts weiter mit dem Programm bzw mit der Kontrolle. So solls zumindest sein. Katharina wird sehen. Sie hat halt gar nicht gemacht. Weiß aber, dass ihre Verdrahtung nicht stimmen kann. Das Programm bekommt sie, so hofft sie von Raffa.

Zum Glück ist es eine kurze Woche.

7. April

Montag.

Katharina hat das Programm von Raffa. Aber es funktioniert nicht, wie sie nach kurzem testen feststellt. So hat Katharina wenigstens ein Grundgerüst... Der Mac stellt schnell fest, dass ihr Steuerstromkreis Quatsch is. Er plant mit ihr neu, was nur zwei std gedauert hat. Katharina macht also den Steuerstromkreis neu. Sie versucht sich am Programm. Bereinigt ein paar Fehler bei den Rücksetzbedingungen. Katharina will das Programm auf die SPS übertragen. Aber natürlich klappt es nicht. Es kann keine Verbindung hergestellt werden. Der Mac kommt dazu. Und probiert auch ne Weile. Bis er den PC runter und wieder hoch fährt. Danach gehts, warum auch immer. Das Programm hängt sich öfters auf. Katharina fängt im Testen an, aber es tut rein gar nichts (wie bei Raffa auch). Irgendwann kommt der Mac auf die Idee, den Schritt_1 auf true zu setzen. Aber das Programm macht das nicht mit. Warum auch immer. Sie lassen es so wie es is.


Katharina bekommt die Noten für die Vorsetzung vom 3. Satz der kleine Nachtmusik. Somit is sie happy.Wenigstens eins an dem Tag, das klappt.

Dienstag.

Der Schritt lässt sich ganz normal auf true setzen, wie sonst auch. Nur halt gestern nicht. Warum auch immer. Softwaretechnisch geht das Programm also. Beim Testen stellt Katharina aber fest, dass ihre Waschgruppe gar nix tut. Nicht gut. Sie guckt also in die Stromlaufpläne. Und stellt fest, dass das Waschgrupppenschütz gar nicht an die SPS angeschlossen is. Das kann man ja ändern. Danach zieht das Schütz zwar an, fällt aber nicht mehr ab. Ein Blick in die Pläne sagt, dass bei einer Selbsthaltung das Schütz sicher nicht abfällt. So ein Mist. Nach dem die Selbsthaltung draußen ist, funktioniert alles so wie es sein soll.

Es kann also mit dem Umbau losgehen. Katharina plant also ausführlichst. Was allerdings der Unterschied zwischen Planen und Dokumentieren ist, hat sie nicht so ganz kapiert. Bei dem zu ergänzenden Graphcet guckt sie bei Maxim und erweitert so ihre Bedingungen. Sie fängt noch mit der Schrittkette an. Fehlt also noch das Programm und die entsprechenden Protokollen.

Sina schreibt ihr ne SMS. Ob sie nicht ne gute Seite wüsste, bei der man ne Reise gewinnen kann. *lach* Hat ihr wohl gefallen in Österreich leztes Jahr. Sie kann ja auch mal ihr Glück versuchen... Eigendlich freut sich Katharina, dass sie mal was von sich hören lässt. Aber die haben ja alle Ferien.

9. April

Donnterstag

Katharina geht zum Wagner. Der bringt ein Schreiben mit vom Kriebel. Dann is irgendein Notfall. Katharina liest des Schreiben. 1 1/2 Seiten sind also ein kurzer Bericht, aha. Ansonsten steht viel drinnen, was im Grunde so stimmt. Katharina ist ein bisschen sauer, weil sie von Heidelberg nix wusste. Oben auf dem Schreiben stand: "Nicht zur Weitergabe an den Patienten." Als der Wagner wieder kommt, drückt er ihr es zum lesen in die Hand. Sie denkt sich ihren Teil. Katharina stimmt das ganze sehr nachdenklich. So präzise formuliert hatte sie das nicht erwartet.

Sie geht zum Mac. Ihre Zeitberechnung hat genauer gestimmt, wie sie dachte... Der Rest sitzt da und macht scheiß bzw das, was sie gestern auch schon gemacht haben. Katharina macht das gleiche. Nach dem Mittag kommen zwei Praktikanten. Katharinas Programm tut was, Schritt 1, Schritt 6, Schritt 8, nix. Ihr Ein/Ausschalter und ihr Geberkontakt haben keine Wirkung. Der Motor läuft ständig. Die Praktikanten spielen. Raffa und Katharina lachen. Die zwei programmieren ein Förderband mit Logo. Und versuchen sich an den Zeitgliedern. Wenig später räumen alle auf und machen Witze über Alex.

14. April

Dienstag. Mac.

Eigendlich sollten sie die Doku abgeben und die Präsentation halten. Sie haben aber alle lange gebraucht, um die Dokus auszudrucken. Katharina hat ihre Präsentation noch mal angeguckt und dann festgestellt, dass das die Präsentation vom letzten mal is, die sie da auf dem USB-Stick hat. Tja. Sie telefoniert mit Thomas, der ihr das ganze schickt. Hat sie mal wieder glückgehabt... Später halten sie alle die Präsentationen. Ein paar Mechis sind auch dabei. Katharina bekommt sie einigermaßen gut über die Bühne, nur, dass man die Farbe schwarz auf dem dunkelblauen Hintergrund fast nicht lesen kann. Ihre Doku hat sie auch abgegeben. Aber die Erdungspläne hat sie zu Hause... Danach gabs Feedback: alles gut. Gut. Sie bringen noch zwei Gestelle in den Keller, verladen Tische, spielen und machen Scheiß. Sie versuchen noch was zu drucken. Aber der Drucker will die neue Kartusche nicht...

Steffi ruft an. Und erkundigt sich nach einem Netboook.


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Oma2

Das ganze hat schon letztes Jahr angefangen. Mit ein bisschen Erkältung. An Weihnachten war sie ja beim Essen dabei, mit wenig Appettitt. Wirklich besser is es nicht geworden. An Falkos gb is sie immer wieder ins Bett. Dann war Katharina immer wieder da und sie dachte wirklich es wird besser. Letzte Woche (So oder so) hat sie dann zu Annemarie gemeint, dass sie übernächste Woche mal ins Krankenhaus geht, sich durchchecken lassen. Da haben bei Annemarie schon alle Alarmglocken geläutet. Am Diestag hat Thomas nen Termin bei ihrem Hausarzt bekommen. Er hat sie abgeholt. Vom Auto zum Arzt is sie 3mal stehengeblieben (100m). Des hat dann festgestellt, dass des Herz zuschnnell schlägt. Und hat ihr irgendwas zum futtern gegeben. Außerdem hat er sie zu wem anders geschickt. Der Termin wäre heute gewesen. Aber sie hat Thomas nicht aufgemacht. (Gut, dass die Untermieter nen Schlüssel haben und da waren) Weil sie auf dem Boden lag und "geschlafen" hat. Thomas also beim Arzt angerufen und gesagt, dass sie später kommen. Die Sprechstundenhilfe war echt gut! Wer nur beiläufig am Telefon erwähnt, dass sie halt auf dem Boden liegt und schläft, zieht nicht alles in Betracht. Thomas hat also den Notruf angerufen. Sie is nicht aufgewacht, hat aber geschnarcht. Sie zwei Sanis haben festgestellt, dass die Körpertemperatur bei 24°C liegt, was ja bekanntlich zuwenig is. Thomas hat bei Annemarie angerufen "gehen ins Krankenhaus". Nix mit gehen. Nach 3 std war sie bei 26°C. Katharina geht morgen Arbeiten, des mit ihren Ohren is zwar schlimmer geworden, aber egal, sie muss raus.

27. Februar

Sie liegt auf ner normalen Stadtion, ohne Wärmebett. Zum Glück. Katharina war heute bei ihr. Sie spricht undeutlicher, wobei Katharina es schlimmer erwartet hätte. Alleine Essen und Trinken geht nicht. Sie kann kaum was greifen. Aber sie hat und Bonbons erkannt, die Katharina mitgebracht hat. Dass sie ...


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Katharinas eeepc

Katharina hat seit Samstag Mittag einen Asus 1000H. Als sie beschlossen hatte sie kauft ihn bei netfactory ging alles ganz schnell. Katharina hat das gut Stück noch mal betrachtet und is zum Verkäufer hin. Der hat erstmal geguckt, ob noch einer da is. Ein schwarzer. War Katharina sowieso egal, also hat sie den genommen. Super. Katharina war happy! Mit dem eeepc wollte Katharina natürlich nach Hause. Als sie aber zu Hause war, stand sie vor verschlossener Tür. Tja. Also musste sie in die Stadt fahren einen Schlüssel besorgen. Erstmal jemanden finden... Dann endlich zu Hause, hat sie erstmal was gegessen... Und dann hat sie ausgepackt, alles da alles super. Thomas kam dann auch und hat geguckt. Mit ihm hat sie dann erst mal alles notwendige gemacht. Hat nur noch die Internetverbindung gefehlt. Die kam heute dazu. Es ist zwar noch nicht alles ganz ausgereift und so aber Katharina kann mal ins Internet um ein paar Sachen zu installieren... und um diesen Text zu schreiben. :-)

30. Januar

Seit Montag geht aucht die WLAN-Verbindung. Und das hat echt was.

Und schwache Induktionen mach dem PC auch nix aus. In Dixiland stand er neben dem einem großen Trafo...

Katharina müsste aber noch mal alles de/installieren. Aber des wär ja Arbeit.

Und was fehlt noch zum Glück? Ne gescheite Maus und nen großen USB-Stick. Zumindest einer der größer wie 128MB is... Ja, des is schon etwas älter, um nicht zu sagen 3,5 Jahre. Mit dem Scrollen kommt sie auf dem Touchpad nichtt so ganz klar. Bei der Maus weiß Katharina aber noch nicht, was für eine sie haben will: Blauzahn oder doch lieber Kabel? Und dann wäre noch die Frage liegt sie auch gut in der Hand, wenn sie sie aus dem Internet bestellt. Ne SD-Karte wäre auch noch praktisch, damit nicht alles auf einer Platte drauf is.

Ansonsten is sie bis jetzt noch nicht an die Grenzen ihres PCs gekommen, Google Earth läuft flüssiger als sie gedacht hat.

4. Februar

Katharina hat ihren Pc des erste mal in der Schule dabei... Ohne Netzteil, mal gucken, wie lang er wirklich hält. Aber wenn net, hätte Köhler nen Netzteil vom 900er dabei, müsste eigendlich gehen, oder?


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2009

Ja(hr) es is 2009. Also ob des so ausschlag gebend is... Katharina hat grad festgestellt, dass die Systemzeit auf dem Rechner etwas zu aktuell is (7. Januar 2013). Na prost!

Wie hat des neue Jahr angefangen? Wie jedes Jahr. Sie waren auf dem Türmchen. Die Bergbahn war so voll wie lange nicht mehr. Was aber keine Interessiert hat, da sie ja nur auf halbe Höhe laufen. Wie es Lena profezeit(?) hatte, war relativ wenig zu sehen. War halt diesig. Nach ner halben std hat man kaum noch was gesehen, es war auch windstill. Um so mehr haben sie über die Leute gelacht, wie so so runter "gehen". Es war ja glatt. Es gab ganz ängstliche und so manchen sportlichen, den es am Ende doch hingelegt hat. Auf halber Höhe war es aber erstaunlich leer. Katharina versteht nur so Mädels nicht die mit Highheels auf den Turm gehen und dann fragen "und wie kommen Sie runter?" Können wir etwa fliegen? Wär ne Idee, ja doch. Es hat also leicht sakastisch und lustig angefangen.

Als Katharina aufgestanden war am nächsten Mittag hatte Katharina eigendlich damit gerechnet, dass ihr die Haaransätze weg tun. Warum? Lena hat ihr Rastas gemacht, auf die Katharina mächtig stolz is.

Und danach? Thomas war arbeiten. Katharina pendelt zwischen essen, schlafen und PC. Viel mehr macht sie nicht. Was soll sie auch machen?


Nächsten Freitag is die Beerdigung von Wolfgang. Katharina will eigendlich nicht mit. Erstens kennt sie sowieso nur höchstens 1/3 und zweitens gucken da doch alle blos betrübt rein. Aber Katharina weiß ausnahmnsweise mal wer gestorben is! Bei so einer auseinandergezogenen Verwandschaft is des schon nen Wunder.

Heute waren sie in Heidelberg. Katharina hätte sich das frühe Aufstehen echt sparen können... Und danach gings zu ikea. Die haben so nen Familyheftchen. Thomas hat ein bischen darin geblättert. Da is ne Familie drinnen, die ihre vollgestellte Garage aus und wieder einräumt. Dass sie nicht alles wieder eingeräumt haben is Nebensache. Thomas meinte, dass in der Garage auch kaum noch Platz is und die Kartons, die nicht ganz voll sind zusammen krachen. Letztens sollte er ein Buch suchen. Annemarie hat gemeint, dass er es ja ganz leicht finden müsste, weil er die Kartons ja beschriftet. Hat die Frau doch wieder Vorstellungen!

15. Januar

Schule.

In der Schule werden die letzten Arbeiten vor dem Halbjahresnotenschluss geschrieben und so mancher Lehrer hat gemerkt, dass ihnen noch Noten fehlen. Entsprechend viel(e) Arbeit (en)...

Montag

Alle stehen oben und warten, währenddessen wird sich über Neujahr unterhalten. Sie warten lange. Bis Katharina eine Stimme hört "Seid ihr die Klasse?" "Sind wir." "Der Dürr is mim Auto liegen geblieben. Ihr müsst alleine arbeiten. Ich schließ euch den Raum auf." Der Mensch stellt sich vor. Hat was, wenn man weiß, wie die aktuelle Schulleitung aussieht... Er beantwortet doofe Fragen, wie "Wo is er denn?" "Zwischen zu HAuse und der Schule!" und hält danach nen Vortrage, wie man sich zuverhalten habe. Sie verbringen also zwei Stunden mit nix machen. Hätten sie auch ausschlafen können... Nach der Pause kam er leider. Die Praxis is also auf den nächsten Tag verlegt worden, worüber Katharina immer wieder froh is. Jetzt is Katharina wenigstens über Profibus informiert. Wird sie warscheinlich nie brauchen, aber egal. Danach schreibt Katharina einen gräadiven Aufsatz über Stollentrolle. Das musste sein. Der Schreiber klärt die Klasse auf, bzw versucht es zumindest. Der Krieg hat über die Ferien festgestellt, dass er noch Noten vom zweiten Fach braucht / dass er sich verrechnet hat, deswegen muss innerhalb einer Woche irgendwelcher Stoff durchgenommen werden, den man am Ende der Woche abfrage kann, damit man ne Note ins Zeugnis schreiben kann. Europa, super.

Dienstag.

Morgens wird die Praxis nachgeholt. Katharina steht da und guckt. Sind sowieso nur 4 Steckdinger da. Am Ende der Stunde geht bei keiner Gruppe irgendwas. Beim Krieg gehts weiter mit Europa 4 DIN A3
Blätter sind schon geballtes Wissen. Wenigstens können jetzt alle von A3 auf A4 falten. Danach wäre eigendlich Deutsch gewesen, aber da sie ja Montag die Mittagspause durchgeschrieben haben hatten sie noch längere Mittagspause. Und danach wäre Mitternacht gewesen. Aber es stand auf dem Vertretungsplan, dass es Vertretung beim Berger gibt. Aber die beim Berger wollten ja die Arbeit schreiben, was sollen sie also 4 std lang machen? Irgendwer kam auf die Idee heim zu gehen. Frog hat dann nen schönen Zettel rumgehen lassen, wer mit geht. Nach gemeinsamer Überlegung hieß es bis morgen. Kurz nach 11 war Katharina am Bahnhof! Als Katharina Abends ins icq geht, schreibt Tobi sie an. Dass sie ja eigendlich Unterricht gehabt hätten und dass der Berger suchen war und dass sie ihre Arbeit nicht geschrieben haben und dass die Kompensation gemacht haben. Mhm, tja, können sie auch nix dafür, dass der Berger extra seinen Plan umschmeißt und der eine Teil net da is und er nicht seine Arbeit schreibt. Also echt!

Mittwoch

Im Bus meint Jan schon, dass Berger net so begeistert war und dass des sicher nen Einlauf gibt. Der Kostic liest im Klassenbuch und frägt war los war. "Verständigungsprobelme" Er teilt die Arbeit aus. Katharina is total happy. Aber sie weiß auch, dass wenn er die Arbeit so bewertet hätte, wie er es vorgehabt hätte, dass sie dann mindestens ne Note schlechter gehabt hätte. So hat sie wengistens nen richtig guten Ausgleich für Dürr. Danach macht er mit Kompensation von Leuchtstofflampen weiter. Katharina schreibt ab, was an der Tafel steht... Beim Krieg gehts weiter mit Europa. Der Anschliss beim Becker fällt recht gering aus. An ein "Missverständnis" kann er nicht glauben, weil ers Montags gesagt hat... Egal. Sie schreiben die Arbeit, die viel harmloser ausfällt wie sie dachten. Aber warscheinlich war sie zu harmlos...

Donnerstag

Jan freut sich schon in der Bahn über den Einlauf beim Berger, richtig schadefroh der Junge... Als Katharina oben ankommt stehen einpaar bei der Treppe. Es wird beschlossen zu warten bis alle da sind. Es wird brav "Morgen!" gesagt und ein ernstes Gesicht gemacht... Alles was kam, war: "Hab euch gesucht am Dienstag, wo wart ihr denn?" "Des war nen Missverständnis" "Na ja, dann hab ich hier mal nen paar Blätter zur Kompensation." Und hat mim Unterricht angefangen. Alle lachen. Er guckt komisch... Katharina schreibt beim Kostic entweder von der Tafel oder vom Dupke ab. Nach Reli (Film über Mutter mit 16) gehts beim Becker um Beleuchtungstechnik.

Im Klassenzimmer hängt ja ein Beamer. Schön eigendlich. Aber Katharina darf während ein Bild an die Wand geworfen wird, nicht ihre Blickrichtung ändern, sonst hat sie gelb, blau, rot, grüne Streifen im Sichtfeld.

Morgen wird in der ersten die Arbeit über Europa geschrieben. In den letzten 4 std gehts beim Mitternacht weiter mit der nächsten Arbeit. Bei der anderen Gruppe war die Hammer, 4 von 11 Aufgaben in der Praxis haben sie hinbekommen! Katharina kann sich nur die Daumen drücken...

18. Januar

Freitag.

Morgens wird erst ne std normalen Unterricht gemacht. Dann hätten sie ins Stufenzimmer gehen sollen. Aber da war der Huber drinn "Wir schreiben hier ne Arbeit!" Die Klasse war dann für "lassen wir dann das mit der Arbeit" Von der Idee war der Becker aber nicht so arg begeistert, also wieder zurück ins Klassenzimmer. Katharina liest die Aufgaben durch, bei der 4. sollten sie ein leeres DIN A4 auf DIN A45 falten. Alles lacht. Kommentar vom Becker "Er hat sichs nicht verkneifen können!" Und so was in ner Arbeit!!! Der Kostic macht weiter mit seiner Drehstom-Kompensation. Danach Mitternacht. Der schreibt die Arbeit, die Frog schon hatte. Und danach versuchen sich Raffa und Katharina gemeinsam durch die Aufgaben zu schlagen. Nach der ersten Aufgabe is es bei Katharina fertig. Sie kriegt gar nicht mehr auf die Reihe. Sie lassen sich vom Mitternacht helfen, der danach die Aufgaben mit voller Punktzahl bewertet. Auch gut. Weiter wie die andere Gruppe sind sie nicht gekommen, nach der 4. Aufgabe war fertig. Maxi und Alex hatten noch die 5. Aufgabe und das will war heißen. Sie kommen viel zu spät aus der Schule...

Im laufe des Tages schreibt sie Steffi ne Geburtstags-SMS. Abends ruft Steffi an, sie hat sich nen neues Handy gekauft. Katharina is mal gespannt wie lang des hält. Steffi hat von ihrer kleinen Schwester nen Wischmob bekommen. "Für die neue Wohnung!" Süß, gerade weil die zwei sich nicht so arg mögen...

Thomas, Annemarie und Falko sind zu Anna gefahren. In der Stadthalle war Neujahrsempfang. Sie sind zum Essen hingefahren. Katharina hält von so Aktionen nix. Anna läuft verdammt schlecht und hat sich total erkältet. Eigendlich klar, wenns in der Wohnung nur 9°C hat... Katharina verbringt den Abend zwischen TV und PC.

Samstag.

Katharina steht verhältnismäßig früh auf. Thomas, Falko und Annemarie fahren in die MKM zur Festtagsausstellung. Katharina hat Karten dafür gewonnen.

Sonntag.

Katharina schläft 14 std und is total müde. Warscheinlich weil sie mal wieder nicht auf die Uhr gucken konnte, weil ihr mp3 keinen Saft mehr hatte. So was is echt furchbar. Steffi ruft an, erzählt vom Twilllight oder wie der Film auch immer heißt. Da bleibt Katharina doch lieber bei Käpten Blaubär (13 1/2 Leben, Zamonien, ...) Thomas und Falko lernen für die Lateinarbeit. Bei der Kaffeestunde merkt Annemarie, dass sie die Teilnahmekarten von der Ausstellung gestern nicht eingeworfen hat. Und die will sie noch innerhalb von zu wenig Zeit hinbringen. Katharina weiß, dass sie das nicht schafft. Thomas fährt sie. Katharina findets mal wieder unmöglich.


Die neue ct kam am Samstag. Katharina wollte die Test zu den kleine Laptops abwarten. Sie haben zwar nicht die getestet, von denen Katharina es erwartet hat. (Dafür Geräte, die in Deutschland nicht verkauft werden. Enttäuschend, so kennt sie ct gar nicht!) Aber sie weiß jetzt trotzdem was sie will. Nur noch nicht, wo/wie sie ihn bekommt. Im Internet sind sie günstiger, auch mit Porto und Verpackung. Aber wie sieht es aus, wenn mal was kaputt geht? Sie wird sich mal am Dienstag erkundigen.

23. Januar

Montag

Katharina fährt zum Hafen. Sie läuft an der Firma vorbei, weil noch kein Licht brennt und weil sie sich nicht sicher ist, ob es die richtige ist. Als sie nach einer 1/4 std wieder zurückkommt, liest sie die Schilder genauer. Es ist die Firma. Aber immernoch keiner da. Sie war ja auch viel zufrüh, wer halt net rechnen kann... Irgendwann kommt ein Auto, jemand geht ins Gebäude. Katharina hinterher. Tilo stellt sich vor und erzählt von den Glatteisunfällen. Katharina hört zu, ohne dass es sie interessiert. Um kurz nach 7 kommen die Monteure. Sie soll mit Michael mitgehen. Er holt das Auto, ein Uraltes Teil. Gefällt Katharina. Sie fahren ein paar Ecken weiter. "ne Lampe versetzen" Mit den Worten "jetzt wirds heikel" macht er das Licht an. Katharina sieht trotzdem nix. Ein paar Meter weiter hält er an. Katharina sieht weit und breit keine Lampe. Als sie aussteigt merkt Katharina war "heikel", sie stehen auf ner matschigen Wiese. Katharina schliest ne Lampe am Verteiler an. Erst dann sieht sie, wo sie ist. Sie steht genau neben einem Becken. Es schwimmen Eisschollen. Die Lampe hat Katharina auch entdeckt. Michael bohrt. Und zwar ewig. Katharina hat keine Ahnung, aus was für nem Material die Wände sind. Er versetzt die Lampe um 20 cm. Katharina verstehts zwar nicht, aber sie frägt auch nicht nach. Als er endlich fertig mit Bohren is test Katharina die Lampe, nach dem sie den Dämmerungsschalter gefunden und abgedeckt hat. Leuchtet. Sie packen alles wieder zusammen. "Jetzt kommt der angenehmere Teil des Tages." Mit den Worten fahren sie einkaufen. Klar, dass sie an jeder Kaffeemaschine halt machen. Danach gehts in ein Jugendhaus. Michael zeigt Katharina wie man Gips anrührt, Katharina macht die Löcher zu / versucht es zumindest. Sie lassen das ganze ziehen und klettern unters Dach. Was auch immer Michael da gemacht hat. Katharina schaltet aus und ein. Danach fahren sie ne Leiter holen. Zurück verputzt Michael den Rest. Danach sind die Außenleuchten an der Reihe. Zum Mittag gehts ins Auto. Michael erzählt von seinem Auto und entsprechenden Unfällen. Katharina erzählt von der Abschleppaktion. Danach erzählt er von seinen Urlauben. Es hat Katharina nicht wirklich interessiert, aber sie fand es doch irgendwo toll, dass er überhaupt etwas erzählt. Nach ner Zeit ruft er Fal an. Von dem hat Katharina von Raffa schon viel gehört, aber wie weiß immer noch nicht, wers ist. Nach dem Mittag schreibt Michael Zettel. Sie packen alles ein und gehen. Sie müssen die Zeit totschlagen, also gehen sie zu dirversen Elektromärkten und informieren sich über PCs, Radios, schnurlose Telefone, Induktionskochfelder und vieles mehr. Michael hat einen großen "Nachteil": er raucht. Und zwar nicht zu wenig. Um nicht zu sagen viel. Was hat sie am dem Tag gelernt? Gips machen. Als Katharina gerade gehen will, läuft ihr eine Frau hinterher. "Jetzt hab ich Zeit für Sie!" Hä? Katharina hatte doch gar nichts mit der zu tun. Sie weiß zwar, wer sie ist, aber trotzdem. Katharina zeigt ihr den Rapportzettel und sie ist glücklich. Bei Fragen kommt Katharina natürlich! Äh, nee, eigendlich nicht.

26. Januar

Dienstag.

Auch Dienstag war Katharina zu früh... Irgendwie hat sie das mit dem Rechnen nicht so ganz auf die Reihe bekommen... Michael und Katharina fahren ein paar Straßen weiter zu ner Baufirma. Dort montieren sie ne Lampe ab, versetzen Steckdosen, gucken nach der Beleuchtung. Das mit der Beleuchtung war etwas aufwändiger... Es "blitzt" ca alle 10 sec., was auf die Dauer auf die Nerven geht. Aber nur in zwei Zimmer. Sie haben ne Menge ausprobiert. Katharina wäre für nen Stroboskob(?)effekt gewesen, aber gut. Vorallem weil es weg war, als sie von wo anders her Strom für die Beleuchtung hatten. Tilo kam abends mal vorbei.

Katharina telefoniert mit Steffi, die von ihren Vorstellungsgesprächen erzählt.


Mittwoch.

Diesmal gehts mit Klaus mit. Sie fahren zu ner Musikschule, Michael zeigt was zu tun ist. Die wollen dort eine Teeküche und da hat Michael schon den Unterputz gemacht, sie sollen jetzt noch die Leitungskanäle anbringen, die Potenzialausgleiche machen (wenn die Küche steht), den Verteile bestücken und die Leitungen anschließen. Klaus guckt sehr misstrauisch, als er von den Kanälen erfährt. Als Michael weg is, kapiert Katharina auch warum: Dort wo die Kanäle sind, müssen irgendwo verputze Leitungen sein. Klaus bohrt also ganz vorsichtig. Auf die Idee von nem Leitungssucher is da noch keiner gekommen... Sie zeichnen an, Klaus bohrt (vorsichtig!), Katharina steckt Dübel, sie schrauben "fest", bis sie feststellen, dass sie Schrauben nicht greifen... Klasse Wand! Sie bohren also die nächsten Kanäle, es geht alles gut, die Schrauben greifen. Bis zum letzten Kanal: peng. "Oh!" "Jetzt ruf ich Tilo an!" Er soll Pampe mitbringen und was zum flicken. Sie machen also mit dem in der Teeküche weiter: Katharina setzt Schalter und Steckdosen. Klaus wird ungeduldig, weil Tilo nicht kommt und sie nur bis Mittags bohren dürfen. Als er ihn grad anrufen will, kommt er. Mittler Weile haben sie auch festgestellt, dass etliche Meter Kanal und 5 Steckdosen fehlen. Tilo geht, sie machen Mittag. Klaus schläft. Sie schmieren die Pampe in die Löcher und lassen es härten. Sie fangen mit dem Verteiler an. Das heißt Klaus macht, Katharina steht daneben. Um 3 fangen sie mim aufräumen an, um Punkt halb sitzen sie im Auto. Auto in die Garage und Tschüss.

Donnerstag

Zuerst gehts zu ner Wohnung, wo die Klingel kaputt is und die Treppenhausbeleuchtung. Die Treppenhausbeleuchtung geht aber, ohne dass sie was gemacht haben. Die Klingel is schon schwieriger. Katharina pendelt zwischen Wohnung und Haustür. Sie kaufen ne neue Sprechanlage. Danach hört man das Klingln aber immer noch nicht. Unten an der Haustür is nen Draht ab. Wieder gehts zur Musikschule. Weiter gehts mit den Kanälen, sie haben neue Pampe dabei (die andere is nie trocken geworden). Klaus bohrt vorsichtig, da müsste noch Wasser liegen... In der Küche sind schon die Möbelbauer. Klaus wird erst mal gefragt, wie des denn so mim Strom is, was nen PE is und so... Warum net, er gibt brav Auskunft. Die zwei müssen ne IKEA Küche zusammen bauen und bohren, und stellen ebenfalls fest, dass man da nix dranschrauben kann. Sie sind auch entsprechend begeistert, Klaus schmunzelt. Auch auf der anderen Seite geht das mim Schrauben nicht immer. Aber sie treffen weder auf Wasser noch auf Strom, was ja auch was is. Die Wand is komplett krum, aber was solls. Nach dem Mittag ziehen sie die Kabel ein.

Abends fährt Katharina zu Anna. Sie hat sie erkältet und Thomas hat beschlossen, dass sie sich warscheinlich nichts kocht, weil sie nicht aus dem Haus geht, also hat er Gemüsesuppe gemacht. Katharina bringts hin. Und wird von Anna in einer erstaunlich warmen Wohnung empfangen. Sie bekommt auch Nudeln (selbstgemacht) mit Käsesose. Nach dem zweiten Teller meint Katharina, dass Anna den Rest morgen essen soll. (Klar hat Katharina vorher gemeint, dass Anna mitessen soll, aber sie hat angeblich schon was gegessen) "Nö, des ess ich jetzt." Na dann. Vll wars auch nur deshalb war, weil sie ne Kerze in der Küche hat, weil ihre Lampe nicht mehr geht und sie ja noch nicht zum Einkaufen gekommen is. Dass Anna was gegessen hat, hat Katharina doch einiges gezeigt. Katharina hätte gedacht, dass es ihr viel schlechter geht. Aber sowas is ja auch Medizin sagt sie ja immer. Ein bischen gehustet hat sie. Und es lag mal wieder ein Puzzel auf dem Tisch, 3000Teile, aber es fehlen scheinbar welche. Ob des des is, des Anna zu Weihnachten bekommen hat? Nach dem Anna den Teller leer hatte, hat sie Katharina nach Hause geschickt. Aber nicht bevor Katharina Wäsche und zwei Äpfel und natürlich den Brief, den Anna gewonnen hat, eingepackt hatte. Es kam zum Glück gleich ne Bahn.

Freitag


Klaus drückt Katharina alles mögliche in die Hand, bis Katharina Tilo frägt, bei wem sie eigendlich mitgeht, nicht dass ihr das nicht gefallenn hätte. Katharina soll mit Jörg mit. Sie gehen zu erst was reparieren. Klaus is gar nicht begeistert. Lichtschalter geht net, Lampe brennt net. Katharina trägt, hält, reicht und steht daneben. Wenn sie irgendwas machen will, heißt, des mach ich schon. Na klasse, irgendwann wird sowas langweilig... Es geht in die nächstes Wohnung, da hat die Stadtwerke festgestellt, dass des Drehfeld net stimmt, und dass sie des richtig stellen sollen. In nem Gymnasium tauschen sie ne Lampe. Danach gehts noch mal in die erst Wohnung, er will noch was gucken. Sie stellen fest, dass die Klingel net geht. Und fahren zum nem Haus, des grad renoviert wird. Auch da fehlt der Potenzialausgleich. Jörg rammt also 15 m in den Boden. Katharina hat natürlich vorher alles reingetragen, war scheiße schwer! Später haben sie dann festgestellt, dass die Küche offen is, und dass sie den Potenzialausgleich auch da hätten reinlegen können, wär weniger Arbeitsaufwand gewesen. Die Heizungsbauer lästern oft, ob die schon an Erdöl sind und so. Irgendwann versucht Jörg das Messgerät zu bedienen. Katharina hätte es auf Rlow gestellt und fertig, aber er braucht dazu ne Phase. Katharina hat also eigendlich keine Ahnung was er da misst. Irgendwann stellt er fest, dass sie 8,9 Ohm haben und is zufrieden. Danach werkeln sie noch ein bischen, was sie wirklich machen weiß Katharina nicht. Katharina füllt ihren Zettel aus, Klaus regt sich über die Stadtwerke auf. Katharina muss mit der Reiser noch sämtliche Formulare ausfüllen und bekommt ein Feedback, wo sie nicht weiß, wie die Frau das beurteilen will, aber gut.

Eigendlich wollte Katharina noch Xenia anrufen, aber sie hats dann doch gelassen.

Samstag.

Katharina hat sich "morgens" von Thomas wecken lassen. Gegen 12 waren sie dann bei netfactory. Und haben was mitgenommen. Siehe "Katharinas eeepc".

Samstag Abend gings mit Hilfe Annas Karten in die Grichische Nacht. War nicht so Katharinas Ding. Manuel saß in der Bahn. Schon des zweite Mal an dem Tag.

Sonntag

Thomas und Katharina werkeln am eeepc.

Montag

Für Katharina gehts zur nächsten Außenstelle: Hoch- und Höchstspannung. Katharina muss mim Bus hinfahren. Busse sind niccht so Katharinas Ding. Er is natürlich anders gefahren, wie Katharina dachte, aber sie is trotzdem an der richtigen Haltestelle ausgestiegen. Nur dann hat sie etwas Orientierung gebraucht. Als sie dann vor der richtigen Hausnummer stand, wusste sie wo sie hinwill, nur nicht, wie sie hin kommt. Also is sie zur Pforte. Dann wars klar, war sie ja mal mit Edgar von den Telefonern. So stand sie bei dem jenigen im Büro, der bei ihr af dem Versetzungsplan steht. Aber da is natürlich nie was. Der schickt sie ins Gebäude nebendran. Da is dann auch Sascha. In dem Raum sind schon ein paar Leute. Katharina setzt sich dazu. Und da sitzen sie. Was ja klasse is, aber man wartet ja irgendwie darauf, dass es los geht. Es ging aber nichts los. Irgendwann kam einer und hat gemeint, dass Katharina mit Wolfgang und Sascha und Uwe mit gehen sollen. Aber jetzt gehts erst mal in die Cafetaria, nach so viel Pause muss man erst mal was essen! Nu gut, Katharina war die letzten Tage ein anderes Arbeitstempo gewohnt.

28. Januar

Fortsetztung Montag

Nach der Pause gings dann los. Mit einem Kontrollgang in einem Umspannwerk.

29. Januar

Katharina is mit Uwe unterwegs. Er hat sie morgens abgeholt und dann sind sie tanken gefahren und waschen und nen Schwätzle halten. Und dann gings nach Dossenheim Bilder machen vom verrosteten Wandler. In Ladenburg waren sie auch noch kurz, weil Michael gemeint hatte, sie sollen da Endverschlüsse nachfüllen, aber Uwe hat gemeint es wär nicht so dringend. Also haben sie sich mit Eric getroffen. In Dossenheim haben sie nen Kontrollgang gemacht, etwas weniger ausführlich wie mit Wolfgang. Und haben versucht einen Lüfter zu reparieren, bei dem einfach nur die Sicherungen draußen waren... Danach gings nach Schriesheim, kurzer Kontrollgang. Und ab nach Leopoldshafen. Ein echter Hochsicherheitstrakt dort, Katharina wär fast nicht reingekommen. Die haben ja echt Mist dortstehen. Uwe hat sich über die Befestigung von den Leistungsschaltern kaputtgelacht (sind mit zwei 10 Schräubchen befestigt), statt angeschweißt. Tja. Dann gings Mehl kaufen, Katharina hat er zu Hause abgesetzt.

30. Januar

Freitag.

Katharina wird in der Gegend rumgeschickt, von Tibor ins Büro, vom Büro in den Aufenthaltsraum und von dort weg. Als es ihr zu blöd geworden is, is sie ins Büro und hat versucht Zeiten einzugeben, aber Tibor kam dann doch vom Kaffee trinken. Sie soll doch mit raus nach Daxlanden. Auf dem Weg dahin hat er ihr verklickert, was sie darf (Klospühlung betätigen) und was sie nicht darf (wo hochlangen). Dixiland is echt riesig. Vorher hatten sie zwei, höchstens drei Trafos, da is des doch noch mal ne Nummer größer. Dort haben sie ein Feld freigeschaltet und dann gewartet. Irgendwer hat da was gemessen. Tibor hat ihr ne Menge erklärt. Als sie grad gehen wollten, kam ne Störung rein. Nach einbischen suchen haben sie den Fehler festgestellt: Ne Spule war defekt, da kann des mit der Fernschaltung nichts werden. Dann hat Katharina mal noch nen Leistungsschalter schalten sehen. Sie is echt zusammen gezuckt, weil sie den Lichtbogen zwar gesehen hat, aber nicht noch mit was so lautem gerechnet hat. Da geht einiges... Dass Katharina fast die Finger abgefallen sind, is schon fast normal.

Katharina hat dann noch Raffa getrofffen an der Bahnhaltestelle. Sie macht Zählerauslesung. Ihr gefällt des.

Thomas war morgens auf dem Pfennigbasar. Annemarie hätte gerne, dass Katharina auch noch hingeht, aber Katharina will nicht.


4. Februar

Montag:

Schule. Morgens an der Haltestelle gings schon um einen neuen Stundenplan. Katharina hatte überhaupt nix davon gewusst. Sie lässt sich aber nix anmerken. Angeblich sollen sie Englisch bekommen, statt Reli. Katharina glaubt erst mal gar nichts. Die ersten 4 std letztendlich. Na klasse, sie drückt sich beim Spako rum und guckt beim Profibus programmieren zu. Danach gehts weiter mit Deutsch, sie bekommen die Aufsätze zurück und sollen ihre mündliche Leistungen bewerten. Katharina weigert sich, sich nach einem Bewertungsbogen vom Kultusministerium zu bewerten. Total unrealistisch. Danach folgt die Pause. Und danach normal eigendlich mit Reli. Sie stellen sich also vor den Reliraum und warten. Die Englischtante is drei mal vorbeigelaufen, bis sies gerafft hat. Dann hat sie versucht die Klasse zur Rede zustellen. Irgendwer hat mal gefragt, wann sie denn Englisch hätten. Auf ne Vorstellungsrunde hat sie zum Glück verzichtet. Aber sie hat so manchen nicht mehr gekannt. Was auch gewisse Vorteile hat. Danach Wirtschaftskunde...

Dienstag. Schule

Sie machen zwei Stunden Analogwertverarbeitung, Katharina versteht sogar auch mal ein bischen was. In Deutsch gehts um Werbung. Katharina hat keine Lust. Beim Berger gehts grad weiter. Die Arbeit war wie erwartet net so der Reiser... Zwei std machen sie Verbesserung, was ja was heißen will. Und danach sollen sie mal wieder was mit Caddy machen, was Katharina nicht abhaben kann. Raffa druckts zweimal aus. Der Russ kriegst ja auch nicht auf die Reihe.

Mittwoch: Schule

Beim Kostic gehts mal wieder um Drehstromkompensation. Katharinas Rechenansätze sind richtig nur macht sie irgendwo mal so schöne Leichtsinnsfehler, wie 12 durch 3 is 3 oder verdreht halt mal ne Zahl. Sowas regt Katharina dann echt auf. Sooft wie sie des jetzt schon gemacht haben kann sies auch ohne Tabellenbuch. Beim Krieg machen sie Projekte. Katharinas Gruppe macht das Thema Mobilität. Katharina ist mal gespannt was daraus wird. Es ist mitlerweile auch offiziell bekannt, dass Angelo gekündigt bekommen hat. Der zweite aus der Firma. Die andere Gruppe hat mim Mitternacht geredet, mit Reli is nix zumachen. In einer der vielen Pausen hat der Mitternacht die Arbeit ausgeteilt, Theorie is gut, Praxis okay (dank Raffa) und Dokumentation ganz schlecht. Wie des jetzt verrechnet wird weiß aber noch keiner. Der Becker bekommt mal alle einzelnen Noten. Na klasse. Der Becker kam dann auch gleich mit seiner Arbeit. Ist gut, besser wie Katharina dachte. Beim Becker hatte sie auch einen Teil der Hausaufgaben. Irgendwann muss sie mal was gemacht haben.

5. Februar

Donnerstag.

4 std Mitternacht. LCN, bis jetzt gefällt das Katharina super, sie bekommt auch was auf die Reihe (bis jetzt noch!). LCN findet Katharina bis jetzt besser zu bedienen wie EIB. Danach gehts mit Kompensation weiter, der Kostic erzählt, dass das was sie gestern gemacht haben eigendlich falsch war, aber dass sie trotzdem so rechnen. Der und seine ewige Kompensation. Bauuse. Katharinas Brezeln liegen irgendwo zu Hause... In Deutsch gehts um die Slogans. Katharina macht eigendlich nix. Da fängt schon mit dem Quatsch an, Kunz, Russ und Dennis schlagen sich. Wörner versucht mit der Bras über seine Klassenbucheintrag zudiskutieren (er war nach und während der Pause auf dem Scheißhaus und sie hat ihn eingetragen!). Er solls dem Becker sagen und was das denn für Auswirkungen hat. Blöde Frage oder? "Is ja nur ne sachliche Feststellung" Wörner hat sich überlegt, ob er sie nicht auch mal ins Klassenbuch schreibt. Als hätte sie da nicht auch was dagegen. Boar, man merkt, dass Katharina die Frau nicht aussstehen kann, oder?

...

10. Februar

Montag

Es haben sich alle im Pausenraum versammelt. Eric hat Geburtstag. Also gibts was zu essen. Es geht um die Wocheneinteilung und vieles mehr. Matthias kommt auf die Idee, dass die "Stifte" dableiben sollen. Zu erst gibts aber mal ne Unterweisung, Katharina dachte schon, des bei Tibor war des einzigeste. Danach gehts in die Halle. Sie stellen alles raus, was zu den Hebewerkzeugen zählt. Na klasse. Und dann warten sie und warten sie. Später sortieren sie Karabiner und Sicherheitsleinen. Katharina geht dann mit Matthias mit. In irgendeinen Wald bei Ersingen und suchen nach Bäumen die der Freileitung gefährlich werden könnte. Chris is auch dabei. In Birkenfeld sind die Baumfäller am Werk. Später werden die in der Nähe von Sprantal eingewiesen. So arg langweilig, wie Matthias das gemeint hatte, war das gar nicht. Katharina hatte nicht gewusst, dass man ab März nix mehr schreiden darf... Auf der Heimfahrt erzählt Matthias von MÄX und seinem Quatsch und von seiner Ausbildung, was auch immer interessant is.

Dienstag.

Katharina wartet auf Wolfgang. Währenddessen trägt sie mit Gärtners hilfe ganz brav die Zeiten von letztes Jahr ein. Katharina soriert Übersichtsschaltpläne ein. Und dann gehts nach ein Schwätzchen über alte Hiltis los. Nach Hochstetten. Bauleiterbesprechung. Wolfgang steht genauso wissend dabei, wie Katharina. Wenigstens werden sie schön nass... Danach gehts nach Karlsruhewest (da wo sich der Wandler verabschiedet hat), Tibor hat nachts festgestellt, dass da des Blindschaltbild nicht stimmt, und dass der Schwimmer irgendnen Schaden hat. Wenig später steht Wolfgang also in der Grube. Uwe kommt dazu und sie gucken wegen dem Schaltbild. Nach einigem Hin und Her vertauschen sie die Beschriftungen. Danach gehts weiter nach Dixiland. Katharina hatte eigendlich nicht gewusst, was sie dort machen. Beide verschwinden im Klo. Katharina braucht ein bisschen bis sie kapiert, was die zwei dort treiben: Sie nehmen die Klopühlung auseinander, weil die durchläuft. Okay, warum nicht?! Muss Uwes Idee gewesen sein. War alles total verkalkt. Katharina fand das ganze doch sehr amüsant. Vorallem als Uwe nach Wolfgang ruft (der gleiche Tonfall wie der Ädam nur das Duuuuuuuuu hat gefehlt) Uwe baut zwar viel auseinander, aber zusammen bekommt es dann Wolfgang. Nach dem dann die Spühlung dicht war, gings an den Abstellhahn. Dabei gehts dann um Löcher&Co. Die zwei zusammen is auch so nen Team... Das Resulat war eine verkratzte Kloschüssel, eine "dichte" Klospühlung, ein trielender Abstellhahn und ein defekter Durchlauferhitzer. In Kirrlach wird ähnliches sein...

Katharina versucht es Abends mal bei Steffi, aber die hat mal wieder Spätschicht.

12. Februar

Mittwoch

Katharina wartet. Wolfgang kommt und alle gehen Kaffee trinken. Es is schon nen großer Unterschied zwischen dem von Ettlingen und Hoch- und Höchstspannung.Von Wolfgang&Co wird man auf jeden Fall dazu "erzogen" selbst was zu machen. Was Katharina gut findet. In Ettlingen stand Katharina ja nur daneben und hat dies und das gereicht. Und sie bekommt was erklärt, in Ettlingen hat Katharina grad mal gefragt wo sie hinfahren. Vll liegt es auch dran, dass Raffa nicht dabei ist, die sie fragen könnte. Wobei Katharina sich sicher is, dass sie auch nicht mehr mitbekommen hat. Katharina hat mittlerweile festgestellt, dass Kaffee trinken sehr wichtig ist. Es ist ein Austausch von Erfahrungen und Problematiken. Sonst würde nämlich keiner wissen, dass man diesen und jenen Trafo beobachten muss (nein, das wird erst aufgeschrieben, wenn man was machen muss). Danach ist Katharina mit Wolfgang und Michael nach Philippsburg. Der neue Zaun muss geerdet werden. Was bedeutet, dass das Seil erst einen Kabelschuh bekommt, dann das alte Seil blank geputzt wird, danach das eine auf das andere Seil gepresst wird und dann am Zaun befestigt wird. Die Fremdfirma hat auch nur Dummheiten im Kopf... So, dass Wolfgang in der Mittagspause bedenken hat. Weil sie sie nicht alleine in der Anlage dürfen lassen. Nicht, dass sie drinnen gewesen wären, sondern dass sie ohne Aufsicht rein gehen. Die Schilder müssen angebracht werden. Dann kommt das Gebäude dran, es läuft Wasser rein. Wolfgang versucht mit Silikon abzudichten, was nicht wirklich glückt, deswegen schrauben sie es an, wobei öfters Wasser läuft. Währenddessen schneit es ein bisschen. Obs jetzt dicht is, bezweifelt Katharina. Die demolierten Platten tauschen sie auch noch aus. Michael fährt sie heim.

Donnerstag.

Katharina hat frei. Sie geht zum Wagner. Aber der meint, dass Katharinas Haut harmlos is, sieht Katharina eigendlich genauso. Aber sie soll doch mal wieder zum nem neuen Augenarzt gehen. Er hofft, dass er dann nen Bericht bekommt. Mehr wie sagen, "des kann net sein!" können die auch nicht. Und Katharina weiß ja, dass es so ist.

14. Februar

Freitag.

Katharina schreibt morgens ihre Zeiten. Danach weiß Katharina nicht mit wem sie mit soll. Irgendwer hat Michael gesagt. Wolfgang guckt etwas komisch. So heißt keiner. Am Ende geht sie mit Manuel nach Kuppenheim. Wolfgang und Dominik wollten auch kommen, haben aber noch einen Abstecher nach Baden-Baden gemacht. Manuel und Katharina warten. Es schneit. In Kuppenheim geht ein Sammelschienentrenner nicht raus. Sie sprühen ihn also mit Öl? ein und er geht schwergängig. Mit etwas mehr Öl gehts leichter. Das gleiche Spiel machen sie beim Abgangstrenner. Danach diskutieren sie, was oder ob sie noch was machen. Sie einigen sich auf Dixiland und vorher Mittag. In Dixiland tauschen sie die Trockenperlen und Öl aus. Manuel fährt sie nach Hause.

Annemarie is ganz aufgeregt. Katharina interessiert sich nicht wirklich dafür. Später bekommt sie mit, dass es um Anna geht. Sie hat den Gefrierschrank abgetaut und jetzt geht er nicht mehr zu. Einen Handwerker hat sie bestellt, aber der kommt nicht. Katharina fährt also zu Anna. Annemarie gibt Wolle und Bananen mit. Bei Anna angekommen macht sie erst mal ne Bestandsaufnahme. Bei der dritten Schublade geht springt die Tür wieder auf. Die untereste Schublade ist aber ein bisschen größer als die anderen beiden. Katharina verklickert Anna, dass sie die Kiste ausräumen müssen, worauf Anna die Kiste ausleert. Damit hatte Katharina nicht gerechnet. Die Schubladen sind Körbe mit ner Platte vorne dran. Und die Platte war nicht richtig eingeklipst und somit größer. Oma is glücklich. Katharina ruft bei Annemarie an, die sich wundert, dass schon alles fertig is. Katharina erklärt Anna wie es dazu kommt. Bei ein paar gebratenen Spagetti (mit zu altem Käse) erzählt sie Anna, was sie tagsüber gemacht hat. Aus der Wolle will Anna eine Mütze machen und gibt noch gefrorene Kastanien und Äpfel mit. Katharina fährt wieder nach Hause. Die Bahnen sind zu voll, es is irgendwo Nachtumzug. Zu Hause wird die ganze Sache nochmals ausführlich diskutiert.

Katharina versucht Steffi zu erreichen, aber die arbeitet. Sina is auch nicht da. Und Xenia meldet sich nicht. (Okay, Katharina hat ihr Handy geschrottet, bzw es geht einfach nicht mehr an. Wobei das mittlerweile schon 5 Jahre alt is...)

Sina ruft Nachmittags an. Kurz danach Steffi. "Und was machst du so?" "Nix besonderes" Hätte Katharina sagen sollen, dass sie letztes Jahr des letzte Mal jemand gesehen hat, der nicht zur Familie oder Arbeit gehört? Nein, sie lässt es. Aber es is Katharina klar, dass das so nicht weiter gehen kann. Irgendwas sollte sie ändern. Nur wie und was weiß sie noch nicht.

16. Februar

Samstag.

Es is Sonntagsbegrüßung, aber Katharina hat nicht die geringste Ambition hinzugehen. Ausnahmsweise wird das sogar akzeptiert.

Steffi ruft an. Damit hatte Katharina nicht mehr gerechnet.

Sonntag.

Katharina versucht mit Falko Lateinvokabeln zu lernen. Aber der hält davon nicht allzuviel. Und schreibt Berichte. Und macht ihre letzten Rastas auf. Es waren noch so 5 die "vollständig" waren und 10 die schon fast offen waren.

Montag.

Erik sitzt schon im Aufenthaltsraum. KAtharina fängt an, ihre Zettel und Zeiten zu schreiben. Nach und nach kommen sie alle. Uwe läster, Manuel soll doch mal fragen, wann sie anfangen... Nach ein bischen Gerede übers abholzen fängt Michael (gibts doch) an über Grubendichtigkeitsprüfung zu reden. Uwe langweilt sich sichtlich. Danach gehts um diese komischen AEV-Geräte. Und wie man sich bei verhält, wenn man Gefahrenmeldungen nicht mehr wegbekommt. Das war dann eine recht heiße Disskussion. Danach gings Kaffee trinken. Und dann is Katharina mit Tibor zu Essox gefahren. War arschkalt. Katharina versteht recht wenig von dem was er sagt. Aber ein bisschen was hat sie doch verstanden, zb, wann was welche Spannungsebene is und wie man des erkennt. Zu den Mastbezeichnungen hat er viel gesagt, und der Farbspiegel. Katharina hofft für morgen auf wärmeres Wetter.

18. Februar

Dienstag.

Katharina geht mit Tiabr wieder holzen. Vorher fahren sie noch einen Teil der Leitung ab und gucken nach den Bezeichnungen. Die Holzer kommen nicht weit. Zwischen drinnen helfen sie das Holz dem Förster aufzuladen. Mittags treffen sie Wolfgang (gaaaaaanz zufällig). Er erzählt von den Trafos, die sie absperren müssen. Zur man darf die Anlagen nicht betreten. Nach dem Mittag meint Tibor "Er is halt ein bisschen ruhiger als ich." Katharina kriegt sich kaum noch vor lachen... Aber wie so n altes Ehepaar des Brötchen teilen... Nachmittags gucken sie beim Holzen zu.

Mittwoch

Katharina wird vom Borni abgeholt. Sie fahren rein, wechseln das Auto, trinken Kaffee (Tibor is auch da, weil sein Auto zugefroren is...), packen alles ein. In Birkenfeld machen sie BGV A3 Prüfung und Leitern und Tritte. Sie fangen mit den Leitern an. Zwischendurch erklärt er ihr immer mal wieder was über Fernwirktechnik. Auf einmal sind ganz viele Leute da: Bauleiterbesprechung. Borni und Katharina nehmen reiß aus. Irgendwann meint er, er muss die Uhr im Blick haben, wegem Mittag. Ahja. Um Punkt 12 gehen sie in Pforzheim essen. Wolfang und noch einer kommen auch. Danach suchen sie noch die letzten Tritte zusammen und fangen mit den RCDs an. Katharina schreibt, er misst (meistens Mist). Katharina setzt er wieder zu Hause ab.


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neue Möglichkeiten

Vorgestern hat Steffi angerufen, Katharina war nicht da. Also hat Steffi ihr ne Nachricht über icq dagelassen. Ein, wo Katharina erstmal nen Schreck bekommen hat, es wär ertwas passiert. Katharina liest die Nachricht aber erst am nächsten Nachmittag. Und schreibt Steffi ne SMS. Worauf sie anruft. Mitten beim Packen, egal. Steffi hört sich total glücklich an und verklickert Katharina ihre Nachbarin sei gestorben.Vorgestern. Was bedeutet, dass die Wohnung frei wäre. Steffi und Katharina hatten schon ewig übers Zusammenziehen Pläne gesponnen. Jetzt is also die Wohnung frei. Natürlich müsste die erst renoviert werden und so wieter, ihr Vater will nämlich ne Wand rausnehmen und so Sachen.

Zu den Problemen:

Finanziell: Zur Zeit könnte Katharina zwar die Miete bezahlen, nicht aber Nebenkosten und "Verpflegung". Okay, Nebenkosten wären auch noch drin.

Familär(?): Katharina nimmt Thomas die Möglichkeit doch noch irgendwo zu bauen. Wobei Katharina das schon lange abgeschrieben hat. Und wie würde sie reagieren, wenn Katharina ihnen verklickert, dass sie auszieht, in eine Dachgeschosswohnung, bei der man die Autobahn mit geschlossenen Fenstern hört und wo man länger zur Bahn braucht. Was würde Kati dazu sagen?

Würde Katharina es überhaupt auf die Reihe bekommen? Morgens aufzustehen, zu frühstücken, was zu essen mitzunehmen, und pünktlich an Ort und Stelle zu sein? Abends waschen, putzen, essen, einkaufen? Und dabei das letzte halbe Jahr ihrer Ausbildung gut abzuschließen? Wenn Katharina ihre Prüfung schafft, wird sie ein Jahr übernommen und dann???

Möglichkeiten:

Katharina lässt das ganze und bleibt wo sie is, mit allen Vor- und Nachteilen.

Die Wohnung muss ja erst mal renoviert werden. Das dauert ca bis Juni. Dann besteht die möglichkeit, dass sie einziehen (und Katharina känselt ihre grad abgeschlossenen Risterrentenvertrag innerhalb von 13 Tagen). Oder Steffis Vater vermietet die renovierte Wohnung erst mal. Und sie ziehen später ein.


Update: Mittwoch, 7.1.2009

Katharina hat das ganze mit Steffi besprochen: Steffi zieht erst mal mit Ossi da oben ein. Und dann wird man weiter sehen. Oder warscheinlich nicht....


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Alltag
Katharina muss einen neuen Artikel eröffnen. Im alten wird nichts mehr gespeichert. Warum auch immer...

15. November

Fortsetzung Freitag.

Katharina kommt mit Bauchweh nach Hause. Das hat sie in letzter Zeit ein bischen zu oft für ihren Geschmack. Entweder sie verträgt irgendwas nicht, oder sie isst zu wenig. Wobei sie sich weder das eine, noch das andere vorstellen kann. Denn sie isst nicht mehr oder weniger oder was anderes wie sonst.

Falko macht seine Mathehausaufgaben mit seinem Taschenrechner. Danach lässt er ihn auf dem Tisch liegen. Katahrina begutachtet ihn ausgieben. Dieses Natural Display is zwar ganz schön, aber nicht Katharinas Fall. Bei dem TR kann man zwischen verschiedenen Einstellungen wählen. Bei der einen, funktioniert der TR so wie Katharinas: Man gibt eine Zahl ein, drückt die Bruchtaste und gibt noch mal eine Zahl ein. Diese Einstellung soll Falko aber nicht verwenden. Bei der anderen, muss man zuerst die Bruchtaste drücken, dann eine Zahl, dann nach unten und dann noch eine Zahl. In dieser Einstellung ist auch 1 1/2 = 1/2.Weil 1x1/2 ja 1/2 ist... Die Einstellungen von einander zu unterscheinden ist ne schwierige Sache. Bei der einen ist der 1er größer wie bei der anderen. Katharina und Thomas

Mist, warum fehlt des jetzt hier?!

machen sich drüber lustig, aber in ner Arbeit kann das richtig doof werden. Katharina is froh, dass sie einen ganz normalen Taschenrechner hat, bei dem Pi einfach zu erreichen, was Katharina ja echt oft braucht. Thomas und Katharina stellen nach ner Weile fest, dass das ein grüner Bananentaschenrechner is (bei den Kunden reifen dass, bis sie gelb werden).

Samstag.

Katharina schläft 13 std. Es ist ruhig im Haus. Als sie runter kommt, liegt ein Zettel auf der Treppe. Annemarie is bei AGAPE, Thomas und Falko in der Stadt. Anna kommt am Nachmittag (also bald). Kati schläft. Katharina "frühstückt" Müsli und guckt zwei Krimis. Anna steht vor der Tür. Sie zeigt Katharina stolz, was sie mitgebracht hat. Annemarie kommt nach Hause und labert über ihren AGAPE-Tag. Katharina hält nicht von dieser freien Gemeinde. Einige Punkte gleichen sich doch den Punkten, die sie in Reli bei Sekten hatten. Annemarie verteidigt sie. Machen lassen.

Katharina geistert ein bisschen im Web rum. Sie findet unter anderem einen Wlan-Router. Sie hat nämlich festgestellt, dass ihr ein PC nur was mit Internet bringt. Das ganze kann sich allerdings als schwierig erweisen, das sie Stahlbetondecken haben.

Am Sonntag is das Akkordeonkonzert. Das erste mit dem neuen Dirigenten und das erste nach der Pause. Katharina weiß noch nicht ob sie hin geht. Aber wenn, dann will sie nicht alleine hin. Mal gucken.

Anna hat eine Wasserschlauch für die Dusche mitgebracht. Einen neuen. Da sie den alten mal entsorgt hatte. Annemarie is am austicken, weil sie den alten haben wollte. Sie will es nicht wahrhaben, dass Anna den alten Schlauch weg hat. Katharina kann das Geschwätz kaum mit anhören. Aber was wundert sich Katharina? Sie macht ja auch wegen einen gerissenen und gegeworfenen Schuhbändel einen Aufstand.

20. November

Sonntag.

Anna fährt wieder nach Hause. Katharina schläft und verbringt den Tag damit endlich mal Wochenberichte zu schreiben.

Montag.


Als Katharina morgens in die Garage kommt hört sie schon Harald keifen. Hubert hat ihm irgenden nen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem erstens nix steht und zweitens er schon hat. Sie fahren mit Lenni in die Europahalle. Powerlook abbauen und Verteiler zurückbauen. Katharina sollte den Verteiler mit dem Hubwagen nach hinten bringen. Da kam irgendeiner der ihr helfen wollte. Was aber net so ganz geklappt hat. Katharina stand irgendwann nur noch daneben. Harald hat den Kopf geschüttelt. Was soll sie denn machen?!

In der MKM gabs dann erst mal was zu essen. Danach hat Katharina in der Tiefgarage Notlicht-Leutmittel gewechselt und is Harald hinterher gelaufen.

Als sie nach Hause fährt, fahren die Bahnen irgendwie komisch. Katharina trifft auf Kinza und Fatma. Sie erzählen von Robert und seiner Mutter. Katharina erzählt von der Begenung in der Europahalle...

Steffi ruft an. Sie hat festgestellt, dass sie für die Kur im Januar nen Laptop bräuchte. Einen preisgünstigen... Welchen Katharina ihr raten würde. Welchen wohl? eeepc1000H. Wäre halt nur die Frage, ob sie mit der Größe klar kommt.

Dienstag

Katharina und Harald fahren in die MKM. Jirgen is auch da. Lenni kommt. Es werden die Sachen für den Lebensmittelausstellung gerichtet. Telefonleitungen. Harald legt die Telefone raus. Katharina stellt sie auf. Lenni und Jürgen stöpseln ein. Irgendwann kommen sie auf die Idee nach den Pinguinen zu gucken die neben dran im becken schwimmen. Der Möchtegernsani kommt und es geht um Zucker (Krankheit) und um Werner bzw seine Scheißerei... Katharina is am dauergrinzen. Irgendwann is Harald verschwunden. Die anderen lästern, dass er "sei Freundin entdeckt" hat.

Mittwoch

Katharina bekommt eine Leiter und nen paar Glühbirnen und darf im Krongresszentrum Birnen wechseln. Immer doch. Als Katharina wieder rüber geht, meint Harald zu Lenni, dass man die im Erdgeschoss auch noch machen könnte. Katharina geht also wieder rüber...Dafür, dass aber eigendlich alle gehen sollten (Lenni hat vor 2 Wochen geguckt), sind sehr viele net gegangen. In der Schwarzwaldhalle is ein Meeting. Sie machen das gleiche und nennen es "Sit in". Der Stuttgarter kommt und gibt seinen Senf dazu, genauso wie Rotkäppchen und der Möchtegernsani. So ein dummes Gelaber!

Donnerstag.

Katharina schafft es doch tatsächlich, morgens die Wochenberichte abzugeben. Sepp und Tobi versuchen zuzweit einen Zettel zuschreiben, also der eine sagt, was er schreiben soll und weiß net was, und der andere schreibt und weiß net wie. Harald lacht nur noch.

Lenni, Jirgen, Alex, Harald und Katharina sitzen unten. Irgendwann kommen sie auf die Idee, man könnte mal was machen. Sie planen. Irgendwann stellt Lenni fest, dass Katharina auch noch da is und versucht Harald Zeichen zu geben, dass er nicht weiß, was er mit Katharina machen soll, er versucht es aber so, dass Katharina es nicht mitbekommt, was net so ganz geklappt hat. Katharina darf Schukoverlängerungsleitungen (ein ganzes Regal voll) prüfen. Sie soll nach der Zugentlastung gucken und mit so nem Weihnachtsstecker gucken, ob alle Leiter da sind.
Danach gehen sie die Telefone /-Leitungen wieder abbauen und Schokolade essen.

Morgen is ne Infoveranstaltung für des Mehrwehrprojekt. Es ist aber keinem klar, wann er dort sein soll. Katharina hat nur noch ne Notice von Maxims Mail. Sie selbst hat die Mail gar nicht abgerufen, weil sie ja keinen Zugang hat... Es hat also wieder keiner Ahnung. Und dann wäre da ja noch das ausstehende Feedback bei den Telefonern. Eigendlich will Katharina das gar nicht. Aber sonst kommt des Grinzemännle irgendwann.

Off-Topic:

111 Aktikel, 20000 Besucher is ne ganze Menge! (Stand 21:07)

21. November

Freitag

Katharina is morgens also in die Werkstatt gefahren. Hat ihr Fach geleert und hat nach Mails geguckt. Im Schulungsraum hat Maxim noch seine Außenstelle vorgetragen. In der Pause wurde wie üblich Karten gespielt. Nach der Pause gings los. Die Frau hat ihren kompletten Lebenslauf erzählt und nach dem sich alle vorgestellt hatten, sollten sie Erwartungen, Bedenken und Stärken aufschreiben. Katharina hasst so Sachen. Danach hat sich jeder ne Einrichtung gesucht und gut war. Katharina geht in irgendeine Werkstatt. Mal gucken, was das wird.... Maxim wird auch dort sein.

Katharina hat Bedenken mit ihrer Gesundheit. Sie bekommt morgens mittlerweile keinen Bissen mehr runter. Ihr is total schlecht morgens. Und wenn sie dann wieder irgendwo is, knurr ihr natürlich der Magen. Das beruhigt erst dann, wenn sie was zu tun hat. Wenn sie dann was gemacht hat, dann kann sie auch wieder was essen. Zumindest haben Apfel und Karotte bis her nicht geschadet. Nur, sie isst auch nichts mehr zu Mittag, weil sie echt Angst hat, dass es dann vll doch oben wieder rauskommt. Und das will sie nun wirklich nicht. Wenn sie wieder zu Hause is futtert sie alles in sich hinein. So hat sie es zumindest die letzten 5 Tage gemacht. Und sie findet das gar nicht gut!

Katharina is zur Bücherausstellung. Und war echt enttäuscht. Es waren so verdammt wenig Leute da und die Ausstellung wird auch jedes Jahr kleiner. Und die Werbung unscheinbarer. Vll hat es auch daran gelegen, dass der KSC gespielt hat. Es waren trotzdem zu wenig.

23. November

Samstag.

Katharina schläft nur 9 std lang; der Magen knurrt. Anna und Thomas waren in Frankreich. Da haben sie natürlich einiges einkaufen müssen. Daher macht Thomas den Fisch den sie gekauft haben. Schlecht war er nicht. Steffi ruft aufgelöst an. Ihre Family hat sich mal wieder nicht an Abmachungen gehalten.

Abends is Sonntagsbegrüßung in Rinklingen. Babarar war aufgeregt, da sich eine Frau dazugetan hat, aus dem Ort, die sie noch nie gesehen hat. Sie muss es in der Kirche mitbekommen haben und is halt hin. Eigendlich klar, dass möglicherweise jemand kommt, wenn es im Gottesdienst angesagt wird, oder? Viele waren es nicht, 5 Familien. Hans-Thomas berichtet über seinen Fernsehkauf. Als sie beim Essen sind schneit es. Anna bekommt Bedenken, wegen der Heimfahrt, aber es bleibt kaum was liegen, zumindest nicht auf dem Boden.

Opa ruft nachmittags an. Sie soll sie was für ihren Geburtstag überlegen. Jedes Jahr das gleiche....

Sonntag.

Katharina schläft 13 std. Thomas macht Flammkuchen. Lecker. Steffi ruft an. Katharina erzählt ihr vom Freitag und wo sie hin gehen wird. Steffi gibt ihr einige Tipps, sie kennt ja so manchen der dort arbeitet.

Falko und Thomas gehen Schlittschuhlaufen. Es gibt Theater, weil Falko keine Creme mag. Katharina versteht die Wirkungsweise auch nicht.

Am Montag is warscheinlich ne Versammlung. Katharina hat aber keine Lust hinzugehen. Außerdem weiß ihre Außenstelle nichts davon. Is halt echt doof, dass man dort nichts mitbekommt!

24. November

Montag.

Katharina beschließt schon Abends dass sie nicht auf die Versammlung geht. Wer jetzt auf der Versammlung war, weiß Katharina nicht. Aber sonderlich interessant und wichtig wird es nicht gewesen sein...

Auf dem Hinweg läuft wie immer Shebar vor ihr, der bei Tommy klingelt. Harald is gut gelaunt. Katharina wundert sich nur mal wieder mehr, dass sie noch keinen Unfall gebaut haben... Die Verteiler räumt Katharina auf. Danach prüft sie Verteiler. Toll. Der Stuttgarter kommt irgendwann dazu und meint, dass sie die einzigeste wär, die was macht. Katharina verklickert ihm was sie macht. Er lacht. Als sie rüber geht, kommt sie mitten in eine Diskussion von nicht fertigen Baustellen. Unteranderem des Kabel vom Pal: Die Palme wird ja immer größer, deswegen sollte des mal weg. Worauf Harald sofort ne Klapp-Palme vorschlägt.^^ Die Klapp-Palme is echt gut! Als sie Abends dran vorbei läuft, kann sie sich ein Grinzen nicht verkneifen.

25. November

Dienstag.

Lenni is mal wieder in Frankreich. Katharina und Harald is grad unten beim Essen, kommt der Stuttgarter: "Ach in der Eck hockts Häschen!" Irgendwann ging es dadrum, was Katharina in Hotels anruft und Panik verbreitet.^^ (Das war als Spaß gedacht!) Des Rotkäppchen und der Möchtegernsani stehen in der Tür. Der Stuttgarter berichtet, dass mal wieder irgendwo eingebrochen wär, worauf es um kaputte Glasscheiben geht. Rotkäppchen (im schwarzen Pulli, geht gar nicht...) frägt, ob Harald gestern da gewesen wäre, dann könnte man nämlich ausschließen, dass er dagegen gelaufen is. Möchtegernsani: "Er läuft doch nur gegen Plexiglasscheiben." Alle lachen, nur einer nicht...^^ Der Stuttgartet geht also zu seinem Einbruch bzw guckt ob da net jemand was versteckt hat. "Brings hoch, wenn du was gefunden hast, wir gucken dann.^^" War das doch wieder eine wunderschöne Anspielung auf den gestrigen Abend... Katharina baut einen Verteiler ab, räumt des Auto auf und bringt die Sachen in den Keller, die sie morgens eingeladen haben. Katharina dachte, dass man sie auch gleich einräumen kann. "Was mache ma denn da?" war ein Zeichen von, lass das, das müssen wir erst nachzählen. Mhm, okay. Danach gehen sie zusammen im Konzerthaus Lampen wechseln. Sie machen noch in irgendeinen Technikraum eine Steckdose. Kabel "liegt schon da", nur bringen 23 V net so arg viel. Der mit der blauen Jacke kommt dazu und meint, dass das doch für den Anfang reichen würde.. Sie ziehen also ein neues Kabel ein, direkt vom Verteiler. Komisch, ohne Lenni kommt Harald gar nicht auf so idiotische Ideen wie Verteiler prüfen... Morgen darf sie Treppenlichter reparieren.


An der Haltestelle sitzt Andre, der ziehmlich blöd aus der Wäsche guckt. Sie achtet ihm keinerlei Beachtung.

Katharina guckt schon lange Kommisarin Lund - das Verbrechen. Letzte Woche kam die vorletzte Sendung. Danach war natürlich die Frage nach dem Mörder von Nanna ist. Katharina hat dann mal einbischen im Internet gestöbert. Sie hat nicht lange suchen müssen, da hatte sie den Mörder. Die meisten meinten aber, dass das vll nicht ganz aufgeklärt wird. Kann Katharina nicht so ganz nachvollziehen. Was nicht aufgeklärt wird, is, wie das leben von Lund weiter geht. Aber darum gings ja eigendlich nicht. Im Internet wird darüber diskutiert, dass Lund eher eine männliche Rolle übernimmt. Auf die Idee, wäre Katharina gar nicht gekommen. Aber ob da ne zweite Staffel gut is, bezweifelt Katharina.

26. November

Mittwoch

Die Garage is morgens erschreckend leer. Aber der Rest is ja in Frankreich. Harald kommt die Treppen runter und meint, dass irgendwo ne Lampe runtergekommen is, ob wer Zeit hätte. Nein. Sie fahren also los. Nur nicht so, wie sonst immer. Sondern zu ner Schule. Harald guckt nach defekten Lampen. Katharina tut es ihm nach. Nach dem sie überall gesucht haben, finden sie im Keller die Lampe die runtergekommen is. Harald betrachtet das ganze und sucht Dübel. Katharina betrachtet die Schüler. Die kommen so Schlückchenweise. Muss wohl bei jeder Schule so sein. Katharina hält die Lampe, Harald schraubt. Das ganze is praktischer Weise ohne Leiter zu machen... Sie hatten noch überlegt, wierum sie die Lampe montieren und haben sich natürlich für die falsche Variante entschieden. Der Hausmeister kommt und stellt das fest. Sie drehen sie also und setzten auch noch die Röhren ein. Ab zum Bäcker. Als sie in die MKM rein kommen, stehen des Rotkäppchen und der Möchtegernsani schon in der Kassenhalle und gucken symbolisch auf die Uhr. Harald versucht Rotkäppchen zu ärgern, in dem er versucht einen Schuhabdruck an die Wand zu machen. Was nicht so ganz gelingt, es folgt Spott. Sie versuchen Harald das Brötchen streitig zu machen. Der dritte im Bunde kommt. Worauf wieder von Tatüt-Autos, Hagsfelder und Saarländer die Rede is. Dann stellen sie fest, dass höchste Zeit für die Frühstückspause is.^^ Katharina packt die Leuchtmittel ein und holt den Schlüssel. Und wechselt Notlichter. Und wartet dann mal wieder. In der Stadthalle müssen auch die Leuchtmittel gewechselt werden. Was sie dann zusammen machen. Nur, dass des net so ganz hinhaut, da nicht die richtigen Farben da sind. Sieht jetzt etwas komisch aus. Um Punkt 12 (zumindest auf der Uhr dort) beschließt Harald, dass sie jetzt Mittag machen. Des Rotkäppchen is auch schon da. Der Möchtegernsani kommt und frägt nach Keksen. Aber eingepackte will er keine... Rotkäppchen frägt Katharina ob Harald auch mit ihr redet. Katharina verstehts nicht, und meint "Manchmal schon, warum?" "Jetzt könnte es etwas mehr werden..." "aha" "Jetzt scheint die Sonne." "Und weiter?" "Da werden Zwergenkinder glücklich, weil sie da auch große Schatten machen können!" Ach ja, nur Unsinn im Kopf! Harald und Katharina gehen zurück zu den kaputten Lampen. An einem Eingang ist das ganze ein bischen komplizierter, da sind die Fassungen hin. Als ihnen die Lampen aus gehen, vertagen sie die Aktion. Katharina fährt Heim.

Steffi ruft an. Sie will die Kur absagen. Weil sie Angst hat, dass sie ihre Facharbeit, die viel zählt nicht gut schreiben kann dort. Außerdem is sie kräftemäßig am Ende. Ferien, in denen sie nicht im Wohnheim arbeitet würden ihr gut tun. Jetzt muss sie das nur noch ihrem Chef, dem Schulleiter und ihrer Oma verklickern. Die Oma wird des größste Problem sein.

Kati hat am Montag sich das Arbeitszimmer oben etwas genauer angeguckt. Dabei sind ein paar Sachen auf dem Schreibtisch und daneben ins Rutschen gekommen. Für Annemarie is ne Welt zusammen gebrochen. Wobei sich Katharina es schlimmer vorgestellt hätte, war nicht mal nen Stapel. Das andere musste rutschen, weil Falko den Trafo entführt hat.Anneamarie hat einen riesen Aufstand gemacht und is immer noch beim Aufräumen... Bei der ganzen Aktion hat Falko mitbekommen, dass da oben nen Uralt-PC steht. Worauf sich Thomas an Stecker erinnert, die keiner mehr verwendet.

26. Novmber.

Donnerstag.

Sie sind aus Frankreich zurück. Entsprechender Betrieb is. Katharina bekommt von Harald die Autoschlüssel in die Hand gedrück "Schließ ihm mal auf. Ich komm gleich." Mhm, des gleich kennt Katharina. Ne halbe std später kommt er... In der MKM steht der Möchtegernsani, nach dem er aber festgestellt hat, dass Lenni nicht da is geht er wieder. Mit "Wo?" holt Harald Lenni ins Büro. Danach packen sie Leuchtmittel ein. Katharina macht da weiter, wo sie gestern aufgehört hat. Lenni und Harald machen richtige Farbtöne rein. Im Untergeschoss soll sie weiter machen. Nur, da is ne Veranstaltung. Katharina macht also die eine Seite und geht ("Mach ma nach dem Frühstück."). Sie is davon aus gegangen, dass Harald fortgelaufen is. Das Büro is aber ausgestorben. Lennis Auto is auch nicht mehr da. Mhm. Harald und Katharina frühstücken. Er guckt ziehmlich blöd, als Katharina anfängt Schokolade zu essen. Pech. Sie gehen wieder rüber. Katharina guckt nach den übrigen Lampen im Untergeschoss. Danach wechselt sie noch ein paar Notlichter im Obergeschoss. Als sie ihren Müll wieder zurück bringen will, fallen ihr zwei Leute auf, die mit Maßstab und Noticblock durch die Gegend laufen. Als sie grad das Lager zu hat, kommt der eine. "Bekommt man des Lager mit nem Gerneralschlüssel auf?" Fragen können die Leute stellen. Guck doch. Katharina verklicktert ihm wie man des macht. Die Tür klemmt manchmal nen bischen, des muss man mit Gefühl machen, was auch immer man da fühlt. Er bekommts nicht hin. Katharina macht auf. Zu blöd ne Tür auf zu machen^^. Er guckt Katharinas Hände an und vergleicht sie mit seinen. Er hat ungefähr die doppelten Finger von Katharina. Er kapiert wohl nicht, dass des nix mit Kraft zu tun hat. Katharina geht rüber. Alles ausgestorben, nur Rotkäppchen sitzt an der Garderobe. Lenni und Harald sind in die Europahalle. Katharina beschließt sich zu ihm zusetzten. Es dauert nicht lange, da kommt der Möchtegernsani dazu. Sie fragen, obs Büro unten offen is. Is es. Sie kommen also auf die Idee, dass sie ein paar Kabelbinder nehmen können und ein paar Sachen fest machen können. Katharina kriegt sich kaum noch. So dreist wie die des machen... Sie binden und kleben alles fest was nicht fest is. 30 min später kommen Lenni und Harald wieder. Sie merken ganz schnell was Sache is. Und beschließen einen Racheplan. Danach gehts runter zum Parkdeck. Die Lampen montieren. Katharina steht da, reicht dies, gibt das. Das Pack läuft eilig über den Platz. Irgendwer kommt vorbei und verklickert warum, irgendwas muss

...

28. November

Fortsetztung Donnerstag.

Irgendwer kommt vorbeit und verklickert warum, irgendwas muss gestellt werden. Sie lachen. Nach dem die Lampen montiert und angeschlossen waren, ging die eine (links) trotzdem nicht. Sie gucken nach allem möglichen, bis sie feststellen, dass des neue Leuchtmittel nicht geht. Tja... Katharina fährt heim.

Thomas telefoniert mit Friedel.

Lena ruft an. Sie hat ihre Haare aus Langerweile geschnitten...

Freitag.

In der Garage is munter betrieb. Der Chef is auch da. Als Harald mal wieder davon läuft, meint er "Nimm dei Mädle mit!" "Und du dein Koffer." Lenni und Katharina legen Leitungen in der Stadthalle. Katharina wechselt Birnen. Harald fährt weg. Mit Katharina Koffer. Der Stuttgarter läuft Lenni und Katharina entgegen. Die eine Lampe, die sie gestern installiert haben geht nicht mehr. Katharina würde es nicht wundern, wenn Hans, Rotkäppchen oder der Möchtegernsani das gewesen sind.^^ Sie sitzt also untätig im Büro rum. Lenni entdeckt den ausgefüllten Feedbackzettel und drückt ihn Katharina in die Hand. Jirgen und Sepp kommen. Kurz danach Harald. Und der Möchtegernsani. Ganz schnell gings wieder um gestern, sie erklären ihm, dass sie den Wagen von Rotkäppchen und Pinsel und Eimer in der Gartenhalle aufhängen wollen. Auf die Gini geht er ja doch nicht. Er lacht. Katharina holt ihren Werkzeugkoffer auf dem Auto. Beim Schlüsselzurückbringen frägt Harald "Hat sie schon?" Lenni "Hat sie." "Ja ja hab ich." " Tschüss!" Katharina wäre es allerdings rech gewesen, wenn er da vll noch was dazu gesagt hätte. So is jetzt auch keine Unterschrift drauf und so. Egal. Katharina fährt heim. "Ausgemodelt."

Annemarie und Thomas spühlen. Katharina hat Kati auf dem Schloß.

29. November

Samstag.

Vom neuen Gemeindehaus is Richtfest. Thomas hat sie zwar geweckt, aber Katharina hat das Bett vorgezogen.

Nach dem Mittagessen hat Katharina versucht Krieg zu lernen. Aber irgendwie is der Wurm drin. Sie kann keinen Bezug zu dem Zeug herstellen... Daher sitzt sie am Schreibtisch und macht nix....

Steffi ruft an. Sie will von Katharina wissen, woran man merkt, dass der Kleber von der Klebepistole heiß genug is. Fragen kann die stellen. Sie will ihren Autohimmel ankleben. David zieht um.

2. Dezember

Sonntag.

Katharina schläft viel zu wenig. Sie isst und macht einbischen was für Berger. Wie nen Boost funktioniert weiß Katharina immer noch nicht. Anna hat Karten für Hochzeit in Schwarz (Krimidinner) gewonnen. Thomas und Katharina sollen hin. Thomas verhandelt mit Annemarie, was er anzieht. Und sucht dann noch den Brief... Als Katharina im Schlosshotel ankommt stehen die Leute Schlange. Thomas kommt und guckt genauso doof. War witzig. Und das Essen war gut. Und wenn Katharina das sagt, will das was heißen!

Montag.

Schule. Eigendlich. Katharina geht aber zum Kriebel. Sie bekommt zu erst einen Schreck, weil sie dachte, dass sie an der falschen Haltestelle ausgestiegen is, aber nach kurzem Orientieren findet sie die Seitenstraße. Er hat nicht beim Frank angerufen und gefragt, was er sich dabei gedacht hat. Des letzte mal hatte Katharina die Wichtigkeit der Frage etwas anders verstanden, aber gut. Er hat es wohl auch nicht so mit Zusammenhängen, oder er kann seine Schrift nicht mehr so arg gut lesen. Er frägt Sachen, worauf Katharina keine gute Antwort weiß. Nur denkt sie da immer, dass sie irgendwas sagen muss. Also antwortet sie halt irgendwas, damit er zufrieden ist. Aber da können dann Sachen entstehen, die nicht unbedingt genau so sind. Und Katharina weiß, dass er sie ihr noch mal aufs Butterbrot schmieren wird. Mhm. Die Ampelschaltung an der Kreuzung is total bescheiden. Ihr fährt vor der Nase die Bahn davon... Sie bekommt noch 20 min vom Dürr seinem Unterricht mit. Sie hätte auch morgens noch ne 3/4 mitbekommen können, aber dann wäre die Frage gewesen, warum gehst du, was machst du? und darauf kann sie verzichten. Als sie zu Kunz und Alex geht und frägt, was sie da eigendlich am PC machen, hieß es, geh zu Tobi wir wissens auch nicht. Gesagt, getan. "Was, was net geht." Aha. Katharina kommt noch dahinter, dass sie die Ampelsteuerung mit Handbetrieb machen. Der Dürr drückt ihr noch die Arbeit in die Hand. War erheblich besser, wie sie dachte. Die Schrittkette war nicht so falsch wie sie befürchtet hat. Nur alles andere war dann totaler Quatsch. Hätte viel schlechter werden können! In Deutsch gehts ums Parfüm. Hatte Katharina schon erwähnt, dass sie das Buch für totalen Schwachsinn hält? Sie versteht einfach nicht, welchen Sinn dieses Buch haben soll. Und warum braucht man ein Buch, bei dem es um die Hinrichtung im 17. Jahrhundert geht? Ja gut, die Gerüche kann er gut in nen Metapher reinbringen. In Reli is nur der Referendar. Der macht Kaffee und die gleiche Witze wie der Schreibe oder Kern. Is wirklich geprägt von den beiden. Der Krieg macht Schnellunterricht. Und sieht echt anders aus, mit seiner neuen Brille.

Katharina liest zu Hause ihre Post. Kati liegt auf dem Schoß. Sie spielt ein bischen Akkordeon. Damit sie nicht ganz ohne Übung hin geht. Als sie grad gehen will, wirft Falko ihr ein paar Termine an den Kopf, die sie dem Nill sagen soll oder nicht oder keine Ahnung. Katharina versteht nur Bahnhof. Der Nill merkt, dass des mim Üben mal wieder nix war. Er will ne Weihnachtsfeier in nem Altersheim machen, dafür die Termine. Und von Katharina will er natürlich wissen, wann sie kann. Sie weiß grad mal das aktuelle Datum. Und mehr nicht.

Als Katharina ihr Akkordeon hoch bzw runtertragen will fliegt sie über eigendlich alles drüber, was in Reichweite steht. Katharina is total genervt. Was muss sie also machen? Ihre Sachen wegräumen, damit andere den freien Platz nutzen können. So is dann mehr Platz zum Laufen. Logisch oder? Ne andere Lösung sieht Katharina nicht.(Da passt dann der Satz "Warum sich über etwas Gedanken machen, was man sowieso nicht ändern kann?" <- Der is gut gell?) Sie fängt also am Esstisch an. Da gehts am einfachsten und da sieht man am meisten davon. Irgendwo muss man ja anfangen. Thomas guckt komisch. Annemarie hat Glück, dass sie ihr nicht über den Weg läuft, sonst wär das ganze sicher anders ausgegangen. Thomas mach Abendessen. Warscheinlich besser so.

Morgen is die Arbeit beim Krieg. Manches wird sie wissen, anderes nicht. So wirds auch beim Berger sein. Bei dem is Katharina allerdings nicht ganz klar, was der abfragen will. Des was Katharina zusammengeschrieben hat, reicht net, für ne Klassenarbeit. Auf morgen warten. Hinter Krieg sollte sie sich noch einbischen dahinter klemmen...

6. November

Dienstag.

Steffi hat ihre Prüfung. Seit dem kann sie Autofahren... ;-)

Mittwoch.

Schule. Katharina schreibt Krieg. Eigendlich hätten sie auch Berger an dem Tag schreiben sollen, aber der hat beschlossen, dass er doch lieber am Freitag schreibt. Hat Katharina nicht so arg viel davon gehalten!

Thomas hat Karten für nen Balett gewonnen. Anna auch. Thomas, Anna und Annemarie gehen ins Balett, Falko zum Schwimmen und Katharina lernt Kostic.

Donnerstag.

Schule.

Beim Kostic schreiben sie die Arbeit. Er hat zwei Teile draus gemacht. Einmal über die Gruppenarbeiten und einmal über Kompensation. Das über die Gruppenarbeit ist mit dem Tabellenbuch innerhalb von 10 min leicht zu lösen. Nur das von der Kompenstation, war ne Variante, die sie nie in der Schule gemacht hatten. Katharina hat mit P an der Welle gerechnet, statt mit P1. Wie fast alle. Mit dem Wirkungsgrad hat Katharina nichts anzufangen gewusst. Was sie am meisten aufgeregt hat, war, dass sie nicht an der Kompenstationsaufgabe weiter rechnen dufte, als sie mit dem anderen fertig war. "Das is aus organisationischen Gründen nicht möglich." Er wollte eigendlich das Zimmer tauschen, was aber nicht möglich war, und deswegen hätten zwei Leute gleichzeitig die gleiche Aufgabe gelöst. Der Dürr bietet ne Zustatzstunde an. Abends. Katharina fährt also heim, duscht, fährt in die Schule. Bekommt Datenbausteine erklärt und fährt zum Lampenfest.

Katharina kommt etwas zuspät. Aber sie hätte nie damit gerechnet, dass sie schon anfangen. Sie kommt also mitten in die Ehrungen. Katharina findet Xenia und ihre Family ganz vorne. Dieses Jahr gibt ne Wetterstation oder nen Europabadeintritt. Anna stellt mal wieder fest, dass Xenias Mutter nicht da is. Sie stellt es jedes Jahr fest. Es sind weniger Tische, der Schneider is nicht da, und mehr Einzelmelder mit Gewinn.

Freitag.

Schule. Der Kostic bespricht ne ähnliche Aufgabe wie in der Arbeit. Wobei die Klasse merkt, dass er falsch war, was sie in der Arbeit berechnet hat. Er hält auch nichts davon, darüber zu diskutiern, dass man ja hätte weiter schreiben können. Maxim und Frog gehen einkaufen, so dass es dann Kuchen und Muffins gibt. Die Mittagspause is zu lang. Beim Berger gibts die Projekte zurück. Katharina lies ihre Mails. Lena hat geschrieben, ob sie Plätzchenbacken. Danach wird mal wieder in zwei Gruppen geteilt. Klar, dass Katharina in der letzten is. Maxi bekommt aber den Fahrstuhlschlüssel^^ Katharina versucht den Frequenzumrichter zu parametrieren. Parametrieren kann sie ihn, nur die Motordaten eingeben, das klappt nicht. Nach dem der Berger ihre Motordaten eingegeben hat, sind natürlich die Parametrierungen weg. Aber er wollts ja nicht glauben.

Katharina telefoniert mit Lena und macht sich auf die Socken. Sie backen Plätzchen und gucken Film.

Samstag.

Katharina schläft 16 std und is immernoch müde. Das Telefon klingelt. Steffi. Sie hat die Prüfung bestanden. Anna meint, dass sie was essen soll. Ja, ja. Katharina guckt, ob Fotos vom Lampenfest im Internet stehen, aber so schnell sind sie doch nicht.

10. November

Sonntag.

Katharina bringt Anna zum Bahnhof.

Montag.

Mehrwert.

Katharina maht ihr Mehrwertprojekt in einer Werkstatt. Mit Maxim.

Eigendlich wollte sie von der Bahn in nen Bus umsteigen, aber die Bahn kam nicht. So hatte sie auch vom Bus nix, auf den sie dann ne std warten musste. Als sie dann endlich ankam hatte Maxim schon Kaffee... Katharina bekommt noch mal schnell alles erklärt. In der Werkstatt machen sie einen Rundgang durch die einzelnen Arbeitsgruppen. Maxim in die obere Gruppe, Katharina nach unten. Katharina guckt also zu und erkundigt sich, was sie so machen. Die in der Werkstatt merken recht viel von der schlechten Lage der Automobilbranche, obwohl sie nur Ersatzteile "verarbeiten". Zumindest sind es halt weniger Aufträge wie sonst. Was in Katharinas Gruppe bedeutet, dass von 8 5 Arbeiten. Mit den anderen spielt Katharina nach der Pause Mensch ärger dich nicht. Agnes hatte das Spiel und zwei Würfel auf den Tisch gelegt. Katharina hat sich nix dabei gedacht und hat eben mit zwei Würfeln angefangen. Sie hat erst bei Monika gemerkt, dass es schwierig is, die beiden Würfel zusammenzuzählen. Tanja könnte zwar zählen, aber sie will nicht. Und Maike, zählt zwar die Würfel zusammen, aber die Männchen dann nach der Würfelzahl zu fahren is ohne Hilfe nur bis 3 möglich. Aber es geht alles. Tanja hat nach ner Weile keine Lust mehr. Maike freut sich immer, wenn Katharina rausgeschmissen wird, oder wenn Katharina verliert. Und das "erzählt" sie jedem, der kommt.

13. Dezember

Dienstag.

Mehrwert.

Katharinas Bahn kommt zur richtigen Zeit, ein Glück. An der Bushaltstelle steht eine, von der Katharina vermutet, dass sie auch in die Werkstatt gehört. Sie überlegt laut, auf welcher Seite sie in de Bus einsteigen soll. Katharina erklärt ihr, dass sie schon richtig steht, auf der anderen Seite würde sie ja wieder zurück fahren. Elisabeth (wie sich später herausstellt) findet, dass das eine gute Erklärung ist. (Es ist aber eigendlich egal wo man einsteigt, da fährt sowieso immer der gleiche Bus). Im Bus spricht sie schon der erste an. Es ist wieder Arbeit da. Ersatzteile einpacken. Katharina macht die Schachteln auf, mit 3 Klebestreifen befestigen, an Maike weiter geben, die Knübbel aus einer Kiste holt und in die Schachtel tut, Katharina macht die Schachteln mit 3 Klebestreifen wieder zu und gibt sie an Tanja weiter. Sie klebt Ettiketten drauf und räumt sie in ne neue Kiste. Das machen sie am Vormittag, so lange bis ihnen die Arbeit wieder ausgeht. Mittags müssen sie beschäftigt werden. Agnes hat ein paar Seiten Memory ausgedruckt.Tanja schneidet, Katharina hält das Blatt fest. Nach einer Weile hat Tanja keine Lust mehr. Anges kommt und merkt, dass sie Karten für das Memory zu klein sind. Katharina schneidet also große aus. Maike klebt sie auf Karton auf. Und Katharina schneidet wieder aus. Als sie fertig sind, spielen sie natürlich Memory mit den selbst gemachten Karten. Maike kann das ganz gut. Einmal ist das Licht ausgegangen, eine Sicherung war draußen. Katrin war grade in der Nähe und Arthur hat beim Memoryspielen zugeguckt. Maike hat ihr gesagt, dass das Licht aus ist. Worauf Katrin meinte, dass Arthur schuld ist, weil das Licht aus ist, was natürlich Spaß war. Arthur hat alles abgestritten. Seit dem is Arthur an allem schuld. Der Zivi Benni kommt immer mal wieder und ärgert alle. Maike beschließt also dass er einen Dachschaden hat, was sie ihm jedes mal, wenn er kommt klar macht. Steffen erzählt Katharina wieder irgendwelche Beziehungsdramen.

Maxim nimmt Katharina mit zur Bahnhaltestelle.

Mittwoch.

Mehrwert.

Katharina soll beim Plätzchenbacken helfen. Katrin hat Fertigteig gekauft. Mit 6 Beschäftigten zusammen backen sie. Der Teig ist etwas fest/bröckelig und zu wenig. Ausstechen können sie alle. Die Schwierigkeit besteht darin, die ungebackenen Plätzchen aus dem ausgerollten Teig zu holen. Benni kommt gucken. Katrin fährt Fertigteig kaufen. Christian bestreicht die fertigen Plätzchen mit Eigelb. Eine fängt an zu weinen. Warum weiß keiner. Christian geht trösten. Als sie keinen Teig mehr zum Ausstechen haben machen sie mit den Vanillgipferl weiter. Was ganz schön schwierig is. Katharina macht Rollen aus dem Teig. Sie müssten noch den Teig abschneiden, formen und aufs Blech legen. Aber wo schneidet man den Teig ab und wann sieht ein Vanillgipferl nach einem Vanillgipferl aus? Für manche ist das echt ein Problem. Benni ärgert wieder alle. Christian hat kein Eigelb mehr, aber es sind noch Plätzchen da. Eier auch noch. Katharina überlegt laut, ob man jetzt das Ei trennen muss. Sie beschließen gemeinsam, dass sie es trennen. Was letztendlich auch gestimmt hat. Benni meint, dass Katharina sowas eigendlich wissen müsste. Zivis! Katrin kommt wieder und will den Backofen anschalten. Da geht das Licht aus. Na super! Also muss der Zivi in ein anderes Gebäude um dort an zwei Backöfen gleichzeitig zu backen. Zum Glück verbrennen sie nicht! Die Plätzchen schmecken super. Die Vanillgipferl bestreuen sie noch mit Puderzucker. Nachmittags beschäftigt Katharina Mathilda und Maike mit Arbeitsblättern. Maike is mit damit beschäftigt Unterschiede bei Bildern zu suchen. Benni kommt und is auch beschäftigt...

Donnerstag.

Mehrwert.

Katharina klebt Ettiketten an Ringe und zählt sie. Sonst macht Arthur das, der is aber nicht da. Mathilda beschäftigt sich selbst. Evelin macht für die Frühstückspause Kaffee, so wie ihr die "Küchenfrau" das gesagt hat: zwei mal zwei halbe Löffel Kaffeepulver. Robert findet, dass der Kaffee zu stark ist. Evelin war darauf hin beleidigt. Nach dem Mittagessen geht Katharina mit Heike zum anderen Gebäude um mit ein paar anderen zum Schwimmen zu fahren. Heike erkärt Ursel wer Katharina is und so. Katharina hilft beim Umziehen. Die 6 können alle Schwimmen.Sie schwimmen also ein paar Bahnen. Zwischen drin unterhalten sie sich immer mal wieder. Sie bekommen gleich mit, dass Katharina das gleiche macht wie Ummi. Danach gehts ins Nichtschwimmerbecken Wasserball spielen. Katharina hilft der einen beim Duschen. Und beim Anziehen. Zurück in der Werkstatt erzählt Evelin vom Mittagessen am nächsten Sonntag.

Freitag.

Robert erzählt Katharina dass der sich mit Evelin wieder versöhnt hat. Agnes hat Urlaub. Also muss Katharina mit Benni zusammen die Gruppe managen. Das kann ja heiter werden... Maike, Tanja und noch einer sind mit Teile einpacken beschäftigt. Heike ist auch selbstständig mit ihren Schläuchen. Robert, Evelin und Steffen packen auch was ein. Nur zwei Leute nicht. Für die gibts aber Arbeit. Benni erklärt Katharina wie man so nen Auftrag plant. Katharina fährt also Kisten mit nem Hubwagen durch die Gegend. Was nicht so ganz klappt, weil Katharina die Dinger nicht richtig lenken kann. Benni is schon am lästern. Maike weint, weil ihr Freund sie verlassen will. Benni tröstet. Katharina hat mitlerweile ihre Kisten da wo sie hingehören. Die Teile müssen in Tüten verpackt werden, ein Ettikett drauf und 12 in eine Kiste. Marta verpackt, Nicole macht Ettiketten drauf. Und Katharina beschließt, dass sie auch Striche machen kann um auf 12 zu zählen. Wenn die Kiste voll is, muss Katharina wieder ne neue holen. Frank, der im Lager arbeitet hilft ihr, wenn die Kisten gestapelt sind. Mit den Motorhubwagen kann Katharina nicht umgehen... Martin, der Gruppenleiter von oben kommt und will von Katharina wissen, wo sie gestern die Malvorlagen her hatte. Robert stellt fest, dass die Teile nicht in eine Kiste rein passen. Katharina kommt auf die Idee, dass sie vll ne falsche Kiste haben. Sie frägt Martin. Die Kiste is richtig. Aber sie haben die Folie zu oft drumrumgewickelt. Was auspacken bedeutet. Katharina erklärt also wie sie die Auspacken müssen. Wenig später stellen sie fest, dass dann die Ettiketten nicht reichen. Katharina erklärt dass sie dann das andere Stück abreisen müssen, das ohne Ettikett. Auf einmal geht Nicole auf Robert los. Robert schlägt zurück. Worauf Nicole in Tränen ausbricht. Katharina weiß nicht um was es geht und frägt nach. Nur, dass Nicole nicht richtig reden kann. Das einzigeste was sie aus ihr herausbekommt ist "Er - mein Freund- meiner" Katharina frägt also Robert. Der weiß aber auch nicht weiter. Benni bekommt es irgendwie hin, dass sie sich die Hand geben. Aber damit ist die Sache noch lange nicht abgeschlossen. Nicole heult weiter. Na super! Steffen hat irgendwelche Beziehungstheorien. Nach dem Mittagessen geht es so weiter. Katharina is also damit beschäftigt Nicole wieder zu holen, die regelmäßig rausrennt. Irgendwann lässt sie sie. Und irgendwann kommt sie auch wieder. Und frägt nach Benni. Na klasse! Katharina antwortet, dass Benni oben in der Küche arbeiten muss. Begeistet ist sie nicht von der Auskunft. Aber sie arbeitet weiter. Robert und Evelin sind beim Umräumen, das dritte mal. Und es wird warscheinlich nicht reinpassen. Irgendwann kam Benni zu Maike. Nicole hat er nicht beachtet. Was auch besser so war. Sonst wär des Theater wieder von vorne los gegangen.

Gretel will ihr einen Pulli zum Geburtstag schenken. Katharina geht also in der Stadt gucken. Aber wirklich finden tut sie keinen.

Samstag.

Katharina schläft 12 std und liest im Bett. Thomas kommt. Sie soll zu Annemarie und Gretel in die Stadt fahren, einen Pulli aussuchen. Und das ISDN-Leitung geht nicht. Na super. Katharina is aber der Meinung, dass sie keinen Pulli finden wird. Sie fährt trotzdem in die Stadt. Sie kaufen, dank dem Service vom Karstadt eine Pulli für 80 Euro. In der Preisklasse hatte Katharina nicht gesucht. Aber nen Kaschmirpulli is halt teuert. Wenn sie meinen! Danach gehts was Essen. Und ein Geschenk für Falko kaufen sie auch noch. Danach fährt Katharina wieder nach Hause.

20. Dezember

Montag.

Mehrwehrt.

Agnes is wieder da. Und viele haben Urlaub. Katharina hilft Martina beim verpacken. Und fährt mim Hubwagen durch die Gegend. Der Mac kommt zum gucken. Maxim hat ihm schon seine Gruppe vorgestellt, Katharina stellt ihre auch noch vor. Als Agnes kommt und meint, dass sie noch ne leere Box holen soll, lässt sie die zwei stehen.Was ihr nur recht is.

Dienstag.

Mehrwert.

Es sind noch weniger da. Bernd kommt in die Gruppe, er soll helfen Ettiketten kleben und einräumen. Bernd unterhält sich liebend gern. Allerdings sind die Unterhaltungen etwas einseitig: "Wie gehts?" "Gut" "Dir?" "Ja." "Wo schaffsch du jetzt?" "Hier" "Ich auch?" "Ja, du auch" Nach drei mal kann man sich die Unterhaltung denken.

Maxim macht sich immer noch über Katharinas Essverhalten lustig.

Mittwoch

Mehrwert.

Katharina hilft Matina beim Schlauch wickeln. Der LKW is nämlich gekommen und will die Aufträge mitnehmen. Es klappt. Agnes is erleichtert. 12 Boxen weniger im Lager.

Donnerstag.

Mehrwert.

Katharina hört Annemarie mit Thomas reden. Und denkt noch, die gehen aber spät ins Bett. Kurz darauf weckt Thomas sie. Katharina kapiert mal gar nichts. Ein Blick auf die Uhr sagt alles: verschlafen. Katharina muss sich beeilen, dass sie den letzten Bus noch bekommt. Katrin frägt, ob sie wenigstens ausgeschlafen hat. Und Bernd will natürlich wissen, warum sie erst jetzt kommt. "Musst du früher ins Bett gehen!" Kluger Junge! Katharina hilft Skippy beim einräumen. 90 Teile müssen in eine Box, was verdammt viel is. Sie stopfen also mit vollem Körpereinsatz. Bei der ersten Box gehts ja noch. Nur bei der zweiten bleiben 7 übrig, Agnes bekommt noch 3 rein. Die übrigen 4 kommen in die letzte Box. Pech.

Freitag.

Mehrwert.

Maxim und Katharina sollen gleich rüber gehen. Um dort für die Weihnachtsfeier Tische zu stellen. Katharina hat keine Ahnung wohin, sie liest im Eingangsbereich Zeitungsartikel, die sie nicht interessieren. Felix kommt, sie warten zusammen. Irgendwann kommt Sandra, die ihnen Kaffee anbietet. Dann stellen sie Tische. Eigendlich hat keiner Ahnung, aber sie stellen halt mal. Der Hausi kommt dazu. Als sie grad dabei sind Tische runterzutragen kommen Maxim und Benni. Felix stimmt seine Gitarre für die Probe später. Maxim fängt wieder mit "seiner Gitarre" an. Er kann nicht spielen, würde aber gerne, weil die Mädels drauf abfahren.

...

Samstag.

Katharina schläft wieder ihre 12 std. Und verbringt die meiste Zeit am PC. Thomas backt Kuchen. Annemarie fängt an, zwischen Tisch und Wohnzimmerschrank zu räumen. Thomas schleppt Kisten ins Schlafzimmer. Zwischen Bett und Stapel sind noch 20 cm. Annemarie ruft Katharina zum helfen. Katharina is nahe daran eine Diskussion anzufangen, warum sie die Sachen nicht stehen lässt. Sonst intessiert sie sich ja auch nicht dafür, ob man durchkommt oder nicht. Katharina kann es aber nicht lassen zu sagen, dass sie die ganze Sache eigendlich nicht unterstützt, es sind ja ihre Sachen. Sie merkt Annemaries Sprache die Unsicherheit/Aufrgung an. Sie trägt also Landkarten, Zahnpasta und ähnliches hoch. Wenn Katharina morgen im Dunkeln was aus dem Schrank holen will, wird sie über 4 Stapel stolpern, wenn da mal nix umfällt.

23. Dezember

Sonntag

Die Räumerei geht weiter. Die Sachen vor dem Wohnzimmerschrank sind alle weg. Auf dem kleinen Ecktischschen is auch nichts mehr. Der Esstisch is frei. Annemarie will noch den Kinderstuhl hoch tun, bzw. Katharina soll das machen. Katharina kann schon nichts mehr dazu sagen. Sie funktioniert, muss funktionieren. Gegen halb 4 kommen Renate und Hans. Dann gibts leckeren Kivisahnekuchen (eigendlich is es schon ne Torte) und Heidelbeerkuchen. Gretel kommt auch. Katharina packt Geschenke aus. Thomas, Katharina, Renate und Hans gehen auf den Weihnachtsmarkt. Katharina guckt sich Gedankenverloren die Tische an, bis es "Hallo!" macht. Der Schreiber verkauft seinen Schnaps. Sie hätte mit allen möglichen Leuten gerechnet, aber nicht mit ihm... Von Renates GB war noch ne Menge übrig, was sie dann kurzerhand mitgebracht haben. Zum Abendessen gab es also Rotkraut, Kartoffelsalat, Spätzle und Schweinebraten. Eigendlich Sachen, die nicht zusammen passen aber gut. Anna lobt es in höchsten Tönen. Thomas und Falko fahren Gretel nach Hause und bringen noch Weihnachtsbaum und die Einkäufe mit. Katharina is froh als der Tag rum is. Sie schreibt noch Wochenberichte.

Montag.

Rückblick auf die Mehrwertwoche.

Katharina muss noch ihre Zeiten eintragen, also is sie früher hin. Nur, auf die Idee sind noch ein paar andere gekommen. Katharina trägt ihre Zeiten ein, Urlaub nehmen und Mails checken. Danach versucht sie mim Russ die Bilder auszudrucken, was sich als schwierig herausstellt. Ummi macht nen Plakat und jeder erzählt. Vll etwas zu ausführlich... Katharina is zu dem Fazit gekommen, dass es zwar schön war, aber sicher nicht ihre Welt is. Alle füllen noch ein Bogen aus, wie gut sie betreut wurden, wünschen sich schöne Weihnachten und gehen.

Thomas wundert sich, dass Katharina schon da is. Katharina will Akkordeon üben. Leichter gesagt wie getan. Danach packen Falko und Katharina die Instrumente ein und gehen zum Altersheim. Katharina spielt ihr Glooooooglooooogloooooria. Sie hatte erheblich mehr Zuhörer erwartet, der Nill aber warscheinlich auch. Danach geht sie wieder. Telefoniert mit Lena und fährt mit ihr in die Stadt, auf den Weihnachtsmarkt und noch ein bischen bummeln. Lena bekommt noch rote Dreads. Katharina is mal gespannt auf die Wirkung, ob das mit dem Tee geklappt hat?

Dienstag.

Katharina schläft 14 std. Isst was und bringt Anna zur Bahn, geht die Torte für Gretel beim Becker holen. Danach macht sie den allejährlich Kalender und telefoniert mal wieder mit Steffi, die von ihrem Auto und nem großen Kratzer erzählt.


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neue Version

9. November

Hartmut und Maria stehen an der Ampel, an der sie jeden Morgen stehen. Vor ihnen ist Stau. Warscheinlich ein Verkehrsunfall. Zumindest sieht man, dass die Staße nach links gesperrt ist. Sie müssen im Schneckentempo fahren. Maria sieht was daraußen vor sich geht. Zwei Leute liegen auf der Fahrbahn. Überall Polizei. Maria erkennt Anne und Martin sofort. Da sie ja sowieso Schneckentempo fahren, fällt Maria aus dem Auto und stürzt auf die Absperrungen zu. Auf Hartmut achtet sie nicht mehr. Maria wird von zwei Polizisten festgehalten. Hartmut eilt hinterher. Maria hört zwei sich unterhalten: Die Fahrräder müssen mal koodiert gewesen sein. Es müsse jemand mit einem Winkelschleifer am Werk gewesen sein." Maria befreit sich von den Polizisten und rennt wieder zurück. Hartmut biegt rechts ab. Er fährt zum Großmarkt und kauft irgendwas. Maria trabt hinterher. Hartmut sagt und frägt nichts. Und fährt mit einer Ruhe von Mensch diesmal in die Tiefgarage. Im Büro angekommen meint er nur, dass Maria den Pulli ausziehen soll und den schwarzen da anziehen. Dann holt er erstmal nen Kaba. Heute zwei. Den einen stellt er Maria hin. Maria bekommt nicht mehr viel aus sich raus. Nur noch: "Die Räder waren koodiert. Die bringen uns auseinander. Das dürfen sie nicht." Hartmut guckt sie an und frägt. "Du kennst die beiden oder?" Maria nickt. "Papa und Mama" Auf einmal sprudelt es aus Maria raus: "Tom darf nicht nach Hause kommen. Wir müssen ihn holen. Sie sind gestern nicht nach Hause gekommen. Heute morgen hat nur der Wecker geklingelt. Ich hab ihn geweckt und ihm auch noch gesagt, dass er in die Schule gehen muss, dass alles in Ordung ist." "Wann hat er aus?" "Um 1 hoff ich, glaub ich." "Mit dem Auto können wir nicht fahren. Das ist viel zu auffällig, das rote Ding." "Mit der Bahn brauchen wir 30 min." Das Handy klingelt. "Ja, wir kommen. Wo? 2.04. Könnt ihr des net früher feststellen?" Ja. Tschüss ma." Sie machen sich also wie gewohnt an die Arbeit. Es sieht schon komisch aus, wie Maria mit Hartmuts Pulli durch die Gegend läuft, aber was solls. Am Empfang fällt es auch sofort auf. Hartmut hat auch gleich ne Lösung parat. "Ihr Pulli is gerissen. Is doch besser als nix, oder?" Als sie in 2.04 fertig sind. Klingelt mal wieder des Handy. Willy. Hartmut läuft ein paar Schritte. Maria schließt aus den Wortfestzen die sie mitbekommt, dass er Willy einweiht. Hartmut kommt wieder. "Die suchen uns. Das Auto ist in der Tiefgarage gut aufgehoben. Wir müssen dein Pulli zerreisen. So ist klar, warum du meinen anhast. Du brauchst ne andere Frisur. Zopf am besten. Ich auch. Die haben keine Ahnung wer die Toten sind. Sie hatten keine Papiere dabei. Deswegen suchen sie uns. Hat Willy im Radio gehört. Des mit den Zöpfen müssen wir gleich machen." Kurze Zeit später hat Maria einen hoch angesetzten Zopf. Hartmuts Haare sind zusammen gemacht. Im Büro zerreisen sie den Pulli. Wenig später klingelts mal wieder. Willy. Er will kommen. Sie gehen die Post holen. Willy und Hartmut reden ein paar Takte. Das einzigste, was Maria mitgekommt ist: "Mensch Hartmut. Was hast habt ihr euch nur dabei gedacht?! Ihr müsst euch so normal wie möglich verhalten." Sie machen Kleinigkeiten bis sie Tom holen. Maria verklickert Hartmut, dass sie sein Klassenzimmer nicht weiß. Also müssen sie erst ins Sekretariat. Tom ausfindig zu machen ist leichter als sie dachten. Tom verseht nicht all zu viel. Erst im Büro wird er aufgeklärt. Endlich versteht auch Hartmut, warum Maria geflüchtet ist. Sie hat Angst, dass die Polizei Tom und Maria trennt. Sie einigen sich darauf, dass sie erstmal bei Hartmut bleiben und dass Tom jetzt am roten Tisch Hausaufgaben macht. Sie sind gerade wieder zurück, steht irgendwer in der Tür. Sie müssen ihn ziehmlich blöd angeguckt haben. Aber sie machen, was er sagt. Irgendwann ruft Hartmut seinen Freund an. Er soll sie abholen. So kann Hartmut alleine in dem auffälligen Auto fahren. Sie bekommen in Simons Wohnung Asyl. Sie essen zusammen zu Abend. Hartmut hole sie morgen früh ab. Sebastian bringt Tom in die Schule. Zum Glück ist es eine Nacht in der alle schlafen.

Hartmut kommt wirklich. Auf der Fahrt hören sie das erste mal Nachrichten. Zwei nicht indendifizierte Leichen. Ein Verbrechen ohne Anhaltspunke. Na super. Willy kommt auf sie zu. Was Hartmut sich denn bei der Lieferung gedacht hat. Und warum des so viele Pakete wären. Hartmut guckt doof aus der Wäsche. "Hast du mal reingeguckt?" "Nein." Hartmut zückt sein Messer. Alle Kartons haben nur die Adresse als Aufschrift. Mehr nicht. 18 Kartons. Und alle mit Sachen aus der Wohnung von Tom und Maria. In der letzten ist Leon, der Kater von Tom und Maria. In den meisten der Kisten sind Sachen von Maria, viele Fotos und Dinge, die an irgendwas erinnern. Und der PC von Martin. Maria versteht die Welt nicht mehr. Willy reagiert. "Die Sachen müssen hier weg. Gegen 9 will die Polizei den ganze Laden auseinander nehmen. Es müssen auch alle da sein, außer du Maria. Wie willst du eigendlich denen erklärten, dass dein Auto dort war, Hartmut?" "Wir waren beim Großmarkt und haben was gekauft. Das stimmt auch." "Ne bessere Erklärung hast du nicht? Die Sachen müssen auf jeden Fall weg. Aber vll bleibst du doch bei Hartmut in der Nähe, Maria. Wenn du noch deine Brille abnimmst erkennt man dich auch nicht." Sie fahren also die Kisten weg. Leon kommt in Sebastians Wohnung. Um 9 sind wirklich alle im Hof versammelt. Jeder wird befragt. Maria steht teilnahmslos bei Hartmut und bestätigt, dass sie einkaufen waren. Die großen Autos werden genauer betrachtet. Mehr passiert nicht. Danach gehen alle die gewohnten Wege.

Einen Tag später sind die Gesichter in der Zeitung, es sollen sich Leute melden, die die beiden kennen. Warscheinlich waren sie ein Ehepaar mit einem kleinen Sohn. Maria versteht gar nichts mehr. Bis Hartmut meint, dass ihre ganzen Sachen in den Kartons waren und deshalb kein Mensch auf die Idee kommt, dass noch jemand 4. in dem Haushalt gelebt hat. Gegen 11 klingelt mal wieder des Handy. Willy: Tom wär bei ihm. Es wären welche in der Schule gewesen und er is losgerannt. Na super. Willy bringt ihn zu Hartmut und Maria. Maria is auf die Idee mit Heidi gekommen. Willy fährt sie also zu Heidi Sie will sich erstmal erkundigen und versichtert, dass sie zusammen bleiben dürfen. Sie gehen (mit Hartmut) zur Polizei. Sie werden sehr blöd angeguckt. Maria und Hartmut erzählen, wie sie die Sache gesehen haben. Edgar, so heißt der eine, klärt sie über den Tathergang auf. Sie stehten immer noch vor dem Rätsel. Aber wenigsten wäre jetzt geklärt, wer die Toten sind. Die Kisten werden gesichtet. Sie wollen von Tom und Maria wissen, was in den letzten Tagen passiert ist. Es war aber nichts besonders. Sie sollen erst mal dort bleiben wo sie jetzt sind.

11. November

Sie wollten mit den Rädern in den Gottesdienst in der Stadt fahren. Mehr nicht. Normaler weise wäre sie so gegen 11/12 wieder gekommen. Aber sie kamen nicht. Maria is gegen 12 ins Bett. Zum Glück hatte sie irgendwie den Wecker gestellt, den sie weder bedienen kann, noch am nächsten Morgen ausschalten. Und auch Maria ist irgendwann aufgewacht. Bevor sie gegangen ist, hat sie noch Tom geweckt. Dann ist sie gegangen. Nein, sie kann sich nicht vorstellen was da dahinter steckt. Martins Uhr wäre stehen geblieben, was entweder darauf hindeutet, dass entweder das Uhrwerk jetzt wirklich kaputt ist, oder dass er sich schon länger nicht mehr bewegt hat, was eigendlich nicht sein kann.

12. November

Maria beschließt, dass sie solange bei Hartmut und seinem Freund bleiben, bis geklärt ist, warum Marias Sachen aus der Wohnung verschwunden sind. Tom und Maria sollen helfen, die Kisten auf irgendwelche Hinweise zu sichten. Maria erhofft sich nichts davon. Selbst wenn sie das ganze Haus auf den Kopf stellen, würde sie warscheinlich mehr Informationen haben, wie sie je auswerten könnten. Sie nickt bereitwilligend. In den nächsten Tagen werden also die Kisten umgeräumt. Nichts. Es wird die Wohnung vorgeschlagen. Maria und Tom wünschen viel Spaß. Sie finden viel und doch nichts. Inzwischen haben Tom und Maria beschlossen, wieder nach Hause zu ziehen. Es wuseln ja doch überall welche in grüner Montur rum. Sie suchen lange. Irgendwann wird beschlossen, dass Tom und Maria mithelfen. Aber selbst sie haben bei den meisten Stapeln keinen Überblick. Das einzigeste, was nach kurzer Zeit festgestellt wird ist, dass Annes Perso nicht da ist. Wobei Tom behaupten will, dass er schon zu ihren Lebzeiten nicht mehr da war, wo sich Maria aber nicht sicher ist. Mit Finzanzen und Versicherungen haben sich Tom und Maria nie abgegeben, sagen können sie also nichts dazu. Der Alltag ist nicht einfach, was schon morgens beim Aufstehen anfängt, über Toms Schule bis zum Kochen.


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und weiter

4. September

Montag.

Montag war Katharinas Urlaub vorbei. Die erste dreiviertel Stunde ist etwas aufregend, da ihre Karte nicht mehr geht (Edgar kam gleich) und da sie ihr Passwort vergessen hatten. Sie is also ins Büro gegangen, um dort alles zu regeln. Als sie dann wieder zurück war und Edgar ganz ruhig arbeitete ist es ihr wieder eingefallen. So war das auch erledigt... Dadurch, dass nur Edgar da war, hat sie sich die ersten zwei std wieder selbst beschäftigt. Viele sind im Urlaub. Aber Mathias würde kommen und Carmen. Der an dessen Schreibtisch Raffa sonst saß. Also auf Carmen warten. Die kamen auch. Hatten aber keine Arbeit für Katharina. Aber sie hatte mittlerweile schon wieder was zu tun. Der Mac will nämlich wieder Dokus und Präsentationen, da schadet es nicht, wenn man ein bischen früher anfängt... Als Katharina gerade beim Essen war kam Mathias und textete sie gleich mit Arbeit zu. Sie geht also einen Sicherheitsschrank für Chemikalien holen. Sie hat zwar keine Ahnung wie so nen Ding aussehen soll, sie weiß nur wo es ungefähr steht und dass es verdammt schwer sein muss, da sie es mit einer Ameise holen soll. Klar, dass sie erst mal ohne Schlüssel los geht... Nach einigem Suchen hat sie das Ding gefunden. Sie hat nicht wirklich Ahnung wie sie des Ding von A nach B transportieren soll und sucht sich natürlich glatt einen zu kleinen Fahrstuhl aus, aus dem sie dann natürlich nicht mehr raus kommt... Es hilft ihr jemand. Jetzt muss das Teil nur noch in den Schrank, von dem Katharina nicht glaubt dass es rein passt. Mathias überzeugt sie vom Gegenteil. Kurz danach weiht er sie in seine Arbeitsweise ein. Und in seinen Humor... Hubbe kommt, als sie fast fertig sind. Is des ein Gelaber! Sie räumt also die Schränke um. Bringt die Ameise dahin, wo sie sie her hat und schreibt eine Sicherheitsunterweisung, bei der ihr Mathias aus dem Stehgreif den Hubwagen erklären muss. Carmens Mitläufer, Katharina weiß nicht mehr wie er heißt und vorgestellt hat er sich auch nie, fängt vor dem Mittagessen eine total sinnlose Diskussion an, von wegen Essen. Irgendwann geht Katharina nach Hause.

Kati is Thomas morgens ausgebüchst, die Gelbbauchunke hat aber zum Glück angerufen. Katharina wird diese Frau nie verstehen, geschweige denn sie zu mögen.

Abends gehts Lampen suchen. Falko hat so ca 80, Katharina 30. Katharina hat auch schon eine Idee, wo. Und tatsächlich, es waren eine Menge.

Dienstag:

Auch heute steht Katharina vor verschlossenener Tür. Katharina beschäftigt sich erst selbst, man dann das, was Mathias am Vortag gesagt hatte und guckt Edgar über die Schulter. Guckt zuerst bei den IP-Telefonen (was is da jetzt der Unterschied zu den VoIP, die sie ja nicht machen?) und richtets dann selbst ein. Sie geht mit Mathias eine Chef-Sekre einrichten, bei der sie mehr labern und Kaffee trinken wie arbeiten.

Steffi ruft an. Davids Vater zahlt die Miete von David nicht mehr und das Jugendamt ist nicht mehr zuständig. Zumal David sowieso in den Schulden sitzt. Steffi und Steffis Mutter suchen also eine Wohnung für ihn und mit ihm.

Weiter gehts mit den Lampen. Es müssen schließlich noch Hundert werden. Bei Falko und bei Katharina. Und erstaunlicher Weise werden wieder welche gefunden. Zwar weniger wie am Vortag, aber immerhin.

Mittwoch:

Wie die letzten zwei Tage auch: Beschäftigen und das von dem Vortag abarbeiten: Diesmal Telefone zusammenbauen (ca 50 stk). Mathias bietet ihr eine Abwechslung an: Rednerpulte zu fotografieren. Warum nicht?! Danach gehts weiter. Als sie fertig ist geht sie mit Edgar eine Chef-Sekre anzuschließten, konfigurieren und ein Telefon von Englisch auf Deutsch umzustellen, war Mathias dann irgendwie hinbekommen hat (später hat er selbst nicht mehr gewusste, wie er das gemacht hat, natürlich ganz einfach!).

Donnerstag:

Katharina putzt die restlichen Telefone und schneidet Einlagen aus und stellt sie so zusammen, dass nicht so viel zu schneiden ist. Edgar bietet ihr an, dass sie mal die VoiceMail ausprobiert macht sie, versteht es aber zuerst gar nicht. Nach einigen Testen dann doch. Carmen und Matthias(?) fahren ins KLV-Gebäude. Katharina geht mit Mathias in einen Technikraum, in dem sie Patchkabel in der richtigen Farbe einziehen und beschriften. Dann holt Katharina zwei Faxe (mittlerweile weiß sie, wie sie sinnvoll hinkommt) und geht pünktlich nach Hause.

Wo nur Kati is. Der Rest is in Heidelberg beim Kieferorthopäden und warscheinlich bei Ikea.

Steffi ruft an, sie hätten zwei Wohnungen, eine recht günstige und eine etwas teurere. Mal die Daumen drücken.

Freitag:

Da Katharina keine Lust hat irgendwelche Pläne zumachen beschäftigt sie sich selbst, bzw hofft darauf dass jemand was sinnvolles für sie hat. Edgar zum Beispiel. Als sie nichts mehr zu tun wusste hat sie Einlegestreifen ausgeschnitten und das fast ne ganze Stunde lang. Dann hat sie für Carmen nen Headset aufgebaut, zwei Faxe und eine Leerkarton geholt und mit Mathias mit zwei Telekom-Typen irgendwas ausgebaut und danach Rangierungen gemacht und patchen (was dann ja auch dokumentiert werden will). Dann ist sie nach Hause.

Da waren Annemarie und Kati. Katharina hat sich also zu Kati gesetzt. Irgendwann kam Annemarie und meinte, dass sie jetzt mal Waffelteig macht. Bitte, wenn sie meint. Zwischendurch hat sie noch mit Xenia geschrieben, die ihr Auto zwar hat, aber auf ihren Führerschein warten muss. Danach hat Katharina mit Steffi telefoniert. Wegen David und ihrer Kur.

Thomas und Falko waren bei Molli Äpfel aufsammeln. Dann bei Anna und irgendwo in Malsch die Äpfel hinbringen. Anna ist jetzt also da. Katharina is nicht grad so begeistert, aber was solls.

6. September

Samstag.

Katharina schläft mal wieder 14 std lang. Wie kann ein Mensch nur so viel schlafen? Kann man schlaf nachholen? Im Internet findet man nicht wirklich aufschlussreiches.

Katharina frühstückt also und guckt Filme, die sie eigendlich gar nicht interessieren. Bis Falko kommt und wieder geht.

Anna ist im großen Garten und will Kartoffeln raus holen. Weit wird sie nicht gekommen, weil es erstens regnet und weil sie das körperlich nicht wirklich mehr kann. Thomas holt sie mim Womob ab...

7. September

Sonntag.

Thomas weckt sie so gegen 12 Uhr zum Mittagessen. Flammkuchen. Super lecker. Bis zum zum vorletzten Stück. Da hat dann nämlich Annemarie gemeint, dass Katharina das essen soll. Aber mit Kümmel will Katharina nix zu tun haben. Nur das Wort Nein versteht Annemarie einfach nicht. Dass das in Diskussionen endet war abzusehen. Katharinas Meinung nach will sies einfach nicht verstehen.

Falko und Thomas fahren ins Museum und zu Gretel. Anna in den Garten. Kartoffeln raus holen... Als alle weg sind hackt Annemarie immer noch drauf rum. Nach ner Stunde bricht sie es mal wieder ab, so wie sie es immer macht. "Es wird mir zu viel. Das muss ich jetzt erst mal verarbeiten" Annemarie macht Katharina nicht den Eindruck, als muss sie irgendwas verarbeiten. Katharina wird am Montag den Vorschlag bringen mal zu Elena zu gehn. Wenn des etwas proffessioneller wird macht das nix...

Danach hat Katharina Kati gehütet und is zu Anna in den Garten. Dort hat sie Karoffeln aus der Erde geholt, Äpfel aufgesammelt, Steinplatten gelegt und Oma mit nach Hause genommen. Zu Hause hat es lecker Fisch gegeben.

10. September

Montag

Raffa is wieder da. Sie sind mit Carmen und Mathias in nen anderes Gebäude gefahren um dort Neuanschlüsse und Umzüge vorzubereiten. Also Telefone auf den richtigen Tischen verteilen, Kabel in die Tische einziehen, Ports aufschreiben und patchen. Als keine Telefone mehr da waren wurde eben nur noch die Leitung eingezogen und gepatcht. Es ging recht früh heim.

Der Nill war glücklich, dass sich mit den neuen Akkordeon mal was getan hat. Hatte Katharina ja schon lagen vor.

Dienstag.

Und wieder gehts mit Carmen und Mathias raus. Das gleiche nur ganz ohne Telefone. Nur, dass diesmal mehr Patchungen zu tun waren, so sind die Fehler mehr aufgefallen. Und wer hats gesteckt? Katharina. Sie kann sich zwar nicht erinnern, dass sie sich irgendwo unsicher wasr; es ist ja auch alles beschriftet aber drei Leitungen haben halt trotzdem nicht gestimmt. Von 126.

Falko is eingeschult worden. Gymi. Katharina is mal gespannt, was das so wird.

Steffi hat angerufen und von ihrer ersten Schlägerei (bei Terri) erzählt.*hust*

Mittwoch:

Umzüge. Umzüge. Umzüge. Nee, so extrem wars nicht. Aber etwas schwierig. Katharina wollte ein Headset anschließen. Hat eigendlich auch gut geklappt, wenn die Tussi net geholfen hätte: Hat die an dem Funkrad gedreht ohne, dass es Katharina mitbekommen hat. Und da kann sich dann Katharina lange wundern, dass es net geht. Und wer is dann schuld (in Mathias seinen Augen)?- richtig. Hat ihr je jemand verklickert, was des da für nen Rad is? Egal. Zum Glück hat der andere Matthias Raffa und Katharina dann ins Lager geschickt. Die Rangiererei war auch etwas schwierig. Beim Aufschreiben hat es halt einen Zahlendreher geben. Also muss man es zum HVT zurückverfolgen. Würde ja auch leicht gehen, wenn es nicht das unteres Kabel, von den Tausend die da sicher drauf liegen, wäre. Sie haben es zwar hinbekommen, aber es hat echt gedauert.

Falko erzählt von seinem ersten Schultag. Thomas von Gretel, bzw von Rosemarie und Engelbert, die sie überraschend besucht haben.

13. September

Donnerstag

Es fängt mal wieder mit Telefone abbauen an. Was für Katharina Kabel aufwickeln bedeutet. Dann kann sie ja auch nix falsch machen... Deswegen haben sie sie warscheinlich auch nachmittags bei Edgar gelassen, statt sie in das andere Gebäude mitzunehmen. Egal. Katharina futtert aus Langerweile alles was sie bekommen kann. Edgar hat nämlich einen Absturz hervorgerufen, dessen Behebung einige Zeit dauert. Dann Löscht Katharina, nach Lesen der Bedienungsanleitung, einen Fax-Speicher. Raffa kommt zurück. Mit ihr guckt sie nach Plänen und malt einen vom anderen Gebäude.

Da Katharina keine Ahnung hat, was sie Nachmittags machen soll, spielt sie viel Akkordeon.

Annemarie hat bis jetzt auf ihren Vorschlag nicht reagiert. Sie überlegts sich...

Freitag.

Kabel aufwickeln. Mit Raffa Telefon und Spinne umziehen. Depatchen und Rangieren, kontrollieren. Umzüge ohne Datum bearbeiten. Meisten weiß keiner von irgendwas.

Katharina ist zu früh zu Hause. Es gibt Reisbrei. Katharina isst Apfelmus. Danach gehts zu real, weil Katharina irgendwie ihre Uhr kaputt gemacht hat. Des war halt nur nen Plastikgehäuse und das ist beim Ausziehen gebrochen... Jetzt hat Katharina ihre alte Mausuhr in der Hosentasche, weil des mit dem Armband net stimmt. Die Tussi will ihr erklären, dass des halt beim Ausziehen passieren kann. Klar, da is es ja auch passiert, aber das kanns ja wohl nicht sein! Sie hat nur ne andere Uhr, von der Katharina aber erstmal nix wissen will. Danach gehts weiter zu Street One. Ihre Hose abholen. Was auch ohne weiteres funktioniert, zu Katharinas Erstaunen. Danach gehts in die Bibliothek. Testheft lesen. Katharina sieht Helena. Braucht aber ne ganze Weile bis sie weiß, wer es ist. Dann gehts heim.

Während Katharina mal ausnahmsweise weg ist, klingelt das Telefon am laufenden Band: Kinza und Lena. Kinza, Fatma und Xenia sind jetzt zusammen in einer Klasse. Katharina hatte halt Xenia sporalisch gefragt, ob die zwei vll bei ihr in der Klasse sind. Und dann haben Kinza und Xenia Katharina ne Mail geschrieben. :-)

Samstag

Katharina schläft mal wieder 14 std. Und danach? Besteht ihr Tag aus Essen, lesen, telefonieren und PC. Was soll sie auch anderes machen?

14. September

Mit Falko lernt sie EnglischVokabeln. Er hat genau das gleiche Englischbuch wie sie gehabt hat. Zuerst kann er sie weder sprechen noch schreiben. Samstag kann er sie schon sprechen und ins Englische übersetzten. Und Sonntag auch schreiben. Kluges Brüderchen.

Sonntag.

Katharina schläft 11 std. Thomas hat denWok mal wieder rausgeholt und versucht zu kochen(?). Wenn jemand Katharina frägt, schmeckt alles gleich. Aber nach was? Des Rest geht zum Tag des offenen Denkmals. Katharina schreibt Sina ne SMS, weil sie mal auf den Turm beim Kindergart will. Xenia schreibt sie an. Sie hat Montag ne Freistunde und weiß net, was sie machen soll. Katharina auch net. Xenia wär es am liebsten gewesen, wenn sie die Pause gemeinsam verbracht hätten. Aber davon hält Katharina net so arg viel. Sina reagiert auf die SMS. Sie kommt mit Dobri. Einmal hoch und wieder runter.

17. September
Montag

Es geht weiter mit den Umzügen. Katharina will eine Telefonnummer vorlesen. Mal richtig. Deswegen versucht sie sie schon im Kopf zu vormulieren. Es klappt nicht beim aussprechen. Ensprechend genervt von sich selbst is Katharina. Mathias motzt. Katharina is fast am Austicken. Was soll sie denn machen? Der Satzt: "Ich kann halt nur, des was ich kann." Hatte schon irgendwo seine Wahrheit. Wieder darf sie für den restliche Tag Kabel aufwickeln... Danach fährt sie mit Edgar ins andere Gebäude. DSL anschließen. Und für den nächsten Tag gucken.

Zu Hause lernt sie mit Falko Englisch-Vokabeln. Und geht zum Nill.

Dienstag.

Katharina und Raffa sitzten nixtunend im Büro rum. Günter kommt und meint, dass Katharina mit Matthias mal irgendwas wegen Videokonferenz gemacht hätte und da geht ne Leitung net. Sie suchen machen und tun den halben Tag. Raffa is in nem anderen Gebäude. Katharina langweilt sich also am PC (sie schreibt Doku!). Edgar versorgt sie zum Glück mit ein paar Aufträgen. Günter zeigt ihr noch die Veranstaltungstechnik

Mittwoch

Morgens (bis Mittags) sind Günter und Katharina wieder mit der Videokonferenz zu gange. Am Schluss gehen alle Leitungen und sind leserlich beschriftet. Katharina hilft Raffa Telefone einrichten. Joachim zeigt ihnen irgendwelche Sachen am PC. Danach stecken sie Telefone um.

Falko und Katharina lernen EnglischVokabeln. Katharina telefoniert mit Kinza. Und weiß so auch gleich alles neues von Fatma und Xenia ;-)

24. September

Donnerstag

?

Freitag

?

Samstag:

Katharina wacht gegen 10 Uhr auf. Obwohl sie verdammt spät ins Bett is. Aber sie hatte ja keine Uhr an... Katharina frühstückt also. Und sitzt danach vorm PC... Der Rest geht zu irgendner Leistungsschau.

Abends trifft sie sich mit Steffi. Es hat nicht lange gedauert, bis sie bei dem Thema Wohnung waren. Eigendlich is schon alles geplant, fehlen noch Geld und Wohung... Gab Schnaken.

Sonntag.

Katharina verbringt den Tag am PC.

Montag. Erster Schultag

Die Bahn kommt spät. Der Bus is weg. Die Bahn ist wirklich gequetscht. Immer so die ersten drei Monate. In der Schule gibts vier std letztendlich. Und der quatscht fast die ganzen vier stunden.... Wer den Montag überstanden hat, überlebt den Rest auch noch! Dann Deusch. Es wird eine Geschichte schrieben, bei der jeder einen Satz schreiben darf. Klar, was da raus kommt oder? Danach nen neuer für EIB. EIB haben sie beim Mac schon angefangen. Is aber schon lange her. Es wird viel im Vorraus über den neuen geredet. Er kommt auch, wie vorrausgesagt zuspät. Danach werden sie ne halbe std über sein leben zugetextet. Er wär zwar schon alt, aber er gibt immer noch 150%. Irgendwann hat er mit EIB angefangen. Und redet und redet und redet. Und alles hampelt auf den Drehrollstühlen rum. Mal der eine da, mal der andere dort. Irgendwann frägt der Russ, ob nicht mal ne Pause gemacht werden könnte. 10 min oder 15 min? Die Raucher gehen. Die Raucher halten sich an 15 min. Dann wird gelabert. Nach ner halben Stunde kommt der Mitternacht wieder. Etwas schwerhörig is er auch. Hat auch Vorteile. Sie kommen erst 10 min später raus als sonst... Gar nicht gut. Klar dass dann die Bahn vor der Nase wegfährt.


28. September

Dienstag

Schon wieder letztendlich. Schrecklich des Wort. Raffa sucht immer mal wieder nach dem einen Gebäude. Viel passiert nicht in der Schule.

Mittwoch.

Beim Berger wird viel scheiß gemacht. Frog schreibt laptop mit e. Oder doppelt so wenig vom Russ. Alex hat dem zweiten Lehrjahr erklärt, dass man Spucke zur Rl-Messung verwenden kann. Der Berger hats mitbekommen. Sieht man mal wie gut des zweite Lehrjahr is^^ Aber noch hats keine Kunzlangsche Schaltung gegeben.

Donnerstag.

Der Kostic macht Gruppenarbeit. Da Katharina und der Russ übriggeblieben sind, sind sie in einer Gruppe. Aber wenigstens muss jeder seine eigene Präsentation machen. Drei Tage haben sie dafür gebraucht. Okay, es fehlen noch 6 Präsentationen, aber Katharina fands trotzdem verdammt schnell.

Freitag.

Beim Krieg werden Törtchen gebacken äh verkauft. War ganz lustig. Und der Mitternacht hat net Überzogen. Angelo hat das ganze etwas frech abgekürzt. War aber gut so.


Thomas, Annemarie, Falko und Anna sind in Kaiserslautern. Ehemaligentreffen.

Katharina trifft sich mit Xenia. Da Katharina ne Stunde zu früh is, geht sie nen Pulli kaufen. Die zwei schlappen durch die Stadt. Katharina vertilgt zwei Flammkuchen. Danach suchen sie noch Lampen. 6 haben sie gefunden. Katharina versteht gar nicht, wie Xenia so viele Lampen findet, die ganz aus sind. Wenn dann findet Katharina nur 1/2. Was solls, hauptsache es werden 100.

Samstag.

Katharina verbringt den Tag am PC. Kati liegt daneben unter der warmen Schreibtischlampe. Sie hätte nach Rinklingen gehen können. Aber sie hat beschlossen, dass sie da net hin will. Sie sitzt ja doch nur doof daneben. Was soll sie also alleine dort?

Sonntag

Kati weckt Katharina. Sie früstücken. Katharina duscht ausgiebig. Danach räumt sie brav auf. Und geht zum Bahnhof. Mit Lena gehts ins Kino. Vor dem Kino steht Simon. Der Baader-Meinhof-Komplex. Katharina versteht mehr, als sie dachte. Lena hatte sie zum Glück auch aufgeklärt. Danach gings wieder zum Bahnhof. Wobei das mit dem Fahrplan lesen net so ganz geklappt hat.

Zu Hause steht das Womob vor der Tür, der Rest is wieder da, mit Oma. Nur mit Spagetti und Tomatensose kann Katharina gar nichts anfangen.

3. Oktober

Montag

Die meisten sind aus dem Urlaub zurück. Die Wand hängt voller Aufträge. Raffa und Katharina lesen erst mal, was es so neues gibt. Nicht viel. Der Pantoffelbär kommt und meint, dass vier Kisten Telefone zu putzen wären. Putzmittel wär auch wieder da. Begeistert sind sie nicht. Es wird also missmutig angefangen. Bis Mathias kommt. Der alles mögliche zum einsortieren hat. Is besser wie Telefone putzen. Klar, dass der andere Matthias da gar nicht von begeistert is. Katharina gibt also Unterlagen in die Datenbak ein, Raffa sortiert sie. Irgendwann is Katharina damit fertig. Mathias kommt, mit großen A3-Blättern. Katharina soll wichtige Kürzel raussuchen. Wenn man noch wüsste, was die Kürzel heißen... Also Bedienungsanleitung. Da da aber nicht wirklich was drinnen steht, geht Katharina zu Mathias. Der sucht im Internet. Und findet erst nach langem suchen. Aber alle Kürzel waren das nicht. Also zum Chefe. Der erklärt Katharina höchstpersönlich wo sies findet. Sind aber immer noch nicht alle. Weiß der Siemenschef was da für ne Logik dahintersteckt... Matthias beschwert sich, dass keine sauberen Telefone mehr da sind. Und guckt, was Raffa und Katharina machen. Katharina erklärt ihm, was sie macht. Er verstehts nicht. Weil man eben nicht sieht, dass Katharina was macht. Wie auch, wenn sie das Kürzel nicht gefunden hat. Raffa putzt Telefone, Katharina sucht weiter Kürzel. Nee, nee, wie Matthias nervt. Raffa macht auch solche Andeutungen. Raffa und Katharina gehen kurz nach Carmen und Matthias.

Katharina putzt sich schon den ganzen Tag die Nase und es geht ihr hölligsch auf die Nerven.

Beim Notenabschrieben für den Nill schläft sie ein. Falko übernimmt ihre Stunde.

Lena hat Geburtstag. Und wer hat vergessen anzurufen? Genau....!

Dienstag

Katharina trifft Raffa morgens am Bhf, um ihr zu sagen, dass sie wieder ins Bett geht. Zu Hause ruft sie beim Grinzemännle an und meldet sich Krank. Weiteres is ihr egal.

Annemarie hat einen Laptop aus der Schule mitgebracht. Thomas und Katharina begutachten ihn sehr genau. Falko kommt zum Mittagessen. Katharina langweilt sich.

Katharina hat einen Kontrolltermin beim Wetzstein. 15 Warten 2 gucken 3 min labern. Hätte sie sich sparen können!

Mittwoch.

Thomas beschließt, dass Katharina mal zum Wagner gehen soll. Macht sie ganz brav. Dann is sie wenigstens krankgeschrieben. Der Wagner hat neuerdings ne Vertretung. Von der hält Katharina nicht viel...


Katharina hört ihr neues Hörbuch: Schmitz´Katze. Verdammt gut!

Donnerstag

Thomas macht was am PC, als Katharina runter kommt. Während dem Telefonieren guckt er auf einen Fahrplan. Nimmt einen Einkaufszettel und geht. Katharina kapierts nicht. Annemarie bekommt den Einkaufszettel, fährt zu Gretel. Thomas packt und backt Kuchen. Falko kommt. Mittagessen. Annemarie kommt. Thomas und Falko gehen.


Bedeutet, dass Annemarie, Kati und Katharina allein zu Hause sind. Ob das gut geht?

7. Oktober

Wochenende.

Katharina ist Annemarie meistens aus dem Weg gegangen. Es hätte nicht mehr viel gefehlt.

Ansonsten verbringt Katharina das Wochenende schlafend oder hinterm PC.

Montag.

Es is ja wieder Putzmittel da. Also kann auch geputzt werden. Zwischen durch kann man aber noch andere Kleinigkeiten gemacht werden. Aus Langerweile gehen sie auch mal Kunz und Alex besuchen. Als noch jemand konmmt, mit dem man viel viel scheiß labern kann und meint, dass er Geschichten von der Ausbildung erzählen kann, beschließen sie zu gehen.

8. Oktober

Dienstag.

Katharina soll einen Wechselanschluss instalieren. Mit Wechselanschlüssen hatten sie bisher nichts zu tun. Raffa wollte ihr zeigen, wie man die im HVT rangiert. Katharina nimmt also einen Spinne und geht. In dem Büro schließt sie die Spinne an und schreibt den Patch auf. Danach sucht sie den Schrank. Nur dumm, dass sie nicht an den Schrank darf. Nach einigem Hin und Her mit dem Sicherheitsfuzi geht sie wieder zurück. Ohne gepacht zu haben. Klaus geht an die Decke, als Katharina ihm die Sache schildert. Chefe kommt dazu und meint, dass das so nicht gehen kann. Es wird ein Plan ausgeheckt. Nach einer Weile is alles nur noch am Lachen. Es wird durchgezogen. Nur mit dem Erfolg der von anfang an gewollten Patchung. Dass noch mehr passiert ist, hat keiner kapiert. Eigendlich schade. Nur, Katharina hat auf den Zettel den Patch aufgeschrieben. Und dann wollte sie des rangieren. Aber da da ja nohc ein paar andere Sachen im Spiel waren, hat Klaus sie ganz durcheinander gebracht. Des mit dem Wechselanschluss hat sie dann auch noch hinbekommen, wobei sie vorher schon völlig abgeschaltet hatte. Was dann auch jeder gemekrt hatte. Na toll, am besten von allem die Finger lassen. Deswegen hat sie danach nur noch Raffa beim sortieren geholfen...

Mittwoch:

Da das ja nur ein Wechselanschluss was, musste der auch wieder weg. Katharina is also zu Edgar, wegen einem Ausweis. Der dann so beiläufig meinte, dass er da gestern nochmal war. Die Patchung war falsch. Statt ner 4, die sich Katharina gemerkt hatte, hat Klaus 7 gelesen, was warscheinlich auch draufstand. Da hat Katharina dann schon angefangen an sich zu zweifeln. Sie hat also alles wieder abgebaut. Und durfte sogar, unter den Augen eines neues Sicherheitsfuzi,s die Patchung entfernen. Aber sie is an ihr Ziel gekommen.

10. Oktober

Fortsetzung Mittwoch

Natürlich wollten alle wissen wie das am Mittwoch noch mit dem Sicherheitsmenschen und dem Plan ausgegangen is. Klaus hats erzählt und natrülich auch, dass Katharina statt "abstecken" (das Wort hat sie vorher noch nie gehört) die Rangierung raus gemacht hat. Raffa hat Aufträge sortiert. Und festgestellt, dass ihr der Rücken weh tut. Und hat die ganze Zeit gejammert. Gegen 10 Uhr is sie heim. Also hat Katharina weiter sortiert. Und von Klaus gesagt bekommen, welche Headsets sie richten soll. Katharina hat also alles gerichtet. Als sie alles noch mal kontrolliert hat (sie will ja nicht schon wieder was falsch machen), hat sie festgestellt, dass es wohl nicht so sinnvoll is, wenn manche zwei bekommen. Sie hat also zu viele gerichtet. Die überschüssigen hat sie dann weggeräumt. Auf dem Schreibtisch aufgeräumt.

Donnerstag

Katharina war also alleine. Sie sortiert Aufträge, nur dumm, dass sie keine Ahnung hat, was sie machen soll, als sie fertig war. Sie treibt sie in der Gegend rum, bis Carmen kommt. Der erklärt sie, was sie gestern gerichtet hat.

...

15. Oktober

Fortsetztung zu Donnerstag

Mathias regt sich über irgendwas auf. Klaus is nicht da. Katharina versucht es noch mit ein paar Störungsbeseitigungen. Und will mal wieder einen Wechselanschluss installieren. Sie frägt extra noch, ob ein normales Telefon gewünscht ist. Ja. Sie geht also. Da des komische Zimmer nen Besprechungszimmer ist, ist es natürlich belegt, als sie rein will. Katharina geht also mitsammt dem Telefon zu Mathias. Der tickt komplett aus, fängt sich aber gleich wieder, es hätte nix mit Katharina zu tun. Na dann. Katharina überlässt Edgar das ganze und geht nach Hause.

Zu Hause zaubert Thomas noch ein Mittagessen für Katharina aus dem Ärmel.

Viel mehr wird sie an dem Tag nicht gemacht haben.

Freitag.

Katharina schläft lange. Bis ihr die Berichte einfallen. Sie geht also zu erst zu den Telefonen. Lässt die Berichte unterschreiben und geht zum Ädam. Der will ihr verklickern dass ihr KW 22 noch fehlt. Ja, der hat auch ne ganze Weile noch gefehlt. Bis sie extra mal deswegen rübergegangen sind. Sie solls halt nochmal bringen. Findet Katharina jetzt mal nicht so nett, zumal des schon die zweiten sind. Was solls. So musste sie wenigstens aufstehen. Des Rest des Tages verbringt sie am PC. Nach dem sie vergeblich versucht hat Xenia dazu zu überreden, mit ihr ins Kino zu gehn.

Samstag

Verbringt Katharina am PC.

Sonntag.

Verbringt Katharina am PC.

Bis Abends Steffi anruft. Katharina versuchts ja kaum noch bei ihr, da sie ja sowieso nie da ist. Sie fängt ganz harmlos an. Und kommt dann irgendwann damit, dass sie mit ihrem Vater grade ein Auto (Ford Fiesta) gekauft hat... :-)

Montag. Schule

Der tolle Tag fängt mit 4 std letztendlich an. Katharina hat eigendlich keine Ahung von was der da vorne redet. FB15, FB16, FB1 = hä? Hat er je irgendwann erklärt was diese tollen move-dinger machen? Und wofür bidde braucht man diese comp-teile? Wenns nur des wäre, was Katharina nicht weiß, aber sie weiß noch nicht mal, was sie nicht weiß, nur, dass es nie klappt, was sie macht. Alex macht des zum Glück, auch, wenn sie nicht wirklich in die Gruppe aufgenommen worden is. Egal. Die vier std gingen rum. Danach deutsch. So und jetzt schreiben wir alle mal brav eine kreative Geschichte, aber vorher müssen wir uns mit dem Text auseinander setzten. So ein Schwachsinn. Weiter gehts mit Reli. Nen Refendar is mal wieder da. Der dummerweise was lernen will, im gegensatz zur Klasse, die einfach nur nen Film sehen will. Der labert und labert. Katharina weiß nicht wirklich welchen Film sie gucken, aber sie weiß, dass Mathias letztens davon zitiert hat ("Erwürde dich mit meiner Hand!") Schlecht is der Film net.Dann gehts in den Krieg, ähm zum Krieg. Der mal wieder irgendwas labert und dann wieder eine seiner Geschichten erzählt.

Dienstag. Schule

Und wieder geht es letztendlich mit irgendwas los, von dem Katharina mal gar nichts vesteht. Sie heftet sich an Tobias und Raffa, die auch nicht viel mehr plan haben, aber sie können abschreiben. Eigendlich is am schluss trotzdem die ganze Ablaufkette falsch und tobias sucht den Fehler im fb15. Es wird eigendlich nur drauf gewartet bis der Albtraum zuende ist. Nur, dass über des im nächtesn Block ne Arbeit geschrieben wird. Irgendwie kann mans hoffentlich wieder ausbügeln. Letztes Jahr gings auch. Warscheinlich dann Krieg und dann Berger. BErger hat sich gezogen. Der und seine ewigen Motoren, er versucht auf was aufzubauen, was sie beim Huber letztes Jahr hätten machen sollen. Da der aber nie da war, haben sie keine Ahnung. Vll wird beim Maschinenlehrgang wiederholt. Es geht um den Frequenzumrichter. Der will auch noch nen Projekt dazu machen. Oh nein! Es sind also schon 3 Sachen im nächsten Block. SPS, Krieg und Berger.

Mittwoch. Schule

4 Stunden Kostic. 3 std Präsentationen. Maxim hat seinen Stick net dabei. Also fährt er noch mal heim und bringt auch gleich noch Kuchen mit. Der Kuchen war gut, die Präsentation war eigendlich Thema verfehlt. Mehr wie reden kann Katharina nicht. Seine wär um Absicherung von Leitungen gewesen. Und nicht über Sicherungen. Wenigstens war Katharina Präsentation so, dass sie Fragen stellen konnten, die Katharina auch noch zu Beantworten wusste. Weiter gings mit Krieg, dessen Hausbaus und dessen Kühlschranks genauer behandelt wurden. Der Becker zieht ne std vor, so können doch 3 std gehalten werden, was viele gar nicht kapiert haben. Was solls. Sie kopieren Antworten aus dem Internet.

24. Oktober

Donnerstag.

Eigendlich hätten sie Schule gehabt. Aber da keiner der Lehrer Zeit hat, wurden sie in die Betriebe geschickt. Also waren sie ganz brav dort. Zu erst standen sie eine ganze Weile beim Goldi rum. Bis der gefragt hat, was sie hier eigendlich treiben. Mit der Info, is er dann zum Ädam. Mittlerweile standen sie schon im Gang beim PC. Irgendwann kam dann des Grinzemännle, weil sie zu laut waren. Mal kam der Mac vorbei. Er hat dann irgendwas gesagt, worauf Alex dann meinte Oh nein, das muss ich wieder gut machen. Und alles fängt an zu lachen. Der Goldi hat dann auch seinen Kopf in den Gang gesteckt. Dann wurden Berichte abgegeben. Und so Sachen. Vom Grinzemännle hats dann noch nen Einlauf wegen den Zeittabellen gegeben. Am Schluss hat sie dann gemerkt, dass eigendlich alles normal is. Raffa und Katharina haben vor 10 sich verabschiedet. In die Stadt. Da es geregnet hat, sind sie ins ECE gegangen. Des hatte aber noch zu... Sie haben gewartet und sind dann erstmal einkaufen gegangen. Katharina hat Raffa den eeePc gezeigt. Worauf sie auf die Idee gekommen is, dass sie auch nen Laptop haben will. Sie hat die Idee aber gleich wieder verworfen, wegen ihren Eltern... Dann waren sie noch in allen Läden die in irgendeiner Weise Klamotten haben. Danach hat Raffa nochmal überlegt wegen dem Laptop. Und beschlossen sie will doch einen mitnehmen. Und zwar den ersten, der ihr in die Augen gekommen ist. Katharina hat nicht so arg viel davon gehalten, aber des is ihre Sache. Sie sind mit dem Ding also zur Kasse und wollten bezahlen. Nur, dass Raffas Karte nicht ging. Tja. Katharina hat dann beschlossen nach Hause zu fahren.


Und hat sich dort gelangweilt.

Freitag. Schule.

Freitag morgen war mal ausnahmsweise keine Vertretung. Was ganz was neues. Und dann Berger, Berger, und nochmal Berger... Es war klar, dass Gruppen ausgelost werden. Nils, Kunz und Katharina. Warum nicht. Eine Förderbandanlage ist mit Frequenzumrichter und Logo zu steuern. Kunz mit Pläne, Katharina stellt die Parameter von dem FU ein und Nils macht des Programm. Sie hatten den Berger sogar dazu bewegen können, dass sie mal früher gehen. Danach gings ins Brauhaus. Nur Nils hat gefehlt, weil er Fahrschule hat. Dort gings natürlich mal wieder über Raffas Lieblingsthema. Und Sascha hat viel gelabert und is wieder als erster gegangen. Alex und Kunz haben dann irgendwann überlegt, ob sie es innerhalb von 10 min zum Bahnhof schaffen. Alex hat des Bier von Frog getrunken und so Aktionen. War schon lustig.

26. Oktober

Samstag und Sonntag.

Katharina verbringt die Zeit mit Schlafen, Essen und vor dem PC.

Montag.

Neue Außenstelle. Katharina hat keine Ahnung, was sie dort erwartet. Thomas hilft ihr dabei, den Werkzeugkasten mit dem Rad zu transportieren. Als Katharina das Rad abschließen will, bricht der Schlüssel ab... In der Garage dort steht sie nur im Weg rum. Höpfi is auch da. Und eigendlich war sie viel zu früh. Wolfgang guckt sie prüfend an und frägt nach dem Lehrjahr. Irgendwer drückt ihr einen Zettel in die Hand. Sicherheitsunterweisung. Mitten in der Unordnung steht ein Schaltschrank. Von anno dazumal. Die Sicherungen sind mit starren Leitungen angefahren worden.Wolfgang erklärt ihr, was raus muss, und wies danach aus sehen soll. Katharina macht sich an die Arbeit. Und reist sich natürlich gleich die Finger, an den blöden Sicherunngen auf. Da Katharinas Stripax nicht so funktioniert, wie sie erwartet und muss sich sich mit einer gewöhnlichen Abisolierzange begnügen, was sie kraftmäßig kaum auf die Reihe bekommt. Irgendwann kommt Wolfgang, er zeigt ihr, wie man einen Schaltplan dazuzeichnet. Danach widmet sie sich wieder ihrem Schaltschrank.


Dienstag.

Auch Dienstag verbringt sie vor dem Schaltschrank. Irgendwann kommen aber Wolfgang und Hubert mit großen Paketen. Neuer Schaltschrank. Mit 6 großen Trennen, die rein sollen. Katharina montiert also Trenner und Schienen. Anziehen darf sie nichts. Es fehlen meist ne halbe Umdrehung. Geht eigendlich.

Abends bekommt Katharina Zahnschmerzen. Nach einem Blick in den Spiegel ist klar, dass ihr ein neuer Weißheitszahn zu schaffen macht. Na super..

Mittwoch.

Katharina geht zum Wetzstein. Röntgen. Der Zahn liegt um 90° verdreht. So ein Mist. Er schreibt gleich ne Überweisung. Aber davon will Katharina nix wissen.Thomas ruft beim Herrmann an. Wo sie dann auch ihnfahren. Der Junior meint, dass sie entweder rausmüssen, oder innerhalb von einem Jahr sind sie von alleine draußen. Er verschreibt Tropfen. Na super.

Donnerstag.

Es bessert sich nichts. Katharina bleibt im Bett.


Freitag.

Es müssen die Dokus abgegeben werden und die Präsentationen gehalten werden. Katharina macht es ohne sich dafür interessieren. Was ihr der Mac später auch ankreidet. Was ihr aber ziehmlich egal war. Eigendlich wär sie mit den anderen danach noch auf ne Kneipentour gegangen. Aber sie geht mit schlechtem Gewissen nach Hause. Die Schmerzen sind kaum zum Aushalten.

Samstag.

Sonntagsbegrüßung. Katharina geht widerwillig mit. Nach dem sie sich mit Alex seinem Bruder gekabbelt hat, ist der Abend für sie vollkommen gelaufen. Seit dem tut ihr nämlich die linke Hand weh. Sie hat absolut keine Lust mehr.

29. Oktober

Sonntag.

Katharina verbringt mal wieder den Tag mit essen, schlafen und am PC. Irgendwann meint Thomas, dass sie jetzt vll doch mal zur Notaufnahme gehen sollen, wegen der Hand. Sie laufen also zur Klinik. Dort wird festgestellt, dass da irgendwas nen bischen geprellt is. Da wo die Tussi "geguckt" hat hats auch nicht weggetan. Wie bei ner Sehnenscheidenentzündung. Nur weiter vorne. Nicht wirklich genau definierbar und nie dann da, wenn jemand danach frägt. Es tut halt weh, wenn Katharina was machen will.

Montag.

Katharina geht zum Wagner, der auch meint, dass er keine Ahnung hat, aber er würde auf ne Überbeanspruchen tippen. Ob wohl sie seit letzten Dienstag nix gemacht hat... Thomas findet des zu weit hergeholt. Der Wagner hatte auch nicht wirklich Zeit.

Dienstag.

Katharina meldet sich ganz brav beim Grinzemännle zurück. Diesmal steht Katharina nicht so lange im Weg rum. Und läuft gleich Hubert in die Arme, der beschließt, dass sie an ihrem Schaltschrank weiterbauen kann. Worauf sich Katharina dann auch seelischmoralisch drauf einstellt. Bis 10 min später Wolfgang kommt. Und einem irgendnen Heizteil zeigt. Und dann zu Katharina gewandt meinte, dass sie heute bei "ihm" mitgehen soll, weil er hat heute keine Zeit. Na dann. Katharina nimmt noch ein paar Sachen mit und dann gehts in die MKM. Die üblichen Fragen kommen nicht. Nur wie sie heißt. Is Katharina auch ganz recht. Die MKM besteht aus mehreren großen Hallen. Irgendwo dort sind drei Räume, 2 Lager und ein Büro/Werkstatt. Katharina machts sich bequem, während er Blätter betrachtet. Auf dem Weg zum Büro, der nun wirklich nicht weit ist, treffen sie schon zwei Leute.

2. November

Fortsetzung Dienstag.

Harald quatscht also mit denen. Dann haben sie nen Verteiler aus dem Keller geholt. Und erst mal was gegessen. Danach haben die Fleischer Strom bekommen. Katharina hätte so Abdeckungen holen sollen, wusste aber nicht wo. Sie hat dann Harald wieder gesucht und trifft auf Wolfgang. Wolfgang hilft ihr nach den Deckeln suchen. Findet aber auch keine. Dann laufen sie Harald in die Arme. Die zwei labern noch irgendwas. Im Büro wird gegessen und TV dabei geguckt. Danach gings weiter mit 3/4fach-Steckdosen am Boden aufkleben. Dann hat Katharina noch einen Verteiler und ne Verlängerungsleitung repariert und is mit der Bahn nach Hause gefahren.

Mittwoch:

Katharina fährt mit Harald in MKM. Dort bekommen sie gesagt, dass im Klo des Licht nicht geht. Als sie gucken, geht das Licht auch nicht. Aber wenn man den Lichtschalter betätigt, dann brennt auch das Licht... Sie sind nahe daran einen Zettel zu schreiben. In der Küche werden die Steckdosen mit Deckeln versehen und zurück gebaut (bei der einen fehlt der Null) Es werden noch ein paar Notlichter gewechselt.

5. November.

Donnerstag.

Morgens taucht einer auf, den Katharina noch nie dort gesehen hat, aber er kommt ihr bekannt vor. In irgendeiner Schule müssen die Lampen gewechselt und die Schrauben angezogen werden. Harald is total stinkig, weil er muss das Gerüst dazu aufbauen. Bei Regen. Sie fahren also in die MKM, frühstücken erstmal, und bringen den Hänger mit dem Grüst mit. Höpfi und Olli(?) reden mit dem Hausmeister. Zuerst wird mal getestet, ob das Gerüst überhaupt reinpasst. Passt. Und dann hochtragen, zusammenbauen, 4 Lampen wechseln, festschrauben, abbauen und eine Treppe weiter das gleiche. Und das nochmal. Als der, den sie nicht kannte, die Jacke ausgezogen hat, hat sie seinen Namen auf dem T-Shirt gesehen. Er is der kleine Bruder von Katharina, die mal mit ihr Akkordeon gespielt hat. Als sie nach dem Abbauen auf Olli gewartet hat, hat er von ihr erzählt. Macht BA-Studium. Irgendwo in England. Na dann. Gegen 11 gehts wieder in die MKM. Dort gibts erstmal Hammihammi. Und dann drei Rollen Kabel, die alle drei auf die Bühne müssen, durch Lagerräume, zischen Gerümpel. Aber es geht. Bis sie feststellen, dass das Mircokabel 3m zu kurz ist. Sie lassen es grad so hängen. Katharina geht zur Bahn, Harald und Sebastian gehen das Gerüst ausladen.

Freitag.

Lenni ist mal nicht in BB. In der Stadthalle wird ne Messe vorbereitet. Was bedeutet, dass viele viele Verlängerungskabel gebraucht werden, die an der Decke aufgehängt werden müssen und an die Verteilerkästen angeschlossen werden müssen. Katharina schließt an, Lenni gibt ihr die Leitungen und Harald kümmert sich um des SAT-Kabel. Aber zwischendurch machen sie Frühstück und gucken dabei Frühstücksfernsehn... Danach sortiert Katharina ca 173 3/4-fachSteckdosen. Mittag. Harald is mal eben schnell weg. Lenni macht auch irgendwas. So sitzt Katharina allein da. Lenni kommt wieder, Katharina is langweilig. Eine Kupplung und ne Leitung schaffen Abhilfe. Harald kommt wieder, telefoniert und alle gehen.

Annemarie hat mal wieder bei irgendeinem Preisausschreiben mitgemacht, Anna hat 2 Zugreisen gewonnen. Thomas füllt eine Karte für den Schwarzwald aus und die andere, so dachte er, für München. Die Karten kamen. Aber für Mannheim. Thomas mobilisiert also die Bahn, die Karten auf München umzuschreiben.Was er auch hinbekommt. Aber die Karten für Mannheim sind trotzdem noch gültig. Mhm, so Karten kann man nicht einfach so verfallen lassen. Katharina frägt also Xenia, was sie so vor hat. Und ob sie nicht mal unbedingt nach Mannheim will. Nach einbischen überlegen kommt sie mit. Sie treffen sich also am Bhf und fahren innerhalb von 22 min nach Mannheim. Katharina kennt die Innenstadt nur aud dem Stadtplan. Is ja alles quatratisch (praktisch, gut!). Sie laufen also zum Wasserturm. Und von dort aus zum Planetarium. Die einfache Streckenführung faszinieren Katharina. Ein Blick in den Stadtplan und man weiß wie man laufen muss. Genial. Thomas hatte früüher (bevor dort das Regal erweitert wurde) eine ganz ganz großen Wasserturm an der Wand hängen. Die Vorstellung ist super. Xenia erzählt von der Führerscheinprüfung. In der Innenstadt suchen sie was zu essen. Etwas mit Kippe oder so vergleichbares finden sie nicht. Ein paar Kids versuchen die Straße unsicher zu machen. Es is ja Halloween. Hatte Katharina gar nicht dran gedacht. Sie essen Flammkuchen (Katharina ohne Käsen, Xenia mit). Auf einmal guckt Xenia auf die Uhr. Nach einem Sprint zum Bhf, ist klar, dass der Zug weg is. Aber es kommt ein neuer. Am Bhf trennen sie sich.

6.November

Samstag.

Katharina schläft verhältnismäßig wenig. Nur 10 std. Falko meint schon, dass Katharina vll krank wäre...

Katharina verschanzt sich hinter dem Laptop, den Annemarie von der Schule mitgebracht hat.

Sonntag.

Katharina schläft schon wieder so wenig. Vll weil sie mal ne richtige Beschäftigung tagsüber hatte.

Abends ruft Steffi an. Eigendlich hätte sie schon früher anruften wollen, aber sie hat ja nie Zeit. Sie verspricht nächste Woche früher anzurufen...

Montag.

Katharina und Harald fahren in die MKM. Dort wird erstmal geguckt. Und am Empfang gelabert. Das Gepfeife von Harald ist eine beruhigende Sache. Aber man kann kaum ein paar Schritte laufen, ohne dass man jemanden trifft, mit dem man reden könnte. Morgens als sie beim Bäcker wenden, fahren sie fast ein Auto zusammen. Fast wohlbemerkt. Aber gleich danach regt er sich über die Helden auf, die beim Fahren quatschen statt schneller zu fahren...^^ Katharina baut Verteiler ab. Und is danach total geschafft, weil die Teile für Katharina recht schwer sind. Harald verschwindet mal wieder kurz. Was bedeutet, dass er für ne std weg is...

Dienstag.

Katharina und Hararld versetzten einen Beamer. Fahren in die Europahalle um dort 125² (10m) zu holen. Um dann in der Gartenhalle anzuschließen. Um dann vorallem festzustellen, dass es zu kurz ist... Harald is sichtlich angekotzt. Natürlich findet man auch in der Europahalle genügend Leute zum Quatschen. Als sie wieder kommen gibt es mal wieder eine wunderschöne Unterhaltung zwischen Harald und einem der Stühle hin und herfährt: "Hutsimpel!" "Wer?" "Du!" "Ich?" "Ja!" Paar min später kommt er mit dem Stabler vorbei: "Simpel!" "Ach, ohne Hut?!" Sie verstehens einfach nicht, was nen Hutsimpel is, oder könnens nicht aussprechen... Wenn man da neben dran steht, kann man nur noch lachen. Und man wird natürlich wieder gefragt wo Lenni is.Wobei man die Fragen unterschiedlich stellen kann. Entweder "Is Lenni immer noch in BB?" oder "Wo Lenni?" Harald freut sich mal wieder über seine "Zettelchen", okay er erstickt bald noch in den Zettelchen, aber es muss wohl Leute geben, die Zettelchen verschicken toll finden. Zumindest sammelt er sie alle fein säuberlich auf einem Stapel. Bei ihm is sowieso alles feinsäuberlich aufgeräumt. Da hat echt alles seine Ordnung, da is kein Kabel schief im Regal. Ganz im Gegensatz zur Garage, in der Wolfgang aufräumen wollte.

Mittwoch.


Als Katharina in die Einfahrt reinkommt is Olli schon total am Packen. Sehr genial, wie hektisch er durch die Gegend rennen kann. Wolfgang hat Harald entdeckt und zeigt ihm voller Stolz die aufgeräume Garage. Aber das fertige Wendelding wollte er trotzdem nicht mitnehmen. Harald hat Lampen bestellt und braucht noch mal die Bestellung. Er frägt also Hubert danach. Nach einem Handwink "da oben" is klar wo es is. Harald und Wolfgang gehen also hoch. Alle gehen. Katharina steht in der Garage. Irgendwann kommt einer, der nach Hubert frägt. Nach ner Weile kommen beide und gehen. Katharina macht des Garagentor zu und stellt sich in den Flur und wartet. Und wartet. Nach ner 3/4 std kommt Harald wieder. Und meint mit einer Selbstverständlichkeit "Jetzt gehn ma." Da kann man nur "Ja." drauf antwortet. Zu geil. Sie fahren aber erstmal in das große Lager. Winderreifen rausholen, Anhänger und Licherketten. Damit gings dann zur Europahalle. Harald stellt fest, dass sein Schlüssel nicht passt. Also gehen sie nach Roland suchen. Ein paar Schüler über Federball. Katharina und Harald laufen ne Runde, bis sie ihn gefunden haben. Dann suchen sie nach der Ameise. Roland führt vor, wie sie nicht damit fahren sollen^^ Zum Glück ruft irgendwann Rolands Chef an, und frägt irgendwas, worauf hin er weg muss. Sonst wäre des Gespräch nie zu ende gewesen. Die Palette kommt also auf den Hänger, und zurück zur MKM. Sie fahren mit samt dem Hänger in die Gartenhalle (sehr genial), dort gehts auf den Gingi (fliegender Teppich). Die Gartenhalle is richtig hoch. Aber die Aussicht in den Zoo is super. Katharina hält die Leitung (schwer), deshalb steht sie drauf. Oben angekommen kommt die Leitung in den Kasten, wobei man darauf aufpassen muss, dass die Leitung nicht flöten geht. Und dann das gute alte Klebeband drumrum. Und das mit allen 5 Leitungen. Nach ner Zeit werden die Dinger schwer... Die sind ja auch fast so dick, wie Katharinas Unterarme. Harald schlägt sich dann gerne an der Klappe an, worauf sie lästern, dass Katharina ja den anderen holen kann, der ihn letztens verarztet hat... Harald is mächtig am schaffen, Katharina kann nur die Leitungen halten. Es is auch nicht ganz einfach, die Leitungen anzuschließen, weil es nun mal dem über Kopf is und die Leitungen sich nicht wie 1,5² biegen lassen. Sie bringen noch den Anhänger (mit dem Aufzug) in die Tiefgarage und stellen das Auto wieder vor die Tür. Danach is Harald total erledigt. Ein Blick auf die Uhr. 10 vor 3. Die Uhr daunten tickt etwas laut. Harald pennt trotzdem. Aber er wacht alle 7 bis 10 min auf um auf die Uhr zu gucken. Sie holen noch die Lampen und die Licherketten aus dem Auto und gehen.

Katharina weiß nicht mehr ob es gestern, oder vorgestern war, als sie in der Stadthalle die Verlängerungen aufgerollt haben. Auf alle fälle hat er ihr mal erklärt wie man wirklich so eine Leitung aufrollt, ohne das des ein Gewurschtel is. Nach 156stk konnte sie es auch.

Donnerstag.

Sie fahren zum Großmarkt. Und treffen da zwei andere. Die beim Baumarkt waren und ihm jetzt erzählen wie lustig das war. Im Großmarkt kaufen sie Kabelkanal. Harald kennt alle Verkäufer persönlich. Und muss natürlich mit allen reden. Klar. Im Auto zweifelt Harald schon dran, ob sein Handy kaputt is, weil nicht klingelt. In der Stadthalle freuen sich die zwei Tussen vom Empfang, dass die Gestecke so toll sind. Harald deckt sich mit Schokolade ein. Sie machen sich alle über den Hallenmeister lustig, der bei Miniveranstaltungen schon im Stress is. Gucken nach Notlichter und gehen wieder. In der Gartenhalle räumen sie ein paar Leitungen in die Decke. Und essen. Danach legen sie ein 63erKabel nach draußen, wo man natürlich auch jemanden zum reden findet... Harald und Katharina versuchen in dem Abgang zur Tiefgarage Leitung zu verlegen. Sie bohren immerhind und schrauben einen Teil vom Kanal an. Bis Harald beim Säge holen jemand oben trifft. Mit dem kann man auch labern! Ne 1/4std später steht die ganze Mannschaft da. Klar, gibt Hammihammi.

7. November

Fortsetzung Donnerstag.

Sie packen also auch die Sachen zusammen. Gibt ja Mittag und setzen sich auch zur Garderobe (Gaderobengebühr 1 Euro). Der mit der roten Jacke erzählt mal wieder, wie es war, als noch alle Häuser voll waren und dass heute schon des mit der Reinigung nicht klappt. Worauf Harald wieder von den Bahnfesten anfängt. Des ging so lange bis des Handy geklingelt hat. Christian, irgendwo hat ein Wechselrichter nicht überlebt. Harald geht also gucken. Katharina lästert mim Rotkäppchen, dass des ja jetzt ne std dauern kann. Es ging ne halbe. Dann kam er wieder. Und ging auch gleich wieder. Wohin auch immer. Auf alle fälle hats insgesammt auch wieder ne std gedauert. Katharina räumt in der Zwischenzeit auf. Als er wieder kommt, gehen sie die Heizwendel anbringen. Auf dem Dach auf irgendeinem Kontainer. Von dem man aber verdammt gut irgendeine Autobahn sieht, zumindest, wenn man oben drauf steht. Man hat es dann auch lange und gut quietschen hören. Nen PKW hat versucht nen LKW zuüberholen... Paar min später machts Tatütata. Wär eigendlich net notwendig gewesen, weils ja sowieso schon zusammengedellt war. Harald und Katharina versuchen die Heizwendel einzusetzten, was aber nicht ganz geht, weil da noch irgendwas zum isolieren is, des sie erst abmachen müssen. Harald regt sich über seine tollen Kollegen auf, bis er merkt, dass des sein Chef gemacht hat. Katharina zieht die Schrauben fest. Am Schluss fehlt noch eine. Harald meint, dass sie ja wieder alles aufschrauben kann, vll wär sie ja noch unten drinnen...^^ Ne Möglichkeit wärs schon gewesen. Katharina hat aber trotzdem nicht gemacht, sie weiß auch nicht so ganz warum....


8. November

Fortsetzung Donnerstag

Harald geht nach der Post gucken und Katharina geht Heim.

Freitag.

Katharina steht in der Garage. Alle sind da, nur Harald nicht. Hubert "Der Schätzer is oben." Katharina hofft inständig, dass es nicht wieder so lange dauert. Aber sie hört sie labern. Nach nur einer 1/4std kommt er. Sie fahren nach irgendwo, wo eine Klingel installiert werden werden muss. Katharina bleibt im Auto. In der MKM schauen sie erstmal nach dem rechten. Bis des Handy klingelt. In irgendeinem Seminarraum gehen ein paar Lampen nicht. Und das stellen sie 5 min vor der Veranstaltung fest. Es war natürlich klar, dass sich bei der einen die Fassung auflöst. Egal. Harald is gar nicht begeistert von solchen Hauruck-Aktionen. Sie gehen zum Beamer. Da hat sich schon einiges getan. Es muss aus den Freiluftverdrahtungen noch ne geordnete Aktion gemacht werden. Katharina geht Kabelbinder, Verlängerungsleitungen und Kabelkanäle holen. Irgendwann kommt die Organisatorin und versucht in die Halle reinzukommen. Katharina findet es doch wieder sehr witzig. Der eine kommt nur bei der einen Tür rein, der andere nur bei der anderen. Harald erklärt ihr kurz, was sie gemacht haben. Er wartet auf ein Lob, das auch ausführlich kommt. Sie gehen in den hinteren Teil der Halle, wo auch irgendwas aufgebaut wird. Auf alle Fälle brauchen sie auch Strom. Wer häts gedacht. Bekommen sie, teilweise. Is nicht so ganz einfach, weil da nicht überall Strom is. Er bekommt noch ein paar Verlängerungsleitungen. Katharina geht zur Zentrale Schlüssel abgeben. Die Frau am Empfang drückt ihr noch die Hauspost in die Hand. Katharina kann sich das Grinzen nicht verkneifen. Der Stuttgarter, zumindest quatsch er so, steht in der Tür. Harald freut sich über die Post, die auf der Ablage verschwindet. Wenige min später steht der Möchtegernsani in der Tür und lästert, dass sie ja schon wieder nix machen und liest Haralds Post. Sie versuchen es noch mal mit der Unterführung. Katharina packt also die Sachen während Harald mal wieder verschwindet. Harald kommt, mit Wolfgang. Es geht um die nächste Woche. Da is Katharina aber in der Schule. Sie kann also nicht beim Verlegen helfen, was Wolfgang gerne gehabt hätte. Sie gehen also alle raus. Wo Katharina kurz warten soll. Haha. Katharina misst schon mal den Kabelkanal aus, sägt entsprechend und zeichnet an. Sie versucht sich auch mim Bohren, was aber nicht klappt, da sie die Markierung nicht trifft. Sie lässt es. Und wartet. Natürlich kommen sie nicht nur zu zweit. Kurze Zeit später haben sich 7 Leute versammelt. Harald wird das zu blöd, sie machen da weiter, wo sie das letzte mal aufgehört haben. Er ist erstaunt, dass Katharina schon angefangen hat, meckert aber dass der Kanal etwas (höchstens nen 1cm) zu kurz is. Katharina gibt das gewohnte "Nägnäg" hinzu. Er sägt aber nicht nochmal. Links und rechts vom Treppenabgang gehts weiter. Katharinas Bauch knurrt, um die Uhrzeit haben sie sonst was gegessen (bisher hat Katharina ne Karotte und nen Apfel gegessen). Als sie fertig sind hat Katharina eine Schramme am Hals (das war irgendwie der Bohrer, wie auch immer sie des hinbekommen hat) und der "Sauhaufen" hat sich aufgelöst. Lenni und Olli stehen dafür vor der Halle und laden aus. Es wird alles aufgeräumt und Harald saugt den tollen Teppichboden, hätte sie ihm nie zugetraut, aber vll hat Wolfgang was gesagt. Egal. Sie gehen.

Als Katharina nach Hause kommt ruft Lena an. Aber sie isst ersmal was. Und ruft sie dann an. Sie verabreden sich. Und gehen in die Stadt fair Trade Schuhe kaufen.

Katharina fühlt sich zu Hause nicht mehr wohl. In der Küche fliegt sie über 3 ganze Annanas, die daraufhin ihren Saft in der Küche verteilen. Im Wohnzimmer kommt man nur noch mit viel Balance zu Annas und Annemaries Stühlen. Wer einen Teller braucht, muss erstmal umräumen. Der Fernseher verabschiedet sich schon ganz von alleine, die Kopfhörer kann man ganz vergessen. Aber es kommt noch halbwegs warmes Wasser aus der Dusche. Im Arbeitszimmer sind sämtliche Stapel umgefallen, weil Falko den Trafo gebraucht hat. So kommt man eigendlich kaum noch rein, weil der Trafo ja hinter der Tür steht. An Akkordeon spielen ist kaum zu denken, da die Kugelbahn aufgebaut ist/war. An die Schränke kommt man daher auch nur mit viel Balance. Katharina gibt dementsprechend patzige Antworten. Egal was sie machen will, vorher muss immer irgendwas geräumt werden. Thomas sucht währenddessen Immobilien bei Google Earth, weil er nicht fragen will, wo das nett Häuschen steht. Wobei eigendlich klar ist, dass das sowieso nichts wird. Wenigstens ist die Steuer abgegeben. Zum Glück war dieses Jahr keine Zeit, den schwachsinnigen Vorhang zwischen Treppe und Wohnzimmer anzubringen. Und Kati hat sich seit zwei Tagen an ihr Klo im Klo gewöhnt, so stehts wengistens nicht mehr mittem im Wohnzimmer... Es gehen also noch Waschmaschine, Kühlschrank (mit Einschränkungen), Backöfen, Hert (1 Platte geht seit Jahren nicht mehr), Spühle (Wasser läuft auch mit Stöpsel ab), Klos und Waschbecken, Lichter, Lautsprecher der Hifi-Anlage, das Radio im Arbeitszimmer (wer so lange Arme hat, um es zu bedienen), der Tiefkühlschrank auf dem Balkon, die Heizung und nicht zu vergessen PC und Telefon. Dass sich der Fußboden mittlweile so weit auflöst, dass er sich als Stolperfalle erweist, merkt zwar jeder, stört aber keinen. Falko ist sichtlich angeschlagen, dass seine Zetralstation nicht mehr geht. Katharinas Punkte merkt sie in Haralds Büro besonders, weil er immer die Tür offen lässt und dort ist es recht dunkel. Dass sie die Treppe dort regelmäßig rauf oder runter fliegt, bringt nur noch den Harald-Kommentar "Lass das, das tut doch weh!" ein. Das alles hat Katharina mal wieder dazu ermuntert mal wieder beim Kriebel anzurufen. Seit den Sommerferien hat sie da nur einen Anrufbeantwortet gehört und mit denen kommuniziert sie nicht. Genauso mit Faxen. Mit allem anderen gerne. Auf alle Fälle hat sie am Dienstag mal wieder angerufen. Und zag hatte sie mal keine Blechstimme dran. Nur, dass dann Katharinas Akku biebbiebbieb gemacht hat und sich wieder verabschiedet hat. Nix wars also. Am Donnerstag hat sie es wieder probiert, diesmal mit vollem Akku. Sie hatte wieder Glück.Und er hat sich nicht beim Frank erkundigt. Na super. Weil er nichts mehr von Katharina gehört hat. Wie auch, wenn da immer nen AB dran geht. Er schlägt also vor, sich noch mal zutreffen. Montags um 9. Super Uhrzeit. Was Katharina aber mal wieder sowas von egal is. Wenigstens hat sie da Schule. Vorher muss sie aber noch ne Überweisung besorgen, aber sie hat keine Ahnung wo sie die herbekommt. Mal gucken.

Samstag.

Katharina schläft 12 std. Und isst Müsli zum Mittagessen. Sie sitzt gerade am PC, ruft Steffi an. Sie erzählt von ihren Fahrstunden und dass sie bald Prüfung hat. Katharina lernt ein bischen Gemeinschaftskunde oder wars Wirtschaftskunde? Trust und Oligiopol und so. Auf die Arbeit vom Letztendlich braucht sie erst gar nicht zu lernen, weil des ja doch in die Hose geht. Mehr liegt nicht an. Hofft sie zumindest.

11. November

Sonntag.

Katharina schläft viel zu wenig. Aber nächste Woche is nur Schule, da wird es nicht so arg schlimm sein, wenn sie schon Dienstag einschläft.

Steffi ruft an. Sie will die Nummer von der Döring. Wegen Indien. Immer doch. Sie labert noch über die Fahrstunden.

Katharina macht wirklich noch was für den Krieg.

Montag.

Schon Montag morgen kommt Katharina nicht aus dem Bett. Vll deswegen, weil sie mal wieder versucht hat, ohne ihren mp3-Player einzuschlafen.

Montag morgen nach einer 3/4 std hofft sie schon, dass die anderen 3 std auch schon rum sind. Nach der 4. std ist eigendlich auch alles gelaufen, was wichtig wäre. In der Schule geht die Arbeit von letztem Jahr rum. Gucken kann man ja mal, es ist aber zu sehen, dass Katharina nichts davon auf die Reihe bekommen würde. Ihre Schramme am Hals fällt auf. Sie erzählt ne Storry.

Abends macht sie dann doch noch einen Anlauf, etwas anzugucken. Sie lässt es aber schnell wieder, weil ihre Gedanken nach sonst wo abschweifen.

Dienstag.

Morgens sieht es nicht besser aus. Katharina geht schon widerwillig zur Bahn. Als Katharina im Bus steht, erlebt sie etwas, was sie noch nie gesehen hat. Der Bus ist entsprechend voll. Trotzdem gehen die Türen bei jeder Haltestelle auf. Bei der ersten hat sie sich noch nichts dabei gedacht, dass der Fahrer aussteigt. An der nächsten will eine ältere Dame einsteigen. Der Fahrer steigt wieder aus. "Natürlich dürfe Sie auch noch einsteigen!! Die Türen gehen so nicht zu. Ich habe Zeit bis um halb 2, aber die Kinder müssen in die Schule." Das "Natürlich" war wohl irgonisch gemeint, was die Frau aber wörtlich genommen hat. Warscheinlich hat die noch nicht mal kapiert, dass die Türen wirklich nicht zu gehen, oder sie wollte es nicht hören. Der Mann, der zwei Haltestellen vorher eingestiegen ist, steigt aus. Der Fahrer will ihn zurück pfeifen, aber er bleibt draußen. Katharina fand des echt extrem. Aber irgendwo läuft da was falsch. Man müsste wohl zu Schulzeiten Haltestellen zwischendrin streichen. Es kann nicht sein, dass jemand aussteigen muss, nur weil jemand meint, dass er unbedingt noch mitfahren muss, in einem Bus, bei dem jeder weiß der ein paar mal um die Uhrzeit am Bhf war, wie voll der ist. Und nicht, dass die Bahnen leerer sind. Was der Busfahrer damit bezwecken wollte, weiß Katharina nicht. Entweder, er will, dass die Fahrgäste näher zusammen rutsche; es war teilweise noch viel Platz. Oder aber er wollte wirklich einfach nur weiterfahren. In dem seiner Haut wollte Katharina auch nicht stecken...

Sie schreiben gleich in den ersten zwei std die Arbeit. Ein Teil von der Arbeit vom Vorjahr kam dran. Katharina versucht sich an der Schrittkette. Das andere macht sie nur, weil es besser ist, wie gar nichts zu machen. Dann hat sie es wengistens versucht. Jahn meint, dass man es nicht mit den Arbeiten vom Kostic vergleichen kann. Was aber den Kohl nicht fett macht. Die nächsten Stunden sind harmlos. Und beim Mitternacht dürfen sie auch mal was selbst machen. EIB. Hat schon was, vorallem dann wenns funktioniert ;-)

Xenia schreibt ihr. Sie hofft, dass ihr in der Schule noch ein Licht auf geht. Katharina schreibt darauf, dass das Licht nur dann angeht, wenn man auch den richtigen Schalter betätigt. Katharina merkt erst einige Sätze später wie wahr der Satz doch is.

Thomas sucht die Laternen. Unter der Schreibtisch sind sie aber nicht. Er fährt also zur Garage und holt sie...

Annemarie regt sich beim Abendessen über das Telefon auf. Sie will wieder eins mit einer nach innen gebogenen Ohrmuschel. Also am besten wieder das grüne. Aber bei dem geht die Wählscheibe nicht mehr. Und sie bringt keins vom Flohmarkt mit, weil sie Angst hat, dass jemand dran rum nögeln könnte. Katharina versteht es nicht. Bei allen anderen Sachen ist es ihr doch auch so was von egal. Wo liegt also der Unterschied?

Katharina surft ein bischen im sVZ rum. Sabrina, Benjamin, Peter, Janosch, Tim, Matthäus und noch ein paar andere findet sie auf anhieb. Durch Zufall is sie auf sie gestoßen. Interessiert hat sie es dann aber doch.

12. November

Mittwoch

Katharina sieht ein bekanntes Gesicht, als sie zum Bhf läuft: Kim. Total aufgetakelt. Okay, sie hat sie seit 3 JAhren nicht mehr gesehen, aber trotzdem. Sie beobachtet, wo sie einsteigt. In die gleiche Bahn, wie Katharina. Am Bahnsteig sieht sie sie aber nicht mehr. Die Busfahrt war im übrigen normal (voll).

Der Kostic fängt mit Kompensation an, der Krieg quatscht über seinen Schweinezyklus und der Becker lässt die Rauchmelder erklären.

13. November

Donnerstag

Kim is wieder in der Bahn. Sie steigt aber nicht am Bhf aus. Beim Berger gehts mit dem Projekt weiter. Das Logo-Programm geht nicht, Niels bringt es zum Laufen. Kunz macht noch an den Schaltplänen rum und Katharina versucht die VD0-Datei zuöffnen. Dann muss das ganze noch aufgebaut werden. Nicht so tolle, bei der vorgegebenen Zeit. Aber Niels ist ganz gelassen, was Katharina doch immer wieder fasziniert. Nach der Pause bauen sie wirklich auf. Katharina bringt es nicht auf die Reihe, dem Frequenzumrichter das Programm beizubringen. Der Berger braucht auch ne ganze weile. Niels testet in einer Schnelligkeit, in der Katharina nicht glauben kann, dass das ganze funktioniert. Aber es tuts wirklich, nur das mit der Störung klappt nicht. Sie haben dann noch versucht, mit der Betriebsbereitlampe zupfuschen, was dann aber bei der Präsentation doch nicht geklappt hat. Die Prästentation war nicht so der Reiser, aber sie haben etwas auf die Beine gestellt, das komplett improvisisert war, wegen der Zeit. Beim Kostic rechnen sie zur Kompensation. Dann Reli, Maxim hält seinen Vortrag über die russisch orthodoxe Kirche. Die Hickel macht mit ihrem schwachsinnigen Parfüm weiter. Katharina kann mit dem Film nix anfangen, nen Film der am Anfang wie nen Kriegsfilm oder Passion Christi aussieht will sie gar nicht sehen.Und sie wäre auch nicht alleine auf die Idee gekommen, das Buch zu lesen. Alleine vom Titel her. Der Becker macht mit seinen Gefahrenmeldern weiter. Eigendlich ganz interssant, Katharina versteht nur nicht, wofür nen Einfamilienhaus nen Alarmanlage braucht. Duppke hat schon ne Plattform für den Wettbewerb gemacht. Sollte sich Katharina mal angucken.

14. November

Freitag

Der Becker macht mit der Einbruchsmeldeanlange weiter. Katharina pennt ein und soll danach irgendnen Schaltplan zeichnen. Sie verbindet blind irgendwas. Nen Kurzen hätts nicht gegeben, aber ne Funktion hätts auch nicht gehabt... Der Kostic macht mit der Kompensationsrechnerei weiter. Da hat Katharina wenigstens was zu tun, das sie auch kann und kann so nicht einschlafen. Aber in der Mittagspause kann Katharina in Ruhe schlafen. Beim Mitternacht kommen sie auf die Idee, man könnte die Uhr an der Wand und am PC verstellen, der merkt der sowieso net. Gesagt, getan. Des EIB is keine schlechte Sache. Angelo spricht die Klassenfahrt an. Der anderen Gruppe hat er nämlich vorgeschlagen, nach Prag zu fahren. Warum nicht?! Das ganze wird schnell kongret. Ne 1/2 std vor Schulschluss gehen sie. Außerdem sind ja 3 Wochen dazwischen, falls er es wirklich gemerkt haben sollte. Katharina und Kunz laufen zur Bahn, er braucht nen Not-Aus und will von Katharina wissen, wo der den bekommt. Alex kommt dazu und meint, ob er nicht lieber nen Not-Ein will...^^ War des doch wieder ein dummes Geschwätz.

15. November

Fortsetzung Freitag.

Katharina kommt mit Bauchweh nach Hause. Das hat sie in letzter Zeit ein bischen zu oft für ihren Geschmack. Entweder sie verträgt irgendwas nicht, oder sie isst zu wenig. Wobei sie sich weder das eine, noch das andere vorstellen kann. Denn sie isst nicht mehr oder weniger oder was anderes wie sonst.

Falko macht seine Mathehausaufgaben mit seinem Taschenrechner. Danach lässt er ihn auf dem Tisch liegen. Katahrina begutachtet ihn ausgieben. Dieses Natural Display is zwar ganz schön, aber nicht Katharinas Fall. Bei dem TR kann man zwischen verschiedenen Einstellungen wählen. Bei der einen, funktioniert der TR so wie Katharinas: Man gibt eine Zahl ein, drückt die Bruchtaste und gibt noch mal eine Zahl ein. Diese Einstellung soll Falko aber nicht verwenden. Bei der anderen, muss man zuerst die Bruchtaste drücken, dann eine Zahl, dann nach unten und dann noch eine Zahl. In dieser Einstellung ist auch 1 1/2 = 1/2.Weil 1x1/2 ja 1/2 ist... Die Einstellungen von einander zu unterscheinden ist ne schwierige Sache. Bei der einen ist der 1er größer wie bei der anderen. Katharina und Thomas  #

Urlaub

17. August

Ja, Katharina macht auch Urlaub.

Sonntags gings zu Daimer oder wie heißt des Werk? Egal. NAch erfolgreichem zusammenfinden der Family (also Oma, Thomas, Falko und Katharina) gings richtig los: nach Lahr. Dort wurden sie innig begrüßt, es gab ein üppiges Abendessen und ein Stellplatz für die Nacht. Am nächsten Morgen gabs Frühstück und verabschieden bis Diestag oder Mittwoch. Dann gaings zum Europapark. Womob abstellen, Oma mitnehmen, rein in den Shuttelbus, Karten kaufen und ab ins Vergnügen. Gegen 4 ist es nassgeworden (von oben...) dazwischen gabs mal noch ne Suchaktion nach Falko und Oma. Kurz vor 8 waren sie wieder draußen, damit sie keine Nachtgebühr bezahlen müssen.

Auf nach Freiamt-Ottoschwanden... Das Kurhaus dort war nicht einfach zufinden, da das Kurhaus nicht in Ottoschwanden steht sondern irgendwo anders in Freiamt. Egal, es ist trotzdem zu finden, wenn man immer brav den Schildern nachfährt. Dort werden sie von dem Herrchen von Benni und seiner Freundin begrüßt. Klar, dass nach Oma und Annemarie gefragt wird. Als nächstes kommt Gerhard mit Freundin. Die Nacht is sehr ruhig.

Katharina wird von den Tönen eines "kaputten" (also mit SWR4-Sender) Radios geweckt. Ein Blick aus dem Fenster sagt, dass es regnet. Nicht gut. Vll hört es ja wieder auf. Erst gegen halb 9 entscheidet sich Katharina dafür mitzulaufen. Falko lassen sie schlafen. Thomas und Katharina bewaffnen sich also mit Regenausrüstung und auf zur Halle. Während dem Frühstück sieht man die kommenden Autos. In der Halle machts hier hallo und da "a wieda dabi?!" - "jajak". Aber als erstes läuft sie Gurke (Gülker, Klaus) in die Arme. Toma sind komplett da, Renate und ihre beiden Anhängsel, Sutters mit Monti, die Kräuterfrau mit Mann, die aus dem Grünen Womob und Herr Schmidt. Katharina vermisst Feuersteins. Es kommt nicht oft vor, dass man Namen kennt, wenn dann weiß man woher sie kommen und welchen Rucksack sie haben. Da es so schüttet gibt es Hallengymnastik, sogar Gurke macht mit (sonst muss er immer dringend telefonieren). Dann gehts mit rund 275 (!) in den Regen hinaus rund um Freiamt. So gegen 11 hat Katharina Kneipwasser in den Schuhen. Gegen 12 gibts Mittag. Die Aok dort hat nicht wirklich was auf die Beine gestellt, einen Kühlwagen haben sie organisiert bekommen, damit es die Getränke trocken haben. Eine Stunde Pause wollen sie machen! Und das im strömenden Regen. Gurke macht ne halbe Stunde lang Scherze, dann gehts in direktem Weg zur Halle zurück, Katharina is 5 nach 2 in der Halle. So früh waren sie wirklich noch nie. Die Unterhose is da einzigste was trocken geblieben is... Katharina interssiert sich nicht für die Sendung und setzt sich daher ins trockene Womob.

Dann gehts in Lahr einkaufen und weiter nach Nierderschopfheim. Sie stehen noch nicht lange, kommt jemand, klopft und meint, "ach die Oma is auch wieder dabei! Aber wo is denn Ihre Frau?" Alle gucken verdutzt vom Abendessen auf und gucken erst mal blöde. Es weiß keiner was mit ihr anzufangen. Nach einigem rätzeln kommen sie drauf: die Rothaarige mit den Hotpants. Die roten Haare sind mehr braun geworden und komplett glatt und kürzer wie sie Katharina in Erinnerung hat. Sie hatten schon einige in den letzten zwei Jahren vermisst.

Katharina wird von Dirk Starke geweckt, besser gesagt von seiner Stimme aus dem Radio. Es ist ja auch schönes Wetter^^. Klar, dass er über Gurke und das Wetter herzieht... Die aus Lahr sind dabei, ohne Bobbel versteht sich. Und "Irenes Mann" is auch da. Wieder geht mit der Ansprache und der Morgengymnastik los und mit ca 300 in den Wald. Mitten in der Masse trifft sie auf die Niederländer (okay, nur er kommt aus Westkapelle). Falko und Renate haben sich wieder gefunden.

In Diersburg angekommen holt Thomas das Womob mit Oma, die Apfelmus gemacht hat.

Und wieder gehts einkaufen, da das Aldibrot schimmelt!

Der Parkplatz in Hausach-Dorf ist gut zufinden, direkt neben dem Friedhof. Sie werden von einem Ortskundigen abgefangen und bestens informiert. Oma freut sich auf die Bergbautracht.

Als Katharina am nächsten Morgena aus dem Fenster guckt, sieht sie die schwarze "Uniform" mit goldenen Manschetten. Gurke warnt vor der schwierigen Tour, ja, okay es geht auf den Farrenkopf, der rund 500m höher liegt. Oma trifft die Tochter von der Schulhausmutter! Oma wird abends nach Hausach laufen. Es geht manchmal Berg runter, manchmal Berg rauf, also fast nur Berg rauf. Getreu dem Motto geht auf den Farrenkopf und danach wieder runter! Katharina versucht sich im laufe des Tages nach hinten abfallen zulassen, was gar nicht so einfach is. Sie will Gurke voll labern. Sie futtert also Brombeeren. Unterwegs trifft sie auf Irene. Sie stellen fest, dass vor Ihnen kaum noch jemand is und hinter ihnen niemand in Sichtweite, wo aber noch jemand kommen müsste. Mhm. Also legen sie Stöckchen und erinnern sich, dass sie das für Falko und Thomas auch schon gemacht haben. An irgendeiner Burg/Turm is Halt. Und da werden auch die Nachzügler wieder gesichtet. Und wie soll es anders sein, wenn man mit Klaus unterwegs is, es regnet... Jetzt is er fällig. Katharina macht ihn also mal wegen dem Wetter fertig. Dummer weise is er schlagfertig...^^ Oma is auch schon in der Halle. Katharina liegt im Schulzentrum im Rasen.

Sie fahren nach Hornberg. Thomas überlegt ob sie bei Markus vorbei gehen sollen. Sie lassen es. Katharina begutachtet den Bahnhof und die Autos von oben, als ein Taxi kommt: Das kann nur Markus sein. Oma is total happy. Sie labern sicher ne Stunde lang. Am nächsten Morgen steht wieder nen Taxi vor der Tür, er bringt Brezeln. Weltbeste Brezeln.

Sie sieht Gurke aus dem Auto steigen. Damit hatte sie nicht gerechnet (sonst haben sies abwechselnd gemacht), als alle am Tisch sitzen, kopft es. Klaus, er betrachtet das Womob, verzieht sich aber schnell wieder. Bei der Gymnastik hält er das Mikro... Danach sieht Katharina Kevins Opa. Aber definitiv alleine. Sie interviewt ihn gleich mal und erfährt, dass Kevin gestern (also am Donnerstag) seine Gesellenprüfung gemacht hat und heute (also am Freitag) Geburtstag hat. Vor dem Mittag trifft sie auf Thomas. Er will nach der Mittagspause zum Arzt, sein Knie tut weh. Aha, na dann. Aber zuerst gehts zur Freilichtbühne und zum Hornberger Schießen. Kurz nach dem Thomas gegangen is, fängts an zu regnen. Klar, Gurke is dabei, wie solls denn auch anders sein... In Hornberg treffen sie auf Thomas: Er hat nen Termin. Wieder in der Halle wird erst mal alles getrocknet. Thomas kommt wieder. Der eine Muskel sei zu groß. Äh, mhm. Oder so. Katharina hört ihren Sender im Womob. Gurke gibt seinen "Beulenhut" zum unterschreiben durch. Katharina isst Kuchen. Flüchtet aber als die Kuhglocken wieder anfangen. Zum Schluss gibts für alle Brezeln. Draußen wird die Geschichte des Tages erzählt: Eine vom Ort war zum Aufbauen morgens da. Und irgendwer muss ja den Verkehr regeln. Also macht sie da. Sie soll keinen mehr vor die Halle lassen. Der Studioleiter kommt, den sie natürlich nicht kennt. Er will rein. Sie lässt ihn nicht. Er sagt ihr, dass er der Leiter is. Sie meinte, dass das jeder sagen könnte. Er zeigt ihr nen Ausweis und darf nach viel hin und her dann doch rein. Schon genial.

30. August

Danach ging es mit Sack und Pack nach Radolfzell, wie immer auf den Messplatz. Dann gabs noch einen kleinen Stadtbummel.

Samstag.

Ausschlafen, mal zur Abwechslung... Dann gings Canadia fahren auf dem Bodensee, wie Falko sich das gewünscht hatte. Es hat dann zwar noch ein paar Probleme mit dem lenken/steuern gegeben. Danach sind Oma und Katharina in die Kirche um zu gucken, wie die das mit der Kreuterweihe machen.Was noch an dem Tag war? Keine Ahnung mehr...

Sonntag.

Thomas hat sie geweckt. Um 9Uhr nochwas ging nämlich Katharinas Zug zu Annemarie. Annemarie hat sie dann voll gelabert was sie alles machen soll und so. Annemarie is dann zu Markus gefahren und von dort aus zum Rest.

Also waren Kati und Katharina alleine. Sie haben sich von Müsli, Äpfeln, Karotten, Flammkuchen, Salami, Frischkäse, und Fisch ernährt. Okay, für Kati gabs auch Katzenfutter... Freitag waren Xenia und Katharina im Kino, im Freiluftkino. Hat schon was, war nur etwas nass.

Sonntag is dann Thomas gekommen. Weil Katharina mit Sina nach Österreich gefahren is. Und zwar in den Bregenzer Wald, nach Au (bei Dornbirn). War super schön, die Aussicht gigantisch. Nur Sina gings die ersten zwei Tagen gar nicht gut. Sie hatte sich Erkältet, als sie mit Dobri vorher in Basel zelten war... Na ja. War trotzdem super. An einem Tag waren sie auf dem Didamskopf, am anderen Tag waren sie in Bregenz.

Donnertag morgen gings schon wieder heim. Nicht ganz ohne Zwischenfälle: In Lindau gings erst ne Stunde später weiter, also gabs noch lecker Eis ;-)

Freitag war sie bei Gretel, wegen ihrer Lampe.

Samstag waren sie mit Gretel bei Mannmobilia und haben ne Stehlampe gekauft. Dadurch, dass Katharina vor verschlossener Tür stand, hat sie sich nach einem eeePC umgeguckt. Der Mediamarkt hat den 7"er. Die Tastatur ist etwas gewöhnungsbedürfig und man kommt recht oft ausversehen auf die "Maus", die auch rech schwergängig is. Vll wartet sie noch einbischen, bis die so 150 kosten, oder bis sie etwas besser werden. Linux würde sie nicht stören.


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neues Spiel - neues Glück

29. Juli

Vortsetztung Freitag.

Thomas is mit Gretel beschäftigt. Sie will mit ihm zum Pietsch gehen. Mal wieder nach nem Akkordeon gucken. Sie spielt 5 oder 6 an. Am Schluss stehen zwei fast gleiche zur Auswahl. Sie entscheidet sich für eines und ist happy. Danach gehts Tomaten gießen und Katzen füttern.

Samstag.

Katharina schläft 17 std und is danach immernoch müde. Thomas soll sie mal gegen zwei geweckt haben, aber davon hat sie absulut nix mitbekommen.

Sonntag.

Thomas hat beschlossen, dass sie mit Tour de Ländle zwei Tage fahren. Es muss also gepackt werden.

Montag.

Kati will raus. Katharina richtet ihr Zeug und guckt, dass sie zur Bahn kommt. Raffa is schon da. Es geht erst spät los, bei den Telefonen. Das is nämlich die neue Außenstelle. Sie warten also. Auf wen oder was auch immer. Sie warten auf Jörg und Carmen. Mit denen machen sie dann Telefonumzüge. Was bedeutet, dass das Telefon rausgefrimelt werden muss, geguckt, ob das Telefon auch der Telefonnummer entspricht und im neuen Zimmer wieder in den Schreibtisch rein. Dann gehts rangieren, Kabel von a nach b stecken. Das machen sie eine ganze Weile lang. Als sie fertig sind sitzen Raffa und Katharina da. Irgendwann kommt wer, der meint, es wäre irgendwo ein Fax abzuholen. Machen sie. Danach füllen sie irgendnen Zettel aus und sitzen weiter da bis zum Feierabend.

Katharina telefoniert mit Steffi, die verdutzt feststellt, dass sie sich schon ewig nicht mehr gesehen haben.

Dienstag.

Das gleiche Spiel, nur dass Raffa und Katharina zwei Stunden länger rumsitzen und sich selbst beschäftigen. Carmen und Jörg kommen. Eigendlich wollen sie mit, aber Klaus hindert sie. Sie sollen später mit zwei anderen mit. Katharina mit Edgar, der sie erstmal grundlegend einführt. Danach gehts zum Infocenter. Mit einem Michael eine Leitung prüfen, die einen Dreher haben soll. Dazu fahren sie in die HuH, wo drei vom Gebäudebetrieb sitzen und sich einen abgrinzen. Joe meint sofort, dass das ja nicht geht, Raffa fehlt und sie würden noch an der Wand hängen^^. Katharina kommentiert den Kalender^^. Mit Edgar gehts weiter. Sie prüfen also mittels Kopfhörer mit Michael die Leitung pip pip.... Dann gehts wieder zurück. Dort weiter pipsen. Und nochmal. Da pipst ja was nicht! Ah, is nur nicht richtig untergeklemmt! Sie finden keinen Dreher. Danach gucken sie noch bei einem Kunden, sein Head-set geht nicht - weil kein Adapter da ist. Danach gehts zur KLV. Zwei Telefone anschließen und DSL fertig machen. Die Telefone stellen sich als kompliziert heraus. Zurück gehts. Wieder doof warten.

1. August

Mittwoch.

Katharina richtet ihr Zeug. Kati rein. Und weg. Diesmal sitzen sie bis um hab 9 da und machen nix. Danach machen sie mehrere Kleinigkeiten. ...

2.August

Vortsetzung Mittwoch

Und sind mit Carmen und Jörg unterwegs. Patchen und gangieren bis 12. Nach dem Mittag is tote Hose. Aus Langerweile gehen sie in die Werkstatt, wo sie auch nur rumsitzen.Irgendwann gehen sie.

Kati frisst kaum was. Das Dreckwasser draußen is angesagt und Trockenfutter.

Steffi kommt. Zuerst essen sie Pizza und Flammkuchen, zum Nachtisch grichisches Jokurt. Danach erzählt Steffi von David, JenJen, Wächter, Markus. Katharina hört brav zu und denkt sich ihren Teil über Freundschaft. Als nächstes schmieden sie Wohnungspläne. Wäre Katharina wirklich dafür, weil es für eine Change wäre aus der Wohnung herauszukommen. Und die Idee besteht seit der 9. Klasse, also warum nicht?!

Gegen 1 is Katharina im Bett.

Donnertag.

Es wundert Katharina nicht besonders, dass sie verschläft. Sie hilft Carmen, Raffa und Jörg beim Umzug, rangiert und patcht bis 1, danach langweilen sie sich wieder.

Thomas ruft an. Sie bleiben doch noch bis Freitag am Holoturm, Heidelbeeren ernten.

Freitag.

Katharina richtet ihr Zeug und is ausnahmsweise mal pünktlich. Raffa malt aus Langerweile ein Plakat von der Wand mit Paint ab, Katharina guckt zu. Es sind die 5 verschiedenen Arbeitsweisen. Sehr lustig. Gegen 8 fahren Edgar und Katharina zur KLV. Die zwei Telefone anschließen und patchen. Dann mit irgendwem diskutieren wegen Bodenblatten. Warten, telefonieren, warten, das jemandem zeigen, feststellen, dass der net zuständig is... Im Kreutlergebäude Telefon testen und austauschen. Nach Nussloch fahren, Schaltstadtion suchen, feststellen, dass das Telefon nicht geht. Nach Wiesloch nach den Rangierungen geguckt, feststellen, dass alles gut is, beim Lager Schnurlostelefon versucht ab- und wieder anzumelden, es irgendwann auch hinbekommen. Wieder nach Nussloch nach dem toten Telefon gucken und feststellen, dass es an der Leitung liegen muss. Katharina schläft auf der Autofahrt irgendwann ein.

Kati freut sich, dass sie nach Hause kommt. Da sich Katharina in den letzten Tagen von Knäckbrot, Tostbrot, Gurke, Karotte, Apfel, Frischkäse und Flammkuchen ernährt hat, führt sie das weiter fort. Thomas ruft an, sie sind bei Anna und würden bald los fahren. Sie soll sich mal seelisch-moralisch drauf einstellen. Macht sie. Als sie da sind, wird alles ausgeräumt. Um 8 gehts mit Annemarie und Falko noch mal zu Roncalli. Die Vorstellung war fast gleich, lediglich der letzte Part war anders. War auf alle Fälle super!

Samstag.

Katharina schläft 13 std, frühstückt, isst Kuchen (Heidelbeerkuchen!), fährt zu Molli. Thomas is schon dort. Molli freut sich riesig. Uschi und Jürgen auch. Sie führen ihre Mitbringsel vor. Wäre wirklich nicht nötig gewesen! Thomas und Katharina lesen Äpfel auf und nehmen einen Toster auseinander, den sie ein paar std vorher auf dem Kruschelmarkt gekauft haben. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass das Uhrwerk nicht funktioniert, man muss also die Scheiben von Hand rausholen, bevor sie verbrennen. Zwischendurch werden sie zum Straziatellaeis mit Heidelbeeren essen gezwungen. Sie kommen also mit Äpeln und Gurken bepackt nach Hause. Beim Abendessen bekommt Katharina von der Tour de Ländle erzählt. Danach werden die Urlaubspläne konkretisiert.

Kati spielt seit langem wieder mit einem kleinen Haargummi.

3. August

Sonntag

Katharina schläft wenig. Frühstück, isst zu Mittag, Streitet sich mit Annemarie und streichelt Kati. Thomas beschäftigt sich mit den vielen Heidelbeeren...

5. August

Montag

Katharina versucht sich um ein Telefon zu kümmern, das funktioniert... Natürlich mit mäßigem Erfolg. Danach fährt sie mit Roland nach Freudenberg. Is ja nen Katzensprung. Katharina würde gerne schlafen, aber er labert immer irgendwas. Nach ner Stunde kann Katharina kaum noch mehr sitzen. In Freudenberg wird also festgestellt, dass kein Amt da is. Toll, dafür die weite Fahrt. Dann gehts nach Heilbronn um sich dort über Solaranlagen zu infomieren. Weiter gehts nach Birkenfeld. Netzstecker ziehen und wieder freigeben. Gegen 6 Uhr is Katharina zu Hause.

Thomas backt Fladen. Etwas salzig... Katharina schreibt mit Xenia.


Dienstag.

Katharina widmet sich ihrem Wochenbericht. Bis jemand kommt den sie nicht kennt. Mit dem sie mit soll. Als macht sie des. Er stellt sich nicht vor, frägt auch sonst nicht viel. Macht eben seine Arbeit. Sie machen das, was Carmen sonst macht: Telefonumzüge. Er macht es aber mit einer angenehmen Ruhe. Sie patchen, bauen ab, bauen auf, rangieren und kontrollieren. Gegen Ende des Tages kommt er auf die Idee, man könnte einen Kaffee trinken. Kann er. Katharina verucht ein Gespräch anzufangen, von Raffa. Er zählt die auf, dier vorher da waren. Er geht, Katharina darf Aufträge in Ordner einsortieren. Raffa is und bleibt bei Menzingen.

Thomas und Falko sind mit Gretel Ponyreiten. Katharina liegt mit Kati auf der Wiese. Annemarie hat Oskar draußen gesehen. Sie schreibt mit Xenia.

6. August

Mittwoch.

Katharina erfährt dank Raffa, dass der Mathias heißt und sie fand ihn auch recht komisch. Sie sortieren weiter Aufträge in Ordner ein. Mathias zeigt ihnen die Fax-Geräte. Danach schließen sie sie an. Raffa und Katharina tauschen noch zwei Telefone und langweilen sich. Dann gehts rangieren. Katharina darf auch mal. Logisch, dass sie es dann noch nicht kann, oder? Jörg hat ihr des einmal erklärt, Klaus auch kurz und dann hat es immer Jörg gemacht, oder es haben sowieso Carmen und Raffa gemacht, oder sie war gar nicht da. Danach macht er mit Raffa allein irgendwas. Katharina bleibt da. Bis es ihr zu doof is, sie sagt also, dass sie mit will, weil sie sich sowieso nur langweilt. Klaus wendet sich nur an Raffa. Von Katharina kennt er warscheinlich nicht mal den Namen. Unterwegs treffen sie öfters mal Michael, Roland und Christoph. Es endet für gewöhnlich bei irgendwem lachend. Mathias geht. Der Rest unterhält sich über die Umbauten und kommt so von einer Geschichte von früher zur anderen. Schon lustig, was die so alles getrieben haben...

Oskar darf schon alleine raus, aber wenn man ihn zu lang anguckt flüchtet er. Thomas is bei Gretel. Annemarie, Falko und Katharina spühlen.


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Bescheidene Erkenntnis

Oh es ist doch jedes Jahr das gleiche. Altstadtfest. Wie jedes Jahr hat sie bei den Flammkuchen geholfen und danach weiß sie nie was sie machen soll.

Sie sieht Steffi, zuerst erkennen sie sich gar nicht. Dann reden sie kurz und sie wird von Steffi abgespeißt, "sie muss wieder zu ihren Leuten". Also weiter. Sina suchen. Gefunden. Inklusive Freund. Wo hat sie denn den aufgegabelt? Egal. Sie läuft mit den zweien von Gruppe zu Gruppe, Katharina kennt keinen. Also geht sie heim.

In der Schule vorher wars auch nicht besser.

8. Juli

Montag.

Kolonne. Raffa schreibt ne SMS, sie hat die Bahn verpasst, sie kommt später. Michael der zweite wundert sich, dass sowas auch mal passiert. Katharina geht mit Harry mit. Nach Unterreichenbach, mit Edgar und dem grünenRalf. Dachhautständer. Was auch immer das "haut" bedeutet... Zuerst von zwei Seiten freischalten. Was schon Schwierigkeiten mit sich bringt. Der blaue Kreis ist freizuschalten. Okay, Edgar meint noch, wenn da mal nicht noch zwei Häuserblocks drauf hängen. Freigeschaltet. Mal bei dem Häuserblock geklingelt: Tot. Strom wieder an, um klingeln zu können. Ja, wie lang dauert des denn? Können Sie noch 5 min warten bis mein Kaffee fertig is? Okay, des geht so net. Sicher, dass des der richige Stromkreis war? Ja. Nee. Doch. Könnte aber auch der grüne sein, da is was grünen. Ralf: "Schwaben...!"(und des als Pfälzer). Kurz blau war richtig, nur, dass da der Häuserblock drauf hängt. Edgar hoch und hat des getrennt. Dann gings los. Material zusammen suchen, Steiger ausfahren, Edgar und Ralf waren oben. Katharina hat zugeguckt. Querträger haben sie dran gemacht, dann die Leitung abgespannt und neue Leitung angeklemmt. Dann das nächste Haus. Das gleiche noch mal. Und das nächste und noch eins. Mittag und zurück.

Kati will unbedingt wieder unter die Schreibtischlampe.

Katharina schläft beim Comiclesen ein....

Dienstag.

Raffa und Katharina unterhalten sich drüber, was sie gestern gemacht haben. Die Feed-backbögen sind zu organisieren, Sascha fragen, ob die Wochenberichte im Fach angekommen sind und wegen dem Fest und überhaupt. Katharina fährt bei Hari, Jürgen und Ralf mit. Nach Tairnbach bei Mühlhausen. Ralf holt die Aspest(?)platte raus, Hari versucht den MHN möglichst unpraktisch hinzustellen und Jürgen is am abschrauben. Der Trafo muss raus, der Schaltschrank muss raus und jeweils wieder neu rein. der Trafo raus, ging noch ziehmlich gut. Mittlerweile kam Michael der zweite und hat geguckt. Der alte Trafo hätte dann in die Mitte vom MHN gehört, nur wollte der nicht so, weil die Stützen nicht ganz ausgefahren waren. Hari flucht, Jürgen und Ralf behelfen sich mit Mickymäusen. Der neue rein ging auch noch. Nur der Schaltschrank raus, des war ne Aktion. Drei Mal abgeflext und immer noch zu kurz. Und der neue rein. Alles vom MHN runter vorfahren, ausfahren und alles drauf. Schrotteinladen und nach Wiesloch. Alles ausladen, auf Franz und den Schaltschrank warten, Material bei Ralf ins Auto. Schaltschrank einladen, Riesentrafo drauf, abspannen. Mittag machen, unterwegs alle anderen treffen, zurück.

Falko geht zur Detektivrally, Thomas bringt des Womob zum TÜV und Annemarie geht in die Stadt. Katharina streichelt Kati und guckt fern. Die Gelbbauchunke taucht auf. Katharina versteckt sich.

9. Juli

Katharina geht wieder nach Reichenbach. Es geht weiter mit den Dachständern. Beim ersten Haus kommen die Sicherungen raus, Katharina sucht Ziegel und alles mögliche im Auto. Des was sie sucht findet sie meistens nicht. Entweder weil sie Harrys Ordnung nicht versteht oder weil sie nicht versteht was sie suchen soll (bzw wo). Des nächste Haus, da kommen auch die Sicherungen raus, das Dach zu, neuer Hausanschlusskasten hin. Da war dann das Problem mit der Phasenlage und dem Drehfeld.Wenn es nicht aufgeschrieben wird, wie es vorher war, wirds mit großer Sicherheit falsch gemacht. So kam ein Linksdrehfeld raus... Mittag. Danach wird das Dorf betrachtet, bzw die Dachständer wie und wann man das machen könnte: Wenn alle im Urlaub sind (nur, is dann keiner zum Arbeiten da...). In Birkenfeld werden die Sicherungskästen abgeladen. Zurück.

Thomas war beim Jürgen und Molli, die ersten Äpfel auflesen. Und dann Apfelbrei kochen. Falko is in Bärental.

11. Juli

Donnerstag.


Raffa und Katharina bleiben da. Sie isolieren Werkzeug von Tobias ab (schwar rot gelb) und sortieren es ein. Michael der zweite sitzt irgendwann daneben und guckt zu... Franz und irgendnen Azubi aus Wiesloch diskutieren was. Als keiner mehr zu sehen is, verkrümeln sich Raffa und Katharina nach oben, Feed-back-Bögen vorbereiten und so weiter. Alles Sachen, die man macht, wenn man nicht weiß was mach machen soll. Die Zeitung is online genauso interessant wie offline... Mittag. Danach helfen sie Hari beim Umtrommeln von Aggregatleitungen. Bei dem neuen großen is das net so dolle gemacht. Mittendrinnen fällt eine runter, seitlich wird als erstes die Lampe kaputt gehen, man kann die Trommeln nicht aushängen und und und. Hari is nur noch am Fluchen. Felix, Raffa und Katharina stehen lachend daneben. Als fast alles fertig is, kommt Jürgen und meckert an der Aufteilung rum, sie hätten doch eine Trommel für eine Phase nehmen sollen. Da das ja schnell mal gemacht is, bleibt es so wies is. Harry kommt und meint, des Aggregat wird doch eh nie laufen, des is egal. Ja, dann... Raffa und Katharina beschriften noch die Trommeln, wofür Felix extra ne Leiter geholt hat. Sicher is sicher. Vorallem dann, wenn Felix kommt dran wackelt. Danach diskutieren sie noch mit Michael dem zweiten über Raffas Wochenberichte. Für an die Bahn zu laufen is es zuspät. Sie werden gefahren.

Freitag.

Raffa und Katharina fahren mit Harry und dem Bagger nach Muggensturm. Harry baggert, vorsichtig die 20kV-Leitung suchen. Als sie gefunden is, passen Raffa und Katharina drauf auf, dass er die Leitung in Ruhe lässt. Was der Bagger nicht hinbekommt mach Katharina und Raffa. Er baggert in der Zwischenzeit ein neues Loch, sucht dort erst die Leitung, dann die Muffe. Der eine von dem BZ kommt, will Raffa raushelfen (kann sie ja selbst!), er will rein, landet zuerst schön in den Brombeeren und dann im Loch. Zum 3. mal sicher frägt er, was Raffa und Katharina machen. Egal wie oft er noch frägt, sie werden nicht kaufmännisch! Er hat also die Schaufel in der Hand. Mittlerweile is es war geworden. Nach ner Weile kommt wer und meint, wo der Foto is, "der Chef" hat ne Schaufel in der Hand. "Der Chef" geht dann auch wieder. Also machen Raffa und Katharina wieder weiter. Katharina is mittlweile an ihrer körperlichen Grenze angelangt. Und sie waren noch lang nicht fertig. Im Muffenloch die Muffe suchen und freilegen. Im andern Loch weiter graben, so dass der Dreck in den Bagger gelangt und die beiden Löcher eins werden. Dann kam Egar. Der dann erzählt hat, wo er war. Er wollte irgendwas angucken und musste zu einer in die Wohnung, bei der angeblich alles auf dem Boden lag. Das war dann "das" Thema. Als der Bagger wieder aufgeladen war, gings tanken, zurück und ausräumen. Es war 11, vll halb 12. Was mach man, wenn man nicht weiß, was man machen soll? PC! Raffa schreibt den Schulwochenbericht, Katharina diktiert und schreibts dann ab. Der Rest kommt nach und nach. Es wird dunkel. Als sie beim Michael dem zweiten im Büro stehen, schüttet es, aber wie! Und sie wollten eigendlich an den Bahnhof. Jürgen und Edgar kommen vom Duschen. Warum denn? Wär doch auch draußen viel einfacher gegangen. MichaelII hat beschlossen er fährt sie. Er holt das Auto und sie steigen fast trocken ein. Super Service! Jürgen und Edgar diskutieren noch wer von beiden beide Autos holt^^. Als sie aussteigen, schüttet es nur noch. Paar min später kommt sie Bahn. Vom Bahnhof nach Hause wird Katharina richtig naß.

Falko is wieder da. Und bringt jede Menge Einladungen fürs Wochenende mit.

Steffi ruft an.

Es ist noch mehr passiert in den letzten zwei Wochen. Nur, wenn sich Katharina das eingestehen würde, würde sie sich noch mehr zurück ziehen, wie sie es eh schon viel zu viel tut. Lange hält man das aber nicht aus. Is betäuben eine Lösung? "Dauerhaft" nicht, bzw, kommt drauf an was man unter "dauerhaft" versteht. Und wenn man meint, man hat es vergessen und es geht einem gut, kommt einem nur eine Situation bekannt vor, schon kann man mit der Betäuberei wieder anfangen. Hat man aber was davon, wenn man die Dinge analysiert und dann feststellt, dass man doch "nix" machen kann. Beim ersteren läuft man davon und muss gucken, dass es einen nicht einholt und beim zweiten setzt man sich schmerzvoll damit auseinander und hat doch nix davon. In welchen Apfel soll man beißen?

13. Juli

Samstag:

Katharina hat sicher 3 Tage gebracht Xenia zu überreden mit ihr ins Ettlinger Tor zu gehen, um dort die Roncallivorstellung anzuschauen. Eigendlich hatte sie gehofft, dass sich danach nocht etwas ergibt. Sie treffen sich also, laufen dreimal im Basement rum, gucken die Vorstellung an, Treffen auf Xenias Vater, ob Xenia mit Heim geht. Sie stockt etwas, guckt Katharina an, "wenns dir nix aus macht" "nein, nein". Ach was, egal. Was macht man mit so nem angefangen Tag? Frusteinkaufen. Also in die Buchhandlung dort und 3 Hörbücher und 3 Zeitschriften gekauft. Und Heim. Annemarie wundert sich, dass sie so früh kommt. Katharina sagt nix. Sie liest ihre Zeitschriften. Sie liebäugelt mit einem e³PC mit UTMS, weiß aber nicht so richtig, ob sie warten soll bis der mit 9" rauskommt, oder ob ihr 800x800 Pixel reichen. Und ob Thomas was von UTMS hält is ne ganz andere Frage. Und überhaupt.


Falko is auf nem Gb.

Sonntag.

Eigendlich hätte Katharina Anna vom Bahnhof abholen sollen. Und zwar mitten in der Nacht. Da es aber regnet und Anna wasserscheu is, bleibt Anna erst mal zu Hause und Katharina im Bett. Irgendwann kommt Thomas und meint, Anna kommt dann doch, es hat ja aufgehört zu regnen. Sie fahren schon mal vor, Katharina geht also zum Bahnhof, steigt mit Anna in die Bahn, und fährt zur Martinswiese. Klassenfest von Falko. Katharina mischt ein bischen beim Fußball spielen mit, isst einbischen was vom Nachtisch und geht wieder heim. Kati war nämlich ganz und gar nicht begeistert, dass sie nicht raus durfte. Katharina duscht, macht Kati glücklich und guckt TV. Annemarie kommt mit dem Rad und korrigiert. Katharina liest Foren über den e³PC bis Thomas kommt. Dann schreibt sie ihren Wochenbericht. Annemarie und Thomas diskutieren über die NWA-Arbeit von Annemarie. Thomas hat ne andere Theorie, wie Annemarie. Es geht um ne (Plastic)Flasche auf die nen Druck aufgeübt wird. In der Flasche is nen Röhrchen, das nur unter offen is. Drückt man auf die Falsche sinkt das Röhrchen. Nur warum? Weil sich die Dichte ändert oder weil sich das Gewicht verändert? Thomas ruft Friedel an. Der hat aber auch keine Lösung parat. Die Bücher sagen auch nicht wirklich was...

14. Juli

Montag

Raffa schläft in der Bahn. Auf dem Weg quasselt sie wie ein Wasserfall vom Wochenende. Macht bei ihr warscheinlich sowohl Schalfentzug als auch der Alk. Katharina fährt mit Hari, Edgar und Jürgen mit (die Kombination, über die sich Harry letztens lustig gemacht hat). Es fängt schon gut an, als Jürgen meint, sie müssen nach Unterreichenbach. Hari hat keine Ahnung wo des is, geschweige denn wie man des Navi bedient. Als zweites sieht er durch Zufall, dass des Rücklicht kaputt is (is es schon mindestens ne Woche!). Noch is wenigstens nicht "alles scheiße". Aber er zickt rum, wie sonst wer. Sie fahren also Jürgen hinterher. Vor Pforzheim verlieren sie sie. Katharina weiß, wos hingeht, Hari traut ihr nicht. Sie hatte aber recht ;-) Jürgen wartet, entgegen Katharinas Erwarten. Als sie sich des nächste mal verlieren flucht Hari schon. Aber es hält sich in Grenzen. Katharina is nur noch am Grinzen. In Unterreichenbach wird der Steiger ausgefahren, freigeschalten und mal geguckt. Edgar stellt fest, dass die Ziegel fehlen. Der Eigentümer geht welche kaufen. Hari und Jürgen brücken die Leitungen. Katharina steht unten doof rum. Als es dann aufs Dach geht, will Katharina mit. Sie reicht also Leisten, Nägel, Werkzeug und Eimer. Dann muss das Dach wieder zugedeckt werden. Ziegel zusammensuchen und gucken ob sie passen (Puzzeln). Schalten. Mittag. Ins BZ, den Sicherungskasten abgeben. Und zurück fahren. Michael hat Raffa an der Backe. Die neuen Versetzungspläne sind auch da. Mit Sascha gehts irgendwann in die HuH. HuH is gut, nur Sascha net. Des wird was! Voher gehts mit Raffa warscheinlich zu den Telefonen und dann Schlitzeklopfen (im Wechsel).

Der Nill meinte, man solle doch vor der Sommerpause den Eltern was vorspielen. Hätte Katharina ja auch gutgefunden, wenn sie ihre Stücke spielen dürfte. Er lässt sie aber nicht. Katharina soll mit Falko Sumsumsum spielen und vorher noch Eurovision. Alles hört sich so an, als könnte sie nichts spielen. Tja. Sie weiß ja, dass sie mehr kann.

Anna hat vor dem Bad versucht aufzuräumen. Katharina is gar nicht davon begeistert. Wenn sie die Sachen wieder so einräumen würde, wie sie waren wär des ja kein Problem. Aber so net.

Mit Annemarie kommt sie auch mal wieder gar nicht aus. Aber mit Anna hat man kaum Rückzugsmöglichkeiten, oder man muss auf Sachen aufpassen, um die sich sonst keiner kümmert (wie Türen zumachen). Was richtig stressen kann.

15. Juli

Dienstag

Bei der Besprechung geht es drunter und drüber. Am Schluss bekommen Raffa und Katharina mit, dass sie mit Kasten, Edgar und Hari nach Philippsburg fahren. Was auch immer sie dort machen. Auf alle Fälle wird ein Bagger und nen Kran mitgenommen. Sieht also nach Mastentausch aus. In Wiesloch wird der Anhänger mit den Masten angehängt und des Material eingepackt. Katharina sitzt bei Kasten und Edgar in Harrys Auto. Hari hat keine Ahnung wie man nach Phillipsburg kommt, Kasten regt sich auf, telefoniert mit Raffa, sie sollen doch die Lichter anschalten und anständig fahren (net mit 60 durch die 30erZone). Irgendwo bei Phillipsburg in der Pampa gehts nen Feldweg rein, da wären zwei Masten die neu gemacht werden müssen. Sie rufen Michael den zweiten an, um zu erfahren welche Masten. Es war mitten auf nem Kartoffelacker. Zum Glück war der Kartoffelacker schon ab"geerntet". Es lagen nur noch ein paar Kartoffeln drinnen... Kasten lästert, dass sie doch nen Eimer nehmen sollen und welche auflesen, damit es dann was zu essen geben kann. Es wird alles ausgeräumt. Rafffa und Katharina richten die Traversen und die Isos. Kasten bohrt Löcher. Als die von dem BZ kommen, geht Hari auf nen Masten, Erden und Kurzschließen. Alles is mittlerweile voll in der Sonne, Raffa und Katharina beschließen aber, entgegen dem Trend, das t-shirt anzulassen^^. Edgar is auf dem ersten Masten, der auszutauschen is, und bindet die Leitungen ab.

18. Juli

Michael der zweite kommt dazu. Keine Ahnung was er wirklich macht. Auf alle Fälle ganz intelligente Kommentare von sich geben. Raffa und Katharina können aber kontern. Notfalls mit Kartoffeln. Dann geht es ums Abfeiern. Raffa und Katharina tauschen die Rollen: Raffa zu Edgar und Kasten und Katharina zu Hari. Kasten tauscht den Masten aus. Edgar geht hoch und tut ausbinden, Kasten macht das Loch zu. Der Frosch will nicht so richtig. Der will nie so richtig... Dann gehts zum zweiten Masten. Hari is mim Kran beschäftigt. Als das Loch gebuddelt is, kann der Mast raus und der neue rein. Die alten Mäste(?) werden aufgeladen und von den Traversen mühsam befreit. Gut befestigen und abgehts. Wenn Raffa nicht ihren Flees bei Hari gelassen hätte. Raffa und Katharina zanken um die Jacke. Kasten wundert sich drüber. Hari und Katharina fahren nach Wiesloch, das Fahrzeug tauschen und nen Trafo aufladen. Mit dem Trafo gehts nach Sinsheim. Fast wären sie an dem BZ vorbeigefahren... kaum zu sehen. Dort wird super umständlich der Trafo abgeladen, aber der tolle MHN... Auf dem Rückweg war Stau. Katharina is eingeschlafen.

Mittwoch

Raffa und Katharina bleiben mit Hari und Michael dem zweiten da. Was Lager aufräumen bedeutet. Oder ausräumen und wieder einräumen. Dass man so, wie Raffa und Katharina das einräumen, nie wieder etwas findet stört gar keinen, nicht mal Jürgen. Kasten stört aber, dass dank der Einräumarbeiten wieder mehr in den einen Regal drinnen is, des er irgendwo braucht... In dem einen Regal waren Fahnen (um Spannung oder Spannungsfreiheit zu kennzeichnen), die kamen auf einen Regal oben drauf. Katharina stand auf ner Leiter und hat die Sachen, die ihr Michael gegeben hat eingeräumt. Nur das Regal mit den Fahnen stand weiter weg. Also hat Michael versucht sie Katharina zuzuwerfen. Sie hatte große Bedenken, dass sie sie fangen kann, aber es ging sehr gut zu ihrem Erstaunen. Es wäre eigendlich auch nichts gewesen, weshalb es nicht hätte gehen können. Aber das ist nur eine von vielen Spekulationen. Raffa hat dann weiter gemacht. Wobei es dann schwieriger wurde, da Katharina mittlerweile auf dem Regal stand, Raffa so weiter werfen musste und Katharina gucken, dass sie nicht beim Fangen runterfällt (bei ner Leiter hat man was zum Festhalten, auch wenn die ganze Leiter dann kippen könnte). Die ersten vier gingen also auf den Boden. Michael meinte, dass das ja nicht gehen würde, sie müssten Fangen und werfen können, das nächste mal gehts mit Isos weiter^^. Er erklärte ihr also wie sie zuwerfen hat und stellte Katharina die Leiter wieder hin. Und keine Fahne ging mehr zu Boden. Hari kommt, er hat Hunger. Also gehen Michael und Hari was kaufen. Und natürlich geht es dann wieder um Katharina Essverhalten und ihre Leichtigkeit. Wenigstens haben sie bemerkt, dass Katharina nicht wenig isst. Sie sagt aber nicht, dass sie sich echt zusammen nehmen muss, um was zu essen. Dass sie danach Bauchweh hat, ist vorprogrammiert. Aber ob sie jetzt vom Essen oder vom nicht Essen Bauchweh bekommt ist egal. Warscheinlich ist es aber vom Essen gesünder. Ihr Gewicht schwankt zwischen 47 und 57 kg (mit Sicherheitsschuhe), dank der Waage ist das ne einfache Sache. Warum das so schwankt weiß Katharina nicht. Raffa und Katharina verkrümeln sich an die PCs. Irgendwann gehts dann weiter mit umräumen. Nach dem Umziehen, wollte Michael noch nen Feedback, wie sie die Außenstelle fanden, Verbesserungsvorschläge. Sie kritisieren das morgendliche Einladen.

Donnerstag.

Raffa bleibt da. Katharina geht mit Hari und Kasten mit, nach Birkenfeld einen zu lauten Trafo tauschen. Zuerst gehts aber zum Sportplatz, das Aggregat hinstellen. Der Trafo steht in einer Garage drinnen. Die Schwierigkeit besteht darin, den Trafo rauszubekommen. Es wird xmal gemessen. Knapp, verdammt knapp. Und mit Schienen noch knapper. Jürgen und Hari zanken sich. Kasten kann es kaum mit anhören. Sie schrauben den Öldeckel ab, durch die Tür gehts dann (nen 1cm Luft). Die Garage hoch is dann die zweite Schwierigkeit. Er wird mit Schüpfen stückchenweise hochgezogen.Und der neue wird stückchenweise runter gelassen. Kasten und der von dem BZ passen drauf auf, dass er nicht alleine runter rollt. Ein paar Meter macht er trotzdem alleine. Katharina versucht Jürgen zu dirigieren, was nicht so richtig klappt. Hari und Katharina laden den alten auf und fahren. Kasten hinterher. Auf dem Sportplatz sind sie dabei das Fest aufzubauen. Der Schrank wird hingestellt, die Leitungen abgerollt (und natürlich zwei mal L1, weil Hari weder beim auftrommeln dabei war, noch weil es nicht beschriftet is). Kasten erklärt zuerst Hari, wie das Aggregat funktioniert, dann dem der für das Fest verantwortlich ist. Danach gehts zurück. Hari läd noch drei kleine Trafos auf und fährt nach Wiesloch. Katharina räumt mit Kasten ein Regal von den Monteuren frei. Dann kommen noch die Regalbleche in den Kontainer. Hari bringt den großen Trommelhänger mit, für den sie noch Platz schaffen. Katharina stellt fest, dass das Aufschreiben der Stunden superdoof is.

Sie überlegt sich, ob sie zum Bahnhof laufen soll, oder ob sie zur Tierklinik gehen soll. Kati is zum untersuchen dort. Katharina entscheidet sich für die Tierklinik. Und sie sind da. Kati liegt im Womob auf dem Boden. Und das beste: Alles in Ordnung, die Schrauben sind nicht weiter raus gegangen und ihre Knochen heilen weiterhin zusammen. Schief halt. Sie wird warscheinlich nie wieder alleine raus können. Kati hält nicht viel vom Autofahren. Wenn sich Annemarie nicht 100% auf sie einlässt, ist es unmöglich. Irgendwann liegt sie auf dem Tisch und döst. Kluge Katze. Aber sie zittert am ganzen Leib.Annemarie trägt sie heim. Katharina hat keine Ahnung, ab wann Kati erkennt, dass es nach Hause geht. Im Hof is sie nicht mehr zu halten. Wenig später liegt sie auf ihrem Platz, wie immer.


Danach gehts auf den Messplatz. Sie haben Karten für Roncalli. Wirklich super. Xenia entdeckt sie auch. Den Schmitt von den Lampen treffen sie. Es geht um die Vermarkungsstrategie von Roncalli. Manuel steigt in die Bahn ein, aus der Katharina aussteigt.

Freitag.

Katharina is hundemüde. Sie fährt mit Felix nach Weiher. Kasten hinterher. Eine Turmstation wird dort ersetzt, was bedeutet, dass alles raus muss. Der Trafo ist tiefer gesetzt. Franz kommt mit Jonny. Sie beraten, wie der Trafo am einfachsten rauszubekommen is. Raus kommt er auch. Nur nicht auf den MHN. Bzw nicht so wie sie sich es vorgestellt haben. Katharina hat gleich gesagt, dass sie ihn auf aufladen können, weil nicht alle Stützen ausgefahren sind. Er schaltet schnell ab und es geht gar nichts mehr. Ein Glück dass Kasten kommt. Jonny und Katharina montieren in der Turmstation Schaltteile ab. Das heißt, Jonny macht was und Katharina nimmt das was Jonny abmontiert entgegen. Michael der zweite kommt und meint, Katharina müsste einen Helm aufziehen. Jonny macht sich drüber lustig. Da kann nicht wirklich was von oben kommen. Außerdem is der Helm eh viel zugroß, was außer Katharina keinen interessiert. Wie kann man nur so nen kleinen Kopf haben? Felix fährt den Trafo nach Wiesloch. Wie sie ihn dann noch aufgeladen haben weiß sie nicht. Der Rest wird abmontiert, was dann erheblich gefährlicher wird. Edgar fällt fast runter und Franz bekommt den Schalter ab. Jonny und Katharina stehten daneben und reichen Werkzeug oder halten das Seil oder retten sich in eine Ecke. Als alles auf dem Hänger is, gehts zum Dorfbäcker. Dort wird gelästert, was das Zeug hält, die Bäckersfrau mit eingeschlossen. Dann gehts zurück. Kasten und Katharina bereiten Material für Montag vor.

Katharina kommt, Falko und Thomas gehen auf einen gb. Thomas noch bei Bachmanns Johannisbeeren plücken. Katharina futtert Flammkuchen und verabredet sich mit Xenia.

19. Juli

Thomas hat Karten für Schloss in Flammen. Falko und Katharina sollen rein gehen. Sie werden von oben bis unten gemustert. Klar, is ja auch nicht ihre Altersklasse dort. Von Oper hält Katharina nicht so viel. Nach dem Fritzchenprinzip: Mama, droht der Mann der Frau mit dem Stock? Nein, er dirigiert. Warum schreit sie dann so?... Nach der zweiten Hälfte kommen ein paar Lichteffekte. Katharina dachte, es wäre "besser" auf die Musik abgestimmt. Genauso wie das Feuerwerk am Schluss. Dass es nach dem Feuerwerk noch mal was gab, davon hat Katharina nicht viel gehalten.

Katharina schläft 16 std.

20. Juli

Und trifft sich dann mit Xenia. Da sie Hunger hat, gehen die zwei erst noch was essen. Katharina ist total nass, so kommt ihr das sehr gelegen. Nach einem für Katharina mit zu vielen Emotionen verbundenen Gesprächsthema fahren sie in der überfüllten Bahn zum Fest. Katharina setzt sich mit dem Sicherheitsmenschen auseinander, nicht ihr Alter nicht glauben will. Dann gehts rein in die Masse. Sie ergattern einen Platz, von dem man doch recht viel sieht. Fettes Brot spielt. Katharina is begeistert. Das erste mal, dass sie sie live sieht. Danach laufen sie ein mal um den See. Dabei treffen sie auf Sina und ihren Freund. Danach gehts heim.


Sonntag.

Katharina schlägt erstaunlich kurz. Sie findet einen Löffel unter dem Kopfkissen, originalverpacke Schokolade und ein mit weißdurchsichtiger Paste verschmiertes Buch in ihrem Bett. Von solchen Aktionen hält sie gar nicht. Sie stört Falko beim TV gucken, der alles abstreitet. Katharina langweilt sich am PC und liebäugelt mal wieder mit einem e³. Thomas und Annemarie kommen von der Hedwigquelle. Zum Mittagessen gibts Spagetti mit Käsesose. Danach fahren Falko und Thomas nach Untergrombach.

24. Juli

Montag. Schule.

Vier std Berger. Zwei davon machen sie Unterricht. Mit Raffa und Maxim bildet sie ne Gruppe. Maxim muss aufbauen, was net so wirklich klappt... Danach wird nen Film über Appel und Mircosoft geguckt. Pause. Deutsch. Sie gehen ins Kaffee. Der Becker teilt den Test aus, der vor Berlin geschrieben wurde, Katharina hat 15 von 25 punkte, des höchste waren 16... Katharina sitzt neben Frog, Angelo is net da, zum Glück.

Dienstag. Schule.

Katharina sitzt wieder neben Frog. Raffa auf Steffens Platz. Der Dürr will die Präsentationen über die Motoren hören, die sie ja mit Sascha und Angelo erarbeitet hat... Nur, dass Angelo nicht da is, und Katharina nix erarbeitet hat. Sascha hat nen Dokument, des sie der Klasse vorliest. Sie hat keine Ahnung, über was sie da redet. Wirklich nicht. Was aber auch egal ist weil es nicht bewertet wird. Wobei sie ja dachte Sascha verarscht sie, als er ihr den Stick gegeben hat und gemeint hat da sie nen Dokument drauf, des sie vorlesen soll, vorallem als sie es nicht gefunden hatte. Hätte sie ihm zugedraut. Der Dürr will Feedback. Alles was kritisiert wird, wird eigendlich so von ihm offengelegt, dass das nicht zu ändern sei. Dann wird Film geguckt. Katharina kann kaum sitzten. Der Kostic macht die Verbesserung der Mathearbeit, die eigendlich ganz gut war. Nach der Mittagspause gehts grad weiter, er macht die Verbesserung der Arbeit, bei der man programmieren musste. Sie ist etwas besser wie beim letzten mal, aber immer noch richtig schlecht. So schlecht, dass er ihr seine Hilfe anbietet. Die Iniziatife muss selbstverständlich von ihr kommen. Katharina kann sie die Hilfe denken. Man bekommt die Lösung. Und dann sitzt man wieder da. Warum sollte er es im 3. JAhr anders machen, wie die ersten zwei Jahre? Man hört doch schon nach nem halben Jahr auf zu fragen, weil man genau weiß, dass er entweder guckt, dass er einem nicht hilft und wenn dan präsentiert er einem die Lösung. Super. Hab ich es dann verstanden? Weiß man dann warum des da negiert is und im nächsten schritt nicht? Nein. Kunzi gehts genauso. Katharina geht doch leicht gefrustet nach Hause. Und da hat sie keinen Schimmer, was sie machen soll.

Mittwoch. Schule. Letzter Tag.

Der Becker gibt zuerst die Stundenpläne und dann die Zeugnisse aus. Klar, dass bei den Stundenplänen einige Proteste auftreten. Zeugnisse waren wie erwartet gut. Danach is Gottesdienst. Katharina fährt in die Stadt. Guckt hier guckt da. Und fährt nach Hause. Auch da weiß sie nicht, was sie machen soll. Richtig schlecht, aber was solls.

Donnerstag.

Katharina muss Berichte abgeben. Sind alle da. Außer der erste. Keine Ahung, wo der hingekommen is. Der kommt halt am Montag. Die Zeugnisse werden abgeben. Eigendlich is es ein einziges Gewusel. Des Grinzemännle hat keinen Überblick. Die Schuhe werden abgeholt, anprobiert. Passen nicht, sich drüber aufregen, mit den Hosen is ähnliches. Urlaub eintragen, nicht wissen wies geht, warten. Mit der neuen Außenstelle telefonieren, den da hin schicken, den dort hin. Infoveranstaltung, zuhören, langweilen, mit Qweiser und Kim diskutieren. Sommerfest. Salat organisieren, gucken wo die anderen sind, sich irgendwo hinsetzen, sagt bekommen, dass "da noch welche kommen" (auf gut deutsch, da hab ihr nix verloren!). Dank Raffa sitzen sie nicht lang alleine. Aufs Essen waren, Ansprach anhören, aufs essen warten, essen, einem Salatsose über T-shirt kippen, sich entschuldigen, kuchen essen, des dann wenig später über den Tisch geweht wird, dabei versuchen Unterhaltungen zuverfolgen. Mim Kurz diskutieren, wann man gehen kann. Warten, Mutsammeln und sich zu den Jungs setzen, darauf aufpassen, dass man zu richtigen Zeit lacht und auch dann wieder aufhört. Über MÄX ablästern. Von Raffa gesagt bekommen, dass man total weiß wäre, mit entsprechenden Kommentaren rechnen, die auch kommen, wirklich drüber lachen. Warten. Alex und Robert beim sich unterhalten zugucken. Sich aus dem Staub nach Hause machen. Kati rauslassen. Und nicht wissen was man machen soll.

25. Juli

Vortsetzung Donnerstag.

Katharina sitzt also zu Hause vor dem PC. Surft nach da, surft nach dort. Thomas, Annemarie und Falko sind in Heidelberg beim Kieferorthopäden. Thomas ruft an, erzählt vom Tour de Ländle und von den Leuten dort. Er wird nach dem Rest der Familie und natürlich "der Oma" gefragt. Sie is die "Oma", jeder kennt ihr Alter, kaum einer weiß, wie sie wirklich heißt. Katharina musste schon grinzen, als sie letzen Freitag den Radiosender von Franz gehört hat - er hört SWR4. Viel witziger fänd sie es, wenn sie Gurke mal so richtig im Radio hören würde... Aber den empfängt sie nicht. Zu nördlich, wenn er in Freiburg moderiert. Selbt im Internet gehts nicht. Thomas versucht ihr am Telefon zu erklären, wen er getroffen hat, was verdammt schwierig is. Katharina fände es gut, wenn Thomas mitfahren würde, aber ihm is die Strecke zu steil...

Freitag.

Letzte Stunden in Ettlingen. Morgens in Ettlingen wird sie von einem Typen angelabert, der sie gestern gesehen haben will. Wie denn? Katharina hat keinen Nerv für so was morgens um so ne Uhrzeit. Sie pfückt einen Apfel, sie musste ja warten, bis sie reif sind... Sehr gut Äpfel. Wirklich. Katharina weiß, dass sie Zeit hat. Sie futtert also den Apfel, ein wenig weiter kann sie an den Brombeeren (laut Raffa sinds ja Heidelbeeren^^) nicht weiter gehen. Sie räumt ihren Schrank aus. Michael der zweite kommt und meint, sie bräuchte sich nicht umziehen. Shorty sitzt auf Harrys Platz. Er is sehr lange dort. Sie unterhält sich mit ihm über das gestrige Sommerfest. Es dauert nicht lange, bis Ralf was zu seinen Pircings sagt. Es sind die gleichen Sprüche, die auch bei Raffa kamen. Nach der Besprechung gabs Feedback. Sind viele verschiedene Eindrücke entstanden. Katharina is vollgepackt nach Hause.

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Sehen wir uns morgen?

22. Juni. Sonntag.

Das ist Katharinas neues Hörbuch. Von Thalia/Buchkaiser. Er dachte Katharina was das denn für ein komisches Buch is. Anfangs fand sie das ja noch ganz witzig mit den Zetteln am Kühlschrank. Nach dem 2. Track hat sie sich gefragt, ob Katharina das auch könnte, so offen mit ihrer Mutter zuschreiben. Und vorallem zu schreiben, dass sie sie lieb hat oder sie vermisst oder so. Nach dem 3. Track dachte sie, warum sie nicht miteinander reden. Hab sie vll ja, nur war das nicht Teil des Hörbuches. Über die Wendung dass die Mutter Brustkrebs hat, war Katharina nicht so sehr erstaunt, es muss ja noch was kommen, sonst wär des Hörbuch schon zu Ende. Aber sie war drüber erstaunt, dass die zwei sich so offen mitteilen können, wie lieb sie einander haben, trotz dem drumrum. Dass die Mutter am Ende stirbt, tja musste das nicht sein, wenn sie sich vorher so offensichtlich lieben?

Ja, Katharina is langweilig. Sie weiß nicht was sie machen soll. Der Rest is in der Stadt zum Geburtstag. Und sonst is keiner da, außer Kati die in ihrem Kistchen schläft. Warum macht Katharina nur was, wenn andere da sind? Und hört zwischen drinn fast auf mit allem?

25. Juni

Montag. Raffa erzählt vom Wochenende. Katharina geht mit Jürgen nach Wintersdorf. Katharina weiß schon nicht mehr wer noch dabei war, warscheinlich Michael. Dort war ein Tranfo auszutauschen: Der neue runter, Schienen hin, Kran einharken an den alten dran, rausziehen so weit es geht, umhängen, auf den LKW drauf, abspannen, den neuen einharken, auf die Schienen drauf, umharken, langsam runterrollen lassen/schieben, anschließen. In Wintersdorf sollte das neue große Aggregat eingesetzt werden. Da war beim Ankuppeln schon das Problem, dass die Lichter nicht gingen, buchse hat nicht auf den Stecker gepasst. Also gings erst mal zur Autowerkstatt, die hatten zum Glück nen Adapter. Des hat schon ne Ewigkeit gedauert. Und dann wollten sie dort des Aggregat ins Netz einspeisen, nur haben sie nicht wirklich gewusst wie des jetzt bei dem geht, is ja noch neu. Sie haben es dann auch bis zum Parallelbetrieb gut hinbekommen. Als sie dann aber den Hauptschalter rausgemacht haben und es so gelassen haben, hat es groß gehupt und sofort abgeschaltet. Dunkel wars, der Mond schien helle... Paar min später, kam einer: "Strom wieder ein? Oder müssen wir noch warten?" Danach haben sie sich nicht mehr wirklich was getraut. Also haben sie Tobias angerufen, der entsprechend begeistert war, er meinte, dass sie vor dem Hauptschalter schon auf Inselbetrieb stellen sollen. Na dann. So hats dann auch geklappt. Als der neue Trafo angeschlossen war, wollte sie es wieder rücksynchronisieren. Dafür braucht man aber bestimmte Messpunkte. Und wenn die isoliert sind, geht das nicht. Also sind die von der BZ zu den Firmen gefahren und verkündet, dass der Strom abgestellt werden muss. Entsprechende Begeisterung... Aggregat raus, einzelne Stromkreise rein. Jürgen hat sich richtig aufgeregt drüber, dass des ja bei den restlichen neuen Stationen auch so sein wird. Als Raffa und Katharina am Bahnhof stehen, kommt der Wieslocher Azubi und stellt sich dazu.

Kati is richtig anhänglich.

Diestag.

Katharina geht wieder mit Jürgen, Michael und Ralf mit. Nach Ersingen, Trafotausch. Aber zuerst gehts nach Wiesloch, die Trafos holen. Im strömenden Regen, ohne Jacken. Ralf hat sich sofort an die Station erinnert. Vor 11 Jahren waren sie schon mal dort. Auf der linken Seite steht "Jürgen ist sau bleed. Mit Jahreszahl." Auf der anderen Seite steht: "Ralf is noch bleederr." Katharina hätte des Jürgen mal gar net zugetraut. Auf alle Fälle standen sie dann alle drei grinzend davor. Sehr genial. Als dann der neue Trafo drinnen war, hat Ralf seinen Schriftzug "aktuallisiert": Er hat "Immer noch." Mit Jahreszahl dazu geschrieben. Ralf und Michael haben den Trafo angeschlossen. Jürgen hat die Gelegenheit genuzt und auch seine Schriftzug aktuallisier: "Gworre". Als sie dann alle drei in der Station drinne waren und Katharina immer mal wieder irgendwelches Werkzeug aus irgendwelchen Autos geholt hat ging los, mit wem gehört welches Werkzeug und wem hats vorher mal gehört. Als Katharina dann auch noch gefragt hat in welches der drei Autos sie den Schrott tun soll, haben sie versucht Argumente zu sammeln, damit es nicht in ihr Auto kommt. Sie hätte es dann ja eigendlich zu dem von der BZ tun sollen... Als die Station fertig war, gings mit der nächsten weiter. Das gleiche, nur ohne interessante Wandanschriften und so, dass es eine größere Aktion war, den Trafo raus und wieder rein zu bekommen. Insgesammt war es sehr warm... Katharina is mit Michael mitgefahren, der sie unterwegs abgesetzt hat.

Annemarie und Katharina gehen mit Kati in den Hof. Nur, dass Kati nichts von Toms und Annas Nähe wissen will. Stubs und Trixi machen ihr nix aus.

Mittwoch.

Katharina fährt mit Jürgen und Ralf nach Nußbaum. Vorher aber noch Trafos einladen. Katharina freut sich, den von der BZ kennt sie schon. Und das geht dann das gleiche wie gestern, nur dass da noch ne Aspestplatte gegen ne PVC-Platte getauscht werden muss. Es is wärmer als gestern. Jürgen bemängelt mal wieder, dass Katharina nicht Autofahren kann. Nach der Station gehts weiter in Leopoldshafen. Das gleiche noch mal nur in engeren Verhältnissen. Danach gehts noch Kaffee trinken. Der eine von der BZ erkundigt sich nach Katharinas Ausbildungsberuf. NIX Mechatroniker! Zuerst wirds dunkel und dann naß. Als sie am LKW sind, haben sie fast schon geduscht... In Ettlingen regnet es dann fast nicht mehr. Raffa is schon weg.

Xenia schreibt sie an. Sie hätten sich schon lang nicht mehr gesehen. An Katharina is es nicht gelegen. Und so lange is des auch nicht her. Wann hat sie Steffi zu letzt gesehen. Sie weiß ja nicht mal ihre aktuelle Haarfarbe.

Katharina hat Montag die Kurfe bekommen und bei Achim angerufen. Jürgen hat sie eben zur richtigen Uhrzeit warten lassen. Mittwochs hat sie nen Termin. Sie hat zwar keine Ahnung, was das wird, aber gut.

Thomas von der Sonntagsbegrüßung hat ihr ne Mail geschrieben. Was er will hat sie nicht so ganz verstanden. Wird wohl mal anrufen...

Falko bastelt an einer eigenen Version Roulette. Katharina kann es irgendwie nicht verstehen, dass das Spiel nur vom Zufall abhängig is. Aber vll ist das ja gerade der Reiz daran.

25.Juni

Fußball war gut.

Donnerstag. Katharina kann fast ausschlafen, da Betriebsversammlung ist. Als sie mit Maxi dort alleine ist, stellen sie fest, dass sie wohl später anfängt. Tja... Danach hat sie ihr Fach geleert. Es ist also auch von Stuttgart bestätigt worden, dass sie in der Abschlussprüfung Teil 1 ne 2,4 hat. Katharina is stolz auf sich. Sie nimmt die Regenjacke mit.

Zu Hause gibts was zu essen. Danach fährt sie in die Stadt und trifft sich mit Xenia.

27. Juni

Freitag. Beim Umziehen steht auf einmal Harry da. Nicht, dass er das mit Absicht gemacht hätte, nur danach kommen entsprechende Kommentare^^ Raffa und Katharina teilen sich auf wie immer, Raffa bei Harri und Katharina bei Jürgen oder Ralf. Raffa macht einpaar Vogelschutzhauben. Ralf und Katharina fahren nach Mingolsheim, Trafo wechseln. Mittlerweile kennt Katharina den Ablauf: LKW raus, Armeise raus, neuer Trafo raus, alter Trafo runter, neuer Trafo hoch, abspannen, Leitung und PVC-Platte mitnehmen, Anhänger anhängen. Katharina hilft also beim abspannen und beim Kran. Nach dem die Aspestplatte eingesprüht is, darf Katharina die neuen Löcher in die PVC-Platte bohren. Ansonsten steht sie entweder im Weg rum oder is am Werkzeug holen. Katharina findets aber besser wie Vogelschutzhauben wechseln, da darf sie nämlich nur die alten einsammeln. Auf der Autobahn is der Verkehr nicht flüssig, sie überlegen noch ob sie nicht über die Landstraße fahren, lassen es aber. Jürgen, der einbischen hintendran is fährt Landstraße. Wenig später klingelts, Jürgen, er steht im Stau. Hatten Ralf und Katharina echt Glück. Michael nimmt sie mit.

28. Juni

Katharina schäft 14 std und wird von Falkos Kassettenkrach geweckt. Entsprechend gelaunt ist sie. Sie frühstückt und erfährt, dass Anna im Garten ist. Sie ist gestern mit Falko und Thomas nach Schneewittchen (in Ötigheim) mitgekommen. Katharina diskutiert, warum das Aldinetbook nix is. Thomas geht einkaufen, sie ist am Esstisch und weiß nicht wirklich was sie machen soll. Außerdem ist sie verdammt müde. Also setzt sie sich an den PC und hört ein Hörbuch, mit dem Katharina schon gestern angefangen hatte. Vollidiot heißt es. Es ist gut. Irgendwann kommt Thomas, er fährt zu Anna in den Garten. Sie soll auch kommen. Wirklich Lust hat sie nicht. Annemarie hängt ihr schon seit gestern mit dem Glücksread in den Ohren. Katharina weiß, dass sie das nicht machen wird. Als ihr Hörbuch fertig ist, ist sie immer noch müde. Katharina fährt mit Annemaries Rad in den Garten. Auf halbem Weg fällt ihr auf, dass sie keinen Helm trägt. Sie ist froh, dass fast nichts los ist auf den Straßen, sie fährt so, dass sie hofft, dass sie nicht im Graben landet. Sie hätte auch über die Ampel fahren könne, aber sie hat keine Ahnung, wie man an einer richtigen Ampel links abbiegt. Anna und Thomas freuen sich wenigstens. Katharina isst Himbeeren, erntet Johannisbeeren und fährt wieder heim. Noch bei Sinas Garten vorbei, aber es ist keiner da. Zu Hause macht Falko ihr wenigstens die Tür auf. Zum 3. mal guckt sie KDD. Eigendlich sollte sie die Wochenberichte verbessern und einwerfen und Mathe lernen und sich erkundigen, was sonst noch so geschrieben wird. Aber so Sachen macht man nicht im Halbschlaf. Katharina könnte sich drüber aufregen, dass ihre Hände weh und ihre Arme nicht das tun, was sie will. Sie lässt es, weil es sowieso nix bringt. Falko versucht Anna dazu bewegen, dass sie mit ihm Roulette spielt. Anna will aber spühlen: "weil morgen keiner da ist" Katharina denkt sich, dass es dann ja egal wäre. Sie spielen alle noch Roulette. Ein Kessel ist noch nicht gebaut, deswegen gibt es eine Ziehtechnik. Nur, dass es bei ihr eine recht große Warscheinlichkeit gibt, das gleiche wie beim letzten "Spielzug" zu ziehen. So gnaz ideal ist es also nicht.

Thomas hat Fisch zum Abendessen gemacht. Kati kommt extra in die Küche um auch was davon zu bekommen. Das erste Mal.

30.Juni

Sonntag.

Katharina schläft nur 7 std. Nur hat sie keine Lust aufzustehen. Sie wartet bis der Rest der Family beim Hafenfest is. Sie pendelt zwischen TV und PC. Weder dort noch dort is was tolles. Und essen tut sie auch nichts richtiges. Sie weiß, dass sie ihre Wochenberichte noch einwerfen und vorher schreiben sollte. Sie kommt aber erst gegen 4 dazu. Sie ist gerade beim letzten Mittwoch angelangt, da steht Falko vor der Tür. Na toll. Katharina hängt Wäsche auf, hört sich an, was sie so gemacht haben, widmet sich endlich mal Kati. Dann schreibt sie die Berichte zu ende und wirft sie ein. Ein paar min vor Spielbeginn ist sie wieder zu Hause. Wirklich halten kann sie das Spiel nicht, sie liest also Zeitung. Es wäre auch nicht so viel Platz im Wohnzimmer gewesen. Egal.

Montag.

Schule. Mit dem Bus gehts zur Schule. Es wird wie jeden Montag darüber diskutiert wer wen jetzt hat und wie blöd das doch mit dem Vertretungsplan ist (entweder, weil nichts drauf steht oder weil nix ausfällt). Kostic is an der Reihe. Katharina is echt froh, dass sie schon eine Projektkompetenznote hat, so kann sie sich entspannt zurück lehnen. Es interessiert sie also nicht, dass ihre Programme noch nicht mal ansatzweise funktionieren könnten. Zumindest tut sie so. Als der Rektor kommt, um sich den Unterricht vom Kostic anzugucken, bearbeitet er Nils vorher so, dass er dann das richtige Programm vorstellt. Katharina hält nicht so arg viel von dieser Arbeitsweise. Aber gut, diese std sind rum, es folgen ja nur noch 3 weitere... Dazwischen aber Deutsch. Es werden Bilder von der Klassenfahrt betrachtet und ein witziger Film geguckt, den Katharina nicht versteht. In der Mittagspause erzählt Tomtom, dass die Freundin von seinem Bruder schwanger wär und das Kind schon zwei cm groß wäre. Kromer, der nicht richtig zugehört hatte, frägt nach, wie das denn gehe. Alles lacht. Katharina bekommt sicher zum fünften Mal erzählt, wie sich die Geburten von Raffa und ihrer Schwester ereignet haben. Weil Raffa das ja auch so gut mitbekommen hat. Es folgen 3std Mathe. Angesichts der Uhrzeit, der Lehrervielfalt und der Wärme hat keiner mehr Lust. Dass eine anstehende Arbeit die Motivation nicht gerade verstärkt ist einzusehen.

Katharina sucht zu Hause ihre Akkordeonsachen zusammen da Falko das komplette Schlafzimmer umgeräumt hat. Und telefoniert mit Steffi. Sie redet über leute, die Katharina nur von ihren Erzählungen kennt. Aber sie berichtet wenigstens aufgebracht fröhlich.

Thomas, Falko, Annemarie und Kati spielen im Hof Roulette.

1. Juli

Diestag. Schule. Drei std Dürr. Es geht um die Präsentationen, zwei von drei haben nix abgegeben... Auch Katharinas Gruppe hatte nix abgegeben. Sie meint zwar, dass sie Dupke mal was geschickt hat, aber... Sascha erinnert sich wenigstens daran, dass sie in ihrer Gruppe war. Wärend Murxi es bestreitet. Bis Do muss sie was über Wandler schreiben. Na toll.

Thomas meinte beim Abendessen, dass sie ab morgen verhungern muss. Es gäbe bei alnatura keine Vollkornbrezeln mehr! Er hat eine ganze weile in der Weltgeschichte rumtelefoniert, bis er herausgefunden hat, dass die einen Lieferstopp vereinbart haben! Katharina hat also einen netten Brief an alnatura geschickt. Mal gespannt, wie viel Humor die haben...

2. Juni

Mittwoch. Katharina gehts morgends zu Achim. Sie lässt manches (un)bewusst wegfallen. Er weiß nicht wirklich, was Katharina bei ihm soll. Danach Schule. Sie kommt grad zu Reli. Es war klar, dass Steffen frägt, wo sie war. Beim Frauenarzt warscheinlich... Net wirklich, aber egal. Dürr. Der schreibt irgendwas an die Tafel, Katharina kennt noch nicht mal die Aufgabenstellung, schreibts aber mal ab. Es interessiert sie auch nicht wirklich. Raffa hockt irgendwo bei Jens und Katharina hat sich zu Frog gesetzt, der des nach 10 min feststellt. Die Hickel verkündet, dass Huber ausfällt. Ihre std wird also vorgezogen und nach Kostic gehts heim. Alles freut sich. Da es im Zimmer verdammt war is, gehts auf die andere Seite. Der Dürr meint, er muss mal wieder Gruppenarbeit machen. Bei der Aufteilung der Gruppen verpisst sich Katharina. Dummerweise kann sie nirgends einfach so dazu. Ihr wär es am liebsten, sie würde mal wieder ihre eigene Gruppe gründen, da hat aber der Dürr was dagegen. Sie soll sich einen aussuchen. Das ist etwas was Katharina ganz sicher nicht macht. Sascha wird von ihm auserwählt. Na toll. Es geht alles, nur net Sascha. "Du die ersten zwei, oder ich die ersten zwei?" "Du." So war alles geklärt. Kommt der Dürr. "Ich muss wohl einbischen nachhelfen." "Ne, wir können nur nix machen, keiner hat nen Fachkundebuch." Zum Glück war die Stunde rum. Bei der Hickel gucken sie wieder den Film. Kotic. Katharina präsentiert ihre Hausaufgabe. Sascha frägt, wie sie drauf gekommen ist. Sie weiß nicht, ob ers wirklich wissen wollte, is auch egal. Alles frägt, was des für Buchstaben sein sollen. "Nen I" Es war aber richtig. Freitag die Arbeit. Morgen Krieg. Und das is verdammt viel. Vorallem interessiert Katharina werder der Bundestag noch den Bundesrat. Für nen 3er sollte es reichen.

Kati beschließt irgendwann, dass sie raus will. Kati und Katharina oder Annemarie liegen also abwechseln draußen. Auf einmal mach sie zwei Sätze nach hinten ins Gebüsch. Kann sich keiner so richtig erklären. Thomas und Falko sind im Garten.


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Berlin

15. Juni

Die Klassenfahrt wurde schon lange geplant. Es wurden sogar T-shirts gedruckt. Dienstag morgen gings los. Und alle hatten des T-shirt an. Die Klasse is richtig aufgefallen schon in Karlsruhe mit den rot-weißen T-shirts.Schon vor dem Bahnhof kamen sie mit Bechern an, in denen sicher kein Mineralwasser drinnen war. Zwischenstopp in Mannheim. Duppkes kamen dazu. Weiter gings mim ICE in Richtung Berlin. Klar, dass im Zug nicht nur geschlafen wurde. Sascha hat irgendwann angefangen zu singen. Zum Glück hat sich keiner dran gestört. Dennis war nach ein paar std auch ganz gut dabei und hat den Becker im Arm gehabt. Davon gibts sogar jetzt schon nen Beweisfoto im Netz... Am Hauptbahnhof in Berlin wurden auf die U-Bahn-Tickets gewartet. Dann gings mit der U-Bahn zur Pension. Katharina hat sich richtig gewundert, dass Saschas Trolli heil angekommen is. Raffa und Katharina hatten ein Zwei-Bettzimmer mit Balkon, TV und Badewanne einen Stock über den Jungs. Raffa war für den Schrank sehr dankbar. Danach gings gleich zur Spreerundfahrt. Sascha hat über die Verwendung von Steuergeldern geschimpft und Maxim hat vom Schiff aus versucht Mädels anzumachen. Leicht peinlich aber gut. Danach hatten alle 2 std zeit. Was essen. Als nächstes gehts zur Führung Berlin bei Nacht. War nicht so nach Katharinas Erwartungen. War zu viel Geschichte dabei. Der eine Teil der Klasse is dann noch ins Kuhdamm gegangen, der Rest is aufs Zimmer, Fußball gucken. Das hat dann im Falschendrehen endete... Gegen 4 is es hell geworden. Um 7 hat Raffas Wecker geklingelt. Frühstück. Der Krieg war da. Alles unterhält sich über die letzte Nacht. In die Stadt gehts. Zuerst zum BrandenburgerTor, dann auf den Becker warten und dann Stadtrundfahrt. Zwischenstopp beim Kuhdamm, Katharina und Raffa gehen im h&m einkaufen. Raffa kam mit nem rosa Katzentop wieder raus. Weiter zum Checkpoint Charly. Die Hickel wollte unbedingt ins Museum, aber kaum einer wollte mit... zu viel zum lesen. Also in die Penison. Dort wollten sie Kegeln und Fußballgucken. Hat anfangs auch geklappt, bis Kunz gefragt hat, wer ins HardrockCafe mit geht. Ein Teil war mittlweile auch schon wieder da. Raffa und Niels sind mit. Anscheinend war es eine Katastrophe des zu finden. Katharina is mim Kromer dageblieben. Der Becker hat dann auch noch mitgekegelt. War super. Danach sind alle noch zum Döner. Katharina hat auch einen gegessen. Der war sogar fähig, einen ohne Sose und mit Schafskäse zu machen. Lecker. Danach gings zu den Jungs ins Zimmer untendrunter, weil irgendwann die Dame nebendran gemeint hat, ob es des nächste mal nicht etwas leiser gehen würde. Katharina hat sich an den Orangensaft gehalten. Irgendwann haben Raffa und Katharina festgestellt, dass sie eigendlich bei den Jungs schlafen können, weil sie ja eh schon unten sind und die Jungs noch zwei Betten frei haben. Also wird nur noch die Decke gebraucht. Gesagt, getan. Raffa war allerdings bei Nils im Bett. Am nächsten Morgen hat gaanz früh der Wecker geklingelt. Sie wollten nämlich ins Tropical Island. Gefrühstückt haben Raffa, der Becker und Katharina. Danach noch alles wichtige zusammenpacken und ab zu U-Bahn. Von irgendnem Bahnhof gings dann in den RE. Katharina hat sich mit zwei Berlinerinnen unterhalten. Vom nächsten Bahnhof ging dann nen Shuttlebus zum Tropical Island. War gut organsisiert dort. Und echt super. Gegen 3 is der Bus gefahren. Weil ja noch des Fußballspiel zu gucken war. Das war eine richtig schlechte Sache. Egal wo man hin kam: "Ihr dürft hier net rein. Is voll." Also in irgendnen Cafe. Da das Spiel net so der Reiser war, war die Stimmung entsprechend. Danach fing die Sauferei an. Katharina hielt sich diesmal an Apfelsaft... (nach dem sie des letzte Mal den Organensaft morgens nicht mehr sehen konnte). Alex und Sascha und Chris und der Freak waren auch da. Gegen 10 kam der Becker. Eigendlich wollte er sich verabschieden. Dadurch, dass ihn Sascha und später Alex zugetextet haben, is er aber nicht vor 1 aus dem Zimmer gekommen. Der Krieg hat auch von Zeit zu Zeit mal reingeguckt. Sascha hat wie immer einiges auf den Boden geleert und Chris is irgendwann aus dem Zimmer gerannt. Alex war irgendwann nicht mehr so begeistert, weil er sich warscheinlich auch noch um Kunz kümmern musste... Am nächsten Morgen ging das Regiment an den Krieg und an die Hickel, so durfte schon fast ausgeschlafen werden. Nach dem Raffa kalt und Katharina war geduscht hatten gings zum Frühstück, allerdings waren sie zu früh, was wohl daran lag, dass keiner zugehört hatte... Dann gings mit der U-Bahn in die Innenstadt einkaufen. So wie Raffa sich das gedacht hatte. Um die Aufforderung mal beim c&a anzufangen von Raffa, war Katharina echt dankbar. Auch wenn Raffa ihre Ohrstöpsel drinnen hatte. Was wohl eher daran lag, dass sie Abends Sekt getrunken hatte und danach mit Nils in einem Bett lag. Was sich dann nach dem ersten Schuhgeschäft legte. Des KaDeWe war irgendwo schon beeindruckend. Zu Katharinas Erstauenen war Raffa nach ein paar Geschäften richtig kaputt. Als die Hickel dann zum 5. mal gezählt hatte, dass jemand fehlt und der Krieg ihr 4 mal versucht hat das Gegenteil zu beweisen und wirklich alle da waren gings zum Bahnhof. Nur dumm, dass die Klasse ne std zu früh am Bahnhof is. In Hannover is Umsteigen angesagt und Katharina hatte so gut neben der Hickel geschalfen, bis Jan sie geweckt hat. Im IC war des mal gar nicht bequem und singen durften sie auch nicht, so wie auf der Hinfahrt. Aber es war wohl eher der sinkende Alkpegel für die ruhige Fahrt verantwortlich. In Karlsruhe gingen die Wege auseinander.

Zu Hause war nur Kati und ein defektes Klolicht. Kati is ihr dann im Leerlauf schnurrend entgegen gekommen. Und wollte auf ihren Schoß. Das erste mal wieder. Und ein Zettel lag auf der Treppe. Falko hätte sich in den Finger geschnitten. Sie sind ins Krankenhaus. Mit Kati auf dem Schoß guckt Katharina den Rest KDD. Wenig später klingelts an der Tür. Der Rest kommt. Falko mit einem Riesenverband. Beim Zeigefinger hat er sich vorne die Kuppe fast abgeschnitten. Mit Thomas neuem Brotmesser... Katharina geht ins Bett.

Und steht um 16.30 wieder auf. Thomas hatte sie vorher schon mal zum Mittagessen geweckt haben. Sie telefoniert mit Steffi und erfährt, dass ihre Klassenfahrt nicht so gesund war. Und mit Lena.

Wenig später fährt sie mit Schnecke in die Stadt. Neben dem Haarefärben gucken sie nen Film auf dem Konrektorlaptop. Als Katharina heim kommt, guckt Thomas nen Western. Annemarie is in Rastatt. Na dann. Kati will bei Katharina auf den Schoß, muss aber Thomas seinen nehmen. Da is sie dann auch irgendwann glücklich. Nach dem Thomas ins Bett is, hat es Katharina ihm nachgemacht.

Heute is Katharina nicht übers Podest hinausgekommen. Das Essen nimmt die meiste Zeit des Tages ein. Dazwischen bringt sie sich Internet mäßig auf den neusten Stand und liest ct.

17. Juni

Monatg. Ettlingen.

Sie trifft Raffa in der Bahn. Sie reden über Berlin und das Wochende danach. Dass sich Raffa von ihrem Freund getrennt hat, war nicht schwer zu erraten. Sie war aber wenigstens genauso fertig wie Katharina. In Ettlingen ging alles ums Deutschlandspiel. Katharina is mit Kasten und Ralf mit. Sie waren zwischen Calw und Bad Wildbach irgendwann in der (zumindest für Katharina) in der Pampa. Bei einer Station wurden zwei Freileitungen abgenommen (mit Fremdfirma) und dann zwei Erdkabel an der Wand hoch. Katharina hat Löcher in 10mm Bleche mit Ralfs "bestem Werkzeug gedreht". Wie auch immer man das Ding nennt (mittlerweile weiß sie es, weil nicht jeder sein Auto mit "bestes Werkzeug" beschriftet sondern mit dem was rein gehört, nämlich Duplex). Dann mim Hubsteiger hoch und die Leitungen anschließen. War etwas eng und mittlweile auch richtig nass aber egal. Zeitweise waren insegesamt 7 Leute da, wobei Katharina von 2 nicht mitbekommen hat, was sie dort gemacht haben. Ralf hat dann irgendwann angefangen Kasten und Katharina das Märchen vorzutragen, was er seiner Tochter vorliest. Der eine von der Bezirksstelle (alle die Katharina nicht kennt, kommen normal von ner BZ) hat sich dann noch drüber lustig gemacht, dass Katharina die Jacke von Ralf an hat. Katharinas Jacke läuft eben nicht alleine zu ihr... Später hatte Katharina dann Ralfs Regenjacke an, Ralf seine Dieseljacke. Is er eben nass geworden. Kann Katharina auch nix machen... Erdungsleitungen, wo wie die heißen, hat Katharina auch noch vorbereitet. Sie war also beschäftigt. In Ettlingen war Raffa schon da. Wie sich später herausstellte immer noch. Harri hat sie mit zum Bahnhof genommen.

Dienstag.

An der Bahnhaltestelle ist Swenja. Katharina tut so, also würde sie sie nicht sehen. Raffa wollte mit Tobias mit nach Ettlingen, so war Katharina alleine. Katharina geht schlafdrunken die Treppe hoch, bis sie nen Schatten sieht. Sie guck sich um, steht ne Stufe vor ihr Felix. Katharina erschickt so was von. Er war nur ein Schatten, eine Bewegung. Ein Merkmal wie müde sie is. Katharina denkt sich ihren Teil. Felix warscheinlich auch, allerdings nen anderen. In Ettlingen war Raffa dann aber nicht. Tobias kam dann, sie hätte bei ihm angerufen und wär krank. Sie hatte schon so was angedeutet gehabt gestern. Egal. Die Morgenbesprechung war kurz und Katharina stand am Ende blöde im Büro rum und dachte sie fährt bei Jörg (oder Jürgen?) mit. Dachte sie. Der entsprechende Kommentar, war für Katharina eindeutig, dass des falsch war. Also zu Tobias: "Und was mach ich?" Zu Harri. Katharina zu Harry. "Wenn du sagst wo du dich hinsetzt, nehmen wir dich mit. Du kannst nix dafür, des is Tobias!" Katharina zu Tobias, Harry war schneller. Er ihn total angepflaumt, dass das ja net gehen kann. Dann haben die zwei noch rumgemacht, weil Harry gestern Raffa nicht mithat, bzw nur gesagt, dass sie blöde rumstehen würde... Sie geht also zu Harri bzw zu Felix. Für Harris Hinweis, die Vogelschutzteile sollen ins Auto, war Katharina echt dankbar, das morgendliche nicht-wissen-was-zu-tun-is-und-trotzdem-beschäftigt-aussehen is anstrengend. Mit Felix gehts in Richtung Langealb, oder in ähnliche Richtung. Es regnet. Katharina im T-shirt... mit Felix Jacke. Bei der ersten Wiese is es noch recht einfach an der Masten mim Hubsteiger heranzukommen, die Wiese macht es mit. Katharina sammelt die alten Vogelschutzteile ein, die sie runterfallen lassen. Beim zweiten Masten is es auch kein Problem. Danach wird ner Leitung nachgefahren um zu sehen, ob mit dem Hubsteiger dort hinzukommen is, und wie und wie viele Vogelschutz mitgenommen werden muss. Für Donnerstag. Danach essen und warten und warten. Auf den von der BZ. Katharina schläft beim warten ein. Egal. Als sie die Freimeldung haben, legen Felix und Harri los. Der von der BZ, Schröller, fängt nen Gespräch an. Er zeigt Katharina die Station. Sie hat zwar schon eine von innen gesehen. Aber erklärt hat ihr das eigendlich noch keiner. Danach zeigt er ihr die Pläne und erklärt KU. Felix und Harri kommen schimpfend wieder; sie musste die Sachen selbst einsammeln ;-) Sie gehen noch mal alles durch, was gemacht is und was noch gemacht werden muss und so weiter. Am Donnerstag gehts dort weiter, Katharina hat nicht vor mitzugehen, sonst muss sie nämlich die Leiter tragen. Felix hofft drauf, dass Raffa wieder kommt. Macht sie Katharina keine Sorgen. Zurück in Ettlingen gehts ans ausladen. Harri fährt sie zum Bahnhof. An der Bahn sieht Katharina Sebastian.

Zu Hause is Kati glücklich, dass sie da is. Katharina is zu langsam, Kati springt auf den kleinen Tisch. Danach kann sie noch nicht mal mehr auf ihrem Fuß sitzen, rutscht weg. Aber sie genießt wenigstens die Aussicht. Katharina is echt müde. Beim lesen schäft sie ein. Thomas weckt sie zum Essen. Kati will auch was vom Fisch.

18. Juni

Katharina is alleine in der Bahn. Des erste mal. Raffa is wieder da. Katharina geht mit Jörg, Ralf und Felix mit. Nach Schönenberg (Ötisheim). Felix flucht übers Navi und wartet auf Ralf. Dort is ne Freileitung, die wegkommt, stattdessen gibts nen Erdkabel, das in der Station angeschlossen werden muss, was Ralf und Jörg machen. Felix und Michi(?) montieren die Freitleitung außen ab und machen das gleiche am anderen Masten auch. Katharina steht wieder die meiste Zeit blöde rum und reicht irgendwem irgendwas. Jörg macht Ralfs Handygepiepse echt nervös. Irgendwann rufts an, dass des bei dem anderen Masten net so is, wie sie gedacht haben (statt 95er Stahlalu wars scheinbar 120er, wofür man dann andere Verbindungen braucht, von denen Felix nur noch zwei statt drei im Auto hatte). Es dauert auf alle Fälle länger, wie Felix dachte. Als alles fertig war, gabs mittagessen, in nem edeka, dessen Bäcker keine Auswahl hatte. Ging mal gar nicht. Dass Katharina auf dem Heimweg nicht eingeschlafen is, war auch grad alles. In Ettlingen wird alles ausgeladen. Michael putzt sein Auto. Raffa erzählt. Harri fährt sie zum Bahnhof, wo Raffa ihrer Bahn winkt.

Katharina hatte schon versucht am Montag beim Achim...

19. Juni

...anzurufen. Des erste mal hatte sie ihn gleich am Aperat. Katharina war nur so verdutzt, dass sie kein Wort herausbekommen hat. Sie wollte eigendlich nur den AB anhören. Katharina hat also Mittwoch noch in aller frühe angerufen und kennt jetzt seinen AB. Sie weiß nur nicht, wie sie es schaffen soll, unter der Woche 7:45 wo anzurufen. In Ruhe versteht sich. Mal gucken.

Bei der Morgenbesprechung wird mal wieder festegestellt, dass auch noch zwei Azubis da sind... und sie eigendlich gar nicht in die Kram passen. Raffa fährt dann mit Jörg mit, Katharina bleibt bei Tobias. Hilft zuerst den anderen beim Einladen und schlachtet dann alte kleine Schaltkästen aus, nach dem sie sich entsprechendes Werkzeug zusammengesucht hat. Irgendwann kommt er und guckt: Ja, ja, sie kommt klar. Danach hilft sie einem Azubi aus Wiesloch (Name konnte sich Katharina nicht merken), ein Regal zu bauen. Am Schluss waren die vier Seitenteile schräg nach außen abstehend und recht viele Dellen in dem einen Boden und ein Boden drinnen, der erst nicht reingepasst hat (nach Bearbeitung allerdings schon einigermaßen). Katharina hat sich ihren Schrauben gewidmet. Die haben ja eine Ordnung... Robin (glaubt Katharina) hilft ihr dabei. Robin macht sich nach ner weile aus dem Staub. Tobias kommt, Arbeit. Sie soll bei dem neuen Agregat sie Beschriftungen im Schaltschrank neu machen. Robin soll helfen... Nach ner Weile kommt er; zu zweit geht es wesendlich schneller. Sie unterhalten sich. Er hofft, dass des Zentrum in Wiesloch zugemacht wird und sie dann nach Karlsruhe kommen. Und Raffa hat er auch schon gesehen (die kleine mit den schwarzen glatten Haaren?), Katharina wundert sich, dass er sie nicht anderes bezeichnet. Man is ja viel gewohnt, wirklich. Auf ein mal machts: "Hab ich euch erwischt!" Katharina kapierts nicht, bis sie sieht wer des sagt. Der eine, von dem sie dachte, dass er von der BZ kommt, den den sie nicht mag. Sie erfährt, dass der Franz heißt. Franz macht Witze, für die Katharina eine Weile braucht. Tobias findet sie nicht so geistreich. Franz und Robin verabschieden sich. Katharina macht alleine weiter. Am Schluss hat sie drei Sachen übrig, mit Tobias findet sie raus, dass sie die schon mehr oder weniger beschriftet hat. Katharina schreibt Zeiten, von denen sie nicht weiß, wie lang sie sein sollen. Der Rest kommt wieder. Katharina frägt noch wegen morgen. Alle sind eigendlich weg, aber sie sollen mal kommen, irgendwas wird sich schon finden. Na wenn des mal nicht toll wird...

Kati läuft immer noch nicht normal. Deswegen wurde beschlossen, dass sich des jemand angucken soll. Termin war um gegen vier. Katharina hat schon gestern nicht die Absicht gehabt mitzugehen. Sie is also nach Hause gefahren. Um sich drum zudrücken. Mit Erfolg. Katharina telefoniert lange mit Steffi. Als sie dann immer noch weder angerufen haben, noch da sind ruft Katharina an: Sie kommen gleich. Mehr schlechte wie gute Nachrichten: die Schrauben halten nicht, die Knochen sind über nen cm auseinander. Aber die Knochen wachsen zusammen. Sie soll möglichst wenig laufen. Macht sie sowieso nicht.

Anna läuft auch immer schlechter. Gar nicht gut. Thomas fährt sie sogar morgen zum Arzt. Und das will was heißen, dass sie sich fahren lässt. Gretel hat dazu ihre eigenen Geschichte.

Der Fußball hat Katharina Aufmerksamkeit erreicht.

20. Juni

Raffa sitzt wider Katharinas Erwartungen in der Bahn. Raffa guckt gleich, ob des Grinzemännle ihre Mail beantwortet hat. Hat sie. Nun sind sie einigermaßen schlauer. Kasten und der Hennekar sind da. Der Rest schon lange auf ner Baustelle. Der Hennekar fängt nen Gespräch an, wie es denn so is in Ettlingen. Und gibt mal wieder zu, dass er eigendlich nix zu tun hat, außer aufräumen, von dem Raffa und Katharina nicht viel halten. Also gehen sie mit Kasten das Agregat in Forch Tanken. Zu zweit was das sehr unsinnig, aber was hätten sie andres machen sollen? In Ettlingen wird dann wieder dies und jenes Fahrzeug in der Gegend rumgekarrt (ob jetzt gefahren oder geschoben). Kasten stellt fest, dass der Trommelhänger bzw dessen Anschlüsse für die Bremsflüssigkeit nicht an den LKW passen. Irgendwer hat den Trommelhänger mit Fett eingeschmiert und auch die Griffe gutgefettet. Nicht nur Kasten sondern auch Katharina langt voll rein... Als Harry irgendwann kommt hat der schon so ein Grinzen bis über beide Ohren, dass sie ihm des zutrauen. Aber er wars nicht. Auf so Ideen kommt entweder Harry, Harri oder der grüne Ralf oder MÄX oder es stand einfach nur in Wiesloch. Nachdem dann Kasten den Unimog geholt hat, hat dann auch das mit der Bremsflüssigkeit geklappt. Raffa und Katharina verweilen sich an den Zeiterfassungstabellen und damit dem Grinzemännle Fragen zu stellen. Raffa und Katharina räumen noch den einen MHN aus. Und gehen zur Bahn. Raffa erzählt von ihrem Ex. Sie müssen ne Ewigkeit auf ne Bahn warten.

Zu Hause sind schon Anna und Thomas da. Katharina telefoniert mit Steffi.

Gestern wollte Katharina aus der Bahn aussteigen. Macht es hinter ihr: "Na? Wie gefällts dir dort?" Katharina dreht sich um: die Döring. Sie erkundigt sich ob Katharinas Erwartungen erfüllt wurden. Katharina denkt sich ihren Teil. Katharina war immer noch leicht verwirrt, die Döring in der Bahn. Aber mit den Autoschlüsseln in der Hand!

22. Juni

Samstag.

Katharina steht gegen halb 2 auf, sie frühstückt und guckt KDD von gestern Abend. Danach kämmt sie Kati. Anna is im Garten. Falko in der Schule, Sommerfest. Zu erst gehts zu Anna in der Garten. Katharina erntet Johannisbeeren. Falko fährt mit dem Rad in den Bachmannpark, der Rest mim Auto. Anna, Annemarie und Katharina pflücken weiße, schwarze und rote Johannisbeeren. Thomas und Falko helfen beim Aufbauen. Quierings kommen, Katmeiers, das Würfelehepaar und Ludwig kommen. Das Feuer wird entfacht. Molli begrüßt alle heiß und innig. Hans-Thomas Sohn spielt Gitarre, er liest. Bei den Bitten wird eine Menge vorgetragen. Katharina denkt sich ihren Teil. Dann wird alles hochgetragen und die ersten Würstchen aufs Feuer gelegt. Es werden Geschichten von Molli, Franzosen, Sandsteine vom Gemeindehaus, Ludwigs Schule und ne Menge mehr erzählt. Uli will gehen, Thomas erinnert Uschi an den Nachtisch. EM-Eis, sah wirklich gut aus. Aufräumen. Anna will ins Auto, Katharina bringt sie hin. Man kann ihr kaum zugucken beim Laufen. Als Katharina wieder kommt, stehen sie beim Haus im Kreis und singen Der Mond ist aufgegangen... Danach is großes Verabschieden. Bis nach den Sommerferien!

Zu Hause wird noch ins Spiel reingeguckt. War ja eine Katastrophe mit der Türkei. Kann man aber nichts machen.

Sonntag.

Sie wollen zum Stadtgeburtstag. Katharina eigendlich nicht. Daher stellt sie sich schlafend. Mit Erfolg.

Als Thomas am Donnerstag Mails von Immos bekommen hat, stand Katharina grad daneben. Eine zwei-Zimmerwohnung wird angeboten. Katharina lästert, ob sie da einziehen wollen. Thomas hat ne andere Idee: In der Nähe vom Bahnhof. Es ist nicht die ideale Lage, aber es wäre selbst zum Planen und es wäre etwas was tatsächlich in die Tat umzusetzten wäre. Was schon zwei mal verkauft worden is, wird nicht so schnell noch mal verkauft. Katharina hat Erfahrung. Außerdem kauft das keiner für den Preis und es wäre Oma-freundlich. Katharina is dafür. Das erste Mal seit langem. Wobei sie weiß, dass Annemarie dagegen is. Sie is bei allem dagegen, bevor Thomas nicht zum Grundstücksnachbarn gegangen is und gefragt hat, ob er nicht ein Stück abgeben will. Annemarie kann ja nicht selbst fragen. Katharina weiß schon gar nicht mehr, wie oft das doch wieder auf den Tisch kommt. Ein Argument mehr, Annemaries gutwillige Versuche noch weniger ernst zunehmen.

Wäre nur die Frage, ob der Grundsatz überhaupt noch aktuell is. Klar, der Sinn is schon verständlich, wollen den Kindern eben ein Zuhause geben, Erinnerungen. Wobei, is das noch nötig, wenn Annemarie sowieso alles aufhebt? Warum sollte es nicht nochmal 19 Jahre gutgehen? Katharina zieht aus, Falko übernimmt das was Katharina jetzt hat? Und Anna rennt sowieso die Zeit davon? Wofür also was größeres? Warum heult Katharina jetzt???


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immer weiter

24. Mai

Gestern Abend beim Abendessen hat Annemarie erzählt, was Sache is. Katharina hat das Gelaber von Anna nicht anhören können und is gegangen. Gelaufen gelaufen und gelaufen is sie. Irgendwann hat sie sich am Ostring wiedergefunden hat. Von da wars dann auch nicht mehr weit zu ner Haltestelle.

Kunz hat ihr ne Mail geschrieben, wegen Erste Hilfe. Na toll, an die hat sie gar nicht mehr gedacht. Auf der Außenstelle hat sie auch nicht angerufen. Sie hat den Donnerstag als Feiertag nicht eingeplant. Freitag war niemand da. MÄX hat auch nix von der Ersten Hilfe gesagt. Egal.

25. Mai

Gestern hat Katharina ihre Doku angefangen. Um 1.00 war sie fast fertig. Thomas sollte noch mal drüber lesen. Es is mehr als 2/3 übernommen. Aber was soll sie machen? Die Vorschriften sind nun mal so...

Gretel hat heute gb. 89 wird sie. Essen gehn. Fast 3 std. Katharina schläft fast ein dabei. Annas Geschwätz is schlimm, sie meint, dass Katharina verhungern könnte, wenn sie nix isst. Klar, is bei allen Menschen so!

Anna hat ja vll schon recht. Katharina isst aus Gewohnheit. Oder weil sie merkt, dass ihr Bauch weh tut. Dann besteht allerdings die Frage, ob sie zu viel oder zu wenig gegessen hat. Deswegen isst sie auch nur das, von dem sie weiß, dass es ihr schmeckt. Sie könnte sich auch nicht entscheiden was sie isst. Sie fängt beim Salat oder der Vorspeise an. Dann geht es weiter mit der Hauptspeise. Wenns gut aussieht wirds gegessen, wenn nicht, dann nicht. Fängt Katharina an zu überlegen, kann sie es gleich bleiben lassen. Und Nachtisch. Drei Tage kann Katharina nichts "richtiges" essen, bis ihr Bauch weh tut. Katharina kann nur sagen, das esse ich und das esse ich nicht. Sie kann nicht sagen, das will ich haben. Sie würde nicht wissen, was sie will. Das fängt beim Brot an. Geneztes Dinkel. Sieht aus wie richtiges Brot. Und ist nicht naß. Wasser im Essen kann Katharina nicht haben. Des is zum Trinken da. In der Gaststätte, in der sie mit Gretel waren, haben sie es tatsächlich hinbekommen, Lachs ohne Soße zu servieren. Bekommen die wenigsten hin. Spricht fürs Badisch Brauhaus.

Zu Hause hält sie sich mit einem Krimi nach dem anderen über Wasser. Mit MÄX und Xenia schreibt sie. Sie fängt ihre Präsentation für Deutsch über Berlin an. Thema steht schon fest. Flughafen Berlin Brandenburg International.

29. Mai

Montag.

Erste Hilfe. Katharina hatte gar nicht mehr drangedacht. Zum Glück hatte Kunz ne Mail geschrieben. Der Ossi von letztem Jahr war besser. Neu war das Retten aus dem Auto. Morgens hatten Katharina und Raffa noch in Ettlingen angerufen, Raffa hat dort nämlich auch keinen erreicht.

Dienstag.

Morgens hat Katharina ihre letzten Berichte unterschreiben lassen und Raffa bei ihrer Doku geholfen. Danach wurden die Präsentationen vorgetragen. Zum Ferrariszähler haben sie viele doofe Fragen gestellt, von den Antworten hatte Katharina keine Ahnung. War ihr auch relativ egal. Nachmittags war die Einweisung ins Intranet. Und schön jede Woche Mails lesen...

Mittwoch.

Der erste Tag in Ettlingen. Katharina und Raffa treffen sich am Bahnhof und laufen hin. Dort stehen sie dann erst mal vor ner verschlossenen Tür. Nach zweimaligem Klingeln tut sich immer noch nix. Also durch den "Autoeingang". Welche Tür? Wohin überhaupt? Keine Ahnung. Also mal alle Türen abgelaufen. Vll is ja irgendwo leben. An einer stand dann was mit Werkstatt. Kam grad einer raus. Wo wollt ihr denn hin? Raffa erklärts. Dort hat sie dann schon jemand erwartet und stellt fest, dass umziehen sinnvoll wäre. Also alle Männer aus der Umkleide geschickt und freien Spind gesucht. MÄX seinen gefunden... Danach gings in ein Besprechungszimmer. Ca 9 Leute waren drinnen. Vorstellen. Nach dem Aufgaben verteilen diskutieren sie, welche Autos sie abgeben werden. Katharina und Raffa werden zugeteilt. Im Hof geht das Autopacken los. Katharina steigt in einen Unimog. Radiohören. Nach ner viertelstunden wollte er dann irgendwann wissen wie sie nach Ettlingen kommt. Wo hin es geht, weiß Katharina nicht, sie frägt: Nach Großsachsen. Bei Schrießheim. Immer mal wieder telefoniert Jörg(?). Er hat keine Ahnung wos hingeht, die Abfahrt hat er noch mitbekommen, mehr nicht. Und es is schwierig mit nem Unimog und nem 20 Meter-Mast zu drehen... Also warten, Kollegen an ner OMV getroffen, Wegbesprechung. Weiter gehts. In ein paar kleine Sträßchen gehts. Als es in nen Feldweg geht, hält er an der Seite, der Rest fährt weiter. Er steigt aus, mit dem Hinweis, sie soll mal warten. Er wird sie nicht vergessen. Nach ner halben Stunde kommt er wieder. Mit nem zweiten Unimog. Der Mast wird abgeladen. Der Anhänger zusammengefahren. Der Mast am zweiten Unimog am Kran befestigt. Katharina soll doch mal jetzt den Masten lenken. Sie scherzen, wie schnell Katharina laufen kann. Oben angekommen stehen sicher 5 Fahrzeuge. Zwei sind auf einem Hubsteiger und machen was am Dachmasten. Raffa steht davor. Die anderen zwei gucken sich den alten Masten an, der ganz vom Bach unterspühlt war an und gucken wie sie des mit den Kranen machen können. Nach dem Jörg sein Unimog mitten auf der Wiese steht befestigt er an dem Kran einen Bohrer und bohrt mitten in der Wiese ein ca 1 m (durchmesser) großes Loch. Katharina und Raffa gucken zu. Der Rest beschäftigt sich mit dem alten Masten. Der Hausherr steht interssiert dabei. Nach dem das Loch zwei Meter tief is (Raffa also nicht mehr rein passt, wie sie feststellen) kommt der Mast mit Hilfe der beiden Kräne in das Loch. Das Loch wird zugeschaufelt, der Mast ausgerichtet. Markus(?) steig hoch und befestigt die Leitung am Masten. Sie scherzen ob Katharina und Raffa nicht hochwollten. Zu Antwort kam, ha ausprobieren könnte man es ja mal. Ja, warum nicht, heute wär Zeit. Nur, ob der Gurt passt? Katharina als erste. Die Beinschlingen (die normal am Becken sitzen) waren an den Knieen, der Gurt ansich, ca nur 20 cm zu weit. Mit den Stegeisen(?) zu laufen war nicht einfach. Beim Masten angekommen erklären mindestens 3 Leute, wie sie des denn jetzt zu machen hat. Nach ein paar Tritten hat Katharina den Dreh raus. Dann gehts wieder runter. Abwärts is des viel schwieriger. Dann Raffa. Danach reden sie darüber, wem was beim Steigen schon passiert is. Autos packen. Diskussion, wo man mit so vielen Autos am besten was zu Mittag essen kann. Irgendwo gibts dann Streußelkuchen. Danach gehts auseinander. Der eine Hundefutter kaufen, der andere dahin wo er hergekommen is, Jörg nen Trafo holen. Mit Trafo gehts zurück. Der Rest is beim Auspacken. MÄX beim Bohren. Er wundert sich darüber, dass der Bohrer durchdreht - er übt keinen Druck auf die Bohrmaschine aus. Alles grinzt. Alle sind ganz beigeistert von ihm egal wo man hinkommt... Raffa und Katharina dürfen sich umziehen, netterweise alleine. Dann gehts zum Bahnhof.

Zu Hause liegt Kati unter dem Tisch. Annemarie wird ihr Gejammer nicht mehr ausgehalten haben. Zumindest is sie jetzt ruhig und glücklich.

Donnerstag.

Raffa und Katharina gehen hoch, umziehen, Besprechung. Katharina nach Berghausen, Raffa nach Östringen. In Berghausen werden 3 mal ne 20kV
-Leitung verlegt.

31. Mai

Freitag.

Raffa sieht sie nicht am Bahnhof. Egal. In Ettlingen is sie auch nicht. Sie kommt direkt zur Baustelle. Auch gut. MÄX is auch nicht da. Alles lästert. Katharina is sich sicher, dass er noch kommen wird. 10 nach 7 hat sich das Bestätigt. Katharina fährt mit Jörg mit. Stromwandler in der Turmstadtion anbringen. Als sie wieder zurück sind, mach MÄX dumme Kommentare. Seit langem regt sie sich über ihn auf. Jörg guckt ganz schön blöd aus der Wäsche... Egal. Den Leiter von dort trifft sie noch. Schreibt ihren Wochenbericht und geht. Wochenenden...

Kati is nur noch nachts in ihren Gitterstäben. Sie wehrt sich auch noch kaum dagegen. Nur noch ein paar leidige Kommentare kommen. Ihr die Medizin einzuflößen is nicht grad einfach. Aber sie schnurrt wieder. Zum Glück. Mit ihrem Trichter kommt sie gar nicht klar, aber der muss sein, sonst beißt sie an ihrer Naht rum.

Heute morgen wollte sie unbedingt raus. Sie intessiert sich wieder für die Mauer. Annemarie nimmt sie auf den Arm. Sie hat gedacht auf dem Podest würd sie bleiben. War doch eigendlich klar, dass sie das nicht macht... (Katharina zumindest) Sie is dann auch abgehauen. Im Garten is sie nicht. Über die Mauer ab auch nicht. Unter den Blättern hat Thomas sie dann durch Zufall gefunden. Sie faucht zum ersten mal. Drinnen macht sie Theater. Und legt sie so hin, dass sie zur Mauer sieht. Ihre Haare wachsen langsam...

Katharina schläft zu wenig.

1.Juni

Samstag.

Katharina steht viel zu früh auf. Nach dem Mittagessen fährt Katharina in die Stadt. Sie hatte sich mit Xenia verabredet. In der Bahn ruft sie an. Sie kann nicht. Von den Versöhnungsversuchen hält Katharina nicht gerade viel "Heute abend noch im icq?" Eigendlich hatte sie da schon keine Lust mehr gehabt. Aber jetzt wieder nach Hause fahren? Nein, was soll sie denn zu Hause? Katharina fängt also an in der Fußgängerzone die Läden nacheinander abzuklappern. 3 std, 1 paar Schuhe und 5 Oberteile später hat sie keine Lust mehr und fährt heim.

Katharina hat nämlich beschlossen, wenn sie ihre Klamotten selbst kauft, kann Annemarie auch nicht sagen können, dass sie sie nicht wegschmeißen darf.

3.Juni

Montag. Zuerst feiern alle mal, dass MÄX nicht mehr da is. Katharina hasst das morgendliche einpacken, weil sie nie weiß, was sie da machen soll. Danach gehts nach Gernsbach. In Gernsbach sind Muffen zu machen. Mit Jörg und Ralf. Das is genau das, von dem Niels und Sascha gesprochen haben. Katharina soll mal eben nen Kable abrollen. Wär ja kein Problem, wenn des net dicker wär wie ihre Arme und 48m lang wär... Sie bekommt es trotzdem irgendwie hin. Worüber sie ganz froh is, is, dass die Leute von den Betriebsstelle oder auch sonst sie für voll nehmen.

Dienstag.

Nach dem Einladen und koordinieren der Autos gehts mit Ralf und Ralf nach Königsbach (oder zumindest dort in die Nähe). Das Wetter sieht nicht so tolle aus. Es fängt an zu regnen. Die Jacken sind noch in der Ausbildungswerkstatt... Zum Glück hörts bald wieder auf, es wird nämlich kalt, nur so mit T-shirt... Irgendwann klingelt des Handy vom grünenRalf, der grad mitten auf dem Masten is. Sie sollen noch alles mögliche mitbringen. Es dauert nicht lange, dass es wieder klingelt. Katharina soll nach bestimmtem Werkzeug gucken. Der Bauer von dem Hof kommt und will alles erklärt haben. Macht Ralf. Die Sonne kommt wieder. Wieder klingelt das Handy, sie sollen schnell kommen. Also alles zusammengeräumt und nach Münzesheim gefahren. Dorten waren sie gerade dabei ein 300er oder 400er Kabel abzuschneiden. Das heißt, sie haben es versucht: Raffa hat den Akku geladen. Nur, danach gings immer noch nicht. Also die Schere von der Beziksstelle genommen. Ging auch nicht. Jörg hats dann abgesägt und Harri oben rausgezogen. Raffa und Katharina haben die Kabel dann durch die Gegend gezogen. Katharina war echt erstaunt, dass sie das hinbekommen hat. Und dann hats eben immer geheißen, "hol mal des und des" oder "ihr könntet mal des". Die Ralfs haben dann im Loch die Muffen gemacht und Harri und Jörg waren am Masten. Der Chefe is nach dem Mittag mal noch vorbeigekommen, da hatten sie dann alle schön brav den Helm auf. Als er dann wieder gegangen war, waren die Helme irgendwie wieder weg... Als die Muffen fertig waren, is Raffa gegangen. Als des Loch zu war, der Rest nach Ettlingen. Von Tobias is Katharina dann mitgenommen worden in die Stadt. Tobias labert nach allen Meinungen zu viel. Fand Katharina eigendlich nicht. Nur vom Inhalt seiner Fragen war Katharina nicht so begeistert. Warum sie denn keinen Führerschein macht. Weil sie es sich schlicht und einfach nicht zutraut mim Auto zu fahren, wenn sie keine Entfernungen einschätzen kann. Warum sie denn nicht mim Fahrrad fährt. Da is es dann Katharina zu blöde geworden und hat einfach behauptet, dass es durchgerostet is. Was zwar hinten und vorne net stimmt, aber egal. Sie fährt nicht mim Fahrrad weil der Unterschied nicht groß is, die Entfernung sieht auch beim Radfahren nicht. Es is ja für sie schon ein Problem auf Radfahrer und Fußgänger zu achten, wenn sie nur läuft. Am schlimmsten dann wenn sie auf sie zukommen (okay, auch klar, die gleiche Laufrichtung is auch nicht so arg). Thomas und Katharina wollten nämlich noch zur Stadtwerke nen Vortrag über intelligente Stromzähler. Eigendlich war es aber nicht mehr, wie Katharina nicht schon von den Zählern kannte.

4. Juni

Mittwoch

Katharina trifft Raffa vor der Tür, Tobias hat sie mitgenommen. Raffa erzählt, was Tobias erzählt hat. "Mit Katharinas Augen muss man doch was tun können." Raffa weiß genauso gut wie Katharina dass das nicht geht. Katharina weiß auch, dass des net an den Augen liegen wird. Raffa klebt ihren Stecker ab, der Chefe macht Druck. Und alle machen sich drüber lustig. Den einen den Katharina mit Kasten und Ralf(?) besucht hat, kam wieder. Davor sind da auch die Diskussionen los gegangen, warum er wieder kommt. Es wird besprochen, was zu tun is. Irgendwann heißt "Ihr nehmt sie mit" Harri hat dann Raffa mitgenommen und Katharina wusste net wirklich zu wem sie soll. Raffa meinte zum Ralf. Beim Autoseinräumen haben Raffa und Katharina net gewusst, was sie machen sollen, außer doof rumstehen. Des is bis jetzt des einzigst schlechte an der Außenstelle. Ralf war dann irgendwann weg. Und Katharina is noch dagestanden. Na toll. So Aktionen hasst Katharina wirklich. Michael und der grüneRalf waren noch da, da is sie mit denen mit. Nach Leopolshafen. Mit Ralf is gut Auto zufahren, der frägt net irgendwelche doofen Sachen. Muffen machen und am Trafo anschließen. Raffa scheint wirklich etwas viel zu labern, Michael hat nämlich gewusst, wie Katharina in der Prüfung war.

5.Juli

zu Mittwoch.

Ein paar von irgendwelchen Bezirksstellen waren da. Die haben dann auch gleich erzählt dass der krankeHarry den Unimog kaputt gemacht hat. Super Nachricht. Nach dem der letzte Schrumpfschlauch gemacht war, hat Michael Katharina zu Hause abgesetzt. Man wird ganz schön blöde angeguckt, wenn man mit dreckigen Arbeitsklamotten durch die Straßen läuft.

Donnerstag.

Raffa fährt mal wieder mim Zug. In Ettlingen wirds nass. Egal. Chefe is nicht da, Tobis übernimmt. Katharina fährt mim krankenHarry. Das Aggregat wird angehängt und ab gehts nach Unteröwisheim. In Öwisheim treffen sie einen von der Bezirksstelle und Felix mim Hubsteiger. Harry muss rückwärts in die Baustelle reinfahren, nach dem es nach dem 4. mal nicht geht, eben vorwärts. Abrollen der 120²Leitungen, anschließen am Schaltschrank. Aggregat anschalten. Es dreht sich langsam und hört wieder auf. Nochmal. Geht nicht. Schlecht. Könnte an der Batteriespannung liegen. Oder am Diesel. Oder Entlüftung. Oder am Not-Aus. Oder an allem. Es wird viel ausprobiert und angerufen. Es hat nicht wirklich jemand einen brauchbaren Rat. Es wird ein neues oganisiert. Harry und Felix fahren es weg und laden in Wiesloch nen Trafo ab. Katharina geht mit dem einen von der Bezirksstelle. Von USV-Batterien die Dichte der Säure überprüfen. Als das Handy klingelt is Abflug angesagt. Nach dem zwei LKWs verscheucht worden sind steht das neue Aggregat da. Es bringt nicht so viel Leistung wie des alte, aber es sollte auch gehen. Harry machen sie immer mal wieder fertig, von wegen erst nen Unimog und dann nen Aggregat. Nach dem Syngroniesieren is alles in Ordnung. Felix und ein anderer von ner Bezirksstelle sind mim Hubsteiger auf dem Masten. Was sie da machen, weiß Katharina nicht wirklich. Irgendwann schreit Felix, das Aggregat. Harry rennt und quittiert. Was macht man, damit es nicht wieder überlastet wird.? Zum Hausmeister, es soll was abstellen. Katharina quittiert also. Ein paar Minuten später sieht man es an der Anzeige. Der von der Bezirksstelle fährt um irgendwas ab- oder zuzuschalten. Als er wieder kommt wird resynchronisiert. Dauert etwas, am Schluss sinds 40V Unterschied. Geht. Aggregat abschalten, alles zusammen räumen, fahren. Dann wars 2 Uhr. Was essen, Harry hatte Hunger. Nach Ettlingen und abladen. Weil es in Ettlingen so regnet nimmt Michael sie ein Stück mit. Bei denen spricht sich alles schnell rum. Michael frägt nach ihren Augen...

6.Juni

zum Mittwoch.

Als Katharina dann so früh zu Hause war, wusste sie nicht wirklich, was sie machen soll. Sie is in die Stadt gegangen. Mit nem Hörbuch und zwei Hosen is sie wieder heim.

Annemarie und Anna waren bei der Beerdigung von Erich. Elf Jahre is er gelegen. Bei Annas 80. war er noch dabei. Anna hat schon gewusst, warum sie extra bei ihm im Ort gefeiert hat. Es waren scheinbar viele auf der Beerdigung.


zum Donnerstag.

Katharina schläft ein auf der Rückfahrt. Zum Glück nur stückchenhaft...

Thomas war mit Kati beim Tierarzt. Sieht ganz in Ordnung aus.

Freitag.

Katharina trifft Raffa beim Eingang. Sie regt sich auf, Tobias labert zu viel. Raffa geht mit Harri, Katharina mit Tobias. Damit Raffa mal Ruhe hat. Katharina bekommt einen Ordner in die Hand gedrückt mit dem Hinweis, sie soll die Folien aus den Hüllen tun und sortieren. Der Ordner war voll! Sie is wahnsinnig begeistert... Als er wieder kommt meint, sie er soll sich des nächste mal ne Sekretärin besorgen. Nen blöderen Job hat sie schon lange nicht mehr gehabt. Von ihm kam dann gleich ne pampige Anworten, von wegen wär doch gleich gemacht. Katharina verkneift sich den Kommentar, dass ers dann ja selbst machen kann. Irgendwann kam er dann: In zehn Minuten kommst du aber? Macht sie. Sie fahren irgendwo hin. Sie weiß nicht mehr wie des Dorf hieß. Dort sind die anderen: Harri und Raffa und Michael und noch nen paar von ner Bezirksstelle. Tobias nimmt einen Trafo mit. Michael den Schaltschrank. Danach gehts nach Wiesloch, den Trafo abladen und den sonstigen Schrott. Zurück in Ettlingen wird ausgeräumt. Raffa is auch schon da. Sie räumen zusammen die Gurte auf. Bis Tobias kommt. Er hat was zu essen organisiert. Belegte Brötchen und Brezeln. Es geht mal wieder ums Gewicht. Raffa auf der Waage 60 kg, Katharina auf der Waage knapp 50kg, Michael mit einem Bein 45 kg, mit beiden 75kg. Michael kapiert aber wengistens dass bei Katharina nciht viel zu machen is. Raffa will auf 50 runter. Katharina schlüttelt den Kopf. Dann gehts weiter, Gurte aufrollen, Holzpaletten wegschmeißen. Dann geht sie weiter sortieren. Umziehen. Sie werden von Harri zum Bahnhof mitgenommen.

Katharina läuft von der Bahn heim. In letzten Wagen sitzen ein paar, grinzen und winken. Katharina braucht eine Weile, bis sie die Leute zuordnen kann. Dirk und Co. Die dreckige Lache von Arnold hätte sie nicht gebraucht. Sie tut so, als hätte sie sie nicht gesehen.

Über icq verabredet sich Katharina mit Xenia zum Kino.

8. Juni

zum Freitag

Als Katharina gegen 1 zu Hause war, war Falko auch gerade gekommen. Der Rest is nach Oberachern, Hertha beerdigen. Thomas war morgens mit Kati Fäden ziehen. Sie hat dann fast den ganzen Tag geschlafen. Falko macht sich was zu essen. Klappt super. Er macht dann auch noch gleich Hausaufgaben. Mathe oben. Katharina wird hellhörig. Oben liegen Taschenrechner. Sie kennt Falko und setzt sich dazu. Geteilaufgaben mit zweistelligen Zahlen. Nach Mathe macht er nix mehr. Katharina war schon froh, dass er das ohne was gemacht hat. An Deutsch hat sie nicht gedacht. Nach dem Falko nur vor dem Fernseher sitzt, beschließt Katharina mit ihm in die Bibliothek zu gehen. Dort is viel los. Abends tauschen Katharina und Falko die Rollen. Er am PC und Katharina TV.

Gegen 11 kommen Annemarie und Thomas wieder heim.

Samstag.

Katharina schläft ihre 13 std. Verbrennt sich beim Waffelbacken am Waffeleisen, schreibt kurz mit Xenia und geht danach in die Stadt. Beim h&m gibts nur Hosen, die nicht passen. Frustriert geht sie weiter, beim esprit passts wie angegossen. Sie trifft Xenia, Flammkuchen essen. Die Bedienung schafft es nicht so ganz zwei Zahlen zusammen zurechnen. Sie laufen zum Kino. Und gehen in Love Vegas. War witzig. Xenia erzählt von Partnerschaften. Katharinas Standpunkt versteht sie nicht wirklich. Egal. Xenia geht zu ihren Eltern, Katharina zur Bahn. Außer dass sie in der Bahn von ein paar besoffenen 15jährigen angemacht wird, passiert nichts.

Als sie nach Hause kommt, liegt ein Zettel da, dass Lena angerufen hat.

Sonntag.

Katharina steht verhältnismäßig früh auf. Und lernt für den Test am Montag beim Becker. Wirklich was lernen kann sie nicht, da sie die Begriffe der Regelungstechnik nicht zuordnen kann. Also kommt alles was im Ordner steht ins Tabellenbuch, in der Hoffnung, dass es verwendet werden darf. Sie versucht Lena anzurufen. Kati liegt an der Tür und schaut sehnsüchtig nach draußen. Katharina beschließt Akkordeon zu spielen. Bis Steffi anruft. Damit hatte sie echt nicht gerechnet. Steffi versucht gerade eine SMS an Wächter zuverfassen und weiß nicht wirklich weiter. Steffi fährt nächste Woche ins Schullandheim irgendwo bei Heidelberg. Und sie hat keine Lust dazu. Is nix neues. Fand sie noch nie gut. Lieber würde sie nach Berlin. Im Gegensatz zu Katharina. Aber sie können schlecht tauschen. Mittagessen. Kati versucht die tür zu öffnen um zu zeigen, dass sie raus will. Darf sie aber nicht. Katharina geht mit ihr hoch. Zu erst auf den einen Balkon, dann auf den anderen. Dort wird die Luft gefilter wie wild. Irgendwann legt sie sich hin. Aber das wahre wars auch nicht, da sie wenig später im Schlafzimmer steht. Marrau. Auf deutsch: Ich will wieder runter. Also wieder runter. Fressen. Und wieder zur Tür. Aber hinlegen. Falko versucht sich vor den Deutschhausaufgaben zu drücken.

9. Juni

Montag. Schule.

Alle freuen sich schon am Bahnhof auf Berlin. Keiner weiß, wer Berger und wer Kostic hat, was aber ja auch egal is, da es ja Dienstag nach Berlin geht. Katharina hat Berger. Der gibt ne Arbeit zurück, von der keiner was wissen will. Beim Aufbauen danach geht auch nix. In Deutsch hält Katharina ihre Präsentation über Berlin Brandenburg International. Mit ein paar Rechschreibfehlern... Irgendwann bekommt Katharina mit, dass Tobias nicht mit geht (Money...). Der Becker will zu erst Goldlocke unterricht machen lassen, dann nen Test schreiben über den keiner ne Ahnung hat und dann über Berlin reden. Genau so wirds gemacht. Dupkes haben irgendwann auch die T-shirts ausgepackt. S hat Katharina bestellt, allerdings als normales T-shirt. Vieel zu groß. Des könnte Sascha grad passen. Raffa und die Hickel ham nen Girlyshirt, was fast schon wieder zu klein is...


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Miau - Marrau

Meine Bausbaus in Ettlingen. Dort wird sie warscheinlich auch bleiben. Nie wieder nach Hause kommen. Nie wieder Miau? Ein gebrochenes Bein. Die Operation wirdwarscheinlich sie nicht überleben. Katharina heult jetzt schon.


24.Mai

Kati hat Bluthochdruck auf Grund einer Schilddrüsenüberfunktion, somit stehen ihre Chancen schlechter, wie bei einer gesunden Katze. Und das Alter von ca 16 Jahren wird es auch nicht besser machen. Sie kann natürlich auch älter sein... Wie soll man das schon wissen bei einer zugelaufenen Katze?

Katharina hofft auf ein gutes Ausgehen (warscheinlich am Montag).


Soweit Katharina weiß hat sie 10 % Überlebenschace. Wie Steffi gesagt hat, dann hat man ihr wenigstens die Möglichkeit gegeben. Anders hätte sie gar keine Möglichkeit. Zwei Stunden wird sie zwischen Leben und Tod hängen. Wenn sie mal nur nicht leidet, egal wie. Das will Katharina nicht.

Annemarie hat in der Klinik angerufen. Gefressen hat sie und graulen hat sie sich auch lassen. Sie stellen sie auf Medikamente ein, gegen den Bluthochdruck.

Kati muss bleiben dürfen.

26. Mai

Thomas hatte Katharina ne SMS geschrieben, Kati würde fressen, die Herzmedikamente hätten angeschlagen und der OP-Termin wär um 17Uhr. Auf dem Weg zur Haltestelle hatte Katharina am Morgen einen "Glücks-Cent" gefunden. Kinza noch getroffen, die versprochen hatte zu beten. Zu Hause beruhigende Dinge gemacht. Um 19.30 geht das Telefon. Der Arzt is am Telefon: Sie habe sie OP gut überstanden, sie hat 4 Schrauben oben und drei untern und 3 Bleche drinnen und darf auf keinen Fall die nächsten 12 Wochen springen. Morgen kann sie abgeholt werden. Alle umarmen sich. Danach werden alle angerufen, die von der Aktion gewusst haben

Morgen wird das Problem sein, Kati nach Hause zu transprotieren. Falko und Thomas haben schon nach einer Lösung geguckt, wie man Kati 12 Wochen lang nicht springen lässt -> Käfig ins Wohnzimmer. Das wird was! Sie is selbst in der Tierklinik, als Annemarie mal nicht mitdurfte, zur Tür und hat gekratzt. 12 Wochen lang Kati im Käfig? Im Winter würde des ja gehen, da würde sie sowieso nicht raus wollen. Aber im Sommer? Sie dreht doch jetzt schon ab, wenn man sie nicht auf den Schoß lässt...

Auf alle Fälle is Katharina glücklich.

Die Sprachgewohnheiten sind geblieben, auch als Kati nicht da war. Bei Katharina sagt keiner Hallo, wenn er kommt, er sagt Miau. Marrau heißt hier bin ich... Es ist die Antwort auf Fragen die entweder zu schwierig zum Beantworten sind oder wo die Antwort zu banal wäre. Und es is auf alle Fälle versöhnend.


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weggefahren

17. Mai

Den Blog müssen viele Leute lesen. Die Besucherzahlen sind hoch, auch ohne Lena... Wundert Katharina. Wer interessiert sich für das Leben einer Azubine?

Gestern mittag wurde entschieden, dass erst der eine Teil der Family zu Hause bleibt, dann der andere Teil. Kati geht nämlich nicht mehr bei der Bunk in die Wohnung. Is Katharina nur recht. Annemarie hat nicht damit gerechnet. Aber sie hat von anfang angesagt, was passiert, so muss sie auch mit den Konsequenzen rechnen. Thomas hat das Womob ausgeräumt, Annemarie gewaschen und Katharina aufgehängt. Und mit Steffi telefoniert. Und KDD geguckt. Thomas auch, aber er kapierts anscheinend nicht, is ihm zu schnell. Katharina schon fast wieder zu langsam, im Gegensatz zur ersten Staffel.

Heute morgen is Katharina seit langem mal wieder in der Geschichte aufgewacht. Schneckes Blog beschäftigt sie mehr als sie gedacht hat. Benitz kam drin vor. Falko und Annemarie sind in der Stadt. Katharina frühstückt und räumt mit Thomas das Womob ein und macht Waffeln. Klappt net so ganz, egal. Annemarie kommt. Thomas und Annemarie fahren Oma abholen. Katharina muss noch 3 Berichte, ne Doku von 12 Seiten und ne Präsentation machen...

Beim Packen ist Kati mit im Hof. Sogar unterm Womob... Als Katharina im Haus is, hört sie Katzengejammer. Kati und der weiße. Katharina versucht ihn zu verjagen. Auf dem Podest hat er nix verloren. Kati setzt ihm nach. Tom gesellt sich dazu. Kati und Tom würden sie nie vertragen, aber zuzweit gegen den weißen... Wenig später guckt Tine vorbei und meint, die drei würden auf Anna warten^^ Kurz darauf haben Kati und Tom den weißen im Garten eingeengt. Irgendwann steht Kati siegessicher auf der Mauer. Vom weißen nix mehr zu sehen. Schon enorm wie einen die Viecher beschäftigen können!

23. Mai

Wieder da. Katharina und Falko waren eine Nacht dageblieben. Annemarie, Anna und Thomas sind nach Wittichen gefahren. Falko und Katharina sind dann nach Pforzheim gefahren, Annemarie nach Hause. Wegen Kati.

Von Pforzheim aus gings dann nach München. Montag und Dienstag ins Deutsche Museum, Mittwoch und Donnerstag in der Innenstadt, Donnertag Abend in Ulm, Freitag Ulm und dann Göppingen, Märklin Museum und dann ab nach Hause.


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schon älter aber immer noch akutell

angefangen am 16.9.2005

Helena und Katharina begegnen sich das erste mal im Religionsunterricht. Das heißt, nicht im Reliunterricht. Katharina hatte von katholisch nach evangelisch gewechselt. Die Gruppen bestanden schon und es wurde besprochen, was für Hefte gebraucht werden. Da meinte Herr Otto Katharina soll, mal nach dem Mädchen schauen, das vor der Tür sitzt und weint. Er gab Katharina eine Packung Tempos mit. (Bis hier hin ist Katharina der Meinung, dass sie Geschichte in der 7. Klasse real war.)


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weiter

Freitag war Katharina bei der Beratungsstelle. Korker. Katharina könnte sich vorstellen, dass sie Eva heißt, aber sie weiß es nicht. Es ging um das Geschriebene. Katharina findet, dass sie das was sie gesagt hat sehr gut erkannt hat. Allerdings hat sie nur zwei Tage gelesen. Das andere wird sie noch lesen. Katharina ist gespannt wie sie in zwei Wochen darauf reagieren wird. Aber Katharina weiß nicht mehr alles was sie ihr geraten hat.

Katharina hatte Pläne, was sie heute machen wollte. Nur, dass Annemarie entgegen ihres Erwarten da war. Sie hatte damit gerechnet, dass sie alleine sein wird. So waren ihre Pläne für die Katz. Sie hatte Steffi anrufen wollen, dass sie zu ihr kommt. Aber mit Annemarie ist das unmöglich. Also pendet sie zwischen TV und PC. Sie könnte allerdings Akkordeon spielen, den Schreibtisch aufräumen oder Wochenberichte schreiben. Nur so wie sie sich kennt, wird sie das nicht machen. Vorallem ist Katharina kalt. Das bedeutet immer, dass sie nichts macht. Da kann sie noch nicht mal an ihren Füßen krubben.

Katharina weiß nicht, was andere Jugendliche am Wochenende machen. Marc geht in die Fabrik genauso wie Raffela, MÄX wird warscheinlich genauso zu Hause gewesen sein. Steffi ruft Kathi an, um zu hören was die anderen machen. "die anderen"... Katharina "kennt" die meisten nur von Steffis Erzählungen. Kathi hat sie einmal gesehen, Ramona kannte sie mal (sie hat sie sogar auf ihrer icq-liste), dann is da noch Markus, Katharina waeiß ne Menge über ihn. Gesehen hat sie ihn warscheinlich noch nicht. David, ja, mit dem war sie in einer Klasse. Sie hat ihn sogar danach noch ein paar mal gesehen (mit Steffi), Christin(e?) ist seine Freundin, die sie auch schon gesehen. Es gibt noch Ramons Freund und Mitsch. Und irgendwie gibt es da noch Beate, die irgendwie mit Jenny und Melina & Co zusammen hängt. Tja, was machen die? Als sie mit Steffi telefoniert hat, wollte Kathi bei Beate mit den anderen nen Film gucken. David und Christin wollen irgendwo Boulen gehen. Jetzt ist Steffi mit ihrer Mutter im Gemeindehaus und verkaufen irgendwelche Sachen. Was Steffi letztendlich dann gestern Abend noch gemacht hat, weiß Katharina nicht. Das mit dem Gemeindehaus weiß Katharina auch nur, weil Annemarie gerade dort war. Sie will dass Katharina hingeht. Katharina will das aber nicht. Was soll sie dennn da? Steffi Hallo sagen und wieder gehen? Nee, danke. Um 6 ist Sonntagsbegrüßung. Katzmeiers kommen. Das wird bedeuten, dass Katharina sich mal wieder langweilen wird. Was soll sie denn groß machen? Die Kids von Würfels kommen ja nicht mal mehr. Die zwei machen das richtig. Die sind nicht da. Die haben sich ja genauso gelangweilt. Aber Katharina wird ja fast gezwungen. Was soll sie denn auch bei ein paar Erwachsenen, die sie nicht für voll nehmen und ein paar kleinen Kindern? Am Ende wird es wieder so, dass sie sich bei Thomas auf den Schoß setzt und zuhört. Und sich danach ärgert, dass sie wieder mit ist. Und ändern wird sich doch nichts. Am Montag wird sie von den anderen wieder hören, was sie gemacht haben am Wochenende. Da Katharina nichts gemacht hat, wird sie auch nichts sagen. Wenn sie gefragt wird, wird sie sich vll die Arbeit machen, sich ne schöne Geschichte auszudenken. Somit war am Freitag echt was los.

Sonntag, 14.10

Katharina hat gerade gemerkt, dass sie in zwei Monaten Geburstag hat. 19 wird sie. Erst letztens wurde sie gefragt wann sie 17 wird... Geburtstage mag sie nicht. Da wollen immer alle was von ihr, ob sie feirern will und solche Sachen. Da sie aber nie weiß was sie an ihrem Geburtstag machen soll, feiert sie nicht. Und ihr Opa will auch noch immer wissen, was sie sich wünscht. Jedes Jahr hat sie keine Ahnung. Ein neues Akkordeon hätte sie gerne, aber den Wunsch wird sie sich selbst erfüllen. Sie müsste nur wissen welches sie gerne hätte. Sie müsste sich darum kümmern. Tut sie aber nicht.

Gestern war sie bei der Sonntagsbegrüßung. Katzmeiers und ThomasW waren da. Zum Glück war Thaomas W da, sonst hätte sich wohl gar nichts getan. Katharina hat sich gelangweilt, bis die Sprache auf Hans-Thomas seinen (und Katharinas) Chef fiel.

Katharina ist langweilig. Das Buch ist fertig. Im Fernsehn läuft nichts, und Annemarie ist oben am Schreibtisch. Was soll sie also machen? Sie bleibt am PC und guckt, ob es nicht eine Maus gibt, die noch ne Kugel hat.


Mittwoch: 17.10.07

Katharina ist wie jeden Tag ins Geschäft gefahren. In der Umkleide war volles Haus. Julia und Raffa unterhalten sich über Raffas Blaue Flecken. Dann geht es um den Klassenpflegschaftsabend. Katharina war mit ihrem Vater dort und ist aufgefallen bei den Lehrern wie ein bunter Hund. Sie geht mit Raff und Julia hoch. Im Raum ist noch keiner. Die Ampelsteuerung von Dennis geht immer noch. Herr Mac redet auch wieder über den Klassenpflegschaftsabend. Er hat mit dem Klassenlehrer gesprochen. Und hat nur gutes über Katharina gehört, sie frägt und sie beteiligt sich. Er fände es nur schade dass sie, mit Raffa in der letzten Reihe sitzt. Katharina verseht nicht, was daran schlecht sein sollte. Sie bekommt da alles mit und wenn sie etwas nicht lesen kann, frägt sie nach. Und der große Vorteil ist, dass da hinten die Tafel nicht spiegelt. Was sollte also dagegen sprechen? Nur weil sie in der letzten Reihe sitzt heißt das nicht, dass sie nicht aufpasst oder sie es nicht interresiert. Vll sollte Katharina mal mit ihm reden. Oder will ihr Klassenlehrer damit sagen, dass er nur auf die vorderen achtet? Das wäre ja auch eine Interpretationsmöglichkeit.... Dann hat sie versucht eine Tablettenfüllsteuerung zu programmieren. Mit mäßigem Erfolg. Die Anlage hat zwei entscheidende Fehler: sie ist an, ohne dass sie Anlage eingeschaltet wurde und man muss nach jedem Füllvorgang wieder die Tablettenanzahl wählen. Ansonsten gehts... Raffa is so gegen 11 zum Fotoshouting gegangen. Daher war sie in der Mittagspause bei Zipse und Julia draußen auf der Bank in der Sonne. Da Katharina nicht weiß, wie sie die Fehler beheben kann, macht sie nur noch so, als würde sie was machen. Den anderen geht es genauso. Also wurde irgendwann angefangen scheiß zu machen, wenn der Mac nicht da war. Katharina lacht mit. ...

Freitag: 19.10.07

Katharina fährt wie jeden Morgen ins Geschäft, unterschreibt. In der Umkleide sind Julia und die BA-Studentin. Kimlery hat Schule und Sabrina ist schon oben. Raffeal kommt. Im Raum oben ist noch keiner. Raffa macht mit dem Hauptstromkreis im CADdy weiter. Katharina sitzt daneben und guckt zu. In der Frühstückspause speilt sie mit Julia und Raffa Karten. Julia und Raffa reden über Marcs Geburtstagsfeier, zu der Katharina nicht eingeladen ist. Julia schnenkt ihm einen Autokuchen, Raffa weiß es noch nicht. Es geht weiter mit SPS Schrittfolgenprogrammierung. Die Schucker kommt rein: Katharina hätte nicht unterschrieben. Katharina weiß ganz genau, dass sie das hat. Kunz meint, sie hätte bei ihm unterschrieben, er hat dann seine Unterschrift drüber gesetzt, Kunz steht gerade unter Katharina. Katharina denkt sich ihren Teil. Nämlich, dass sie es einfach nicht gesehen hat, dass da Kunz und nicht ihr Name steht. Niels und Denis ist langweilig, während Maxim seine Fragen stellt. Sie ärgern Kunz, indem sie ein Bild mit Kunzschluss Kurz malen. Kunz findet das nicht gerade witzig. Dann ist aufräumen angesagt. Katharina bringt ein paar Leitungen ins Lager. Becker labert sie auf einmal an. Sie erschrickt echt, weil sie ihn nicht gesehn hat. Er gibt dumme Becker-Kommentare von sich. Katharina spielt das Spiel mit und gibt genauso dumme Antworten. Vom ersten Lehrjahr wird sie angeguckt wie nen Auto. Katharina weiß, dass Becker bei Marc auch aufm Geburtstag ist. Er hätte Julia gerne danach bei sich. Katharina kennt ihn. Julia ist gar nicht begeister und speist ihn mit unterschlagenen Infos ab. In der Umkleide ist die BA-Studentin und Sabrina. Katharina versucht mit ihr ein Gespräch anzufangen. Erfolgreich. Es geht um Schule, Lehrer. Höpfinger kommt angerannt. Klaus-Martin hinterher. Die drei lachen. Klaus-Martin humpelt, hat sein T-shirt irgendwo am Rücken und die Hose unterm Arsch. Die beiden rennen auf eine Bahn, die schon längst abgefahren ist. Raffa ruft ihm hinterher, er soll seine Hose hoch ziehen und das T-shirt runter. Raffa frägt Katharina ob sie auf Marcs Party kommt. Kommt sie nicht, wer nicht eingeladen ist, kommt auch nicht. Sie weiß zwar alles, aber hingehn tut sie nicht. Raffa verabschiedet sich mit: "dann bis Montag". Katharina fährt nach Hause. Dort ist nur Kati, die Theater macht und nicht weiß was sie will. Katharina merkt, dass sie keine Ahnung hat, was sie am Wochenende machen soll. Steffi ist beschäftig mit ihreren eigenen Sachen. Lena könnte sie mal wenigstens ne Mail schreiben. Sina, tja, weiß sie nicht. Sie könnte mit ihr endlich mal ins Fächerbad. Aber mit Sicherheit scheitert es wieder an irgendwas. Sie müsste allerdings einiges für die Schule und so machen: Berichte schreiben, Deutschpräsentation machen, für die Huber-Arbeit lernen. Das würde eigendlich reichen. Ob sie das macht. Eher weniger. Katharina mag es nicht, wenn man etwas nur aus langerweile macht.

Samstag: 20.Oktober

Katharina hat bis um 1Uhr gelesen. Dann ist sie unter. Es gab Mittagessen.kraut, Karoffelbrei, Blutwurst. Katharina hat Schokomüsli gegeben. Thomas wollte von ihr wissen, was sie denn essen will. Katharina weiß es nicht. Thomas ist komisch. Er sagt nur noch was, wenn er ganz direkt gefragt wird und Annemarie es zufällig nicht gehört hat. Katharina hat einen Brief vom Schwall gefunden: Gegen irgendwas wir Revision eingelegt. Es hat auch irgendwas mit ihrer Vermieterin zutun. Was genau weiß Katharina nicht. Vll hat sie doch Revision gegen die verlorene Kündigung eingereicht. Was bedeuten würde dass ihr Vater ihr eine Info unterschlagen hat. Auf dem Immobilienmarkt tut ich nichts.

Thomas hat gestern Abend was im Internet über SPS gesucht. Und ist auf einer Seite gelandet, auf der das verarscht wird. Katharina hat ihn schon lange nicht mehr so lachen sehen.

Der Rest der Familie ist in die Kirche, ein Nachbar lässt sich trauen. Katharina will nicht mit. Warum sollte sie auch zu einer Feier von ihrem Nachbar? Als sie wiederkommen erzählt ihr Thomas davon. Dann weiß keiner was er machen soll. Katharina hat es praktisch: sie sitz auf dem Sofa mit Kati. Annemarie reibt die Hände, wie immer wenn sie unentschlossen ist und geht dann nach oben. Falko sitz schon am PC. Und nach dem Thomas merkt, dass Falko auch nur am PC ist, weil er keine andere Beschäftigung hat wischt er den Tisch ab, damit Falko Hausaufgaben macht. Thomas kann also an den PC. Katharina ist oben. Sie macht einbischen Prüfungsvorbereitung und bemerkt, dass man eigendlich das Tabellenbuch auswendig können müsste um das in der vorgegeben Zeit zu bearbeiten. Als Katharina runterkommt, bügelt ihr Vater im Wohnzimmer, Falko mach daneben Hausaufgaben und Annemarie sitzt im Arbeitszimmer und schreibt irgendwas. Falko kann zur Zeit gar nicht im Wohnzimmer spielen, da das Bügelbrett und das Auto drinnen stehen. Daher weichen alle aus. Katharina betrachtet das Wohnzimmer. Es sieht so verlassen aus. Über stabeln sich Sachen, die kaum benutzt werden. Sogar die Sachen von letzten Weihnachten sind noch auf dem Sofa. Die Bank, die Thomas zum Gebrutstag bekommen hat leht auch noch an der Wand, original verpackt. Vll guckt Katharina deswegen so gerne Kartaloge an, weil die Wohnungen dort so schön leer sind. Bilderbuchwohnungen. So wie bei Lena. Katharina hat noch nie so eine leere und doch bewohnte Wohnung gesehen. Als sie das erste mal bei ihr war, hat sie Lena sogar entschuldigt, dass es so unaufgeräumt ist. Katharina hat das gar nicht verstanden. Nur weil 3 Häfte auf dem Boden lagen. So etwas kennt Katharina nicht. Jetzt ist Lena umgezogen. In das Haus ihrer Oma. Sie sieht Lena auch nicht mehr oft. Einmal war sie noch mit Lena im Kino. Danach sind sie noch quer durch die Stadt gelaufen, weil Lena nicht nach Hause wollte. Katharina war mit Lena in der Provance. Es war schön dort. Es sind zwar immer wenig Worte gefallen, aber man wusste trotzdem was los ist. Keiner von den anderen hat verstanden, warum die Katharina und Lena kaum miteinander geredet haben und trozdem immer zusammen waren. Aber es hat geklappt.

Donnerstag: 25. Okober 07

Katharina hat Angst vor morgen. Beim Adam muss sie den PC zusammenbauen. Zwei Teile passen nicht. Und sie hat sie vorher schon korrigiert. Vorallem die Rückseite ist das Problem. Eigendlich soll der PC morgen fertig werden. Aber wenn sie die Rückseite noch mal machen muss wird das nicht gehen. Katharina weiß nicht wie sie die 4,5 std rum bekommen soll. Außerdem ist Katharina bis Montag mit Annemarie alleine.

Sie hatte einen Termin heute nachmittag. Sie hat Katharina überredet, dass sie irgendwas wegen ihren unausgeglichenen Botenstoffen nimmt. Katharina ist nach wie vor nicht sonderlich begeistert. Die Grötzinger hatte sogar am Tag davor bei der Schucker angerufen, damit Katharina zurückruft. Das hat sie dann auch gleich gemacht. Was das Telefonat sollte, weiß Katharina nicht so ganz. Die Grötzinger hat bei der angerufen. Katharina hätte gerne gewusst, was die zwei gesprochen hatten. Natürlich wollten dann wieder alle wissen, was denn nun schon wieder ist. Als MÄX dann mit schwanger angefangen hat, hat Katharina sofort zugestimmt. Sie kann auch mitspielen.

Katharina war heute Abend im Orchester. Der Bass hat einen Schuss warscheinlich. Auf alle Fälle hört er sich schrecklich an. Sie sollen am 11.11. spielen. Ne halbe Stunde. Das bedeutet, dass sie alles speielen müssen, was sie haben. Danach kam Sabine noch, wegen dem Weihnachtsmarkt. Dann ist Katharina wieder heim. Manuel hat sie noch hallo gesagt. Steffi hat sich auch nicht mehr gemeldet.


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Ein und die selbe

Es ist Wochenende. Katharina ist froh, dass Wochenende ist. Aber sie weiß nicht, was sie machen soll. Gestern Abend hat sie ihr Buch fertig gelesen.Das Buch war gut. Es muss neu sein, in der Bibliothek, denn die meisten Bücher die sie interessieren könnten aus der Bibliothek, hat sie schon gelesen. Mit den Erwachsenenbüchern kann sie wenig anfangen. Sie hat ein paar mal welche gelesen, aber sie hat sie nicht verstanden. Und in eine Buchhandlung will sie nicht gehen, weil woher will man wissen, ob das Buch gut ist, das sie sich ausgesucht hat. Geht nicht. Und Platz hätte sie sowieso keinen für die Bücher. Heute morgen wollte Katharina nicht aufstehen. Warum sollte man auch aufstehen, wenn man sowieso nicht weiß was man machen soll? Und zu Mittagessen gibt es sowieso nicht, weil Thomas und Falko gar nicht da sind. Annemarie zu erklären, dass Katharina ihr Mittagessen nicht will, ist eine schwierige Sache. Katharina wird es im Bett zu langweilig, daher steht sie dann doch auf und frühstückt ihr Schokomüsli. Die Zeitung, die auf ihrem Platz liegt liest sie. Danach setzt sie sich an den PC und surft irgendwo im Internet. Sie hört dabei Radio. Ihr icq hat sie immer an. MÄX nervt sie. Er ließt immer ihre Away. Aber anschreiben würde er sie zur Zeit nicht. Ist ihr ja auch eigendlich klar. Jetzt meint Annemarie, dass sie mal gucken soll, was sie zum Mittagessen will. Katharina weiß abe nicht was sie will. Eigendlich gar nichts. Ihr schmeckt nichts und Hunger hat sie auch keinen. Vorallem kann Annemarie nicht kochen. Zum Glück kocht sie heute auch nicht. Sie wärmt nur von gestern. Aber gestern gab es Würstchengemüse, Spirelli und Kastanien. Katharina will davon aber nichts wissen. Sie weiß, dass sie das nicht essen will, aber was sie dann essen will weiß sie auch nicht. Sie isst zur Zeit nur noch das wo sie sich auch ganz sicher ist, dass ihr das schmeckt. Naürlich weiß sie, dass man da weder von einer gesunden noch ausgewogenen Ernährung sprechen kann. JEtzt geht sie erstmal einen Apfel essen und sieht dann weiter. Annemarie hat keine Ruhe gelassen. Also hat Katharina einen Teller mit gebratenen Spirellis und Frischkäse gegessen.Ob sie satt war weiß sie nicht. Danach gab es auf alle Fälle noch Nussecken, die Thomas selbst gemacht hat. Annemarie fängt wieder an, von einem neuen Auto zu schwärem. Katharina ist sauer geworden. Annemarie weiß ganz genau, dass ein neues Auto nicht in erwägung gezogen wird, bevor wir noch das alte haben. Ein neues Auto ist Katharinas Ansicht nach kein Problem. Das Problem ist das alte Auto. Annemarie will Grizzly nicht hergeben, genauso wie Honda und alles andere was sie in die Finger bekommt. Eigendlicht bräuchte die Familie kein eigenes Auto, aber Annemarie will von Carsharing nichts wissen. Egal was verändert werden soll blockt Annemarie ab. So ist es auch mit einem neuen Heim. Die Familie hat hat Katharina in die 5. Klasse kam, ein Grundstück gekauft, ganz in der Nähe von der Wohnung. Alles war geplant, nur dass, zumindest Katharinas Meinung nach, Annemarie "in ein großes Loch gefallen ist" und deswegen nie etwas passiert ist. Mittlerweile ist sich Katharina nicht mehr sicher, ob es wirklich nur daran gelegen ist, oder ob es nicht einfach nur zu teuer war. Katharina macht sich eigendlich keine Hoffnungen mehr, dass die Familie jemals auszieht. Wenn, dann sie und ihr Bruder. Ihr Bruder tut ihr am meisten Leid, weil er die Hoffnung immer noch hat. Katharina hätte gerne ihre Mutter gefragt, woran es wirklich gelegen ist, aber Annemarie hat schnell das Thema gewechselt. Dann war Katharina wieder am PC. Später ist sie hoch gegangen und hat Akkordeon gespielt und gelesen. Falko und Thomas sind nach Hause gekommen. Thomas bereitete das Abendessen vor. Falko erzählte Annemarie von seinen Schaltungen. Katharina weiß nicht was sie machen soll.

Mittwoch, 3.10.07

Katharinas Mittwoch fängt so an, dass ihr Vater um 9 Uhr sie zu wecken versucht. Sie will aber im Bett bleiben. Und nicht, wie geplant mit der Cousine ihrer Mutter auf den Friedhof und danach was essen. Also geht der Rest der Familie. Katharina schäft bis um 12 Uhr. Dann ließt sie den Zettel, auf dem steht, dass sie um 12.30 Uhr in der Gastätte sein soll. Essen gehen findet sie in Ordnung, nur die Uhrzeit nicht. Selbst wenn sie sich jetzt in die Bahn setzen würde, würde sie nicht um 12.30 Uhr dort sein. Außerdem kennt Katharina ihre Familie: Sie sind ganz sicher nicht schon um 12.30 Uhr dort. Kommt sie lieber später. Also zieht sie sich an, lässt sich Zeit, guckt TV (da kommt aber nicht gescheites). Dann guckt sie, wann ne Bahn fährt. Es ist ja Feiertag. Sie steigt also in die Bahn ein. Ihr Vater ruft sie an. Wo sie denn jetzt ist. Sie kommt an und findet die Gaststätte. Sie kann sich, nicht so wie sonst, gut entscheiden was sie essen möchte. Fisch. Seezunge. Sie weiß, dass ihr das schmeckt. Der Fisch war etwas salzig, aber okay. Gretel ist ganz glücklich, dass Katharina da ist. Dann gibt es Nachtisch. Katharina entscheidet sich für einen grichischen Jokurt mit Honig und Nüssen. War sehr lecker. Danach will Gretel noch ein bischen spazieren gehen. Katharina verabschiedet sich aber, da sie noch zu Steffi will. Alle akzepieren das. Zu Hause telefoniert sie mit ihr. Da es aber schon 6 Uhr ist, telefonieren sie nur. Das macht Katharina nichts aus. Sie guckt fernsehn. Diese Polizeiserien "Kroger und Kuhn" oder so. Es klingelt. Katharina geht hin und macht die Tür auf. Es fallen ihr zu erst ihre Jacke und ihr Rucksack entgegen, da die Tür zu war. Falkos Freund stand vor den Tür. Er kommt jeden Tag. Und nervt Katharina. Er guckt immer, ob Falko da ist und egal ob er da ist, er kommt oft, warscheinlich einfach um eine Beschäftigung zu haben. Dann kommt Annemarie. Sie geht aber gleich wieder um in den Gottesdienst zu gehen. Ein paar Minuten später kommen Thomas und Falko, sie haben das Wohnmobil geparkt. Katharina geht wieder ins Internet. Gucken was es neues gibt. Thomas richtet das Abendessen. Katharina isst ein bischen was. Aber nicht viel, sie ist noch satt vom Mittagessen. Annemarie kommt vom Gottesdienst, Katharina ließt Heftchen. Die anderen spielen 66. Katharina mag das Spiel nicht, außerdem kann man es nur zu dritt spielen. Sie geht an den PC und schreibt. Sie wird dann ins Bad und ins Bett gehen.

Donnerstag:

Morgens um 5.45 Uhr wird Katharina von ihrem Vater geweckt. Sie ist noch total müde und will noch weiter schlafen. Schließlich steht sie dann doch auf und zieht sich an. Dann geht sie runter Frühstücken. Eigendlich hat sie keinen Hunger, aber sie isst trotzdem ein bischen was von ihrem Schokomüsli. Dann geht sie ins Bad, wo sie ihre Mutter antrifft, von der Katharina morgens gar nicht begeistert ist, vor allem wenn warmes Wasser im Waschbecken war. Nach dem Katharina fertig ist, packt sie alles ein und geht zur Haltestelle. Sie fährt mit der Bahn, am Weinweg merkt sie, dass sie aufpassen muss, dass sie Tullerstraße aussteigen muss. Sie steigt also wie jeden Morgen aus, geht unterschreiben, geht in die Umkleide, in der Julia, Raffaela und eine BA-Studentin schon sind. Sie zieht sich um und hört zu was Raffaela und Julia reden. Dann geht sie mit den anderen zwei hoch. Als sie mit Raffaela ins Zimmer geht, sitzen schon ein paar da. Sie unterhält sich mit Raffaela bis der Rest kommt. Dann hört sie ihrem Ausbilder zu. Sie wandelt verschiedene Zahlensysteme um. Dann ist Früstückspause. Katharina geht mit Kunz und Raffa in den Pausenraum. Dort spielt sie mit Julia, Kunz, Marc und Raffaela Karten und isst nebenbei ihren Apfel. Oben angekommen, geht die Theorie weiter. Katharina muss aufpassen, dass sie nicht einschläft. Endlich gegen halb 12 kann Katharina das jetzt neu gelernte an der S7 anwenden. Katharina muss aber noch aufs Klo. Als sie zurück kommt, steht ihr Gestell nicht mehr zwischen Nils und Dennis, sondern am Rand. Katharina nimmt es so wie es ist. Nils und Dennis gehören halt zusammen. Katharina baut ihre Sachen auf. Dann ist Mittagspause. Sie geht mit Raffaela zum Pausenraum und setzt sich dort aufs Sofa. Sie isst ihre zwei Brezeln, hört Julia zu und schlaft. Nach der Mittagspause geht es weiter. Da Katharinas Ausbilder auf einer Beerdingung ist, sind sie alleine. Katharina konzentieriert sich auf ihre Programmierung. Sie soll eine Förderbandschaltung programmiern. Nach einer Weile hat sie ein Ergebnis. Nur, dass das was sie programmiert hat, nur teilweise funktioniert. Alle machen scheiß. Katharina macht mal wieder einen Versuch mitzumachen. Sie schmeißen Papierknödel durch die Gegend. Als alle wieder aufgehört hatten, kommt ein anderer Ausbilder rein, um nach allen zu gucken. Katharina probiert einbischen dran rum. Der Ausbilder läuft rum, um zusehen was wir machen und scherzt mit Nils und Alex, dass sie nie Wochenberichte im Geschäft machen würden. Zu Katharina kommt er auch und frägt, obs bei ihr auch klappt, sie meint, dass es schon klappt, zumindest so halbwegs. Er meint, dass er ihr nicht helfen kann, sie soll sich an nen Kollegen wenden, er hätte das Programm noch nie am PC bedient. Sie sagt, ja ja.Wobei ihr im selben Moment klar ist, dass sie keinen fragen wird. Nils macht immer einen genervten Eindruck, genauso wie Sascha. Dennis ist meistens auch nicht hilfreich. Maxim ist noch nicht fertig, genauso wie Alex. Von Maxi wird sie abgewimmelt und Raffa und Kunz machen immernoch ihren Umbau. Maxi hat sie sogar gefragt. Aber wie sie es erwartet hat, wird sie von ihm abgewimmelt, er macht die nächste Schlaltung und will sich nicht mehr rein denken. Das glaubt sie ihm sogar. Katharina probiert noch einbischen rum. Aber auf einen grünen Zweig kommt sie nicht. Also beschäftigt sie sich mit den Wochenberichten der letzen Wochen. Dann machen alle früh Feierabend. Herr Goldschmidt enlässt sie. Sie geht mit Raffa runter, wo sie sich umzieht und mit ihr zur Haltestelle läuft. Am Weinweg sieht sie ein bekanntes Gesicht.: Sabrina R. Katharina ist sich sicher, dass Sabrina sie gesehen hat und seigt mit ihrer Schwester, die sie fast nicht mehr wiedererkennt, zwei Türen weiter hinten ein. In Katharina steigt ein unwohles Gefühl hoch. Als sie zu Hause ankommt, ist nur ihr Bruder und ihre Mutter da. Sie isst ein Jokurt. Dann geht sie in den PC und schreibt. Das Telefon klingelt. Steffi. Sie reden über Steffis Ex, der sich wieder gemeldet hat. Katharina erwähnt Sabrina kurz. Aber da Steffi nicht weiß, wie sie darauf reagieren soll übergeht sie den Kommentar. Dann guckt Katharina TV, Verbotene Liebe und Marienhof. Ihre Mutter kommt und meint, sie soll das Geschirr abtrocknen. Macht Katharina. Danach geht sie wieder an den PC und schreibt, guckt was es neues gibt. Es gibt Abendessen.

Freitag: 5.10.07

Katharinas Vater weckt sie. Sie steht auf, zieht sich an, setzt sich an den Tisch. Da kommt ihre Katze Kati auf ihren Schoß gesprungen. Nach dem ihre Katze eingewilligt hat, dass sie aufstehen kann, geht sie ins Bad. Dann packt sie alles ein und geht zur Bahn, steigt Tullastraße aus. Sie redet im Spind mit Julais, der Anlagenmechanikerin. Sie warten noch eine Weile auf Raffaela, die aber nicht kommt. Sie unterhalten sie über Kieferorthopäden. Als sie in den Raum kommt, gucken alle auf, Raffaela beachtet sie nicht. Sie ist munter am verdrahten. Keiner grüßt sie. Sie aber auch nicht. Sie geht an ihren Platz und da alle anderen am arbeiten sind, macht sie das auch (normalerweise machen sie nichts vor 7.05). Die gibt die Schaltung in das Programm ein, das sie mit ihrem Vater gestern vorbereitet hat und stellt glücklich fest, dass alles funktioniert. Dann ist Frühstückspause. Sie geht mit Raffa runter. Sie warten mit dem Kartenspielen auf Julia. Aber sie kommt nicht. Katharina frägt Raffa wo sie denn heute morgen war. Sie antwortet, dass sie eine frühere Bahn bekommen hat und sie mit ihrer Verdrahtung ja sowieo hintendran ist und sie deshalb nicht warten wollte. Katharina ist erleichtert. Die beiden machen Küchendienst. Oben fängt Katharina mit der neuen Aufgabe an. Sie merkt sofort, dass sie keine Ahnung hat, wie sie das Programmiern soll. Also nimmt sie die Aufgabe komplett auseinander und macht somit alles viel schwieriger. Da sie nicht weiter weiß und zu allem Übel auch noch einen Sammelfehler an ihrem Automatisierungsgerät hat, frägt sie den Ausbilder. Er behebt den Sammelfehler. Aber Ahnung hat sie immer noch keine. Katharina ist froh, dass Maxim frägt, ob man das nicht gemeinsam machen könnte. Das wird dann auch gemacht. Danach klappt dann alles. Und dann ist auch Feierabend. Und Wochende. Sie fährt nach Hause. Sie ist alleine. Da sie nicht weiß was sie machen soll, zappt sie im TV. Als ihr Bruder nach Hause kommt, verzieht sie sich an dem PC. Ein paar Minuten später kommt ihre Oma. Sie ist erstaunt, dass sie kommt. Kurz darauf ihr Vater. Ihre Oma will in den Garten, sie meint, sie habe schon gegessen. Dann gibt es Pfannkuchen. Katharina und ihre Mutter wollen am Nachmittag nach Heidelberg zum Kieferorthopäden. Vorher möchte Katharina noch in die Bibliothek, damit sie am Wochenende etwas zu lesen hat. Sie findet ein paar Bücher, es muss wohl neue gegeben haben. Sie muss schnell wieder zurück, da sie ja fahren wollen. Mit dem Wohnmobil, mit dem man keine Parkplätze findet und ihre Mutter nicht einparken kann. Deswegen möchte ihr Vater mitfahren. Als ihre Mutter, wie immer kurz nach knapp kommt, kann sich ihr Vater zum Glück durchsetzen. Und er fährt. Das war gut, denn es gibt Stau kurz vor der Abfahrt. Ein paar Minuten später und sie wären komplett im Stau gestanden. So kamen sie wenigstens halbwegs pünktlich und mussten nicht eine Ewigkeit warten. Nach der Behandlung wollte ihre Mutter noch zu IKEA, aber das wurde zweistimmig abgelehnt.Also sind sie nach Hause gefahren. Ihr Vater fährt in den Garten um Oma abzuholen. Katharina ist am PC. Es klingelt. Eine alte Bekannte, Frau Bunk, die der Familie schon viele Probleme bereitet hat, steht vor der Tür. Katharina will nichts mit ihr zu tun haben. Also ruft sie ihre Mutter. Frau Bunk, redet irgendwas von Katzen und Bäumen und nicht mehr herunterkommen. Katharina versteht nicht so richtig. Ihre Mutter auch nicht, aber sie geht trotzdem mit Frau Bunk mit. Katharina zählt eins und eins zusammen, und findet bevor ihre Mutter mit Frau Bunk an dem Baum ankommen, die Lösung des Rätsels. Jemand hat an dem Baum, wo die Katzen verbotener Weise zu Frau Bunk gelangen, einen Ring rangemacht. Katharina wird wütend. Das ist nicht dran um die Katzen zu ärgern, sondern um Frau Bunk klar zu machen, dass sie keine Katzen füttern soll. Sie hofft, ihre Mutter hat einen Plan, was sie zu tun hat. Und ihre Mutter hat es verstanden. Über das ist Katharina sehr froh. Es gibt Abendessen. Alle erzählen. Dann geht es um Morgen. Morgen geht die Familie Kastanien suchen. Katharinas Mutter möchte, dass sie früh dort sind und nicht erst nach dem Mittagessen. Katharina ist da strickt dagegen. Sie möchte nicht, dass sie wie jedes Jahr viel zu viele Kastanien haben, die dann wieder Jahre lang auf dem Balkon stehen. Die Kastanien wären nicht das Problem, aber dass sie niemand wegbringt. Und das möchte ihre Mutter nicht verstehen. Es artet, wie jedes mal, wenn irgendjemand zu wegtun was sagt, in Steit aus. Aber Katharina hat dieses Mal gewonnen. Sie hat gelernt, ihre Mutter mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen. Natürlich wird ihre Mutter nie einlenken, dass man etwas wegtun kann. Das wird wohl nie eintreten. Aber ihre Mutter hat nicht sie mit dem Streit weggetieben, sondern anders her um. Zumindest nicht so, dass ihre Mutter es ihr anmerkt. Katharina will ihrer Mutter klar machen, dass das nicht wegtun können, alles neue im Keim erstickt. Aber ihre Mutter, erstickt auch hier, nur auf Diskussionsbasis, jeden Keim. Katharina möchte nicht dass alle daran ersticken. Nach dem Abendessen geht sie ins Bett.

Wochenende, So, 7. Oktober


Katharina wollte eigendlich aufschreiben, was so in der Woche war. Aber sie weiß er eigendlich nicht mehr. Klar, sie könnte es nachlesen. Will sie aber nicht.

Als sie heute morgen, na ja, heute mittag, ins Wohnzimmer kam, lag ihre Katze auf den Umzugskatons, die ihr Bruder als Garage für sein Auto benutzt. Es sah irgendwie akzeptierend aus, wie Kati dalag. Im gleichen Moment, ärgerte sich Katharina. Sie guckt sich im Wohnzimmer um. Gerade mal dass man sich noch aufs Sofa setzten kann. An den Schrank kommt man schon nicht mehr dran. Dann sind ihre Gedanken im Arbeitszimmer oben. Das Bett ist frei und man kann die Tür noch aufmachen. Katharina früstückt. Danach geht sie an den PC. Steffi ist online. Sie essen gleich. Sie ruft Katharina danach an. Katharina ist im Internet und schreibt einbischen. Das Telefon klingelt. Steffi merkt sofort, dass Katharina krank ist und stellt fest, dass sie auch mal gesprächiger waren. Katharina ist mit ihren Gedanke wo anders. Sie hat bei ihrem Vater im Regal nachgeschaut. Es ist seit nem Monat nichts mehr passiert von wegen Haus. Steffi ruft sie nachher noch mal an. Katharina sieht auf dem Regal einen Brief. Er liegt nicht bei den Häusern, sondern daneben und muss daher neuer sein. Sie liest ihn. Es ist ein Brief von ihrer Vermieterin. Eine Abmahnung, weil sie zu viel Zeug auf dem Podest stehen haben. Eigendlich war das ein Einschreiben, aber es war im Briefkasten. Die Vermiererin schreibt von einem Lichtbild (= Foto), auf dem jede Menge Sperrmüll zu sehen ist. Das ist kein Sperrmüll, es sind Sachen, die nicht weggeworfen werden können. Das ist ein Unterschied. Klar ist das nicht schön, aber was soll man machen? Dass das Holz daruner nicht trocknen kann, ist schwachsinn. Das Zeug ist knochentrocken. Durch die Sachen, die drauf sind, kann das Holz gar nicht naß werden. Und da Regenschirme drüber sind, schon dreimal nicht. Der Eingangsbereich wäre da zu gut, Ruhe und Erholung zu bieten. Dazu wird er ja auch genutzt: Dass die, die in der Wohnung leben, etwas mehr Platz und somit Erholung haben. Katharina lacht. Das ist eine echt gute Formulierung. Die Sachen soll bis zum 13. 10. weg und nicht wieder kommen (derart unschönem Anblick verschon bleiben). Der Zettel hinter dem Brief ist auch interessant. Die Schrift von Katharinas Vater. Das Datum weißt darauf hin, dass Katharinas Mutter nichts von dem Brief weiß. Welche Konsequenzen hat das und was könnte es bedeuteten, dass der Brief als Einschreiben im Briefkasten lag? Ist es ein Beweiß dass die Vermieterin die Familie loshaben möchte? Und warum kommt der Brief nicht von der gewohnten Gemeinschaft? Die Familie wollte (?) eine 1-Zimmer-Wohnung dazumieten, was aber immer abgelehnt wurde. War das dann eine Ablehnung der Familie gegenüber? Eigendlich ist das ganze ja ein Eigentor. Die Familie würde so zugeben, dass die Wohnung zu klein ist. Katharina bemerkt, dass irgendwas aufgehöhrt hat. Die Familie lebt in der Wohnung. Sie wollen nicht ausziehen. Warum? Tja, da gibt es viele vergeschobene (?) Gründe. Hat das Geld wirklich nicht gereicht, um an der Stadtmauer zu bauen? Oder ist das nur ein vorgeschobener Grund ihrer Mutter, der dann den Mut ihres Vaters verlassen hat? Katharina weiß es nicht. Sie will eigendlich ihren Vater fragen, aber die Umstände waren immer unpraktisch. Katharina guckt sich im Arbeitszimmer um. Sie sieht die Decke. Der Schimmel kommt an den meistens Stellen duch die Farbe. Nur an manchen Stellen wurde noch einmal drüber gestichen. Die Wand sieht überall grau aus. Die Sachen die im Zimmer hängen, sehen aus als würden sie für die Ewigkeit aufgehängt sein. Nur das eine Regalbrett weißt andere Spuren auf.. Das Fenster. Katharina hat es noch nie offen gesehen. Der Griff ist staubig und hat diese gelben Punkte, wie die Decke. Katharina denkt oft darüber nach, was andere Leute denken würden, wenn sie in die Wohnung kommen könnten und sie sich Gedanken machen müssten, was dort passiert sein könnte. Sie würden nach Anhaltspunkten suchen. Nur, dass man nach diesen Punkten graben muss. Vll im Kleiderschrank ihre Vaters. Den hat sie noch nie offen gesehen, gelaubt sie zumindest. Katharina frägt sich, warum sie damit eigendlich nicht klar kommt. Das weiß sie noch nicht.

Nach dem ruft kurz ihr Vater an. Danach guckt sie fernsehen. Zuerst kommt nichts gutes. Aber sie weiß nicht, was sie sonst machen soll. Irgendwann entdeckt sie einen interessanten Film im kika. Es geht um ein Mädchen, deren Vater irgendwas an den Nerven hat und zu einer teueren Operartion in eine Klinik in die USA muss. Die Familie hat aber das Geld nicht. Das Mädchen raubt mit ihren zwei Freunden die Bank aus, in der ihre Mutter als Sicherheitsexpertin arbeitet. Sie klettert in einen Safe in dem sie das Geld vermutet. Nur, dass in dem Safe kein Geld ist, weil das Sicherheitssystem noch nicht fertig ist. Auf der Flucht, kommen die vier in einen Raum, der als Ausweichssafe benutzt wird. Dort nehmen sie das Geld. Nur, die Polizei kommt ihnen auf die Sprünge. Der Bankchef überlässt der Familie aber das Geld und der Vater kann erfolgreich operiert werden. Hat Katharina irgendwie berührt der Film. Steffi hat noch nicht angerufen. Katharina krubbt an ihren Füßen, aber ist nichts mehr. Die sind schon ganz kaputt. Ihr ist kalt. Aber sie will nicht ins Bett. Sie hat beschlossen nicht krank zu sein.

Katharina sieht Punkte wo sie steht und geht. Auch wenn es stockdunkel ist. Die bringen einige Probleme mit sich. Sie kann oft nicht einschätzen wie weit das Auto noch von ihr entfernt ist und solche Sachen. Raffael hat sie schon ein paar mal vor Autos oder Straßenbahnen warnen müssen. Katharinas Punkte verändern sich. Sie weiß nicht, wann aber manchmal sind sie anders. Sie kann auch nicht genau sagen wie. Es sieht einbischen so aus, als ob sie näher dran sind. Wenn sie so sind wie jetzt, dann stören sie Katharina.

Steffi hat angerufen. Katharina hat von dem Brief erzählt. Steffi weiß nichts damit anzufangen, wie auch?

Katharina kann schreiben, was in der Woche passiert ist. Sie will es zumindest versuchen: Montag, was sie im Geschäft und hat ihr Prüfungsgestell verdrahtet. Akkordeon war nicht, da ja eigendlich Ferien sind. Dienstag hat sie das gleiche gemacht. Mittwoch waren sie auf der eltefa. Das ist eine Fachausstellung in Stuttgart. War recht interessant. Sie ist dort mit Raffa, Marc und Quaiser rumgelaufen. Danach war sie mit ihrem Vater Schuhe kaufen. Katharina war glücklich, dass sie endlich neue Schuhe hat. Schuhe kaufen mag sie nicht, weil ihr viele Schuhe nicht gefallen. In normalen Schuhgeschäften gefallen ihr meist nur die Männerschuhe. Aber dafür sind ihre Füße zuklein. Daher beschränkt sie sich mittlerweile auf Wanderschuhe. Jetzt hat sie welche. Zwar nicht so ganz die sie anfangs wollte, aber auch gute. Am Donnterstag war sie wieder im Geschäft und hat ihr Prüfungsgestell verdrahtet. Sie hatte einen Termin bei ihrem Ausbildungsleiter und einer vom Arbeitsmedizinischen Dienst. Mit der vom Arbeitsmedizinischen Dienst hat sie einen Termin beim Neurologen ausgemacht. Den hat sie am Mittwoch während der Schulzeit. Sie muss noch gucken, wie sie da am besten hinkommt.

Montag, 8. Oktober

Katharina hat Schule. Mit der Bahn zum Bahnhof, vom Bahnhof zum Bus. Der war heute echt voll. Verdammt, des is echt schwierig, Annemarie telefoniert, ich hör Fettes Brot, MÄX labert mich zu...

Sie ist also mit Raffa hoch. Sie hatten sich auf 4 std Berger eingestellt. Der Kostic war aber krank, also waren sie alle zudammen. Es wurde ein kaotischer Unterricht. Außerdem mag es Katharina nicht, wenn sie sich wo anders hinsetzten soll. Sie hat da immer Angst dass sie abgelehnt werden könnte. Und diese Erfahrung will sich sich ersparen. Also lieber gleich umgehen. Dann war normal Schule. Schule ist langweilig. Katharina lebt von Pause zu Pause. Und isst dabei, heute hatte sie Schokolade. Dann fährt sie wieder nach Hause. Als sie gerade zu Hause rein kommt, hat ihr Vater das Telefon in der Hand. Kinza. Katharina hat ihre alte Klassenkamaradin schon lange nicht mehr gesehen. Sie freut sich. Sie reden über Schule und die Ferien. Dann ist Katharina noch einbischen im Internet. Sie geht zum Akkordeon, viel geübt hat sie nicht. Als sie nach Hause kommt ist Steffi am Telefon. Sie hat ihr Handy kaputt gemacht. Und hätte gerne einen Rat. Nur Katharina weiß auch nicht weiter. Katharina isst mit ihrer Familie zu Abend. Dann geht sie wieder an den PC, Kunz, ein Arbeitskollege hat sie angeschrieben. Er hat keine Ahnung, wie er die Hausaufgaben machen soll. Katharina hatte eigendlich gedacht, dass das nicht auf morgen ist. Aber sicher ist sicher. SIe guckt sich die Sachen halt mal an. Aber wirklich einen Plan hat sie auch nicht. Und Raffa, die sie noch fragen könnte ist nicht on. Tja, sie macht halt mal die ersten 4 Aufgaben. Weiter weiß sie selbst mit Hilfe des Tabellenbuchs und Fachkundebuchs nicht. Ist ihr egal. Sie und Kunz werden sowieso eine der weniger sein, die sich die Sachen überhaupt angeguckt haben. MÄX schreibt sie an. Das übliche. Katharina versteht nicht, warum er sie überhaupt anschreibt. Katharina macht das besste daraus und frägt ihn, ob er nicht ein paar Kastanien will. Bei ihm schlafen angeblich alle. Glaubt sie zwar nicht so richtig. Aber egal. Sie wird ihn wieder fragen. Morgen vll, wenn sie ihn sieht. Denn jetzt geht sie ins Bett.Sie hat heute kaum die Auge aufbekommen. Sie kann keinen Punkt in die Mitte des Sichtfeld bringen. Das fokusierte muss auserhalb sein, sonst sieht sie noch weniger. Warum? keine Ahnung. Vll, hätte sie doch etwas mehr schlafen, oder weniger lesen sollen. Vll ist es auch die Erkältung.

Dienstag, 9.10

Schule. Katharina geht aus dem Haus wie jeden Morgen. Am Bahnhof trifft sie Raffa, mit der sie Bus fährt. Dann hat sie 4 Stunden Dürr. Das war er erklärt versteht sie. Anders wie beim Becker, den sie danach hat. Das ist ihr aber egal, weil sie nach den 6 std sowieso aus hat. Zu Hause angekommen, gibt es Mittagessen. KAtharina isst ein paar Kastanien. Dann ist sie etwas im Internet. Dann räumen ihr Vater und sie das Arbeitszimmer auf. Ein Regal hat sich aus den Dübeln gelöst und das stand dann alles auf dem Schreibtisch, so dass keiner was machen konnte. Sie haben die Sachen in einen Umzugskarton getan und ins Schlafzimmer gestellt. Katharina macht Hausaufgaben. Das bedeutet sie versucht es. Aber wenn man es im Unterricht nicht versteht, dann versteht man es zu Hause meistens auch nicht, trotz Tabellen- und Fachkundebuch. Ihr Vater erklärt es ihr. Dann gibt es Abendessen. Nach dem Abendessen muss Katharina auf Falko "aufpassen", weil ihr Vater zum Elternabend geht und ihre Mutter irgendwie was sportmäßiges macht. Egal was, hauptsach nicht alleine mit ihr. Und auf Falko muss man nicht aufpassen. Wenn er am PC sitzt kann man alles machen. Katharina hat noch ihre Hausaufgaben fertig gemacht und ist duschen gewesen. Danach hat sie Falko ins Bett gebracht und ihm was vorgelesen. In Deutsch sollen sie eine Präsentation halten. Das wäre ja nicht unbedingt das Problem. Aber sie sollen es zu zweit halten. Katharina weiß nicht wen sie fragen soll. Raffa macht mit Kunz. Und sonst. Tja, keine Ahnung. Maxim vll. Aber sie hat keine Ahnung, wann und wie sie ihn fragen soll. Ein Thema hätte sie schon. Morgen hat sie den Termin. Um 10 Uhr geht sie. Sie hat keine Ahnung, wie sie sich so irgendwas vorstellen soll. Nach dem Motto, wieder ein Gesicht mehr, das sie nicht rekonstruieren kann. Die Grötzinger nicht, die Kroker nicht (von der hat sie den Namen lange noch nicht mal gewusst) und bei der wirds warscheinlich nicht anders sein. Alle anderen Gesichter kann sie jeder Zeit rekonstruieren. Bei Steffi und Sina klappt es am besten. Das mit den Augen ist immer noch nicht weggegangen. Heute morgen wäre Katharina fast vor den Bus gelaufen, wenn Raffa nicht da gewesen wäre.

Mittwoch 10.10

Heute morgen ist Katharina wie jeden Morgen in die Schule gegangen. Zwei Stunden Becker standen auf dem Programm. Danach ne Stunde Wirtschaftskunde. Dann ist Katharina gegangen. Zu ihrem Arzttermin. Den hat sie aber erst mal suchen müssen, auch wenn sies bei GoogleEarth nachgeschlagen hat. Aber sie hat es doch gefunden. Dann war sie in der Praxis drinnen. Alles ruhig. Zwei Sekretärinnen, die das gleiche an hatten. Und unnatürlich ordendlich. Sie hatten zwei verschiedene Wartezimmer. Einen Raum und einmal ein paar Stühle im Gang. Eine der beiden Sekretärinnen drückte Katharina einen Fragebogen in die Hand. Der war fast so, wie beim Arbeitsmedizinischen Dienst. Nur dass er etwas länger war. Zwei Leute hatte sie gesehen. Ein Patientin und eine die dort arbeitet. Katharina hat sich nicht wohlgefühlt. Dann kam eine die dort arbeitet. Katharina wurde mit Namen begrüßt. Nur, dass Katharina nicht wusste/weiß mit wem sie es zu tun hatte. Die Frau hat sie mitgenommen in einen Raum, an dem ganz groß an der Tür Nr. 2 stand. Ein Raum, der genauso komisch war, wie der Eingangsbereich. Nur, dass das Licht dunkler war, es sollte wohl Wärme ausstrahlen. In dem Raum stan ein Tisch, drei Stühle, einen Beitisch für den Drucker, ein Regal mit wenigen Büchern und eine Sitzecke mit Kissen. Man hörte das Brunnenwasser von draußen und die Straße, aber auch nur weil ein Fenster gekippt war. Die Frau, geschminkt, mit Kostüm, überflog den Fragebogen. Und fragte eine Menge Dinge, die ihr Katharina scheinbar nur unausreichend beschreiben konnte. Letztlendlich kam sie zu dem Entschluss, dass Katharina ihr nicht vertraut, sie warscheinlich eine Stoffwechselstörung hätte, so dass ihre Wahrnehmung eingeschränkt ist und sie machten einen Termin beim Neurologen aus. Der ist aber erst im November, wieder in einer Schulwochen... In zwei Wochen sehen sie sich wieder. ls letztes hat Katharina noch einen zweiten Fragebogen ausfüllen sollen. Hat sie gemacht. Dann ist sie gegangen. Sie ist aber nur bis zur Ampel gekommen, weil sie da gemerkt hat, dass ihr ein Zettel für die Schule fehlt.Als sie den hatte, ist Katharina wieder in die Schule. Da kam sie gerade zu einer Stunde Huber. Steffen schärzte, ob der Arzt denn zärtlich war. Die Wahrheit wäre eigendlich gewesen, dass ihr das dort ganz und gar nicht gefallen hatte. Katharina war ja echt dankbar, dass zu auf dem Stempel klein stand, wo sie war. Herr Becker hat sie trotzdem komisch angesehen, nach dem er den Zettel richtig gelesen hatte. Katharina kann sich jetzt schon vorstellen, wie sie die Schucker angucken wird, wenn sie ihr auch so nen Zettel gibt... Katharina weiß noch nicht, wie sie das ihrem Vater verklickern soll, dass sie dort hin geht. Mal gucken, vll muss Steffi wieder herhalten. Als Katharina in die Klasse rein ist, haben sie alle angeguckt, als wäre sie ein Monster. Zum Glück haben sie nicht gesehen, dass sie noch gegen den Tisch gelaufen ist. Tobias ist ein einfacher Nachbar. Katharina hat Bauchweh. Ist eigendlich kein Wunder. Sie hat nur ein bischen Müsli, ne Karotte, nen Apfel, zwei Brezeln, zwei Rippen Schokolade. Dann gibts Abendessen. Katharina hat keinen Hunger. Aber essen sollte sie trotzdem was, weil sie ja Bauchweh hat. Danach versucht sie noch ein bischen zu lernen. Und das Buch das sie noch hat ist auch nicht so das wahre... Am liebsten würde sie ja ins Bett gehen, aber man kann ja nicht schon um 8 Uhr ins Bett.


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neu

Ich steh mit Raffa an der Bahnhaltestelle in Richtung Hauptbahnhof. Auf einmal kommt jemand von hinten auf mich zu und hält mir die Augen zu. Ich habe es nicht gewusst. Irgendwann hab ich es dann doch erraten, dass es Manuel ist. Er redet davon, dass er mich mal anrufen wollte, aber keine Telefonnummer gefunden hatte. Er "Wer sind die zwei, die mich schon die ganze Zeit von oben bis unten mustern?" Ich hab nicht gewusst, wen er meint. Da seh ich dass, Becker und Marc auch an der Haltestelle stehen. Ich: "Das willst du nicht wirklich wissen. Aber erzähl mal, was machst du wirklich hier. Du willst mir doch nicht erzählen, dass du einfach so hier bist." "Nee, will ich nicht. Ich hab gedacht, wenn ich keine

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die nächste Geschichte (wird irgendwann weiter geschrieben...)

Des habe ich mir jetzt ausnahmnsweise malnicht ausgedacht, sondern heute Nacht geträumt.

Ich hatte irgendeinen Unfall. Und war in Germersheim im Krankenhaus. Daniel seine Mutter arbeitet dort als Krankenschwester. Als ich wieder wach war, saß Britgitte neben mir. Und meinte, ach Mira, dich hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Das letzte mal am Infotag. Nur, dass ich dich jetzt hier treffe, ist mir nicht recht. Ich: War auch nicht so geplant, ich weiß´von nichts mehr. Was ist denn passiert? Brigitte: Du und dein Bruder hatte einen Unfall mit dem Wohnmobil.

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ne andere Geschichte
Am Titisee den Campingplatz (beim Seminarhaus) gekauft.
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Mein anderes Leben

Die Wohnung war sogar Katzen freundlich, daher haben wir Kati wieder zu uns genommen. Kati war überglücklich. Brüderchen klebte immer noch sehr an mir. Wenn ich mit Steffi ein paar Stunden weg war hat er zumindest angerufen, wenn nicht is er sogar gekommen. Ihn nachts oder abends alleine zu lassen war nicht möglich. Nur wenn er mit Manuel zusammen war, oder mit anderen Freunden dann konnte ich weggehen. Bei der Modelleisenbahn hat er wieder ganz von vorne angefangen. Wir hatten nur wenige Sachen von zu Hause: Kati, unsere Schulransen und die Sachen die wir anhatten, mehr nicht. Alles andere war neu. Die vom Jugendamt kamen manchmal vorbei um zu gucken, ob alles okay is. Und das war es.

Wir haben uns auch um die Beerdigung kümmern müssen, die aber erst 3 Monate nach dem Unfall stattgefunden hat. Für uns war es gar nicht einfach, den "richtigen" Friedhof zu finden. Wir haben uns schließlich für den Durlacher entschieden.Und dann die Trauerfeier. Wen wir einladen sollten haben wir nicht gewusst. Ich hab dann mal an alle, die ich in irgendwelchen Adressbüchern oder Adresslisten gefunden hab. Die Trauerfeier war für uns der Horror.

Einmal kam Brüderchen zu mir in die Schule. (Normalerweise war er Donnerstags und Freitags alleine bei EnBW. Freitags kam er dann meistens mich abzuholen oder er is zu Manuel.) Aber es war an einem Donnerstag. Ich hatte überhaupt nicht mit ihm gerechnet. Es hat an der Tür geklopft, wir guckten alle zur Tür. Brüderchen guckte sich um, sah mich, rannte zu mir und fiel mir total aufgelöst in die Arme. Dann war es eine ganze Weile ruhig, bis der Berger weiter mit dem Unterricht gemacht hat. Brüderchen heulte und heulte. Irgendwann hat er dann aufgehört und mir erzählt, er wäre nach Hause gegangen und is vor der geschlossenen Tür gestanden und hat auf Papa gewartet. Bis ihm klar geworden ist, dass Papa ihm nie wieder die Tür öffnen würde. Ich hab ihn dann mal neben mich gesetzt und hab versucht dem Unterricht zu folgen. Hat nciht so ganz geklappt. In der kurzen Pause, die wir hatten, hat sich Frog super um ihn gekümmert. Ich rief den Mac an und erzählte ihm, was passiert war. Er hatte schon bei Brüderchen in der Schule angerufen, weil er nicht gekommen war. Als alle anderen in die Mittagspause gegangen sind (Falko is mit Frog schon mal raus) hat mich der Berger gefragt ob alles okay wäre und ob er irgendiwe helfen kann. Ich erzählte ihm alles. Er bot mir an uns zu unseren Pflegeeltern (bei denen wir da noch wohnten) zu fahren. Ich nahm das Angebot gerne an. Danach machte Brüderchen Hausaufgaben und ich folgte dem Unterricht (mehr oder weniger). In einer Pause kam er und fragte, ob er Manuel anrufen könne. Ja klar. Er redete recht lange mit ihm. Die nächsten Lehrer guckten uns immer recht komisch an, sagten aber nichts. Als Brüderchen dann auch noch in LF3 mitmachte, guckten ihn alle erstaunt an. Aber es wurde akzeptiert und es hatte keiner was dagegen. Danach sind wir zum Lehrerzimmer, weil wir ja mit dem Berger "nach Hause" fuhren. Den anderen war natürlich mitlerweile klar, dass er nicht Macs Sohn ist, sondern mein Bruder. Aber das war mittlerweile egal.


Manuel war mitlerweile sehr oft bei uns. Manchmal spielten wir auch zusammen Akkordeon oder redeten miteinander. Eines Tages stand er plötzlich vor der Haustür und fragte mich, ob er heute Abend nicht mal hier schlafen könnte, er würde auch ganz bestimmt keine Umstände machen. Ich: Ja, sicher. Was denn los? Er: Nix is. Ich: Willst du was essen, wir haben noch Flammkuchen . Er: Des wär super, ich also in die Küche, nen Flammkuchen in den Backofen geschoben. Und zu Brüderchen, ihm sagen, dass Manuel da is, der etwas schlecht gelaunt is. Ob er ihn nicht etwas aufheitern könnte. Manuel hat den Flammkuchen in einer Geschwinigkeit gegessen, in der ich ihn noch nie hab essen sehen. Ich: Willst du Duschen? Du siehst total fertig aus. Er: Des wär ne super Sache. Ich: Hier Handtuch, Duschgel kannst du von Falko nehmen. Also is Manuel duschen. 5Min später schreits aus dem Bad: Wo is denn mein rucksack? Hab ich den net mitgenommen? Ich ihm seinen Rucksack geholt. Er: Danke. Habt ihr irgendwo Haargel? Ich: Öhm, weiß net, guck halt mal, wenn du Glück hast is noch was da. Er hatte Glück. Sah net schlecht aus. Ich bin wieder in die Küche und hab nen Schokopudding aus dem Kühlschrank geholt. Willst du auch Schokopudding? Er: Ja, klar will ich Schokopudding! Von dem Pudding hab ich net mehr viel abbekommen, weil er in einer Geschwindigkeit gegessen, bei der ich nicht mithalten konnte. Er: Hast du Lust nen Film zu gucken? Ich hab einen dabei, aber ich weiß net was für einen. Ich: Dann guck halt mal. Er: Hey nee, wo is schon wieder mein Rucksack? Ich guckte ihn an und meinte: Überleg mal Manuel, du hast ihn im Bad noch gehabt. Jetzt hast du ihn nicht mehr. Wo könnte er also sein? Er guckte mich voll verplant an und meinte: Ja stimmt, könnte sein. Is eingendlich mein Akk noch hier? Ich: Ja des is hier. Aus seinem vollgestopften Rucksack fingerte er eine DVD raus: Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich. Ich die DVD eingeschoben, wir uns hingesetzt und geguckt. Na 5 min is er eingeschlafen. Ich hab ihn zugedeckt und hab Brüderchen gewarnt und das Telefon leiser gestellt. Gerade will ich das Telefon wieder hinstellen klingelt es. Manuels Mutter, ob Manuel da sein, er wäre nämlich die letzte Nacht nicht zu Hause gewesen und sie hätten sich gezofft. Ich: Ich hab seit 3 Tagen nichts mehr von ihm gehört. Sein Akk wäre aber hier. Schon mal auf dem Handy probiert? Sie: Ja, klar hat sies schon auf dem Handy probiert, aber des is aus. Ich: Vll Akku leer? Sie: Dann mal Danke für die Auskunft und wenn er bei mir is, soll er sich bei ihr melden. Ich: Okay, mach ich. Ich bin dann zu Brüderchen um ihm zu sagen, dass ich seiner Mutter gesagt hab, dass Manuel nicht bei uns ist, damit er nicht was anderes sagt, falls sie noch mal anruft. Ich hab mir natürlich schon so meine Gedanken gemacht was los ist, aber ich hatte keine Ahnung. Also hab ich mal seinen Rucksack durchsucht. Sein Handy hab ich gefunden. Aus. Ne Menge Klamotten und sein komplettes Schulzeug. Ich also irgendwas anderes gemacht und Manuel schlafen lassen. So gegen halb 11 kommt er zu mir ins Zimmer. Total verschlafen. Er: Du bist ja noch wach... Ich: Ja, bin ich. Deine Mutter hat so gegen halb 6 mal angerufen und gefragt ob du hier wärst. Ich hab ihr gesagt, dass du hier bist. Er guckt mich an. Er: Scheiße! Kannst du nicht ein mal deinen Mund halten? Er sucht schon wieder seinen Rucksack. Ich: Manuel, natürlich hab ich ihr nicht gesagt, dass du da bist. Oh man! Aber was is eigendlich? Er: Echt? Ich: Natürlich! Nach dem du innerhalbt von 3 min einen sauheißen und verdammt großen Flammkuchen runterschlingst, war klar, dass war net stimmt. Nur weiß ich net, was. Ich helfe dir. Das weißt du, aber ich kann dir nur helfen, wenn du mir sagt, wie. Er guckte mich lange an. Dann meinte er: Ich weiß nicht wie du mir helfen kannst, aber du tust es schon. Er war einige Zeit ruhig. Ich nahm ihn an der Hand und ging mit ihm ins Akkordeonzimmer und spielte irgendwas aus dem Gedachtnis. Er hörte zuerst einige Minuten zu, dann setzte er sich ebenfalls und spiele mit mir im Wechsel. Das machten wir eine ganze Zeit lang. Dann hörte ich auf und nur er spielte, wir spielten im Wechsel. Nach dem wir aufegehört hatten, gingen wir in die Küchen und aßen mal wieder. Er futterte und futterte mal wieder. Ich sichtete noch eine Packung Schokopudding im Kühlschrank. Willst du noch? Ja, klar, nichts geht über Schokopudding.Dabei redete er endlich: Er hätte Zoff mit seiner Mutter gehabt. Er hatte nach dem Familienstammbuch gesucht und hatte es erst nicht gefunden (Wir hatten im Bezug auf Sorgerecht über des Familienstammbuch geredet. Er meinte seine Familie hätte so was nicht, was ich ihm nicht geglaubt hab.) Dann suchte er bei seiner Mutter im Schreibtisch, da war es auch. Er hat das durch geblättert und gelesen. Nur dass er sich selbst nicht gefunden hat. Das hat er komisch gefunden. Deswegen hat er in der Schublade gesucht. Da waren dann viele Zettel und Briefe von wegen Adoption und Sorgerecht und solche Sachen. Er hat sich das durchgelesen und hat ferstgestellt, dass es dabei um ihn ging. Er hat alles so stehen und liegen gelassen, hat seine Sachen gepackt und is gegangen. Auf dem Weg nach nach unten kommt ihm Susanne entgegen. Sie fragte ihn, warum er es denn so eilig hätte. Er meinte, er hätte es nicht eilig, er wäre nur gut drauf (natürlich war das Gegenteil der Fall).Er is dann in die Stadt in den Schlossgarten. Wo er auch übernachtet hat. Am nächsten Tag is er auch in die Schule. Danach hat er sich noch ein bischen in der Stadt rumgedrück und jetzt ist er hier. Ich guckte ihn an und meinte, das heißt, du hast durch Zufall erfahren, dass du adoptiert wurdest? Er: Ja, genau. Seine Augen wurden ganz weit und er heulte los. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Mit weinenden Jungs konnte ich nicht umgehen. Ein Taschentuch hab ich ihm erstmal in die Hand gedrückt. Ich sagte: Irgendwie wirds schon weiter gehen. Jetzt bleib erst mal hier. Und morgen sehen wir weiter.... Wann hast du denn morgen Schule? Du weißt, dass ich um 5 aufsteh und Brüderchen ein paar Minuten später. Um halb 7 gehen wir aus dem Haus. Sollen wir dich wecken, bevor wir gehen? Er: Normalerweise stehe ich um 7 Uhr auf. Aber jetzt hab ich mein Fahrrad nicht dabei, dann werde ich wohl mit der Bahn fahren müssen. Kann ich mal kurz im Internet gucken, wann ne Bahn fährt. Ich: Ja, klar. Bedien dich! Seine Bahn fährt um 7 Uhr 15. Das heißt er muss um 6 Uhr 15 aufstehen. Wir wecken ihn. Ich schickte ihn erst mal ins Bett. Am nächsten morgen weckten wir ihn um 6 Uhr 15. Frühstück steht auf dem Tisch. Wir zu EnBW. Er in die Schule. Ich hatte ihm noch den Hausschlüssel gegeben, damit er wieder reinkommt, weil wir ja erst so gegen 4 wieder kommen. Als wir wiederkamen, war eingekauft, der Tisch gedeckt und es roch wunderbar nach Essen. Manuel rief von der Küche, dass wir uns an den Tisch setzen könnte und dass es dann Spargel mit Lachs geben.Wir aßen gerne. Und es war gut. Für uns hatte schon lange keiner mehr gekocht (außer er: kurz nach dem Unfall). Manuel war happy. Er sagte mir, er hätte seine Hausaufgaben gemacht und ihm wäre Langweilig geworden, da dachte er, er könnte ja kochen. Er hätte sich etwas Geld aus der einen Schublade in der Küche genommen, er hätte noch die Kassenzettel. Ich sagte, dass das okay wäre. Er wäre auch noch im Saturn gewesen, ob wir nicht Lust hätten, eine lustigen Sams-Film zu gucken. Er würde auch nciht mehr einschlafen.

Wir guckten also den Film. Wir lachten viel. Manuel ging in den Keller um zu sehen, wann wir wieder Mineralwasser kaufen müssten. Als er gerade weg war, klingelte es. Die Polizei. Ich war froh, dass ich nicht sagte, ob Manuel was vergessen hatte. Mir war klar warum sie kommen. Ich hatte mich schon länger darauf eingestellt. Und ich hatte beschlossen, wenn es nicht zu gefährlich wäre, würde ich lügen. Das hatte ich Falko auch gesagt. Er wollte das gleiche machen. Die Polizisten kamen also herein. Brüderchen hatte verstanden was Sache ist und meinte, er würde noch kurz den Briefkasten leeren, das hätte heute noch keiner gemacht. Natürlich ging er nicht den Briefkasten leeren, sondern in den Keller Manuel sagen dass er bleiben soll, wo er ist. Die Pzeri Polizisten fragten mich, ob ich Manuel gesehen hätte, ich sagte, dass ich ihn einmal in der Straßenbahn gesehen hätte. Und dass ich mir sicher bin, dass er früher oder später hier auftauchen wird, weil sein Akkordeon hier wäre. Sie glaubten mir nicht, daher zeigte ich ihnen die Akkodreons. Sie gaben mir noch eine Visitenkarte. Da kam Brüderchen, den sie auch noch fragten. Es sagte, dass er ihn seit dem er das letzte mal da war um mit mir Akkordeon zu üben nicht mehr gesehen hätte. Sie gingen. Falko hatte sogar wirklich die Post mitgebracht. Allerdings die von den Nachbarn... Er is dann zu den Nachbarn und sagte, dass diese Post bei uns im Briefkasten gelandet wäre... Danach ging er zu Manuel in den Keller. Manuel meinte nur, dass er verdammt Glück gehabt hätte. Ich sagte ihm, dass es so nicht weiter gehen würde. Wir müsste eine Lösung finden und deine Mutter will mit dir reden. Er ging vollkommen an die Decke. Was sie denn mit mir reden wolle, sie wäre nicht meine Mutter, sie hat mich die ganzen Jahre angelogen. Ich sagte erstmal gar nichts, weil es ja stimmte was er sagte. Nach einer Weile meinte, ich ob er seine leibliche Mutter gerne kennenlernen würde. Er überlegte lange und meinte dann, dass er sie wenigstens mal sehen möchte. Ich sagte, dass wenn wir uns beeilen würden, dass wir dann noch zur Karlsburg gehen könnten. Er guckte mich ne Weile an und holte seinen Kinderausweis aus seiner Tasche. Wir kamen noch rechtzeitig. Er guckte mich wieder lange an, bevor er fragte, ob er einsicht in das Geburtenbuch haben könnte. Er schrieb die Daten seiner Mutter ohne einen Gesichtsverzig ab. Sein Vater war nicht eingetragen. Es war eine Lisa Gegenmayer. Und er wurde in Düsseldorf geboren und mit 20 Tagen zur Adoption freigegeben worden. Wir rannten nach Hause. Dort suchten wir im Internet nach ihr. Wir hatten ca 20 zur Auswahl. Er rief alle an. Zwei davon schieden unserer Meinung nach aus, wiel sie sich anhörten wie alte Omas. Als er alle durch hatte guckte er mich an und fragte mich was er jetzt tun solle. Ich wusste es auch nicht. Also sagte ich, dass wir jetzt alle ins Bett gehen sollten und morgen weitersehen sollte. So machte wir das auch. Ich überlegte, was ich Manuel vorschlagen könnte: Wir würden zu jeder der 18 mal fahren. Und dann weiter sehen. Ich erzählte Manuel meine Vorschlag. Er empfand ich für gut. Mit der ersten fingen wir an. Wri Klingelten bei einer Altbauwohnung. Es war keiner da. Also setzten wir uns in ein Kaffee und warteten . Gegen halb 9 versuchten wir es noch mal. Wir hatten uns eine Geschichte ausgedacht, weshalb wir kommmen: wir sammeln Spenden für den Arbeiter Samariter Bund Arbeitskreis Kinder im Heim in Deutschland. Jetzt war sie da. Wir hörten keine Kindergeräusche und auch keinen Mann. Ich erzählte unsere Storry, ob sie uns sie abgenommen hat, wusste ich nicht, es war aber ja auch egal. Manuel gab mir ein Zeichen, dass er es nicht glaubte. Wir gingen ohne eine Spende. Uns zwar zur nächsten. Da machte gleich jemand auf. Warscheinlich ihr Mann. Ich erzählte ihm wieder die Storry. Kinderstimmen hörten wir und eine Frau kam mal vorbei. Sie spändeten 100 Euro. Manuel hatte Hoffnung. Wir gingen zur nächsten. Sie sprach viel. Manuel höre zu. Wir gingen ohne eine Spende. Er glaute es nicht. SO machten iwr noch die nächste WOche weiter. Am Schluss hatten wir 6 von den er glaubte, es könne seine Mutter sein und 350 Euro. Tja super und was nun? Er schireb an alle 18 einen Brief. Von 17 bekam er eine Antwort: Eine kann keine Kinder bekommen, zwei haben ein Kind zur Adotion frei gegeben, und alle anderen haben schon Kinder. Das heißt es gab noch 3 zur Auswahl. Die eine der zwei schrieb, dass sie um 1991 ein Kind zur Adoption freigegeben hätte. Die andere 1992. Es könnten beide sein. Da er im Dezember 1991 von seinen jetztigen Eltern adoptiert wurde. Er schireb beiden wieder, dass er schon einaml vor ihrer Hasutür stand und Spenden gesammelt hat. Beide wollten sihc mit ihm treffen. Er hatte Angst davor nacher zwei Mütter zu haben. Ich sollte mit. Also nahm ich nen Tag Urlaub. Brüderchen ging ins Geschäft, wie immer. Wir versprachen, um 17 Uhr wieder zu Hause zu sein. Die erste hatte Fotos von ihrem Kind dabei. Auf den Bildern sah der Junge Manuel sehr ähnlich. Die zweite redete viel davon, weshalb sie ihr Kind weggegeben hatte. Manuel sah ihr rech ähnlich. Wir wussten nicht welche es war. Beide schickten Manuel eine Kopie ihrer Adoption. Die erste war es. Sie trafen sich wieder. Aber ich musste wieder mit. Sie redeten über alles mögliche. Nur seine Eltern wurden nicht erwähnt. Das Problem war immer noch nicht gelöst.


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Mein anderes Leben
Als ich am Monatsanfang meinen Kontoauszug raus ließ bin ich fast umgefallen. Auf meinem Konto waren 17.000 und nen paar Zerquetschen. 5 mal 3.333 Euro und mein normales Ausbildungsgehalt. Ein mal 3.333 Euro hätte ich ja noch verstehen können, aber warum gleich 5 mal? Keine Ahnung. Ich ließ also mal wieder die Berufsschule saußen und ging zu der Frau. Sie erklärte mir, dass ich gleich 5 mal hintereinander gewonnen hätte. Ich dachte, mich wird der Schlag treffen. Was sollte ich mit so viel Geld machen? Ich überwieß erstmal 10.000 auf mein Sparbuch bzw legte es sinnfoll an. 50 hob ich mir ab, um die Schulden zu begleichen, die mitlerweile angefallen waren, da ich Miete und so weiter zahlen musste. Sina überwies ich auch gleich 30 Euro, damit sie Kati Dosenfutter kaufen kann. Und 20 Euor steckte ich in meine eigene Tasche. Zuerst erzählte ich es Steffi, die mich ungläubig anguckte, mich dann fragte, was ich denn damit vor hätte und sich dann rießig freute. Sie hatte auch eine Idee, was ich mit dem Geld machen könnte: Uns eine Wohnung kaufen und dann dort einziehen. Ich lenkte ein, dass ich für Falko kein Sorgerecht habe. Sie meinte, jetzt wo ich so viel Geld hätte, würde sich da sicherlich was machen können. Wir riefen also beim Jugendamt an, und fragte wie es aussehe, dass eine volljährige Schwester das Sorgerecht für ihren Bruder bekommen könnte. Die meinten, dass das unter bestimmten Vorraussetzungen gehen könnte. Welche Vorraussetzungen? Ja, das müsste man dann im Einzelfall klären. Zwei Wochen später hatte ich den Termin. Ja, wenn Sie eine Wohnung haben -> wir haben eine Wohnung, wenn ich ein gesichtertes einkommen haben ->reichen 3.300 monatlich? wenn ihr Bruder einverstanden ist -> ist er mit Sicherheit, wenn das keine Auswirkungen auf meine Ausbildung oder seine schulischen Leistungen auswirkt -> wenn es nach dem Unfall besser geworden ist, wird es dann kaum schlechter werden ... Ja, dann würde dem nichts mehr im Wege stehen. Ich muss unser Familienstammbuch mitbringen, Falko und meinen Personalausweis. Okay, einen Monat später ist der Termin. Ich war überglücklich. Mit Falko ging ich zu erst Eis essen dabei erzählte ich ihm alles. Er war genauso glücklich. Ich meinte, es war zwar nicht schlecht bei unserer Pflegefamilie, aber wir wollten ein eigenes Zuhause. Einen Monat später hatte ich das Sorgerecht. Und zwei Wochen später hatte ich eine 4 ZimmerWohnung in Durlach für uns gekauft. Wir zogen mit unseren paar Sachen sein, bestellten Möbel. Zu Hause war das immer noch nicht, aber ich war noch nicht dazu bereit nach Hause gehen zu können. Falko nahm mir das auch zum Glück nicht übel.
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Mein anderes Leben (?)

Kann man das als Überschrift lassen?

Dadurch, dass ich das der Frau nicht glaubte, sagte ich Brüderchen auch nichts. Also habe ich mal Berufsschule geschwänzt und bin da mit samt Ausweis hin. Is ja net weit von der Heinrich Hertz. Die Frau entpfing mich freudestrahlend und erklärte mir stolz, dass ich die erste sei, die bis jetzt es geschafft hatte, 6 richtige zu haben. Tja, ich wusste nicht so richtig, wie ich reagieren soll. Ich hatte anscheinden bei Millklick eine Millionen gewonnen. Okay, die Millionen bekomme ich nicht auf ein mal sondern Stückchenweise (3.333€ monatlich). Ich gab ihr die Kontonummer von meinem Konto. Aber sobald ich nichts auf meinem Konto drauf is, glaube ich das nicht. Daher erzählte ich auch niemandem davon. Mac fuhr uns immer noch zu unseren Pflegeeltern und ging mit Brüderchen essen. Unsere Noten waren super und wir waren eigendlich glüpcklich, zumindest so glücklich, wie man sein kann, wenn man seine Eltern verloren hat. Mit Manuel hatte ich ein super freundschaftliches Verhältnis. Wir fanden es nur nicht so toll, dass wir immernoch von unserer Pflegefamilie abhängig waren. Es war zwar okay, aber wir wollten unser eigenes zu Hause. Mit Falko sprach ich zwar nicht darüber, aber ich hatte unseren Hausschlüssel und Papas Uhr. Papas Uhr, wollte ich später mal Falko geben, sobald seine Arme dick genug wären, dass er sie tragen kann. Ich ließ unseren Hausschlüssel (mit Breifkasten) nachmachen und gab ihn Sina, damit sie sich um Kati kümmert. Ich selbst und Brüderchen waren nie wieder in der Wohnung. Dem Schlüssel und die Uhr habe ich in ein Schließfach bei einer Bank legen lassen. Da sind die Sachen am besten aufgehoben.


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Überschriften sind ne schwierige Sache

Dort angekommen, drückte uns der Arzt jedem von uns ein Laptop in die Hand. Wir würden doch sicher ne Idee haben, wie man sich damit die Zeit vertreiben kann. Die Teile hatten sogar Internetverbindung. Nach zwei Stunden kam er wieder und meinte, es wäre jetzt genug, wir sollten uns lieber darüber unterhalten, wie es weiter gehen soll.Wir würden in eine Familie kommen, die uns beide aufnehmen würde. Sie hätten dort allerdings etwas wenig Platz. Brüderchen antwortete, dass uns das nichts ausmachen würde. Er fuhr uns hin. Mittlerweile war es halb eins in der Nacht. Wir wurden von einem Ehepaar empfangen, die uns unser Zimmer zeigten. Es war wirklich klein, aber uns war es egal. Sie fragten noch was wir zu essen wollten, aber wir wollten gar nichts. Brüderchen zog sich aus, legte sich hin und schlief. Ich versuchte es ihm nachzumachen, aber ich konnte das nicht. Gegen zwei war ich wieder in der Küche unten und aß was im Kühlschrank war. Unsere Ersatzmutter kam in die Küche. Sie fing damit an, dass das bei den meisten so ist, die kleinen schlafen ein und die Großen können nicht schlafen. Ich antwortete nicht. Nach ner Weile fragte ich sie, ob sie Bananen und Milch da hätte. Sie sagte mir, dass im Shrank bananen wären und Milch im Kühlschrank. Ich machte Bananenmilch für Brüderchen und stellte die Bananenmilch in den Kühlschrank. Sie guckte mir unentwegt zu und fragte, ob ich sie nicht trinken wolle. Ich sagte, dass die Milch für Falko morgen früh wäre und ob sie sie ihm nicht geben könnte, falls ich noch schlafen würde. Dann ging ich ins Bett. Ich schlief nicht lange. Aber um 5 Uhr war ich wieder wach. Da ich nicht wusste, was ich machen soll, schrieb ich Falko einen Zettel, dass ich bei EnBW wäre. Die Ausbilder guckten etwas komisch und boten mir an, wieder zu gehen. Ich blieb aber. Ich vertiefte mich in die Schaltungen, dass ich nichts mehr mitbekommen habe. Erst als der Goldschmidt mir die Hand auf die Schulter legte, ich solle mal zum Mac gehen habe ich verstanden, dass sie davor mit mir geredet haben. Beim Mac waren keine Auszubildende. Aber Falko. Er saß an einem der kleinen Pcs und machte irgendwelche Schaltungen mit LOGO!. Ich umarmte Falko und sagte ihm, wir müssen bei unserer Pfegefamilie anrufen, nicht dass sie dich suchen. Falko fragte mich wo ne Toilette sei. Ich zeigte sie ihm. Zurück beim Mac, meinte dieser, dass Falko richtig gute Schaltungen konstruieren würde. Die Tür ging auf, Daniel kam rein. Er fragte, was da draußen für nen Zwuckel rumlaufen würde. Ich hab ihm sofort eine runtergehauenund ihm erklärt, dass das mein Bruder war. Der Mac hat sich auch ganz schön aufgeregt. Daniel solle sich lieber eine Scheibe von ihm abschneiden. Daniel hat ganz schön schnell wieder die Tür gefunden. Ich fragte den Mac ob er sich einbischen um Brüderchen kümmern würde. Er meinte, dass ihm das Spaß machen würde. Brüderchen kam zurück und zeigte mir seine Schaltung. Ich ging wieder zurück zu meiner eigenen. Kurz vor dem Mittagessen, fragte mich der Mac, ob ich nicht alleine essen wollte, er würde Falko mit zum Mittagessen nehmen. Ich antwortete, dass das nicht schlecht wäre. Danach ging er zu Daniel und verklickerte ihm, dass er absulut keinem sagen würde, dass Falko mein Bruder ist. Ich ging also wie immer mit Raffa essen. Nach dem Mittagessen fragte mich der Mac, ob er uns nicht dort hin fahren sollte, wo wir heute nacht geschlafen hätten. Ich bejahte dankend. Nach Feierabend zog ich mich wie immer mit Raffa um. Aber dann bin ich wieder nach oben gegangen, wo die zwei schon auf mich gewartet haben. Bei unseren Pflegeeltern rief ich Manuel an. Danach fragte ich Falko, wie es morgen weiter gehen sollte. Ob er wieder mitkommen sollte, oder ob er nicht in die Schule gehen wolle. Er wollte mit mir mit. Ich sagte ihm aber, dass er wieder in die Schule müsse und dass er dann übermorgen morgens in die Schule gehen würde und nachmittags könnte er ja bei uns seine Hausaufgaben machen. Er willigte ein. Wir aßen mit noch 3 anderen Kindern zu Abend. Danach gings ins Bett. Um 5 weckte ich Falko, der sofort hell wach war. Zusammen suchten wir seine Sachen zusammen.Er fuhr mit mir zu EnBW. Da wir schon etwas früher da waren, wie normalerweise, nahm ich ihn mit in die Umkleide, wo er seine Hausaufgaben machte. Um halb 8 schickte ich ihn in die Schule. Wir machten bis zum Mittag unsere Sachen. Um halb 12 war Falko wieder da. Er ging zum Mac und aß wieder mit ihm zum Mittag. Mittlerweile redete die ganze Ausbildung über "seinen Sohn". Ich grinste in mich hinein. In der Hinsicht hat Daniel außnahmsweise mal was getaugt. Alles was ich machte, funktionierte auf Anhieb, was mich und alle anderen wunderte. Nach Feierabend machten wir das gleiche Spiel wieder. Abends erkundigte ich mich nach Falkos Hausaufgaben. Er hatte sie alle gemacht. Ich schickte Falko zum Duschen und rief den Arzt aus den Krankehaus an. So ging das 3 Wochen lang weiter. Der Mac war begeistert von "seinem Sohn" und dessen Schaltungen. Der Goldschmidt über meine Schaltungen. Als ich eines Abend in mein Postfach guckte, sah ich eine Menge Mails von Millklick. Ich öffnete sie lustlos. Nur dass in der Mail nicht die von mir erwartete Tippbestätigung, sonderen eine Nachricht, dass ich 6 richtige hätte. Ich glaubte das erst mal nicht und rief unter der unten stehenden Rufnummer an. Die Frau am Telefon versicherte mir, dass das keine Witz sein und ob ich nicht mal mit Personalausweis irgendwie vorbeikommen könnte. Ich glaubte immer noch kein Wort.


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Immer noch keine Überschrift
Der Arzt von vorhin setzte sich zu uns. Da alle Blicke auf ihn gerichtet waren, wusste er nicht so genau, wie er anfangen soll. Deswegen ging er und kam mit zwei Kaffe und 3 HeißenSchokoladen wieder. Brüderchen rutschte auf meine Schoß. Manuel guckte mich fragend an. Ich legte meinen Kopf auf seine Schulter. Er fragte mich, ob es okay gewesen ist, dass er sich um Falko gekümmert hat. Ich konnte nur nicken. Der Arzt fing immer noch stockend an, dass es für uns wohl das sinnfollste wäre, wenn wir vorrübergehend zumindest in der Pflegefamilie wohnen würden. Brüderchen klammerte sich sofort an mich. Die Frau vom Jugendamt versicherte sofort, dass sie sich dafür einsetzen würde, dass wir zu einer Familie kommen. Manuel gruschtelte in seiner Tasche, er befördete ein Papier zu tage, tastete nach einem Stift, fand einen und schrieb etwas auf den Zettel. Den Zettel gab er mir, mit den Worten, damit ihr wisst, wo und wie ihr mich erreichen könnt. Kannst dus lesen? Der Arzt wartete bis Manuel draußen war. Danach drückte er mir 100 Euro und ein Handy in die Hand. Ich guckte verwudert, worauf er meinte, dass wir uns jetzt ein paar Anziehsachen kaufen sollen. Wenn wir wieder da wären oder sonst was is, die Nummern wären eingespeichert. Wir gingen alle zur Tür. Ich nahm Falko an die Hand. So gingen wir zur Haltestelle. Wir stiegen in die Bahn (ohne Strabkarte, wie ich später merkte) und fuhren in die Stadt, zum C&A. Wir kauften eine Hose und ein t-Shirt für Falko und für mich das selbe. Da ich sah, dass Falkos Sandalen sich fast auflösen, kauften wir noch ein Paar Schuhe, einen Pullover für mich und ihn und so weiter. Das einkaufen ging Problemlos er guckte ich guckte, das? nein? okay? aber guck mal das? ja zieh mal an? ja? passt das? gut gehen wir. Zurück im Krankenhaus meldeten wir uns wie uns gesagt wurde.
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Irgendwie sollte man eine Überschrift finden....

Ich weiß aber keine Überschrift... Also ohne

Annemarie hat das Auto, in dem Thomas und sie gefahren sind, an einen Baum gefahren. Annemarie war sofort tot. Thomas wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie haben mich sofort angerufen. Ich bin zu Falko in die Schule gefahren. Von dort aus sind wir mit der Bahn zum Krankenhaus gekommen. Falko wollte nicht mit in das Zimmer, in dem Thomas lag. Papa hatte seine Uhr ausgezogen. Sie lag auf dem Nachttisch. Getickt hat sie nicht mehr. Normalerweise tickt seine Automatikuhr noch 2 Tage weiter, wenn man sie nicht mehr bewegt. Papa hat noch gelebt, wurde aber künstlich beatmet. Er hätte jede Minute sterben können, in der ich bei ihm war. Ich war nicht lange bei ihm, weil ich Angst hatte, dass es passiert wenn ich da bin. Ich war gerade bei Falko angekommen, läuft mir ein Arzt hinterher, er wäre gerade gestorben. Falko hat sie ganze Zeit geweint. Er hat mich nicht mehr losgelassen und wollte von mir getragen werden. Er ist ganz schön schwer. Eine Frau kam und wollte mit mir reden. Aber Falko sollte nicht dabei sein. Wie hätte das denn funktionieren sollen? Ich blieb mit ihm auf dem Arm auf einem dieser Plasikstühle sitzen, bis wir eingeschlafen sind. Als ich wieder aufgewacht bin, war Falko nicht mehr auf meinem Arm. Ein Arzt legte mir die Hand auf die Schulter und meinte ich sollte mal mitkommen. Er führe mich in ein Zimmer, wo die Frau wieder war, die mich ohne Falko sprechen wollte. Ich fragte nach Falko. Er sagte mir, dass Falko in einem Zimmer neben dran spiele, mit einem meiner Freunde. Ich guckte warscheinlich etwas verdutzt, denn er erklärte mir, dass die Tante meines Freundes hier arbeiten würde und er es deswegen mitbekommen hat. Falko und Manuel würde sich super verstehen und Modelleisenbahn spielen. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Der Arzt ließ uns alleine. Die Frau stellte sich mir vor, sie wäre vom Jugendamt und hat sich uns zu kümmern. Sie wolle allerdings zu erst mit mir reden, bevor irgendwas anderes passiert. Sie sprach davon, dass ich ja schon 18 wäre und mir keiner mehr was sagen könne, anders wäre es aber bei Falko. Ich hörte mir das still und stumm an. Falko müsste in eine Pflegefamilie. Ich saß da wie gelehmt. Diese Frau wollte mir meinen Bruder nehmen, der einzigste, der mir noch geblieben ist. Ich fieng an zu heulen. In den Moment ging die Tür auf, Falko und Manuel kamen rein. Falko fiel mir um den Hals. Manuel setzte sich und versuchte scheinbar irgendwas zu erklären. Ich flüsterte Falko ins Ohr, was mir die Frau vom Jugendamt gesagt hatte. Folge war ein total verängstlichtes Gesicht. Ich sagte ihm, dass ich alles tu, dass wir zusammen bleiben können. Die Frau guckte sich das alles an. Dann fragte sie ob wir nicht hunger hätten, in der Krankenhauskantine gäbe es noch was. Also sind wir alle zur Kantine gedackelt. Und haben dort stumm gegessen. Ich hab nix runterbekommen. Nach dem die Frau ihren Teller leer hatte, guckte sie mich so an, als müsste ich etwas sagen. Da ich aber nicht wusste, was ich sagen soll, also hab ich nix gesagt.


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Vorwarnung

Ich habe noch nie versucht meine Geschichten aufzuschreiben, ob es mir gelingt, weiß ich nicht. Ausprobieren. Und das mach ich jetzt.. Aber wie fängt man so eine Geschichte an? Keine Ahnungl Einfach Ausprobieren. Was mich interessieren würde, liest das eigendlich irgendwer, was ich hier schreibe? Wenn ja, melde dich doch mal!

Also noch mal ausdrücklich für alle: Dies ist eine reine Geschichte, eine Erfindung von mir, meine Fanasie. Eigendlich ist das Teil einer Therapie. Zumindest das bei unter "meine Geschichten" steht. Alles andere ist real. Die Sachen haben daher keine Datumsangabe, weil das nicht passiert ist.


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