Es ist Wochenende. Katharina ist froh, dass Wochenende ist. Aber sie weiß nicht, was sie machen soll. Gestern Abend hat sie ihr Buch fertig gelesen.Das Buch war gut. Es muss neu sein, in der Bibliothek, denn die meisten Bücher die sie interessieren könnten aus der Bibliothek, hat sie schon gelesen. Mit den Erwachsenenbüchern kann sie wenig anfangen. Sie hat ein paar mal welche gelesen, aber sie hat sie nicht verstanden. Und in eine Buchhandlung will sie nicht gehen, weil woher will man wissen, ob das Buch gut ist, das sie sich ausgesucht hat. Geht nicht. Und Platz hätte sie sowieso keinen für die Bücher. Heute morgen wollte Katharina nicht aufstehen. Warum sollte man auch aufstehen, wenn man sowieso nicht weiß was man machen soll? Und zu Mittagessen gibt es sowieso nicht, weil Thomas und Falko gar nicht da sind. Annemarie zu erklären, dass Katharina ihr Mittagessen nicht will, ist eine schwierige Sache. Katharina wird es im Bett zu langweilig, daher steht sie dann doch auf und frühstückt ihr Schokomüsli. Die Zeitung, die auf ihrem Platz liegt liest sie. Danach setzt sie sich an den PC und surft irgendwo im Internet. Sie hört dabei Radio. Ihr icq hat sie immer an. MÄX nervt sie. Er ließt immer ihre Away. Aber anschreiben würde er sie zur Zeit nicht. Ist ihr ja auch eigendlich klar. Jetzt meint Annemarie, dass sie mal gucken soll, was sie zum Mittagessen will. Katharina weiß abe nicht was sie will. Eigendlich gar nichts. Ihr schmeckt nichts und Hunger hat sie auch keinen. Vorallem kann Annemarie nicht kochen. Zum Glück kocht sie heute auch nicht. Sie wärmt nur von gestern. Aber gestern gab es Würstchengemüse, Spirelli und Kastanien. Katharina will davon aber nichts wissen. Sie weiß, dass sie das nicht essen will, aber was sie dann essen will weiß sie auch nicht. Sie isst zur Zeit nur noch das wo sie sich auch ganz sicher ist, dass ihr das schmeckt. Naürlich weiß sie, dass man da weder von einer gesunden noch ausgewogenen Ernährung sprechen kann. JEtzt geht sie erstmal einen Apfel essen und sieht dann weiter. Annemarie hat keine Ruhe gelassen. Also hat Katharina einen Teller mit gebratenen Spirellis und Frischkäse gegessen.Ob sie satt war weiß sie nicht. Danach gab es auf alle Fälle noch Nussecken, die Thomas selbst gemacht hat. Annemarie fängt wieder an, von einem neuen Auto zu schwärem. Katharina ist sauer geworden. Annemarie weiß ganz genau, dass ein neues Auto nicht in erwägung gezogen wird, bevor wir noch das alte haben. Ein neues Auto ist Katharinas Ansicht nach kein Problem. Das Problem ist das alte Auto. Annemarie will Grizzly nicht hergeben, genauso wie Honda und alles andere was sie in die Finger bekommt. Eigendlicht bräuchte die Familie kein eigenes Auto, aber Annemarie will von Carsharing nichts wissen. Egal was verändert werden soll blockt Annemarie ab. So ist es auch mit einem neuen Heim. Die Familie hat hat Katharina in die 5. Klasse kam, ein Grundstück gekauft, ganz in der Nähe von der Wohnung. Alles war geplant, nur dass, zumindest Katharinas Meinung nach, Annemarie "in ein großes Loch gefallen ist" und deswegen nie etwas passiert ist. Mittlerweile ist sich Katharina nicht mehr sicher, ob es wirklich nur daran gelegen ist, oder ob es nicht einfach nur zu teuer war. Katharina macht sich eigendlich keine Hoffnungen mehr, dass die Familie jemals auszieht. Wenn, dann sie und ihr Bruder. Ihr Bruder tut ihr am meisten Leid, weil er die Hoffnung immer noch hat. Katharina hätte gerne ihre Mutter gefragt, woran es wirklich gelegen ist, aber Annemarie hat schnell das Thema gewechselt. Dann war Katharina wieder am PC. Später ist sie hoch gegangen und hat Akkordeon gespielt und gelesen. Falko und Thomas sind nach Hause gekommen. Thomas bereitete das Abendessen vor. Falko erzählte Annemarie von seinen Schaltungen. Katharina weiß nicht was sie machen soll.
Mittwoch, 3.10.07
Katharinas Mittwoch fängt so an, dass ihr Vater um 9 Uhr sie zu wecken versucht. Sie will aber im Bett bleiben. Und nicht, wie geplant mit der Cousine ihrer Mutter auf den Friedhof und danach was essen. Also geht der Rest der Familie. Katharina schäft bis um 12 Uhr. Dann ließt sie den Zettel, auf dem steht, dass sie um 12.30 Uhr in der Gastätte sein soll. Essen gehen findet sie in Ordnung, nur die Uhrzeit nicht. Selbst wenn sie sich jetzt in die Bahn setzen würde, würde sie nicht um 12.30 Uhr dort sein. Außerdem kennt Katharina ihre Familie: Sie sind ganz sicher nicht schon um 12.30 Uhr dort. Kommt sie lieber später. Also zieht sie sich an, lässt sich Zeit, guckt TV (da kommt aber nicht gescheites). Dann guckt sie, wann ne Bahn fährt. Es ist ja Feiertag. Sie steigt also in die Bahn ein. Ihr Vater ruft sie an. Wo sie denn jetzt ist. Sie kommt an und findet die Gaststätte. Sie kann sich, nicht so wie sonst, gut entscheiden was sie essen möchte. Fisch. Seezunge. Sie weiß, dass ihr das schmeckt. Der Fisch war etwas salzig, aber okay. Gretel ist ganz glücklich, dass Katharina da ist. Dann gibt es Nachtisch. Katharina entscheidet sich für einen grichischen Jokurt mit Honig und Nüssen. War sehr lecker. Danach will Gretel noch ein bischen spazieren gehen. Katharina verabschiedet sich aber, da sie noch zu Steffi will. Alle akzepieren das. Zu Hause telefoniert sie mit ihr. Da es aber schon 6 Uhr ist, telefonieren sie nur. Das macht Katharina nichts aus. Sie guckt fernsehn. Diese Polizeiserien "Kroger und Kuhn" oder so. Es klingelt. Katharina geht hin und macht die Tür auf. Es fallen ihr zu erst ihre Jacke und ihr Rucksack entgegen, da die Tür zu war. Falkos Freund stand vor den Tür. Er kommt jeden Tag. Und nervt Katharina. Er guckt immer, ob Falko da ist und egal ob er da ist, er kommt oft, warscheinlich einfach um eine Beschäftigung zu haben. Dann kommt Annemarie. Sie geht aber gleich wieder um in den Gottesdienst zu gehen. Ein paar Minuten später kommen Thomas und Falko, sie haben das Wohnmobil geparkt. Katharina geht wieder ins Internet. Gucken was es neues gibt. Thomas richtet das Abendessen. Katharina isst ein bischen was. Aber nicht viel, sie ist noch satt vom Mittagessen. Annemarie kommt vom Gottesdienst, Katharina ließt Heftchen. Die anderen spielen 66. Katharina mag das Spiel nicht, außerdem kann man es nur zu dritt spielen. Sie geht an den PC und schreibt. Sie wird dann ins Bad und ins Bett gehen.
Donnerstag:
Morgens um 5.45 Uhr wird Katharina von ihrem Vater geweckt. Sie ist noch total müde und will noch weiter schlafen. Schließlich steht sie dann doch auf und zieht sich an. Dann geht sie runter Frühstücken. Eigendlich hat sie keinen Hunger, aber sie isst trotzdem ein bischen was von ihrem Schokomüsli. Dann geht sie ins Bad, wo sie ihre Mutter antrifft, von der Katharina morgens gar nicht begeistert ist, vor allem wenn warmes Wasser im Waschbecken war. Nach dem Katharina fertig ist, packt sie alles ein und geht zur Haltestelle. Sie fährt mit der Bahn, am Weinweg merkt sie, dass sie aufpassen muss, dass sie Tullerstraße aussteigen muss. Sie steigt also wie jeden Morgen aus, geht unterschreiben, geht in die Umkleide, in der Julia, Raffaela und eine BA-Studentin schon sind. Sie zieht sich um und hört zu was Raffaela und Julia reden. Dann geht sie mit den anderen zwei hoch. Als sie mit Raffaela ins Zimmer geht, sitzen schon ein paar da. Sie unterhält sich mit Raffaela bis der Rest kommt. Dann hört sie ihrem Ausbilder zu. Sie wandelt verschiedene Zahlensysteme um. Dann ist Früstückspause. Katharina geht mit Kunz und Raffa in den Pausenraum. Dort spielt sie mit Julia, Kunz, Marc und Raffaela Karten und isst nebenbei ihren Apfel. Oben angekommen, geht die Theorie weiter. Katharina muss aufpassen, dass sie nicht einschläft. Endlich gegen halb 12 kann Katharina das jetzt neu gelernte an der S7 anwenden. Katharina muss aber noch aufs Klo. Als sie zurück kommt, steht ihr Gestell nicht mehr zwischen Nils und Dennis, sondern am Rand. Katharina nimmt es so wie es ist. Nils und Dennis gehören halt zusammen. Katharina baut ihre Sachen auf. Dann ist Mittagspause. Sie geht mit Raffaela zum Pausenraum und setzt sich dort aufs Sofa. Sie isst ihre zwei Brezeln, hört Julia zu und schlaft. Nach der Mittagspause geht es weiter. Da Katharinas Ausbilder auf einer Beerdingung ist, sind sie alleine. Katharina konzentieriert sich auf ihre Programmierung. Sie soll eine Förderbandschaltung programmiern. Nach einer Weile hat sie ein Ergebnis. Nur, dass das was sie programmiert hat, nur teilweise funktioniert. Alle machen scheiß. Katharina macht mal wieder einen Versuch mitzumachen. Sie schmeißen Papierknödel durch die Gegend. Als alle wieder aufgehört hatten, kommt ein anderer Ausbilder rein, um nach allen zu gucken. Katharina probiert einbischen dran rum. Der Ausbilder läuft rum, um zusehen was wir machen und scherzt mit Nils und Alex, dass sie nie Wochenberichte im Geschäft machen würden. Zu Katharina kommt er auch und frägt, obs bei ihr auch klappt, sie meint, dass es schon klappt, zumindest so halbwegs. Er meint, dass er ihr nicht helfen kann, sie soll sich an nen Kollegen wenden, er hätte das Programm noch nie am PC bedient. Sie sagt, ja ja.Wobei ihr im selben Moment klar ist, dass sie keinen fragen wird. Nils macht immer einen genervten Eindruck, genauso wie Sascha. Dennis ist meistens auch nicht hilfreich. Maxim ist noch nicht fertig, genauso wie Alex. Von Maxi wird sie abgewimmelt und Raffa und Kunz machen immernoch ihren Umbau. Maxi hat sie sogar gefragt. Aber wie sie es erwartet hat, wird sie von ihm abgewimmelt, er macht die nächste Schlaltung und will sich nicht mehr rein denken. Das glaubt sie ihm sogar. Katharina probiert noch einbischen rum. Aber auf einen grünen Zweig kommt sie nicht. Also beschäftigt sie sich mit den Wochenberichten der letzen Wochen. Dann machen alle früh Feierabend. Herr Goldschmidt enlässt sie. Sie geht mit Raffa runter, wo sie sich umzieht und mit ihr zur Haltestelle läuft. Am Weinweg sieht sie ein bekanntes Gesicht.: Sabrina R. Katharina ist sich sicher, dass Sabrina sie gesehen hat und seigt mit ihrer Schwester, die sie fast nicht mehr wiedererkennt, zwei Türen weiter hinten ein. In Katharina steigt ein unwohles Gefühl hoch. Als sie zu Hause ankommt, ist nur ihr Bruder und ihre Mutter da. Sie isst ein Jokurt. Dann geht sie in den PC und schreibt. Das Telefon klingelt. Steffi. Sie reden über Steffis Ex, der sich wieder gemeldet hat. Katharina erwähnt Sabrina kurz. Aber da Steffi nicht weiß, wie sie darauf reagieren soll übergeht sie den Kommentar. Dann guckt Katharina TV, Verbotene Liebe und Marienhof. Ihre Mutter kommt und meint, sie soll das Geschirr abtrocknen. Macht Katharina. Danach geht sie wieder an den PC und schreibt, guckt was es neues gibt. Es gibt Abendessen.
Freitag: 5.10.07
Katharinas Vater weckt sie. Sie steht auf, zieht sich an, setzt sich an den Tisch. Da kommt ihre Katze Kati auf ihren Schoß gesprungen. Nach dem ihre Katze eingewilligt hat, dass sie aufstehen kann, geht sie ins Bad. Dann packt sie alles ein und geht zur Bahn, steigt Tullastraße aus. Sie redet im Spind mit Julais, der Anlagenmechanikerin. Sie warten noch eine Weile auf Raffaela, die aber nicht kommt. Sie unterhalten sie über Kieferorthopäden. Als sie in den Raum kommt, gucken alle auf, Raffaela beachtet sie nicht. Sie ist munter am verdrahten. Keiner grüßt sie. Sie aber auch nicht. Sie geht an ihren Platz und da alle anderen am arbeiten sind, macht sie das auch (normalerweise machen sie nichts vor 7.05). Die gibt die Schaltung in das Programm ein, das sie mit ihrem Vater gestern vorbereitet hat und stellt glücklich fest, dass alles funktioniert. Dann ist Frühstückspause. Sie geht mit Raffa runter. Sie warten mit dem Kartenspielen auf Julia. Aber sie kommt nicht. Katharina frägt Raffa wo sie denn heute morgen war. Sie antwortet, dass sie eine frühere Bahn bekommen hat und sie mit ihrer Verdrahtung ja sowieo hintendran ist und sie deshalb nicht warten wollte. Katharina ist erleichtert. Die beiden machen Küchendienst. Oben fängt Katharina mit der neuen Aufgabe an. Sie merkt sofort, dass sie keine Ahnung hat, wie sie das Programmiern soll. Also nimmt sie die Aufgabe komplett auseinander und macht somit alles viel schwieriger. Da sie nicht weiter weiß und zu allem Übel auch noch einen Sammelfehler an ihrem Automatisierungsgerät hat, frägt sie den Ausbilder. Er behebt den Sammelfehler. Aber Ahnung hat sie immer noch keine. Katharina ist froh, dass Maxim frägt, ob man das nicht gemeinsam machen könnte. Das wird dann auch gemacht. Danach klappt dann alles. Und dann ist auch Feierabend. Und Wochende. Sie fährt nach Hause. Sie ist alleine. Da sie nicht weiß was sie machen soll, zappt sie im TV. Als ihr Bruder nach Hause kommt, verzieht sie sich an dem PC. Ein paar Minuten später kommt ihre Oma. Sie ist erstaunt, dass sie kommt. Kurz darauf ihr Vater. Ihre Oma will in den Garten, sie meint, sie habe schon gegessen. Dann gibt es Pfannkuchen. Katharina und ihre Mutter wollen am Nachmittag nach Heidelberg zum Kieferorthopäden. Vorher möchte Katharina noch in die Bibliothek, damit sie am Wochenende etwas zu lesen hat. Sie findet ein paar Bücher, es muss wohl neue gegeben haben. Sie muss schnell wieder zurück, da sie ja fahren wollen. Mit dem Wohnmobil, mit dem man keine Parkplätze findet und ihre Mutter nicht einparken kann. Deswegen möchte ihr Vater mitfahren. Als ihre Mutter, wie immer kurz nach knapp kommt, kann sich ihr Vater zum Glück durchsetzen. Und er fährt. Das war gut, denn es gibt Stau kurz vor der Abfahrt. Ein paar Minuten später und sie wären komplett im Stau gestanden. So kamen sie wenigstens halbwegs pünktlich und mussten nicht eine Ewigkeit warten. Nach der Behandlung wollte ihre Mutter noch zu IKEA, aber das wurde zweistimmig abgelehnt.Also sind sie nach Hause gefahren. Ihr Vater fährt in den Garten um Oma abzuholen. Katharina ist am PC. Es klingelt. Eine alte Bekannte, Frau Bunk, die der Familie schon viele Probleme bereitet hat, steht vor der Tür. Katharina will nichts mit ihr zu tun haben. Also ruft sie ihre Mutter. Frau Bunk, redet irgendwas von Katzen und Bäumen und nicht mehr herunterkommen. Katharina versteht nicht so richtig. Ihre Mutter auch nicht, aber sie geht trotzdem mit Frau Bunk mit. Katharina zählt eins und eins zusammen, und findet bevor ihre Mutter mit Frau Bunk an dem Baum ankommen, die Lösung des Rätsels. Jemand hat an dem Baum, wo die Katzen verbotener Weise zu Frau Bunk gelangen, einen Ring rangemacht. Katharina wird wütend. Das ist nicht dran um die Katzen zu ärgern, sondern um Frau Bunk klar zu machen, dass sie keine Katzen füttern soll. Sie hofft, ihre Mutter hat einen Plan, was sie zu tun hat. Und ihre Mutter hat es verstanden. Über das ist Katharina sehr froh. Es gibt Abendessen. Alle erzählen. Dann geht es um Morgen. Morgen geht die Familie Kastanien suchen. Katharinas Mutter möchte, dass sie früh dort sind und nicht erst nach dem Mittagessen. Katharina ist da strickt dagegen. Sie möchte nicht, dass sie wie jedes Jahr viel zu viele Kastanien haben, die dann wieder Jahre lang auf dem Balkon stehen. Die Kastanien wären nicht das Problem, aber dass sie niemand wegbringt. Und das möchte ihre Mutter nicht verstehen. Es artet, wie jedes mal, wenn irgendjemand zu wegtun was sagt, in Steit aus. Aber Katharina hat dieses Mal gewonnen. Sie hat gelernt, ihre Mutter mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen. Natürlich wird ihre Mutter nie einlenken, dass man etwas wegtun kann. Das wird wohl nie eintreten. Aber ihre Mutter hat nicht sie mit dem Streit weggetieben, sondern anders her um. Zumindest nicht so, dass ihre Mutter es ihr anmerkt. Katharina will ihrer Mutter klar machen, dass das nicht wegtun können, alles neue im Keim erstickt. Aber ihre Mutter, erstickt auch hier, nur auf Diskussionsbasis, jeden Keim. Katharina möchte nicht dass alle daran ersticken. Nach dem Abendessen geht sie ins Bett.
Wochenende, So, 7. Oktober
Katharina wollte eigendlich aufschreiben, was so in der Woche war. Aber sie weiß er eigendlich nicht mehr. Klar, sie könnte es nachlesen. Will sie aber nicht.
Als sie heute morgen, na ja, heute mittag, ins Wohnzimmer kam, lag ihre Katze auf den Umzugskatons, die ihr Bruder als Garage für sein Auto benutzt. Es sah irgendwie akzeptierend aus, wie Kati dalag. Im gleichen Moment, ärgerte sich Katharina. Sie guckt sich im Wohnzimmer um. Gerade mal dass man sich noch aufs Sofa setzten kann. An den Schrank kommt man schon nicht mehr dran. Dann sind ihre Gedanken im Arbeitszimmer oben. Das Bett ist frei und man kann die Tür noch aufmachen. Katharina früstückt. Danach geht sie an den PC. Steffi ist online. Sie essen gleich. Sie ruft Katharina danach an. Katharina ist im Internet und schreibt einbischen. Das Telefon klingelt. Steffi merkt sofort, dass Katharina krank ist und stellt fest, dass sie auch mal gesprächiger waren. Katharina ist mit ihren Gedanke wo anders. Sie hat bei ihrem Vater im Regal nachgeschaut. Es ist seit nem Monat nichts mehr passiert von wegen Haus. Steffi ruft sie nachher noch mal an. Katharina sieht auf dem Regal einen Brief. Er liegt nicht bei den Häusern, sondern daneben und muss daher neuer sein. Sie liest ihn. Es ist ein Brief von ihrer Vermieterin. Eine Abmahnung, weil sie zu viel Zeug auf dem Podest stehen haben. Eigendlich war das ein Einschreiben, aber es war im Briefkasten. Die Vermiererin schreibt von einem Lichtbild (= Foto), auf dem jede Menge Sperrmüll zu sehen ist. Das ist kein Sperrmüll, es sind Sachen, die nicht weggeworfen werden können. Das ist ein Unterschied. Klar ist das nicht schön, aber was soll man machen? Dass das Holz daruner nicht trocknen kann, ist schwachsinn. Das Zeug ist knochentrocken. Durch die Sachen, die drauf sind, kann das Holz gar nicht naß werden. Und da Regenschirme drüber sind, schon dreimal nicht. Der Eingangsbereich wäre da zu gut, Ruhe und Erholung zu bieten. Dazu wird er ja auch genutzt: Dass die, die in der Wohnung leben, etwas mehr Platz und somit Erholung haben. Katharina lacht. Das ist eine echt gute Formulierung. Die Sachen soll bis zum 13. 10. weg und nicht wieder kommen (derart unschönem Anblick verschon bleiben). Der Zettel hinter dem Brief ist auch interessant. Die Schrift von Katharinas Vater. Das Datum weißt darauf hin, dass Katharinas Mutter nichts von dem Brief weiß. Welche Konsequenzen hat das und was könnte es bedeuteten, dass der Brief als Einschreiben im Briefkasten lag? Ist es ein Beweiß dass die Vermieterin die Familie loshaben möchte? Und warum kommt der Brief nicht von der gewohnten Gemeinschaft? Die Familie wollte (?) eine 1-Zimmer-Wohnung dazumieten, was aber immer abgelehnt wurde. War das dann eine Ablehnung der Familie gegenüber? Eigendlich ist das ganze ja ein Eigentor. Die Familie würde so zugeben, dass die Wohnung zu klein ist. Katharina bemerkt, dass irgendwas aufgehöhrt hat. Die Familie lebt in der Wohnung. Sie wollen nicht ausziehen. Warum? Tja, da gibt es viele vergeschobene (?) Gründe. Hat das Geld wirklich nicht gereicht, um an der Stadtmauer zu bauen? Oder ist das nur ein vorgeschobener Grund ihrer Mutter, der dann den Mut ihres Vaters verlassen hat? Katharina weiß es nicht. Sie will eigendlich ihren Vater fragen, aber die Umstände waren immer unpraktisch. Katharina guckt sich im Arbeitszimmer um. Sie sieht die Decke. Der Schimmel kommt an den meistens Stellen duch die Farbe. Nur an manchen Stellen wurde noch einmal drüber gestichen. Die Wand sieht überall grau aus. Die Sachen die im Zimmer hängen, sehen aus als würden sie für die Ewigkeit aufgehängt sein. Nur das eine Regalbrett weißt andere Spuren auf.. Das Fenster. Katharina hat es noch nie offen gesehen. Der Griff ist staubig und hat diese gelben Punkte, wie die Decke. Katharina denkt oft darüber nach, was andere Leute denken würden, wenn sie in die Wohnung kommen könnten und sie sich Gedanken machen müssten, was dort passiert sein könnte. Sie würden nach Anhaltspunkten suchen. Nur, dass man nach diesen Punkten graben muss. Vll im Kleiderschrank ihre Vaters. Den hat sie noch nie offen gesehen, gelaubt sie zumindest. Katharina frägt sich, warum sie damit eigendlich nicht klar kommt. Das weiß sie noch nicht.
Nach dem ruft kurz ihr Vater an. Danach guckt sie fernsehen. Zuerst kommt nichts gutes. Aber sie weiß nicht, was sie sonst machen soll. Irgendwann entdeckt sie einen interessanten Film im kika. Es geht um ein Mädchen, deren Vater irgendwas an den Nerven hat und zu einer teueren Operartion in eine Klinik in die USA muss. Die Familie hat aber das Geld nicht. Das Mädchen raubt mit ihren zwei Freunden die Bank aus, in der ihre Mutter als Sicherheitsexpertin arbeitet. Sie klettert in einen Safe in dem sie das Geld vermutet. Nur, dass in dem Safe kein Geld ist, weil das Sicherheitssystem noch nicht fertig ist. Auf der Flucht, kommen die vier in einen Raum, der als Ausweichssafe benutzt wird. Dort nehmen sie das Geld. Nur, die Polizei kommt ihnen auf die Sprünge. Der Bankchef überlässt der Familie aber das Geld und der Vater kann erfolgreich operiert werden. Hat Katharina irgendwie berührt der Film. Steffi hat noch nicht angerufen. Katharina krubbt an ihren Füßen, aber ist nichts mehr. Die sind schon ganz kaputt. Ihr ist kalt. Aber sie will nicht ins Bett. Sie hat beschlossen nicht krank zu sein.
Katharina sieht Punkte wo sie steht und geht. Auch wenn es stockdunkel ist. Die bringen einige Probleme mit sich. Sie kann oft nicht einschätzen wie weit das Auto noch von ihr entfernt ist und solche Sachen. Raffael hat sie schon ein paar mal vor Autos oder Straßenbahnen warnen müssen. Katharinas Punkte verändern sich. Sie weiß nicht, wann aber manchmal sind sie anders. Sie kann auch nicht genau sagen wie. Es sieht einbischen so aus, als ob sie näher dran sind. Wenn sie so sind wie jetzt, dann stören sie Katharina.
Steffi hat angerufen. Katharina hat von dem Brief erzählt. Steffi weiß nichts damit anzufangen, wie auch?
Katharina kann schreiben, was in der Woche passiert ist. Sie will es zumindest versuchen: Montag, was sie im Geschäft und hat ihr Prüfungsgestell verdrahtet. Akkordeon war nicht, da ja eigendlich Ferien sind. Dienstag hat sie das gleiche gemacht. Mittwoch waren sie auf der eltefa. Das ist eine Fachausstellung in Stuttgart. War recht interessant. Sie ist dort mit Raffa, Marc und Quaiser rumgelaufen. Danach war sie mit ihrem Vater Schuhe kaufen. Katharina war glücklich, dass sie endlich neue Schuhe hat. Schuhe kaufen mag sie nicht, weil ihr viele Schuhe nicht gefallen. In normalen Schuhgeschäften gefallen ihr meist nur die Männerschuhe. Aber dafür sind ihre Füße zuklein. Daher beschränkt sie sich mittlerweile auf Wanderschuhe. Jetzt hat sie welche. Zwar nicht so ganz die sie anfangs wollte, aber auch gute. Am Donnterstag war sie wieder im Geschäft und hat ihr Prüfungsgestell verdrahtet. Sie hatte einen Termin bei ihrem Ausbildungsleiter und einer vom Arbeitsmedizinischen Dienst. Mit der vom Arbeitsmedizinischen Dienst hat sie einen Termin beim Neurologen ausgemacht. Den hat sie am Mittwoch während der Schulzeit. Sie muss noch gucken, wie sie da am besten hinkommt.
Montag, 8. Oktober
Katharina hat Schule. Mit der Bahn zum Bahnhof, vom Bahnhof zum Bus. Der war heute echt voll. Verdammt, des is echt schwierig, Annemarie telefoniert, ich hör Fettes Brot, MÄX labert mich zu...
Sie ist also mit Raffa hoch. Sie hatten sich auf 4 std Berger eingestellt. Der Kostic war aber krank, also waren sie alle zudammen. Es wurde ein kaotischer Unterricht. Außerdem mag es Katharina nicht, wenn sie sich wo anders hinsetzten soll. Sie hat da immer Angst dass sie abgelehnt werden könnte. Und diese Erfahrung will sich sich ersparen. Also lieber gleich umgehen. Dann war normal Schule. Schule ist langweilig. Katharina lebt von Pause zu Pause. Und isst dabei, heute hatte sie Schokolade. Dann fährt sie wieder nach Hause. Als sie gerade zu Hause rein kommt, hat ihr Vater das Telefon in der Hand. Kinza. Katharina hat ihre alte Klassenkamaradin schon lange nicht mehr gesehen. Sie freut sich. Sie reden über Schule und die Ferien. Dann ist Katharina noch einbischen im Internet. Sie geht zum Akkordeon, viel geübt hat sie nicht. Als sie nach Hause kommt ist Steffi am Telefon. Sie hat ihr Handy kaputt gemacht. Und hätte gerne einen Rat. Nur Katharina weiß auch nicht weiter. Katharina isst mit ihrer Familie zu Abend. Dann geht sie wieder an den PC, Kunz, ein Arbeitskollege hat sie angeschrieben. Er hat keine Ahnung, wie er die Hausaufgaben machen soll. Katharina hatte eigendlich gedacht, dass das nicht auf morgen ist. Aber sicher ist sicher. SIe guckt sich die Sachen halt mal an. Aber wirklich einen Plan hat sie auch nicht. Und Raffa, die sie noch fragen könnte ist nicht on. Tja, sie macht halt mal die ersten 4 Aufgaben. Weiter weiß sie selbst mit Hilfe des Tabellenbuchs und Fachkundebuchs nicht. Ist ihr egal. Sie und Kunz werden sowieso eine der weniger sein, die sich die Sachen überhaupt angeguckt haben. MÄX schreibt sie an. Das übliche. Katharina versteht nicht, warum er sie überhaupt anschreibt. Katharina macht das besste daraus und frägt ihn, ob er nicht ein paar Kastanien will. Bei ihm schlafen angeblich alle. Glaubt sie zwar nicht so richtig. Aber egal. Sie wird ihn wieder fragen. Morgen vll, wenn sie ihn sieht. Denn jetzt geht sie ins Bett.Sie hat heute kaum die Auge aufbekommen. Sie kann keinen Punkt in die Mitte des Sichtfeld bringen. Das fokusierte muss auserhalb sein, sonst sieht sie noch weniger. Warum? keine Ahnung. Vll, hätte sie doch etwas mehr schlafen, oder weniger lesen sollen. Vll ist es auch die Erkältung.
Dienstag, 9.10
Schule. Katharina geht aus dem Haus wie jeden Morgen. Am Bahnhof trifft sie Raffa, mit der sie Bus fährt. Dann hat sie 4 Stunden Dürr. Das war er erklärt versteht sie. Anders wie beim Becker, den sie danach hat. Das ist ihr aber egal, weil sie nach den 6 std sowieso aus hat. Zu Hause angekommen, gibt es Mittagessen. KAtharina isst ein paar Kastanien. Dann ist sie etwas im Internet. Dann räumen ihr Vater und sie das Arbeitszimmer auf. Ein Regal hat sich aus den Dübeln gelöst und das stand dann alles auf dem Schreibtisch, so dass keiner was machen konnte. Sie haben die Sachen in einen Umzugskarton getan und ins Schlafzimmer gestellt. Katharina macht Hausaufgaben. Das bedeutet sie versucht es. Aber wenn man es im Unterricht nicht versteht, dann versteht man es zu Hause meistens auch nicht, trotz Tabellen- und Fachkundebuch. Ihr Vater erklärt es ihr. Dann gibt es Abendessen. Nach dem Abendessen muss Katharina auf Falko "aufpassen", weil ihr Vater zum Elternabend geht und ihre Mutter irgendwie was sportmäßiges macht. Egal was, hauptsach nicht alleine mit ihr. Und auf Falko muss man nicht aufpassen. Wenn er am PC sitzt kann man alles machen. Katharina hat noch ihre Hausaufgaben fertig gemacht und ist duschen gewesen. Danach hat sie Falko ins Bett gebracht und ihm was vorgelesen. In Deutsch sollen sie eine Präsentation halten. Das wäre ja nicht unbedingt das Problem. Aber sie sollen es zu zweit halten. Katharina weiß nicht wen sie fragen soll. Raffa macht mit Kunz. Und sonst. Tja, keine Ahnung. Maxim vll. Aber sie hat keine Ahnung, wann und wie sie ihn fragen soll. Ein Thema hätte sie schon. Morgen hat sie den Termin. Um 10 Uhr geht sie. Sie hat keine Ahnung, wie sie sich so irgendwas vorstellen soll. Nach dem Motto, wieder ein Gesicht mehr, das sie nicht rekonstruieren kann. Die Grötzinger nicht, die Kroker nicht (von der hat sie den Namen lange noch nicht mal gewusst) und bei der wirds warscheinlich nicht anders sein. Alle anderen Gesichter kann sie jeder Zeit rekonstruieren. Bei Steffi und Sina klappt es am besten. Das mit den Augen ist immer noch nicht weggegangen. Heute morgen wäre Katharina fast vor den Bus gelaufen, wenn Raffa nicht da gewesen wäre.
Mittwoch 10.10
Heute morgen ist Katharina wie jeden Morgen in die Schule gegangen. Zwei Stunden Becker standen auf dem Programm. Danach ne Stunde Wirtschaftskunde. Dann ist Katharina gegangen. Zu ihrem Arzttermin. Den hat sie aber erst mal suchen müssen, auch wenn sies bei GoogleEarth nachgeschlagen hat. Aber sie hat es doch gefunden. Dann war sie in der Praxis drinnen. Alles ruhig. Zwei Sekretärinnen, die das gleiche an hatten. Und unnatürlich ordendlich. Sie hatten zwei verschiedene Wartezimmer. Einen Raum und einmal ein paar Stühle im Gang. Eine der beiden Sekretärinnen drückte Katharina einen Fragebogen in die Hand. Der war fast so, wie beim Arbeitsmedizinischen Dienst. Nur dass er etwas länger war. Zwei Leute hatte sie gesehen. Ein Patientin und eine die dort arbeitet. Katharina hat sich nicht wohlgefühlt. Dann kam eine die dort arbeitet. Katharina wurde mit Namen begrüßt. Nur, dass Katharina nicht wusste/weiß mit wem sie es zu tun hatte. Die Frau hat sie mitgenommen in einen Raum, an dem ganz groß an der Tür Nr. 2 stand. Ein Raum, der genauso komisch war, wie der Eingangsbereich. Nur, dass das Licht dunkler war, es sollte wohl Wärme ausstrahlen. In dem Raum stan ein Tisch, drei Stühle, einen Beitisch für den Drucker, ein Regal mit wenigen Büchern und eine Sitzecke mit Kissen. Man hörte das Brunnenwasser von draußen und die Straße, aber auch nur weil ein Fenster gekippt war. Die Frau, geschminkt, mit Kostüm, überflog den Fragebogen. Und fragte eine Menge Dinge, die ihr Katharina scheinbar nur unausreichend beschreiben konnte. Letztlendlich kam sie zu dem Entschluss, dass Katharina ihr nicht vertraut, sie warscheinlich eine Stoffwechselstörung hätte, so dass ihre Wahrnehmung eingeschränkt ist und sie machten einen Termin beim Neurologen aus. Der ist aber erst im November, wieder in einer Schulwochen... In zwei Wochen sehen sie sich wieder. ls letztes hat Katharina noch einen zweiten Fragebogen ausfüllen sollen. Hat sie gemacht. Dann ist sie gegangen. Sie ist aber nur bis zur Ampel gekommen, weil sie da gemerkt hat, dass ihr ein Zettel für die Schule fehlt.Als sie den hatte, ist Katharina wieder in die Schule. Da kam sie gerade zu einer Stunde Huber. Steffen schärzte, ob der Arzt denn zärtlich war. Die Wahrheit wäre eigendlich gewesen, dass ihr das dort ganz und gar nicht gefallen hatte. Katharina war ja echt dankbar, dass zu auf dem Stempel klein stand, wo sie war. Herr Becker hat sie trotzdem komisch angesehen, nach dem er den Zettel richtig gelesen hatte. Katharina kann sich jetzt schon vorstellen, wie sie die Schucker angucken wird, wenn sie ihr auch so nen Zettel gibt... Katharina weiß noch nicht, wie sie das ihrem Vater verklickern soll, dass sie dort hin geht. Mal gucken, vll muss Steffi wieder herhalten. Als Katharina in die Klasse rein ist, haben sie alle angeguckt, als wäre sie ein Monster. Zum Glück haben sie nicht gesehen, dass sie noch gegen den Tisch gelaufen ist. Tobias ist ein einfacher Nachbar. Katharina hat Bauchweh. Ist eigendlich kein Wunder. Sie hat nur ein bischen Müsli, ne Karotte, nen Apfel, zwei Brezeln, zwei Rippen Schokolade. Dann gibts Abendessen. Katharina hat keinen Hunger. Aber essen sollte sie trotzdem was, weil sie ja Bauchweh hat. Danach versucht sie noch ein bischen zu lernen. Und das Buch das sie noch hat ist auch nicht so das wahre... Am liebsten würde sie ja ins Bett gehen, aber man kann ja nicht schon um 8 Uhr ins Bett.
frage [
Reply]
was ist denn dass für fachliteratur, also ich mein wie das heißt was du da ließt?


