Der 29. Dezember 2013 markiert einen Wendepunkt im Leben von Michael Schumacher und seiner Familie. Beim Skifahren abseits der präparierten Pisten in Méribel stürzte der damals 44-Jährige und zog sich trotz Helm ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu. Die folgenden Wochen und Monate waren geprägt von Bangen und Hoffen. Nach mehreren Operationen und einem künstlichen Koma begann eine lange Rehabilitationsphase, zunächst in einem Krankenhaus in Grenoble, später in Lausanne und schließlich im September 2014 in seinem Zuhause am Genfersee.
Die anfängliche Flut an Informationen wich schnell einer bewussten Abschottung. Sabine Kehm, seine langjährige Managerin, wurde zur zentralen Kommunikationsfigur, die jedoch stets betonte, dass Schumachers Gesundheitszustand eine private Angelegenheit sei. Diese Haltung, die von seiner Frau Corinna und den Kindern Mick und Gina-Maria voll und ganz getragen wird, ist bis heute unverändert geblieben.




