« Immer noch keine Überschrift | Girls´Day »
Dort angekommen, drückte uns der Arzt jedem von uns ein Laptop in die Hand. Wir würden doch sicher ne Idee haben, wie man sich damit die Zeit vertreiben kann. Die Teile hatten sogar Internetverbindung. Nach zwei Stunden kam er wieder und meinte, es wäre jetzt genug, wir sollten uns lieber darüber unterhalten, wie es weiter gehen soll.Wir würden in eine Familie kommen, die uns beide aufnehmen würde. Sie hätten dort allerdings etwas wenig Platz. Brüderchen antwortete, dass uns das nichts ausmachen würde. Er fuhr uns hin. Mittlerweile war es halb eins in der Nacht. Wir wurden von einem Ehepaar empfangen, die uns unser Zimmer zeigten. Es war wirklich klein, aber uns war es egal. Sie fragten noch was wir zu essen wollten, aber wir wollten gar nichts. Brüderchen zog sich aus, legte sich hin und schlief. Ich versuchte es ihm nachzumachen, aber ich konnte das nicht. Gegen zwei war ich wieder in der Küche unten und aß was im Kühlschrank war. Unsere Ersatzmutter kam in die Küche. Sie fing damit an, dass das bei den meisten so ist, die kleinen schlafen ein und die Großen können nicht schlafen. Ich antwortete nicht. Nach ner Weile fragte ich sie, ob sie Bananen und Milch da hätte. Sie sagte mir, dass im Shrank bananen wären und Milch im Kühlschrank. Ich machte Bananenmilch für Brüderchen und stellte die Bananenmilch in den Kühlschrank. Sie guckte mir unentwegt zu und fragte, ob ich sie nicht trinken wolle. Ich sagte, dass die Milch für Falko morgen früh wäre und ob sie sie ihm nicht geben könnte, falls ich noch schlafen würde. Dann ging ich ins Bett. Ich schlief nicht lange. Aber um 5 Uhr war ich wieder wach. Da ich nicht wusste, was ich machen soll, schrieb ich Falko einen Zettel, dass ich bei EnBW wäre. Die Ausbilder guckten etwas komisch und boten mir an, wieder zu gehen. Ich blieb aber. Ich vertiefte mich in die Schaltungen, dass ich nichts mehr mitbekommen habe. Erst als der Goldschmidt mir die Hand auf die Schulter legte, ich solle mal zum Mac gehen habe ich verstanden, dass sie davor mit mir geredet haben. Beim Mac waren keine Auszubildende. Aber Falko. Er saß an einem der kleinen Pcs und machte irgendwelche Schaltungen mit LOGO!. Ich umarmte Falko und sagte ihm, wir müssen bei unserer Pfegefamilie anrufen, nicht dass sie dich suchen. Falko fragte mich wo ne Toilette sei. Ich zeigte sie ihm. Zurück beim Mac, meinte dieser, dass Falko richtig gute Schaltungen konstruieren würde. Die Tür ging auf, Daniel kam rein. Er fragte, was da draußen für nen Zwuckel rumlaufen würde. Ich hab ihm sofort eine runtergehauenund ihm erklärt, dass das mein Bruder war. Der Mac hat sich auch ganz schön aufgeregt. Daniel solle sich lieber eine Scheibe von ihm abschneiden. Daniel hat ganz schön schnell wieder die Tür gefunden. Ich fragte den Mac ob er sich einbischen um Brüderchen kümmern würde. Er meinte, dass ihm das Spaß machen würde. Brüderchen kam zurück und zeigte mir seine Schaltung. Ich ging wieder zurück zu meiner eigenen. Kurz vor dem Mittagessen, fragte mich der Mac, ob ich nicht alleine essen wollte, er würde Falko mit zum Mittagessen nehmen. Ich antwortete, dass das nicht schlecht wäre. Danach ging er zu Daniel und verklickerte ihm, dass er absulut keinem sagen würde, dass Falko mein Bruder ist. Ich ging also wie immer mit Raffa essen. Nach dem Mittagessen fragte mich der Mac, ob er uns nicht dort hin fahren sollte, wo wir heute nacht geschlafen hätten. Ich bejahte dankend. Nach Feierabend zog ich mich wie immer mit Raffa um. Aber dann bin ich wieder nach oben gegangen, wo die zwei schon auf mich gewartet haben. Bei unseren Pflegeeltern rief ich Manuel an. Danach fragte ich Falko, wie es morgen weiter gehen sollte. Ob er wieder mitkommen sollte, oder ob er nicht in die Schule gehen wolle. Er wollte mit mir mit. Ich sagte ihm aber, dass er wieder in die Schule müsse und dass er dann übermorgen morgens in die Schule gehen würde und nachmittags könnte er ja bei uns seine Hausaufgaben machen. Er willigte ein. Wir aßen mit noch 3 anderen Kindern zu Abend. Danach gings ins Bett. Um 5 weckte ich Falko, der sofort hell wach war. Zusammen suchten wir seine Sachen zusammen.Er fuhr mit mir zu EnBW. Da wir schon etwas früher da waren, wie normalerweise, nahm ich ihn mit in die Umkleide, wo er seine Hausaufgaben machte. Um halb 8 schickte ich ihn in die Schule. Wir machten bis zum Mittag unsere Sachen. Um halb 12 war Falko wieder da. Er ging zum Mac und aß wieder mit ihm zum Mittag. Mittlerweile redete die ganze Ausbildung über "seinen Sohn". Ich grinste in mich hinein. In der Hinsicht hat Daniel außnahmsweise mal was getaugt. Alles was ich machte, funktionierte auf Anhieb, was mich und alle anderen wunderte. Nach Feierabend machten wir das gleiche Spiel wieder. Abends erkundigte ich mich nach Falkos Hausaufgaben. Er hatte sie alle gemacht. Ich schickte Falko zum Duschen und rief den Arzt aus den Krankehaus an. So ging das 3 Wochen lang weiter. Der Mac war begeistert von "seinem Sohn" und dessen Schaltungen. Der Goldschmidt über meine Schaltungen. Als ich eines Abend in mein Postfach guckte, sah ich eine Menge Mails von Millklick. Ich öffnete sie lustlos. Nur dass in der Mail nicht die von mir erwartete Tippbestätigung, sonderen eine Nachricht, dass ich 6 richtige hätte. Ich glaubte das erst mal nicht und rief unter der unten stehenden Rufnummer an. Die Frau am Telefon versicherte mir, dass das keine Witz sein und ob ich nicht mal mit Personalausweis irgendwie vorbeikommen könnte. Ich glaubte immer noch kein Wort.


