24. Mai
Gestern Abend beim Abendessen hat Annemarie erzählt, was Sache is. Katharina hat das Gelaber von Anna nicht anhören können und is gegangen. Gelaufen gelaufen und gelaufen is sie. Irgendwann hat sie sich am Ostring wiedergefunden hat. Von da wars dann auch nicht mehr weit zu ner Haltestelle.
Kunz hat ihr ne Mail geschrieben, wegen Erste Hilfe. Na toll, an die hat sie gar nicht mehr gedacht. Auf der Außenstelle hat sie auch nicht angerufen. Sie hat den Donnerstag als Feiertag nicht eingeplant. Freitag war niemand da. MÄX hat auch nix von der Ersten Hilfe gesagt. Egal.
25. Mai
Gestern hat Katharina ihre Doku angefangen. Um 1.00 war sie fast fertig. Thomas sollte noch mal drüber lesen. Es is mehr als 2/3 übernommen. Aber was soll sie machen? Die Vorschriften sind nun mal so...
Gretel hat heute gb. 89 wird sie. Essen gehn. Fast 3 std. Katharina schläft fast ein dabei. Annas Geschwätz is schlimm, sie meint, dass Katharina verhungern könnte, wenn sie nix isst. Klar, is bei allen Menschen so!
Anna hat ja vll schon recht. Katharina isst aus Gewohnheit. Oder weil sie merkt, dass ihr Bauch weh tut. Dann besteht allerdings die Frage, ob sie zu viel oder zu wenig gegessen hat. Deswegen isst sie auch nur das, von dem sie weiß, dass es ihr schmeckt. Sie könnte sich auch nicht entscheiden was sie isst. Sie fängt beim Salat oder der Vorspeise an. Dann geht es weiter mit der Hauptspeise. Wenns gut aussieht wirds gegessen, wenn nicht, dann nicht. Fängt Katharina an zu überlegen, kann sie es gleich bleiben lassen. Und Nachtisch. Drei Tage kann Katharina nichts "richtiges" essen, bis ihr Bauch weh tut. Katharina kann nur sagen, das esse ich und das esse ich nicht. Sie kann nicht sagen, das will ich haben. Sie würde nicht wissen, was sie will. Das fängt beim Brot an. Geneztes Dinkel. Sieht aus wie richtiges Brot. Und ist nicht naß. Wasser im Essen kann Katharina nicht haben. Des is zum Trinken da. In der Gaststätte, in der sie mit Gretel waren, haben sie es tatsächlich hinbekommen, Lachs ohne Soße zu servieren. Bekommen die wenigsten hin. Spricht fürs Badisch Brauhaus.
Zu Hause hält sie sich mit einem Krimi nach dem anderen über Wasser. Mit MÄX und Xenia schreibt sie. Sie fängt ihre Präsentation für Deutsch über Berlin an. Thema steht schon fest. Flughafen Berlin Brandenburg International.
29. Mai
Montag.
Erste Hilfe. Katharina hatte gar nicht mehr drangedacht. Zum Glück hatte Kunz ne Mail geschrieben. Der Ossi von letztem Jahr war besser. Neu war das Retten aus dem Auto. Morgens hatten Katharina und Raffa noch in Ettlingen angerufen, Raffa hat dort nämlich auch keinen erreicht.
Dienstag.
Morgens hat Katharina ihre letzten Berichte unterschreiben lassen und Raffa bei ihrer Doku geholfen. Danach wurden die Präsentationen vorgetragen. Zum Ferrariszähler haben sie viele doofe Fragen gestellt, von den Antworten hatte Katharina keine Ahnung. War ihr auch relativ egal. Nachmittags war die Einweisung ins Intranet. Und schön jede Woche Mails lesen...
Mittwoch.
Der erste Tag in Ettlingen. Katharina und Raffa treffen sich am Bahnhof und laufen hin. Dort stehen sie dann erst mal vor ner verschlossenen Tür. Nach zweimaligem Klingeln tut sich immer noch nix. Also durch den "Autoeingang". Welche Tür? Wohin überhaupt? Keine Ahnung. Also mal alle Türen abgelaufen. Vll is ja irgendwo leben. An einer stand dann was mit Werkstatt. Kam grad einer raus. Wo wollt ihr denn hin? Raffa erklärts. Dort hat sie dann schon jemand erwartet und stellt fest, dass umziehen sinnvoll wäre. Also alle Männer aus der Umkleide geschickt und freien Spind gesucht. MÄX seinen gefunden... Danach gings in ein Besprechungszimmer. Ca 9 Leute waren drinnen. Vorstellen. Nach dem Aufgaben verteilen diskutieren sie, welche Autos sie abgeben werden. Katharina und Raffa werden zugeteilt. Im Hof geht das Autopacken los. Katharina steigt in einen Unimog. Radiohören. Nach ner viertelstunden wollte er dann irgendwann wissen wie sie nach Ettlingen kommt. Wo hin es geht, weiß Katharina nicht, sie frägt: Nach Großsachsen. Bei Schrießheim. Immer mal wieder telefoniert Jörg(?). Er hat keine Ahnung wos hingeht, die Abfahrt hat er noch mitbekommen, mehr nicht. Und es is schwierig mit nem Unimog und nem 20 Meter-Mast zu drehen... Also warten, Kollegen an ner OMV getroffen, Wegbesprechung. Weiter gehts. In ein paar kleine Sträßchen gehts. Als es in nen Feldweg geht, hält er an der Seite, der Rest fährt weiter. Er steigt aus, mit dem Hinweis, sie soll mal warten. Er wird sie nicht vergessen. Nach ner halben Stunde kommt er wieder. Mit nem zweiten Unimog. Der Mast wird abgeladen. Der Anhänger zusammengefahren. Der Mast am zweiten Unimog am Kran befestigt. Katharina soll doch mal jetzt den Masten lenken. Sie scherzen, wie schnell Katharina laufen kann. Oben angekommen stehen sicher 5 Fahrzeuge. Zwei sind auf einem Hubsteiger und machen was am Dachmasten. Raffa steht davor. Die anderen zwei gucken sich den alten Masten an, der ganz vom Bach unterspühlt war an und gucken wie sie des mit den Kranen machen können. Nach dem Jörg sein Unimog mitten auf der Wiese steht befestigt er an dem Kran einen Bohrer und bohrt mitten in der Wiese ein ca 1 m (durchmesser) großes Loch. Katharina und Raffa gucken zu. Der Rest beschäftigt sich mit dem alten Masten. Der Hausherr steht interssiert dabei. Nach dem das Loch zwei Meter tief is (Raffa also nicht mehr rein passt, wie sie feststellen) kommt der Mast mit Hilfe der beiden Kräne in das Loch. Das Loch wird zugeschaufelt, der Mast ausgerichtet. Markus(?) steig hoch und befestigt die Leitung am Masten. Sie scherzen ob Katharina und Raffa nicht hochwollten. Zu Antwort kam, ha ausprobieren könnte man es ja mal. Ja, warum nicht, heute wär Zeit. Nur, ob der Gurt passt? Katharina als erste. Die Beinschlingen (die normal am Becken sitzen) waren an den Knieen, der Gurt ansich, ca nur 20 cm zu weit. Mit den Stegeisen(?) zu laufen war nicht einfach. Beim Masten angekommen erklären mindestens 3 Leute, wie sie des denn jetzt zu machen hat. Nach ein paar Tritten hat Katharina den Dreh raus. Dann gehts wieder runter. Abwärts is des viel schwieriger. Dann Raffa. Danach reden sie darüber, wem was beim Steigen schon passiert is. Autos packen. Diskussion, wo man mit so vielen Autos am besten was zu Mittag essen kann. Irgendwo gibts dann Streußelkuchen. Danach gehts auseinander. Der eine Hundefutter kaufen, der andere dahin wo er hergekommen is, Jörg nen Trafo holen. Mit Trafo gehts zurück. Der Rest is beim Auspacken. MÄX beim Bohren. Er wundert sich darüber, dass der Bohrer durchdreht - er übt keinen Druck auf die Bohrmaschine aus. Alles grinzt. Alle sind ganz beigeistert von ihm egal wo man hinkommt... Raffa und Katharina dürfen sich umziehen, netterweise alleine. Dann gehts zum Bahnhof.
Zu Hause liegt Kati unter dem Tisch. Annemarie wird ihr Gejammer nicht mehr ausgehalten haben. Zumindest is sie jetzt ruhig und glücklich.
Donnerstag.
Raffa und Katharina gehen hoch, umziehen, Besprechung. Katharina nach Berghausen, Raffa nach Östringen. In Berghausen werden 3 mal ne 20kV
-Leitung verlegt.
31. Mai
Freitag.
Raffa sieht sie nicht am Bahnhof. Egal. In Ettlingen is sie auch nicht. Sie kommt direkt zur Baustelle. Auch gut. MÄX is auch nicht da. Alles lästert. Katharina is sich sicher, dass er noch kommen wird. 10 nach 7 hat sich das Bestätigt. Katharina fährt mit Jörg mit. Stromwandler in der Turmstadtion anbringen. Als sie wieder zurück sind, mach MÄX dumme Kommentare. Seit langem regt sie sich über ihn auf. Jörg guckt ganz schön blöd aus der Wäsche... Egal. Den Leiter von dort trifft sie noch. Schreibt ihren Wochenbericht und geht. Wochenenden...
Kati is nur noch nachts in ihren Gitterstäben. Sie wehrt sich auch noch kaum dagegen. Nur noch ein paar leidige Kommentare kommen. Ihr die Medizin einzuflößen is nicht grad einfach. Aber sie schnurrt wieder. Zum Glück. Mit ihrem Trichter kommt sie gar nicht klar, aber der muss sein, sonst beißt sie an ihrer Naht rum.
Heute morgen wollte sie unbedingt raus. Sie intessiert sich wieder für die Mauer. Annemarie nimmt sie auf den Arm. Sie hat gedacht auf dem Podest würd sie bleiben. War doch eigendlich klar, dass sie das nicht macht... (Katharina zumindest) Sie is dann auch abgehauen. Im Garten is sie nicht. Über die Mauer ab auch nicht. Unter den Blättern hat Thomas sie dann durch Zufall gefunden. Sie faucht zum ersten mal. Drinnen macht sie Theater. Und legt sie so hin, dass sie zur Mauer sieht. Ihre Haare wachsen langsam...
Katharina schläft zu wenig.
1.Juni
Samstag.
Katharina steht viel zu früh auf. Nach dem Mittagessen fährt Katharina in die Stadt. Sie hatte sich mit Xenia verabredet. In der Bahn ruft sie an. Sie kann nicht. Von den Versöhnungsversuchen hält Katharina nicht gerade viel "Heute abend noch im icq?" Eigendlich hatte sie da schon keine Lust mehr gehabt. Aber jetzt wieder nach Hause fahren? Nein, was soll sie denn zu Hause? Katharina fängt also an in der Fußgängerzone die Läden nacheinander abzuklappern. 3 std, 1 paar Schuhe und 5 Oberteile später hat sie keine Lust mehr und fährt heim.
Katharina hat nämlich beschlossen, wenn sie ihre Klamotten selbst kauft, kann Annemarie auch nicht sagen können, dass sie sie nicht wegschmeißen darf.
3.Juni
Montag. Zuerst feiern alle mal, dass MÄX nicht mehr da is. Katharina hasst das morgendliche einpacken, weil sie nie weiß, was sie da machen soll. Danach gehts nach Gernsbach. In Gernsbach sind Muffen zu machen. Mit Jörg und Ralf. Das is genau das, von dem Niels und Sascha gesprochen haben. Katharina soll mal eben nen Kable abrollen. Wär ja kein Problem, wenn des net dicker wär wie ihre Arme und 48m lang wär... Sie bekommt es trotzdem irgendwie hin. Worüber sie ganz froh is, is, dass die Leute von den Betriebsstelle oder auch sonst sie für voll nehmen.
Dienstag.
Nach dem Einladen und koordinieren der Autos gehts mit Ralf und Ralf nach Königsbach (oder zumindest dort in die Nähe). Das Wetter sieht nicht so tolle aus. Es fängt an zu regnen. Die Jacken sind noch in der Ausbildungswerkstatt... Zum Glück hörts bald wieder auf, es wird nämlich kalt, nur so mit T-shirt... Irgendwann klingelt des Handy vom grünenRalf, der grad mitten auf dem Masten is. Sie sollen noch alles mögliche mitbringen. Es dauert nicht lange, dass es wieder klingelt. Katharina soll nach bestimmtem Werkzeug gucken. Der Bauer von dem Hof kommt und will alles erklärt haben. Macht Ralf. Die Sonne kommt wieder. Wieder klingelt das Handy, sie sollen schnell kommen. Also alles zusammengeräumt und nach Münzesheim gefahren. Dorten waren sie gerade dabei ein 300er oder 400er Kabel abzuschneiden. Das heißt, sie haben es versucht: Raffa hat den Akku geladen. Nur, danach gings immer noch nicht. Also die Schere von der Beziksstelle genommen. Ging auch nicht. Jörg hats dann abgesägt und Harri oben rausgezogen. Raffa und Katharina haben die Kabel dann durch die Gegend gezogen. Katharina war echt erstaunt, dass sie das hinbekommen hat. Und dann hats eben immer geheißen, "hol mal des und des" oder "ihr könntet mal des". Die Ralfs haben dann im Loch die Muffen gemacht und Harri und Jörg waren am Masten. Der Chefe is nach dem Mittag mal noch vorbeigekommen, da hatten sie dann alle schön brav den Helm auf. Als er dann wieder gegangen war, waren die Helme irgendwie wieder weg... Als die Muffen fertig waren, is Raffa gegangen. Als des Loch zu war, der Rest nach Ettlingen. Von Tobias is Katharina dann mitgenommen worden in die Stadt. Tobias labert nach allen Meinungen zu viel. Fand Katharina eigendlich nicht. Nur vom Inhalt seiner Fragen war Katharina nicht so begeistert. Warum sie denn keinen Führerschein macht. Weil sie es sich schlicht und einfach nicht zutraut mim Auto zu fahren, wenn sie keine Entfernungen einschätzen kann. Warum sie denn nicht mim Fahrrad fährt. Da is es dann Katharina zu blöde geworden und hat einfach behauptet, dass es durchgerostet is. Was zwar hinten und vorne net stimmt, aber egal. Sie fährt nicht mim Fahrrad weil der Unterschied nicht groß is, die Entfernung sieht auch beim Radfahren nicht. Es is ja für sie schon ein Problem auf Radfahrer und Fußgänger zu achten, wenn sie nur läuft. Am schlimmsten dann wenn sie auf sie zukommen (okay, auch klar, die gleiche Laufrichtung is auch nicht so arg). Thomas und Katharina wollten nämlich noch zur Stadtwerke nen Vortrag über intelligente Stromzähler. Eigendlich war es aber nicht mehr, wie Katharina nicht schon von den Zählern kannte.
4. Juni
Mittwoch
Katharina trifft Raffa vor der Tür, Tobias hat sie mitgenommen. Raffa erzählt, was Tobias erzählt hat. "Mit Katharinas Augen muss man doch was tun können." Raffa weiß genauso gut wie Katharina dass das nicht geht. Katharina weiß auch, dass des net an den Augen liegen wird. Raffa klebt ihren Stecker ab, der Chefe macht Druck. Und alle machen sich drüber lustig. Den einen den Katharina mit Kasten und Ralf(?) besucht hat, kam wieder. Davor sind da auch die Diskussionen los gegangen, warum er wieder kommt. Es wird besprochen, was zu tun is. Irgendwann heißt "Ihr nehmt sie mit" Harri hat dann Raffa mitgenommen und Katharina wusste net wirklich zu wem sie soll. Raffa meinte zum Ralf. Beim Autoseinräumen haben Raffa und Katharina net gewusst, was sie machen sollen, außer doof rumstehen. Des is bis jetzt des einzigst schlechte an der Außenstelle. Ralf war dann irgendwann weg. Und Katharina is noch dagestanden. Na toll. So Aktionen hasst Katharina wirklich. Michael und der grüneRalf waren noch da, da is sie mit denen mit. Nach Leopolshafen. Mit Ralf is gut Auto zufahren, der frägt net irgendwelche doofen Sachen. Muffen machen und am Trafo anschließen. Raffa scheint wirklich etwas viel zu labern, Michael hat nämlich gewusst, wie Katharina in der Prüfung war.
5.Juli
zu Mittwoch.
Ein paar von irgendwelchen Bezirksstellen waren da. Die haben dann auch gleich erzählt dass der krankeHarry den Unimog kaputt gemacht hat. Super Nachricht. Nach dem der letzte Schrumpfschlauch gemacht war, hat Michael Katharina zu Hause abgesetzt. Man wird ganz schön blöde angeguckt, wenn man mit dreckigen Arbeitsklamotten durch die Straßen läuft.
Donnerstag.
Raffa fährt mal wieder mim Zug. In Ettlingen wirds nass. Egal. Chefe is nicht da, Tobis übernimmt. Katharina fährt mim krankenHarry. Das Aggregat wird angehängt und ab gehts nach Unteröwisheim. In Öwisheim treffen sie einen von der Bezirksstelle und Felix mim Hubsteiger. Harry muss rückwärts in die Baustelle reinfahren, nach dem es nach dem 4. mal nicht geht, eben vorwärts. Abrollen der 120²Leitungen, anschließen am Schaltschrank. Aggregat anschalten. Es dreht sich langsam und hört wieder auf. Nochmal. Geht nicht. Schlecht. Könnte an der Batteriespannung liegen. Oder am Diesel. Oder Entlüftung. Oder am Not-Aus. Oder an allem. Es wird viel ausprobiert und angerufen. Es hat nicht wirklich jemand einen brauchbaren Rat. Es wird ein neues oganisiert. Harry und Felix fahren es weg und laden in Wiesloch nen Trafo ab. Katharina geht mit dem einen von der Bezirksstelle. Von USV-Batterien die Dichte der Säure überprüfen. Als das Handy klingelt is Abflug angesagt. Nach dem zwei LKWs verscheucht worden sind steht das neue Aggregat da. Es bringt nicht so viel Leistung wie des alte, aber es sollte auch gehen. Harry machen sie immer mal wieder fertig, von wegen erst nen Unimog und dann nen Aggregat. Nach dem Syngroniesieren is alles in Ordnung. Felix und ein anderer von ner Bezirksstelle sind mim Hubsteiger auf dem Masten. Was sie da machen, weiß Katharina nicht wirklich. Irgendwann schreit Felix, das Aggregat. Harry rennt und quittiert. Was macht man, damit es nicht wieder überlastet wird.? Zum Hausmeister, es soll was abstellen. Katharina quittiert also. Ein paar Minuten später sieht man es an der Anzeige. Der von der Bezirksstelle fährt um irgendwas ab- oder zuzuschalten. Als er wieder kommt wird resynchronisiert. Dauert etwas, am Schluss sinds 40V Unterschied. Geht. Aggregat abschalten, alles zusammen räumen, fahren. Dann wars 2 Uhr. Was essen, Harry hatte Hunger. Nach Ettlingen und abladen. Weil es in Ettlingen so regnet nimmt Michael sie ein Stück mit. Bei denen spricht sich alles schnell rum. Michael frägt nach ihren Augen...
6.Juni
zum Mittwoch.
Als Katharina dann so früh zu Hause war, wusste sie nicht wirklich, was sie machen soll. Sie is in die Stadt gegangen. Mit nem Hörbuch und zwei Hosen is sie wieder heim.
Annemarie und Anna waren bei der Beerdigung von Erich. Elf Jahre is er gelegen. Bei Annas 80. war er noch dabei. Anna hat schon gewusst, warum sie extra bei ihm im Ort gefeiert hat. Es waren scheinbar viele auf der Beerdigung.
zum Donnerstag.
Katharina schläft ein auf der Rückfahrt. Zum Glück nur stückchenhaft...
Thomas war mit Kati beim Tierarzt. Sieht ganz in Ordnung aus.
Freitag.
Katharina trifft Raffa beim Eingang. Sie regt sich auf, Tobias labert zu viel. Raffa geht mit Harri, Katharina mit Tobias. Damit Raffa mal Ruhe hat. Katharina bekommt einen Ordner in die Hand gedrückt mit dem Hinweis, sie soll die Folien aus den Hüllen tun und sortieren. Der Ordner war voll! Sie is wahnsinnig begeistert... Als er wieder kommt meint, sie er soll sich des nächste mal ne Sekretärin besorgen. Nen blöderen Job hat sie schon lange nicht mehr gehabt. Von ihm kam dann gleich ne pampige Anworten, von wegen wär doch gleich gemacht. Katharina verkneift sich den Kommentar, dass ers dann ja selbst machen kann. Irgendwann kam er dann: In zehn Minuten kommst du aber? Macht sie. Sie fahren irgendwo hin. Sie weiß nicht mehr wie des Dorf hieß. Dort sind die anderen: Harri und Raffa und Michael und noch nen paar von ner Bezirksstelle. Tobias nimmt einen Trafo mit. Michael den Schaltschrank. Danach gehts nach Wiesloch, den Trafo abladen und den sonstigen Schrott. Zurück in Ettlingen wird ausgeräumt. Raffa is auch schon da. Sie räumen zusammen die Gurte auf. Bis Tobias kommt. Er hat was zu essen organisiert. Belegte Brötchen und Brezeln. Es geht mal wieder ums Gewicht. Raffa auf der Waage 60 kg, Katharina auf der Waage knapp 50kg, Michael mit einem Bein 45 kg, mit beiden 75kg. Michael kapiert aber wengistens dass bei Katharina nciht viel zu machen is. Raffa will auf 50 runter. Katharina schlüttelt den Kopf. Dann gehts weiter, Gurte aufrollen, Holzpaletten wegschmeißen. Dann geht sie weiter sortieren. Umziehen. Sie werden von Harri zum Bahnhof mitgenommen.
Katharina läuft von der Bahn heim. In letzten Wagen sitzen ein paar, grinzen und winken. Katharina braucht eine Weile, bis sie die Leute zuordnen kann. Dirk und Co. Die dreckige Lache von Arnold hätte sie nicht gebraucht. Sie tut so, als hätte sie sie nicht gesehen.
Über icq verabredet sich Katharina mit Xenia zum Kino.
8. Juni
zum Freitag
Als Katharina gegen 1 zu Hause war, war Falko auch gerade gekommen. Der Rest is nach Oberachern, Hertha beerdigen. Thomas war morgens mit Kati Fäden ziehen. Sie hat dann fast den ganzen Tag geschlafen. Falko macht sich was zu essen. Klappt super. Er macht dann auch noch gleich Hausaufgaben. Mathe oben. Katharina wird hellhörig. Oben liegen Taschenrechner. Sie kennt Falko und setzt sich dazu. Geteilaufgaben mit zweistelligen Zahlen. Nach Mathe macht er nix mehr. Katharina war schon froh, dass er das ohne was gemacht hat. An Deutsch hat sie nicht gedacht. Nach dem Falko nur vor dem Fernseher sitzt, beschließt Katharina mit ihm in die Bibliothek zu gehen. Dort is viel los. Abends tauschen Katharina und Falko die Rollen. Er am PC und Katharina TV.
Gegen 11 kommen Annemarie und Thomas wieder heim.
Samstag.
Katharina schläft ihre 13 std. Verbrennt sich beim Waffelbacken am Waffeleisen, schreibt kurz mit Xenia und geht danach in die Stadt. Beim h&m gibts nur Hosen, die nicht passen. Frustriert geht sie weiter, beim esprit passts wie angegossen. Sie trifft Xenia, Flammkuchen essen. Die Bedienung schafft es nicht so ganz zwei Zahlen zusammen zurechnen. Sie laufen zum Kino. Und gehen in Love Vegas. War witzig. Xenia erzählt von Partnerschaften. Katharinas Standpunkt versteht sie nicht wirklich. Egal. Xenia geht zu ihren Eltern, Katharina zur Bahn. Außer dass sie in der Bahn von ein paar besoffenen 15jährigen angemacht wird, passiert nichts.
Als sie nach Hause kommt, liegt ein Zettel da, dass Lena angerufen hat.
Sonntag.
Katharina steht verhältnismäßig früh auf. Und lernt für den Test am Montag beim Becker. Wirklich was lernen kann sie nicht, da sie die Begriffe der Regelungstechnik nicht zuordnen kann. Also kommt alles was im Ordner steht ins Tabellenbuch, in der Hoffnung, dass es verwendet werden darf. Sie versucht Lena anzurufen. Kati liegt an der Tür und schaut sehnsüchtig nach draußen. Katharina beschließt Akkordeon zu spielen. Bis Steffi anruft. Damit hatte sie echt nicht gerechnet. Steffi versucht gerade eine SMS an Wächter zuverfassen und weiß nicht wirklich weiter. Steffi fährt nächste Woche ins Schullandheim irgendwo bei Heidelberg. Und sie hat keine Lust dazu. Is nix neues. Fand sie noch nie gut. Lieber würde sie nach Berlin. Im Gegensatz zu Katharina. Aber sie können schlecht tauschen. Mittagessen. Kati versucht die tür zu öffnen um zu zeigen, dass sie raus will. Darf sie aber nicht. Katharina geht mit ihr hoch. Zu erst auf den einen Balkon, dann auf den anderen. Dort wird die Luft gefilter wie wild. Irgendwann legt sie sich hin. Aber das wahre wars auch nicht, da sie wenig später im Schlafzimmer steht. Marrau. Auf deutsch: Ich will wieder runter. Also wieder runter. Fressen. Und wieder zur Tür. Aber hinlegen. Falko versucht sich vor den Deutschhausaufgaben zu drücken.
9. Juni
Montag. Schule.
Alle freuen sich schon am Bahnhof auf Berlin. Keiner weiß, wer Berger und wer Kostic hat, was aber ja auch egal is, da es ja Dienstag nach Berlin geht. Katharina hat Berger. Der gibt ne Arbeit zurück, von der keiner was wissen will. Beim Aufbauen danach geht auch nix. In Deutsch hält Katharina ihre Präsentation über Berlin Brandenburg International. Mit ein paar Rechschreibfehlern... Irgendwann bekommt Katharina mit, dass Tobias nicht mit geht (Money...). Der Becker will zu erst Goldlocke unterricht machen lassen, dann nen Test schreiben über den keiner ne Ahnung hat und dann über Berlin reden. Genau so wirds gemacht. Dupkes haben irgendwann auch die T-shirts ausgepackt. S hat Katharina bestellt, allerdings als normales T-shirt. Vieel zu groß. Des könnte Sascha grad passen. Raffa und die Hickel ham nen Girlyshirt, was fast schon wieder zu klein is...


